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101

Sonntag, 23. Juli 2006, 12:39

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

----- Krankenstation -----

"Abbrechen geht jetzt nicht mehr. Arbeiten Sie langsam, aber sicher, wenn das hilft." antwortete mir der Klingone und schenkte mir nur einen kurzen Blick.

Mein Kopf poche vor schmerz nach meiner kleinen Flugeinlage, aber ich wuste, dass ich keine Pause machen konnte.

"Okay die neukalibrierung ist Abgeschlossen" meinte ich knapp zum Doc der noch immer die Werte des Patienten übewachte.

102

Sonntag, 23. Juli 2006, 19:21

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

--- Krankenstation ----

Die Werte auf der Konsole sahen ganz gut aus und ich nickt. "Sehr schön." Ich nahm ein Hypospray und legte eine Dosis Beruhigungsmittel ein, damit mir der Cardassianer bei dem Chaos kein Ärger machte. Die Daten zeigten, daß der Gewebeabbau gestoppt war und zumindest kein neuer Schmerz entstand.

"Danke für Ihre Mithilfe. Ich nehme an, Sie werden im Maschinenraum benötigt?" Ich sah einige Techniker von dort hier in der Krankenstation und ging davon aus, daß dort Personalmangel herrschte. Auch ich würde mich den Patienten, die in der Zwischenzeit gekommen waren, widmen und meine Station zügig wieder leeren.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

Kahael

Alkoholvernichter, Paragraphenreiter und Blitzmerker

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103

Montag, 24. Juli 2006, 11:02

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

------Offiziersquartierebene-----


"Dann machen sie diesem Ochsen doch mal klar was für gute Arbeit diese Crew liestet, trotz der einen oder anderen negativen Aspekte. Oder glaubt der wir sind immer wieder aus der dicksten Scheiße rausgekommen indem wir nur brave Offiziere waren? Beim Dominion hat sich dieses Schiff einen Namen gemacht... nicht ohne Grund hatten wir sofort alle Phaser auf uns gerichtet nachdem wir uns enttarnt hatten. Nicht die Enterprise, die Titan, Defiant oder wie die heroen des letzten Krieges heißen sind eine besondere Trophäe für das Dominion, wir sind es. Zig mal sind wir ihren Schiffen entkommen, haben denen einen Strich durch die Rechnung gemacht und sind aus einem ihrer Lager entkommen. DAS machen sie Winters klar, das diese Crew mit einem eher durchschnittlichen Schiff es schafft seinen Hals immer wieder aus der Schlinge des Dominions zu ziehen. Auch das ist ihre Aufgabe als 1. Offizier, dem Captain klar zu machen was die Crew leistet und das er ihr auch mal vertrauen soll. Notfalls legen sie dafür mal ihre ewig diplomatische Maske ab und reden mit Winters tacheles. Mich vom Schiff zu schmeißen ist für ihn kein Problem, aber eine hochrangige Romulanerin von Bord zu kriegen dürfte auch für Winters eine harte Nuss sein... und für harte Nüsse ist er zu feige." rief Kahael noch laut den Gang hinunter. Ihm war es egal das noch jemand seine Meinung über Winters mithörte, an sich wäre es ihm sogar recht gewesen. Obowhl es dürfte mittlerweile jeder wissen das er nichts von dem Captain hielt.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Neireh« (24. Juli 2006, 11:14)


104

Montag, 24. Juli 2006, 11:53

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

"Wenn sie von selbst geht wird das kein Problem werden Lt.Cmdr.", rief ich ihm hinterher. Langsam reichte es mir aber das mir jeder erzählen wollte wie ich meine Arbeit zu machen hätte. Einen momentlang wär ich ihm fast hinterhergelaufen, aber in dem Moment kam der Turbolift und war zum Glück leer. Stattdessen schlug ich wutschnaubend gegen die Wandverkleidung und ließ mich von Turbolift Richtung Holodecks bringen.

----Holodeck 2----

Das Holodeck war glücklicherweise frei und erst wollte ich meine normale Trainingseinheit machen, aber schnell merkte ich das ich mich nicht wirklich darauf konzentrieren konnte und änderte das Programm kurzerhand in eins mit etwas mehr Action. Eine Simulationdie ich mal kurz nach einer Mission erstellt hatte als eine Art Trainingseinheit für Landeteams in kritischen Gebieten. Zerklüfftete und zertrümmerte Landschaft, Ruinen einer Siedlung und ich wußte genau das hier Jem´hadar patroulien unterwegs waren. Allerdings änderte ich es kleinwenig ab, so das keine Energiewaffen verfügbar waren und erstellte mir eine Kampflanze. Die erste Patroullie hatte kaum Zeit zum reagieren als ich sie aus der Deckung eines Mauerrestes angriff. Aber es tat gut und ich genoß es mich abreagieren zu können.
Eine halbe Stunde später war ich schon merklich erschöpfter, verschwitzt und der Schmutz dieser virtuellen Welt hing mir in Uniform und Gesicht. Ich spürte wie ich merklich nachzulassen schien und schwang die Lanze gerade zu einem Abwehrschlag. Zu meinem Unglück hatte ich den zweiten unterschätzt der in diesem Moment versuchte mich von den Beinen zu holen. Der Tritt war heftig ich spürte den Schmerz in dem Knie explodieren so das ich augenblicklich etwas in die Knie sank und für eine Sekunde Sterne sah. Die Gelegenheit wollte sich der andere nicht entgehen lassen und hob gerade zum vernichtenden letzten Hieb an als ich wieder die Augen öffnete. "Computer: Simulation anhalten!", rief ich und die schwere Klinge stoppte nur Zentimeter von meinem Hals entfernt. Zum Glück hatte ich die Sicherheitsprotokolle nicht ganz abgeschalten, denn sonsst hätte vermutlich sschon ernsthaft verletzt werden können.
Ich schluckte ein paar mal und versuchte mich wieder aufrichten mit etwas schmerzverzehrten Gesicht als ich versuchte das Bein zu belasten. Das hatte mir gerade noch gefehlt. Vorhaltungen des Arztes würden mir heute gerade noch fehlen.
"Computer: Simulation beenden.", keuchte ich etwas. "Na, super.. und die Krankenstation ist 5 Decks von hier entfernt...", murmelte ich mehr zu mir selbst. Ich hatte keine Lust den Weg dorthin zu humpeln, aber der Arzt hatte sicher noch einige andere Verletzte aus dem Kampf zu versorgen also hieß es Zähne zusammenbeißen und irgendwie zum Turbolift humpeln.

----Krankenstation----

Der Weg schien mir Ewigkeiten gedauert zu haben als ich endlich dort ankam und schleppte mich in die Krankenstation. Dort versuchte ich möglichst grade zu stehen, aber das Bein dabei nicht zu belasten und hielt nach dem Arzt ausschau.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

105

Montag, 24. Juli 2006, 12:20

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

---- Krankenstation ----

Bevor der Techniker mir antworten konnte, öffneten sich erneut die Türen und Commander Neireh kam hereingehumpelt. Ich zog nur kurz die Augenbrauen hoch, schnappte mir den Tricorder und ging auf den Commander zu.

"Commander, was ist denn passiert?" Ich legte einen Arm um ihre Schultern und unterstützte sie dabei, das nächste freie Biobett zu erreichen. "Von der Brücke hatte ich niemanden erwartet." Tatsächlich war der Großteil der Verletzten aus der Technik.

Mein Scan zeigte, daß das Gelenk zertrümmert war. Sie mußte starke Schmerzen haben und hergehoppelt sein, denn belasten konnte sie das Knie nicht. "Zieht das Hosenbein hoch, damit ich mir das genauer ansehen kann."
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MaSvorra« (24. Juli 2006, 12:44)


106

Montag, 24. Juli 2006, 12:54

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

MaSvorra hald mir zum nächsten Biobett auch wenn es mir etwas unangenehm war diese Hilfe zu beanspruchen, aber die Schmrzen taten ihr übriges das ich es geschehen ließ und mich dann auf dem Biobett niederließ.

"Nichts besonderes.. ein Trainingsunfall. Meine Schuld, habe den Schlag nicht kommen sehen.", presste ich hervor. Das lag zumindest nahe genug an der Wahrheit dran. Zu behaupten das ich über ein Trümmerteil gestolpert wäre, wäre wohl etwas unglaubwürdig gewesen. Mit etwas Mühe, langsam und vorsichtig versuchte ich das Hosenbein hochzukrempeln soweit möglich, als ich am Knie ankam musste ich doch die Zähne zusammenbeißen den Stoff das letzte Stück übers verletzte Knie zu schieben. Ich hoffte mal es sah schlimmer aus als es war, als ich mir die Bescherung ansah. Aber die Schmerzen schienen mir gerade etwas anderes sagen zu wollen.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Neireh« (24. Juli 2006, 12:58)


107

Montag, 24. Juli 2006, 13:03

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

--- Krankenstation ---

"Trainingsunfall, so nennt sich das also." brummte ich vor mich hin und sah mir die Verfärbungen an, die von blaugrün bis schwarz gingen. Erst tastete ich vorsichtig das Knie ab, um nicht noch mehr zu beschädigen. Dabei merkte ich schon, daß die Bänder beschädigt waren, so wie es der Tricorder anzeigte. Besonders die Seitenbänder hatte es erwischt. Leicht versuchte sich, das untere Bein in Rotation zu versetzen, aber das zwar beherrschte Gesicht konnte mich über die Augen nicht täuschen, die mich gerade fast killen wollten. Kreuzbänder also auch zumindest betroffen. Die Einzelteile der Kniescheibe war dabei ebenfalls zu spüren und würde eine Rekonstruktion nötig machen. Eine längere diffizile Operation würde das werden.

"Setzen Sie sich richtig aufs Bett, längs, damit der chirurgische Rahmen über das Knie geht."

Ich sah, daß sie die Schmerzen beherrschte und anerkannte das. Verhätscheln würde ich sie nicht, aber als Führungsoffizier mußte sie einmal Vorbild sein und andererseits auch in Topform sein, wenn sie wieder auf die Brücke ging.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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108

Montag, 24. Juli 2006, 19:29

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Ich hätte ihn beinah umgebracht als er an dem Knie herumtastete, aber biß nur die Zähne zusammen.
"Sie müssen operieren ? Das ist schlecht... ich muss auf die Brücke zurück.", presste ich hervor. Allerdings kam ich der Aufforderung nach und zog mich gänzlich aufs Biobett. Nun eigentlich dürfte Patel durchaus alles im Griff haben und hätte nicht wirklich so schnell zurückgemusst. Ich wollte eigentlich nur schnell wieder hier weg, aber die Verletzung schien schlimmer zu sein als ich dachte und fluchte innerlich.
"Und ja so kann man es nennen... eine neue Trainingssimulation um der Crew soviel Diziplin beizubringen das sie vielleicht den Ansprüchen dieses Captains gerecht wird.", fügte ich mit unterdrücktem Ärger hervor.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

109

Montag, 24. Juli 2006, 19:41

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Als der Commander richtig saß, der Stoff der Hose weit genug oben, ließ ich den chirurgischen Rahmen über das Knie gehen. Nach einer kurzen Programmierung wurde ein leichtes Schmerzmittel gegeben, so daß die heftigsten Schmerzspitzen abnehmen würden.

"Ein seltsames Programm für Disziplin, wenn Ihr Euch dabei verletzt, Commander. Werden die entsprechenden Crewmitglieder dieses Programm ebenfalls bald testen? Nur, damit ich die Krankenstation darauf vorbereiten kann." Währenddessen bestätigte mir der Rahmen meine Diagnose. Ein schneller Blick zeigte, daß die meisten Verletzten versorgt waren und keine dringenden Fälle anstanden. Der Cardassianer schien ruhig auf seinem Biobett zu liegen.

"Ein Techniker, Lt. Ishiro, hat sich um den Cardassianer gekümmert." Die örtliche Betäubung um das Knie herum wurde gesetzt. "Ich denke, die Aussichten sind ganz gut für ihn."
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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110

Montag, 24. Juli 2006, 20:04

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Ich beobachtete ihn dabei und begegnete seinem konzentrierten Blick dabei.
"Wenn andere das testen werden, dann nur mit voll aktivierten Sicherheitsprotokollen. Jetzt können sie mir auch noch Vorhaltungen machen. Heute will mir sowieso jeder erzählen wie ich meine Arbeit machen soll. Da kommts darauf auch nicht mehr an."
Als er von dem Cardassianer sprach sah ich kurz rüber und entdeckte ihn auf einem der Betten. Die Operation schien trotz der Umstände wohl erfolgreich gewesen zu sein. Ich zuckte einen Moment zusammen als das Schmerzmittel injiziert wurde und sah wieder zu ihm. "Wie lange werden sie brauchen ?"
Si vis pacem, para bellum
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Captain der USS New Age

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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111

Montag, 24. Juli 2006, 21:14

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Aspen überprüfte die Werte des Cardassianers, der fürs erste sediert war, sein EEG sah verbessert aus. Das Absterben der Hirnzellen hatte sich auf ein natürliches Maß verlangsamt. Er würde überleben. Er blickte auf und sah, dass der Klingone eine Operation vorbereitete. Er ging rüber und erkannte Commander Neireh, die häufiger schon hier gewesen war. Ihr Knie sah schlimm aus und ein kurzer Blick auf die Geräte sagte alles. "Auf meinem Planeten hätten sie da vor 200 Jahren noch den Rest ihres Lebens was von gehabt. Aber keine Sorge, heutzutage kriegen wir das ganz wie neu hin." sagte er aufmunternd, denn er sah, dass der Arzt ihr nur leichte Schmerzmittel gegeben hatte, obwohl sie sicherlich starke Schmerzen haben mußte.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

112

Montag, 24. Juli 2006, 21:46

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Ich schaute kurz auf als sie mich fragte. Leicht grinste ich. "Heute habt Ihr jedenfalls keine dringenden Termine. Und ich denke, ich würde es vorziehen, wenn Ihr mit mir, bevor Ihr andere da hineinschickt, das Programm durchgehen würdet. Das würde mir die anschließende Versorgung erleichtern, wenn ich weiß, wie da mit den Crewmitgliedern umgegangen wird. Ich gehe davon aus, das Programm ist noch im Aufbau... sonst hättet Ihr Euch nicht verletzen können."

So konnte sie, ohne das Gesicht zu verlieren, mir das Programm zeigen. Ich setzte mich auf einen der Stühle, fuhr näher heran. Zuerst stoppte ich die Blutung mit den Extrakorporellen Stoßwellen. Die Wellen trafen an einer Stelle zusammen und erhitzten dann da, so daß damit die Verletzungen der Blutgefäße verödet werden konnten. Danach aktivierte ich den Osteotraktor, um die Einzelteile der Patella, also die knöchernen Teile der Kniescheibe, mit den medizinischen Traktorfeldern wieder an die korrekte Stelle zu platzieren. Nachteilig dabei war, daß sich bereits Blut gesammelt hatte und der Platz so etwas eng wurde. Aber der Körper würde das Blut bald abbauen. Sorgfältig platzierte ich die Teile nebeneinander, so nahe wie er konnte. Mit dem Ossifikationsaktivator begann ich dann, die einzelnen Stücke zu verbinden. Dünne ungerichtete Knochenzellen begannen einzusprießen, angeregt durch den Regenerator, fanden Anschluß am anderen Knochenstück und der Kallus begann sich zu bilden.

Der chirurgische Rahmen überwachte das Wachstum, während ich mich um die Bänder kümmerte, die in Mitleidenschaft geraten waren. Ich sah auf als Aspen herantrat. "Überwachen Sie bitte den Ossifikationsprozeß, Crewman."

Mit dem Osteotraktor versuchte ich nun, das Band, das über die Kniescheibe gegangen war, die Patellarsehne, wieder an die korrekte Stelle zu bringen. Von Vorteil war hier, daß sie im gestreckten Bein nicht unter Anspannung war. Den Fokus der Strahlen mußte ich verfeinern, um das weichere Gewebe ´greifen´ zu können. Als die Enden nah genug beieinander lagen, verwendete ich wieder die Extrakorporellen Stoßwellen, um die beiden Enden des gerissenen Bandes zu ´verschweissen´. Zum Glück war es mehr oder weniger ein sauberer Riß, so daß die Länge des Bandes sich nicht wesentlich verkürzte. Hochkonzentriert war ich dabei und atmete laut aus als das Band wieder verbunden war.

Mit dem chirurgischen Rahmen prüfte ich nochmal die Eingriffe und die Kreuz-und Seitenbänder, die überdehnt waren. "Crewman Aspen, besorgen Sie dem Commander eine Schiene, die vom Oberschenkel bis zum Schienbein geht."
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MaSvorra« (24. Juli 2006, 21:57)


113

Montag, 24. Juli 2006, 22:15

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Ich sah in einen Moment abschätzend musternd an als er erwähnte das sich das Programm wohl noch im Aufbau befände. "Es wäre sich das eine oder andere daran zu ändern...", sagte ich schlicht. Es sprach auch eigentlich nichts dagegen, wenn es als Trainingseinheit für Außenteams funktionieren sollte, dann dürften sie natürlich nicht ernsthaft verletzte werden und als Klingone würde er eine Kampfsimulation sicher auch zu schätzen wissen.

Hin und wieder spürte ich durchaus noch genug Schmerzen und man merkte das wohl an meinen zuweilen angehaltenen Atem an. Die Worte des Crewmans waren da auch nicht wirklich aufbauend.
"Wie schön ... dann könnte ich mir zur Rente so eine Operation leisten auf meine alten Tage... zu ihrer damaligen Zeit.", erwiderte ich und spürte wieder einen Stich der mich die Luft einziehen ließ.

Nach einer unendlich wirkenden Zeit wurde es besser und dann wurde er auch fertig. Die Schmerzen hatten nachgelassen und ich war erleichtert und immer noch ziemlich erschöpft. Aber das Wort "Schiene" ließ mich doch wieder aufhorchen und ich sah MaSvorra an. "Keine Schiene...es muss auch so gehen... Ich kann nicht mit einer Schiene auf die Brücke."
Si vis pacem, para bellum
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114

Montag, 24. Juli 2006, 23:08

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Ich zog die Augenbrauen hoch. "Wofür denkt Ihr denn, daß die Schiene gedacht ist? Gerade, damit Ihr auf die Brücke gehen könnt, dabei aber Euer Knie nicht abknickt und so schont."

Letzte Scans für die Akten wurden gemacht und der chirurgische Rahmen verschwand mit einem Zischen im Biobett.
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115

Dienstag, 25. Juli 2006, 10:50

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Das waren ja tolle Aussichten. "Wie lange müßte ich die tragen ? Meinetwegen behalten sie mich eben ein paar Stunden hier, aber eine Schiene will ich nicht. Im Grunde habe ich sowieso schon Dienstschluss also werde ich das Bein die nächsten Stunden schonen können. Die nächsten Tage gibts eben kein Training."
Ich könnte mir schon die Blicke der Leute vorstellen, wenn ich mit einer Schiene rumlaufen musste. Da blieb ich lieber noch eine Weile hier, wenn ich dem dann entgehen konnte.
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116

Dienstag, 25. Juli 2006, 10:56

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Ich stutzte kurz, sah auf den Chronometer und wieder zu Neireh. Leicht lehnte ich mich vor. Das erinnerte mich an die Klingonen, die mit mir über eine frühere Entlassung verhandeln wollten, dabei aber dann mit Blutwein o.ä. daherkamen.

Mit einem verschmitztes Funkeln in den Augen fragte ich sie dann: "Wie kommt Ihr auf die Idee, daß ich hier Platz habe, um Euch hier die nächsten 24 Stunden zu beherbergen?" Wenn sie schon mit Klingonen zu tun gehabt hatte, würde sie den scherzenden Ton heraushören. Die Frau brachte meine humorvolle Seite zum Vorschein.
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117

Dienstag, 25. Juli 2006, 11:32

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Ich zog leicht eine Augenbraue hoch bei dieser Antwort. Sicher er hatte einige Patienten, es gab genug Verletzte aus dem Kampf. Andererseits standen sie auch nicht Schlange. Wenn ich mich nicht irrte dann schwang den Worten doch eine gewisse Portion Humor mit ?
"Nun wenn das so ist und sie mich nicht unter Beobachtung brauchen... Liegen kann ich auch in meinem Quartier. Ich könnte Patel um einen Ort-zu-Ort Transport bitten um ihnen nicht weiter zur Last zur fallen und das Bein nicht unnötig zu belasten.", erwiderte ich mit einem angedeuteten lächeln. Mit ihm verhandeln war anders als damals mit Sarek. Ich vermisste ihn zwar irgendwo, aber als Arzt war er unnachgiebig gewesen was einen nicht daran hinderte es trotzdem zu versuchen. Dieser Klingone war anders. Anders als man sich einen klingonischen Arzt vorstellen würde. Je länger er an Bord war und nach dieser Mission auf Cardassia.. desto sicherer wurde sie das es eine gute Entscheidung gewesen war ihn als neuen Leiter der Krankenstation einzusetzen. Ich spürte das er ganz gut auf dieses Schiff und in diese Crew passte.
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118

Dienstag, 25. Juli 2006, 11:57

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Darüber mußte ich nun nachdenken. Ich mußte sicherstellen, daß sie das Bein nicht belastete, das Knie nicht knickte. Wenn sie wie meine bisherigen Vorgesetzten war, dann konnte ich sicher sein, daß sie versuchen würde, das Knie mehr zu belasten als diesem zuträglich war.

"Wie könnte ich den sicher sein, daß Ihr dann auch ruhig liegen bleibt?" Leicht herausfordernd klang ich, aber dann wurde ich ernst. "Commander, es ist einfach wichtig, daß die nächsten paar Tage das Knie geschont wird. Also wenig bis kaum laufen oder stehen. Vor allem solltet Ihr es nicht abknicken. Hier auf der Krankenstation werdet Ihr Euch vermutlich nicht wohl fühlen... " Ich war gespannt, welchen Vorschlag sie mir machen würde, um keine Schiene zu bekommen.
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119

Dienstag, 25. Juli 2006, 12:21

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Ich ärgerte mich jetzt schon über mich selbst so eingeschränkt zu sein für die nächsten Tage. "Aber auf Toilette gehen werde ich doch noch können ?", fragte ich mehr sarkastisch. "Verdammter Mist... so wie das klingt bin ich wohl nicht dienstfähig die nächsten Tage und selbst mit dieser Schiene nur eingeschränkt?", stellte ich dann fest.
Das war nicht gut... gar nicht gut. Ich mochte mir auch nicht vorstellen was Winters dazu sagen würde. Ich schnaubte leicht unwillig. Die Vernunft sagte das es wohl in dem Fall wirklich besser wäre zumindest ein paar Tage die Schiene zu tragen, wenn ich nicht denn Rest meines Lebens humpeln wollte.

"Nun dann geben sie mir halt die Schiene. Bürokram kann ich auch vom Quartier aus machen. Ich bin sowieso froh wenn ich die Brücke ein paar Tage nicht sehe und die Reparaturen am Schiff werden auch einige Tage brauchen. Aber wehe sie wollen mir auch noch eine Krankenschwester mitgeben. Ich komme schon zurecht."
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120

Dienstag, 25. Juli 2006, 12:35

Vertrauter Feind - Ein neuer Krieg droht...

Ich war etwas enttäuscht, daß sie sich nicht hat etwas einfallen lassen. Nach einem Moment des Nachdenkens antwortete ich ihr.

"maj," nickte ich, "also die Schiene, aber Ihr braucht sie nur im Dienst zu tragen. Ich werde mir das Knie dann nochmals ansehen, bevor Ihr morgen Euren Dienst beginnt. Solltet Ihr umknicken oder etwas ähnliches passieren, gebt mir sofort Bescheid, Commander. Wenn es glatt läuft, sollte es ausreichen, wenn Ihr zwei Tage begrenzt Dienst macht und danach keinen Marathon beginnt. Nach zwei Wochen werdet Ihr dann das Bein wieder belasten können. Geeignete Methoden, um die Muskeln das Knie unterstützen zu lassen, werde ich Euch ebenfalls zeigen."

Langsam erhob ich mich von meinem Stuhl und sah mich nach Aspen um, ob er die Schiene gefunden hatte. "Wenn Ihr warten wollt, werde ich Euch ins Quartier begleiten." Ich mußte noch eine Visite machen, um alle Patienten zu sehen und zu entscheiden, wer in seinem Quartier liegen durfte und ein paar Berichte schreiben, aber das sollte recht zügig gehen.
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