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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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1

Montag, 2. Oktober 2017, 11:12

1x03 Context is for Kings (Spoiler)

So, dank Brückentag konnte ich diesmal schon recht früh reingucken.
Also, zunächst mal als Gesamtaussage muss ich sagen, dass mich die Folge mitgerissen hat. Es war spannend und die Charaktere, insbesondere der neue Captain, sind etwas besonderes. Es wäre eine gute Idee gewesen, diese Folge als Pilotfolge zu nehmen und die ersten beiden anderen Folgen eher als Flashbacks oder so. Es hätte auf diese Art sicher mehr Leute mitgerissen.
Aber der Reihe nach: als erstes ist natürlich die Discovery selber zu nennen. Hier muss ich ehrlich sagen, dass mich weder Schiffsdesign noch die Effekte überzeugt haben. Es ist komisch, weil die restlichen Effekte der Folge super aussahen, aber die Discovery sieht leider aus wie ein Computermodell und nicht wie etwas, das man anfassen könnte. Sehr schade.
Die neue Serie gibt sich Mühe, die neue Grundregel, dass es Konflikte an Bord geben darf, gleich in der ersten Folge auf die Spitze zu bringen (ganz neu ist es nicht, bei Voyager hat man es mit den Maquis versucht, aber sich dann doch nicht wirklich getraut). Grundsätzlich schadet das Star Trek auf keinen Fall, alle Charaktere haben nur das Beste im Sinn, aber gehen sehr unterschiedlich daran. Es scheint aber ein wenig unfair, wie Burnham von allen wie ein Pariah behandelt wird. Sie hat sicher einen gewissen Schuldanteil, aber es ist zweifelhaft, dass der Krieg nicht auch ohne sie stattgefunden hätte. Allerdings kann man annehmen, dass sich das im Verlauf der Staffel relativieren wird. Hoffentlich aber nicht ganz so schnell wie bei Voyager, wo gefühlt die Konflikte bereits nach 5 Folgen beigelegt worden waren.
Captain Lorca ist ein Badass-Captain, das hat man schon bei der Rollenbesetzung erwarten können. Bei weitem der beste Schauspieler an Bord. Man traut ihm keinen Meter über den Weg und würde ihm vermutlich nie den Rücken zukehren. Insofern ist es eine gute Idee gewesen, ihn nicht zum Hauptcharakter zu machen, da er so mysteriöser bleiben kann. Ich freue mich auf mehr von ihm.
Die Kadettin muss man abwarten. Sie hat Potenzial, der neue Wesley zu werden, daher sollten die Drehbuchschreiber nicht übertreiben. Sie soll sicherlich eher die Rolle des Jedermann übernehmen, dabei sollte es aber bleiben.
Zum neuen Chefingenieur/Chefbotaniker kann ich noch nicht viel sagen, ich denke er wird ein interessanter Charakter sein.
Zur Technik an Bord: nun, wie schon letzte Woche gesagt, fühlt sich nichts an, als ob es vor Kirk wäre. Man geht hier schlicht nach der Maxime, dass alles, was heute schon veraltet aussieht, nicht gemacht wird. Dennoch wirkt der technische Stand - insbesondere die KI - dem gezeigten aus DS9 und Voyager weit voraus. Vielleicht ist das auch nötig, denn Ende der 90er, als DS9 und Voy gedreht wurden, hat man vieles, was heute normal ist, noch nicht erahnen können. Insbesondere die Fortschritte von KI. Es wäre heute lächerlich, den Schiffscomputer aus TOS als Zukunftstechnologie darzustellen, wenn Alexa und Siri teilweise schon genauso weit oder weiter sind.
Die Biotechnologie, die einen neuen Antrieb darstellen soll, kann man mit Interesse beobachten, allerdings kann sie ja nur scheitern, wenn man ernsthaft behaupten will, dass die Zeitlinie sich in den Canon einfügt, denn später wurde sie definitiv nie verwendet. Man kann ja über viel hinwegschauen, aber diese Technik hätte die Voyager 125 Jahre später sehr gut gebrauchen können.
Das Storytelling ist definitiv modern und bleibt hoffentlich auf diesem Niveau.
Fazit: gerne weiter so
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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2

Montag, 2. Oktober 2017, 21:45

Im großen und ganzen kann ich das so unterschreiben, wobei ich zur Discovery noch sagen muss das sie jetzt besser aussieht. Als ich die erste Animation davon gesehen hatte, hätte ich kotzen können. Auch wenn es die Macher anders sehen spielt für mich seit der 3 Folge STD nicht mehr im Primeuniversum sondern eindeutig in einem eigenen Universum. Was auch nicht schlecht ist, so könnte man Storys erzählen die anders oder ähnlich verlaufen sind. Dennoch ist es für micn persönlich Star Trek, aber zumindest ist es auch was für SciFi Fans die es nicht unbedingt als ST sehen.

Zu Saru brauche ich nichts zu sagen der hat absolut Kultcharakter. Kadet Tilly finde ich ein bisschen nervig, aber ich denke das hier eine ordentliche Charaentwicklung geplant sein könnte. Zum CI Lt. Stamets sehr sympatisch und man merkt das er Burnham nicht mag zumindest hat er in dieser Folge bedenken. Dann ist da Cmdr. Landry sie ist die Sicherheitschefin und auch Knallhart. Die Schauspielerin ist auch keine Unbekannte im SciFi Bereich. Sie spielte in der Neuauflage von Battlesar Galactika mit sowie auch in V-Die Besucher und The 100. Damit spielt eine weitere bekannte Person mit. Dann kommen wir zu Captain Gabriel Lorca. Ich gebe Patrice recht wenn er sagt er ist ein Badass Captain und dafür hat man auch den passenden Schauspieler gefunden. Jason Issacs bekannteste Rolle war in Harry Potter als Lucius Malfoy und die Rolle als Badass Captain ist ihm wie auf dem Leib geschrieben. Ich persönlich freue mich schon wenn ich ihn auf der Comic Con in Wien im November treffe und hoffe das ich mit ihm ein paar Worte wechseln kann.

Mini Spoiler:

Ein bisschen schmunzeln musste ich bei der Szene mit dem Klingonen der dem Finger vor dem Mund :"Pssst" sagt und eine Sekunde später stirbt.

Mein Fazit: Wenn die Serie dieses Niveau halten kann dann kann es durchaus Kultstatus erlangen. Bleibt nur zu hoffen das es so weitergeht.
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Kahael

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3

Freitag, 6. Oktober 2017, 12:59

Wegen der Krimes in meinem Heimatort (die wie jedes Jahr ein grandioses Klassen-/Jahrgangstreffen mit angeschlossener Kneipentour ist) konnte ich mir die Folge erst am Mittwoch anschauen, kann aber der Serie weiterhin nichts positives abgewinnen, es kommt einfach kein ST-Gefühl auf. Wie bereits in den letzten Kinofilmen versucht man das Gesellschaftsbild in Star Trek dem unseren, sagen wir, dem in unseren Städten, anzupassen. Mich erinnert das Ganze immer an Hippster. Wieso weiß ich nicht, aber es ist nicht die Gesellschaft wie man sie aus den alten Filmen / Serien kennt. Das Lebensgefühl und die Persönlichkeiten werden anders dargestellt. Das Verhalten der Crew im Casino war auch für eine Sternenflotten-Crew eher unwürdig. Das der eine oder andere offen Groll hegt, ja, aber kollektiv?

Lächerlich fand ich den Mundgeruchsdetektor als Zutrittskontrolle. Ebenso wie die sporen-verstrahlte Killerkatze aus der Zucht von Wolverine. Die Szenen machten den Eindruck man will Alien mit Event Horizon kombinieren. Optisch gut gemacht, inhaltlich aber leer. Merkwürdig war auch das Verhalten der Shuttle-Pilotin. Steigt aus um die Energieparasiten zu entfernen und vergisst sich anzuleinen. Hups.

Kadett Tilly, ... nuja: "Damals, im Ferienlager ..."; und "Special Needs"; wieder son SJW-Kram den man irgendwo platzieren musste. Durchs all fliegen, Energiesporen züchten, aber keine Allergie heilen können?
Bei Saru warte ich noch auf einen Safe-Space den er hat; ist ja in US-Unis mittlerweile Standard.

Das bei Discovery der Gender- und SJW-Zeitgeist eingehalten hat, scheint nicht nur mir aufgefallen zu sein: http://www.danisch.de/blog/2017/09/29/ra…-genderscheiss/
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Freitag, 6. Oktober 2017, 14:50

Sieh es als sci-fi serie und versuch nicht irgendwie ein bekanntes Star Trek Feeling zu suchen... das wirst du nicht finden.
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5

Freitag, 6. Oktober 2017, 18:52

Dann sollen sie es nicht Star Trek nennen.
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Freitag, 6. Oktober 2017, 21:55

sie haben dafür bezahlt es so nennen zu dürfen... :( aber hey mir gings doch mit der Neuauflage von Battlestar genauso...
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7

Samstag, 7. Oktober 2017, 20:38

@Kahael dir gehts so wie es mir ging als ich die letzten 3 ST Filme gesehen habe. Aber du bist auch einer der wenigen der der Sachlich diskutiert und Argumentiert. Ich verstehe dich natürlich auch und es war auch klar das STD zu kontroversen unter Fans führen wird.

Ich habe mir die 3 Folge jetzt noch 2 mal angesehen und dabei ist mir jedoch auch langsam ein Verdacht gekommen. Könnte es sein das ein Teil des Personals der Section 31 angehört. Der Verdacht liegt mir ehrlich gesagt sehr nahe.
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8

Sonntag, 8. Oktober 2017, 15:15

Aber du bist auch einer der wenigen der der Sachlich diskutiert und Argumentiert.

8| Das muss ich doch entschieden zurückweisen
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Sonntag, 8. Oktober 2017, 19:51

was? das sachlich? ^^ :P Kahael wird auch älter ;)
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Sonntag, 8. Oktober 2017, 20:06

Nein, dass andere außer Kahael nicht sachlich argumentieren würden
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Sonntag, 8. Oktober 2017, 20:17

na hier im Forum ja schon, aber das es anderso oft nicht so ist kenne ich leider auch
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Montag, 9. Oktober 2017, 21:42

Wie bereits in den letzten Kinofilmen versucht man das Gesellschaftsbild in Star Trek dem unseren, sagen wir, dem in unseren Städten, anzupassen. Mich erinnert das Ganze immer an Hippster. Wieso weiß ich nicht, aber es ist nicht die Gesellschaft wie man sie aus den alten Filmen / Serien kennt.

Es wäre auch äußerst merkwürdig, die Gesellschaft der 60er abzubilden zu versuchen. Was mich hier irritiert, ist dass Star Trek gerade am Anfang ein für viele Konservative höchst provokatives Gesellschaftsbild gezeigt hat (Schwarze haben Arbeit, Russen und Japaner auf der Brücke, alle leben in Frieden für eine gemeinsame Sache). Da das zum Zeitpunkt als man die Serie dann selber kennen lernte, keine akuten Konflikte mehr waren, sind viele etwas jüngere Star Trek Fans davon nicht mehr provoziert worden. Für sie war es schlicht normal. Mir scheint das ganze wiederholt sich jetzt wieder, wenn dagegen protestiert wird, dass zu wenig Weiße vorkommen oder nicht nur Männer die Helden sind. Das daher fantasierte Gendergelabere geht mir tierisch auf den Sack, auch wenn das den Trumpfans derzeit ein Vergnügen ist. Es ist aus meiner Sicht völlig an den Haaren herbeigezogen und ich bin bei weitem kein Fan davon, die Sprache neu zu erfinden oder sonst was, wie es vielleicht an einigen etwas zu stark abgehobenen Lehrstühlen versucht wird. Fakt ist doch, dass die meisten Menschen das gezeigte Gesellschaftsbild schon heute weitgehend für normal halten. Wenn das in 50 Jahren jemand guckt, wird es vermutlich schon wieder verstaubt sein. Keine Ahnung, was dann der Standard ist... Auf jeden Fall wird sich niemand provoziert fühlen in dem Sinne, dass es zu progressiv ist. Und wenn das für das Leben in 50 Jahren gilt, dann doch gewiß für das Leben in 250 Jahren, wo die Serie spielen soll.

Das Verhalten der Crew im Casino war auch für eine Sternenflotten-Crew eher unwürdig. Das der eine oder andere offen Groll hegt, ja, aber kollektiv?

Ich glaube ähnlich wie Teral, dass das noch erklärt werden wird. Es ist ganz sicher keine typische, oder normale Crew.

Lächerlich fand ich den Mundgeruchsdetektor als Zutrittskontrolle.

Ja, das stimmt allerdings. Das wurde nur aus Storygründen eingebaut, was dramaturgisch nicht sehr geschickt ist.

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Die Leine ist abgerissen (sagt der Computer zumindest im englischen Original, vielleicht wurde das auf deutsch nicht übersetzt).
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Montag, 9. Oktober 2017, 22:25

@teral, ab und an kann ich auch sachlich diskutieren, dann binich noch nicht ganz aus dem arbeitsmodus raus, da muss ich (meist) sachlich bleiben ... wenn auch mit scharfen unterton :p

@patel, mit Gesellschaft meine ich nicht ei. Abbild der 60er. Vielmehr die Einstellung der Menschen und ihr Handeln. Weniger materiell, ichbezogen und "stylish". Das ist in den neuen Filmen und jetzt in Discovery anders. Mit den 60ern hat das nichts zu tun. In TNG, DS9 umd VOY und eigentlich auch in ENT war dieses im Grundsatz erhalten geblieben und bildete eine Art von Grundrauschen.

Die Anzahl Weißer oder Frauem ist mit auch egal. Es geht um die prinzipielle darstellumg der Rollen. Natürlich kann auch eine Frau das Sagen haben oder eine starke Rolle spielen, das gab es auch bei DS9 (Jadzia Dax, Kira Nerris). Und in VOY (wobei die ursprüngliche Schauspielerin für Janeway hier besser gewesen wäre, gibt ja eine Szene mit ihr im Pilot, die siw nur neu drehen mussten mit neuer Darstellerin). Dieses Gender und Diversity- Thema wird nur völlig überdreht. Hat m. E. auch nichts mit den Lebenswirklichkeiten der meisten Menschen zu tun. Mir fällt es jedenfalls auf wie versucht wird diese pseudowissenschaftlichen Thesen überall durchzudrücken (hat auch nichts mit Trumpfans zu tun, ich nehme es in letzter Zeit über die Kita meiner Frau und an der Uni wahr, wo ich neben dem Job noch bin).

Und die Folge von heute hat eine delle in meinem Wohnzimmertisch hinterlassen, kam nicht mehr nach mit dem Schädel drauf zu hauen. Die blöde Kuh von Sicherheitscheffin muss die Riesenmilbe natürlich mit dem Phaser angehen und ne Pfote abschneiden, damit Frau daran rumforschen kann. Mal im ernst, kein Sternenflottenoffizier würde sich so verhalten. Ebenso nicht die Klingonen, die für nen gegrillten Puter (oder was auch immer das war) die Seitem wechseln. Wäre unter deren Ehre. ... ganz zu schweigen von der Risenmilbe als Navigator, mal eben so rausgefunden und rumexperimentiert mit unbekanntem Wesen. Auch wenn es dabei draufgeht. Egal. Nächste Folge kommt es in den agoniesimulator. ... und ich kann mir nicht helfen. Immer wenn eine Folge zu Ende ist, denke ich: das war es schon? Viel wurde da jetzt nicht erzählt. Kurzum: Dünne Story.
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Montag, 9. Oktober 2017, 22:33

Der letzte Teil gehört in den anderen Thread, wo du sogar sehen kannst, dass ich das ähnlich einschätze.
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Dienstag, 10. Oktober 2017, 06:38

Weiß ich, als ich es geschrieben habe, war der threat aber noch nicht da. Ich kopier es später rüber und ergänze es noch.
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