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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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441

Dienstag, 18. Februar 2014, 21:53

Quartier Patrice Patel

Irgendwie hatte ich mich von der Sicherheitsstation zu meinem Quartier begeben. Ich wußte nicht wirklich, wie ich hierhin gekommen war, nur dass ich da war, konnte ich sehen.
Was würde ich jetzt für einen guten Counselor tun, der mir hilft, zwischen Realität und paranoiden Gedanken zu unterscheiden. Aber die New Age hatte momentan keinen. Vage war uns einer für den nächsten Crewaustausch versprochen worden. Solange musste ich mich wohl selber therapieren, da MaSvorra bei allem Respekt für ihn nicht gerade ein Psychologe war, den man sich als Terraner so wünschte.
Ich sah mich im Quartier um. Ich saß mit angezogenen Beinen an der äußersten Ecke meines Quartiers auf dem Boden und hielt einen Phaser auf die Tür gerichtet, um jeden 8472 erschießen zu können, der hier reinkommen mochte. Der Tisch und ein Sessel waren hochkant als Barrikaden auf den Boden vor die Tür gestellt worden.
Ich war soweit einigermaßen sicher, ich durfte nur nicht einschlafen. Aber welche Gefahr drohte der Föderation durch uns? Ich hoffte, die Sternenflotte würde meine Warnung ernst nehmen.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Neireh

Depp vom Dienst

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442

Dienstag, 18. Februar 2014, 22:13

Krankenstation

Was immer sie erwartet hatte, sicher nicht das was kam. Das die Klingonin mit einem Meser auf sie logehen könnte, sie beleidigen oder verwünschen könnte. Aber das hier? K'arta ihr Messer zog, spannte sie sich an und die Sicherheitsleute griffen nach ihren Waffen, aber K'arta hatte etwas ganz anderes vor. Neireh hörte die Worte der Klingonin, aber ihr Gesicht dürfte mittlerweile deutlich die Überraschung zeigen als sie die Bedeutung dessen erkannte was die Klingonin da sagte und nach ihrer Hand griff um den Schwur mit Blut zu besiegeln. etwas sprachlos starrte sie einen Moment auf den Dolch den K'arta ihr gerade in die Hand gelegt hatte. Eine dünne, feine Spur an klingonischem Blut hing noch daran.

Dann sah sie wieder auf. Mit der klingonischen Bezeichnung eines Captains bezeichnet zu werden daran müsste sie sich gewöhnen und war sich nicht sicher ob K'arta das vielleicht auch aus bewußter Provokation machte. Sie war so lange auf diesem Schiff, das sie mittlerweile manchmal vergaß wie das für Außentehende aussehen mochte die das Projekt nicht kannten, wenn sie als Romulanerin dieses Schiff kommandierte.

"Melden sie sich beim Quartiermeister. Er wird ihnen eines für unsere Gäste zuteilen. Im Casino bekommen sie übrigends auch ganz passables klingonisches Essen. Im übrigen lege ich keinen Wert auf unechte übertrieben höfliche Floskeln die nicht ernst gemeint sind. Ihren Schwur werde ich ernst nehmen. Auf diesem Schiff gibt es nur crewmitglieder, keine Volkszugehörigkeiten. Wir sind alle auf dem selben Schiff und darauf angewisen zusammenzuarbeiten und den anderen zu vertrauen. Sonst hätten wir so manchen Einsatz nicht überlebt. Denn Frieden ist das seltenste das wir auf unseren Missionen bisher gefunden haben. Sie können wegtreten!"
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

Karta

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443

Dienstag, 18. Februar 2014, 22:35

K'arta schaute zum Captain und nickte, aber Frieden würde auf Dauer bei einen Klingonen nicht funktionieren, immerhin war sie ein Raubtier in Aliengestalt, wie ein Mensch sagen würde, vlt nicht ganz so hart. K'arta nickte zum Captain, zum Heiler und ging dann aus der Türe. Es wird einige Zeit dauern, bis sie hier sich zurechtfinden wird, aber dennoch hatten es auch die anderen Klingonen schaffen. Nachdem sie die Dinge mit den Quartiermeister besprochen hatte und extra einen Raum wünschte...ohne Bequemlichkeiten, begab sie sich in diesen Raum. Bis auf ein Stuhl, ein kaltes Bett, ein Schrank und das Fenster, war hier nichts zu finden, wie es K'arta wünschte.

Einige weile sass sie sich hin und überlegte, als sie eine Transmission von Kronos bekam, nur eine simple Textnachricht. Ihr Haus hatte alles mitbekommen, nachdem irgendwer den Rat verständigte und auf klingonische art alles gute wünschte. Als letzter Satz, sie solle mal wieder Heim kommen, war für sie Grund genug, ihren Schwur ernst zu nehmen und dann wieder ins geliebte Heim zu gehen....
Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht? Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht ?
Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht?
Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rächen?

Der Kaufmann von Venedig, 3. Akt, 1. Szene / Shylock, William Shakespeare


K'HoQ ('K'arta), la', Tochter des Trelq, Haus von Koto'S - Klingonische Verteitigungsstreitkraft