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Neireh

Depp vom Dienst

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Samstag, 30. Mai 2015, 10:38

Sammlung von einigen ausgewählten erinnerungswürdigen Aktionen ;)

Ich schwelgte die Tage mal wieder in Erinnerungen an vergangene denkwürdige Situationen im rp ;) da dachte ich warum denn nich einfach mal welche hier sammeln ;)


zum einen hatte ich hier die Sache mit Neraks Verrat und zum andern das denkwürdige eher gezwungene Essen zwischen Patel und Neireh als die sich noch nicht so gut verstanden haben.



Als Nerak als der Saboteur entlarvt und in Deck 8 abgeriegelt wurde:
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"Wer hatte denn diese beknackte Idee ...", fluchte Kahael und hämmerte mit der Faust gegen ein verriegeltes Schott; dem einzigen Wartungszugang zur Sicherheitsstation. Er war gut gesichert. Drei Schleusen verbargen sich hinter dem Schott. Alle, wie die Sicherheitsstation, aus schwerem Castrodinium. Er hatte Monate gebraucht um genug für die Legierungen zusammen zu bekommen. Nun sperrte ihn seine eigene Konstruktion aus. ... da hält sich jemand für verdammt witzig, brummte er und machte sich daran, die Sperre manuell aufzuheben. Es dauerte einige kostbare Minuten bis die erste Schleuse überwunden war, zwei weitere gab es zu überwinden. Außer ihm, kannte nur Patel diesen Zugang. Die Sicherheitsstation sollte keine Sackgasse sein. Daher hatte Kahael diesen Notausgang eingebaut ... oder Noteingang, je nach Standpunkt. Er robbte sich durch den engen Zugang und war froh das die Behauptung, dass Weltraumfahrt dick macht, bisher bei ihm nicht sonderlich zutreffend war. Ale war eben ein guter Schlankmacher. Er öffnete die letzte Schleuse und verriegelte anschließend alle drei wieder; nur zur Sicherheit. Nun konnte alles passieren. Wenn die Romulaner die New Age auseinandernehmen würden, blieb dieser "Bunker" mit Sicherheit übrig. Ein Metallkasten, der wir ein glänzender Schuhkarton im Weltraum trudeln würde. Er zwängte sich aus dem Schott das sich in einem stets verschlossenem Schrank befand. Ein kleiner Monitor zeigte, dass sich niemand in der kleinem Abstellkammer befand.


Mit Neirehs Authorisation passierten sie das Kraftfeld und hielten vor dem getarnten Eingang an. Von außen eine normale Wand scheinbar mit einer kleinen Tür und einem kleinen Bedienfeld. Es hätte der Zugang zu einem Wartungs- und Abstellraum sein können. Die in diesem Deck verteilten Holoemitter hätten es allerdings auch aussehen lassen können als wäre hier eine normale Wand.Beim Hindurchgehen konnte erkennen das sich hinter der Tür eine schwere Schleuse befand, durch die man erstmal hindurch müsste, wenn man gewaltsam eindringen
wollte.

Wo war Kahael? Sein Kommunikator war von den Anzeigen verschwunden, nachdem er anscheinend den Maschinenraum verlassen und sich auf Deck 8 begeben hatte. Dort gab es plötzlich keinerlei Anzeigen, obwohl Lieutenant Axevin die internen Sensoren nicht ausgeschaltet hatte. Alles schien dort völlig abgeschirmt zu sein. Er liess eine Diagnose laufen und stellte fest, dass es einen völlig autarken Energiekreislauf auf dem besagten Dekc gab, mehr nicht. Nun gut, der Commander und der Captain wusste, was sich dort befand, das genügte ihm. Er konzentrierte sich wieder auf seine Anzeigen.


Der Zweikampf
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Zwischen den Fronten <--- Hier gehts zur Textpassage des Kampfes
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Zitat
"Gut gebrüllt, aber hier wird es enden, ehemals Subcommander Neireh.", erwiderte Nerak und schien das ganze langsam beenden zu wollen.



Teral stand plötzlich direkt hinter Nerak und setzte den vulkanischen Nervengriff ein. "Sie haben Recht, Ensign es endet hier.":antwortete er gewohnt Emotionslos. Er durchsuchte ihn nach weitere Waffen und wandte sich dann an den Captain ohne den Gefangenen aus den Augen zu lassen. "Captain sie sollten sich ihre Kopfwunde vom Doktor ansehen lassen." Teral hielt seine Hand hin um Neireh zu helfen. Als es eine Erschütterung gab. Er versuchte so gut wie möglich sein Gleichgewicht zu halten und hielt ihr weiterhin seine Hand hin.



Neraks Abschiedgeschenk
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Das Gesicht von Nerak erschien auf dem Hauptbildschirm. "Ich vermute, dass ich inzwischen gefangen genommen wurde. Sie sollten aber wissen, dass es noch nicht vorbei ist. Ich hatte viel Zeit mich vorzubereiten und ich habe mir einige Überraschungen ausgedacht. Ihr alle seid so stolz darauf, dass fremde Spezies ach so erfolgreich zusammen arbeiten. Nun, wir wollen doch mal sehen, wie gut Ihr euch wirklich versteht, wenn ich die Universaltranslatoren ausschalte. Ich nenne diese Aufgabe: Turmbau zu Babel."



Kahael is sauer das Nerak an den Schiffssystemen rumgespielt hat
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Etwas baff beobachtete Kahael die Szenerie und schüttelte mit dem Kopf: "Das Spitzohr hat Recht. Das sieht nicht gesund aus ...", der Blick der anderen wirkte jedoch leicht verwirrt. "Was ist?" Ein menschlicher Offizier antwortete ihm, Kahael verstand ihn jedoch nicht. Er brabbelte nur ein für ihn unverständliches Kauderwelsch, als sich gleichzeitig jemand von der Brücke meldete. Er erkannte die Stimme. Es war Patel. Er hörte auch seinen Namen heraus, nur was Patel von ihm wollte, blieb ihm schleierhaft. Irgendetwas mit Nerak und Computer. Das verstand er. Geistesgegenwärtig wandte sich Kahael zur nächsten Konsole. Sofort prüfte er die Systeme. Sein Verdacht bestätigte sich; Nerak hatte es irgendwie geschafft den Computer zu korrumpieren. Keine Kernsysteme. Aber allgemeine Systeme, wie den Universaltranslator. Er wollte umgehend ein Rollback machen, doch es war nutzlos. Auch das manuelle Einspielen des Backups scheiterte. Er packte sich Nerak und schleifte ihn zur Konsole: "Geb mir den Code!", brüllte er, Nerak blickte ihn noch vernebelt an. Ein Grinsen wurde auf seinem Gesicht sichtbar. Kahael schlug Neraks Gesicht auf die LCARS Oberfläche "Grins nicht so blöd, mich verstehst du auch ohne Translator ...", Nerak verweigerte weiterhin die Preisgabe des Codes. Er ließ den Romulaner zu Boden fallen. Kahael war sich sicher, dass die Sabotage des Translators nicht das einzige war. Dann auf die harte Tour, sagte er zu sich selbst und fuhr den Computerkern hinunter. Das Licht flackerte bis es völlig erlosch. Es folgten die Konsolen. Alle Systeme wurden nach und nach deaktiviert. Die New Age würde für einige ein oder zwei Minuten völlig leblos im All schweben wie ein Wrack. Es war nicht die beste Lösung, aber schlicht die schnellste. Nach dem Neustart würden die Systeme auf einem Reservekern laufen. Die Abschaltung aller Systeme war war leider nötig, nur so konnte er vermeiden, dass Schadsoftware mit übertragen wurde. Alle Comutersysteme wurden so quasi gereinigt. Die Dunkelheit nutzte Kahael um Nerak nochmals zu zeigen, was er davon hielt, wenn sich jemand an seinem Schiff vergriff. Ein leises Knacken war zu hören. Mit einem Mitglied des Ta'Shiar hatte er kein Mitleid. Der Tal'Shiar hatte auch nie welches mit ihm. "Captain, ich glaube Nerak ist im Dunkeln gestürzt", sagte er noch bevor das Licht wieder anging. Nur die anwesenden Romulaner würden es - und auch den makaberen Witz - verstehen. Obwohl er Nerak vermutlich nicht getötet hatte. Selbst wenn. Es gab keinen Beweis.



Das legendäre ungewollte Scheindate ;)

aus der Mission From ONE to ZERO


Patrice

Casino
Sternzeit XY-Ungelöst

Ich betrat das Casino, wo Neireh mich bereits erwartete. Ich konnte sie einfach nicht per Umarmung begrüßen, wie ich es bei einer echten Verabredung sicher getan hätte. Es ging nicht. Hoffentlich war Zero nicht bis ins kleinste Detail mit der Welt der Gesten bekannt. Stattdessen setzte ich mich zu ihr an den Tisch und sagte freundlich lächelnd "Hallo, Commander. Danke für die Einladung."


Neireh

Ich wartete schon im Casino als Patel reinkam. Mit einem etwas gezwungen wirkenden freundlichen lächeln begrüßte er mich dann. Irgendwie hatte diese Situation etwas komisches an sich und ich mußte unwillkürlich amüsiert lächeln wenn ich daran dachte was für ein Gesicht er machen würde wenn ich ihn mit seinem Vornamen begrüßen würde. Ich schüttelte stattdessen leicht den Kopf um den Gedanken wieder zu vertreiben. Wir waren alles andere als Freunde, aber ich versuchte in diesem zusammenhang den Schein zu wahren. "Warum so förmlich? Ihre Gesellschaft ist mir ein besonderes Vergnügen.", begrüßte ich ihn und hätte mir dabei fast auf die Zunge gebissen, allerdings dürfte man davon wenig von außen bemerken. "Ich denke wir haben etwas zu besprechen, aber bestellen wir erstmal was.", sagte ich dann mit einem gewissen Unterton in meiner Stimme und einem hintergründigen lächeln.



Patrice

Casino
"Das Kompliment kann ich natürlich nur zurückgeben." sagte ich, wähend mein Magen anfing sauer zu werden und ich mir vermutlich eine Kolik holte. "Sie haben Recht, da gibt es einigen Gesprächsbedarf." Der Kellner kam und ich ließ Neireh den Vortritt. Eigentlich konnte ich so nichts essen, um den Schein zu wahren, bestellte ich ein Kartoffelgratin mit Rotwein. Dann gab ich schnell einen Statusbericht. "Ich habe jetzt die Positionen für die Deflektoren lokalisiert. Wenn Zero einverstanden ist, beame ich rüber, um sie anzubringen."



Neireh


Casino
Ich bestellte eine Kleinigkeit, auch wenn ich nicht wirklich Hunger hatte, schon gar nicht in Gesellschaft des Sicherheitschefs und hörte seinem Bericht zu. Dann zwang ich mich zu einem lächeln als ob wir über etwas belangloses sprachen und er nur etwas nettes gesagt hatte. Auch wenn ich bezwifelte das er dazu in der Lage war.
"Ich wußte ja gar nicht wie sehr sie meine Gesellschaft schätzen, wollen sie mir etwas damit sagen?", sagte ich mit einem provozierenden lächeln das jedoch nicht wirklich die Augen erreichte. "Nun ich habe eine ungleich schwierigere Aufgabe vom Captain bekommen. Ich soll dafür sorgen das wir sozusagen eine Rückversicherung und etwas gegen unseren Freund in der Hand behalten. Eigentlich ist ja Kahael mehr der Spezialist für Computerviren, aber der ist ja schwer einzubeziehen ohne das es auffallen könnte. Also bin ich damit beauftragt. Es wäre hilfreich für mich wenn sie mir dafür die gesammelten Daten die sie bisher erhalten haben zukommen lassen könnten um mich so gut es geht auf dieses System einstellen zu können. Was dann auch bedeutet das wir das wir das unzweifelhafte Vernügen haben werden Informationstechnisch wohl zusammenarbeiten müssen. Also dürfen sie sich noch öfter meiner Gesellschaft erfreuen.", antwortete ich ihm und beobachtete ihn ob er sich beherrschen können würde und mir am liebstenn an den Hals springen würde. So unangenehm diese Situation war so amüsant war es Patel dabei zu beobachten wie er versuchte sich nichts anmerken zu lassen und seine Rolle zu spielen.


Patrice


Casino
Ich sah es lieber von einer anderen Seite. Neireh brauchte meine Hilfe. Ich lächelte verschmitzt und überging ihre Provokationen ohne Kommentar. "Das wird kein großes Problem sein, denke ich. Nebenbei bin ich neben Kahael- und mit hoher Wahrscheinlichkeit Khellian." Ich zog seinen Namen lang, um mein Missfallen über die Nichtkenntnis seiner Fähigkeiten, als sein vorgesetzter Offizier auszudrücken "der größte Fachmann für die Programmierung von Computerviren hier an Bord." Ich rückte näher zu ihr, über den Tisch gebeugt. "Wenn sie wollen, helfe ich ihnen."


Neireh

Casino
Es war kein Geheimnis das es ihm mißfiel das man so wenig über Tarmek wußte. Selbst der Captain hatte mir vorgeschlagen mich mit ihm abzusprechen, allerdings wollte ich davon lieber abstand nehmen zu nah mit ihm zusammenarbeiten zu müssen auch wenn es irgendwo in mir ein Gefühl gab dem zu gerne nachzugeben. Dann beugte er sich doch tatsächlich weiter über den Tisch und kam mir näher als mir lieb war. Ich zog eine Augenbraue skeptisch nach oben und sah ihn durchdringend an. "Sie überraschen mich mit ihren Fähigkeiten immer wieder Mr. Patel.", erwiderte ich leicht ironisch mit einem leicht spöttischen lächeln.
"Vielleicht komme ich darauf zurück.", sagte ich dann und kam ihm noch ein Stück näher. "Sie spielen ihre Rolle gut, aber wenn sie jetzt noch versuchen mich zu küssen werde sie auf der Stelle umbringen.", flüsterte ich mit dem freundlichsten lächeln das ich hinbekam und setzte mich wieder gerade hin, weil in diesem Moment der Kellner mit dem Essen kam. Ich ließ dabei offen ob dies nur eine Drohung oder ein Versprechen war. Von außen sah es sicher aus als würden wir gerade kräftig flirten.


Patrice

Ich konnte nicht mehr anhalten und musste laut lachen. "Keine Sorge, ich kann mich grad noch so beherrschen." spottete ich ohne dabei die freundliche Mine zu wechseln. "Wie auch immer, sehen sie ihr Anliegen als praktisch erledigt." Dann widmete ich mich meinem Essen. "Wann treffen wir uns wieder zur Übergabe der Informationen? Über das System will ich das nicht abwickeln. Ich würde ihr Quartier vorschlagen. Ich gehe mal davon aus, dass sie dort abhörsicher leben."


Neireh

Sein lautes Auflachen ließ nur einige Crewmitglieder die gerade ebenfalls im Casino waren zu uns rüber sehen wie ich bemerkte. Ich wandte mich wieder ihm zu und begann in meinem Essen zu stochern. "Wir sollten vielleicht nicht soviel Aufsehen erregen, sie wissen das Gerüchte schneller als Warp sind.", sagte ich nur und steckte mir eine Gabel voll in den Mund. Als er auf mein Quartier zu sprechen kam musste ich schmunzeln. "Ist ihnen das auch schon aufgefallen, ja? In Ordnung mein Quartier, aber lassen sie sich dabei nicht von Khellian oder anderen beobachten.", antwortete ich immer noch mit einem leichten lächeln.

Patrice

"Ist Khellian eifersüchtig, oder wie meinen sie das?" neckte ich grinsend. Die Aufmerksamkeit, die ein Besuch bei Neireh erzeugen würde, war mir egal. Ich hatte genug Autorität, um sämtliche Offiziere, die dumm guckten, zusammenzuscheißen. Sollten sie es sich wagen, Scherze zu treiben.


Neireh

"Mag sein, aber das würde ja bedeuten das es unter Romulanern auch sowas wie Gefühle gibt nicht wahr?", erwiderte mit hintergründigem lächeln. Ich wußte das er nie auf den Gedanken gekommmen wäre das ich wegen Tarmek das Außenteam auf diese Cardassianer Station geführt hatte um den Captain und Tarmek zurückzuholen. Er hatte mir wohl wer weiß für Motive unterstellt gehabt und ich erinnerte mich noch gut an sein Gesicht als ich den Disruptor auf ihn gerichtet hatte um danach den Cardassianer der hinter ihm aufgetaucht war zu erschießen.


Patrice

"Was weiß ich, wie Romulaner Gefühle beschreiben. Manche bei uns behaupten, Romulaner spüren höchstens mal Gefühle, wenn sie grade von einem Cardassianer gefoltert werden." stichelte ich. Ihr Verhältnis zu Tarmek war mir suspekt. Letztendlich sollte es mir aber egal sein. Solange sie nicht berufliches vorzog und deswegen Tarmek bevorteilte. "Aber ihre privaten Angelegenheiten sind mir auch egal. Sie können sicher genauso gut wie jeder andere von uns Dienst und Freizeit trennen." sagte ich nüchtern und ließ offen, ob ich das ernst meinte, oder ob ich sarkastisch war.


Neireh

Ich zog leicht eine Augenbraue hoch und schmunzelte leicht amüsiert wenn auch nicht ganz ehrlich. "Ich sollte mich wohl bedanken das sie mir das zutrauen?", erwiderte ich ebenso stichelnd wie er es tat. "Vielleicht haben Romulaner einfach mehr Disziplin und lassen sich weniger von ihren Emotionen leiten als Menschen? Wäre nicht schlecht in bestimmten Situationen kühlen Kopf zu bewahren und nicht einfach wild um sich zu ballern meinen sie nicht?", erwiderte ich dann mit einem ebenso provozierenden lächeln und nam noch eiine Gabel voll von meinem Teller.


Patrice

"Hatten wir das Thema nicht abgehakt?" erinnerte ich an eine alte Abmachung. Mittlerweile wurde unser Gespräch wieder aggressiver und ich war mir nicht sicher, ob ich so die Form halten konnte. Unter dieser strengen Beobachtung. "Gibt es noch etwas wichtiges, was ich für sie tun kann? Sonst muss ich ihre Vorgaben erarbeiten." sagte ich dann, nachdem ich den Teller leer gegessen hatte.


Neireh

Das hatte offenbar gesessen. Dabei hatte nicht mal eine bestimmte gelegenheit direkt angesprochen. "Aber Mr. Patel, sie haben doch kaum etwas gegessen.", sagte ich mit einem lächeln. "Ich habe keine bestimmte Situation angesprochen von der ich nicht sprechen wollte, das war eine allgemeine Formulierung. Tut mir leid wenn sie das persönlich genommen haben.", sagte ich dann, hob mein Glas in seine Richtung und funkelte ihn leicht neckend an.


Patel

"Ich glaube wir kennen uns lang genug, als dass ich weiß, was sie ansprechen, oder?" erwiederte ich nur und stieß mit ihrem Glas an. "Aber sie brauchen sich nicht zu entschuldigen. Ich bin durchaus in der Lage, Worte einzustecken. Jedenfalls besser, als Phaserschüße, die nur in kurzer Distanz aus freundlichem Phaser an mir vorbeiziehen." kommentierte ich noch.


Neireh

Ich nahm einen Schluck von dem Glas und musste grinsen. Der Konter gefiel mir auch wenn ich es unwillig zugab.
"Glauben sie wirklich ich hätte auf sie geschossen? Ich hatte vielmehr ein ungutes Gefühl sie mit einem Phaser in meinem Rücken zu wissen während sie an meinen Motiven zweifeln. Nebenbei bemerkt können wir mal ein Schußtraining machen, ich denke doch das ich recht präzise zielen kann. Wenn ich daneben schieße dann mit Absicht.", erwiderte ich und widmete mich weiter meinem essen.


Patrice

"Ich hab schon Schützen gesehen, die einem ne astreine Rasur verpasst haben. Sie könnten mir nichts neues zeigen." antwortete ich mit trockenem Humor. "Aber vielleicht bei Zeiten." Ich stand auf. "Guten Appettit noch, die Pflicht ruft. Bis später." sagte ich und machte mich auf den Weg zurück zur Brücke.


Neireh

Ich nickte ihm leicht zu. "Vielleicht wären sie überrascht. Guten Abend und bis später.", erwiderte ich und sah ihm kurz nach wie er das Casino verließ. Ich aß noch zwei Gabeln und machte mich dann ebenfalls auf und in mein Quartier.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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Sonntag, 31. Mai 2015, 19:15

Die guten alten Zeiten als man sich gegenseitig noch für Spione hielt :P
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Neireh

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Samstag, 7. November 2015, 20:03

Ich hab hier ein kleines Stück für diejenigen die erst dazugekommen sind als der Captain und Doktor MaSvorra schon ein Paar waren ;) Hier könnt ihr den Anfang lesen. Diesen Ereignissen gingen zwar schon das eine oder andere Anzeichen vorraus, aber letzlich lief er darauf hinaus zu erkennen was los ist und zu klären wo man steht und wie man damit umgeht. Letzlich haben sich dann klingonisches und romulanisches Temperament verbunden ;)


romulanisch-klingonisches Trainingsdate


Aus der Mission Identitätskrise

USS New Age, Quartier von Captain Neireh


Sie war gerade fertig angezogen und wollte sich auf den Weg zum Casino machen, als es an der Tür klingelte. "Computer: Tür öffnen."
Neireh wandte sich um wer sie da wohl besuchen kam und entdeckte zu ihrer Überraschung Patel zusammen mit einer angebrochenen Flasche Blutwein.

"Patrice? Dein Besuch kommt überraschend. Was führt dich her? Wenn du dich bedanken willst. Es ist verdient und längst überfällig. Da war ich mit dem Commander einer Meinung.", begrüßte sie ihn. "Aber komm erstmal rein. Erwartest hoffentlich nicht das ich das da trinke?", fügte sie dann mit Blick auf die Blutweinflasche hinzu.

"Kahael hat es auch überlebt. Ist ein junger Wein, mit echtem Patel-Blut." warb er und trat ein. "Auch wenn es verdient ist, kann ich mich ja bedanken." fügte Patel hinzu und setzte sich nach einem kontrollierenden Blick, dass er durfte, auf einen freien Sessel.
"Bei meiner Frau werde ich mir erst recht was einfallen lassen müssen, wie ich mich bedanke." sagte er halb überlegend und halb in unsinnigen Gedanken verloren.
Dann blickte er zu Neireh. "Du siehst gedankenverloren aus. Ist etwas passiert? Geht es um die Mission? Ich versteh natürlich, dass dir nicht ganz wohl dabei ist, der Föderation ein neues Mitglied zu verschaffen." begann er.

Neireh und Patel ließen sich erstmal in der Sitzgruppe nieder, während Neireh noch zwei Gläser besorgte.
"Menschliche Höflichkeit, aber ich akzeptiere das du dich der Form halber bedanken willst und freue mich das du mit mir darauf anstoßen willst.", erwiderte sie während er uns beiden einschenkte.
"In der Tat mache ich mir Gedanken um die Mission und meine paradoxe Situation das ausgerechnet ich der Föderation zu einem neuen Mitglied verhelfen soll. Aber Momentan mache ich mir auch Gedanken um den Doktor. Er verhält sich merkwürdig, aber meint es wäre alles in Ordnung. Allerdings brauchen wir ihn und seine Fähigkeiten auf voller Leistung. Wer weiß was uns erwarten wird."

Patel verzog verwundert das Gesicht. Üblicherweise hielten Klingonen sich mit ihren Gedanken eher selten zurück, es sei denn es handelte sich um ein ehrverletzendes Gebrechen, dass ich mir so aber beim jungen MaSvorra kaum vorstellen konnte.
"Wenn du dir solche Sorgen machst, scheint es ja ein auffälliges Problem zu sein. Erklär mir kurz, was dir aufgefallen ist. Ich habe lange unter Klingonen gelebt und kann dir vielleicht weiterhelfen." bot er an, während er je ein Glas einschenkte und dann das Glas erhob. "Auf die New Age!" sagte er und trank dann aus dem Glas.

Neireh erhob ihr Glas ebenfalls und stimmte in den Trinkspruch ein. Blutwein mit Patelblut.. na da war sie mal gespannt. Auch wenn sie nicht wirklich erwartete das es ein Geschmackserlebnis sein würde. Als sie einen Schluck nahm und den Geschmack und die fremden Aromen kostete, hätte sie es schlimmer erwartet. Es war überraschenderweise gar nicht so übel.

"Gar nicht so übel. Hätte mir nie vorgestellt mal Patel Blutwein zu trinken. Nicht mal in meinen schlimmsten Fantasien.", kommentierte sie das ungewöhnliche Getränk.

"Was den Doktor angeht.. naja ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Er verhält sich merkwürdig, aber wenn man ihn darauf anspricht spielt er es hinunter und meint es wäre nichts. Ich hatte ein paar Blessuren von einem kleinen Trainingskampf mit Ensign Nerak, die wollte ich nach unserem Kampf behandeln lassen. Der Doktor ist ja sonst auch eher recht brummig, aber er schien doch sehr mit sich selbst zu ringen um sich vor irgendwas zurückzuhalten. Er hatte sich regelrecht mit der Hand in das Biobett gekrallt gehabt. So brummig und das er bei der kleinsten zufälligen Berührung zusammenzuckt, habe ich ihn allerdings noch nicht erlebt. Ich glaube der neue Lieutenant der unser neuer Steuermann wird hielt das unterdrückte Knurren des Klingonen für die typische Hass Reaktion zwischen Klingonen und Romulanern."

Patel hörte Neireh gebannt zu und musste sich, je länger sie sprach, umso mehr ein Grinsen verkneifen. Er stand auf, um ihr nicht direkt ins Gesicht zu sehen, bis er seine Gedanken sortiert hatte. Natürlich würde Neireh das bemerken, aber sie wusste selber, dass sie eine heikle Frage angesprochen hatte.
Er streifte mit dem Blick durch den Raum, blickte durch die Bücherregale mit antiken Büchern- oder Büchern, die antik aussahen, zu der Raubvogelskulptur oder ähnlichen Figuren.

Er hatte Neireh bisher sehr selten als Frau betrachtet. Früher vor allem als Feind, mittlerweile als Kameradin und Vorgesetzte. Aber als begehrenswerte Frau hatte er sie nie betrachtet. Zwar sah sie sicherlich gut aus, jedoch waren Romulanerinnen weder sein Geschmack, noch hatte er eine allzu lange Durststrecke zurücklegen müssen, in der Zeit für solche Gedanken gewesen wäre.

Dass der große Klingone solche Gefühle entwickelt haben könnte, schien ihm weit hergeholt und nahezu unglaublich. Ihre Beschreibung ließ aber kaum einen anderen Schluss zu. Merkwürdig, dass Neireh nach so vielen Jahren unter Klingonen dieses Verhalten noch nicht beobachtet hatte. Andererseits war man immer ein wenig kurzsichtig, wenn man selber betroffen war.

Nun stand er vor der Frage, ob er Neireh seine Erkenntnisse mitteilen sollte. MaSvorra gab sich scheinbar alle Mühe, seine Triebe zu unterdrücken. Ein Verhältnis eines Klingonen mit einer Romulanerin war in der Tat ein Gesprächsthema an Bord, das ohne weiteres erhebliches Konfliktpotential hervorrufen könnte. Nicht nur, dass dies extrem ungewöhnlich, wenn nicht einzigartig wäre, nein die New Age würde sich ausgerechnet bei der nächsten Mission unweit von Khitomer aufhalten. Diese Nähe würde unweigerlich den alten Konflikt wieder ins Gedächtnis treiben, als die Romulaner nach dem Verrat von Duras die klingonische Kolonie überfallen hatten.
Da konnte diese Thematik durchaus die Schiffssicherheit gefährden.

Andererseits würde Neireh mich niemals so einfach davon kommen lassen. Sie fürchtete um die Gesundheit des Schiffsarztes, oder befürchtete nach ihren Worten bizarrerweise sogar, dass der Doktor sie verachtete.
Was wog schwerer?

Patel drehte sich um. Die beiden waren Erwachsene. Sie würden dieses Thema wie Erwachsene lösen können. Und die Gefahr einer echten Beziehung schätzte ich als gering ein.
"Du kannst beruhigt sein, weder hasst MaSvorra dich, noch ist er ernsthaft erkrankt. Die einzige Krankheit, die er hat, ist universell. Jeder hier an Bord war schon Opfer und nicht jeder hat sich davon erholt.
Du musst wissen, auch wenn diese Krankheit bei allen Spezies vorkommt, verhalten sich einige davon anders, als wir das gewohnt sind. Klingonen haben dabei sicher die ungewöhnlichste Form gewählt.
Wobei ich zugeben muss, dass diese Krankheit und Hass oft gar nicht weit auseinander liegen.", erklärte er ruhig und überlegend.
"Tre`al, ich glaube der Klingone steht auf dich." sagte er dann und unterdrückte ein Grinsen, indem er sich fast schon schmerzhaft auf die Lippe biss.

Neireh verfolgte Patels Reaktion, der sich Zeit ließ mit der Antwort und sich offenbar nebenbei damit beschäftigte meine Quartierseinrichtung genauer in Augenschein zu nehmen. Während seiner Erklärung nahm sie noch einen Schluck von ihrem Glas. Er drückte sich irgendwie merkwürdig umschreibend und so gar nicht gradlinig wie sonst aus und sie zog doch etwas fragend eine Augenbraue hoch. Aber was er dann abschließend feststellte konnte sie nicht glauben und verschluckte sich vor Überraschung an dem Getränk.

"Das ist nicht dein Ernst?", japste sie zwischen den Hustenanfällen. Darum bemüht wieder Luft zu bekommen schossen ihr tausend Gedanken durch den Kopf. Sie hätte es für undenkbar gehalten und gerade jetzt auch nicht ohne Schwierigkeit mit sowas konfrontiert zu werden. Vor allem vor dieser Mission die sie an die klingonische Grenze und in die Nähe von Khitomer brachte. Patrice schien das offenbar amüsant zu finden, hatte sie doch bemerkt wie er ein Grinsen unterdrücken mußte.

Als sie langsam wieder Luft bekam wischte sie sich kurz die Tränen aus den Augen. Neireh mußte mittlerweile ziemlich Farbe im Gesicht haben, weil sie das Gefühl hatte das ihr Gesicht glühte. Aber so hielt er es wenigstens für eine Folge des Hustenanfalls. Hatte sie es nicht irgendwie geahnt und nur nicht wahrhaben wollen damit sie sich nicht Gedanken über ihre eigenen Gefühle machen mußte?

"Geht´s wieder?", fragte Patel jetzt doch eine Spur besorgt.

Neireh deutete ein nicken an und atmete noch einmal tief ein. "Es ist ja nicht so als ob ich sowas nicht irgendwie geahnt hätte, aber nicht für möglich hielt und dachte ich müßte mich irren. Ich mag ja auf viele wie ein Eisblock wirken, aber auch Romulaner leben ja nicht enthaltsam. Wir frühstücken gelegentlich zusammen. Ähnlich wie ich früher öfter mit Captain Martinson zusammen gegessen habe. Ich habe es vermisst mit jemanden zusammen zu essen, sich abseits des Dienstes unterhalten zu können. In der oberen Kommandoebene kann man zuweilen recht einsam sein. Nicht umsonst sind Captains mit ihrem Schiff verheiratet.", ich ließ die Worte einen Moment wirken und dachte nach. Ein Meer widerstreitender Gefühle schien sich in mir auszubreiten.

"Ich hätte nicht erwartet das sowas passiert... ich könnte nicht behaupten das es mir egal wäre, aber ich möchte jeden möglichen Konfliktstoff an Bord vermeiden in anbetracht unserer Mission und das wir in der Nähe der klingonischen Grenze und Khitomer sein werden. Es wird besimmt ohnehin nicht leicht und diese Sache macht alles nur schwieriger. Dir ist bewußt das hiervon kein Wort nach außen dringen darf?"

Neireh sah Patel eindringlich an, sie würde wohl niemals so offen mit ihm reden, wenn sie nicht wüßte das er stillschweigen bewahren konnte.

Patel lächelte über die plötzliche Fassungslosigkeit des Captains.
"Nun, wer macht sich auch schon nen Termin fürs Verlieben?", fragte er rethorisch über Neirehs Bemerkung, sie habe dies nicht erwartet.
"Ich werde natürlich kein Wort darüber verlieren. Es gibt ja auch nichts aktuelles zu berichten. Wenn ich einen Rat aussprechen darf, würde ich mit MaSvorra darüber sprechen, um die Sache aus der Welt zu bringen. Sexuelle Spannung ist auf Dauer für einen Klingonen nur schwer auszuhalten und im Zaum zu halten."

Neireh hatte ungewöhnlich offen gesprochen. Ihre Worte ließen ihn fast vermuten, dass sie die Freundschaft mit MaSvorra nun mit anderen Augen sah und eine Beziehung nicht ganz ausschloss. Aber dies konnte auch ein Hirngespinst sein. Der Gedanke, dass auch Neireh Bedürfnisse hatte, war ihm noch nie direkt in den Sinn gekommen, selbst wenn es offensichtlich so sein musste. Es gab einfach Menschen, die man mit soetwas gar nicht erst in Verbindung brachte, etwa wie die eigene Großmutter oder die Lateinlehrerin.

Captain Neireh schüttelte demonstrativ den Kopf. "Das kann ich nicht. Ich kann nicht mit ihm darüber reden. Er wird es nicht zugeben. Welcher Klingone würde das schon?"

Sie stand auf und wanderte mit den Rücken verschränkten Händen zum Fenster um meinen Blicken zu den Sternschlieren wandern zu lassen. Im Warpflug war die Aussicht nicht halb so schön fand sie.

Neireh musterte ihr Spiegelbild und war sich plötzlich nicht mehr sicher wen sie dort sah. Den Captain eines Föderationsraumschiffes, befreundet mit einem Klingonen aus dem sich vielleicht mehr entwickeln könnte... menschliches Erbe durch ihre terranische Mutter... wer war sie wirklich? Immer noch die Rihannsu für die sie sich immer hielt oder lebte sie schon zu lange in der Föderation?

"Weißt du das der romulanische Botschafter, der mir damals zu meiner Beförderung gratulierte, gemeint hatte das ich wohl schon zu lange auf diesem Schiff bin ?"

Patel schwieg kurz und überlegte.
"Naja, viele Kräftevertreter sehen dieses Projekt kritisch und keiner hätte geglaubt, dass es 8 Jahre dauert. Wen verändern 8 Jahre schon nicht?! Vielleicht ist es auch ein Lob und er würde deine Fertigkeiten lieber wieder im Imperium sehen?!", versuchte er die Worte ins positive zu wenden.
"Es gibt mit Sicherheit einen Grund, der MaSvorra davon abhält, offen seine Gefühle auszusprechen. Aber wenn es ihn in seiner Arbeit behindert, hilft dies wenig. Man stelle sich vor, es geschieht dir etwas und der Doc muss dein Leben retten. Die Schiffssicherheit ist mein oberstes Interesse und schwelende Konflikte möchte ich eingedämmt sehen. Bringt die Sache aus der Welt, wäre mein Rat.", erklärte er. "Ansonsten werdet ihr mit deinem jetzigen Wissen nie wieder gemütlich zusammen frühstücken können.", fügte er hinzu, weil er wusste, dass Neireh daran etwas lag.

Neireh wandte sich wieder um und lehnte sich an das Fenster an. "Ein schwacher Versuch es als positiv darzustellen. 8 Jahre auf diesem Schiff verändern wohl jeden. Ich bin nicht die selbe Rihannsu die dieses Schiff betreten hat und das ist vielleicht auch gut so. Aber mir wurde das selbst nie so deutlich bewußt.", antwortete sie und lächelte schwach.

"Was den Doktor angeht. Ich vermute ich kenne den Grund. Ihm liegt etwas an dieser Freundschaft und er will es nicht gefährden weil er mit einer Zurückweisung rechnet. Es ist so einfach gesagt die Sache lässt sich nicht so einfach aus der Welt bringen. Es hätte in jedem Falle Konsequenzen. Aber wenn du es für eine Bedrohung der Schiffssicherheit hälst... Ich möchte mir nicht vorstellen was es für Gerüchte gäbe, vor allem bei unserer gemischten Crew. Ich fürchte meine Integrität als Captain könnte dadurch gefährdet sein und dagegen muß ich wirklich etwas unternehmen. Ich danke dir für deine Einschätzung.", antwortete sie wieder etwas gefasster und gewann zumindest äußerlich langsam ihre Ruhe zurück. "Vielleicht sollte ich in Zukunft besser mit deiner Frau frühstücken.", fügte sie dann mit einem leichten lächeln hinzu. Natürlich meinte sie das nicht so. Neireh wußte sehr wohl das die beiden so oft es möglich war gemeinsam frühstückten, soweit es der Dienst erlaubte und sie wollte ihnen das natürlich nicht nehmen.

"Nicht, dass du auch noch meine Frau verführst." sagte Patel scherzhaft und erntete einen bösen Blick.
"Puh, wenn das nicht eine schöne Feier war.", konstatierte er dann mit einem Blick auf die Flasche und den letzten Rest darin. Das Gespräch war weniger fröhlich geworden, als er gedacht hatte. Und die erheiternde Erkenntnis über den großen Klingonen war weniger lustig, wenn man sie nicht teilen durfte.
Er goss ihnen beiden noch ein Glas ein, da Neireh eh die Hälfte ihres Drinks auf dem Boden verschüttet hatte, nachdem er sie mit der Wahrheit konfrontiert hatte.
Er blickte auf den Boden. "Wenn irgendwann ein anderer Sicherheitsoffizier Patel-Blut auf dem Teppich findet, musst du dir schonmal ne gute Ausrede einfallen lassen." stellte er fest und hob das Glas.
Er wollte schon auf die Liebe anstoßen, aber überließ es dann doch besser Neireh, den zweiten Spruch zu formulieren. Über ihre eigenen Gefühle musste sie wohl nochmal gründlich nachdenken.

"Nun das wird wohl erst ein Problem werden falls du vor hast in der nächsten Zeit spurlos zu verwinden.", erwiderte sie ebenso scherzhaft.

Sie überlegte derweil schon wie sie MaSvorra zur Rede stellen könnte. Vermutlich am einfachsten während des angebotenen Trainingskampfes. Ihr Verstand war der Meinung das Gefühle in ihrer Position eher zweitrangig sein sollten, weil sie das Urteilsvermögen als Captain beeinflussen könnten. Sie nahm das Glas und überlegte sich einen neuen Spruch.

"Auf das Feuer das in uns allen brennt und uns antreibt, auf das unsere neue Mission erfolgreich sein wird."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

Neireh

Depp vom Dienst

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Samstag, 7. November 2015, 20:05

Teil 2 ;)

Einen Tag später...

-- Büro des Captains --

Nach einer viel zu kurzen und unruhigen Nacht, deren Traumfetzen Neireh nur schwer hatte unter der Dusche wieder abschütteln können, hatte sie sich erstmal in die Berichte in ihrem Büro vertieft. Sie würden demnächst auch den Landurlaub beenden und sich auf den Weg in Richtung klingonische Grenze zur Sternenbasis 24 machen. Das Volk der Daneri würde wohl bald zu den neuesten Mitgliedern des Föderations Völkerbundes gehören. Der Kontakt lief bisher über Kontaktleute auf Sternenbasis 24 ab. Soweit die Kurzform des Dossiers. Die angehängten Dokumente zu weiteren Informationen über dieses Volk und bisherigen Gespräche und Einschätzungen der Offiziere die die Gespräche führten, würde sie sich dann auf den Weg nach Daner durchlesen. Commander Marquez hatte derzeit die Brücke und da sie sowieso noch an der Station angedockt waren, gab es wenig zu tun. Neireh hatte da noch eine Sache mit dem Doktor zu klären.
Sie verließ ihr Büro wieder und grüßte die anwesende Brückenmannschaft und Marquez auf dem Weg zum Turbolift.


-- MaSvorras Quartier --


Etwas später stand Neireh in Trainingsuniform und Kampfstab vor MaSvorras Quartier. Der Computer hatte ihr verraten das er sich dort befand. Sie betätigte den Türmelder und wartete. Neireh konnte nicht behaupten das sie gerade die Ruhe selbst war, aber Patrice hatte Recht. Sie sollten die Sache klären und Angriff war die beste Verteidigung. So wartete sie hoch erhobenen Hauptes und entschlossen darauf das die Tür sich öffnete. Sie würde schon meine Antworten bekommen, alles weitere würde sich ergeben irgendwie hoffte sie.

Nachdem MaSvorra Tel´peh versorgt hatte und die Akten aktualisiert hatte, war er noch ein wenig im Büro geblieben, um die frei verfügbaren Informationen zu lesen. Daneri.. Der Name sagte ihm nichts, auch wenn diese in der Nähe der der Grenze zum klingonischen Reich war. Mit einem Brummen war er schließlich in sein Quartier verschwunden.

Er trat aus der Dusche heraus und begann gerade, seinen Bart nachzuschneiden als der Türsummer ging. Sein Blick fiel auf die Uhrzeit und er zog leicht die Augenbrauen hoch. Um diese Uhrzeit erwartete er eigentlich noch niemanden. Nur mit einem Handtuch bekleidet ging er hinaus, nachdem er die kleine Schere auf die Ablage gelegt hatte.

"Computer, öffnen." Die Türe öffnete sich und er sah Neireh in Trainingsuniform und Kampfstab vor sich. "Captain. Ich hatte Sie nicht erwartet." Was angesichts seiner leichten Bekleidung erkennbar war. Mit einer Handbewegung lud er sie ins Quartier ein. Nicht sicher, ob er sie dienstlich oder privat ansprechen sollte, meinte er:" Wenn Sie einen Moment warten, ziehe ich mich schnell an." Mit einem entschlossenen Nicken trat er in sein Schlafgemach und griff nach seiner Uniform.

Darauf das der große Klingone nur mit einem Handtuch bekleidet öffnen würde, war sie nicht gefasst gewesen. Neireh zog bei seiner Erscheinung eine Augenbraue hoch und musterte ihn einen Moment. Den muskulösen Oberkörper, die eine oder andere Narbe die einem dabei auffiel.
Faszinierend...
Sie deutete ein nicken an, während sie ihm hinterhersah. So deutlich am lebenden Objekt hatte sie noch nie die Gelegenheit gehabt die klingonische Physiologie zu studieren. Sie wußte zwar von dieser Art Exoskelett, das die Rückenwirbel unter anderem schützte, aber gesehen hatte sie sowas noch nicht. Hoffentlich hatte er ihren allzu deutlichen Blick nicht bemerkt. Während er sich umzog hatte sie Gelegenheit sich im Quartier umzusehen. Neireh war bisher noch nie hier gewesen. Es hatte etwas martialisches. Waffen an den Wänden, ein großes düsteres Bild einer Kampfszene, ein großes Fell auf dem Sofa von irgendeinem großen Tier. An einer Wand gegenüber war ein Regal angebracht mit ein paar Skulpturen und einem Bild das, wenn man es näher betrachtete, MaSvorra zusammen mit einem großen Tier zeigte das die selbe Fellfarbe wie das Fell auf dem Sofa hatte, einem offensichtlich gerade erlegten Tier. Alles in allem wohl wie man sich ein typisch klingonisches Quartier vorstellen würde.

Nach einem letzten Blick in den Spiegel und überprüfen seines Bartes, kam er wieder in den Wohnraum. Er sah, wie sie seine Einrichtung betrachtete und schmunzelte leicht. Jede Waffe hatte er bereits verwendet, aber das bat´leth war weiterhin die Waffe, die er im Zweifelsfall verwendete.

"Wie kann ich helfen, Captain?" Er hatte zwar eine Vermutung, aber er wollte nicht einfach eine Schlußfolgerung ziehen. Er war verwundert, daß sie bereits erneut zum Training wollte, nachdem ihr der eine Sicherheitsoffizier so zugesetzt hatte.

Neireh drückte ihm den Kampfstab in die Hand. Wieso fragte er so blöd?
"Mir folgen zum Holodeck 2. Sie wollten doch mal mittrainieren. Jetzt haben sie die Gelegenheit dazu und im übrigen trage ich gerade keine Uniform, also lass das Captain weg, MaSvorra.", erwiederte sie mit einem leichten lächeln und sah ihn auffordernd an. Sie war gespannt ob er darauf eingehen würde. Sonst mußte sie sich wohl etwas anderes überlegen.
"Oder komme ich ungelegen?"

MaSvorra ergriff automatisch den Kampfstab als Neireh ihm diesen in die Hand drückte, dann grinste er. "Wie sagen die Terraner? Allzeit bereit. Solange mich niemand wegen einem Notfall wegruft, haben wir Zeit für ein Training." Seine Armbewegung deutete an, daß er ihr folgen würde, wenn sie voranginge.

Schweigend gingen sie nebeneinander bis zum Holodeck. Mit ein paar Angaben auf dem Display neben der Türe aktivierte Neireh das Programm und trat ein. MaSvorra folgte ihr und sah sich um.

Ein schlicht aussehender Raum mit Waffen an den Wänden, die er als alt einstufte und vulkanischem oder romulanischem Stil entsprachen. Auf dem Boden lagen dünne Trainingsmatten, das Dach wurde von elegant geschwungenen Holzbalken gehalten. Gleichmäßiges Licht erhellte den Raum.

"Wir trainieren allein?" fragte er nach, während er weiter in den Raum trat.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
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Samstag, 7. November 2015, 20:06

Teil 3



--Holodeck2--


Neireh warf einen Blick zu MaSvorra und deutete ein nicken an. "Ich kann allerdings auch die Holotrainerfigur dazu aktivieren oder wünschen sie mehr Gesellschaft?"

Im Grunde war sie froh das sie keine weiteren Zeugen dabei hatten, sonst würde sie wohl nie auf etwas derart Privates zu sprechen kommen. Es würde ihr sowieso schon nicht leicht fallen.

Das Programm war ihr übliches Trainingsprogramm. Man konnte auch Trainingsfiguren dazu schalten bei Bedarf. Schlicht und ohne viel anderes das ablenken könnte. Neireh replizierte noch einen zweiten Kampfstab für sich.

"Ich würde vorschlagen das wir erst einmal mit Aufwärmübungen beginnen."

MaSvorra schüttelte ablehnend den Kopf zu dem Holotrainer. "Wegen mir nicht, Neireh. Aufwärmübungen.. klar.." In der klingonischen Trainingskultur gab es Aufwärmübungen in dem Sinne nicht, sondern es wurde vor Trainingskämpfen mit Waffen gerne eine Übung aus moqbara durchgeführt, was den Körper auf Kampf einstimmte und dabei, durch die langsamen und konzentrierten Bewegungen, auch die Muskeln in Bereitschaft versetzten.

So begann er eine Übung, in der er, für andere unsichtbar, mehrere Angreifer ohne Waffen abwehrte. Dabei spürte er Neirehs Blicke auf sich und beendete mit einem Ellenbogenstoß in den Solarplexus des Gegners die Übung und sah dann, mit einem fragenden Blick, zu ihr. Inzwischen kannten sie sich gut genug, um nicht viele Worte wechseln zu müssen. Etwas, was er sehr genoß.

Neireh hatte ebenfalls mit einigen Bewegungsabfolgen begonnen, die aus der romulanischen Kampftechnik herstammten. Durch den langsameren Bewegungsablauf bereitete man die Muskeln und den Geist auf das Training vor. Nicht umsonst wurden die Techniken erst einmal in der langsamen genauen Abfolge gelernt, damit sie dann im Kampf auch präzise und schnell eingesetzt werden konnten, da man den Bewegungsablauf schon intuitiv inne hatte. Sie sah seinen fragenden Blick und beendete die eben begonnene Figur mit ausgestreckten Stab.

"Wie lange frühstücken wir zusammen MaSvorra? Ich denke lange genug das ich euch etwas über die romulanische Namensgebung erklären sollte. Der Name besteht aus drei Teilen. Dem Vor- oder Rufnamen, dem Familiennamen und der dritte Teil bezeichnet das Herkunftsgebiet oder den Clan dem man angehört. In meinem Fall geht Neireh wohl auf die Bezeichnung eines Gebietes zurück das sich unser Clangründer beansprucht hatte. In diesem Gebiet war vermutlich auch eine größere Population von Neirrh zu Hause. Kleine, kaum handgroße Vögel mit Giftdorn im Schnabel. Den vollen Namen eines Rihannsu zu kennen kann man als Ehre verstehen. Für uns sind Namen und ihre Bedeutung sehr wichtig. Du wärst vermutlich einer von sicherlich sehr wenigen Klingonen die von sich behaupten können das sie den vollen Namen eines Rihannsu kennen und ihn beim Vornamen nennen dürfen."
Ich stellte den Stab neben mich an die Seite ich war immer noch stolz diesen Namen zu tragen.
"Mein voller Name lautet Tre´al el-Keirianh t´Neireh. Geh weise damit um. Benutze ihn nur wenn wir unter uns sind."

MaSvorra neigte ehrbezeugend den Kopf. "Ich erkenne die Ehre an, Tre`al el-Keirianh." Seine Stimme vibrierte bei den r´s in dem Namen. Er versuchte, die Ehre, die ihm Neireh erwies, würdig anzunehmen und hoffte, richtig reagiert zu haben. Ein wenig schneller klopften seine Herzen, daß sie ihm so sehr vertraute und er fühlte sich als etwas besonderes in ihren Augen.

"Leider habe ich im Moment nichts ähnlich vergleichbares, das ich Euch als Zeichen dafür, wie wichtig mir unsere Freundschaft ist, anbieten könnte." Bedauern klang in seiner Stimme.

Seiner Reaktion nach zu urteilen schien er ziemlich überrascht, aber schien sich geehrt zu fühlen ob des Vertrauens. Er schien zu bedauern das er wohl nichts vergleichbares hatte im Gegenzug.

Neireh nickte leicht. "Mir liegt ebenfalls etwas daran. Es ist nicht einfach dies zuzugeben, ich denke die Jahre an Bord verändern einen einfach. Verändern Ansichten und Überzeugungen die man hatte. Was ihr mir anbieten könnt ist eure Ehrlichkeit. Keine Ausweichenden Antworten mehr."

MaSvorra zog die Augenbrauen kurz hoch und ging dann in Kampfpositur. "Bei direkten Fragen bin ich immer ehrlich, Tre`al, das solltest Du wissen. Aber sei Dir bewußt, daß dann auch unangenehme Antworten kommen könnten. Und zu manchen Fragen habe selbst ich keine Antwort." Er grinste leicht. "Fangen wir an?"

Etwas Bewegung wird uns gut tun.. dachte er.

Sie begaben sich in Kampfposition während Masvorra antwortete.

"Dieses Risiko werde ich eingehen, MaSvorra.", erwiderte Neireh. "Fangen wir an."

Sie ließ den Kampfstab langsam und geschmeidig rotieren. Bedacht darauf jede Bewegung konzentriert auszuführen. Sie wußte das ein erfahrener Gegner schon anhand einer plötzlichen Gewichtsverlagerung erkennen konnte wie ein Schlag ausgeführt werden würde. Deshalb musste man schnell und präzise agieren. Der Körper wie ein ruhender Pol um bei Bedarf blitzschnell und wendig wie ein T´liss zu sein. Die Schrittfolgen orientierten sich dabei an den 5 Elementen. Dabei gab es noch 13 Grundtechniken. Die Übungen stärkten genauso Körper wie auch Geist.

Sie tauschten ein paar Scheinangriffe und Schlagabtausche aus um die Stärke und Reaktion des anderen zu testen. MaSvorras Training mit dem traditionellen klingonischen Bat´leth schien ihm hierbei zumindest teilweise von Vorteil.

MaSvorra versuchte, den Angriffen auszuweichen und führte dabei Ausweichbewegungen des moqbara durch. Immer wieder trennten sie sich und griffen wieder an.

Sie fanden ihren Rhythmus und er beschloss, diesen zu durchbrechen. Er lenkte einen Angriff zur Seite und ging dabei auf Neireh zu, statt auszweichen. Er kam auf gleiche Höhe wie sie und atmete dabei ihren inzwischen stärker werdenden Geruch ein, was ein Knurren auf seiner Seite hervorrief. Erschrocken über sich selbst, entfernte er sich wieder und griff dann wieder an.

Sie hatten sich schnell aufeinander eingestellt wie sie merkte und ihre Stile schienen so verschieden ja nicht zu sein. Angriff und ausweichen, aber der Klingone änderte seine Taktik auf einmal und lenkte einen weiteren Angriff mehr zur Seite hin, um für einen eigenen Angriff näher zu kommen. Zumindest hatte sie das so erwartet. Stattdessen war ein tiefes Grollen, wie ein Knurren zu hören und er entfernte sich wieder um gleich darauf einen neuen Angriff zu starten. Sie zog eine Augenbraue hoch und parierte seinen Angriff indem sie einfach zur Seite neben ihn auswich. Die Nähe hatte auch auf sie einen etwas irritierenden Einfluß. Sie spürte ihr Herz schneller schlagen und stellte fest was sie eigentlich schon wußte. Sie war gewöhnt an seine Nähe, sein Gesicht und sie empfand seinen Geruch eigentlich nicht so sehr als unangenehm. Ganz entgegen der gängigen Propaganda. Es fühlte sich so vertraut an und andererseits erschien es ihr nicht richtig zu sein dem nachzugeben. Nichts würde mehr so sein wie es war.

"Das klang wie ein Knurren?", sagte sie mit einer selten warmen Betonung. Sie war es mehr gewohnt Befehle zu erteilen und war daher mehr überrascht über sich selbst.

MaSvorra war überrascht über ihre Frage und den Klang ihrer Stimme dabei. So reagierte er nicht schnell genug als sie ihren Stab auf seinen treffen ließ und er traf sich selbst an der Stirn. Es rüttelte ihn ordentlich durch und er spürte, wie neben seinen schnell schlagenden Herzen auch sein Kopf dröhnte. "Knurren?"

Sie standen sich nah gegenüber, nur die Stäbe trennten sie. Erst jetzt wurde ihm wieder bewußt, was vor dem Schlag gewesen war und seine schon dunkle Haut wurde dunkler, was aber nur jemand wahrnahm, der ihn gut kannte.

MaSvorra war von der Frage offenbar so abgelenkt geweseb das er nicht schnell genug reagierte um den Schlag zu parieren und traf sich dabei selbst am Kopf. Nur die Stäbe trennten sie. Ein leicht amüsiertes lächeln lag auf Neirehs Lippen während sie ihn mit den Augen fixierte.

"Ich wollte dich nicht ablenken.", ein schelmisches funkeln dürfte dabei in ihren Augen liegen. Wenn ich mich nicht irrte dann wurde er gerade rot?

"Es klang etwa so..", sie versuchte es nachzuahmen, was ihr wahrscheinlich eher weniger gelang. "Nur viel tiefer und grollender."

So dicht war sein Gesicht an dem ihren, daß MaSvorra Mühe hatte, klar zu denken. Alles in ihm schrie danach, einfach zu handeln statt zu denken, aber diese Situation war auch für ihn neu. Ihr schelmisches Lächeln brachte ihn dazu, lächeln zu wollen, ihre Nähe, sie an sich zu ziehen und nie mehr loszulassen. Ihr Knurren war das einer terranischen Hauskatze, aber es gefiel ihm genug, um ihr mit einem Knurren zu antworten.

Mit den Fingerrücken strich er leicht über ihre Wange und legte dann zwei Finger unter ihr Kinn. "Das ist eine der Fragen, die nicht zu beantworten sind."

Neireh konnte die Emotionen in seinen Augen lesen, den Wunsch dem nachzugeben und den Kampf mit sich den Impuls zu unterdrücken. Die sachte Berührung seiner Fingerspitzen auf ihrer Wange ließ ihr eigenes Herz schneller schlagen. Das ist eine der Fragen, die nicht zu beantworten sind.... Was sollte das heißen ? Er wollte sie nicht beantworten, aber es war ihm anzusehen.

"Die Antwort liegt in deinen Augen. Wieso sprichst du es nicht aus?"
Sie hatte sein warmes, dunkles knurren mit dem er geantwortet hatte wahrgenommen und so fremd ihr das war, so elektrisierend fand sie es weil sie jetzt wußte welchen Grund es hatte. Es gab viele Möglichkeiten weshalb er sich wohl nicht gestattete es offen auszusprechen, aber entweder klärten sie es jetzt, oder würden es nie tun. Seine Geste erwiedernd strich sie sacht mit den Fingern über seine Wange und sah ihn einfach nur an als wollte sie in seinem Gesicht lesen wie in einem Buch.

MaSvorra hatte das Gefühl, seine Kehle sei ausgetrocknet und er schluckte. Leise, mit tiefer Stimme, antwortete er. "bomDI´ ´IwwIj qaqaw" Seine Finger waren immer noch unter ihrem Kinn. "Die Erinnerung an Dich singt in meinem Blut."

Sein Daumen strich nun sanft am Kinn entlang. "Ich dachte, wir wollten trainieren.." Ein ganz leichtes Lächeln lag auf seinen Lippen.

Soviel Poesie hätte Neireh einem Klingonen gar nicht zugetraut. Wenn auch die Bedeutung wohl nicht einfach zu übersetzen war. Diese Worte zu hören schickten ihr einen Schauer über den Rücken. Sie wollte die warnende Stimme in ihrem Hinterkopf verdrängen die nur die Probleme sah die eine solche Verbindung mit sich bringen würde.

"Ein guter Vorwand oder?", erwiderte sie mit einem hintergründigen lächeln. "Wenn du trainieren willst, dann verteidige dich besser als eben.", neckte sie ihn. "Oder... wir sind allein, in einem Holodeck. Der Commander ist mit der Durchführung einer Übung beschäftigt und wir haben Zeit genug.", letzteres sagte sie deutlich leiser und spürte die Hitze des Blutes in ihrem Gesicht aufsteigen.

MaSvorra antwortete mit einem tiefen Grollen, seine Nasenflügel weiteten sich, um mehr von Neirehs Geruch aufzunehmen. Sein Knurren wurde noch tiefer, vibrierte durch den ganzen Körper. Die Finger unter ihrem Kinn hielten ihren Kopf in Position, während er, seinen Blick in ihrem versenkt, mit der anderen Hand ihre Hand zu seinem Gesicht führte und er war bereit, in ihre Handfläche zu beißen, um den süßlichen Geruch ihres Blutes zu genießen. Seine Zähne waren bereits auf ihrer Handinnenfläche, während seine Selbstkontrolle ihn noch einmal kurz zögern ließ, um ihr Gelegenheit zu geben, zu reagieren. Danach würde er kaum noch aufzuhalten sein.

Während sein Blick Neireh gefangen hielt beschleunigte sich ihre Atmung als er ihre Hand zu seinem Mund führte. Sie spürte seinen Atem auf ihrer Hand, die Andeutung seiner Zähne, sein tiefes knurren dabei. Sie spürte ihr Herz rasen und wußte das es lange her war das jemand solche Gefühle in ihr erweckte. Um so verwirrender das dies ausgerechnet diesem Klingonen gelang. Ihre Völker waren seit langer Zeit Erzfeinde, was sich nach dem Dominionkrieg zwar gebessert hatte, wo man gemeinsam auf Seiten der Föderation gekämpft hatte, aber gemischte Beziehungen waren da eine Seltenheit und wurden auf beiden Seiten eher abgelehnt. Ihre Kenntnisse über klingonische Bräuche beschränkten sich auch mehr auf offizielle Dinge und dem was man so auf dem Schiff aufschnappen konnte, weniger auf den intimeren Bereich, aber das würde sich gleich ändern.

Es hatte etwas aufregend animalisches als er ihr fast schon zärtlich in die Hand biß, ein kurzer Schmerz der sie leicht zusammenzucken ließ und gleich darauf von dem aufregenden Gefühl seiner Zunge auf der Haut abgelöst wurde. Die Geschichten über klingonische Leidenschaft waren ihr durchaus bekannt. Neireh war gespannt wie weit sie der Wahrheit entsprachen.

"Computer: Zugang zu diesem Holodeck sperren. Lade Programm Korthre Klippen und repliziere eine große Decke." Sie hörte wie ihre Stimme leicht heiser zu klingen schien und ein lächeln umspielte ihre Lippen. Sie fand diese Umgebung würde dazu passen. Die ungezügelte Kraft des Wasserelements das gegen die Klippen peitschte und das Rauschen der Brandung in der Luft.

MaSvorra hielt sie in seinem Blick fest, während er aus der kleinen Bißwunde die Blutstropfen aufschleckte. Als sich die Umgebung änderte, nahm er dies fast nicht wahr, so konzentriert war er auf Neireh. Ihre Hand in seinem Haar zog ihn zu ihr und sie konnte den Geschmack des Blutes von seinen Lippen schmecken.

Sein Knurren wurde tiefer und wurde lauter. Er spürte, daß er sie gegen einen Felsen drückte, während er sie leidenschaftlich küßte. MaSvorra spürte, daß seine Schuhe auf rauhem Untergrund Halt fanden und hörte das Rauschen des Meeres.

Als beide sich voneinander lösten, weil sie Luft brauchten, warf MaSvorra einen Blick hinüber und grinste dann. "Willst mich doch nicht etwa abkühlen?", fragte er mit zärtlich-humorvoller Stimme, während sich seine Lippen den ihrigen näherten.

Die Leidenschaft mit der sie sich uns küssten riß sie mit sich fort. Als sie sich wieder kurz lösten mußte sie erstmal Luft schnappen.

"Nicht doch... das will ich nicht riskieren.", erwiderte Neireh mit einem schmunzeln. "Computer: erhöhe Temperatur auf klingonischen Standard."

Damit zog sie ihn wieder zu sich heran und küsste ihn stürmisch. Sie ließ mich nur noch von den Gefühlen leiten und es fühlte sich gut an seinen Körper zu spüren. Die Umgebung passte gerade gut zu ihrem aufgewühlten Inneren und Neireh war bereit sich dieser Leidenschaft völlig hinzugeben.

Die Umgebung völlig vergessend, ließ MaSvorra seinen Gefühlen und Instinkten freien Lauf. Nur am Rande hoffte der letzte rationale Gedanken, daß Neireh wußte, auf was sie sich da einließ. Jetzt gab es von seiner Seite her kein Zurück mehr.
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