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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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441

Sonntag, 22. Januar 2017, 20:11

Zeitlinie A

"Natürlich kann man mit Phasern auf Betäubungsstufe aus der Umlaufbahn schiessen. Wird aus meiner Sicht viel zu selten gemacht." kommentierte ich launig. In diesem Moment kam die Vulkanierin T'Kehja hinzu und erläuterte, dass sie das Implantat untersucht hatte und glaubte, den Sender ausfindig machen zu können.
"Schade, dass derjenige, der die Sensorleistung erhöhen konnte, jetzt nicht mehr da ist." sagte M. Ich zuckte mit den Schultern. "Dann mach ich das halt; zusammen mit Janato werden wir das schon hinbekommen." sagte ich und machte mich ans Werk.
Eine Stunde später, kehrte ich auf die Brücke zurück und ging an die OPS-Station. Während T'Kehja mir helfend über die Schulter blickte und hin und wieder Ratschläge gab, kalibrierte ich die Sensoren auf die Trägernwellen. "Wer immer das gemacht hat, würde mit Kusshand beim TalShiar oder Obsidianischen Orden angenommen." kommentierte ich.
Einige Minuten später - das Sensorbild war auf dem Hauptbildschirm zu sehen - sah man ein großes Gebäude, etwa 1 Kilometer ausserhalb der Hauptstadt auf den Sensoren aufflickern. Es war eine Villa, abgeschottet mit hohen Aussenmauern. "Eine Festung." stellte ich ernüchternd fest. Vermutlich war erneut einiges an Waffengewalt notwendig, auch wenn M das nicht gefallen sollte.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Kahael

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442

Mittwoch, 1. Februar 2017, 20:55

"Einverstanden ...", seufzte Kahael, "... auf ein Neues." Er stand auf und ging zur Tür. "Na dann komm. Ich will es hinter mich bringen. Es ist ja nicht so, dass Zeit- und Dimensionsreisen nicht anstrengend wären." Patel folgte ihm. "Moment...", Kahael hielt an einer unscheinbaren Wand an. Er musterte die Wand für einien Moment und schlug dann kräftig mit der Hand dagegen. Sofort sprang an dieser Stelle eine kleine Klappe auf in der ein Flachmann befestigt war. "Wenigstens etwas ist hier identisch." Er nahm die Flasche an sich und genehmigte sich einen Schluck. "Du auch?" Ein Ich-bin-im-Dienst-Blick reichte ihm als Antwort. Er zuckte mit den Schultern und nahm einen weiteren Schluck. Dann verschwand die Flasche wieder in der Wand. "Gut. Jetzt können wir weiter."

Als sich die Tür zur Krankenstation öffnete wäre Kahael am liebsten getürmt. Mitten in der Krankenstation stand ein Klingone. "Das ist nicht euer Ernst?" Er blickte zu Patel. "Kann der sprechen?"
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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Patrice

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443

Sonntag, 5. Februar 2017, 20:34

Zeitlinie B

Auf dem Weg zur Krankenstation hatte ich den Counsellor gerufen und ihn gebeten, uns ebenfalls in der Krankenstation zu treffen.
Dort angekommen, hielt Kahael es für eine gute Idee, den Chefarzt zu beleidigen. Wobei dieser zum Glück nichts anderes von Kahael gewohnt war.
"Kann der sprechen?" fragte Kahael, sich wohl bewußt, dass der Doc mit hörte.
"Meistens brummt und knurrt er nur, aber ja." antwortete ich mit einem Augenzwinkern zum Chefarzt. Ich wandte mich an den Klingonen.
"Doc, Kahael scheint entgültig den Verstand verloren zu haben. Er hat mir eine recht irre Geschichte erzählt, nach der er nicht aus dieser Realität stammt. Bevor ich ihn in eine fensterlose Gummizelle bringe, wollte ich sichergehen, dass er nicht gerade ein größeres Aneurysma hat oder der Alkohol seine Synapsen weggeätzt hat." stellte ich dem Klingonen Kahael vor. "Bis wir sicher sind, was mit ihm los ist, sollten wir auch Neireh heraushalten." ergänzte ich.
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Curtis Reeve

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Donnerstag, 9. Februar 2017, 21:35

Curtis saß in seinem Büro, als er von Commander Patel gerufen wurde. Da er gerade keinen weiteren offenen Termin hatte und er nur ein paar Aktennotizen verfassen musste, welche er als Stichpunkte schon vorliegen hatte, bat er den Computer darum jeden, der ihn sprechen wollte direkt zu ihm umzuleiten.
Er verließ das Büro und begab sich zur Krankenstation. Dort angekommen bot sich ihm ein Bild, dass er in gewisser Weise komisch fand. Der Doktor sah aus, als wolle er gleich Commander Kahael zerfleischen wollen und Commander Patel stand ein kleines bisschen hilflos zwischen den bedien und versuchte zu vermitteln.
„ Commanders, Doktor. Wie kann ich Ihnen helfen?“, fragte er, sobald er sich auf Hörweite genähert hatte.
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Kahael

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445

Donnerstag, 9. Februar 2017, 22:06

"Mir diesen tollwütigen Quacksalber Hals halten wäre recht nett", erwiderte Kahael. Er kannte den Fähnrich zwar nicht, es war ihm aber auch egal. "Ich weiß gar nicht was der hat. Ich habe mich lediglich nach seiner Sprachfähigkeit erkundigt."
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Samstag, 11. Februar 2017, 20:17

Ich nickte dem Counselor zu. Reeve würde über Kahaels Verhalten nicht allzu überrascht sein. "Unser" Kahael verhielt sich in der Regel nur unwesentlich rationaler.
Ich wiederholte die Erläuterung an den Doktor vor wenigen Minuten in ähnlichen Worten auch für den Counselor und blickte ihn herausfordernd an. "Wäre gut, wenn Sie mir eine Einschätzung geben könnten, ob Kahael die Wahrheit sagt. Es klingt zwar nach einer unglaublichen Geschichte, aber wenn man ehrlich ist, klingen fast alle unserer bisherigen Missionen ebenfalls unglaubwürdig, wenn man sie jemandem erzählt, der nicht dabei war." schätzte ich ein.
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Sonntag, 12. Februar 2017, 19:17

Krankenstation

Curtis hob die Augenbrauen hoch, als er die Geschichte von Commander Kahael hörte. „ Da haben Sie Recht Comander!“, gab er auf Patels Aussage zu. Immerhin war sein eigener erster Einsatz an Board der New Age eine Zeitreise gewesen, bei der er wieder 9 Jahre alt war.
Dann wurde er kurz still und ließ das Erzählte vor seinem geistigen Auge vorbeiziehen. „ Sagen wir mal so, ich kann jetzt nicht sagen, in wie fern Commander Kahael unter dem Einfluss von Ale steht. Allerdings, sollte der Dokter herausfinden, dass er nüchtern ist, so wüsste ich nicht warum er lügen sollte. Ich erinnere nur mal an unsere Zeitreise, als ich an Board gekommen bin.“, gab er dann seine Einschätzung ab. Er fügte dann aber noch mit einem ernsten Blick hinzu: „ Ich würde aber trotzdem den Commander immer im Auge behalten.“
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Dienstag, 14. Februar 2017, 21:14

"Warum zum Geier sollte ich auch lügen oder hier eine Geschichte auftischen? Ich bin Kahael. Nich aus dieser Zeitlinie, aber ich bin es. Lässt sich rausfinden." Er stapfte am klingonischen Arzt vorbei und suchte nach einem medizinischen Tricorder. Geräte die er nicht als solchen identifizierte warf er einfach zur Seite auf den Boden. Ein merkwürdiges Gerät musterte er einen Moment und fragte sich wofür es gut sein sollte, warf es dann aber ebenfalls zur Seite. "Ah, da ...", er zog einen Tricorder hervor und scannte sich mehrmals selbst. Tippte ein wenig auf ihn herum und hielt es den Anwesenden abwechselnd unter die Nase: "Da ... meine DNA-Signatur entspricht der in der Datenbank ... und das da", er hielt den Finger neben der Zeile auf dem Display, "... das zeigt an, dass ich nicht aus dieser Zeit stamme. Meine Chronitonen schwingen anders als eure. Beweis genug?"
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449

Dienstag, 14. Februar 2017, 22:49

Ich beobachtete die Werte, die der Tricorder anzeigte. Ich war kein Arzt, hatte aber durchaus schon mal auf einen Tricorder geguckt.
"Demnach hast du auch genug Erinnerungsengramme für einen 10 Jahre älteren Mann. Wenn man einberechnet, dass du dir bestimmt 5 Jahre Erinnerungen weggesoffen hast, kann man denke ich nicht weiter abstreiten, dass du aus einer anderen Zeit, bzw. einer alternativen Zukunft, stammst. Komisch... ich hätte nicht gedacht, dass du alt werden könntest. Ich werde dich aber trotzdem nicht Captain nennen. In meiner Zeitlinie gibt es keine USS Memphis. Und ehrlich gesagt bist du hier auch weit von einem eigenen Kommando entfernt." kommentierte ich und überlegte, wie wir jetzt weiter vorgehen sollten.
"Du sagtest, wir sollen einen Admiral Francis suchen, hätte Q gesagt. Kann nicht behaupten, je von ihm gehört zu haben. Was tun wir, wenn wir ihn gefunden haben?"
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Samstag, 25. März 2017, 23:19

Zeitlinie A

6 Stunden später - Krankenstation der USS New Age
"Was für ein Gemetzel!"" rief ich als ich mit dem heftig blutenden Janato die Krankenstation betrat.
"Drücken Sie auf die Wunde!" rief Sanchez alarmiert mir zu, als sie entdeckte, was mit Janato los war.
"Nur eine Kratzwunde." sagte Janato und ergänzte einige Sekunden später den wenig erfreulichen Satz "Ich glaube ich bin blind."
"Was ist passiert?" fragte Sarek, während er sich ebenfalls zu Janato begab und den Not-OP-Tisch in Gang setzte.
"Wir habens geschafft! Wir haben einen der Insektenviecher!" sagte ich mit stolzem Unterton. Dann kippte ich ebenfalls ohnmächtig um. Während Sarek sich um Janato kümmerte, eilte Sanchez zu mir und stellte eine Stichwunde in der Seite fest, die wie durch ein Wunder die Leber verfehlt hatte.

4 Stunden später - Luftschleuse der USS New Age
Einigermaßen wieder zusammengeflickt blickte ich an der Seite von Neireh, Toval und Sarek auf das Wesen, das wir in die Luftschleuse gebracht hatten, damit wir es schnellstmöglich loswerden konnten, wenn dies nötig würde. Das Insektenwesen war bewußtlos und der Sauerstoff in der Luftschleuse war so gering eingestellt, dass sich dies auch kaum ändern würde, wenn wir es nicht wollten.
"Wir haben es betäubt, bevor es eine Chance hatte, sich wegzuteleportieren." erklärte ich und blickte auf das ungewöhnliche Wesen. Trotz der Bewußtlosigkeit sah man seine roten augen, die mächtigen Klauen mit dolchartigen Fortsätzen und den Stachelschwanz. Nichts, womit man sich gerne im 1 gegen 1- Kampf duellierte. Dass die Wesen sich teleportieren konnten, wußten wir spätestens seit Neirehs Erfahrungen auf Starbase 21 mit dem plötzlich toten Admiral.
"So jetzt haben wir ihn." konstatierte Toval. "Wie bringen wir ihn zum Sprechen?"
Ich blickte zu Sarek. "Ich denke eine Geistesverschmelzung wäre die sicherste und effektivste Methode." deutete ich an.
"Und ich glaube, Sie stehen noch unter dem Einfluss der Betäubung. Sonst würden Sie nicht solche unsinnigen Methoden vorschreiben. Eine Geistesverschmelzung mit einem Insektoid hat es noch nie gegeben."
Ich grinste. Er schien ja fast schon überredet. "Meines Wissens gab es schon Geistesverschmelzungen mit Pferden, Walfischen und nicht zu vergessen einem Horta."
"Wenn du es nicht tust, mach ich es, Sarek." sagte plötzlich T'Kehja, die plötzlich hinzutrat.
Sarek überlegte für einige Sekunden. "Ich scheine inzwischen der einzige bei Verstand an Bord zu sein. Jedenfalls bis ich die Geistesverschmelzung eingegangen bin. Also gut, ich mach es."
Als er unsere überraschten Gesichter sah, fühlte er sich zu einer Erklärung verpflichtet. "Ich kann viel erdulden, aber irgendwo muss man die Linie ziehen. Bei mir ist das der Fall, wenn man Patienten von meiner Krankenstation entführt." sagte er als Anspielung auf das unerklärte Verschwinden Kahaels.
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Neireh

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Montag, 27. März 2017, 11:58

Zeitlinie A

"Wir wissen noch nicht was dahinter steckt, aber in diesem Fall glaube ich das diese Wesen damit nichts zu tun haben. Mir ist bewusst das es ein großes Risiko ist und mein Wissen über diese vulkanische Disziplinen ist begrenzt, aber wäre es nicht möglich das sie das gemeinsam versuchen können?", schlug Neireh vor und sah von Sarek zu T'Kehja. Die Vulkanierin schien für einen Moment überrascht, aber deutete ein anerkennendes nicken in ihre Richtung an und sah dann zu Sarek.

"Die Senatorin hat Recht. Gemeinsam wären wir stärker und die Gefahr sich im Strudel des fremden Geistes zu verlieren geringer. Ich werde dein Leuchtfeuer sein, Sarek. Unsere Verbindung ist immer noch stark genug.", stellte sie nüchtern fest. Unter den Blicken der anderen und den ruhigen, unergründlichen Augen der Vulkanierin, brach Sareks Widerstand letzlich zusammen. Er atmete kurz geräuschvoll aus und sah alle vorwurfsvoll an. "Das ist das letzte mal das ich helfe das Universum zu retten...", sagte er und sah dann mit einem plötzlich weicheren Blick zu der Vulkanierin. "Du warst immer mein Licht. Jetzt brauche ich eine Rettungsleine, falls etwas schief geht."

Wenig später beobachteten die anderen wie die beiden Vulkanier an jeweils einer Seite des Wesens knieten und die alten Rituale murmelten um eine Geistesverschmelzung durchzuführen. Von außen war nicht viel zu erkennen, außer das zucken von Augenliedern oder eine kurze Anspannung der Gesichtsmuskulatur. Auf Sareks Miene ließen sich Anstrengung und Emotionen ablesen und auch Verwirrung und Schmerz im Laufe der Prozedur. Toval beobachtete das ganz fasziniert. "Ich habe sowas noch nie gesehen. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt.", sagte er leise zu Neireh.

"Es sieht für Außenstehende unspektakulär aus, aber eine Geistesverschmelzung ist so ziemlich das intimste das sie mit jemand teilen können. Ihre Seele liegt praktisch ausgebreitet vor ihnen. Sie teilen ihre beider Gedanken, ihre Erinnerungen und Gefühle. Es ist schwierig Geheimnisse zu haben und es gibt keine Lügen, keine Intrigen. Sich Informationen mit Gewalt zu nehmen ist nichts was man erleben möchte. Ich verstehe das sich Sarek weigern wollte. Es spricht gegen so ziemlich alles an was er glaubt. Andererseits hängt das Wohl von vielen an diesen Informationen. Das Wohl vieler, ist wichtiger das von wenigen oder eines einzelnen.", erklärte Neireh leise. Toval schien sie dabei überrascht zu mustern. "Das ist Surak oder? Sie haben sowas schon mal erlebt?", fragte er und schien sich offenbar gerade nicht sicher ob er das als Sicherheitsrisiko einstufen sollte.

Aber er wurde davon abgelenkt das offenbar mehr Bewegung die Geistesverschmelzung kam. Das Insektenwesen schien zu zucken, während Sarek und T'Kehja offenbar angetrengt, aber entschlossen gegen den Geist des Wesens zu kämpfen schienen. Kurz darauf schien sich das Wesen kurz aufzubäumen um dann wieder zusammenzusacken. Sarek sank auch wie benommen zur Seite, während T'Kehja ebenfalls sichtlich erschöpft die Augen öffnete. Sie berührte kurz den Kommunikator.

"Wir haben die Informationen. Sarek ist bewusstlos, aber er lebt. Das Wesen ist tot. Sein Bewußtes Selbst wurde in dem Kampf zerstört. Fast hätten wir auch Sarek verloren. Er muss auf die Krankenstation. Er braucht Ruhe."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
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T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
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Patrice

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Montag, 27. März 2017, 22:34

Sanchez holte Sarek ab und brachte den federleichten Vulkanier schnell auf die Krankenstation. T'Kehja nutzte die Chance, sich auszuruhen. Sie wirkte nach wie vor wie ein in sich ruhender See.
"Was haben Sie erfahren, T'Kehja?" traute ich mich zu fragen, als sie einigermaßen erholt aussah.
"Sehr viel, Mr. Patel." antwortet sie. "Sicherlich nicht alle Antworten, aber doch einige. Das merkwürdigste ist, dass ich deutlich spüren konnte, dass Sarek einige Dinge bekannt waren, die das Wesen erzählte. Er bewahrt ein Geheimnis selbst vor mir, das wie eine große Bürde auf ihm lastet. Er wird sich uns offenbaren, wenn er wieder bei Bewußtsein ist." erklärte sie. "Ich hoffe damit ist er dann die große Last los, die ihn seit so vielen Jahren beschäftigt hat."
Ich blickte verwundert zu Neireh. Damit hatte ich nun nicht gerechnet. "Was hat das Viech erzählt?" fragte ich weiter.
T'Kehja sah mich mitleidig an. "Viel Geduld haben Sie ja nicht. Aber da Sie eben auf der Krankenstation fast verblutet sind, kann ich verstehen, wenn Sie sich gerade Ihrer Sterblichkeit sehr bewußt sind. Also schön. Diese Wesen, deren Name selbst für Vulkanier unaussprechlich sind, sind eine sehr alte Rasse. Diese Rasse befindet sich in einem Krieg, der über unseren Verständnishorizont hinaus geht. Wir sind nur ein sehr kleine Spielfigur in diesem Schachspiel. Nicht mal ein Bauer, um diese Metapher aufrecht zu erhalten."
Toval zog die Augenbrauen hoch. "Das ist nicht gerade Mut erweckend." sagte er.
T'Kehja nickte. "Das heißt nicht, dass wir keine Möglichkeit haben, den Krieg zu beeinflussen. Die Frage ist auf so einer universellen Ebene nur, ob wir auf der richtigen Seite in dieser Schlacht sind. Auch wenn uns der Verlauf der letzten Jahrzehnte und die Manipulation der Sternenflotte durch die Wesen nicht gefällt, bin ich mir nicht sicher, ob es nicht letztlich besser wäre, wenn die Wesen den Krieg gewinnen... es geht ehrlich gesagt über meinen Horizont hinaus."
Ich runzelte die Stirn. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich sie verstand. "Gegen wen kämpfen die Wesen denn, die Borg?"
T'Kehja schüttelte den Kopf. "Sehr mächtige Wesen. Entfernte Verwandte der Insektoiden. So ähnlich wie Vulkanier und Romulaner verwandt sind. Nur noch komplizierter. Diese Verwandten sind die Q-Wesen."
Ich zog erschrocken die Luft ein. "Q? Och nö!"
T'Kehja fuhr fort, ohne sich unterbrechen zu lassen. "Die Insektoiden halten die Q-Wesen für abscheuliche Gestalten, die sich das Universum unterjocht haben und damit umgehen, wie es ihnen gefällt. Sie werfen den Q vor, keinerlei Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse aller anderen Mitbewohner der Galaxis zu nehmen - sicherlich zurecht. Die Insektoiden haben ihnen den Krieg erklärt und wollen diese Herrschaft brechen. Die Mittel die sie dafür wählen, kann ich allerdings nicht gerade gutheißen. Auf der universellen Ebene, auf die sich dieser Konflikt austrägt, ist die Föderation ein kleiner Preis, den die Insektoiden in Kauf nehmen, um die Q zu vernichten."
Ich seufzte. "Und wenn sie die Q vernichtet haben, haben sie sicherlich kein Problem damit, deren Platz einzunehmen und sich selber zum Herrscher des Universums zu machen." kommentierte ich.
T'Kehja sah mich anerkennend an. "Eine zutreffende Einschätzung. Daher sagte ich auch, dass ich unsicher bin, wer hier eigentlich die Bösen sind."
M verschränkte die Arme. "Dann sollten wir in diesem Konflikt für keine Seite Partei ergreifen, sondern an uns selber denken und dafür sorgen, dass die Föderation kein Bauernopfer dieses Konfliktes wird."
Daraufhin wurde T'Kehja sehr ernst. "Ich weiß nicht, ob das möglich ist. Aber wir können es versuchen. Ich kenne die Basis der Insektoiden in diesem Universum. Sie befindet sich bei Wolf 359."
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453

Mittwoch, 21. Juni 2017, 21:26

"Tja, dem letzten habe ich die Kehle durchgeschnitten. Das hat mich hier hin gebracht. Aber ich glaube nicht, dass das Durchschneiden von Admiralskehlen eine Art von Zeitreisen ermöglicht oder einen Q herbeiruft. Aber vermutlich werden wir es erfahren, wenn wir ihn gefunden haben. Vielleicht taucht Q auf. Vielleicht auch wieder diese Insektenwesen. Ich weiß es nicht. Aber wir sollten ihn finden. Dann tun wir das, was wir immer getan haben, das Richtige. Nicht?" Er blickte zu Patel. "Am einfachsten gucken wir in die Datenbank der Sternenflotte. Da stehen ja alle Admiräle drin und auch wo die tagsüber ihren Hintern parken ... Computer, gibt es einen Admiral Francis in der Sternenflotte." "Vice Admiral Francis. Verantwortlich für Logistik und Nachschub der Sternenflotte. Standort Raumbasis 5, Archer-System." "Gefunden. Fliegen wir hin?"
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Donnerstag, 22. Juni 2017, 22:49

Zeitlinie A

"Ich sehe es ganz pragmatisch. Q ist zwar eine Nervensäge der zuviel Macht hat, allerdings hat bisher nicht versucht uns auszulöschen. Glaube ich... Wir werden vermutlich kaum so einfach hinfliegen können? Sie werden uns vermutlich erwarten. Abgesehen davon wir noch nicht wissen wie wir sie bekämpfen sollen?", sagte Neireh.

Der Blick den ihr die Vulkanierin darauf hinzuwarf ließ sie ahnen das sie mehr wußte als sie wußte. Aber es schien ihr nicht wirklich angenehm. Wie als würde sie ein großes, intimes Geheimnis wissen. "Das... ist so nicht ganz... richtig...", sagte sie zögernd. "Ich habe eine Ahnung, das unser Sarek womöglich über Wissen verfügt das uns helfen könnte. Wenn es das ist was ich denke, das er versuchte sogar vor mir zu verbergen.", erklärte sie. Die Vulkanierin machte den Eindruck selbst etwas irritiert darüber zu sein das Sarek etwas vor ihr verbergen konnte. Alle Blicke lagen auf T'Kehja. "Kurz bevor das Wesen starb und unsere Verbindung endete, sah ich für einen Moment etwas aufblitzen. Mehr ein Bild eines Artefaktes das offenbar so große Macht besitzt, das allein das Wissen um seine Existenz ein gefährliches Wissen ist und ihre Hüter ein großes Geheimnis sind. Was zumindest einiges im Bezug auf Sarek erklärt."
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Freitag, 23. Juni 2017, 21:11

Zeitlinie A

Einige Stunden später bekamen wir die Antworten, auf die wir schon so lange gewartet hatten.
Sarek saß auf seinem eigenen Biobett und blickte in die versammelte Runde. Er sah mitgenommen, aber würdevoll aus. "Ich muss gestehen, dass ich bisher ein Geheimnis mit mir rumgetragen habe, das ich ausschließlich gegenüber Captain Martinson erwähnt habe. Ich sagte ihm, dass die Föderation ein großes Interesse an Vulkan habe und diese Interessen weit über eine mögliche Abspaltung von Vulkan hinaus gehen würden. Sollte die Föderation erfolgreich in den Besitz des Gesuchten gelangen, so stehe der Galaxie eine neue Stufe der Unterdrückung und des Terrors bevor, zu der die letzten Jahre im Vergleich wie ein kleiner Schrecken erscheinen würden. Die letzten Jahre konnten wir verhindern das die Agenten der Föderation uns auf die Spur kamen. Es war unumgänglich, ein neues Versteck zu suchen." wiederholte Sarek seine Schilderung [OFF: von 2004, falls ihr euch nicht mehr erinnert, was ich aber nicht glaube :D ]. "Ich hätte allerdings nicht geglaubt, dass die New Age mehr wäre als ein neues, vorrübergehendes Versteck für diesen tiefen Aspekt des Vulkanischen Erbes. Ich bin nun aber zu der Erkenntnis gekommen, dass ich, Sarek von Vulkan, dazu auserwählt bin, dieses Jahrhunderte alte Geheimnis seiner Bestimmung zukommen zu lassen."
Ich blickte zu M. "Hast du auch Gänsehaut?" scherzte ich. Sarek war mir unheimlich, wenn er so tat, als wäre er Meister Yoda.
Sarek funkelte mich an und fuhr fort. "Seit Generationen hüten auserwählte Vulkanier ein großes Geheimnis, eine Waffe aus der Zeit von Surak. Geschaffen, um uns vor einer großen Gefahr zu schützen. Vor vielen Jahrhunderten wurden die Einzelteile der Waffe durch den Quadranten verteilt, um nicht als Ganzes in die falschen Hände zu geraten. Denn in den falschen Händen hat die Waffe unbeschreibliche Macht. Mein Vorgänger, der letzte Hüter, hat sein ganzes Leben damit verbracht, die Einzelteile wieder zu finden und zusammenzufügen. Scheinbar hat er, anders als ich, vorhergesehen, dass wir die Waffe brauchen würden." setzte Sarek fort. "Ich habe vor einigen Jahren die Pflicht und Ehre übernommen, die Waffe zu hüten. Daher musste ich die Isolation suchen und alle Verbindungen zu meinem vorherigen Leben kappen." dabei sah er vieldeutig zu T'Kehja. Diese nickte verständnisvoll. Sie schien bereits zu wissen, was jetzt kam.
"Was ist das für eine Waffe?" fragte ich.
"Mr. Patel, sagt ihnen der Stein von Gol etwas?" fragte Sarek.
Ich dachte kurz nach. "Eine alte vulkanische Waffe, die Captain Picard entdeckte und zerstört hat. Sie war eine Verteidigungswaffe, die Angriffe gegen den Aggressor zurück warf."
Sarek nickte anerkennend. "Sehr gut, Mr. Patel. Der Stein von Gol war sozusagen ein kleines Replika des Artefakts, den ich hüte. Den Stein von Seleya ist ungleich machtvoller und als psionischer Resonator dazu gebaut, die telepatische Energie böser Wesen zurück zu koppeln und gegen sie zu verwenden. Pure negative Emotionen. Jeder Vulkanier seit Surak lernt, Emotionen zu unterdrücken. Die Legende besagt, dass Surak seine negative Energie 200 Jahre unterdrückte und in sich ansammelte. Dann hatte er eine schreckliche Vision von der Zukunft, als er erwachte, kanalisierte er die negative Energie von 200 Jahren und formte daraus den Stein von Seleya. Andere ähnliche Steine aus dieser Zeit, wie etwa der Stein von Gol, wurden durch seine Nachfolger geschaffen. Aber der Stein von Seleya von Surak selbst. Seit dieser Zeit hüten Auserwählte dieses Geheimnis und warten auf das Eintreten seiner Vision. Ich weiß nun, dass wir nach Wolf 359 reisen müssen und dort die Waffe gegen die Insektoiden einsetzen müssen. Diese Wesen sind das, was Surak in seiner Vision sah. Sie sind telepathisch hochaktiv und werden von großem Hass getrieben. Wenn wir in Wolf 359 auf ihr "Nest" treffen, habe ich keine Zweifel, dass ihr Versuch, uns auszulöschen, mit dem Stein von Seleya in unserem Besitz, ihr Verderben sein wird."

Zeitlinie B
Ich saß mit Kahael im Büro von Neireh und blickte in die ungläubigen Augen des Captains. Sie blickte abwechselnd von mir zu ihm und fragte sich vermutlich, wen sie als erstes aus der nächsten Luftschleuse werfen sollte. Counselor Reeves war deswegen mitgekommen, um zu bezeugen, dass es sich nicht um einen Aprilscherz von uns beiden handelte.
"Wie Mr. Reeves bezeugen kann, hat die Untersuchung des Doc ergeben, dass Kahael in der Tat nicht aus dieser Zeitlinie stammt. Nach all unseren Erfahrungen mit Q würde ich sagen, dass seine Geschichte zwar abenteuerlich, aber nicht unplausibel ist. Wir sollten unsere Mission unterbrechen und gucken, was es mit diesem Admiral auf sich hat." schlug ich vor und rechnete damit, ausgelacht zu werden.
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Samstag, 24. Juni 2017, 14:35

Zeitlinie B

Aufgrund dieses merkwürdigen Auftauchen vom parallelen Kahael saß curtis nun in dem Büro des Captains. Nachdem Commander Patel seine Ausführungen beendet hatte, fügte Curtis hinzu: " Ich weiß, dass sich dies alles sehr merkwürdig anhört, aber ich möchte nur darauf hinweisen, dass wir vor kurzem noch in unseren jüngeren Körpern gesteckt haben. Davon ausgehend ist diese Geschichte zwar komisch, aber nicht unmöglich." Dann sah er wieder in die Runde.
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