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221

Freitag, 26. Januar 2007, 20:13

Die Ankunft

MaSvorra spähte hinein und zuckte dann mit den Schultern. "Nicht, daß ich wüßte. Habt Ihr keinen eigenen Disruptor?" Sein Blick ging über die Zerstörungen im Gang. "Bislang habe ich keinen Grund, mißtrauisch zu sein. Bei diesem Professor wäre ich vorsichtig, aber Chandron und SIvra vertraue ich vorerst."

Entschlossen ging er weiter und schob Trümmer zur Seite. "Soll ich weiter mitkommen? Ihr habt nicht wirklich Verwendung für mich und Euer Begleiter scheint unter Schock zu stehen, da er auf mich nicht reagiert hatte als ich fragte, ob ich die Wunden versorgen sollte."
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
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Neireh

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222

Freitag, 26. Januar 2007, 20:53

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Bereitschaftsraum ---

Neireh sah SIvra einen Moment überlegend an.
"Das würdet ihr tun ? Ich meine diese Schwerter ausleihen ? Ihr kennt mich nicht und doch würdet ihr mir mehr helfen als ich überhaupt erwarten würde. Damit würde ich in eurer Schuld stehen. Zum einen da ihr uns aufgenommen habt und eure Hilfe jetzt. Die Idee ein altes Leben zu beenden um ein neues zu beginnen hat etwas für sich... ich besitze noch meine alte Uniform als Zeichen meines alten Lebens. Ich hatte sie aus welchen Gründen auch immer reparieren lassen, obwohl ich genau wußte das ich niemals zurückkehren könnte. Aber es scheint an der Zeit damit abzuschließen."
Sie nahm noch einen Schluck und verzog leicht das Gesicht als sie sich des Geschmacks bewußt wurde.
"Nunja der Blutwein wird sicher mit jedem Schluck besser. Nicht schlecht, aber gewöhnungsbedürftig."

Irgendwie mußte sie wenn sie so über die Situation nachdachte plötzlich grinsen. "Wißt ihr wenn diese Situation nicht so ernst wäre, wäre sie zum lachen. Eine Romulanerin muss sich von einer Klingonin Verführungstipps für klingonische Männer geben lassen. Wenn ich das jemals jemand erzählen sollte, würde der mich auslachen und für verrückt erklären. Man kann eben nicht kontrollieren wohin einen das Herz führt. Vielleicht werden uns die Elemente wenig gemeinsame Zeit gönnen und ich will sie nutzen."
Damit hob sie den Becher nochmal und prostete ihr zu. "Auf die größte Macht von allem."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
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"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

M._D._Dragon

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223

Freitag, 26. Januar 2007, 21:19

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-

Der Professor hatte den etwas erstaunten Blick von Chandron im Augenwinkel mitbekommen, während er in der Konsole mehrere Befehle eingab. "Ich arbeite nun an Antrieben seit mehr als 80 Jahre. Ich habe viele Personen mit Verbrennungen gesehen. Diese Salbe dient nur als eine Art erste Hilfe, wobei ich nicht weiß, ob sie für alle Rassen hilfreich ist. Aber zum Warpkern, wir müssen ihn herunterfahren außer wir wollen weitere Risiken eingehen." sagte der Professor ruhig und wartet auf die Antwort von Chandron, der an einer weiteren Konsole die anderen System kontrolliert hatte.

224

Samstag, 27. Januar 2007, 03:00

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-

Chandron nickte kurz,überprüfte die Zugriffsberechtigungen der Konsole und legte einige Energiediagramme auf den Schirm.

"Alles klar. Warpkern auf 90% und sinkend. Deaktiviere Primäre Energiewandler für Waffensysteme, Sensoren und Antriebe."

Während er sprach überprüfte er sämtliche angesprochenen Teilsysteme sowohl mit den Anzeigen als auch mit der schon bewährten Kombination aus Tricorder und TLA-Sensoren.

Einige Abschaltungen wurden verspätet ausgeführt, konnten aber über die Sekundärkreisläufe doch noch sichergestellt werden.
Nun das Energieniveau so anpassen, das die Lebenserhaltung und die Strahlenabschirmung genauso weiterliefen wie die Beleuchtung...

"Warpkern auf 40%. Bereite Umschaltung auf Fusionsreaktor und Notenergie vor."

Wieder einige Befehlsketten,von denen nun allerdings immer mehr nicht vollständig ausgeführt oder bestätigt wurden. Chandron konzentrierte sich zuerst auf die reagierenden Subsysteme.

"Warpkern auf 10%. Weitere Abschaltungen und Energieumschaltung werden dauern - die betroffenen Systeme reagieren nicht auf die direkten Kommandos. Fehlersuche läuft."

Einige der Plasmaleitungen zogen immer noch Energie aus dem System, das konnte man aber endgültig abschalten, indem man den Kern ganz herunterfuhr. Chandron versuchte nun zunächst, die Koppelung der benötigten Systeme auf die kombinierte Versorgung durch Notbatterien und Fusionsreaktor umzustellen, scheiterte aber daran, das bei Zuschaltung eben dieser Kombination deren Energie ebenfalls in die unbenötigten Bereiche abfloss.

Chandron entschloss sich zu einer eher ungewöhnlichen Massnahme, gab dazu einige Befehle an den Computer der TLA 3715 und bereitete sich auf das Kommende vor...

Einen Knopfdruck später wurde der Warpkern schlagartig auf Null gefahren, und erst mehrere Sekunden später, in denen im Maschinenraum plötzlich der Transporter erklang und etwas im typischen Lichtwirbel entstand, kam die Notenergie Online.

Chandron grinste verhalten.
"Alles klar. Hab das verschmorte Relais direkt aus der Wand beamen lassen. Mechanische Suche hätte mir zu lange gedauert. Mal sehen, wie es nun mit der Energie aussieht."

Den nun im trüberen Schein der Notenergie aufflackernden Kontrollen zufolge war diese Aktion eine Art Erfolg gewesen. Nur durfte man keinesfalls vergessen, vor der Reaktivierung des Warpkerns das entfernte Relais durch ein Funktionierendes zu ersetzen.

"Warpkern deaktiviert, Notenergie auf Fusionsreaktor und Batterien bei momentanem Energieverbrauch für mindestens zwei Wochen stabil. Lebensmittel und Wasser werden wir uns allerdings herüberbeamen lassen müssen."

Zwei Kommandos später wurde das Gefunzel der Notbeleuchtung wieder durch die volle Lichtintensität abgelöst.
"Sgra´an, zwei Tage weniger, dafür aber bei voller Beleuchtung. Diese Zeit sollten wir schon dadurch einsparen, das wir nicht halb blind herumstolpern müssen."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (27. Januar 2007, 12:17)


225

Sonntag, 28. Januar 2007, 01:23

Die Ankunft

Ich prostete ihr entgegen.

"Ja auf die Liebe !"

Ich trank noch etwas, solangsam machte sich der Blutwein bemerkbar.

"Ihr könnt mir glauben, dass ist das erstemal, dass ich sowas anbiete und ich denke nicht, das ich das oft wiederholen werde. Doch meine innere Stimme sagt mir, das ihr es wert seit. Bei qeylIS hab ich das gerade gesagt ? Zeiten ändern sich wirklich ! Ich sollte dazu vielleicht etwas erklären. Mein vav, seine Brüder und später auch mein erster loD´nal wurden von eurem Volk getötet...."

Wieder brauchte ich eine Pause als ich an den Schmerz dachte.

"Ich habe sie alle gerächt und nun ist es Zeit weiter zu gehen. Durch Chandron habe ich die Rogue Fleet kennen gelernt und erst dort richtig begriffen, das man besser miteinander auskommt als man denkt. Auch meine Schwester ist seit einiger Zeit mit einem eures Volkes verheiratet und sie haben eine wundervolle Tochter.
Und ich denke eure Uniform ist genau das richtige. Nehmt ihr an Neireh ?"

Neireh

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226

Sonntag, 28. Januar 2007, 12:39

Die Ankunft

Sie nickte leicht, was aber dazu führte das sie nur spürte wie sich der Alkohol bemerkbar machte.
"Es ist sicher auf beiden Seiten viel Blut geflossen, meine Familie hatte zwar keine Verluste durch Klingonen zu beklagen, aber dafür durch unser eigenes Volk und den Geheimdienst. Es ist schmerzlich, aber dennoch liebe ich mein Volk und es hat etwas besseres verdient. Auch wenn manche vielleicht einem Mischling überhaupt das Recht absprechen würden dazu eine Meinung zu haben und sich dazu zu zählen. Dinge werden sich ändern, wenn auch langsam. Das wird niemand verhindern können nur verlangsamen. Ich erzähle euch das weil ihr mir Vertrauen zu schenken scheint, weil die Rogue Fleet anders zu sein scheint und ihr bereit seid mir zu helfen. Ich müsste mein menschliches Erbe nicht mehr verstecken. Ich werde euer Angebot annehmen und ihr habt etwas Gut bei mir."
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227

Sonntag, 28. Januar 2007, 19:04

Die Ankunft

Ich hörte ihr aufmerksam zu, dann hatten wir ja wirklich etwas gemeinsam und ich mußte schon wieder grinsen.

"Dann sind wir uns ähnlicher als ihr denkt, denn ich bin auch zur Hälfte menschlich. Meine SoS kam von der Erde, ich bin auch die ersten 6 Jahre in Rom aufgewachsen, bis ich von meinen menschlichen Großeltern fliehen konnte, doch das ist eine lange Geschichte. Mein Leben hatte viele Berg und Tal fahrten. Was meint ihr, wollen wir ein wenig üben gehn ?"

228

Dienstag, 30. Januar 2007, 20:01

Die Ankunft

- Gänge der K.W.S. Kehlenfetzer -

"Eure Entscheidung.", kommentierte ich geistesabwesend, während ich über weitere Möglichkeiten nachdachte. "Aber Kylex-Sicherheitsoffizier steht nicht unter Schock. Er reagiert nur, wenn er es für notwendig hält. Ich kenne dieses Phänomen von Jägerpiloten aus dem Patriarchat. Da unsere Schiffe nicht so sicher gebaut sind, wie Föderations-Shuttles, kann jeder falsche Knopfdruck tödlich enden. Mit der Zeit gewöhnen sie sich eine unerträgliche Ruhe an. Keine unnützen Bewegungen, keine überflüssigen Worte. Vielleicht war ein früherer Wirt von ihm Jägerpilot." Ich sträubte das Fell.

"Wie dem auch sei, wenn Ihr wollt, könnt Ihr in den Maschinenraum zurückkehren. Dann könnt Ihr zumindest diesen Professor im Auge behalten. Kümmert Euch nicht weiter um Kylex, wenn er etwas zu sagen hat, dann sagt er es auch." Ohne eine Antwort abzuwarten, ließ ich mich auf alle 4e herab und schoß durch die dunklen Gänge der Kehlenfetzer in Richtung Bug.

M._D._Dragon

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229

Dienstag, 30. Januar 2007, 20:23

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-

Nachdem Chandron den Warpkern herunter gefahren hatte, trat der Professor wieder näher an den Warpkern, der nun wie Tod sich vor ihm aufbahrte. "Wir müssen den Kern ausbauen und dann kann ich ihn reparieren. Ansonsten fliegt und das Schiff bei einem der nächsten Warptransite um die Ohren."
Der Professor trat nun an die Station, an der auch Chandron stand, doch einige Dinge waren eben nicht sein Metier. Er war zwar ein ausgezeichneter Antriebsentwickler, aber als Ingeneur hatte er sich nie richtig qualifiziert. Dieses war ein paradoxer Wesenszug des Professors, doch selber interessierte ihm das kaum.
Er schaute kurz zum Trill, der wiederum sich um seine Brandwunden zu kümmern schien oder vor sich her träumte. Egal was er da machte, es war dem Professor erstmals egal.

230

Mittwoch, 31. Januar 2007, 17:30

Die Ankunft

Chandron blieb vor Verblüffung kurz das Gesicht stehen. Entweder hatte man eine ganz andere Fracht als angegeben war oder irgendwo in der Nähe war eines der seltenen und kostbaren Reparaturschiffe unterwegs... was auch nicht besonders wahrscheinlich war. Bei der eher geringen Grösse der beiden Schiffe hier war ein Beamen in einen unter Druck stehenden Bereich auch nicht möglich also konnte man wohl höchstens irgendwo in dieser verdammten Reaktionskammer herumkriechen und den Plasmabrenner auf engstem Raum benutzen... Auch nicht besonders angenehm, diese Vorstellung.
Verbissen versuchte Chandron, irgendwelche genaueren Informationen über Wartungsschächte und potentielle Zugänge herauszubekommen, liess dann aber doch wieder die TLA 3715 den Bereich um den Warpkern scannen - diesmal aber mehrfach und mit Interferenzmethode, um die Präzision zu maximieren.

"Wie genau stellen Sie sich den Ausbau und die anschliessende Reparatur denn vor ? Ohne Raumdock könnte man das Ding bestenfalls mit den Notsystemen ausstossen und es damit wohl noch mehr beschädigen und dann müsste irgendwer irgendwoher noch eine EVA-Ausrüstung herzaubern. Ersatzkerne haben wir auch nicht in der Ladeliste also muss ein anderer Weg gefunden werden, den Kern zu reparieren. Was genau ist überhaupt los mit dem Ding ?"

Vielleicht konnte man die Sache ja doch irgendwie regeln ohne den Kern auszubauen oder auseinanderzuschneiden...

231

Donnerstag, 1. Februar 2007, 10:29

Die Ankunft

MaSvorra sah Chmee kurz hinterher, wie er auf alleb Vieren davonlief und drehte sich dann um, um zurück zu gehen. Er fragte sich, ob dieses Schiff wieder funktionieren würde, denn so, wie es momentan aussah, hatte er wenig Vertrauen in das Schiff. Auf die Trümmer und Kabel achtend, ging er langsam zurück. Vor dem Maschinenraum blieb er stehen und dachte kurz nach.

Chmee scheint fast mißtrauischer zu sein als Neireh. Hoffe, er will nicht in diesem Schrotthaufen weiterziehen, sonst seh ich ihn nicht wieder. Irgendwie gefiel ihm der große Kater, der ebenso dem Kampf verbunden war wie er. Auch wenn die Zeit als er nur kämpfend auf ein Schlachtfeld gegangen war, in nächster nicht mehr eintreten würde, war er davon überzeugt, im Kampf ehrenvoll zu sterben. MaSvorra erinnerte sich an einen Ausspruch, den er auf einem der Schiffe gehört hatte, als sie alle zum Essen zusammensaßen. ´Ein Klingone ist seine Arbeit, nicht seine Familie.´ Darüber hatte er schon öfters nachgedacht und war bislang zu keinem endgültigen Schluß gekommen. Er würde weder seine Familie verraten oder im Stich lassen, noch seine Kampfkunst und Heilerkentnisse vergessen. Nachdenklich strich er sich kurz über den Bart.

Entschlossen ging er auf die Türe zu, um den Maschinenraum zu betreten.
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Neireh

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232

Donnerstag, 1. Februar 2007, 15:24

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Bereitschaftsraum ---

Sie musterte die Klingonin vor ihr. Das sie ebenfalls menschliches Erbe in sich trug hatte sie ihr jedenfalls nicht angesehen oder nicht drauf geachtet weil sie viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt gewesen war. Höhen und Tiefen ... kommt mir durchaus bekannt vor... nur bin ich mir nicht sicher in welcher Phase ich mich gerade befinde...
"Üben ? Jetzt? Ich bin mir nicht sicher ob ich noch in der Lage wäre diese Waffe überhaupt grade zu halten...", erwiderte sie mit einem leicht verschmitzen lächeln. "Andererseits... MaSvorra ist ja Arzt, aber wäre vermutlich wenig erfreut darüber wenn er mich behandeln müsste."
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233

Donnerstag, 1. Februar 2007, 17:24

Die Ankunft

Ich schmunzeilte zurück. auch bei mir machte sich der Blutwein schon bemerkbar.

"Mit ein paar Bechern Blutwein, geht alles viel leichter, ich werde schon aufpassen und wir sollten sowieso mit ein paar kleineren Handhabungen anfangen. Wenn ihr euren Krieger nicht alzu lange zappeln lassen wollt sollten wir schon beginnen und ich denke nicht, das es sehr schwer werden wird !"

Ich klappte die Tischkonsole auf und schaute auf den Plan, um einen geeigneten leeren Raum zu suchen. Da war doch schon einer und nichtmal weit von meinem Quartier endfernt. Ich drehte den Bildschirm um und zeigte ihn Neireh.

"Dieser Raum wäre ideal und wir könnten vorher die Schwerter von mir holen. Was meint ihr dazu ?"

M._D._Dragon

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234

Freitag, 2. Februar 2007, 11:06

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-

Immer noch seinen Blick auf den Warpkern gerichtet sagte der Professor mit ruhiger Stimme "Ich schlage ein Herausbeamen vor, sobald wir an dieser neuen Station angelangt sind. Wenn ich Zeit habe, werde ich dann mich in einen Raumanzug bemühen und die Reparatur, soweit wie möglich, in luftleeren Raum durchführen. Auch können wir die meisten Geräte replizieren, wenn wir den Industriereplikator zusammen gebaut haben. Für die notwendige Energie sollten wir die drei Sonnensegel verwenden. Jene würden einen Teil der Energie uns durch solare Kraft hinzufügen."

Der Professor drehte sich um, schaute Chandron kruz an und sagte dann "Bis zur Station sollten wir es dann aber in Schlepptau nehmen und nicht schnell als Warp 4 fliegen. Mit dieser Geschwindigkeit würden wir dann mehr als zehn Stunden zur Station brauchen. Oder wir schlachten dieses Schiff hier und jetzt aus, natürlich nur wenn dieser Chmee damit einverstanden ist, und fliegen mit weiteren Passagieren zur Station. Diese Möglichkeit favourisiere ich ehrlich gesagt am stärksten."

235

Freitag, 2. Februar 2007, 13:06

Die Ankunft

Also keine schnelle Lösung. Chandron seufzte verhalten. Auch wenn er nicht damit gerechnet hatte zumindest diese Aufgesammelten wieder loszuwerden bevor man das Ziel erreicht hatte, die geringe Hoffnung war doch vorhanden gewesen.

"Ich bin nicht gerade begeistert darüber, mit zwei Schleppgewichten fliegen zu müssen. Da kann man nur froh sein, das unser Warpfeld wesentlich besser zu manipulieren ist als der Standard-Födieschrott. es stellt sich aber die Frage, wie wir das mit dem Traktor machen, da der Hauptprojektor ja gerade von einem Shuttle besetzt ist. Das Shuttle mit den Nebenprojektoren verankern und dieses Schiff hier mit dem Hauptprojektor ziehen oder das Shuttle auf dieses Schif aufsetzen lassen, mit dem Bergegeschirr verankern und beides zusammen als ein Objekt behandeln. Damit hätten wir Haupt- und Nebenprojektor als gemeinsame Verankerung zur Verfügung, nur müssen wir das mit Chmee Riit und Neireh besprechen, bevor irgendwelche Sicherheitsmechanismen die ganze Herrlichkeit in Staub zerblasen. Aber zuerst sollte die Priorität auf das Finden eventueller Überlebender gelegt werden, da uns mittlerweile hier nichts mehr um die Ohren fliegen kann. Jedenfalls nichts, was mehr Energie als das gesammelte Notpotential zur Verfügung hätte. Und nichts, was nicht unmittelbar mit Lebenserhaltung und Beleuchtung zu tun hat."

Da die Lebenserhaltungsmechanismen meistens an schwer zugänglichen Punkten waren, konnte man sicher sein, das sie einem selbst bei spontaner Explosion keinen Schaden zufügen würden - es sei denn man war dumm genug in einem instabilen Schiff durch diese Wartungsröhren zu kriechen. Beleuchtung und Türservos als eher moderate Energieverbraucher waren auch nicht an den Hauptleitungen angeschlossen und die Notkreise, über die sie nach den Einstellungen nun liefen, hatte einfach nicht das Potential, um ernsthafte Gefährdungen zu verursachen.

Chandron überlegte, ob nicht noch mehr Möglichkeiten bestanden, die Verletzten schneller auszumachen, landete aber immer wieder nur bei den Scans, die automatisch von der TLA 3715 durchgeführt wurden. Das Schiff würde Bescheid geben, wenn mehr als die bisher erfassten Lebensformen geortet werden würden, da aber in weiten Teilen dieses Schiffs immer noch ionisierte Luft die Erfassung erschwerte oder unmöglich machte, rechnete Chandron in nächster Zeit nicht mit einem Ergebnis.

M._D._Dragon

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236

Freitag, 2. Februar 2007, 13:49

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-

"Wie gesagt," sagte der Professor mit ruhiger Stimme und fuhr fort "wir könnten auch überlegen, dass Schiff auszuschlachten. Dafür müssten wir Chmee fragen. Wenn er dem zustimmt, wären wir damit wohl in einigen Stunden fertig."
Langsam trat er wieder zur Konsole, an der Chandron stand und musterte einige Werte. Die, die ihm was sagten, verrieten ihm, dass Chandron Recht hatte. Momentan gab es keine Gefahrenquellen mehr an Bord dieses Schiffes wenn man eventuell in Raserei geratene Verletzte davon abzog.
"Und deswegen schlage ich vor, dass wir warten, bis dieser Chmee wieder da ist und ihm dann den Vorschlag des Ausschlachtens vorbringen können. Vielleicht kommt ihm dieser ja Gelegen?"

237

Freitag, 2. Februar 2007, 15:19

Die Ankunft

MaSvorra hatte die letzten Worte gehört und trat näher zu den beiden. "Ich denke nicht, daß er sein Schiff ausschlachten lassen will. Vielleicht könnte Neirehs Shuttle hier in den Hangar gebracht werden, damit die Belastung für den Frachter nicht zu groß wird."

Er lehnte sich gegen eine der Konsolen und beobachtete die beiden, wie sie den Antrieb untersuchten.
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238

Freitag, 2. Februar 2007, 15:55

Die Ankunft

"Das wäre natürlich ideal. In diesem Falle müsste man nur noch kontrollieren, ob die Hangartore geöffnet werden können und wie gross die überhaupt sind. Falls da noch was Anderes drin steht wird halt die Schwerkraft abgeschaltet,was ich ohnehin vor hatte, wenn dieses Schiff verlassen wird, und der ganze Mist übereinandergestapelt. Damit dann im Flug nichts passiert kann man ja mit einem simplen Gemisch aus Zucker und Salzsäure einen Stützschaum produzieren. Das dann vakuumtrocknen und die Sache sollte gelaufen sein."

Chandron machte sich sofort an die Arbeit, die benötigten Energieverteiler zu lokalisieren und zu versuchen, ob diese auf Kommandos ansprachen. Zwar mussten einige Dinge umgeschaltet werden doch würde man genug Kontrolle erhalten, um das Vorhaben durchzuführen. Eine kurze Anfrage an die TLA 3715 später wusste man nun auch, das die Hangartore gross genug sein würden, um das Shuttle vorsichtig hindurchzubugsieren. Nun kam es nur noch darauf an, wie voll das Zielgebiet gestellt worden war und ob man es gegebenenfalls freiräumen konnte.
Und natürlich, ob der Besitzer dieses Wracks mit der geplanten Vorgehensweise überhaupt einverstanden war...

"Scheint machbar zu sein...Aber bevor ich an der Energieverteilung herumpfusche warten wir wohl besser auf Chmee Riit. Könnte sonst sein, das ich in einem Bereich die Lebenserhaltung lahmlege, den er gerade durchsucht."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (2. Februar 2007, 15:56)


M._D._Dragon

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239

Freitag, 2. Februar 2007, 21:02

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-

Der Professor musterte mit seinen blaugrauen Augen den Klingonen kurz, wobei die Augen wieder einen fast schon übernatürliche Kälte ausstrahlten. "Wenn wir es ihm vernünftiogt erklären, wird er es wohl verstehen, aber ich werde mich der Mehrheit anschließen."

Mit zwei schnellen Handgriffen hatte er den Stab, welchen er die ganze Zeit in der rechten Hand gehalten hatte, in drei gleichgroße Teile getrennt und diese dann unter seine Robe gesteckt. "Na dann warten wir mal bis das große Kätzchen wieder da ist." Die Lippen des alten Mannes zeigten ein leicht gekreuseltes Lächeln.

Neireh

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240

Freitag, 2. Februar 2007, 22:32

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Bereitschaftsraum ---

Neireh sah sich kurz den vorgeschlagenen Raum auf dem Plan an. Darüber wie geeignet er war konnte sie nichts sagen.
"Ich denke wenn ihr ihn für geeignet haltet sollte er es tun. Von mir aus können wir gehen.", antwortete sie.
Etwas vorsichtiger erhob sie sich dann auch und hielt sich unmerklich an der Tischkannte fest als ihr einen kurzen Moment schwindlig wurde. Romulanisches Ale und Blutwein waren wohl doch keine besonders gute Kombination... vor der Klingonin wollte sie allerdings keine Schwäche zeigen und zwang sich dann Haltung anzunehmen und tief durchzuatmen.
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