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Dienstag, 16. Januar 2007, 11:43

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke ---

MaSvorra hörte den Einzelheiten zu und runzelte kurz die Stirn als Chandron von den Lebenszeichen sprach. Klang so als könnte die Spezies nicht bestimmt werden. Er sah auf als ihm die Waffe gereicht wurde und nickte zustimmend. "Ich habe sowas bei Klingonen erlebt, die zu lange alleine auf einem Schiff waren."

Damals hatten sie ein als Geisterschiff bezeichnetes Wrack betreten und standen einem alten Klingonen gegenüber, der sie angriff, da er sie in den Raumanzügen nicht erkannte. Die Luft hatte einige toxische Anteile, die das Gehirn und die Wahrnehmung beeinflußten. Zwei Klingonen waren nötig, um ihn zu überwältigen und weg zu bringen. Nach einer Entgiftung war der Krieger wieder ansprechbar und schien soweit seine Situation zu verstehen. Er ging nach seiner Genesung in seine letzte große Schlacht und starb glorreich und in Ehren, für das klingonische Reich kämpfend.

Kurz betrachtete er die Waffe und schnallte das Holster an seinen Gürtel. Sein d´k tagh war am rechten Oberschenkel befestigt. Die Vorgehensweise, die er mithörte, klang nach kurzem Überlegen vernünftig und er nickte kurz. Die Gerätschaften waren in gutem Zustand, Akkus waren geladen und die Medikamente noch nicht abgelaufen. Zufrieden packte er alles zusammen und wartete auf den Einsatz.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

M._D._Dragon

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182

Dienstag, 16. Januar 2007, 18:01

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke ---

Der Professor hatte die Vorbereitung genausten aus dem Augenwinkel verfolgte und als ihn dann Chandron angesprochen hatte, sagte er mit ruhiger und fast freundlich klingender Stimme "Nein, danke. Ich verwende diesen hier." Mit blitzschnellen Bewegungen, welche man dem Professor nicht zugetraut hätte, hatte er mit zwei lauten Klickgeräuschen einen fast zwei Meter langen Stab unter seiner Robe hervorgeholt und suchte nun in einer Tasche seiner Robe nach etwas.
"Hier, nehme Sie jeweils einen davon." sagte der Professor, als er den beiden anderen zwei kleinen rundförmige Platinen in der geöffneten handfläche dar bot, und fuhr fort "Das sind Notfalltransporter erfasser. Reagieren schneller als die Herkömmlichen und deuten gegnerischen Sensoren falschen Transferwerte an."
Innerlich war der Professor kurz am überlegen, warum er ausgerechnet sich auf dieses fremde Schiff begeben sollte, aber wenn es ein wirklichen Föderationsschiff wäre, könnte er dessen Datenbank mal anzapfen um einige Dinge zu überprüfen.

183

Dienstag, 16. Januar 2007, 18:19

Die Ankunft

- Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer -

Ich vernahm die eingehende Nachricht und reagierte in Sekundenbruchteilen. Meine Krallen klickten über die Tasten meiner Konsole, während ich versuchte, das ankommende Schiff zu scannen. Doch vergeblich, die Sensoren waren zu beschädigt. ich fletschte die Zähne und leitete etwas Energie in die Datenbanken, um nach einer Entsprechung des angegebenen Schiffsnamen zu suchen, doch auch das brachte kein Ergebnis. Weder bei der Föderation, noch bei den Klingonen gab es ein Schiff dieser Bezeichnung.

Ich war mir durchaus im Klaren, daß es sich um eine Falle handeln könnte, doch blieb mir keine Wahl. Sollte es sich wirklich um ein feindliches Schiff handeln, würde das Slaverfeld jeden Beschuß abhalten. Ich überlegte kurz, welche Bezeichnung ich angeben sollte, erinnerte mich dann jedoch, daß ich nicht mehr unter dem Kommando der hiesigen Großmächte stand und damit wieder der Kzinti-Rang im Vordergrund stand. Ich aktivierte die Kommunikation.

"Hier spricht Lord Riit vom Kzinti-Kreuzer Kehlenfetzer. Wir benötigen in der Tat Reparatur und Ressourcen. Unsere Energiesysteme sind fast vollständig zerstört, Waffen offline, Lebenserhaltung kritisch..." Letztendlich sagte ich ihnen damit nichts, was sie auf ihren Sensoren nicht auch selbst erkennen konnten. "Wir wären für einen Andockvorgang und die eine oder andere Reparatur äußerst dankbar."

Wenn das Unbekannte Schiff wirklich andockte, konnten sie zumindest ihre Schiffswaffen nicht einsetzen. Und sollten sie versuchen, die Kehlenfetzer zu entern, würde ich die Selbstzerstörung aktivieren und somit beide Schiffe vernichten.

Ich deaktivierte die Kommverbindung zu den Neuankömmlingen und leitete die Energie in die Schiffsinterne Kommunikation um. "Chmee an Kylex, komm in den Maschinenraum. Wir bekommen Besuch." Ich vertraute darauf, daß der Trill sich entsprechend ausrüstete.

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Dienstag, 16. Januar 2007, 22:47

Die Ankunft

Ich wollte gerade Chandron antworten, da kam die Romulanerin wieder rein und ich sah deutlich, das etwas nicht stimmte. Nach dem ich mir noch einen raqtay geholt hatte setzte ich mich wieder und sah sie direkt an. Irgend etwas machte ihr zu schaffen und ich versuchte diskret meine Hilfe anzubieten.

"Wenn ihr reden wollt.... ich habe genug Zeit !"

Mehr sagte ich nicht, denn ich wollte sie auch nicht drängen. Sie schien mir mehr als nur ein bisschen aufgewühlt und ich hatte das Gefühl, das dienmal nicht der Profesor daran schuld war.

Neireh

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185

Dienstag, 16. Januar 2007, 23:25

Die Ankunft

Reden? Mit ihr? Offenbar sah man ihr doch mehr an als ihr lieb war.

"Vielleicht wurde heute schon zuviel geredet. Kennt ihr das Gefühl etwas richtig machen zu wollen und es damit nur erst recht falsch zu machen ?", antwortete sie und man merkte ihr sicher noch die Frustration an. Neireh nahm einen Schluck von der blauen Flüssigkeit die sie gedankenverloren in dem Glas schwenkte und genoß das brennende Gefühl. Dann stellte sie das Glas wieder hin. Erinnerte es sie nur wieder an den Ausspruch und an das was eben vorgefallen war.
Was machte sie eigentlich hier?

"Ich bin wohl gerade nicht ganz Herr meiner selbst, aber das wird wieder. Kein Grund zur Sorge.. denke ich..", fügte sie dann noch hinzu und nahm noch einen Schluck. Irgendwie fühlte sie sich gerade doch etwas peinlich berührt, aber SIvra konnte ja nichts dafür, nur wenn sie daran dachte ihr alles zu erzählen spürte sie nur wie ihr Gesicht zu glühen begann. Zumindest fühlte es sich so an. Oder es lag am Ale das seine Wirkung tat.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Neireh« (16. Januar 2007, 23:27)


M._D._Dragon

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186

Mittwoch, 17. Januar 2007, 16:00

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke ---

"Andocken?" sagte der Professor eher laut zu sich selbst als zu den anderen, nachdem die Nachricht von diesem angeblichen Kzinti-Kreuzer hereinkam, und fuhr dann fort "Seit wann besitzen die Kzinti überhaupt Föderationsschiffe? Oder haben sich Dinge zugespielt, die wir nicht mitbekommen konnten?"
Der Professor schaute nun Chandron an, dann sagte er ruhig "Sie entscheiden, ob wir andocken oder nicht."

187

Mittwoch, 17. Januar 2007, 16:48

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke ---

"Wenn dann höchstens Beamen. Die Situation ist zu unsicher als das ich einen Andockvorgang riskieren würde. Ausserdem würde ein Andocken die Effizienz unserer Frühwarnsysteme reduzieren und dazu bin ich nun überhaupt nicht bereit."

Chandron packte die Waffe wieder ins Fach, verschloss es und fummelte noch ein wenig an den Sensoreinstellungen herum.
Vielleicht war es Zeit für eine Antwort...

"Ich werde mal sehen, wie dieser Lord auf uns reagiert, wenn wir nicht zum Andocken bereit sind. Irgendwas stört mich hier ganz gewaltig. Das man wegen der verdammten Störungen auf dem Schiff dort noch immer nur zwei Lebensformen orten kann nervt mich auch."

Kampfroboter waren natürlich auch eine erhebliche Schwäche dieser verdammten Sensoren. Was hätte man jetzt nicht alles für einen echten und vollständigen Scan gegeben, der aber bestenfalls mit den Computern und Sensoren wesentlich grösserer Schiffe möglich gewesen wäre.

Wieder wurde der Sendeknopf gedrückt.

"Andocken wird wegen unserer Schiffskonfiguration kaum möglich sein, Lord Riit. Wie gesagt ist dies ein reines Versorgungsschiff und unsere Frachtschleusen passen schon rein mechanisch nicht an irgendwelche föderativen Installationen. Wir können alllerdings ein Rettungsteam von drei Mann an Bord beamen, Ihnen Vorräte und Werkzeuge überlassen oder Sie und ihre Mannschaft aus dem Wrack herausholen. Bedauerlicherweise erfassen unsere Sensoren wegen der energetischen Störungen auf Ihrem Schiff nur zwei halbwegs identifizierbare Lebenszeichen, falls Verletzte hier versorgt werden sollen, die nicht im Erfassungsbereich liegen müssen wir zunächst die Störungen eindämmen oder Musterverstärker herüberbeamen."

Damit war die Sendung beendet und man durfte auf die Antwort warten. Verdammte diplomatische Gepflogenheiten... Warum konnte man nicht einfach fragen was diese havarierten Leute nun brauchten und wollten ?
Chandron sah sich nun den Notfall-Transportersender an, schüttelte unschlüssig den Kopf und verstaute das Gerät im Gürtel.

"Ich denke doch, das unser Transporter mittlerweile auf diese Dinger reagiert, aber wie nutzt man sie ? Einfach draufprügeln oder braucht das Gerät irgendeinen Schlüsselimpuls ?"

Was dieser angeblich alte Professor da an Akrobatik gezeigt hatte mochte sicherlich unerfahrene Personen verwundern, da Chandron als Folge seiner kosmetischen Implantete zwischenzeitlich weisse Haare bekommen hatte, was erst vor Kurzem langsam wieder abklang, war scheinbares Alter kein Grund mehr für ihn, irgendwen körperlich zu unterschätzen. Trotzdem konnte dieser täuschende Eindruck nützlich sein, falls dieses erstaunlich unterbesetzte Wrack dort draussen doch eine Falle war.

M._D._Dragon

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188

Mittwoch, 17. Januar 2007, 16:56

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke ---

Der Professor lachte. Es war ein rauhes lachen, so als ob es für lange Zeit nicht mehr erklungen war und sagte dann mir etwas rauher Stimme "In die Hand nehmen und leicht drücken. auf RogueFleet-Schiffen funktionieren jene nur, wenn ein zweites RogueFleet-Schiff in der Nähe sind, ansonsten wirken sie nicht. Sobald wir aber ein fremdes Schiff betreten, werden sie aktiv, Dank der Regisiterungsfrequenz und sobald sie willentlich gedrückt werden, d.h. es muss eine DNS-Signatur den Impuls geben, findet der Transport direkt zur Hauptbrücke jedes Schiffes der RogueFleet statt, welches, wie gesagt, sich gerade in der Nähe befindet und am nächsten ist. Sie wurden schon mehrmals getestet und sind auch authorisiert worden."

189

Donnerstag, 18. Januar 2007, 11:41

Die Ankunft

Mit einem Achselzucken befestigte MaSvorra den Notfalltransporter an seinem linken Arm. Das Kunststückchen mit dem Stock beeindruckte ihn nicht, denn wer sich nicht mehr wehren konnte, galt in seiner Gesellschaft als ehrlos und hilfsbedürftig. So jemand hatte keine lange Überlebenschance.

Geduldig wartete er auf eine Meldung von dem fremden Schiff. Er hoffte, daß bald etwas geschah, denn er wollte im Moment nicht nachdenken und lieber dieses ganze Gefühlschaos und was damit einherging, verdrängen.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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190

Freitag, 19. Januar 2007, 23:56

Die Ankunft

-Kylex-

Ich schüttelte mich etwas verwirrt. Was hatte Chmee gemacht? Die noch funktionierenden Sensoren zeigten keine Veränderungen und doch war ich mir sicher, dass irgendetwas passiert war. Vielleicht machte sich auch nur die Müdigkeit bemerkbar. Ich zuckte mit den Schultern und antwortete auf die Nachricht.

"Hier Kylex-Sicherheitsoffizier. Ich bin schon auf dem Weg. Aber sollten wir unsere Besucher nicht besser auf der Brücke empfagen?"

Während ich mir einen Weg suchte, wie ich den Maschinenraum erreichen konnte, ohne unsere Energievorräte zu überlasten, prüfte ich die Funktionsfähigkeit meines Phasers. Dieses verdammte Ding, funtionierte nicht. Ich warf ihn zur Seite und schaute mich kurz um. Ich bog in den Gang, der mich zum Maschinenraum führte, dort lag eine Handfeuerwaffe, von Maschinist. Diese Waffen waren für humanoide Spezies eigentlich zu schwer und zu groß, aber es war besser als gar nichts.

Dann betrat ich den Maschinenraum.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Shiira« (20. Januar 2007, 00:00)


191

Samstag, 20. Januar 2007, 00:29

Die Ankunft

- Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer -

Während ich auf Kylex´ Erscheinen wartete, versuchte ich, die inneren Sensoren wieder weitestgehend online zu bringen. Die Scanner des fremden Schiffes funktionierten anscheinend besser als unsere eigenen, denn auch ich konnte nur noch 2 Lebenszeichen ausmachen. Bei meiner letzten Überprüfung hatte ich noch eine halbe Oktal Crewmitglieder gehabt. Ich fluchte ausgiebig und suchte vergeblich nach etwas, das einem wütenden Hieb standhalten würde.

Auf Kylex´ Anfrage ersparte ich mir eine Antwort per Kommunikation und wartete statt dessen darauf, daß er den Maschinenraum betrat. "Unsere Brücke ist in einem wenig präsentablen Zustand. Außerdem haben wir hier alle Schiffssysteme im Blick." Ich schnaubte und mein Schweif peitschte durch die Luft. "Dort draußen befindet sich ein Versorgungsschiff, das uns Hilfe angeboten hat. Ich kann es nicht orten, aber das ist beim Zustand unserer Sensoren keine Überraschung. Wie es aussieht, sind wir die letzten beiden Überlebenden, daher können wir nicht allzu wählerisch sein, was unsere Helfer angeht." Ich bemerkte die Kzinti-Waffe, die er trug. Föderationsmitgliedern mußte eine Projektilwaffe unglaublich primitiv erscheinen, aber sie hatte ein paar Vorteile. Energiedämpfungsfelder hatten keine Wirkung auf sie, die Feuerrate war teilweise höher und Kzinti-Waffen zeichneten sich zudem durch eine überragende Durchschlagskraft aus. Immerhin waren sie dazu ausgelegt, im Notfall einen anderen Kzin zu töten.

Ich knurrte kurz und aktivierte die externe Kommunikation. "K.W.S. Kehlenfetzer an Versorgungsschiff TLA 3715, verstanden. Eine Evakuierung kommt für uns nicht in Betracht, daher wären wir Ihnen für ein Reparaturteam sehr verbunden. Meine .... Crew und ich erwarten Sie im Maschinenraum."

Ich überprüfte noch einmal die Systemanzeigen, um sicher zu gehen, daß Waffen und Schilde allesamt offline waren. Lediglich der Slaverfeld-Generator wurde noch mit Energie versorgt, und dieser würde nur bei einem direkten Beschuß reagieren. Ich zog meine eigene Waffe, hielt sie jedoch mit dem Lauf nach unten. Die Ankömmlinge sollten nicht in die Läufe zweier Kzinti-Projektilwaffen starren, wenn sie ankamen. Ich wollte jedoch auch nicht überrumpelt werden, falls sich unsere "Helfer" als weniger vertrauenserweckend herausstellen sollten, als sie selbst vorgaben.

Nun konnten wir nur noch warten.

192

Samstag, 20. Januar 2007, 12:20

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke ---

Die eintreffende Nachricht war Einladung genug. Chandron versuchte, aus den ganzen Energielecks irgend etwas zu erkennen, was nach Maschinenraum aussah, fand dann die beiden bisher erfassten Lebenssignaturen in der Nähe einer von den Signalprozessoren nicht einstufbaren Störquelle und traf eine Entscheidung.
Der Notfalltransponder wurde in die Hand genommen und der Computer erhielt einen Befehl. Dann trat Chandron von den Bedienkonsolen weg in die Mitte der Brücke.

"Ich gehe zuerst. Unsere echte Transporterkapazität brauchen diese angeblichen Notfallopfer erstmal nicht zu kennen und mir gefällt weder die Situation, noch diese Energieform an Bord des Wracks, die nicht in unseren Datenbanken erfasst ist. Wenn ich nicht per Notfalltransport zurückkomme und meine Lebenszeichen stabil bleiben, schlage ich vor, das Sie beide dann ebenfalls einzeln hinterherkommen. Transportfreigebe für MaSvorra habe ich soeben eingegeben, der Computer wird in dieser Hinsicht also auf die entsprechenden Kommandos reagieren und nun..."

Nochmal tief durchatmen und sich scheinbar körperlich entspannen...

"Computer: Initiiere Transport mit eingegebenem Ziel."

Ein kurzes Flirren später befand sich Chandron nicht mehr auf der Brücke.


- Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer -

Nach den üblichen leichten Wahrnehmungsverzerrungen durch den Transport sah sich Chandron zwei bewaffneten Individuen gegenüber. Einem behaarten grossen Alien und einem... Trill ?
Beide mit Projektilwaffen oder zumindest Handwaffen mit einer vergleichsweise grossen Mündung ausgerüstet und beide nicht besonders freundlich aussehend - soweit man das bei der unbekannten Physis des Behaarten... mit Schwanz... überhaupt beurteilen konnte.

Die Luft roch nach elektrischen Entladungen, war aber atembar.
Chandron bewegte die Hände langsam von den Waffen am Gürtel weg, verschränkte die Arme vor der Brust um zu zeigen, das kein Einsatz der Waffen beabsichtigt war und verfluchte sich im Stillen dafür, diese offensichtlichen Metzelwerkzeuge mitgenommen zu haben. Andererseits... die versteckten, am Körper Getragenen waren alle tödlich, und andere Waffen mit Betäubungswirkung an Bord einfach nicht vorhanden.

"Ich bin Chandron S`Garrath, die beiden anderem Mitglieder des Bergungsteams werden in Kürze nachfolgen. Leider sind sie Beide die einzigen Lebensformen, die wir bei den ganzen energetischen Störungen hier erfassen konnten. Was benötigen Sie am Dringendsten ?"

Das Neuralinterface "juckte/kitzelte/duftete" leicht, reagierte auf die potentielle Bedrohung und wurde mit einem Gedankenpuls auf Bereitschaft zurückgeschaltet.

M._D._Dragon

unregistriert

193

Samstag, 20. Januar 2007, 15:17

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke ---

Der Professor beobachtete, wie Chandron verschwand, betrachtete dann die Anzeigewerte und kontrollierste sie ein zweites Mal. Anscheinend musste Chandron nicht den Nottransport einleiten, sowie war die Luft auf diesem Wrack immer noch atembar.
Mit schnellen Schritten trat der Professor in die Mitte, drehte sich zum Klingonen um und sagte mit ruhiger Stimme "Sie folgen mir. Warten Sie dreizig Sekunden, dann beamen Sie auch hinüber. Computer Transport."
Die letzten beiden Worte hatte der Professor in einer Sprache ausgesprochen, welche vom Universaltranslator nicht übersetzt wurden und während der Transport durchgeführt wurde, behielt er seine Stab fest in der rechten Hand.

- Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer -

Seitlich hinter Chandron rematerialisierte der Professor, immer noch seinen Stab in der rechten Hand und betrachtete sich die beiden Überlebender kurz, schaute dann rüber zum Antrieb, dessen Impulssequenzen ziemlich rampuniert aussahen. "Es scheint, dass wir uns beeilen müssen. Wenn der Antrieb noch einen Tag aushält, ist das reines Glück." sagte der Professor mit ruhiger Stimme, wobei seine Kapuze auch weiterhin seine Gesichtszüge verbarg.

194

Samstag, 20. Januar 2007, 18:17

Die Ankunft

MaSvorra zählte langsam die dreißig Sekunden ab, dann trat er an dieselbe Stelle wie Chandron und dieser Professor. Den medizinischen Tricorder in der einen Hand und den Beutel mit der medizinischen Ausrüstung in der anderen, sprach er laut: "Computer Transport."

Das Gefühl der Entmaterialisierung traf ihn und die Brücke verschwamm und vor seinen Augen materialisierte er in einem Maschinenraum. Seine Augen fielen auf Chmee, den er noch von der Station her kannte, und einen Trill. "Chmee." grüßte er kurzerhand und klappte mit einer Bewegung den Tricorder auf, während er auf ihn zutrat, um ihn zu scannen, ohne dabei auf die beiden anderen zu achten oder den Trill. "Was bringt Euch wieder in eine solche Lage, in der ich Euch zu untersuchen habe?" fragte er, mit einem Anflug Humor in der Stimme, ohne zu lächeln.

Die Luft roch elektrisch aufgeladen, seine Nackenhaare standen ab. "Chandron, gibt es hier gefährliche Strahlung? Tritt etwas aus?" fragte er halb über die Schulter.
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195

Samstag, 20. Januar 2007, 21:11

Die Ankunft

- Maschinenraum der KWS Kehlenfetzer -

Als der 1. Besucher keine Anstalten machte, zu seinen Waffen zu greifen, ließ auch ich meine Waffe wieder im Holster verschwinden. Aus den Augenwinkeln sah ich, wie Kylex es mir gleich tat. Etwas stimmte mit diesem Besucher nicht. Er sah aus wie ein Klingone, doch er roch nicht wie einer. Und sein Verhalten entsprach auch nicht dem, das ich von einem Klingonen erwartet hätte.

"Ich bin Chmee Riit und dies ist Ky...", setzte ich an, wurde jedoch von einem weiteren Transport unterbrochen. Ein Äffchen, das sein Gesicht hinter einer Kapuze versteckte, erschien, nahm aber keinerlei Notiz von uns und widmete sich ausschließlich der Antriebsanzeige. Zwar konnte ich sein Gesicht nicht erkennen, aber auch dieser rocfh nicht nach Klingone. Ich sträubte kurz das Fell. "...lex-Sicherheitsoffizier.", beendete ich den Satz. "Leider sind unsere internen Sensoren und unser Hauptcomputer ebenso beschädigt, wie der Rest des Schiffes. Wir wissen also nicht, ob die Fehlermeldungen des Rechners auf tatsächlichen Schäden am Schiff, oder auf Schäden des Hauptcomputers beruhen."

Ich trat an die entsprechende Konsole und aktivierte das Terminal. Es flackerte einige Male kurz, bevor es ein stabiles Bild anzeigte. Es war nun eine schematische Darstellung der Kehlenfetzer zu sehen und fast alles leuchtete in einem warnenden Rot. Ich wollte gerade zu einer weitergehenden Erklärung ansetzen, als eine weitere Person materialisierte. Noch ein Klingone! Es war also doch eine Falle. Meine Pfote zuckte sofort Richtung Waffe.

Ich stutzte. Das Verhalten des Klingonen passte ebenfalls nicht ins erwartete Schema und er kannte mich anscheinend persönlich. Wenn diese Äffchen nur nicht alle gleich aussehen würden. Ich trat etwas näher und schnüffelte genauer. "Der Heiler.", erwiderte ich tonlos. "Welchem Wink des Zähnefletschenden Gottes haben wir dieses Wiedersehen zu verdanken?"

Ich musterte die Ankömmlinge nacheinander und fuhr meine Krallen aus, blieb jedoch ansonsten stehen. "Wir Kzinti sind nicht für unser diplomatisches Geschick bekannt, daher frage ich direkt. Ich übertreibe wohl nicht, wenn ich sage, daß das Empire nicht gut auf uns zu sprechen ist. Und nun besteht das Rettungskommando aus einem Klingonen, noch dazu einem Bekannten von der Station, aus einem, der zumindest visuell einem Klingonen glieicht, und einem, der sein Gesicht verbirgt. Was geht hier vor?"

196

Samstag, 20. Januar 2007, 21:42

Die Ankunft

Chandron zuckte kurz zusammen als Zufallsfund Nummer Eins und Zufallsfund Nummer zwei sich begrüssten... Irgendwas musste doch...

Allerdings schien der Grosse mit den Reißzähnen auch nicht besonders erfreut über solche Zufälle zu sein. Vorerst beschloss Chandron, dieses merkwürdige Spiel weiterzuspielen.

"Dieser Heiler wurde genauso von uns"

hier wurde kurz zum Professor genickt

"aufgelesen wie dieses Schiff hier. Sein Shuttle war ebenfalls in desolatem Zustand, wir haben es lediglich in Schlepp genommen und sind auch nicht sonderlich begeistert über derartige Scherze des Universums. Ich habe ihn dazugebeten weil sonst kein ausgebildeter Arzt an Bord war. Persönlich hasse ich solche Überraschungen weil ich momentan keine Anti-Q-Waffe im Arsenal habe und diese arroganten Mistviecher sich schon einige Male hinter solchen Merkwürdigkeiten verseckt haben. Was meine Implantate angeht, die waren leider unerläßlich um ohne die üblichen Duelle und andere rassistisch bedingte Probleme im klingonischen Reich eine wichtige Nachricht im Hohen Rat abzuliefern. Bisher schien es nicht nötig, sie durch eine weitere Operation zu entfernen."

Nun leicht in Richtung "Heiler" drehen und dessen Frage beantworten.
"MaSvorra, wenn hier wahrnehmbare schädliche Strahlung vorhanden wäre hätte die Sicherheitsverriegelung des Transporters gegriffen. Was definitiv hier im Schiff vorhanden ist, ist ein erhebliches Mass energetischer Streustrahlungen von den ganzen beschädigten Plasmaleitern und einige sensorisch nicht klassifizierbare Energieballungen. Also genug elektromagnetischer Müll um einen Lebensformscanner nutzlos zu machen. Das sind so die Situationen wo ich mir einen Volltelepathen wünschen würde, einen ausgebildeten Empathen oder irgendein kontrollierbares Raubtier, das Verletzte in dem ganzen Geruchsdurcheinander hier auf weitere Entfernungen riechen kann."

Wieder zurück zu Chmee Riit und dem Trill.

"Ehrlich gesagt freut es mich, das diplomatisches Weichspülgelaber unnötig ist. Wir kommen von einem RogueFleet-Versorger auf Eilmission und sind demgemäß gar nicht erfreut darüber, wiederholt intergalaktischen Abschleppdienst spielen zu müssen. Trotzdem werden wir uns der Hilfsverpflichtung nicht entziehen. Was die korrupten Machtblöcke angeht - die können wir auch nicht leiden, untertrieben gesagt. Wenn das Verbergen des Gesichtes irgendein Tabu berührt, dann ist das einfach Pech, der Professor"

Wieder ein Nicken in die entsprechende Richtung

"läuft bei uns auch dauernd so herum. Also wie soll weiter verfahren werden ? Rein technisch wäre es vernünftig, die grössten Schäden zu minimieren um zumindest die Sensoren zur Suche nach Verletzten wieder nutzen zu können. Notfallausrüstungen, Vorräte, Ersatzteile und Werkzeuge haben wir an Bord - wenns gar nicht anders geht wird halt der Laderaum geplündert."

Wieder meldete sich das Neuralinterface. Diese Krallen waren wirklich unangenehm aber noch schien sich der Alien unter Kontrolle zu haben also wurde wieder ein Standby-Gefühl/Eindruck/Schlüsselpuls erdacht. Wenn dieses Gesicht nur einfacher zu lesen wäre...

"Das jedenfalls kann ich anbieten, Was davon Sie nutzen wollen, ist Ihre Sache."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (20. Januar 2007, 22:38)


197

Samstag, 20. Januar 2007, 22:53

Die Ankunft

MaSvorra nickte kurz als Chmee ihn als der Heiler bezeichnete und scannte den Rest des Körpers. "Gut." Seine Stimme war eher ein Murmeln und wurde von dem Zischen und den anderen Geräuschen im Maschinenraum übertönt. Der Kzin hatte einige Schrammen und kleinere Hautverletzungen, aber keine, die momentan lebensbedrohlich war. Daher sah er davon ab, dem Kzin vorzuschlagen, ihn zu verarzten und nickte ihm nur kurz zu. Die ausgefahrenen Krallen ignorierte er und wandte sich dem Trill zu. Diesen kannte er nicht.

"MaSvorra aus dem Hause CalRem. Momentan auf der Suche nach einer neuen und würdigen Herausforderung und Arzt." Währenddessen scannte er diesen und achtete besonders auf den Symbionten, dem es verhältnismäßig gut ging. "Ich kann Eure Wunden desinfizieren und versorgen, wenn Ihr es wünscht." Er schaute dem Trill in die Augen, den Hautregenerator in der Hand.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (20. Januar 2007, 23:11)


M._D._Dragon

unregistriert

198

Sonntag, 21. Januar 2007, 11:44

Die Ankunft

- Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer -

Der Professor beobachtete den Kzinti kurz, hörte den Ausführungen von Chandron und MaSvorra zu und sagte dann ruhig "Wir brauchen die Lebensscanner nicht unbedingt. Wenn wir Fenris rüberbeamen, kann er sich auf die Suche nach weiteren Überlebenen machen."
Seine Stab an eine Wand legend, griff der Professor an seine Kapuze und zog diese dann hinter seinen Kopf. Weiße lange und zusammengebundene Haare kamen zum Vorschein, das Gesicht war mit zwei Narben auf beiden Seiten versehen, anscheinend waren jene von Klingenwaffen verursacht worden. Dünne Lippen repräsentierten den Mund des Professors und als er seinen Augenlider öffnete, erblickte man zwei blaugraue Augen, welche das Alter dieses Mannes immer noch nicht verrieten.
"Ich nehme diese Kapuze nur selten ab," sagte der Professor, während er zu seinem Stab griff und fuhr fort "aber ich meine mich daran zu erinnern, dass Kzinti ungern Wesen gegenüber stehen, welche ihr Gesicht verhüllen. Wenn Sie erlauben würden, würden wir Fenris herüberbeamen. Er würde sich dann auf die Suche nach weiteren Überlebenden machen. Achja er ist ein Wolf. In der Zeit könnte ich den Antrieb mir genauer anschauen und einige Maßnahmen einleiten, dass dieser nicht einfach so sich ausschaltet oder die Eindämmung sich verabschiedet."
Die Krallen des Kzinti hatte der Professor wenig beachtet. Er wusste, dass diese Verhalten bei allen Raubtieren, welche ausfahrbare Krallen besaßen, ein reines Abwehrverhalten war und maß jenem zwar den respektgemäßigen Verhalten zu, aber würde sich auch von solchem nicht einschüchtern lassen.

199

Sonntag, 21. Januar 2007, 19:41

Die Ankunft

- Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer -

Ich hörte den Ausführungen dieses Chandron-Äffchens genau zu und sog immer wieder die Luft ein. Jedoch gingen weder von ihm, noch von den anderen beiden Geruchsnuancen aus, die man als physische Reaktion auf eine Lüge interpretieren konnte. Offenbar sagte er die Wahrheit. Ich zog die Krallen wieder ein. "Es tut mir leid, daß unser Beinahe-Tod Ihren Zeitplan durcheinanderbringt. Da Sie offenbar keiner der in diesem Quadranten herrschenden Machtblöcke angehören, könnten Sie uns vielleicht neben einigen Ersatzteilen auch ein paar Ratschläge geben. Neutrale Basen, an denen wir uns versorgen können, Sternenkarten und dergleichen. Keine Reparatur nützt uns etwas, wenn wir im Anschluß direkt der Föderation oder den Klingonen vor die Geschützläufe fliegen."

Ich wandte mich dem Professor-Äffchen zu, als dieser seine Kapuze zurückschlug. Die Frage, woher dieser sein zumindest rudimentäres Wissen über die Kzinti bezog, ersparte ich mir. Die Datenbänke der Föderation waren wahrscheinlich voll mit diesen Informationen, die sie aus dem Kontakt mit einem einzigen Exemplar - mir - ziehen zu können glaubten. Nunja, zumindest stimmte es, wir mochten es nicht, wenn jemand sein Gesicht verbarg. Blickreaktionen waren ein wesentlicher Bestandteil unserer Körpersprache. Erwiderte der Gesprächspartner den Blick oder wich er aus? Aus diesem Grund brachten wir den augenlosen Kdatlyno auch einen Abscheu entgegen, der nicht nur in ihrem Angriff auf unsere Welten begründet lag.

Warum das Professor-Äffchen sein Gesicht überhaupt verbarg, war mir ein Rätsel. Jeder Kzintikrieger hätte diese Narben mit Stolz getragen und hätte sie nicht unter Stoff versteckt. Allerdings neigten die Äffchen dazu, alles unter Stoff zu verstecken. "Keinen Wolf. Der Rest meiner Crew bestand oder besteht ausschließlich aus Kzinti. Schwer verletzte Kzinti reagieren nicht mehr bewußt, sondern greifen alles an, was ihnen als Gefahr erscheint. Ein unbekanntes Raubtier, das durch die Gänge streift, wäre nicht sehr hilfreich. Ich selbst werde das Schiff nach Überlebenden durchsuchen. Ich weiß, wo sie stationiert waren, ich weiß, wie sie riechen und ich weiß, wie sie reagieren."

Ich wandte mich dem Ausgang zu. "Heiler, Ihr begleitet mich. Kylex, du sorgst dafür, daß unsere Gäste vollen Zugriff auf den Hauptrechner haben." Mit Ausnahme der privaten Dateien, aber das verstand sich von selbst.

200

Sonntag, 21. Januar 2007, 21:26

Die Ankunft

--- Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer ---

MaSvorra blickte zu Chmee und dann zu Kylex. Kurz zuckte er mit den Schultern und wandte sich Chmee zu, um ihm zu folgen. "Bin bereit." Seine Worte waren knapp, er ging davon aus, daß die Kzinti, die sie finden würden, schwer verletzt sein würden und die Mittel waren relativ begrenzt.

Eine Operation war hier vermutlich nicht möglich, vermutete er, aber er würde einfach den Dienst so versehen, wie er damals damit begonnen hatte. Mitten auf dem Schlachtfeld, der einzige, der rudimentäre Ahnung und etwas Geschick hatte, und er hatte die Krieger, die noch kämpfen konnte, zusammengeflickt, Knochen zusammengefügt und die Kameraden darin unterstützt, einen schnellen und mutigen Weg in den Tod zu finden. Sein Talent, neben dem Kampf, als Feldsanitäter, wurde erkannt, denn mancher Kampf konnte so gewonnen werden.

Kurz schweiften seine Gedanken zu Neireh, die auf dem Frachtschiff war, aber verdrängte ihn gewaltsam. Hier hatte er Arbeit zu erledigen und konnte sich nicht ablenken lassen. Sein Blick wanderte durch den Maschinenraum, der nicht vertrauenserweckend aussah. Ein Gedanke blieb dabei hängen, was wohl ein Trill auf einem Schiff voller Kzinti tat. Er würde sehen, ob diese Frage später beantwortet werden würde.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer