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201

Montag, 22. Januar 2007, 16:37

Die Ankunft

War das nun ein Scherz, echter Sarkasmus oder irgendeine rituelle Reaktion ? Chandron beschloss, diese Worte wirklich nur als Frage aufzufassen.

"Keine Ahnung, wie es mit ihren Antriebskontrollen und der Computersteuerung aussieht, aber wir haben eine Bogenkurs durch den Tiefraum genommen und unser Ziel liegt mitten im Nichts - wenn man den aktuellen Sternenkarten Glauben schenken darf. Die aktuelle Position liegt grob gesehen von den Tholianern aus plus fünf und von den Klingonen aus plus drei Aiis´Det, in Relation zum galaktischen Zentrum."

Auf den verständnislosen Blick des Trills reagierend schnappte sich Chandron den Tricorder aus der Oberarmtasche und rechnete ein wenig herum, bis eine allgemeiner verständliche Masseinheit herauskam.

"Also bei Warp 6 etwas über eine Woche in Richtung Zentrum und man wäre an den Grenzen des Imperiums, fast zwei Wochen bis zu den Tholianischen Grenzfestungen. Neutrale Basen ... Neutral zu wem ? Sparen wir uns eine Definition dieses meist irreführenden Begriffs, ich werde Ihnen einfach unsere Sternenkarten zur Verfügung stellen und dann können Sie selbst entscheiden. Sgra´an, ich denke wir beginnen umgehend mit der Sicherung des Energiekerns und der Lebenserhaltung, oder ?"

Noch etwas... Denn diese Waffen sahen einfach zu sehr nach reinen Mordmaschinen aus...

"Lord Riit, wenn Eure Artgenossen wirklich im verletzten Zustand durchdrehen wird der Heiler mit seinen Medikamenten sie nicht schnell genug ruhigstellen können, um ernsthafte Verletzungen zu vermeiden."

Chandron steckte den Tricorder weg, löste die Gurtschlösser der beiden Waffen und hielt sie dem Kzin hin.

"Diese Waffen haben einen integrierten Neuralscanner. Lebewesen werden beim Beschuss effizient betäubt. Durch den Scanner wird eine Anpassung des Lähmungsimpulses an die Konstitution des Ziels vorgenommen. Unbelebte Gegenstände allerdings werden durch submolekulare Torsion mit minimaler Hitzeentwicklung zersetzt. Könnte bei der Bergung hilfreich sein."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (22. Januar 2007, 18:09)


202

Dienstag, 23. Januar 2007, 21:16

Die Ankunft

Ich sah sie immer noch direkt an und konnte mir gut vorstellen, was sie gerade durchmacht, hatte ich vor einigen Jahren doch ein änliches Problem. Ich glaubte jedenfalls genau zu wissen, was ihr zu schaffen machte, denn die Blicke, die sie dem Klingonen zugeworfen hatte und umgedreht, sprachen für sich. Deshalb wagte ich einen kleinen Vorsprung.

"Es ging mir mal ähnlich, Chandron ist auch nicht einfach !" war alles was ich sagte und grinste leicht.

Nun mußte sie endscheiden, ob sie Hilfe oder Rat annehmen würde. Wer konnte ihr schon besser einen Klingonen erklären, als eine Klingonin.

Neireh

Depp vom Dienst

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203

Mittwoch, 24. Januar 2007, 15:16

Die Ankunft

Neireh trank noch einen Schluck von ihrem Glas das schon fast geleert war. Das Glas Ale für ihre Verhältnisse so schnell zu trinken verfehlte nicht seine Wirkung, zumindest begann sie sich zu beruhigen und einem wohlig, warmen Gefühl platz zu machen. SIvras Worte drangen nur langsam zu ihrem Bewußtsein vor und als sie die Bedeutung erkannte zog sie leicht überrascht eine Augenbraue hoch.
"Ist es so offensichtlich ?"
Sie hatte bisher nicht sicher gewußt das SIvra Chandrons Gefährtin war.
"Ich fühle mich beschämt das es offenbar so deutlich ist das es euch so amüsiert. Ich hoffe ihr lacht mich nicht aus dafür."
Ein weiterer Schluck leerte das Glas.
"Chandron ist also euer Gefährte? Es war sicher nicht einfach ? Zumal er kein Klingone ist, auch wenn er einige ähnlichkeiten besitzt. Erlaubt mir zu fragen wie ihr euch gefunden habt?"
Si vis pacem, para bellum
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Neireh« (7. November 2007, 21:55)


204

Mittwoch, 24. Januar 2007, 19:30

Die Ankunft

Mein Grinsen verschwand, da es wohl falsch verstanden worden war und ich erwiderte.

"Ich wollte wirklich nicht über euch lachen, ich mußte nur an damals zurück denken, welche Schwierigkeiten ich damit hatte. Da wir wohl genug Zeit haben und es Euch zu interessieren scheint, werde ich Euch davon erzählen. Ihr seit die erste Aussenstehende, die diese Geschichte zu hören bekommt und das ich sie mal einer Romulanerin erzählen würde hätte ich nie geglaubt, aber Zeiten ändern sich !"

Ich trank noch einen Schluck und fuhr dann fort.

"Ich war damals auf dem Weg nach nanI´lIr, als ich einen klingonischen Notruf empfing. Ich flog also zu dem Planeten und landete mein Shuttle. Was ich sah machte mich ziemlich wütend, ein Schlachtfeld voller Leichen. Doch das schlimmste dabei war, das sehr vielen in den Rücken geschossen worden war und es waren eindeutig klingonische Waffen gewesen. Ich scannte nach Überlebenden und fand auch eine schwache Signatur. Als ich zu dem Verletzten kam, wurde ich schon wieder überrascht, handelte es sich doch nicht um einen Klingonen auch wenn er so aussah. Ihr könnt euch ja denken, das es Chandron war. Zuerst wollte ich ihn gleich töten, doch dann siegte meine Neugier, ich mußte wissen was da geschehen war und so versorgte ich seine Wunden. Ich baute ein provisorisches Lager auf und brachte ihn dort hin. In der Nacht bekam er sehr hohes Fieber, bei dem er das Bewustsein zurück erlangte. Er schien mich für eine andere Klingonin zu halten, denn er nannte mich immer B´Rana, was mich noch mehr interessierte. Als das Fieber gesunken war und er wieder zu sich kam, sprach er mich zuerst aber immer noch mit diesem Namen an und ich sagte ihm wer ich war. Darauf hin erzählte er mir was passiert war und um wen es sich bei B´Rana handelte. Es stellte sich heraus, das sie meine kleine Schwester war und wir uns fast bis aufs Haar glichen. Ja so lernte ich Chandron damals kennen, das Lieben kam etwas später !"

Neireh

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205

Mittwoch, 24. Januar 2007, 20:58

Die Ankunft

Sie hörte SIvras Erzählung zu wie sie das erste Mal auf Chandron traf. Sie hatte ihm also einmal das Leben gerettet.
"Ihr habt also den Kontakt nicht verloren und habt euch wiedergetroffen ? Ihr standet doch sicher vor Problemen mit den Gefühlen des anderen umzugehen als ihr euch dessen bewußt wurdet und was der andere von einem erwarten könnte. Problemen die sich bei unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen nunmal ergeben wenn sie versuchen sollten ihre Leben zu vereinen.", versuchte Neireh näher auf die interspeziellen Probleme einzugehen ohne zu direkt darauf eingehen zu müssen. Vielleicht half es schon wenn sie von den Schwierigkeiten erzählte die sie und Chandron hatten zu Anfang.
Si vis pacem, para bellum
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206

Mittwoch, 24. Januar 2007, 22:10

Die Ankunft

Ich sah sie wissend an.

"Oh ja, daran errinnere ich mich nur allzu gut. Das Temperament eines Klingonen ist sehr feurig, aber wenn man Chandron richtig reizt, ist er mindestens genaus so schlimm. Zuerst hat natürlich unser jeweiliger Auftrag, bei dem wir uns gegenseitig unterstützen konnten, viele Spannungen entschärft. Ich mußte mich erstmal von der Vorstellung befreien, das Chandron nun richtig um mich Werben würde, ich war da eher die jenige, die die Initative ergreifen mußte um ihm zu zeigen was ich wollte und dann hatte ich innerlich auch noch den Konflikt auszutragen, dass ich ihm auch nicht weh tun wollte. Körperlich gemeint, die Liebe eines Klingonen ist sehr heftig, gerade beim erstenmal. Zum Glück waren meine Sorgen umsonst, unter der scheinbar schwachen Hülle steckte ein durch Hochschwerkraft abgehärteter Körper und wir kamen ohne Knochenbrüche davon. Wenn ein Klingone sich seiner Liebe ganz sicher ist, wird er zu 100% dazu stehen. Dabei ist es egal welcher Rasse der Geliebte angehört. Wir stehen zu unseren Gefühlen, auch wenn wir sie nur im Privaten zeigen. Wenn ihr wollt kann ich euch einen Rat geben, doch dazu muß ich erstmal eurer genaues Problem kennen. Ihr meintet vorhin, das ihr etwas falsch gemacht habt, wie kommt ihr darauf !?"

Neireh

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207

Mittwoch, 24. Januar 2007, 23:03

Die Ankunft

Das Klingonen sehr viel Temperament hatten war nichts neues, aber das konnte sie zuweilen auch wenn es durch die beherrschte Oberfläche ihres kontrollierten Selbst brach.
"Ich denke ich brauche noch ein Glas...", sagte sie nur.
Erst wollte sie sich nur selbst ein Glas Ale holen, aber dann bestellte sie für die Klingonin einen Blutwein dazu. Damit setzte Sie sich wieder, stellte SIvra wortlos den Blutwein hin und atmete nach dem nächsten Schluck Ale kurz hörbar durch.
"Das ich mit einer Klingonin über Beziehungsprobleme reden würde hätte ich auch nie geglaubt. Genausowenig wie das ich einmal so für einen Klingonen empfinden würde. Ich fürchte mein Verstand ist mir bei Gefühlsdingen im Weg und ich denke zuviel anstatt einfach zu handeln und sich von den Gefühlen leiten zu lassen. Aber das bin ich nicht gewohnt. Ich weiß nicht was er von mir erwarten könnte, ich bin keine Klingonin also reagiere ich vielleicht nicht so wie er erwartet. Ich wollte nicht das er dann vielleicht enttäuscht ist. Aber statt ihn zu fragen was er erwartet und sich langsamer zu erforschen hätte ich es wohl drauf ankommen lassen sollen."
Sie schluckte kurz und nahm noch einen Schluck. Warum musste alles immer so kompliziert sein...
"Nun.. sagen wir das wohl alles schief ging. Auch wenn ich klingonisches Knurren kaum deuten kann... Frustration war auch so erkennbar. Er sagte noch das er auch nicht wüßte was ich von ihm erwarte und er lieber ginge bevor er mir "zu klingonisch" würde. Dann verschwand er so schnell das ich schon dachte er würde die Tür einschlagen, wenn sie sich nicht noch rechtzeitig geöffnet hätte. Vielleicht hätte ich klingonischer Poesie oder Opern mehr Beachtung schenken sollen, aber ich konnte ja auch nicht wissen das es jemals nützlich sein würde zu wissen wie klingonische Beziehungen und Werbungsspiel ablaufen."
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208

Donnerstag, 25. Januar 2007, 12:58

Die Ankunft

- Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer -

Ich nickte kurz und nahm die Waffen entgegen. Für die Betäubung anderer Kzinti würde ich sie nicht benötigen, aber vielleicht konnten sie bei der Beseitigung von Schutt tatsächlich ganz hilfreich sein. Nachdem ich nun meine Projektilwaffe, den obligatorischen Wzai und diese beiden neuen Waffen trug, deutete ich eine Kopfbewegung in Richtung MaSvorra´s und des Ausgangs an und setzte mich in Bewegung.

- Gang vor dem Maschinenraum -

Ich wartete, bis der Heiler nachgekommen war und sich die Tür geschlossen hatte. "Wir werden keine Überlebenden finden.", knurrte ich leise. "Zumindest keine, denen Ihr noch helfen könnt. Wären sie auch noch einigermaßen bei Bewußtsein und Verstand, hätten sie sich sofort in Richtung Brücke oder Maschinenraum geschleppt." Weitere Erklärungen waren nicht nötig, der Heiler wußte genau, wie widerstandsfähig ein Kzinti-Krieger war.

Ich musterte ihn kurz, bevor ich mich wieder in Bewegung setzte. "Also, was ist passiert. Und wer sind Eure Begleiter?"

209

Donnerstag, 25. Januar 2007, 14:06

Die Ankunft

MaSvorra folgte Chmee und seufzte kurz fast unhörbar.

"Wir haben die Station etwas überstürzt verlassen, waren auf dem Weg nach Vulkan. Nach mehreren Fluchtmanövern und einem Ionensturm, der das Shuttle stärker beschädigte als erwartete, wurden wir von Chandron eingesammelt. Er scheint in Ordnung zu sein, soweit ich das beurteilen kann. SIvra HoD von der Station ist bei ihm, ebenso dieser seltsame Professor, den Ihr kennengelernt habt. Er hat einen Caniden und einen Vogel bei sich, scheint ein Kennzeichen von ihm zu sein. Chandrons Aussagen nach, sind sie auf dem Weg zu einer Station die gebaut werden soll. Im Computer besteht Zugang zu den allgemeinen Informationen der Gruppe oder wie man es nennen mag. Sie sind unabhängig von der Föderation, dem Klingonischen Reich und Romulanischen Reich. Jedenfalls sind Chandron und seine Begleitung die ersten gewesen, die uns geholfen haben, etwas zu essen, Schlafplatz und eine Reparatur des Shuttles am Zielort, wenn möglich, angeboten haben. Wir hätten sonst notlanden müssen."

Der Gang lag etwas im Halbdunkel, da das Licht nur flackerte, es zischte an manchen Ecken und es roch etwas verbrannt.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

210

Donnerstag, 25. Januar 2007, 15:17

Die Ankunft

Ich nahm den Blutwein, nickte und wartete, bis sie sich gesammelt hatte. Aufmerksam hörte ich ihr zu und sah Neireh mit großen Augen an, hatte ich das gerade richtig verstanden? Es war ein Wunder, daß sie noch lebte. Nachdem sie geendet hatte, brauchte ich erstmal einen Schluck Blutwein und exte den Becher. Dann stand ich auf und holte zwei neue Getränke. Nach dem ich nun auch Neireh einen Becher gegeben hatte, räusperte ich mich und versuchte es ihr zu erklären.

"Wenn ich das richtig verstehe, habt ihr ihm also zuerst zu verstehen gegeben, das ihr seine Gefühle teilt und dann um ein langsameres Vorgehen gebeten. Bei qelyIS, ihr könnt euch glücklich schätzen, das euch euer Parmaqai solche starken Gefühle entgegen bring, denn sonst wärt ihr jetzt wohl kaum unversehrt. Er muß eine sehr starke Selbstbeherschung haben und das kann man nicht von jedem Klingonen behaupten. Nun, ich werde Euch von unseren Werbungsritualen erzählen, damit Ihr ihn besser versteht. Normalerweise, wenn ein Klingone sich verliebt hat, versucht er, die Lady seiner Herzen zu erobern, indem er ihr Gedichte, Lieder oder ein selbst erlegtes Targhherz überreicht. Wenn sie seine Werbung annimmt, lädt sie ihn zum Essen ein, wozu er eine bestimmte Fleischkeule mitbringt. Sollte sie die Werbung ablehnen, sagt sie zu ihm, daß sie sich die Haare waschen geht und er weiß, woran er ist. Manche Klingonen geben dann natürlich noch nicht auf und versuchen es weiter, doch es ist selten das eine Klingonin ihre Meinung ändert. Hat sie sein Werben allso erhört, verspeisen beide das Fleisch. Es ist an ihr, ihm zu zeigen, daß sie bereit ist weiter zu gehen und sie sagt zu ihm die uralten Worte, die qeylIS einst zu Luqara sagte. "mu wa akiruSta " was in der alten Sprache soviel bedeutet wie ´Heute ist ein guter Tag zum sterben´. Sie will damit ausdrücken, das ihr altes Leben vorbei ist und sie bereit ist, mit ihm ein neues anzufangen. Er erwidert daraufhin, daß sie ihn töten soll, was natürlich auch nur sinnbildlich gemeint ist. Daraufhin wird sie ihn angreifen und ein heftiger Kampf entsteht, wo keiner den anderen schont, es ist unabdingbar, daß dabei Blut fliest, damit die Partner den Geruch des anderen richtig in sich aufnehmen können. Ab diesem Zeitpunkt ist es nicht mehr möglich, die Vereinigung abzubrechen, der Verstand hat da schon lange ausgesetzt und der Geruch verstärkt es noch. Die beiden fallen da nur noch übereinander her. Es gibt natürlich auch Situationen, wo keine Zeit für langes Werben bleibt und es wird alles ziemlich abgekürzt, doch daß sie kämpfen, sich beißen und der Leidenschaft freien Lauf lassen, das wird sich auch da nicht ändern. Nach der ersten Nacht sehen sich die beiden als, wie würden es die Menschen ausdrücken, ja als verlobt an!"

Ich nahm einen weiteren Schluck und sah zu Neireh, ob sie noch Fragen hätte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (25. Januar 2007, 16:25)


211

Donnerstag, 25. Januar 2007, 16:44

Die Ankunft

- Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer -

Nachdem die Beiden verschwunden waren, sah Chandron kurz zum Trill - Kylex wie er sich in Erinnerung rief - und als dieser keine Anstalten machte, irgend etwas weiter zu erklären oder vorzuschlagen, wurde wieder der Tricorder gezückt und die Feldkontrolle gescannt.

Das sah verdammt übel aus...

"Emitter nur noch bedingt funktionsfähig, energetische Wandler unter zehn Prozent Effizienz, Dilithiumkammer liefert mehr Fehlermeldungen als Feldstärke... Wenn ich die Wahl hätte, würde ich alles rausreissen und verschrotten. Na was solls, improvisieren wir halt."

Die Plasmawandler sahen auch so aus, als ob sie in Kürze auseinanderfallen würden. Zusätzlich schien irgend etwas gewaltig Leistung zu verbrauchen. Chandron suchte den betreffenden Kreis, versuchte, in einer Kombination aus den Diagnoseprogrammen dieses Schiffs und den Punktscannern der TLA 3715, deren Computer über Funk die entsprechenden Anweisungen bekam, die Fehlerquelle auszumachen.

Anschliessend legte er eine Leitung tot.
Nur wurde das Kommando zwar befolgt, aber nicht ausgeführt. Der Befehl war verarbeitet worden, aber die angesprochenen Baugruppen reagierten nicht.
Wieder der Tricorder, gepaart mit den Punktscannern. Chandron folgte den Informationen, die der Computer der TLA 3715 ihm sandte, entfernte eine Wartungsklappe und unterbrach die betreffende Leitung von Hand.

"Kurzschluss in den sekundären Energiewandlern. Die Phaserbänke sind erst jetzt ohne Strom, das Abschaltkommando kam nicht durch.", erklärte er sein Vorgehen.

Zurück am Kontrollpult zeigte diese Aktion langsam Wirkung, als der betroffene Teil der Energieversorgung sich langsam vom langen Leistungsentzug zu erholen begann. Nun hatte man etwas Spielraum für weitere Reparaturen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (25. Januar 2007, 16:45)


Neireh

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212

Donnerstag, 25. Januar 2007, 17:14

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Bereitschaftsraum ---

Daß sie noch lebte? Elemente.. er hätte ihr nichts angetan oder doch? Etwas entsetzt starrte sie SIvra an. Vermutlich wich gerade die Farbe aus ihrem Gesicht, während sie etwas schluckte.
"Ich denke nicht das mich ernsthaft verletzt hätte, aber ich vermute, der Korridor hat ein paar Beulen mehr. Auch bin nicht so zerbrechlich und schwach wie ein Terraner."
Egal was in dem Becher war den SIvra ihr mitgebracht hatte, sie hoffte es wäre stark genug um das gehörte besser zu verarbeiten und nahm einen großen Schluck.
"Sicher wir haben an Bord des Shuttles zusammen gegessen und als unsere Vorräte knapp wurden war es auch mehr ein praktischer Vorschlag auf dem nächstbesten Planeten frisches Fleisch zu jagen und er sich sicher besser mit der Jagd auskannte als ich... in diesem Licht betrachtet bekommt es allerdings auch eine andere Bedeutung, wenn er für mich jagen würde. Wenn man so darüber nachdenkt... Wir hatten viel Zeit uns auf dem Shuttle zu unterhalten. Kulturelle Eigenheiten auszutauschen, Diskussionen zu führen über Vorzüge und Geschmack von Speisen und Getränken. Ich versuchte, ihm Kaodt´aehuho beizubringen, aber in dem Spiel hatte er wenig Chancen. Ist wohl kein Spiel für Klingonen. Ich könnte nicht sagen, wann ich begann zu merken, daß uns eine Art unsichtbares Band zu verbinden schien. Unbewußt war es sicher viel früher. Es war ein verwirrendes Gefühl und daß er keine klare Aussage über seine Intentionen gab, warum es ihm so wichtig war, an meiner Seite zu bleiben.. ob nun aus Verpflichtung einem Freund gegenüber war mein Leben zu schützen oder aus einem anderen Grund. Ich war mir nie sicher, wie ich das zu deuten hatte oder er verstand die indirekte Aufforderung, sich zu erklären nicht wirklich."
Sie trank einen weiteren Schluck und wartete einen Moment. "Wir haben es aus dem Ioenensturm geschafft, aber scheitern vor unseren Gefühlen scheint mir.. Was soll ich jetzt tun? Ich weiß nicht wie ich ihm begegnen soll. Wird er mich nun zurückweisen?"
Si vis pacem, para bellum
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (25. Januar 2007, 17:19)


213

Donnerstag, 25. Januar 2007, 21:12

Die Ankunft

Ich sah sie ernst an und nahm selber noch einen Schluck von meinem Blutwein, sie hatte nichts dazu gesagt, das ich ihr ebenfalls Blutwein gereicht hatte und sie schien ihn auch gut zu vertragen. Das was ich nun sagen würde, hätte ich vor ein paar Monaten, bestimmt keiner Romulanerin erzählt, doch die Vergangenheit muß endlich ruhen.

"Wenn ihr euch ganz sicher seit, das ihr diesen Krieger wollt um mit ihm euer Leben zu teilen, dann solltet ihr so vorgehen.... !"

Ich machte eine kurze Pause und nahm einen weiteren Schluck.

"Geht in euer Quartier, dämmt das Licht und stellt viele Kerzen auf. Schafft Platz auf dem man sich bewegen kann, stellt ein Fass Blutwein bereit, für später, ihr werdet es warscheinlich brauchen und legt zwei Bet´leth bereit. Zieht etwas an was zu euch am besten passt, womit ihr z.B. als Botschafterin vor einer wichtigen Person auftreten würden, es muß euren Status symbolisieren. Dann ruft ihn zu Euch. Er sollte Euch beim betreten nicht gleich sehen, sondern sein Blick sollte auf eines der Schwerter fallen. Werft mit einer Vase, Schale, Becher oder etwas Änlichem nach ihm. Da er ein Krieger ist wird er nach dem Bet´leth greifen, dann knurrt ihn an und brüllt ihm die Worte "mu wa akIruSta " endgegen. Dann kommt es auf ihn an, entweder er nimmt es an oder er wird gehen. Sollte er bleiben gibt es kein Zurück mehr und ihr solltet ihn angreifen. Versucht ihm das Schwert aus den Hand zu schlagen, schafft ihr das, springt ihm an den Hals und beisst ihn in die Wange. Der Rest ergibt sich von alleine !"

Ich hatte sie nicht aus den Augen gelassen um ihre Reaktion sehen zu können.

"Das ist der Rat den ich euch geben kann, wenn ihr es auf die klingonische Weise versuchen wollt. Auf diese Art weiß er auf jeden Fall woran er ist !"

Neireh

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214

Donnerstag, 25. Januar 2007, 22:32

Die Ankunft

Neireh folgte ihren Ausführungen mit großen Augen. Sie hätte sich ja nie träumen lassen das sie einmal so ein Gespräch mit einer Klingonin führen würde. Die Situation hatte etwas unwirkliches und paradoxes.
Wollte Sie diesen Klingonen? Sie sah ihn doch schon lange nicht mehr als Klingonen sondern als Mann den sie zu lieben gelernt hatte. Sich vorzustellen ihn zu verlieren war schmerzhaft auch wenn sie sich erst hatte dessen bewußt werden müssen was sie wirklich für ihn empfand.
Das merkwürdige Zeug in dem Becher schien zumindest eine ähnliche Wirkung wie Ale zu haben. War vermutlich Blutwein, sie hatte nicht gefragt was es war, aber einem gewissen grad wars wohl egal wie das schmeckte.

"Mit Dingen nach ihm zu werfen daran könnte ich mich wohl gewöhnen.", antwortete sie und lächelte leicht. "Aber ich besitze nicht mehr viel mehr als ein paar Kleider zum wechseln und was sich im Shuttle befindet. Kerzen könnte man replizieren aber ein Faß Blutwein oder diese Schwerter? Ich weiß nicht mal mit ihnen umzugehen. Ob es der richtige Weg für mich wäre auf diese Weise? Wenn er mich nicht versteht wie ich bin, wird er mich nie verstehen. Ich kann und will keine Klingonin werden und meine Identität aufgeben. Ich will nur versuchen ihn zu verstehen und das er mich versteht. Wie reagierte denn Chandron darauf? Er ist ja kein Klingone ?"
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215

Donnerstag, 25. Januar 2007, 22:41

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-
-Kylex-

Ich verstand nicht allzu viel von den technischen Zusammenhängen, aber vermutlich würde Chandron noch mehr Energie benötigen.

„Ich werde die Energieversorgung der Brücke, im Hangar und der Quartiere unterbrechen.“

Mißtrauig legte ich die Waffe ganz aus der Hand, aber nicht außer Reichweite und tippte die entsprechenden Befehle in die Konsole. Soweit so gut, dachte ich und überlegte, welche Systeme, die wir im Augenblick nicht benötigten, noch Energie besaßen. Ich wollte gerade noch die medizinische Versorgung abschalten, als die Konsole erst Funken sprühte und schließlich in Flammen aufging. Schnell sprang ich einen Schritt zurück. Als nächstes bekam ich einen Schlag, als ich kurzentschlossen die Waffe aus den Flammen zog. Ich war mir nicht sicher, in wie weit Kzinwaffen Feuer vertrugen.

216

Freitag, 26. Januar 2007, 05:21

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-

Chandron suchte noch in den Befehlsketten und Anzeigen herum, als plötzlich eine Spannungsspitze angezeigt wurde. Keine Sekunde später stand die Konsole in Flammen, an der sich der Trill zu schaffen gemacht hatte.

"N´arraleth ! Haben die Födies immer noch nichts über vernünftige Entkopplung gelernt ?"

Noch mitten im Fluchen sah er, wie der Trill seine Hand ins Feuer steckte, um diese Waffe herauszuziehen. Wie dumm musste man sein... Andererseits gab es Energiesysteme, die bei Destabilisierung die Handwaffe in eine regelrechte Bombe verwandelten, also waren diese eigentümlichen Waffen vielleicht mit einem solchen ausgestattet.

Chandron suchte hektisch nach irgendwelchen Geräten, die nun helfen konnten. Plasmafeuer war nichts, was man zu lange ungelöscht lassen durfte.
Hektisch zwischen der "eigenen" Konsole, dem Tricorder, den Wänden hin und her blickend, nebenher den Computer der TLA 3715 mit Befehlen versorgend, versuchte Chandron, entweder diese Energiestränge dort abzuschalten oder wahlweise so etwas wie einen Feuerlöscher zu finden.

Zumindest einer der ausser Kontrolle geratenen Energieleiter konnte auf die Schnelle gefunden werden, was aber eher Zufall als Können war.
Diesmal funktionierte wenigstens das Abschaltkommando, doch waren immer noch zwei weitere Plasmaleitungen aktiv und pumpten das ultraheisse Ionengemisch weiter in die zerstörte Konsole, die immer mehr dahinschmolz.

Wie hiess dieses verdammte Wort, diese Födie-Bezeichnung für personengebundene Brandbekämpfungsgeräte noch ?

Ach ja !

"Wo sind die Feuerlöscher ? Sicherheitskontrollen ? Unterbrecher oder Kraftfelder ???"

Wie schwer sich der Trill verletzt hatte, würde man später sehen, wenn die Gefahr, das der ganze Maschinenraum sich in eine Plasmahölle verwandelte, abgewendet worden war.

Verdammte Födietechnik !!! Zu geizig, um vernünftige automatische Unterbrecher, galvanische Entkoppelungen oder andere aufwendige, aber lebensrettende technische Sicherungen einzubauen !
Romulaner, Cardassianer, Klingonen, Ferengi - der Rest der bisher bekannten Völker - sogar die Borg - waren da auch nicht besser...
Eine Galaxie voller geiziger Dummköpfe - und nun hatte man mal wieder das Problem, mit solchem konzeptionellen Schrott eine Notsituation bewältigen zu müssen...

M._D._Dragon

unregistriert

217

Freitag, 26. Januar 2007, 08:35

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-

Während Chandorn und dieser Trill namens Kylex den Brand löschten -jedenfalls es versuhcten, war der Professor mehrfach um den Warpkern herumgegangen, hatte ihn ngenau gemustert. Die Analyse, welche Chandron vorher mit dem Tricorder und den noch funktionierenden Kontrollen gemacht hatte, stimmten. Doch eine Sache hatte er nicht festgestellt: Der Kern lief asymetrisch. Ein Vorzeichen, dass ein nächster Warpflug kein Vergnügen sein würde.
Mit einem Schlag seines Stabes öffnete der Proffesor im Vorbei gehen eine versteckte Luke, holte den Feuerlöscher heraus, welcher Chandron suchte und eilte dann etwas schneller zum Brand und aktivierte den Löscher, der spezielle für Plasmafeuer angefertig wurde.
Als das Feuer gelöscht war, betrachtete sich der Professor mit einem kurzen Blick die Hände des Trills "Ihr Symbiont wird sich darüber nicht freuen, dass Sie ihm Schmerzen bewusst zugefügt haben. Neben Sie diese Salbe hier, sie wird erstmal notdürftig für Heilung sorgen bis der Doktor wieder da ist." sagte der Professor in ruhigem Ton und ging an eine andere Konsole, die nach mehrmaligen Aufflackern endlich funktionierte.
"ich habe schon vieles gesehen in meinem Leben und eigentlich stellte ich gar keien Fragen mehr, was das Universum so macht. Aber ich finde es merkwürdig. Wir treffen auf ein Shuttle, welches eine romulanische Diplomatin und einen klingonischen Arzt an Bord hatte, und dann auf ein Föderationsschiff, dessen Besatz aus einem Trill und sonst nur Kzinti besteht. Ich bin ehrlich gespannt, was als nächste kommt."

218

Freitag, 26. Januar 2007, 10:04

Die Ankunft

Ich antwortete sofort.

"Bei Chandron und mir war es ähnlich, auch wenn er der Jenige war, der die Sache dann vorrangetrieben hat, er würde nie auf die Idee kommen sein wares Ich zu verleugnen, doch es war als Zeichen für mich gedacht und ich habe das auch so verstanden. Deshalb denke ich, das es auch bei euch hilfreich wäre. Ich schätze euren Krieger nicht so ein, das er auf den Gedanken kommen könnte, dass ihr euch nun immer wie eine Klingonin aufführen werdet, es soll nur eure Bereitschaft zeigen, das ihr ihn wollt und ihn ihn besser verstehen lernen möchtet. Den Blutwein könnt ihr von mir haben und ich würde euch auch zwei Bet´leth leihen. Was das Kämpfen an sich angeht...!"

Ich machte wieder eine Pause und konnte mir nun wieder ein Grinsen nicht verkneifen.

"Da wüsste ich auch schon abhilfe. Was die kleidung betrifft, zieht einfach das Beste an was ihr bei euch habt oder ich kann euch einen Datenpadd geben, von dem aus ihr euch die Tracht der ersten Luqara replizieren könnt. Doch ich denke, dass das nicht unbedingt sein muß !"

Ich sah sie fragend an und war gespannt darauf, ob sie über ihren eigenen Schatten springen würde.

219

Freitag, 26. Januar 2007, 15:15

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-

Chandron blickte erstaunt auf, als der Professor sich plötzlich als Heiler mit Interpezieskenntnissen entpuppte und auch gleich geeignete Arznei für einen sicherlich unvorhersehbaren Vorgang parat hatte.

Trotzdem war noch der Plasmastrom der letzten beiden Leitungen zu unterbrechen.
Immerhin gab der Löschschaum noch etwas Zeit, die nun genutzt wurde, als zwei EPS-Relais endlich ansprachen und die Reste der Konsole nicht mehr weiter mit Plasma "betankt" wurden.

"Das zu dem Thema. Ernsthafte Verletzungen ?"

wurde in Richtung Kylex und Professor gefragt.

"Ich habe leider keinerlei medizinische Fähigkeiten, werde mich daher weiter mit der Technik hier befassen."

Wieder an die Konsole, Schadensmeldungen absuchen, die Schlimmsten anzeigen lassen...

Wenigstens kein Hüllenbruch, der nicht schon versiegelt oder abgeschottet worden war.
Atmosphäregeneratoren schienen noch zu laufen, wenn auch mit verringerter Leistung...
Die Heizung sah allerdings ziemlich unterversorgt aus.
Chandron überprüfte nochmals die Energieanzeigen und zweigte entbehrliche Ressourcen in Richtung Heizsysteme ab.
Alle atmosphärelosen oder sonstwie abgeschotteten Bereiche, deren Umstände keinerlei Leben mehr ermöglichten, wurden so weit wie möglich abgeschaltet, damit die freigewordene Energie auf die Strahlungsschirme gelegt werden konnte.

Kosmische Strahlung war zwar recht harmlos, aber die Sekundärstrahlungen, die beim Auftreffen auf Metall und dickere Wände entstanden beinhalteten so ziemlich das gesamte altgriechische Alphabet an radioaktiven Wellen. Das musste man nun wirklich nicht ins Schiff lassen. Die Sensoren der TLA 3715 würden mit dieser Abschirmung leicht fertigwerden aber nun war zumindest eine medizinisch bedenkliche Störungsquelle beseitigt, die bei der Suche nach Überlebenden hinderlich sein könnte.

Ein leiches Ziehen ging von den Fingern zum Ellbogengelenk. Diese verdammten Touchscreens ! Echte Tastaturen waren mechanisch belastbarer und meistens zuverlässiger.

Chandron streckte sich kurz und machte weiter.
Was auch immer diesem Schiff zugestossen war, es hatte eine ziemlich lange Liste an ernsthaften Schäden verursacht.
Mal sehen... Subsystem Lebenserhaltung... Atmosphärenregelung... Filterfunktionen...
Wenigstens die stechenden Gase aus Plasmalecks und verschmorten Polymeren sollte man doch irgendwie absaugen lassen können...

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Freitag, 26. Januar 2007, 17:59

Die Ankunft

- Gang vor dem Maschinenrauum - K.W.S. Kehlenfetzer -

"Eine unabhängige Fraktion?", brummte ich vor mich hin, während ich mich langsam den Gang herunter in Bewegung setzte. Ich glaubte zwar nicht daran, Überlebende zu finden, jedoch wollte ich die Toten auch nicht auf meinem Schiff verwesen lassen. "Was meint Ihr, wie vertrauenswürdig sind diese Leute?"

Auf dem Weg zum Bug kamen wir an der Krankenstation vorbei. Da sich die Tür nicht automatisch öffnete, rammte ich kurzerhand meinen Wzai dazwischen und hebelte sie auf. Ich wartete einen Moment, ob man das typische Fauchen eines außer Kontrolle geratenen Kriegers vernehmen würde, bevor ich die Tür komplett aufzog.

Geräusche waren keine zu hören und auch das Licht war erloschen. Doch der Geruch nach Blut, Wut und Tod war fast schon überwältigend. Ich knurrte leise und versuchte, in dem spärlichen Licht, das vom Gang in die Station flackerte, etwas zu erkennen. "Eine halbe Oktal. Wahrscheinlich haben sie sich im Wahn gegenseitig umgebracht.", konstatierte ich. Ich zog eine der Waffen, die ir Chandron ausgehändigt hatte und feuert versuchsweise auf einen der Körper. Da nichts geschah, kehrte ich auf den Gang zurück. "Haben wir irgendetwas, um sie zu desintegrieren?"