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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

Beiträge: 8 985

Wohnort: Berlin

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41

Freitag, 16. Januar 2004, 20:05

Schatten der Vergangenheit

naja ich lass das lieber mal, will dir da nix wegschreiben ;)
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Neireh

Depp vom Dienst

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42

Freitag, 16. Januar 2004, 20:42

Schatten der Vergangenheit

off:
Dann will ich auch mal was posten *g* ach Kahael was wolltest du denn sagen das Neireh das recht geben würde dich aus jeder beliebigen Luftschleuse zu stoßen? *g* Nur weil sie mittlerweile Senatorin ist? Abgesehen davon hätt ich das anders formuliert, glaub kaum das man im RSE das so betonen würde das eine Senatorin einige Zeit Dienst auf einem Föderationsschiff getan hat. Man würde eher betonen das sie lange Jahre diplomatische Erfahrungen mit der Föderation hat und auch an einem langjährigen gemeinsamen Projekt als Teil der Romulanischen Teils der Crew eines Föderationsschiffes teilgenommen hatte. so ungefähr jedenfalls ;)

Sarek darf mich nun retten kommen ;) der lebt doch da irgnedwo in der Wüste als Einsiedler. Was nun mit Toval geschieht überlass ich dir ob er den absturz übrlebt.

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Mein Langstreckenshuttle befand sich mittlerweile im Landeanflug. Ein komisches Gefühl begleitete mich schon eine ganze Weile auf dieser Reise. Der Anblick Vulkans vom Weltraum aus hatte etwas für sich. Eigendlich war ich offiziell unterwegs. Auf Einladung des Hohen Rates von Vulkan. Auch wenn es wohl einigen in der Föderation weniger gefallen zu haben schien. Jdenfalls wurde versucht mir ale erdenklichen Steine in den Weg zu legen. Natürlich nicht offensichtlich, aber ich war zu lange selbst in dem Geschäft gewesen als das man mir etwas hätte vormachen können. Ich flog die Hessaja selbst und steuerte nun den zugewiesenen Landeplatz an nachdem man mich einige Zeit warten gelassen hatte. Das der Raumhafen an sich aber nicht so voll war als das es diese Wartezeit gerechtfertigt hätte verstärkte nur das unangenehme Gefühl. Ich hatte zwar die ganze Zeit versucht es zu ignorieren und alles tausend und dreifach vor dem Abflug gecheckt und es war auch alles in Ordnung aber dennoch ließ es sich nicht vertreiben. Ich hatte am Rand meines Landeplatzes schnell zwei in lange Vulkaniertypische Roben gekleidete Gestalten bemerkt.
Die Hessaja setzte recht sanft auf. Es war mehr eins der neueren Shuttles und nicht jeder konnte eins sein eigen nennen. Allerdings erforderte eine ungewohnte Steuerung erst etwas Einarbeitung und Eingewöhnung. Als Mitglied des Senates des Romulanischen Imperiums genoß man allerdings auch ein paar privilegien. Dem trockenen, heißen Vulkanischen Klima angepasst hüllte ich mich ebenfalls in einen Umhang mit Kapuze und fuhr nach der Landung alle Systeme auf stand-by. Was die Zeit so mit sich brachte. Eine Ausbildung zur Pilotin hatte ich nie gemacht gehabt. Den Pilotenschein auch erst vor ein paar Jahren. Allerdings hatte das von damals kaum noch was mit der neuen steuerungsmechanik der Hessaja zu tun. Auf einmal blendeten sich Erinnerungsfetzen auf. Einige Elemente der Steuerung erinneten mich plötzlich an längst vergessene Dinge. So etwas ähnliches hatte ich vor langer zeit mal in einem Shuttle gesehen mit dem Kahael geflohen war oder nicht? Wobei das lag wie lange zurück? 20 Jahre? Es schien mir als wäre es ein anderes Leben gewesen. Ich sollte aber besser langsam gehen dachte ich mir dann, öffnete die die Einstiegsluke die sich mit einer einfachen Handbewegung in die Außenhülle formte und trat hinaus. Ich spürte einen Hauch heißer, trockener Luft an mir vorbeiziehen. Die Sonne stand noch recht hoch, es war ja kaum mittag, also würde es noch heißer werden. Mit Hitze an sich hatte ich kein Problem an sich, jedoch mochte ich das staubige, trockene Klima nicht besonders.
Als ich mich den beiden näherte traten aus dem Hintergrund um die Ecke zwei Männer in Tal Shiar Uniformen hervor. Jedoch wollten diese michsicherlich nicht begrüßen denn sie richteten ihre gezogenen Disruptoren auf mich. In den Gesichtern der beiden Vulkanier konnte man zwar keine Regung sehen allerdings sah man in ihren Augen deutlich wie sehr sie das zu bedauern schienen, hilflosigkeit und Wut. Vermutlich waren sie gezwungen worden und dies wird auch der Grund sein warum es so lang gedauert hatte. Ich blieb stehen und starrte die beiden Uniformierten durchdringend an die sich nun genähert hatten.
"Meine Herren was soll das bedeuten!? Der Tal Shiar kann nicht so uninformiert sein das er nicht wüßte das ich offiziell auf Einladung hier bin als Botschafterin.", fragte ich mit einer Stimme die sowohl meinen Ärger über diesen Empfang ausdrückte wie auch die eiskalte Verachtung gegenüber den beiden. Einer der beiden setzte zu einem fast süffisanten-überheblichen lächeln an, während der andere weiterhin eine Miene wie ein Stein behielt. "Nach was sieht es denn aus, werte Senatorin? Glauben sie sie können den Tal Shiar für immer täuschen? Dafür das es ihnen so lange gelang gebührt ihnen allerdings schon Respekt. Was würde wohl der Prätor sagen wenn er erfahren würde das ein Mitglied des Senates, sogar des Außenministeriums, jemand der das Imperium repräsentieren soll, ein Bastard ist? Ich war Überrascht, mehr als überrascht. Ich wollte und konnte es erst nicht glauben. Sie waren gut, werte Senatorin. Sogar sehr gut, aber kein Wunder schließlich haben sie das ja gelernt. Ja, ich habe auch herausgefunden das sie mal beim Tal Shiar waren, ebenso wie ich herausfand das sie Kontakte zur Wiedervereinigungsbewegng haben. Aber das Imperium ist immer weicher geworden mit der Zeit und sie scheinen ja schon fast am Ziel nicht wahr? Aber ich fürchte das wird so nicht so ganz weitergehen wenn alle erstmal davon erfahren haben. Sie werden uns jetzt begleiten und bitte versuchen sienicht wegzulaufen. Es wäre schwer als Unfall zu erklären wenn ich sie in den Rücken schießen müßte.", sagte er und es war schwer zu überhören wie sehr das genießen würde. Irgendwas stimmte hier nicht. Gut, dieser Empfang war schon überrraschend, aber wenn er schon soviel wußte... wieso wußte er nicht das es eigendlich kaum ein Geheimnis mehr war das sie die Wiedervereinigung oder zumindest diplomaitsche Kontaktaufnahme und Aufbau von Beziehungen mit Vulkan befürwortete? Die Entwicklung dauerte zwar lange aber man wurde nicht mehr gleich verhaftet wenn man solche Gedanken öffentlich äußerte und darüber diskutierte. Sie deswegen verhaften zu wollen weil sie es bisher recht gut geheimhalten konnte eine terranische Mutter gehabt zu haben wäre genauso Unsinn gewesen. Gut, es würde vermutlich einen Skandal geben, aber wieso sollte man ein Interesse daran haben die Regierung zu destabillisieren? In der momentanen sich am Horizont abzeichnenden Krise würde es doch wahrlich andere Ziele für den Tal Shiar geben.
"Ich weiß nicht ob ich darauf Rücksicht nehmen kann.", erwiderte ich so trocken wie der Wind der aufkam. Der zweite deutete ein nicken zu meinem "charmanten" Gesprächspartner an und ging vorraus. Die ganze Zeit schien er überhaupt keine Regung auf seinem Gesicht zulassen zu können. Man könnte meinen er wäre Vulkanier, hätte er keine Tal Shiar Uniform an. Jedoch meinte ein kurzes Aufflackern in seinen Augen gesehen zu haben als der ander mir seine Anklagepunkte vortrug. Das war merkwürdig. Alles war merkwürdig und es bestätigte mein ungutes Gefühl das ich schon hatte bevor ich diese Reise angetreten hatte. Als wir in eine der Strassen eingebogen waren die wohl zum Hauptterminal führen würden vorbei an einigen öffentlichen Landeplätzen wo allerlei Shuttles abgestellt waren die teilweise erkennbar chon an die 20 Jahre sein mussten drehte sich der Mann vor mir mit dem selben Gesichtsausdruck um den er schon die ganze Zeit zu haben schien. Allerdings schien er irgendwie entschlossener. Er hob den Disruptor und ich rechnete schon damit das er mich gleich erschießen würde. In der nächsten Sekunde sah ich zwar den todbringenden Energiestrahl aber er verfehlte mich. Ich realisierte das nicht sofort und drehte mich um als ich bemerkte das der junge Mann nicht mich ansah und eine Spur Genugtuung auf seinem Gesicht zu sehen war. Was ich sah verblüffte mich allerdings. Vielmehr das was davon übrig war. Ich starrte abwechselnd von den Resten dieses Wiederlings zu dem jungen Mann der die selbe Uniform trug aber gerade seinen Vorgesetzten erschossen hatte? Er veränderte eine Einstellung auf der Waffe und ließ sie auf die unapetittlichen Reste fallen. Es bedurfte keiner weiteren Erklärungen was er vorhatte. "Keine Zeit für Erklärungen! Kommen sie mit wenn sie leben wollen. Überall geschehen merkwürdige Dinge. Vor allem in der Föderation. SChleichend und kaum einer merkt es aber da entwickelt sich was das zu einer großen Gefahr für uns alle wird.folgen sie mir.", sagte er in knappen Worten während er mich einen moment lang prüfend zu mustern schien. Dann drehte er sich um und bewegte sich zielstrebig zwischen den verschiedenen geparkten Shuttles hindurch. Das ansteigende Geräusch das der Disruptor von sich gab verhieß nichts gutes und immerhin hatte er mir scheinbar gerade das Leben gerettet. Oder auch nicht. Wer weiß. Das würde ich wohl herausfinden. Für den Moment beschloß ich ihm zu folgen. Das Wind nun merklich aufgefrischt hatte, aber immer noch heiß war bermekte ich am Rande. Die Böen trugen nun auch etwas Sand mit sich hatte man das Gefühl. Hinter uns gab es eine Ohrenbetäubenden Explosion und ich brauchte mich nicht umzusehen um zu wissen was die Ursache dafür gewesen war. Der junge Mann blieb plötzlich vor einem der Shuttles stehen und berührte einen versteckten Öffnungsmechanismus. "Kommen sie, steigen sie ein. Wir müssen erstmal weg vom Raumhafen.", sagte er fast bittend und steig ein. Ich folgte ihm und hinter mir schloß sich die Tür. Wir hatten den Wind nun draussengelassen und ich hätte gern auch die Ereignisse des letzten Minuten hinter mir gelassen. Ich zögerte einen moment und nahm dann neben ihm im Pilotensessel. Er schien etwas nachdenklich-besorgt auch wenn man das nicht wirklich beurteilen konnte. Jedenfalls schien er nun nicht mehr so viel Mühe zu geben seinen ausdruckslosen Gesichtsausdruck zu bewahren. Als ich mich setzte sah er mich kurz wortlos an. Ich meinte fast sowas wie neugierde zu entdecken.
"Man sieht es ihnen nicht an.", sagte er dann. Es klang jedoch nicht unfreundlich.
"Was sieht man mir nicht an?", fragte ich und sah ihn verwundert an bis ich mich an den Ausdruck in seinen Augen erinnerte als der Offizier der nun Geschichte war davon sprach das er herausgefunden hatte das ich ein Mischling war. Er wandte sich wieder seiner Konsole zu und bediente einige Felder für die Startvorbereitungen. Das letzte mal hatte ich sowas in einem Museum gesehen gehabt.
"Sie wissen schon. Verstehen sie mich nicht falsch ich war nur überrascht. Ich hatte nur den Auftrag sie heil da rauszubringen. Es gibt Leute die sehr daran interssiert waren das ihnen nichts passiert. Allerdings haben sie mich etwas überrascht. Ich hoffe wir bekommen keine Probleme mit dem Wetter. Aber leider haben wir auch kaum eine Wahl. Ich habe noch keine Gelegenheit gehabt mich vorzustellen. Ich bin Subcommander Toval. Sicher wird sie das auch nicht gerade beruhigen das ich auch beim Tal Shiar bin wie mein bedauernswerter Ex-Vorgesetzter.", antwortete er mit einer Spur Ironie während er das Shuttle startete und uns schnell an Höhe gewinnen ließ. "Allerdings, aber es ist nur ein weitere Punkt von ungereimtheiten und merkwürdigen Vorgängen so das ich diesem Umstand nicht unbedingt viel Beachtung schenke. Sie haben mir zwar vermutlich das Leben gerettet aber wer weiß für welchen Preis. Aber ich halte es momentan für sinnvoll abzuwarten wohin uns die Elemente führen werden. Ich muß zugeben das ich eine Sekunde lang nicht glauben konnte was sie getan hatten. So überrascht war ich. Wo bringen sie uns hin?", erwiderte ich und versuchte mich daran zu erinnern wie diese alten Konsolensteuerngen von damals funktionierten. Dieses Ding musste auch mndestens 20 Jahre alt sein. Hoffentlich brach es nicht in der Luft auseinander. Tovan sah kurz zu mir und man hätte den Anflug eines amüsierten Grinsens erahnen können. "Ich mag Überraschungen wenn ich sie selbst verursache. Ich bringe uns in sicherheit. Aber wir werden erstmal auf Vulkan bleiben. Ich muß einige Leute kontaktieren. Halten sie sich besser fest wenn wir über der Wüste sind könnte der Wind stürmischer werden. Um diese Jahreszeit kann es öfter zu heimtückischen plötzlichen und dafür um so heftigeren Sandstürmen kommen und wir müssen leider recht tief fliegen um nicht so leicht entdeckt zu werden. So alt dieses Shuttle aussieht, ich habe eins der neusten SEnsorblockiersysteme eingebaut das uns eine Weile davor schützen sollte entdeckt zu werden. Solange bis man uns gezielt suchen wird und die Antriebssignatur unseres Shuttle herausgefunden hat. Allerdings werden wir dann hoffentlich schon längst in Sicherheit sein. Sie könnten mir helfen wenn sie sich noch mit den alten Konsolen auskennen.", erklärte Toval. Ich nickte ihm leicht zu. Er schien garnicht in diese Uniform zu passen hatte ich das Gefühl.

Der Wind wurde wirklich immer schlimmer und die Böen zerrten und schubsten uns herum. Mehr schlecht als recht erinnerte mich an die Bedienung von damals und ich konnte mich nicht dagegen wehren das sich eindrücke alter Erinnerungen aus den Tiefen meines Gedächtnisses an die Oberfläche kämpften. Jedoch versuchte ich immer noch krampfhaft mich auf die Bedienung der Kontrollen zu konzentrieren. Tovan sah auch mehr und mehr verbissener aus was noch mehr den Ernst der Lage verdeutlichte. Auf einmal fing eine Warnleuchte wie wild zu blinken an, gefolgt von einem heulenden ansteigenden Antriebsgeräusch. Toval sah aufgechreckt rüber zu meiner Anzeige und begann wie wild darauf heraumzutippen.
"Khet´´cha! Wir verlieren bald die linke Antriebsgondel. Die Manövrierdüsen reagieren nicht, sind vielleicht vom Sand blockiert. Wir müssen landen.", presste er hervor und starrte aus dem Cockpit in den Sandsturm der sich entwickelt hatte. "Landen?! Mitten in einem Sandsturm? Übrigends scheint dieses Shuttle nicht mit der nötigen Sorgfalt gewartet zu sein. Die Sensoren scheinen nur auf 50% Leistung zu funktionieren. Wie wollen sie da bei dem Sturm irgendwo landen ?", erwiderte ich leicht entsetzt.
Toval wandte seinen Blick nicht von den teilweise dunklen Schemen ab die sich im Sichtfenster manchmal zeigten. "Haben sie eine Ahnung wie schwer Erstzteile für dieses Shuttle zu bekommen sind? Wir werden so oder so landen. Kontrollieren können wir es sowieso kaum. Halten sie sich am besten irgendwo fest. Tut mir leid. Die Elemente scheinen es doch nicht so gut zu meinen.", sagte er. Im nächsten moment traf uns eine der heftigeren Böen, die Antriebsgondel gab noch einen protestierend aufheulenden Laut von sich bevor uns die explosion der Gondel herumschüttelte. Das wir rapide an Höhe verloren war kaum zu merken weil wir immer noch scheinbar wie ein Segelschiff im Sturm auf dem Wellen im Wind hin und her geworfen und gezerrt wurden. Toval versuchte hektisch das beste und ich meinte fast sowas wie Angst auf seinem Gesicht zu lesen. Ich versuchte mich irgendwie festzuhalten und dann kamen wir hart auf den Boden auf. Irgendwas schien die rechte Gondel ebenfalls abgerissen zu haben so laut knirschte Metall und die Explosion hörte man kaum durch das Heulen des Windes. Wir wurden herumgeworfen und ich verlor den Halt, ich hörte noch wie das Cockpit splitterte und dann war nur noch Dunkelheit.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

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Kahael

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Freitag, 16. Januar 2004, 21:54

Schatten der Vergangenheit

Pünktlich trafen wir am vereinbarten Treffpunkt ein und waren verwundert wie Patell es geschafft hatte in so kurzer Zeit so viele alte Gesichter zusammenzutrommeln. Mich erkannte auf den ersten blick kaum einer der anwesenden und mein Name ging nur leise flüsternd herrum. Schließlich mußte ich ein wenig mein äußeres vorrübergehend verändern lassen um nicht allzusehr aufzufallen und sah nun recht menschlich aus, trotz der großen Segelohren die mir Martinson verpaßt hatte damit die spitzen Ohren nicht auffielen. Nach einem kurzen begrüßungsplausch durchschreiteten wir den großen Bogen auf dem "Starfleet Museum" stand und erreichten die riesige Empfangshalle des Museums. Es war ein hoher heller Raum, mit Marmorboden und Säulen welche die Decke stützen. Es standen einige gläserne Schaukästen herrum in denen man Modelle aller Schiffsklassen bestaunen konnte und diverse Wachsfiguren von Prominenten aus allen Jahrzehnten der Föderation. Schon nahc kurzer Zeit kam ein fein gekleideter Mann auf und zu "ahh, sie müssen die Gruppe sein die die 15 Uhr führung gebucht hat ja ? kommen sie bitte hier herrüber" rief er schon von weiten durch die Halle, wo man es an allen Ecken gehört hätte. Er schien etwas in Eile zu sein und begann auch gleich mit den Rundgang, wobei zuerst die kleinen Modelle beäugt wurden und er fast jedes mit einer Geschichte ausschmückte. Wobei ich Mühe hatte mich wach zu halten und mich des öfteren gegen diverse Schultern lehnte um kurz eine "Pause" einzulegen. Nach gut zweieinhalb Stunden sinnlosen gelabers erreichten wir den Höhepunkt der Tour, eine Führung durch die originale derer Schiffe welche sich einen Namen gemacht hatten, wobei es wiederrum eine gute Stunde dauerte bis man die New Age erreichte "... und nun werden wir ein Schiff betreten, bei dem man sich fragt wieso es hier überhaupt steht. Schlie´ßlich dienten soviele minderwertige Spezies auf diesen Schiff, das es einen Platz hier wohl kaum verdient hätte. Doch es soll uns als Beispiel dienen, für die sinnlosigkeit der Multispeziellen Schiffsbesatzungen und die damit verbundenen Probleme und auch Rassenvermischung." sagte unser Gruppenleiter, wobei ich mich beherrschen mußte ihn nicht vor Ort an die Gurgel zu gehen und ihn ein Multifraktalen Knochenbruch zu zeigen. So spielte ich immer wieder mit meinem Kalaeh rum welches sich an der Innenseite meines Unterarmes befand.


OFF: ich schreib noch weiter patrice, aber erst morgen muß nu wieder weg lol
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Kahael

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44

Samstag, 17. Januar 2004, 14:16

Schatten der Vergangenheit

Wir betraten durch einen langen gläsernen Zugang die New Age, durch den man die heroisch beleuchteten Schiffe die sich noch im Dock befanden bewundern konnten. Mir lief es eiskalt den Rücken herrunter als ich wieder an Bord dessen Schiffes war auf dem ich die längste Zeit meines Lebens gedient hatte. Sie hatte sich kaum verändert, nur die Teppich auf den Korridoren waren neu verlegt worden, ein häßliches grau. "Wir unsere Führung natürlich auf der Brücke des Schffes." Sagte der FÜhrer leicht grinsend und wir bestiegen den Turboluft. Ich hatte ja schon viel in diesem Lift reinbekommen in den ganzen Jahren, aber so eng war es mir noch nie da drinne, schließlich quetschte er uns alle auf einmal in diesen Lift und alle waren wohl froh als wir wieder ausseigen konnten. Wobei einigen wohl die Macht der Gewohnheit wieder aufkam, Patel und Martinson standen kurz davor ihre alten wege zu ihren Stationen zu beschreiten, konnten es aber im letzen Moment noch unterdrücken. Mir war sowieso schleierhaft das unser Gruppenleiter nicht erkannte das er denjenigen das Schiff zeigte, die es vor Jahren am leben erhalten hatten. "Dies ist das Kernstück dieses entarteten Schiffes. Man darf nicht gerade stolz darauf sein das 4 der Führungscrew allesamt spitzohrig waren, zwei davon auch noch romulanische Bastarde, halb Mensch halb Romulanisch. Ein wundervolles beispiel für die entweihung der menschlichen Rasse..." Bei diesen Worten drehte ich mich leicht zu Patell um und deutete mit meinen Finger auf die Stirn "laß ihn mich umbringen, bitte, gleich hier..." flüsterte ich leiste ".... als ob das nicht genug wäre, war der Captain auch noch einr von dieser Sorte, nur das seine andere hälfte vulkanischen Ursprungs war. Und dann natürlich auch ein vollblut Vulkanier als Chefarzt, Dr. Sarek. Was für arme Menschen es gewesen sein mußten die von solchen Lebewesen befehle annehmen mußten und natürlich sich auch noch das Schiff mit Cardassianern, Klingonen, Romulanern und anderen minderwertigen gevolk teilen mussten" er lachte dabei und schien auch noch stolz auf seine Rede zu sein, erklärte dann aber die einzelnen Stationen, sowie den Bereitschaftsraum, der kaum noch etwas von dem hatte was er damals war. Die kleinen vulkanischen Ausschmückungen des Captains fehlten völlig, auch der Schreibtisch war ein anderer. Ebenso erging es bei der Führung durch die Quartiere, vorallem Neirehs und meines wurden als beispiel völliger rasselosigkeit dargestellt, insem man es darstellte als ob romulaner keinerlei verständniss für kultur hätten. Ich war froh das man nicht noch ein Quartier eines Klingonen zeigte. Mein nächstes innerliches überkochen hatte ich bei dem Rundgang durch den Maschinenraum, als er propagierte das der Chefingeniuer routinemäßig technische Daten an das romulanische Imperium übermittelt hätte und nie in der Lage war das Schiff zusammenzuhalten und es deshalb alle Monate in einer Werft repariert werden mußte. Wenn wir den Raum verlassen, laßen wir uns etwas zurückfallen und steigen in die nächstbeste Jefreysröhre" flüsterte ich richtung Patell der nur mit dem Kopf nickte.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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45

Samstag, 17. Januar 2004, 17:37

Schatten der Vergangenheit

Vom sicheren Inneren meiner Behausung aus beobachtete ich durch die kleine Öffnung die mir als Fenster diente, wie sich der Tag dem Ende zu neigte und die Untergehende Sonne die weiten Flächen der Wüste in ein tiefes glühendes Rot färbte. Zu diesen Zeiten traf der Name, den wir Vulkanier der weitläufigen Wüstenebene gegeben hatten am deutlichsten zu. Die weiten flachen Ebenen des "Amboß" wirkte vor der hereinbrechenden Dunkelheit wie ein glühendes Schmiedefeuer, auf das ständig der Hammer in Form der grellheißen Sonne Vulkans schlug.
Unruhig wandte ich mich von diesem immer wieder faszinierenden Schauspiel ab und näherte mich dem kleinen Schrein der in der Felswand eingelassen war. Ich lies mich in Meditationshaltung vor diesem nieder und versuchte den aufgestauten Ballast einer bedrückenden Vorahnung, die mich den ganzen Tag bereits gequält hatte durch Konzentration abzubauen.
Als ich die Augen schloß durchzuckte es mich plötzlich wie ein kleiner elektrischer Schlag und ich sah mich plötzlich selbst in einem engen raum mit Konsolen um mich herum. Der Raum bebte und schüttelte sich und Kurzschlüsse sowie Flammen schossen aus explodierenden Armaturen...der Aufmerksame Teil meines Selbst erkannte durch die Frontscheibe die mir entgegenstürzenden Boden. Ich befand mich in einem Shuttle. Neben mir schrie ein mir unbekannter Mann in einer fremden Uniform, doch kein Laut war zu hören. Ich sah auf meine Hände hinab die automatisch über die letzten aktiven Kontrollen eilten. Sie waren kleiner und schlanker als ich es gewohnt war. Mein Kopf fuhr empor und in der reflektierenden spiegelglatten Metalloberfläche blickte mir ein rußverschmiertes Gesicht einer Romulanischen Frau entgegen. Für den Bruchteil einer Sekunde begegneten sich unsere Blicke, dann versank alles in einem Flammenmeer und es wurde dunkel. Durch die Gewalt dieser Vision wurde ich zurückgeschleudert und lag nun auf dem Boden. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich zur Decke und versuchte Atmung und Puls wieder unter Kontrolle zu bringen.
Ohne Zeit zu verlieren stand ich auf und holte meine Arzttasche hinter Tür hervor. Sorgsam legte ich meine Wüstenausrüstung auf der Liege zusammen und zog meine Stiefel an. Wenn ich schnell wanderte konnte ich in 3 Stunden an der Absturzstelle sein, gerade genug das ich es mit eventuellen Übelebenden noch zurück schaffen konnte bevor die Sonne Vulkans unserem Leben ein Ende setzte. Ich packte meinen Wanderstock, die beiden Wasserschläuche und meinen Rucksack mit der Ausrüstung. Dann verließ ich ohne mich noch einmal umzublicken mein Versteck und stieg zur Oberfläche empor. Dort schlug ich Ohne mich zu orientieren eine Richtung ein, ein innerer Kompaß führte mich. Während ich mich durch die sandige Ebene kämpfte hörte ich die ersten Schreie der Le´´´´matyas. Ein Pärchen war in der Nähe auf der Jagd. Ich beschleunigte meine Schritte und hinterließ tiefe Fußspuren im Sand, die der frostige Abendwind jedoch in wenigen Minuten wieder zugeweht haben würde. Von einer der höheren Dünen bemerkte ich entfernt am Horizont die Anzeichen eines leichten Sandsturmes, dichte Sandwolken wirbelten mir entgegen und verdeckten die Sicht. Mit einer entschlossenen Handbewegung setzte ich die Schutzbrille auf und vermummte mich so gut es ging. Es war töricht dort hineinzulaufen, auch wenn es nur ein leichter Sturm war und sich sein Zentrum von mir fortbewegte. Menschen wie Vulkanier, die in einen solchen Sturm gerieten tauchten nie wieder auf...entweder erstickten sie unter einer Decke aus Sand oder ihre Knochen wurden vom feinen Sand blankgerieben um anschließend in der Sonne zu bleichen. Es war kein angenehmer Tod. Dennoch hielt ich entschlossen auf mein Ziel zu und trat dem Sturm entgegen. Denn etwas gutes hatte der Sturm dennoch. Er hielt die Le´´´´matyas und andere Räuber, die auf Beutefang waren fern.

Außer Atem erreichte ich Stunden später die letzte Anhöhe und nutzte die Möglichkeit mich sowohl umzusehen als auch Atem zu schöpfen. Schwer stützte ich mich auf den großen Holzstab der tief in den Sand einsank, während um mich herum noch die letzten Windböen des Sturms den Sand in großen Wolken emporschleuderte. Inzwischen war die Nacht vollständig hereingebrochen, doch es war eine klare Nacht und der Mondschein spendete genug Licht um das Ausmaß der Zerstörung genauer in Augenschein nehmen zu können.
Es war ein vermutlich ein größeres Shuttle älterer Bauweise zum Transport weniger Passagiere über längere Strecken gewesen, das nun seine zerschmetterten Überreste über 5 Quadratkilometer Wüstenboden verteilt hatte. Der schwarzgefärbte Wüstenboden zeigte recht deutlich wo das Schiff bei seinem Absturz über den Wüstenbode geschleift war, an einigen Stellen schimmerte und glizerte es auch dort wo die enorme Hitze von austretenden Flammen und reibung den Sand zu Glas verbacken hatten. Die Spitze des Shuttles hatte sich in eine kleine Felsformation einige hundert Meter von mir entfernt gebohrt und war so zum Stillstand gekommen, der Rest des kleinen Schiffes jedoch war auseinandergebrochen und hatte seine Innereien über die gesamte Fläche verteilt. Eine der Tragflächen konnte ich auch noch ausmachen....etwa einen Kilometer entfernt dort war es womöglich auch aufgeschlagen. Meine erste Überlegung war das dieses Shuttle nie wieder fliegen würde und in einigen Tagen nganz von der Wüste verschlungen sein würde.
Ich nahm den Sichtschutz nun langsam ab und versuchte angestrengt in dem Durcheinander etwas zu erkennen. Zuerst wanderte mein Blick zum Cockpit, wenn sich dort jemand befunden haben mochte als das Schiff zum stehen kam so waren seine oder ihre Einzelteile nun genauso weitläufig verteilt wie der Rest des Schiffes. Schnell eilte ich den Abhang hinunter und näherte mich der zersplitterten Bordwand. Bereits jetzt war eine große Menge Sand eingedrungen und bedeckte den Boden. Ich kletterte an der scharfkantigen Felsformation empor und zog mich zur Frontscheibe des Shuttles hoch. Ein vorstehender Fels hatte sie durchschlagen und ragte nun weit in das Cockpit hinein. Auch ier war alles voller Sand. Ich fand auch grünes Blut auf den Armaturen...doch keine Leichen. Das gab mir wieder Hoffnung, vielleicht war die Crew abgesprungen oder herausgeschleudert worden. Ich stieg wieder hinunter und ging langsam um das Shuttle herum die Augen auf die Umgebung gerichtet. Und tatsächlich hob sich im Mondschein einige Meter von meiner Position entfernt eine kleine Erhebung hervor, etwas das irgendwie nicht hierhergehörte. Ich lief los und lies mich daneben zu Boden sinken, der Stab fiel neben mir in den Sand. Ich grub mit bloßen Händen die Gestalten frei und erstarrte als ich den Schnitt der Uniformen wiedererkannte.....Romulaner. Die erste Gestalt war ein junger Männlicher Offizier...oberflächlich betrachtet schien er nur leicht verletzt. Offenbar hatte er versucht die zweite Gestalt von dem Unglücksort fortzutragen, doch seine Kräfte hatten ihn verlassen....ohne Wasser wäre er sowieso nicht weit gekommen.
Ich drehte beide auf den Rücken und brachte sie in eine bequeme Position. Dann nahm ich den Rücksack vom Rücken und hiolte meine utensilien hervor.
Der Mann hatte nur einige Oberflächlcihe Verletzungen davongetragen...nur der linke Arm war gebrochen und musste geschient werden. Laufen würde er jedoch können und das war auch nötig den 2 Personen konnte ich nicht transportieren. Dann wandte ich mich der Frau zu und erstarrte....Die Vision hatte mir offenbar doch keinen Streich gespielt. Vor meinen Füßen im Sand lag mein ehemaliger Erster Offizier Neireh. Ihre Verletzungen waren ungleich schwerer, vor allem ihr Kopf hatte einiges abbekommen und eines ihrer Beine war an mehreren Stellen gebrochen. Ich versorgte die Blutungen notdürftig und schiente ihr Bein soweit das ich sie transportieren konnte. Dann erst kümmerte ich mich um ihren Begleiter. Meine Gedanken rasten und versuchten herauszufinden was diese beiden hier in die Wüste verschlagen hatte. neireh war Senatorin und Botschafterin gewesen, es konnte sich eigentlich nur um einen Diplomatischen auftrag gehandelt haben. Nur so hätte sie überhaupt die Föderationsgrenze passieren dürfen. Doch warum sie direkt in einen Sturm geflogen war konnte ich mir bei besten Willen nicht vorstellen.
Ich blickte zum Horizont und beobachtete den Stand des Mondes. Die nacht neigte sich ihrem Ende und wir hatten noch circa 3 Stunden Weg vor uns. ich musste den jungen Mann aufwecken wenn wir eine Chance haben sollten meinen Unterschlupf zu erreichen bevor die Sonne hervortrat. Maximal eine halbe Stunde gab ich mir selbst in der Hitze zu überleben....Neireh und der Fremde mochten 10 bis 15 Minuten durchhalten doch es war besser sein..."Glück" nicht auf die Probe zu stellen. Das Blut mochte auch andere gefahren anlocken...
Ich hielt jedoch, den mir fiel der große Handgriff eines Disruptors auf der in einem Halfter am Gürtel des jungen Romulaners steckte. Ich nahm ihn heraus und betrachtete sie eine Weile. Es mochte sich als unklug erweisen ihm seinen Disruptor zu lassen.......ich kannte ihn nicht auch wenn er ein Bekannter von Neireh war. Ich selbst war unbewaffnet und es widerstrebte mir jemanden ausgeliefert zu sein der mich in einen haufen Asche verwandeln konnte. Daher entlud ich die Waffe und steckte sie zurück. Eine weitere Durchsuchung föderte einen Dolch und weitere Energiepatronen zu Tage. Das Messer lies ich in meinem Gürtel verschwinden, die Energiepatronen vergrub ich im Sand ein Stück weit entfernt.
Als ich zurückkehrte zögerte ich doch dann durchsuchte ich auch Neireh nach Waffen, sie trug nur ihren Traditionellen Dolch bei sich der ebenfalls in meinen Gürtel wanderte. Dann erst beugte ich mich über den jungen Romulaner und injezierte ihm ein Mittel um ihn aufzuwecken. Vorsorglich hielt ich den Wasserschlauch bereit und wartete darauf das das Mittel zu wirken begann. Als seine Augenlieder zu flackern begannen konnte es sich nur noch um Sekunden handeln.
Der Speer im Herzen des anderen ist der Speer in deinem eigenen. Du bist Er.- aus den Lehren des Surak

"Tellarites do not argue for reasons. They simply argue" Sarek in Journey for Babel

"Multiple exclamation marks – a sure sign of a diseased mind" - Terry Pratchett

Patrice

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46

Samstag, 17. Januar 2004, 20:39

Schatten der Vergangenheit

Wir gingen nun durch die New Age. Einiges war mutwillig verändert worden, aber dennoch war sie immer noch die New Age. Als der Führer über Patel sprach, erwähnte er in keinster Weise seine klingonischen Seiten, was mich auch wenig verwunderte. Nachdem wir den Maschinenraum betreten hatten, flüsterte mir Kahael zu, dass wir uns in den Jeffreysröhren verstecken sollte. Ich nickte und fügte ein "Verstanden." hinzu. Ich fühlte mich so wohl und sicher hier. Es war als ob man nach Jahre langer Abstinenz wieder zu Hause war. Wie würde ich mich erst auf Deck 8 fühlen? Ich sah auch den anderen aus unserer Gruppe diese Gedanken an, besonders Martinsons Augen glänzten. Es war sein Schiff gewesen. Bei dem Gedanken wurde mir auch klar, dass ich die Zerberus auch vermisste. Das war mir so bisher kaum klar gewesen. Ich strich mit den Fingern über eine Konsole, die für die Schildjustierung da war. Der Aufseher drehte sich dabei gerade zu mir um und würdigte mich eines bösen Blickes. Dann stutze er kurz. "Kenne ich sie? Sie kommen mir irgendwie bekannt vor." fragte er. "Nicht das ich wüßte, waren sie mal ne Zeit Blumenzüchter in Tansania? Das mache ich beruflich." antwortete ich sofort. "Hmm, dann muss ich mich irren." Er drehte sich um und ich atmete durch. Puhh das war knapp gewesen. Ich musste die Sentimentalitäten auf später verschieben, bevor ich gezwungen war, den Führer schlafen zu schicken.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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47

Sonntag, 18. Januar 2004, 13:29

Schatten der Vergangenheit

Toval spürte wie sich sein Bewußtsein zunehmend durch den Schleier wieder an die Oberfläche kämpfte der ihn umfangen hatte als ihn seine Kräfte verlassen hatten. Er ärgerte sich das er zusammengebrochen war, das er schwach geworden war. Dies waren allerdigs nur kurz aufwallende Emotionen die ihn durchzuckten als er langsam wieder zu Bewußtsein kam. Im ersten moment als er die Augen aufschlug und undeutlich eine Gestalt in einer Vulkanischen Robe ausmachen konnte durchzuckte ihn der Impuls nach seiner Waffe zu greifen. Er konnte den Impuls die Waffe zu ziehen jedoch unterdrücken als sich seine Finger schon um den Griff geschlosen hatten. Wenn dieser Vulkanier ihm etwas hätte tun wollen dann hätte er ihn ja sicher nicht geweckt. So starrte er ihn nur durchdringend an als wollte er in seine Seele blicken ob er eine Gefahr darstellen könnte. Das schwache Licht des nächtlichen Sternenhimmels reichte gerade aus um erkennen zu können das dieser Vulkanier schon älter war. Mit dem Bewußtsein kamen nun auch die Schmerzen wieder zurück. Er mußte zwar einige starke Prellungen davongetragen haben was aber nicht so schlimm war im Verhältnis zu den Schmerzen die sein gebrochener Arm ihm bereitete. Die Senatorin! Sie schien schwerer verletzt zu sein. Er hatte versucht sie zu tragen, aber er war nicht weit gekommen. Dieser Vulkanier müßte einen Unterschlupf in der Nähe haben sonst wäre er nicht hier und alleine schaffte er es nicht sie in Sicherheit zu bringen. Er atmete tief ein und versuchte sich aufzurichten ohne dabei seinen gebrochenen Arm unnötig viel zu bewegen. "Wer sind sie ? Haben sie hier in der Nähe einen Unterschlupf ? Wir werden medizinische Versorgung brauchen für die Frau.", fragte er mit einer Bestimmtheit die keinen Zweifel daran ließ das er ihn auch zwingen würde ihm zu helfen. Als er versuchte notdürftig den Staub von seiner Uniform zu klopfen registrierte er das ihn der Vulkanier entwaffent haben musste. Mitsamt der Ersatzmunition. Das er seinen Disruptor aber noch hatte konnte nur bedeuten das er ihn entladen hatte. Das die Senatorin vielleicht bewaffnet war konnte zwar möglich sein allerdings ging er davon aus der Vulkanier auch sie nach Waffen durchsucht hatte. Also musterte er den Vulkanier noch einmal einschätzend. "Ich gehe nicht davon aus das sie die Minution für meinen Disruptor noch bei sich tragen? Glauben sie nicht mich dadurch etnwaffent zu haben. Ich bin dazu ausgebildet selbst eine Waffe zu sein. Aber ich werde ihre Hilfe brauchen.", sagte er dann mit einem durchaus gefährlichen Unterton und kniete sich dann neben Neireh nieder. Als er ihren Puls spüren konnte war er erleichtert. Sie lebte also noch. Noch hatte er nicht völlig versagt. Er sah wieder zu dem Vulkanier und bemerkte die Tasche die er bei sich trug erst jetzt. "Wenn Sie ihr helfen können dann tun sie es. Aber ich werde jede ihrer Bewegungen genau beobachten. Falls sie stirbt werden sie auch sterben. Mein Leben wäre sowieso unwichtig in diesem Fall.", sagte er etwas leiser mit einem merkwürdigen Unterton der darauf schließlich lassen könnte das sein Leben von ihrem Überleben abhängen könnte.
Si vis pacem, para bellum
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Kahael

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48

Sonntag, 18. Januar 2004, 23:34

Schatten der Vergangenheit

Patell und ich ließen uns unauffällig immer mehr zurückfallen und blieben bei einer abbiegung stehen, ich schaute um die Ecke herrum ob der Gruppenleiter uns nicht doch vermisste und nach uns schaute. Patell öffnete währenddessen den Zugang zu einer Jefreysröhre "los..." flüsterte er als sie offen war, worauf ich mich von der Wand löste und ihn in das Loch folgte "Ich hoffe du kennst den Weg noch" sagte ich zu ihm "ich bin zwar alt geworden, aber nicht senil" kam es nur von vorne zurück. So krochen wir durch die Röhren bis wir einen der Turboliftschächte erreichten, in dem wir zu Deck 8 gelankten. Vorsichtig öffneten wir die Tür und spähten durch den Gang, um dann zügig zum versteckten Zugang zur Sicherheitszentrale zu gelangen. Wobei ich schmiere stand und Patel mit seinem Tricorder die unscheinbare Holowand deaktierte, durch die wir auch schnellstens verschwanden, um diese auch wieder zu aktivieren. "Wow, die haben diesen Bereich in all den Jahren nicht gefunden" staunte Patell als er den Zugangscomputer aktivierte "Deppen" kommentierte ich dies nur. Die dicke Schleuse öffnete sich und gab den Zugang zur Sicherheitsstation frei, der man das alter sehr gut ansehen konnte "Ich weiß was wir in der Zeit machen müssen bis die anderen beiden den rest erledigen" sagte ich nur bei diesem Anblick "na dann pack schonmal den Besen aus" antwortete Patell.

Ohne langes gerede gingen wir auch gleich an die Arbeit und versuchten die Station wieder funktionstüchtig zu bekommen. Wobei Patell und ich damals ziemlich weitsichtig gewesen sein mußten, denn alles was wir benötigten war vorhanden, aber schließlich hatten wir diese Station auch für solche fälle konzepiert. Es dauerte keine 30 minuten bis ich die kleinen Notfall reaktoren reaktiviert hatte und der Station wieder eben einhauchte "Und Kahael sprach es werde Licht" sagte ich mit ausgebreiteten Armen als die hellen, weißen Leuchten aufflackerten. "Alle Systeme der Sicherheitsstation arbeiten..." meldete Patell von einer der Steuerungsterminals "... Der Computerkern der Sicherheitsstation ist aktiv und klingt sich in alle Hauptsysteme des Schiffes ein und löscht alle aktuellen Protokolle." "prima, hätte nie gedacht das das programm überhaupt funktioniert" grinste ich in anbetracht meiner damaligen Fähigkeiten "Wie sieht es mit den Tankklappen aus ?" fragte ich "Sobald alle Systeme von hier aus steuerbar sind können wir die öffnen "gut, ich schreib es Martinson". Ich nahm mir den Tricorder und gab das verinbarte Kennwort durch, welches anzeigte das wir unser Ziel erreicht hatten und das nun er und M. an der Reihe waren. Ich legte gerade den Tricorder auf eine der Konsolen ab als mir ein Phasergewehr entgegen geflogen kam, das ich gerade so noch fangen konnte "Hier..." hörte ich dabei nur "... für den Fall das man uns doch finden sollte" "Typisch Sherif Patell" sagte ich nur dazu und schnallte mir das Gewehr auf den Rücken.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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49

Montag, 19. Januar 2004, 19:02

Schatten der Vergangenheit

Ich richtete mich langsam wieder auf wobei ich meinen Stab zur Hilfe nahm. Der übertriebene Ehrgeiz und Beschützerinstinkt des jungen Romulaners amüsierten mich, ebenso seine unverholene Drohung. Schweigend musterte ich ihn im Halbdunkel der Nacht bevor ich ihm antwortete. Er schien mich ebenso im Auge zu behalten, seine Muskeln schienen Angespannt wie bei einem Le´´matya vor dem Sprung. Wenn er hoffte mich irgendwie einzuschüchtern so musste ich ihn leider enttäuschen. Langsam um ihm keinen Anlaß zum Mißtrauen zu liefern streifte ich mir den Halteriemen einer der Wasserschläuche über den Kopf. Da ich nciht gewußt hatte wie viele Überlebende es gab hatte ich auf dem Hinweg verzichtet etwas zu trinken um möglichst viel für den Rückweg übrigzu behalten. Eine Weile kam ich auch ohne Wasser aus. Ich reichte ihm den Wasserschlauch in dem es verheißungsvoll gluckerte und er nahm ihn mir mit unbewegten Gesicht ab. Vorsichtig entkorkte er den Schlauch und roch zunächst daran bevor er einen kurzen Schluck nahm. Seine Augen ließen in dieser Zeit nicht von mir ab.
Die Worte kamen mir nur langsam und rauh über die Lippen, das Leben in der Wüste und die lange Einsamkeit hatten ihren Tribut gefordert.
"Mein Name ist...Sarek. Ich habe für sie beide getan was ich vor Ort tun konnte, alles weitere müssen wir auf später verschieben."
Ich nahm meinen Rücksack aus altem gegerbten Leder auf und holte eine Wärmeisolierende Decke und 2 Teleskopstangen hervor. Die Decke breitete ich auf dem Sandboden aus und brachte die Teleskopstangen auf ihre volle Größe.Während ich die beiden Stangen an der Decke befestigte um eine primitive Trage zu konstruieren rechnete ich die Zeit durch die uns noch blieb. Das Ergebnis war mehr als ernüchternd, Zeit für lange Erklärungen blieb nicht.
Als die Trage meinen Anforderungen angemessen entsprach erhob ich mich und warf dem wachsamen Romulaner noch einmal einen Blick zu .
"Wenn sie wollen das sie übelebt sollten sie mir nun helfen" sagte ich und deutete auf Neirehs reglosen Körper. Sie musste nun bewegt werden, es war zwar nicht gerade angebracht in ihrem Zustand, doch Alternativen blieben uns nicht.
Der Speer im Herzen des anderen ist der Speer in deinem eigenen. Du bist Er.- aus den Lehren des Surak

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Neireh

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Montag, 19. Januar 2004, 22:35

Schatten der Vergangenheit

Toval nickte wortlos und halb so gut es ging mit einem Arm Neireh auf die provosorische Trage zu bugsieren. Er hatte keine Regung gezeigt als der Vulkanier sich als Sarek vorgestellt hatte. "Ich sollte mich auch vorstellen, ich bin Subcommander Toval vom Tal Shiar des Romulanischen Sternenimperiums. Weiteres sollten wir später klären da stimme ich zu.", stellte er sich vor. Sarek deute nur ein leichtes nicken an und war schon damit beschäftigt Riemen an den Stangen zu befestigen damit man die Trage transportieren konnte und wie eine Art Schlitten hinter sich herziehen konnte. Wortlos half er dabei und nahm sich eine Seite. Er wußte sie würden sich ohnehin beeilen müssen. Allerdings wußte er nicht wie weit weg dieser Vulkanier seinen Unterschlupf hatte. Vielleicht hatten sie dei Elemente doch noch nicht verlassen. Wieviele Vulkanier die Sarek hießen und Arzt waren mochte es auf Vulkan geben ? Das Alter könnte ebenfalls stimmen. Ihm waren die akten über das New Age projekt bekannt und er hatte mitverfolgt wie diese Leistung immer mehr an Bedeutung veroren hatte ja sogar ins Gegenteil verkehrt wurde. Aber dies ging nicht mal von einem der beteiligten Völker aus sondern von der Föderation selbst. Sie entfernte sich imemr weiter von ihren ehemaligen Idealen und Prinzipien. Er hatte zumindest teilweise nachforschen können was mit den ehemaligen Fürhungsoffizieren passierte. Der Captain ist zwar Admiral geworden aber unterrrichtet an der Academie, der Rest entweder im Vorruhestand, auf einem posten wo man sie abschieben kann oder sie hatten interessanterweise "Unfälle". Man beobachtete mit wachsender Unruhe diese schleichenden Veränderungen. Es war wie als ob die Föderation langsam von ihnen heraus von einem mächtigeren Feind übernommen würde. Einem Feind den man nicht einschätzen konnte. Es war eine Sache seinen Feind zu kennen und einschätzen zu können und eine andere diese Entwicklung zu beobachten. Das Imperium würde sich jedenfalls dieser Gefahr stellen falls es zur Bedrohung werden würde. Der alte bekannte und berechenbare "Feind" schien im sterben zu liegen. Der Austritt Andors, eines der Gründungsvölker mochte der Anfang vom Ende sein. Die geheimen Verhandlungen von Vulkan mit dem Imperium über möglichen SChutz bei einem Austritt aus der Föderation der nächste Schritt. Er war nicht der einzige der bei diesen Beobachtungen eine neue Gefahr und einen neuen Feind heranwachsen sahen. Er konnte aber nicht umhin die Genialität zu bewundern mit der dies durchgeführt wurde. Eine erkannte Gefahr ist nur noch halb so gefährlich. Es gab genug Leute die ein wachsames Auge auf die Entwicklungen hatten und Vorbereitungen trafen. Schweigend gingen sie durch die Wüste, das schleifende Geräusch der Trage im Sand war das fast einzige was man hörte abgesehen von gelegentlichen Rufen eines Tieres das er nicht kannte. Er hofft er würde lange genug durchhalten das sie es schaffen konnten und das Sarek der Senatorin helfen konnte. Hin und wieder war er kurze Blicke zu dem Vulkanier und dachte weiter nach. Ob er sie erkannt hatte oder irrte er sich? Andererseits konnte man bei diesen schwachen mondlicht auch kaum soviel erkennen das man aus dem Gesichtsuadruck deuten etwas hätte deuten können. Abgesehen davon das sich dieser Vulkanier auch sehr gut unter Kontrolle hatte. Nun wie alle Vulkanier eben. Er war auch kaum beeindruckt gewesen von seiner drohung. Es wäre unnötig gewesen. Sarek wußte das er seine Hilfe brauchen würde.
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Montag, 19. Januar 2004, 23:04

Schatten der Vergangenheit

Martinson und die anderen hatten bereits die New Age verlassen als der kleine Pager in seiner Tasche vibrierte und ihm mitteilte das Kahael und Patell es geschafft hatten und nun er an der Reihe war. Der Rest hatte eine simple aufgabe, sie sollten nur etwas die Aufmerksamkeit der Museumswärter ablenken und gegebenenfalls etwas unruhe stiften, für den Fall das jemand entdeckt würde. Nachdem man auch noch die Voyager besucht hatte, beendete der Führer den Rundgang und ließ die Gruppe alleine im Museum. Was auch das Stichwort für Martinson und M. war, sich deren Zielpunkten zu nähren. Wobei jeder unterschiedlich vorhing, während Martinson typisch vulkanisch alles unauffällig und ruhig anging, machte M. sich etwas stürmischer, aber schneller ans Werk und setze trotz ihres alter ihre Reize ein um einige Hindernisse zu überwinden. Der Rest der Gruppe versuchte die Aufseher durch gezieltes "betatschen" von Gegenständen abzulenken bis die beiden im Unzugänglicheren Teil verschwunden waren. Martinson konnte zusätzlich noch bei einigen Wachen seinen Sternenflottenrang ausspielen. So dauerte es keine 30 minuten bis Martinson es geschafft hatte einen der versteckteren Zugangsterminals der Station zu erreichen, mit Hilfe dessen er mehrere Sicherheitsprotokolle der Station deaktivieren konnte. "Martinson an M., ich habe die deaktivierung der Sicherheitsprotokolle abgeschlossen, sie können mit der betankung beginnen" sagte er kurz nachdem er den letzen Code bestätigt hatte "Verstanden" bekam er nur von M. zurück, die es auch rechtezeitig zu ihrem Zielpunkt geschafft hatte, auch wenn sie zwischenzeitlich zwei Crewmans K.O. geschlagen hatte "Ich hoffe beim deaktivieren wurden auch Crewmans mit Brumschädel deaktiviert" fügte sie hinzu "wie darf ich das verstehen ?" "nun, ich mußte unterwegs leider zwei personen außer gefecht setzen, ich weiß jedoch nicht wie lange die bei ihrem Nickerchen bleiben" man hörte eine leichte hektik hinter ihren worten, die deutlich machten das sie einige probleme bei der Steuerung hatte "nun, dann sollten wir uns beeilen, wie ist ihr status bei der betankung ?" "ähm, .... ich würde sagen, es läuft"

"Wow, dein mädel ist gut, sie hat es geschaft, die New Age nukelt wie ein Baby an seinem Fläschchen Deuterium" sagte ich als mich ein Piepen auf eine der Anzeigen blicken ließ "Klar ist sie das, hast du etwa was anderes erwartet" "wenn ich ehrlich bin..." Patell hob drohend den zeigefinger "...nein" sagte ich so als ob ich dies von Anfang an vorhatte "Gut für dich" lachte Patell nur. "Ich hoffe mein altes Baby schaft nach all den Jahren noch einen Kaltstart, sonst kommen wir hier erst garnicht weg" sagte ich etwas kritisch dreinblickend "Und ich mache mich daran einige Scrambler zu aktivieren, sowie deren Sensoren zu blockieren und du kümmerst dich um deine Maschinen"
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Dienstag, 20. Januar 2004, 22:48

Schatten der Vergangenheit

Die Tanks füllten sich und es schien, zu unserem Glück, bisher keiner mitbekommen zu haben was hier ablief. Dies war gröstenteils Martinson zu verdanken der den großteil der Überwachung für diesen Teil lahmgelegt hatte. "Alle Systeme sind aktiv,... so kann man es glaube ich bei dem Alter nennen." seufzte sich etwas und wendete mich von der Konsole ab, um zu Patell hinüber zu gehen "Die Tanks sind voll M. hat gute Arbeit geleistet. Ich mach mich nun auf die Brücke, diesmal kommandiere ich den Kahn solange Martinson nicht hier ist, du hattest den Spaß damals. Und außerdem bin ich Veranstalter dieses Kidnappings" grinste ich "du warst öfter veranstalter von dummen ideen" murmelte er leise zurück "naja, ausnahmsweise, ich kümmer mich darum das alle an Bord geholt werden, sobald wir uns gelöst haben" Ich nickte nur kurz und verschwand richtung Brücke. Dort angekommen sprang ich zwischen den unterschiedlichsten Konsolen hin und her um alle Brückensysteme zu reaktivieren, bei einigen mußte ich nach all den Jahren erneut unter Konsolen kriechen und selber Hand anlegen. "Aktivierung bestätigt. USS New Age, NCC 41142 ist zum Einsatz bereit, bitte um eingabe des Authorizationscodes für Kommandoübernahme" erklang es recht verzerrt "Authorisation Captain Kahael, 45B31Lolipop" "Authorisation verweigert" "böses Mädchen,..." murmelte ich und steckte einige Chips um und wiederholte die Eingabe mit eingen alten Codes, welche noch im Backupspeicher der Sicherheitsstation gesichert waren, da der Hauptcomputer komplett gelöscht wurde als man das Schiff hier parkte. "Autorisation bestätigt, Kommandoübergabe an Captain tr´´Kahael" "na bitte, das wollte ich all die Jahre von dir hören" sagte ich und streichelte über die Konsole. Ging dann aber direkt zum Captainschair und setze mich genüsslich "Captain..." ich genoss dieses Wort bei der aktivierung der internen Komm "... an Patell, die New Age ist bereit, wir können abdocken. Komm an besten hier hoch, wenn wir ablegen wird man sowieso auf uns aufmerksam" "pff Captain... soll ich nun auch noch Aye sagen ?" kam als antwort zurück und zwei Minuten später folgte auch Patell dieser "Sitzte gut ?" fragte er nur als er aus dem Lift kam "Ist etwas lose, aber ich habe ja seit 20 Jahren die Schrauben auch nicht mehr nachziehen können. .... Mach dich bereit zum beamen,..." ich stand auf und ging vor zum Steuerpult, während ich kurz zurück zu Patells Station schaute "Dechavue" sagte ich nur und wandte mich dann der Steuerung zu "ich aktiviere die Maschinen, bete das sie nach all den Jahren anspringen und den sofortstart noch mitmachen" und betätigte in dem moment auch die dafür zuständige Taste. Man konnte es gut hören wie die Maschinen aktiviert wurden, es hatte den Unterton von einer alten Dame welche gezwungen wurden war die Treppe zu nehmen "schön mein Mädchen" sagte ich leise und führte dem Antrieb langsam mehr und mehr Energie hinzu. "Transporter aktiviert, erfasse alle unseres Teams.... sie sind an Bord" "Gut, dann wollen wir uns mal hier rausmanövrieren" sagte ich und legte den Rückwärtsgang des Schiffes ein, worauf die New Age sich langsam von ihrer Parkposition entfernte. Der gläserne Zugang wurde hörbar losgerissen und zersplitterte in hunderte kleiner Einzelteile, die durch das Vakuum glitten. Nicht anders erging es dem dort integrierten Tankstutzen, einige Dampfwolken stiegen noch hervor und in einem knarzenden Stöhnen gab diese Konstruktion nach und flog durch das innere des Docks davon. "Sag mal, wie gedenkst du eigentlich durch das Tor zu kommen ?" fragte Patell leicht kritisch "ähm, genau das wollte ich gerade ansprechen..." "... kommste ja sehr früh auf die Idee wie ?" mürrte er dazwischen als ob er es sich schon vorher gedacht hätte "... naja, die Phaser sind ja noch dran, schieß das Ding einfach auf" sagte ich und Patell war wenig begeistert von dieser Idee, sah aber dennoch keine wirklich andere Alternative "Phaser aktiv... hoffe ich" sagte er leise. Im selben moment erscheint auch ein grimmig dreinblickender Admiral, welcher wohl die hiesige Station leitet. "ICh weiß zwar nicht was sie da tun, aber ich fordere sie auf sich sofort zu ergeben und das Schiff wieder uns zu übergeben. Es gibt keinerlei Chance für sie um aus diesem Dock zu entkommen, geschweige aus dem System." "Nun mal ganz ruhig Admiral, dies hier, ist unser Schiff.... ach ja, ich glaube sie wissen nicht wer wir sind. Darf ich mich vorstellen Captain tr´´Kahael, ehemals Chefingeniuer dieses schicken Schiffes. Hinter mir zu meiner rechten sehen sie Captain Patell, Sicherheitschef der New Age..." gerade kamen Martinson und der die anderen auf die Brücke, welche der Admiral sofort bemerkte "... ah und da kommt auch schon der Rest unserer heiteren Gruppe. Admiral Martinson kennen sie sicherlich, seines Amtes damals Captain dieses Schiffes und nun, bitte ich sie unser nettes kleines Klassentreffen nicht weiter zu stören. Aber sie sind herzlichst zu unserem Feuerwerk eingeladen" ich schloß den Kanal und gab Patell ein zeichen. Denn die New Age befand sich bereits mit viertel Impuls richtung Tor fliegend.

Die alten Phaserbänke begannen wieder aufzuleuchten und entsandten einen Phaserstrahl direkt auf das Tor, gefolgt von einem weiteren. Jedoch kratzten diese nur an dem dicken Schott. Plötzlich, kurz bevor die New Age mit den Tor zusammenzustoßen schien, entglitt ein blau funkelnder Stern dem hinteren Teil des Schiffes und durchschlug das Tor "wo kam der den her ?" fragte ich nur verwundert "den hab ich gerade gefunden" grinste Patel, der sogar eine Handvoll Torpedos auf der Sicherheitsstation gebunkert hatte. Ich manövrierte die New Age gerade so durch das enge Loch und wollte auf vollen Impuls gehen als ein Impulstriebwerk scheinbar schlappzumachen drohte "Na prima" kam es von hinten "tut mir leid, wenns nach mir gegengan wäre hätte ich ja überall noch nen Tropfen schmieröl drauf gegeben, aber das war nicht mehr drin" Zwar gelang es mir den Antrieb wieder halbwegs fit zu bekommen, doch kam bereits ein weiteres Problem auf uns zu, welches sich in Form eines Captains auf dem Schirm personalisierte. "Hier Spricht Captain Snider von der USS Toscana, ich muß sie darauf hinweisen das sie soeben Eigentum der Sternenflotte entwendet und beschädigt haben. Sie werden aufgefordert sich ohne Wiederstand zu ergeben, mit verlaub, mit diesem 20 Jahre alten Rostkasten, haben sie sowieso keine Chance gegen die Tosc...." ich drückte ohne Martinson zu fragen diesen eingebildeten Captain weg "Adm.. ähm, Captain..." sagte ich zu Martinson "... der Platz dort ist ihnen" ich drehte mich dabei mit dem Sitz um und weißte auf den leeren Platz in der Mitte. "Ich bitte jedoch diesem Snider zu zeigen was die New Age noch alles leisten kann. Mir ist aufgefallen das die Tarnvorrichtung immernoch aktiv ist"
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Patrice

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Freitag, 23. Januar 2004, 18:09

Schatten der Vergangenheit

OFF: Denkst du wirklich, dass Martinson Patels (Schreib den endlich mit einem L ;)) M auch M nennen würde, als Halbvulkanier? Marquez ihr Name.

ON:
"War es wirklich notwendig unsere Namen zu sagen, bei allem Sinn für Dramatik?" ärgerte ich mich ein wenig über Kahaels Vorstellung. "Jetzt werden die sicherlich unseren ganzen Familienbreich befragen." Dann wies ich aber auf den Vorteil hin, den wir in dieser Situation hatten. "Aber wir haben auch einen unerwarteten Helfer gefunden. Captain Snider war noch vor 3 Jahren ein Lieutenant unter meinem Kommando. unfassbar wie schnell er es zum Kommando geschafft hat. Ich kenne seinen Stil. Die Toscana wird kein Problem sein." Ich ging kurz von der Brücke und kehrte eine Minute später wieder in der Sternenflottenuniform aus der New Agezeit zurück, M hatte sie ein wenig weitergemacht und Captainpins aus der alten Zeit drangeheftet. "Captain Patel bereit zum Dienst Admiral." Ich salutierte und grinste ein wenig. Dann programmierte ich eine Taktik, die uns gegen die Toscana helfen sollte. "Snider ist Linkshänder und fliegt deswegen gerne das LaForge Manöver. Er wird das noch immer tun. Das macht in berechenbar, weil er seine rechte Seite beinahe ungeschützt läßt. Selbst die New Age sollte
damit fertig werden." M kam auf die Brücke. "Alle Mann sind fertig und haben Positionen bezogen." meldete sie, auch sie trug eine New Agezeit- Uniform. Ich öffnete die Kommunikation. "Patel an Nachayew. Wie läuft es da unten auf Deck 8?" fragte ich. "Hier Captain Nachajew, bestens Patrice. Faszinierende Technologie. Rührend archaisch. Damals aber wohl das beste vom besten."
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Freitag, 23. Januar 2004, 18:50

Schatten der Vergangenheit

Eine bedrückende Stille hatte sich über die trostlose Umgebung gesenkt, nur ein schwacher Wind und das feine rieseln des Sandes, wenn er in Bewegung geriet war neben unseren Atemzügen zu hören. Die Landschaft um uns herum blieb ebenso abwechslungsarm wie leer. Nur eine endlose Ebene von Sand und gelegentlichen Ansammlungen von Steinen umgab uns. Ohne jegliche Orientierungshilfe blieb mir nur noch mich nach den Sternen und dem Mondlauf zu richten um den Weg zurück zu finden. Dieses Mittel der Navigation hatte mir in den letzten jahren vollauf genügt, auch jetzt erfüllte es noch seinen Zweck, auch wenn mir in dieser Situation einige Modernere Dinge sehr recht gekommen wären. Im Zeitabständen von 5 Minuten schaute ich zum Himmel empor und berechnete unsere Position erneut um gegebenenfalls unsere Laufrichtung zu korrigieren. Nur selten wandte ich meinen Kopf zur Seite um nach Neireh zu sehen, die festgebunden und in Decken gewickelt regungslos auf dem Schlitten hinter uns lag. Sie hatte sich seit dem ich sie halb vergraben im Sand gefunden hatte nicht gerührt. Das grüne Blut aus ihrer Kopfwunde war inzwischen getrocknet und hatte sich in ihren Haaren verklebt. Doch das war noch die geringste aller Sorgen. Ich richtete meinen Blick wieder nach vorne und beschleunigte meine Schritte etwas, neben mir spürte ich wie sich Toval bemühte mitzuhalten.
Mein widerstrebender Begleiter hielt sich bis jetzt wacker, obwohl wir bereits ohne Rast etwa 1 ,5 Stunden Weg hinter uns hatten und etwa die Hälfte davon noch vor uns lag. Die dünne Athmosphäre Vulkans machte ihm jedoch bereits zu schaffen und das Atmen viel ihm sichtlich schwerer, für fremde die diese Umgebung nicht gewohnt waren oder entsprechende Atemtechniken kannten mochte dies früher oder später zu einem Kollaps führen. Widerspruchslos hielt er jedoch das von mir vorgegebene Tempo ein und machte keine Anstalten sich zu beschweren oder um eine Rast zu bitten.
Ob es nur an seinem Stolz lag oder ob er er es billigend in Kauf nahm um Neireh in Sicherheit zu bringen war mir zum jetzigen Zeitunkt noch nicht ganz klar, aber diese Haltung verdiente zumindest etwas Respekt. Würde er durchhalten? Diese Frage kam mir nicht gerade überraschend in den Sinn, denn es war fraglich ob ich alleine beide Romulaner aus der Wüste bringen konnte, sollte er zusammenbrechen. Es hing von ihm und seinen Kraftreserven ab ob........die trügerische Stille der Nacht wurde plötzlich von einem lauten und vor allem unangenehm nahem Fauchen übertönt das über die weitläufige Ebene sicher Meilenweit zu hören war. Toval versteifte sich neben mir und ich hörte ihn heftiger Luft holen als bereite er sich auf einen Kampf vor. Seine Reaktion war nicht einmal so falsch...mein Theorie, der kürzliche Sandsturm hätte ausgereicht um die wildlebenden Tiere für diese Nacht zurück in ihre Verstecke zu treiben hatte sich nicht erfüllt. Der Durst trieb sie wieder aus ihren Erdlöchern oder Felsverstecken wo sie sich des Tags über versteckten und in der Wüste konnte man nicht wählerisch sein in Bezug auf die lebensspendende Flüssigkeit.....und frisches Blut war unter solchen Umständen eine der wenigen effektiven Möglichkeiten, falls keine der raren und in dieser Jahreszeit oft ausgetrockneten Wasserstellen zur Verfügung standen.
Nun wehte der Wind auch den penetranten Geruch von verfaultem und ranzigem Fleisch herüber wie man ihn oft von Carnivoren kennt. Es bestand kein Zweifel das wir bereits gejagt wurden.
Einer stillen Vereinbarung entspechend beschleunigten ich und Toval einmal mehr, doch es war sinnlos. Ohne eine Regung zu zeigen wandte ich mich wieder mit ruhiger Stimme an meinen Begleiter.
"Wir werden es nicht rechtzeitig schaffen" bemerkte ich nur und vermied es nach hinten zu blicken. Ich spürte die lauernden Blicke unserer Häscher bereits im Rücken. Bald würden sie sich auch dem schützenden Schatten lösen und näher kommen.
"Uns steht ein Angriff bevor.......wir können ihn vielleicht abwenden, doch... Vertrauen sie mir dafür genug Toval?"
Ich streifte meine Kapuze über den Kopf und unserer beider Blicke trafen sich.
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Samstag, 24. Januar 2004, 13:07

Schatten der Vergangenheit

Vertrauen? Nun das dieser Vulkanier vermutlich sein bestmöglichstes tun würde um Neireh zu retten das bezweifelte er kaum, wenn er richtig lag dann war er der ehemalige Chefarzt an Bord der NewAge nachdem sein Cardassianischer Vorgänger wieder zurückberufen worden war. Allerdings war er sich nicht sicher wie er in Bezug auf seine Person agieren würde. Die Anstrengung begann langsam an seine Reserven zu gehen und er fragte sich wie weit es noch wäre. Das es auch nicht mehr lange dauern würde bis die Sonne wieder aufging war ihm ebenfalls bewußt genauso wie der Umstand das sie ohne Wasser dann verloren waren in der sengenden Hitze. Entweder würde sie nun ein Raubtier töten oder später die Hitze. Allein sein Willen und die antrainierte Disziplin hielten ihn aufrecht abgesehen von seinem Stolz und dem Willen einen Auftrag zu erfüllen und nicht zu versagen. Er war zwar nicht das erste mal auf Vulkan dennoch machte ihm bei dieser Anstrengung die dünne Luft doch langsam zu schaffen. Er sah den Vulkanier zwar leicht erschöpft, aber mit einem durchdringenden Feuer an. Dann wandte er seinen Blick auf den Wüstenboden zu seinen Füßen als würde er nachdenken müssen und warf einen Blick zur Senatorin bevor er wieder zu Sarek sah.
"Wir sind alle in Gefahr. Das allein scheint uns schon zu verbinden. Ich kann nicht sagen das ich ihnen vertraue... aber ich werde ihnen helfen. Ich bezweifle das sie noch eine der Energiezellen haben die sie mir abgenommen hatten? Das war vielleicht ein lebensgefährlicher Fehler... allerdings konnten Sie auch nicht wissen wie ich reagieren würde, Sie haben nur aus Selbstschutz gehandelt. Was haben sie nun vor? Mit bestenfalls einem Dolch und bloßen Händen gegen Raubtiere zu kämpfen?", antwortete er recht leise und seine Stimme allein ließ vermuten wie er sich fühlte. Da er sich zu sehr darauf konzentrieren musste seine Kräftereserven zusammenzuhalten, war es mit seiner äußerlichen Selbstbeherrschung nicht mehr so weit her. Die Schmerzen in seinen Arm registrierte er schon gar nicht mehr bewußt. Sie einfach in den Hintergrund getreten und er spürte jede Bewegung. Mit einem Disruptor auf Gegner zielen dazu wär er sicher in der Lage, allerdings war er sich da bei einem Nahkampf mit hier heimischen Raubtieren nicht so sicher. Das sollte man sich selbst zweimal überlegen wenn man bei bester Gesundheit und Training war.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

56

Samstag, 24. Januar 2004, 18:41

Schatten der Vergangenheit

Die kratzenden Geräusche die der Schlitten verusachten stoppten aprubt als ich innehielt und wir auf einer kleinen Düne die wir gerade emporgestiegen waren zum stehen kamen. Ich löste die Gurte von den Schultern, die mich mit dem Schlitten verbanden und lies sie achtlos zu Boden gleiten, aus den Augenwinkeln bemerkte ich das es Toval mir gleichtat.
"Ein Kampf lässt sich vielleicht vermeiden, doch ich kann verstehen wenn sie sich ohne eine Waffe "nackt" vorkommen. Ich habe Personen wie sie zur Genüge kennengelernt, daher..."
Mit diesen Worten griff ich unter meine Robe und holte Tovals Kaleh hervor, die scharfe Klinge blitzte kurz im fahlen Mondlicht auf als ich sie ihm mit dem Heft vorran anbot. Eine ärmliche Waffe gegen die Zähne und Krallen eines Le´´matyas, aber es mochte beruhigend sein irgendetwas in der Hand zu halten.
Stumm nahm Toval die Klinge entgegen und klemmte sie sich hinter die Überreste seines Gürtels.
"Mit Energiepatronen kann ich ihnen jedoch nicht dienen, vielleicht war dies unbedacht von mir aber die Emissionen eines Disruptors ziehen nur unnötige Aufmerksamkeit auf sich und ich lebe hier draußen um genau das zu vermeiden. Und nun hören sie zu..."
Ich starrte in die Nacht hinaus und versuchte eine Bewegung auszumachen von der ich wusste das sie da war. Doch noch hielten sie sich zurück und warteten.
"Le-matyas jagen meist zu zweit oder alleine. Ihre Typische Jagdstrategie besteht darin, das einer von ihnen die Beute aufscheucht und sie dem Partner entgegen treibt, welcher Im Hinterhalt entgegen der Windrichtung lauert...hören sie nur"
Rechts von uns jaulte erneut etwas auf, nicht gerade darauf bedacht sich unauffällig zu verhalten, der Wind trieb nur zu deutlich wieder den geruch des Raubtieres zu uns hinüber. Für jedes Tier wäre das Grund genug gewesen auszureißen...und direkt in die wartenden Klauen des anderen Le´´matyas zu rennen.
"Es gibt kaum ein Wesen das sie fürchten müssten...nur vor den Sehlats, die in den gebirgigen Regionen leben haben sie Respekt."
Unter seinen berechnenden Blicken förderte ich eine kleine verschlossene Phiole aus meinem Gürtel zu Tage.
"Dieser Duftstoff sollte ihnen helfen das Tier in die Flucht zu schlagen, das sich im Hinterhalt auf uns zu bewegt. Der Wind liegt in diesem Fall günstig, doch seien sie vorsichtig, das sie dem Raubtier nicht zu nahe kommen und in Reichweite ihrer giftigen Klauen geraten oder das Glas zu früh zerbrechen. Der Wirkstoff ist sehr flüchtig. Dem anderen Tier werde ich entgegengehen, wir dürfen nicht zulassen das sie zu nahe an die Senatorin herankommen. Der Geruch des frischen Blutes wird sie rasend machen und vielleicht wirkt dann der Duftstoff nicht mehr oder sie lassen sich nicht mehr verjagen. Die Elemente mit ihnen Subcommander Toval."
Ohne auf eine Erwiderung zu warten kehrte ich ihm den Rücken und wanderte dem dem fauchen und Kreichen entgegen, das der eine Le´´matja fabrizierte. Es klang nun viel näher als vorhin
Der Speer im Herzen des anderen ist der Speer in deinem eigenen. Du bist Er.- aus den Lehren des Surak

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Kahael

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57

Montag, 26. Januar 2004, 17:08

Schatten der Vergangenheit

OFF: weil ich net wußte wie sie ausgeschrieben hieß lol

ON: Ich saß immernoch am steuer und versuchte den Phasersalven auszuweichen. Ein Treffer und unsere Schilde würden nur so verbruzeln, denn Waffenmäßig war die New Age weit unterlegen, einzig die Torpedos waren noch zu gebrauchen, doch die Phaser würden der Toscana kaum etwas ausmachen. Auch bei einer Flucht mit Warp oder Impuls kämen wir nicht weit, obwohl ich die New Age damals um einiges getrimmt hatte, so das sie weit über den offiziellen Daten lag und mit jedem kleinen Jäger mithalten konnte. "Eine einfache, aber vielleicht effektive Idee,..." sagte Martinson, obwohl er wußte das wir einen Kampf nicht lange durchhalten würden. Ich führte das Manöver aus welches Patell für seinen Angriff und er hatte Recht. Die Toscana ließ ihre rechte seite ungeschützt und Patell traf noch genauso gut wie früher, obwohl unsere Phaser recht betagt waren, brannten sie regelrecht ein Loch in die Außenwand der Toscana. "Die Schiffe der Sternenflotten haben auch schon mal mehr ausgehalten" sagte ich und klopfte auf die Steuerkonsole. "Die Toscana dreht ab" "Wir haben freie fahrt" erklang es aus verschiedenen Kehlen. "Ich setze kurs aus dem Sonnensystem..." sagte ich "Zwei kleine Torpedobomber nähern sich von Steuerbord" rief Patell wenig erfreut dazwischen "Warp ?" fragte Martinson nach dem Status "Bisher nur Warp 3, maximal 4, die Systeme wurden jahrelang nicht gewartet" "Patell, reicht das ?" wollte der Captain wissen, wobei Patell nichtssagend mit dem Kopf schüttelte "Egal..." sagte ich und aktivierte den Warp "Ihr findet mich im Maschinenraum" hängte ich an und verschwand
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

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Montag, 26. Januar 2004, 17:34

Schatten der Vergangenheit

OFF: Hatte ich noch in diesem Thread irgendwo am Anfang gesagt, aber egal.
ON:
Ich nickte Kahael hinterher und bereitete mich auf die Torpedobomber vor. "Wenn wir unsere Geschwindigkeit nicht höher kriegen, haben die Bomber uns in 20 Minuten erreicht." vermeldete ich. Da man jetzt nicht viel tun konnte, ging ich an den Replikator und ließ mir Raktajino ausgeben. Ich gesellte mich zu M und unterhielt mich mit ihr. "Eigentlich ist das ja ein Wahnsinn, was wir hier tun. Wir haben alle Brücken hinter uns abgebrochen. Es gibt keinen Weg zurück." kommentierte ich. "Das ist es worum es hier geht, Patrice. So wie es jetzt ist, wollen wir keinen Weg zurück." antwortete M. "Vielleicht hätten wir aber besser auf Nostalgie verzichtet und uns ein stärkeres Schiff besorgt. Ich weiß nicht, wieviel die New Age noch aushält. Bei aller Liebe." Ich küsste sie auf die Stirn und ging an meine Station zurück. Als dienstältester Captain an Bord setzte sie sich auf den Sitz des ersten Offiziers. Solange bis wir vielleicht Neireh finden würden.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Neireh

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Dienstag, 27. Januar 2004, 12:22

Schatten der Vergangenheit

Toval musterte die Phiole einen moment die ihm Sarek gegeben hatte. Er vertraute nicht so sehr darauf das allein der Duftstoff eines größeren Tieres diese Raubtiere in die Flucht schlagen würde. Oder waren diese Tiere wirklich zu blöd zu unterscheiden? Wenn diese Sehlats doch nur in den Gebirgen vorkamen, aber der Vulkanier lebte schließlich hier. Er würde sich kaum allein mit dieser Phiole bewaffnet diesem Raubier entgegen stellen wenn er nicht davon überzeugt wäre das es auch die Wirkung hatte die es sollte. Er lief mit der Phiole in der Hand ein paar Schritte in die andere Richtung, bereit das Ding jederzeit zu zerdrücken. Er sah sich aufmerksam um und bemerkte ein leises knurren und den typischen Geruch dieser Biester. Aus welcer Richtung es kamkonnt er nicht so genau bestimmen. Momentan schien es fast windstill zu sein. Der Fuß des Gebirgsmassivs schien noch eine Stunde entfernt zu sein. Es gab nicht viel Deckung in der umgebung außer ein paar Geröllbrocken und Felsen also machte er ein paar Schritte darauf zu. Das hatte es wohl aufgescheucht. Der Schrei eines Raubtiers das auf Beute aus ist hallte durch die Luft. Wohl auch als Startzeichen für seinen Partner um nun zuzuschlagen. Aus der Deckung hinter dem Felsen sprang ein großer SChatten hervor, graugrün, eher reptillienartig, aber von der Größe eines ausgewachsenen Fvais (Fvai is ein romulanisches Haustier von der Größe einer deutschen Dogge etwa ;) ). Es stand kaum drei Schritte vor ihm und knurrte ihnmit geflechten Zähnen an. Eine falsche bewegung und es würde ihn anspringen und versuchen seine Zähne in seinen Körper zu schlagen. Sein Gebiß machte deutlich das es wohl keine größeren Probleme damit hätte seine Knochen zu knacken und die spitzen Fangzähne waren durchaus beeindruckend. Vielleicht sogar ebenfalls giftig? Toval bewegte sich langsam zurück und starrte dem Biest direkt in die Augen. Das Let´´maya bewegte sich mit den langsamen geschmeidigen Bewegungen eines Raubtieres auf ihn zu und fletschte dabei weiter die Zähne und knurrte bedrohlich. Es war sich seiner Beute schon sehr sicher. Als es jedoch zum Sprung ansetzte schien die Beute den Bruchteil der Sekunde die Anspannung seiner Muskeln zum Sprung bemerkt zu haben wich ihm aus. Der Sprung ging daneben und einem wütenden aufheulen wandte es sich wieder seiner Beute zu und beobachtete sie. Toval wußte das das Tier je wütender es wurde unberechnbarer wurde und er dem nächsten Angriff vielleicht nicht mehr ausweichen konnte. Zudem kam von den Bergen nun ein leichter, heißer Wind. Das Let´´maya hielt den Kopf etwas gesenkt und starrte ihn aus seinen gelben Augen an. Das Knurren hörte sich immer noch wütend an es bewegte sich wieder auf ihn zu. Langsam streckte Toval die Hand aus und zerdrückte die Phiole mit dem Duftstoff. Sein ganzer Körper war angespannt und er spürte gerade nicht einmal mehr die Erschöpfung und die Schmerzen in seinem gebrochnenen Arm. Es gab nur diese Situation, er öffnete seinehand die noch durch einen dünnen, schwarzen Lederhandschuh geschützt war und der leichte Wind mußte den Duftstoff im Prinzip direkt in die Nase dieses Tiers tragen. Er selbst roch eigendlich gar nichts und erst schien auch gar nichts zu passieren und das Vieh sich darauf vorzubereiten ihn erneut anzuspringen, dann blieb es stehen und man konnte sehen wie sich seine Nüstern bewegten als es den Duftstoff registrierte. Es schnaubte und knurrte abwechselnd aber es hörte sich nun weniger wütend als verwirrt an. Es machte einen Schritt rückwärts und starrte ihn immer noch an, dann gab es einen unwilligen Laut von sich, sah sich kurz um und verschwand hinter den nächsten Felsbrocken. Es schien noch ein paar undefinierbare Laute von sich zu geben die wohl dazu dienten seinem Partner zu informieren. Einen moment blieb Toval einfach so stehen und sah dem Tier hinterher, er atmete schwer die Aufregung hatte seinen Herzschlag und seine Atmung beschleunigt. In der etwas dünnen Luft hier war das aber nicht direkt gut. Er kam in Gefahr zu hyperventilieren wenn er sich nicht beruhigte. Er schloß kurz die Augen, zwang sich ruhiger zu atmen und seinen Herzschlag wieder zu verlangsamen. Hoffentlich hatte Sarek das zweite der Let´´mayas auch vertreiben können. Es war wohl anzunehmen das sich dann zu seinem Partner gesellt hatte wenn sie immer im Duett agierten. Er öffnete wieder die Augen und sah sich nach der Trage mit der Senatorin um. Scheinbar hatten die Let´´mayas sie nicht wirklich bemerkt. Glücklicherweise, er glaubte ebenfalls daran das diese Raubtiere wahrscheinlich nichts mehr aufgehalten hätte, wenn sie einmal Blut gerochen hatten. Wobei es im Grunde schon eingetrocknet war. Eine Platzwunde an der Stirn, aber wer weiß was noch für Verletzungen, aber vermutlich nichts was sich nicht mit den mitteln über die Sarek verfügte auch wieder behandeln ließe. Hoffte er zumindest. Er hatte keine medizinische Ausbildung. Die größte Gefahr war im Moment von Raubtieren angegriffen zu werden und die mörderische Hitze die wieder dieses Gebiet verbrennen würde wenn die Sonne wieder aufging.
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Mittwoch, 28. Januar 2004, 18:37

Schatten der Vergangenheit

Die Türen öffneten sich und ich erblickte den wieder zum leben erweckten Maschinenraum. Das pulsieren des Warpkernes ließ erinnerungen hochkommen und ich ging mit der Hand über die Konsolen als zur Haupsteuerkonsole in der nähe des Warpkernes ging. "Tut mir leid mein Baby, aber du mußt Daddy noch einmals einen gefallen tun" sagte ich zu meinem Schiff, das ich Jahre lang gehegt und gepflegt hatte und nun aus ihrer Ruhe wecken mußte "Ich weiß, es tut mir auch leid dich bei deinem Schönheitsschlaf gestört zu haben, aber es muß sein,..." sagte ich als die Konsole etwas rumzickte während ich sie aktivierte. "Computer, lade persönliche Musikdatenbank und suche die Lieder, Wig Wam Bam, Fox on the Run, Papa Joe und Hailraiser. Spiele diese kontinuierlich... ich brauch etwas was mich anheitzt" befahl ich dem Computer der auch sogleich die Lieder abspielte. Schon früher fand ich das der Maschinenraum eine exzelennte Akustik für diese alten Rock Lieder darbot und hatte so manche Schicht mit meiner lauten Musik von dort vergrault um alleine zu sein. Doch nur so konnte ich wirklich gut arbeiten. Angespornt von der Musik versuchte ich über den Uplink der Sternenflotte die Systeme der New Age etwas upzudaten, in der Hoffnung das die New Age so potenziellen Gefahren besser gegenüberstehen konnte. Dabei waren die Trojaner äußerst nützlich die ich vor Jahren in die Datenbanken eingespeißt hatte, erst um immer gut informiert zu sein, dannach um der Sternenflotte immer einen Schritt vorraus zu sein und so nicht in einer Zelle zu landen und nun um die Passwörter herrauszubekommen. Ebenso waren sie bei der Verschleierrung des Nachfragers behilflich. Das updaten der Systeme lief ohne weitere Probleme ab, obwohl sich einige auf der Brücke gefragt haben dürften wieso ihre Systeme für eine Sekunde deaktiviert und dann neugestartet wurden, geschweige über einige neue Funktionen. "Kahael an Brücke, ich habe soeben das LCARS und einige Bordsysteme aktualisiert, das sollte unser Handicap etwas mildern" meldete ich mit der lauten Musik im Hintergrund. Dabei entdeckte ich etwas verblüffendes, die Tarnvorrichtung "Wo kommt die denn her ?" rief ich verwundert und ging zu der alten Rappelkiste rüber, um dort aber zu bemerken das es nur eine billige Atrappe war, mit der ich ersteinmal meine lang nicht ausgetesteten Fussballkünste demonstrierte und so im Raum verteilte. "Kein wunder das des Ding am falschen Platz stand" grummelte ich herraus "Aber..." Es durchfuhr mich ein Geistesblitz der mich richtung Hangar rennen ließ, in dem sich die Vampire von selber eingeparkt hatte. "Jaja, du hast sie auch vermist" sagte ich als ich einstieg und schnellstens einige Abdeckungen aufklappte und mit diversen Geräten herrumdoktorte. Stürzte dann wieder hinnaus und kletterte über die Flügel und klappte einige kleinere Lucken hoch unter denen sich diverse Energieleitungen befanden, zog diese herraus und sprang wieder herrunter um einige andere Kabel anzuschleppen die ich mit unzähligen Anschlussknoten der Vampire verband. Es war ein hetziges hin und her und das Lied Fox on the Run, welches gerade durch den Hangar dröhnte paßte wirklich. Ich rannte wie wild von einer Ecke zur anderen, montierte, schraubte, programmierte und klebte. Es war ein reines provisorium was ich dort zusammengeschraubt hatte, von dem ich noch nichteinmal wußte ob es überhaupt funktionierte. Schließlich war die Vampire nun komplett verkabelt und sah aus wie ein Versuchstier in dem unzählige Röhrchen stecken. Hechelnd rannte ich wieder aus dem Hangar herraus richtung Brücke
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dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
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