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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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61

Freitag, 30. Januar 2004, 16:26

Schatten der Vergangenheit

Ich wunderte mich ein wenig über Kahaels Aktionen, die er nun völlig unverblümt arrangierte. Was dieser Senex als junger Mann da alles in die Computer gepackt hatte, war kaum zu fassen. Nur um mich zu vergewissern ging ich an ein Sideboard und öffnete es. Eine versteckte Aleflasche kam zum Vorschein. Es wunderte mich, dass Kahael soetwas vergessen haben konnte. Ich sah auf den Jahrgang und mir lief das Wasser im Munde zusammen. Wäre ich ein Ferengi gewesen, hätte ich mir das nächste Shuttle genommen und wäre nichts wie weg. Martinson sah mich verwundert an, als er die Flasche entdeckte. "Sie kennen doch Kahael, ohne das Zeug hält er es keine 5 Minute aus." erklärte ich ihm.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Kahael

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62

Freitag, 30. Januar 2004, 20:29

Schatten der Vergangenheit

"An you know honey honey, its so funny funny..." sang ich als ich auf die Brücke kam und schwenkte etwas dabei. Als ich die Flasche Ale in der Hand von Patell sah ging ich eine kurve um seine Station "Ah, da war die, die hab ich schon vermisst" sagte ich nru und schnappte sie ihm aus der hand und ging vor zu meiner alten Heimat auf der Brücke und setze mich "Verdammt, wer hat meine Sitzkule heir raus gemacht ?" grummelte ich, öffnete dann aber die Flasche mit einem "plop" und nahm einen kräftigen Schluck "Ahhhh... sehr guter jahrgang. noch jemand einen Schluck ?" fragte ich in die Runde und erntete einige verwunderte Blicke "was ? wir sind sogesehen nicht mehr angehörige der Föderation, da gelten die Gesetze nicht mehr" sagte ich schulterzuckend. "Den hab ich mir außerdem verdient, schauet und lobet mich" Ich aktivierte die alte Konsole und leitete einige Systeme über die unzähligen Verbindungen die nun an die Vampire gekoppelt waren. Ein Blick auf die Statusanzeige der New Age offenbarte mir das was ich sehen wollte, nämlich das sich die Schilde deaktivierten und wir uns tarnten. "Wir... wir haben uns soeben getarnt" meldete Patell recht verwundert, da er, wie alle anderen an Bord, wußte das die Tarnvorrichtung damals an die ROmulaner zurückgegeben wurde. "tja, ich bin immernoch der beste" grinste ich in die Runde als Martinson mit fragenden Blick zu mir schaute "Die Vampire hat auch eine Tarnvorrichtung und zwar ein modell marke Eigenbau... von mir" grinste ich "... die ist um einiges besser als die von den romulanern. Da die New Age deutlich mehr Energie liefern kann als die Vampire dürften wir auch vom dichten Tachyonennetz nicht sonderlich geortet werden."
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

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jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

63

Freitag, 30. Januar 2004, 22:12

Schatten der Vergangenheit

Ohne eine Hastige Bewegung zu machen, die vielleicht provozierend wirken könnte trat ich dem Le´´matya entgegen. Kurz vor einer kleinen Ansammlung von Felsen die halb vom Sand vergraben waren hielt ich inne und wartete. Das Raubtier hatte bereits bemerkt, das seine vermeintliche Beute nicht wie geplant Hals über Kopf flüchtete und trat aus dem Schatten hervor um sich die Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. Es war ein großes altes Tier, das mir dort selbstsicher entgegenkam. Es machte sich nicht die Mühe sich unauffällig anzuschleichen, es wußte das ich ihm nicht mehr entkommen konnte. Ich war nicht schnell genug. Viele Narben zierten den schlanken Körper des Räubers, es war ein alter und erfahrener Jäger, der schon viele Sonnenumläufe miterlebt und überlebt hatte, vielleicht war er schon zu alt. Graue Flecken zeigten sich auf der glatten Haut und einer der langen Fangzähne, die er mir zähnefletschend offenbarte schien gesplittert. Doch noch steckte Kraft in diesem zähen Körper, mein Vorhaben würde nicht einfach sein bei so einem alten Kämpfer mit starkem Willen.
Der Le´´matya zögerte nicht und duckte sich, bereit zum Sprung. Die spitzen Ohren legten legten sich eng an den Kopf, der lange Schwanz zitterte vor Erwartung. Dann zuckten die Muskeln kurz als der Le´´matya sie zum Sprung anspannte.....und verharrte.
Ich schloß die Augen und befreite meinen Geist. Meine tastenden Gedanken umfassten die kleine dafür aber stark lodernde Gedankenwelt des Tieres und
versuchten Zugang zu diesem wilden Bewußtsein zu erlangen. Es wehrte sich zog und zerrte an meinem geistigen Griff doch ich ließ nicht locker und bahnte mir einen Weg tiefer in die primitive Gedanken Welt des Tieres. Hier gab es nur Instinkt und Triebe...Hunger,Kämpfen,Freßen....keine Kontrolle...keine Logik. Zweifelsohne hätten mich diese starken Urinstinkte überwältigt doch meine Gedanklichen Barrieren hielten stand, blockten das mentale Chaos ab, das nun in immer größeren Wellen gegen meine mentalen Schilde prallte.
In einigen alten Schriften, die ich studiert hatte war die Rede von einigen Vulkaniern gewesen, die ihren Geist tatsächlich mit dem eines Raubtieres verschmolzen hatten ohne auf die Wirkung vorbereitet gewesen zu sein. Tagelang glich ihr Verhalten dem eines Tieres bis es Vulkanischen Heilern gelang den beschädigten Geist wieder zu heilen. Diese Warnung beherzigte ich nun als ich innehielt und nicht weiter in diesen Gedankenkosmos eindrang als unbedingt nötig. Die Gedankenwelt des Le´´matyas zitterte noch, aber sie schien sich nun zu beruhigen als ich damit Bilder in das Bewußtsein zu projezieren. Bilder eines großen Wasserlochs mit klarem Wasser, nicht dem braunen schlammigen Gebräu das man normalerweise vorfand. Einem großen schattigen und sauberen Bau. Große fette und einfach zu erlegende Beutetiere die in der Sonne dösten. Kleine katzenartige nachkommen die miauend zu seinen Füßen spielten. Seine Partnerin an seiner Seite. Die Verbindung wurde intensiver, der geist des Tieres blickte sehnsüchtig auf diese gedanken herab und konnte sich nciht mehr davon losreißen. Vorsichtig begann ich den Kontakt zu lösen. Enttäuscht hörte ich den Le´´matya aufheulen. Ich öffnete die Augen und blickte zu Boden. Meine hand lag auf dem Kopf des Le´´matyas der verwirrt und aus gelben mit einem in die Ferne reichenden Blick zu mir emporblinzelte. Ich trat zurück und wartete. Die Raubkatze rührte sich nicht, sie saß nur das und starrte wie von etwas hypnotisiert geradeaus. Dann gab der Le´´matya sich einen Ruck, er schnellte hoch wobei er den grobkörnigen Sand zu allen seiten aufwirbelte und sprintete die Anhöhe empor. Dort blieb er stehen und schaute nachdenklich zurück bevor er wieder in der Wüste verschwand....auf der Suche nach dem Ort den ich ihm gezeigt hatte. In der Ferne vernahm ich ein heulen als das Raubtier nach seinem partner rief. Ich hob den Stab auf den ich fallengelassen hatte und stützte mich schwer darauf als ich mich umwandte und zu Neirehs Liege zurückging. Der alte Jäger würde heute woanders etwas zu fressen finden....mochte er noch viele Sonnenumläufe erleben.
Der Speer im Herzen des anderen ist der Speer in deinem eigenen. Du bist Er.- aus den Lehren des Surak

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Patrice

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64

Samstag, 31. Januar 2004, 20:01

Schatten der Vergangenheit

Ich schüttelte verwundert den Kopf. In dem Kerl steckte mehr als man auf den ersten Blick sah. "Wo soll es denn jetzt hingehen, Kahael? Zum Vulkan? Ich war lange nicht mehr auf nem Wüstenplanet." erinnerte ich mich daran, dass fast 50% aller meiner Aussenmissionen auf Wüstenplaneten abgelaufen waren, wo ich Wüsten doch so mochte. Ich setzte mich auf den Stuhl der Sicherheitskonsole. Und wunderte mich, dass er ausgetauscht worden war. Meiner war früher schwarz gewesen, jetzt war er hellblau und weich. Ich hätte damals nie im Leben einen weichen Stuhl akzeptiert, weil er dazu verleiten könnte, es sich all zu gemütlich zu machen. Im Captain`s Chair hatte man es dafür viel gemütlicher und noch ein Ziel zum draufhinarbeiten.
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Kahael

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Sonntag, 1. Februar 2004, 21:03

Schatten der Vergangenheit

"Erfasst, ich will den alten Eisblock wiedersehen. Außerdem könnten wir jemanden brauchen der uns im Notfall zusammenflikt" Ich nahm noch einen Schluck aus der Flasche, wobei der Captain früher grimmiger schaute und sich nun wohl an einen solchen Anblick gewöhnt hatte. Auch wenn ich das früher nicht so offen gemacht hätte. "Kurs auf Vulkan gesetzt" meldete einer unserer Mitstreiter welcher das Steuer übernommen hatte "Gut. Ich bin erfreut meine Heimat wiederzusehen" sagte Martinson leise, aber dennoch für alle hörbar zu sich selber.
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66

Montag, 2. Februar 2004, 17:25

Schatten der Vergangenheit

"Reicht ihnen Sanchez nicht?" kommentierte ich kurz und ironisch, aber auch ich war antürlich froh den alten Mann wiederzusehen. Er hatte mir mehr als einmal das Leben gerettet. "Vorrausgesetzt wir haben nicht mittlerweile Transwarp in die New Agemaschinen eingebaut, nehme ich mal an, dass wir bis Vulkan noch ne Weile brauchen. Wenn sie mich suchen, ich schau mal, was die mit meinem Quartier angestellt haben, wehe die haben da was verändert." Ich verliess die Brücke kurzumwunden und genoss es irgendwie an Bord des Schiffes zu sein und trotzdem keiner Befehlsstruktur zu unterliegen. Wir waren alle gleichgestellt, deswegen konnte keiner einem Befehle erteilen. Höchstens Empfehlungen. Ich erreichte mein ehemaliges Quartier und trat ein, nachdem ich den Sperrcode deaktiviert hatte. In der Tat fand ich nichts als einen leeren Raum vor. Das Bett war nur ein Metallgestell und von Einrichtung keine Spur. Ich hätte an Bettwäsche denken sollen, als ich diese Flucht geplant hatte. "Na toll." entfuhr es mir. Erinnerungen an dieses Quartier kamen in mir hoch. Viele Jahre lang war es ein Zuhause gewesen. Jetzt schien es so unscheinbar, so völlig unbedeutend. Wie jedes andere Zimmer. Das machte mich ein wenig melancholisch. "Mal sehen wie es im Casino aussieht."
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Donnerstag, 5. Februar 2004, 11:09

Schatten der Vergangenheit

Toval registrierte erleichtert das der alte Vulkanier offenbar auch seine Begegnung mit dem Let´´maya überlebt hatte. Es steckte wohl mehr in dem alten Mann drin als man vermuten würde wenn man seine Geschichte nicht kannte. Er kniete neben der Trage und blickte dann etwas besorgt zu Sarek. "Wie weit ist es noch bis zu ihrer Unterkunft? Ich glaube es dauert nicht mehr lange bis die Sonne wieder aufgeht oder? Trinken wir einen Schluck Wasser und gehen weiter. Ich will irgendwo im Schatten sein bevor die Sonne wieder aufgeht und sie braucht medizinische Hilfe und Ruhe. Haben sie einen Subraumtransmitter in ihrer Unterkunft? Ich müßte ein paar Leute verständigen und will mir die neuesten Nachrichten ansehen. Mal sehen was die Propaganda daraus gemacht hat.", als er die letzten Worte aussprach verschluckte er sich fast als er sich daran erinnerte das der Vulkanier vermutlich davon gar nichts mitbekommen hatte und nur von dem Absturz wußte, nicht von den näheren Umständen oder was sie dazu getrieben hatte das Risiko einzugehen mitten in einen Sandsturm zu geraten. Er sah den Vulkanier prüfend an der während er Neirehs Zustand kontrollierte und ihr Wasser einflößte ihm zwischendurch aufmerksame Blicke zugeworfen hatte. "Hier draußen bekommt man nicht viel davon mit was in der Galaxis um einen herum passiert. Gleichwohl ich auch nicht ganz uninformiert bin. Gewisse Veränderungen verfolgen einen sogar noch hier draußen. Was immer sie dazu getrieben hat das Risiko einzugehen in diesen Sturm zu geraten, ich bin sicher es hat seine Gründe.", antwortete Sarek bedächtig und richtete sich wieder auf.
"Die Sonne wird in anderhalb Stunden aufgehen. Wir sollten uns beeilen, wenn wir es schaffen wollen bevor die die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne über die Wüste gleiten. Wenn wir dort sind dann können sie mir ausführlich über die Umstände berichten die sie in diese Lage brachten oder auch nicht. Ich helfe ihnen auch so.", sagte er dann. Toval nickte stumm. Wichtig war jetzt erstmal nur den Unterschlupf rechtzeitig zu erreichen und der Senatorin zu helfen. Dann konnte er sich immer noch überlegen wieviel er dem Vulkanier erzählen würde. Falls nicht noch etwas passieren würde oder er endgültig zusammenbrechen würde. Also nahmen sie die Gurte wieder auf nachdem sie selbst noch etws getrunken hatten und setzen ihren Weg erstmal fort.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
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T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

68

Samstag, 7. Februar 2004, 19:05

Schatten der Vergangenheit

Erneut stemmten wir uns in die Gurte, die ins tief ins Fleisch schnitten als wir den Schlitten zögernd in Bewegung setzten. Diesmal kam es mir jedoch so vor, daß der Schlitten fast doppelt soviel als vor unserer Begegnung mit den Le´´´´´´´´´´´´´´´´matyas wog, unsere Kräfte begannen allmählich abzubauen. Umso verbissener stapften wir weiter und ich führte meinen jungen Begleiter auf Pfaden, die ich bereits oft gewandert war zielsicher durch die Wüste. Im Geiste spürte ich noch die Nachwirkungen des kurzen Telephatischen Kontakts, ein Funke der ungezügelten Wildheit des Raubtieres flackerte noch in meinen Erinnerungen umher. Schleichend versuchte dieser Funke sich auszubreiten doch er war auf keinen Fruchtabren Nähboden gefallen, denn ich war immer noch Herr meiner Gedanken und so erstickten ich die Nachwirkungen nach und nach bis sie nur noch eine müde Erinnerung war. Als Folge blieben meine Sinne geschärft, Geräusche und Gerüche nahm ich bewußter wahr und das Vibrieren des Sandes, von unseren Marschbewegungen verursacht war nun viel deutlicher zu spüren. So bemerkte ich früher als mein Begleiter die Veränderung am Horizont. Rötlich schimmerte es bereits an der dünnen Linie die den Himmel von der ebenen Wüste trennte, ein Vorbote der aufegehenden Sonne. Die spärlichen Geräusche der Wüste verstummten mit einem mal, die Tieren kehrten wieder in ihre Verstecke zurück um bis zur nächsten Nacht zu ruhen.
Mein Blick blieb am Horizont haften als ich zu meinem begleiter sprach.
"Die Stunde ist naht an der der Tag die Nacht besiegt, Toval. Unsere Überlebenschancen auf dem Amboß sind gering, wenn wir meinen Unterschlupf nicht in absehbarer Zeit erreichen. Sind sie in der Lage schneller zu gehen?"
"Es ist nicht meine Absicht hier draußen wie ein unvorsichtiger Hlai zu verenden. Sputen wir uns"
antwortete Toval barsch und warf sich wieder gegen die Gurte. Auch ich schloß mich seinen Bemühungen ab und nun rannten wir fast über die Dünen, bedrohlich schwankte der Schlitten hinter uns hin und her. Ich schloß für einen moment die Augen und konzentrierte mich auf die Kontrolle meiner Physis, passte die Atmung an, schob die schmerzenden Protestmeldungen meiner alten Muskeln beiseite und mobilisierte die Reserven die mein Körper noch zu bieten hatte.
Inzwischen schienen die ersten Strahlen der Morgensonne bereits über die Berkämme und badete uns in ein goldfarbenes Licht das die kühle der vergangenen Nacht aus unseren Knochen vertrieb und eine wohlige Wärme hinterließ. Dieser Zustand währte nur kurze Zeit, nur wenige Minuten später fiel die Hitze über uns wie ein Hammerschlag und zwang meinen Begleiter dazu die Augen zu schließen um nicht geblendet zu werden. Nach einigen weiteren Minuten in der glühenden Sonne brach Toval kurz ein als er über einige Steinansammlungen stolperte, ohne innezuhalten packte ich ihn am Arm und zog ihn wieder auf die Beine.
"Es ist nicht mehr weit, halten sie durch. Dort vorne erwartet uns bereits der
kühle Schatten meiner Behausung. " raunte ich ihm zu und stieß ihn vorwärts. Weiter zogen wir vorwärts und errichten halb stolpernd das Steinmassiv das den Eingang zu der kleinen Höhle bildete, wo sich der Zugang zu meiner Behausung befand. Wir stürzten wie Ertrinkende auf das rettende Ufer zu und betraten die Höhle. Toval sank schnaufend zu Boden und auch ich ließ mich zunächst auf den Boden sinken um mich von dem Marsch zu erholen. Ich brauchte nicht nach Neireh zu sehen um mich zu vergewissern das sie lebte, ich empfing einen klaren und deutlichen Impuls ihres Geistes. Ermattet stand ich auf um den Wasserschlauch wieder an der kleinen Wasserpumpe aufzufüllen. Der Vorrat hatte gerade eben ausgereicht. Wortlos reichte ich meinem Begleiter den frisch gefüllten Wasserschlauch und wartete bis er seinen Durst gestillt hatte.
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Sonntag, 8. Februar 2004, 13:07

Schatten der Vergangenheit

Während des Fluges nach Vulkan hatte sich die Brücke ziemlich geleert, da die meisten von uns sich die Zeit nahmen etwas in der Vergangenheit zu schwelgen oder einfach nur die alten Stationen zu besetezen. Auch Martinson erging es so, der sich in seinen Bereitschaftsraum zurückgezogen hatte. Patrice und seine Frau hatten sich in der Zwischenzeit auch abgemeldet. So saß ich fast alleine auf der Brücke, nur zusammen mit Campbell der sich an das Steuer gesetzt hatte. "In wenigen Minuten erreichen wir das Vulkan System" weckte mich Campbell aus meinen Gedanken "Was ? .... ah gut, fliegen sie in einen hohen Orbit um Vulkan" Befahl ich noch etwas vernebelt "Kahael an alle, wir haben Vulkan gleich erreicht, ich denke es sollten alle noch einmal auf die Brücke kommen" gab ich durch die Komm.
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Patrice

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Sonntag, 8. Februar 2004, 19:38

Schatten der Vergangenheit

Noch bevor Kahael ausgesprochen hatte, kam ich aus dem Turbolift und rückte meine Uniform zurecht. "Taktik ist besetzt. Ich beginne mit dem Scan nach Sareks Lebenszeichen, sobald wir im Standartorbit sind." bestätigte ich. "Wie ich erwartet hatte... keine Spur. Is aber auch die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Wenn wir doch die Sensoren der heutigen Zeit hätten. Ich versuche mich in die vulkanische Datenbank einzuhacken, womöglich findet sich dort ein Hinweis auf seinen Aufenthaltsort. Oder wollen wir es wagen, sie auf direktem Wege anzusprechen, auf die Föderation sind sie ja im Moment nicht so gut zu sprechen."
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Sonntag, 8. Februar 2004, 21:13

Schatten der Vergangenheit

RPG-off: Einspruch Herr Patrice, wenn Sarek so einfach gefunden werden könnte wäre er schon lange tot, da sind nämlich gewiße böse Schergen der Föderation hinter ihm her. Versuchs mal mit der Vulkanischen regierung Kontakt aufzunehmen...die kann ich dann auch übernehmen und euch dezente Hinweise über den Aufenthaltsort von Sarek zuspielen ;)
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Patrice

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Montag, 9. Februar 2004, 11:48

Schatten der Vergangenheit

ja hab auch schon einspruch von neirehs seite bekommen, schreibs gleich um
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Kahael

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73

Montag, 9. Februar 2004, 18:57

Schatten der Vergangenheit

"Wenn wir auf Vulkan sind dürfte es kein Problem sein sich in irgendwelche Datenbanken einzuhacken. Aber ich bezweifel das sich Sarek so offen irgendwo eintragen würde, wenn er seine Ruhe haben will und wie ich den Kerl kenne will er das. Ich schlage vor wir beamen uns runter und erkundigen uns, vielleicht finden wir ja irgendwelche Hinweise oder was meinen sie Captain ?" fragte ich nach und schaute zu Martinson der gerade aus seinem Bereitschaftsraum kam und kurz nachdachte
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Neireh

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Mittwoch, 11. Februar 2004, 23:11

Schatten der Vergangenheit

Toval saß immer noch auf dem Boden und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand während er seinen Durst stillte. Er mußte mehrmals absetzen weil er einfach zu wenig Luft bekam hatte er das Gefühl. Er reichte Sarek den Wasserschlauch zurück und schloß die Augen um sich erstmal auf eine ruhige und gleichmäßige Atmung zu konzentrieren. Scheinbar ließ das Mittel langsam nach das er verabreicht bekommen hatte um sich besser an die dünnere Luft auf Vulkan anzupassen. Allerdings war auch nicht eingeplant gewesen so einen Gewaltmarsch durch die Vulkanische Wüste zu machen. Ein Wunder das sie überhaupt noch am Leben waren. Langsam wurde er wieder ruhiger und öffnete wieder die Augen. Er sah zur Senatorin rüber, einen moment war er nicht sicher wie es ihr ging bis ihre Lider anfingen zu zucken.
"Es wäre sicher besser sie auf eine Liege zu legen und dann sollte man ihre Verletzungen behandeln.", sagte er etwas gedämpft. Allerdings war er selbst am Rande seiner Kräfte, er war sich nicht mal sicher ob er es momentan noch schaffen würde wieder aufzustehen, geschweige denn dem Vulkanier zu helfen Neireh auf eine Liege zu helfen.Er begutachtete kurz seinen gebrochenen Arm nur um festzustellen das er genauso schlimm aussah wie er schmerzte. Knochensplitter mussten einige kleinere Blutgefäße verletzt haben jedenfalls wies sein Arm grüntöne in allen Schattierungen auf, abgesehen davon das er mittlerweile ziemlich angeschwollen war. Ein leises, gequältes stöhnen ließ ihn aufblicken und bemerkte Sarek der sich über Neireh gebeugt hatte und ihr scheinbar eine Art Riechsalz unter die Nase hielt. Jedenfalls schien sie langsam wieder zu sich zu kommen.
"Toval sie könnten mir helfen die Senatorin zu stützen bis sie sich auf meine Liege legen kann.", sagte Sarek über seine Schulter hinweg ohne sich von seiner Patientin abzuwenden. Toval mühte sich mit einiger Anstrengung wieder auf die Füße und war sich nicht sicher ob er nicht gleich selbst noch Hilfe brauchen würde. Als die SEnatorin ihn erblickte und registrierte welche Uniform er trug auch wenn diejetzt ziemlich mitgenommen aussah wie der rest von ihm auch, schien sie erstmal zusammenzuzucken. "Erinnern sie sich? Der Sturm war wohl doch stärker. Wir mussten notlanden. Ich denke aber das wir hier relativ sicher sind und froh sein können überhaupt überlebt zu haben. Ruhen sie sich erstmal aus.", versuchte er sie zu beruhigen. Das sie unter diesen Umständen vor allem zurückschreckte das etwas mit dem Tal Shiar zu tun hatte konnte er ganz gut nachvollziehen nachdem was er jetzt ebenfalls wußte, aber er hatte seinen Auftrag zu erfüllen und er war sicher das dieses Detail seinem Auftraggeber vermutlich auch bekannt war. Es war einerseits irritierend, anderseits gehörte er auch nicht zu den Hardliniern und ihre bisherigen Leistungen verdienten durchaus Annerkennung. Neireh musterte ihn stumm und schien zu versuchen sich zu erinnern was passiert war während sie sich mehr oder weniger freiwillig aufhelfen ließ. Allerdings sah man ihr auch an das es ihr schon Schmerzen bereiten musste sich zu bewegen. Dankbar ließ sie isch einige Schritte weiter auf Sareks Liegemöglichkeit sinken. Toval setzte sich daneben während Sarek ein Gefäß holte aus dem man leichter trinken konnte als seinem Wasserschlauch. So erschöpft wie sie wohl auch war nahm sie den Becher und trank ihn mit großen, durstigen SChlucken leer bis ihn Sarek wieder füllte. Nach dem nächsten Becher legte sie sich wieder hin und schien Toval eine Weile zu beobachten. Sie sagte nichts und fragte nicht, aber innerlich glaubte er zu wissen worüber sie nachdachte. Sarek kam wieder mit drei Bechern mit dampfender Flüssigkeit drin, vermutlich eine Art Kräutertee, denn das Aroma hatte Toval schon davor bemerkt und jetzt war es deutlich zu riechen. "Trinken sie, es ist ein altes Hausmittel. Sie werden sich besser fühlen.", sagte er und reichte ihm eine Tasse. Der Senatorin reichte er ebenfalls eine und nahm sich selbst die letzte. "Es wird ihren Körper wieder besänftigen und ihnen einige wichtige Minieralien wiedergeben. Es ist sozusagen das beste was sie nach dieser Tortur machen können um schnell wieder fit zu sein. Allerdings habe ich ihrem Tee, Toval ein leichtes Betäubungsmittel beigesetzt. Sie müssen starke Schmerzen haben und wenn ich mich um ihren Arm kümmern will werden die nicht weniger werden und sie müssen still halten können dabei. Wenn sie mir allerdings nicht Vertrauen dann müssen sie ihn nicht trinken. Allerdings werden sie dann bestimmt von den Schmerzen irgendwann ohnmächtig wenn ich versuchen werde den Arm zu richten.", erklärte Sarek und blickte ihn auf eine Art an die nur Vulkanier beherrschen. Toval hatte innegehalten als er hörte das der Vulkanier ihm etwas anders in den Tee getan haben musste als den anderen? Oder hatte der Tee für die Senatorin auch solche besonderen ingredenzien? Nicht das er ihm nicht trauen könnte, wenn er ihn hätte loswerden wollen hätte es einfachere Wege gegeben. Allerdings hatte er ihn da noch als Zugkraft gebraucht. Um die Senatorin brauchte er sich keine Sorgen zu machen solange sie in seinen händen war vermutete er. Was man allerdings mit ihm machen würde war er sich nicht sicher, aber was konnten sie schon mit ihm machen. Vulkanier lehnten Gewalt ab, also würde ihn der Tee sicher nicht vergiften. Schlimmstenfalls so stark betäuben das er wenn wieder aufwachte allein in einer Höhle mitten in der Vulkanischen Wüste festsaß.
"Ich denke ich werde ihnen vertrauen müssen. Was hab ich schon für eine Wahl. Vulkanier lehnen Gewalt ab also würden sie mich nicht töten, selbst wenn ich potentielle Gefahr für sie darstellen könnte. Dummerweise bin ich momentan wohl mehr ihre Hilfe als Arzt angewiesen. Ich hoffe ihr Tee wirkt ausreichend.", antwortete er und trank einen SChluck während er Sarek weiter beobachtete
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Samstag, 14. Februar 2004, 18:22

Schatten der Vergangenheit

"Das Rezept dieses Tees ist bereits älter als 2000 Jahre und mir ist noch nicht zu Ohren gekommen das sich jemand darüber beklagt hätte. Er dürfte also ihren Erwartungen entsprechen"
Ich setzte mich Toval gegenüber auf einen kleinen Holzschemel und wartete geduldig bis er seinen Tee ausgetrunken hatte. Meine Bewegungen führten dazu das sich der Sand welcher sich in meiner Robe verfangen hatte zu Boden fiel und dort unbeachtet von uns beiden liegen blieb.
Während Toval seinen Tee genoß hob ich meine Arztasche auf den Schoß und suchte einen Knochenregenerator heraus. Als ich das Gerät nach sovielen Jahren wieder in der Hand hielt strömten all die Erinnerungen an die Begebenheiten wieder zurück an die Oberfläche die ich mit diesem Werkzeug in Verbindung brachte. Keine angenehmen Erinnerungen, aber die Bedienung des Gerätes war mir immer noch wohl vertraut.
"Sie haben selbst die Gründe aufgezählt warum sie mir zu diesem Zeitpunkt trauen können. Die Frage ist allerdings ob ich ihnen in der gleichen Weise begegnen kann, zugegeben befinden sie sich in Gesellschaft einer alten Kollegin von mir von der ich geglaubt hatte sie nie wiederzutreffen. Doch das plötzliche Auftauchen von 2 Rhihannsu auf Vulkan wirft die berechtigte Frage nach ihren Absichten auf."
Die Ladeanzeige des Knochenregenerators blinkte nun unablässig um das Ende des Aufladevorgangs zu signalisieren. Langsam entfernte ich die behelfsmäßige Schiene an Tovals Arm und krempelte die Überbleibsel seines Uniformärmels zurück. Schmerzen durchzuckten für einen moment Tovals Gesichtszüge doch er hatte sich soweit unter Kontrolle und bewies damit eine beachtliche Kontrolle. Ich richtete nocheinmal die geborstenen Knochen richtig aus bevor ich mit dem Knochenregenrator an den Bruchstellen entlang fuhr. Nach wenigen Minuten waren die Bruchstellen wieder miteinander verwachsen und der Knochen repariert. Die Schmerzen würde Toval noch eine Weile spüren, doch der Tee sollte ihn über diese Phase hinweghelfen.
Als ich meine gerätschaften wieder in die Tasche zurückpackte warf ich noch einen Blick auf Neirehs Liege. Ihr Zustand hatte sich merklich verbessert. Für eine Vollständige Behandlung wäre der Besuch auf einer eigens dafür eingerichteten Station notwendig, aber sie war soweit außer Gefahr und konnte sich nun ersteinmal erholen.
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76

Sonntag, 15. Februar 2004, 23:09

Schatten der Vergangenheit

"Ich weiß wo wir ihn finden können, zumindest ansatzweise" sagte Martinson und ging zur Ops um dort scheinbar einige Datenbanken aufzurufen. "Ich habe mich mit Sarek einige male getroffen in den Jahren nach dem New Age Projekt. Ich konnte mich glücklischschätzen ihn als meinen Hausarzt betrachten zu dürfen. Er sagte das er sich in die weiten der vulkanischen Wüsten zurückziehen wollte. Er sagte mir auch einmal in welche. Zu meiner Schande habe ich seine Worte von damals vergessen und ich weiß nur noch Ansatzweise von welcher er sprach." So schaute er sich eine Liste der Namen von vulkanischen Wüsten an, in der Hoffnung damit sein Gedächtniss auf die Sprünge zu helfen.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Patrice

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Montag, 16. Februar 2004, 10:58

Schatten der Vergangenheit

"Pff, Vulkan is ne einzige Wüste. Kein Wunder dass er sich da wohlfühlt." kommentierte ich.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Kahael

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Montag, 16. Februar 2004, 13:55

Schatten der Vergangenheit

"Paß uff, das der Captain dich nicht gleich in ne Wüste jagt" scherzte ich auf Patels Kommentar "Sie mögen in der Tat recht haben das Vulkan eine einzige Wüste ist. Doch habe ich soeben die unserige gefunden, welche wir suchten. Ich schlage vor das Sie und Patel diesen Bereich absuchen" Auf dem Hauptschirm wechselte die Ansicht Vulkans zu einer schematischen Darstellung einer recht kargen Region. "Laut Sareks aussagen zog er sich in einer alten Höle zurück, deshalb scheint es nur logisch in dieser Gegend runterzubeamen" Einige rote Ringe bildeten sich auf einer Stelle, die wie ein Gebirge aussah "Wow, des wanderns ist des Verräters lust" murmelte ich von meiner Station aus "ähm, vielleicht interresiert es euch ja, aber ich habe hier etwas gefunden, einige Kilometer von diesem Gebirge entfernt befindet sich ein Schiffswrack. Ich kann nicht genau erkennen was es für ein Schiff war, von der Größe her zu urteilen ein Shuttle. Laut den Sensoren ist es nicht lange her bevor es abgestürzt ist" "Interresant, nun, ihr habt es gehört. Ihr beiden beamt euch zu dem Wrack, vielleicht sind wir nicht die einzigsten die nach Sarek suchen. Es wäre nur logisch wenn die Sternenflotte versucht ehemalige New Age Crewmitglieder zu befragen. Zwei weitere Teams werden auf der anderen Seite des Gebirges suchen." Befahl Martinson. Bei der Art wie er es tat sah man deutlich das er sich wieder um einiges wohler fühlte als an seinem Lehrstuhl an der Akademie "Sind schon weg" sagte ich als ich mit Patel in den Turbolift stieg "Noch nen Zwischenstop in der Waffenkammer ?" grinste ich erwartungsvoll
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Montag, 16. Februar 2004, 17:15

Schatten der Vergangenheit

"Auf Vulkan gehe ich von wenig Gefahr für unser Leben aus, einfache Phaser sollten reichen." meinte ich, wenig erfreut über die Ankündigung wieder in eine Wüste zu müssen.
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Kahael

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Montag, 16. Februar 2004, 20:19

Schatten der Vergangenheit

"Na gut, wie du meinst." antwortete ich ihm "Computer, Transporterraum" sagte ich, gefolgt von einem bestätigenden Piepsen. Schweigend gingen wir in den Transporterraum, wo Patel aus einem Nebenraum die Handphaser herrausholte und ich mich über das Pult beugte um die Koordinaten einzugeben. "Ich weiß nicht..." murmelte ich als Patel mir den Phaser entgegenhielt "... ich nehm doch lieber den großen Otto" und rümpfte etwas die Nase über die neuen Stabphaser der Sternenflotte. So verschwand ich kurz und replizierte mir eines der neuen Phasergewehre, um mich dann mit breiten Grinsen auf die Plattform zu stellen "Das, ist ein effektiver Schutz" sagte ich nur und streichelte etwas über den Lauf "Ich gehe nicht ohne eine ordentliche Artillerie in die Wüste". "Wie du meinst" zwischte Patel etwas kopfschüttelnd und nahm den zweiten Stabphaser an sich "warst auch schonmal Waffenfreudiger... Computer, Energie" setze ich noch nach, da ich ja immer das letzte Wort haben mußte, bevor wir dematrialisierten.
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