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241

Sonntag, 4. Februar 2007, 01:35

Die Ankunft

-- Kehlenfetzer --

"Also warten wir auf Chmee, denn bevor er nicht einverstanden ist, werde ich Neireh nicht von dem Plan überzeugen. Es wird ihr vermutlich nicht sonderlich gefallen, aber sie wird es einsehen, denke ich." Sein Blick ging kurz zu Kylex, der bislang weder reagiert noch etwas gesagt hatte. Ein sehr schweigsamer Trill. Ungewöhnlich. MaSvorra wartete darauf, daß jemand anderes den Kzin in den Maschinenraum beordern und die Sachlage erklären würde.

Obwohl er fragen wollte, wie sicher die Maschinen noch waren, hielt er sich zurück, da er sich mit den Maschinen eh nicht auskannte. Geduldig wartete er.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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242

Sonntag, 4. Februar 2007, 15:20

Die Ankunft

Ich nickte ihr zu und stand auf. Auch ich brauchte einen kleinen Moment, bis das schwangen aufhörte und ging mit ihr dann zu meinem Quartier. Wir traten ein und ich steuerte sofort auf meinen Waffenständer zu, von dem ich zwei Bet´leth runternahm. Das erste Schwert, welches mal meinem vav gehört hatte, reichte ich Neireh und mein selbst geschmiedetes nahm ich für mich. Mit den Beiden Schwertern machten wir uns auf den Weg zu dem leeren Raum und betraten ihn kurz darauf. Ich stellte das Licht auf die richtige Helligkeit und ging zur Mitte des Raumes. Nun deutete ich ihr an sich vor mich aufzustellen.

"Es gibt zwei möglichkeiten ein Bet´leth richtig zu halten, erstens an den zwei äuseren Haltegriffen oder an den Beiden unteren Griffen. Ich verwende die Äuseren zum Blocken und die andere Stellung zum zu schlagen. Es ist wichtig, das ihr ein Gefühl zu dieser Waffe bekommt und deshalb werde ich euch erstmal ein paar lockerungs Übungen zeigen. Um das Gewicht besser einschätzen zu können greift mit eurer beforzugten Hand in den mittleren Griff und nun lasst das Schwert, mit der drehung des Handgelenkes, eine 8 um euren Körper ziehen !"

Ich stellte mich so, das sie es gut sehen konnte und machte ihr die Übung vor. Zu erst bewegte ich dabei nur mein Handgelenk und dann setzte ich auch den Ganzen Arm ein um die 8 weiter an meinen Körper zuziehen. So wurde mein gesamter Oberkörper von dem Schwert umschlungen.

Neireh

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243

Sonntag, 4. Februar 2007, 20:51

Die Ankunft

Neireh war ihr gefolgt und hielt noch etwas unbeholfen die Waffe. Ein Bet´leth zu halten war ungewohnt für sie. Jedefnalls damit zu trainieren, gut sie erinnerte sich das schon mal in einer simulation versucht zu haben, allerdings war der Junge ja noch ein halbes Kind gewesen, wenn auch Simulation. MaSvorra hatte ihr was von der Kultur und dem Leben seines Volkes zeigen wollen, einfach nur damit sie es einfacher hatte auf der Station zu überleben. Vielleicht hatten sie damals noch nicht bewußt daran gedacht das sie sich einmal näher kommen würden als erwartet. Sie konzentrierte sich wieder auf das was SIvra ihr sagte und versuchte es ihr nachzumachen. Die Bewegungsabläufe waren zwar ungewohnt, aber nicht so schwer nachzuahmen.
"Ist es nicht etwas ungeschickt wenn man während des Kampfes den Griff wechseln muss zwischen angriff und blocken ? Da besteht doch die Gefahr das SChwert aus der Hand zu verlieren oder nicht richtig im griff zu haben bevor der nächste Schlag erfolgt?"
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
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Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

244

Sonntag, 4. Februar 2007, 21:12

Die Ankunft

Mir waren noch 2 Dinge eingefallen die sicher nützlich sein würden, die "Hauptkammer" würde ich statt elliptisch quaderförmig machen, darin konnte man 2 Stockwerke mit Kojen einbauen, ausserdem würde ich noch einen kleinen Nebenraum erstellen und an die Kammer anschliessen in dem die generatoren Platz finden würden.

Die 2. Idee war es auf der Oberfläche des Asteroiden einige Greifarme zu erstellen, sie würden als provisorisches Werftgitter funktionieren, bei nichtbenutzung im Boden versenkt werden, und bei Gebrauch dass Schiff auf allen Raumachsen Fixieren.
Das implizierte eine Spannweite von 50, besser 100m.

Die Gräben um die Arme zu versenken würde ich schon ausheben können, aber die Arme selbst und ihre Steuerelektronik waren zu empfindlich als dass ich sie freihand erstellen könnte. Ich würde dafür auf die Ankunft des Schiffes warten müssen.

245

Sonntag, 4. Februar 2007, 21:46

Die Ankunft

- Kehlenfetzer -

Ich hatte mich in mein Quartier gegeben und meine Kampfrüstung angelegt. Diese Ansammlung an Metall, ausfahrbaren Titanium-Krallen, Waffenverankerungen und Sensoren bot mit nicht nur eine hydraulische Verstärkung meiner Muskelkraft, sondern auch verstärkte Impulse für Augen, Ohren und Nase. Ich hatte also alles, was ich benötigtem, um einen Verletzten oder Toten zu finden und zu bergen. Zusätzlich hatte ich mir auch noch ein Objekt gegriffen, das wie ein langer Stab mit einem unförmigen Dreieck am einen und einem Griffstück am anderen Ende. Ein Slaver-Desintegrator. Dieses Gerät zersetzte alles auf molekularer Ebene.

Zunächst war ich in die Krankenstation zurückgekehrt und hatte dort für Ordnung gesorgt. Nicht nur die Leichen meiner Crewmitglieder, sondern auch total ausgebrannte Elektronik war in einem molekularen Nebel verschwunden. Nur die größeren Metallteile warf ich auf einen Haufen in der Ecke, da man sie später vielleicht noch gebrauchen konnte. Auf diese Weise arbeitete ich mich nun Stück für Stück durch mein Schiff, legte Gänge frei und beseitigte die Überreste einstmals stolzer Krieger. Als ich alle Leichen gefunden und beseitigt hatte, ersparte ich mir den Rundgang durch die restlichen Schiffsteile und kehrte in den Maschinenraum zurück.

- Maschinenraum -

In voller Montur und noch mit dem Desintegrator in der Hand, betrat ich den Maschinenraum und sah in die abwartenden Gesichter. Ich befestigte die Slaver-Waffe an einer der Verankerungen an meiner Rüstung und zog die beiden Waffen, die mir der Chandron-Kze´erkti geliehen hatte, um sie ihm nun wiederum, mit den Griffen voran, entgegen zu halten.

246

Sonntag, 4. Februar 2007, 22:38

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-
-Kylex-

Ich beobachtete die anderen mit meinem gewohnten Desinteresse. Zumindest wurde es von den meisten als solches interpretiert. Allerdings entging mir kaum ein Wort oder eine Geste der anderen. Vermutlich hatte ich zu lange bei meiner Einheit gearbeitet um wenigstens höfliche, wenn schon nicht hilfreiche Konversation zu betreiben.

Der Vorschlag den Chandron und der Professor Chmee unterbreiten wollten, würde er nur akzeptieren wenn ihm keine Wahl blieb. Ich blickte kurz in Chmees Richtung als er den Maschinenraum betrat. Ich hatte erwartet das Chmee in voller Rüstung auftauchen würde und aller Vernunft zum trotz war ich traurig, dass keiner der anderen überlebt hatte. Für Kzinti gab es keinen ehrenvolleren Tod als im Kampf.

Mein Symbiont ermahnte mich bezüglich meiner verschlossenen Haltung, ich sollte wenigstens die medizinische Behandlung in Anspruch nehmen. Dennoch teilte er mein Misstrauen was Chandron und insbesondere den Professor anging.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Shiira« (4. Februar 2007, 22:39)


247

Sonntag, 4. Februar 2007, 23:14

Die Ankunft

Ich sah zu wie Neireh die Übung vollführte und sie machte es garnicht mal so schlecht, für die ersten Versuche. Ihre Frage war sehr berechtigt und ich wollte etwas mehr Ausholen um es ihr verständlich zu machen.

"Klingonen sind sehr stolz, was ihren Kampfstiel angeht, sie geben dabei sehr gerne an und prallen oft mit ihrem Können. Viele Junge Krieger, die noch recht ungeübt sind, lassen hiere zweite Hand beim umgreifen, am Hinterenteil des Schwertes endlangfahren. Gute Kämpfer werfen das Schwert blitzschnell in die neue Position. Gerade bei einem Kampf, der nicht unbedingt tödlich enden soll, spielen wir gerne mit der Waffe um dem Gegner ein kleinwenig einzuschüchtern !"

Ich nahm mein Schwert in die rechte Hand, warf es vor meinem Bauch, mit einer zweifachen Schraube und fing es mit der Linken wieder auf. Durch die schnelligkeit, sah es so aus, als würde sich kurz ein Schild vor mir aufbauen. Dann wiederholte ich es in die andere Richtung zurück.

248

Montag, 5. Februar 2007, 12:37

Die Ankunft

MaSvorra sah den Kzin zum ersten Mal in voller Kampfausrüstung und betrachtete sich die Ausrüstung aus der Entfernung von oben bis unten. Er brachte keinen Überlebenden mit, was er sehr bedauerte und ihm hochachtungsvoll zunickte. Dann ging sein Blick zu dem Trill und er wurde nachdenklich. Die ganze Zeit hatte der Mann nichts gesagt, etwas, das ihm bei einem Klingonen oder Kzin nichts ausmachen würde, aber bei einem Trill. Dem Scan nach war dieser vereinigt und in der Regel wünschten die Symbionten viel Kontakt und neue Erfahrungen, um ein erfülltes Leben zu haben.

Aufmerksam schaute er zwischen den anderen hin und her und wartete darauf, daß jemand das Wort ergriff und Chmee erklärte, was mit dem Antrieb los war.
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249

Montag, 5. Februar 2007, 16:14

Die Ankunft

-Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer-

Endlich kam der "Hausherr" wieder. Chandron gestattete sich einen abschätzenden Blick auf das Exoskelett, in dem dieser Chmee Riit wiederkam. Vielleicht würde man irgendwann einmal direkt über diese Kampfausrüstung reden können, rein fachlich und ohne störende Einflüsse von Ideologie und Misstrauen.

Vorerst musste es reichen, die geliehenen Waffen wieder zurückzuerhalten. Man würde sehen, ob irgendwann genug Vertrauen aufgebaut werden konnte, um vernünftig miteinander umzugehen. Chandron verstaute die Waffen wieder am Körper, überlegte, ob Beileidsbezeugungen angebracht waren oder auch nur eine Nachfrage angemessen war und entschied sich dann gegen eine entsprechende Äusserung.

"Der Antrieb scheint mit unseren verfügbaren Mitteln nicht reparabel zu sein. Ich habe den Kern heruntergefahren, dieses defekte Relais dort direkt aus der Wand beamen lassen, da es sämtliche Abschaltkommandos nicht mehr ausführen konnte und die Energieumleitung behinderte und alles bis auf Lebenserhaltung und Beleuchtung deaktiviert."

Jetzt kam es... Würde der Kzin die aktuelle Lage akzeptieren können ?

"Zur Lage: Ein Abschleppen ist nur dann wirklich sicher möglich, wenn wir das schon aufgesammelte Shuttle von Neireh entweder hier auf dem Schiff verankern oder gleich in den Hangar hereinbugsieren. Wir haben leider nur einen einzigen voll belastbaren Traktorprojektor, die anderen sind lediglich für Frachtzwecke ausgelegt. Mit diesem Hauptprojektor wird im Moment das Shuttle von Neireh und MaSvorra fixiert."

Noch einmal tief durchatmen und sich bewusst entspannen.

"Vorgeschlagener Ansatz: Shuttle von Neireh wie beschrieben aus dem Weg des Hauptprojektors schaffen, dann Flug von geschätzten zehn Stunden Dauer bei Warp 4 zu unserem ursprünglichen Ziel. Dort primär Entladung der TLA 3715 und meinetwegen direkt im Anschluss Ausbau des defekten Warpkerns dieses Schiffs und Reparatur. Ärgerlich ist aber, das ich die genaue Lage am Zielort nicht kenne, es können sich also durchaus weitere sachlich bedingte Verzögerungen ergeben. Eine andere Alternative, die mehr oder weniger schneller Selbstmord wäre, ist mir nicht bekannt, allerdings könnte man notfalls noch im näheren Umkreis nach bewohnbaren Planeten suchen und Sie dort absetzen. Einen funktionsfähigen Subraumsender werde ich entweder aus dem Schiff oder aus der Ladung rausrupfen und gebrauchsfertig machen können, genau wie eine reichhaltige Überlebensausrüstung, falls Sie es vorziehen, auf einem Planeten auf Ihre eigenen Rettungseinheiten zu warten. Soviel zu den mir am aussichtsreichsten erscheinenden Möglichkeiten. Andere Ideen werden wir so weit wie möglich unterstützen, Fragen nach besetm Wissen beantworten. Aber letzten Endes bleibt das weitere Vorgehen allein Ihre Entscheidung."

Nun würde sich zeigen, wie es bei dieser Rasse mit Disziplin und logischem Denken aussah. Chandron wartete ab.

250

Montag, 5. Februar 2007, 21:01

Die Ankunft

- Maschinenraum der Kehlenfetzer -

Ich hörte mir die Ausführungen des Chandron-Kze´erkti an und warf einen kurzen Blick auf das Schaltrelais und blickte anschließend über die versammelten Individuen. "Unter diesen Umständen bleibt mir wohl kaum eine Wahl. In unserem Hangar befinden sich noch 2 Kzinti-Racheschreijäger. Kylex-Sicherheitsoffizier und ich werden mit diesen Flankenposition einnehmen. Wenn dieser Neireh einverstanden ist, kann sein Shuttle dann in den Hangar geflogen und die Kehlenfetzer in Schlepp genommen werden.

Ob es bei Ihrem Bestimmungsort zu weiteren Verzögerungen kommt, ist für uns unerheblich. Wir wissen sowieso nicht, wo wir sonst hinsollten, daher ist für uns ein Ort so gut wie der andere. Die einzige andere Option wäre, das Schiff aufzugeben und das steht nicht zur Debatte." Ich verschränkte die Arme vor der Brust, um diesen Punkt noch einmal zu betonen. Natürlich konnten sie die Eskorte durch Jäger als Provokation auffassen und diese Option ablehnen. Vielleicht würden sie sich entschließen, einfach ohne uns weiterfliegen und uns hier zurücklassen. In diesem Fall würde ich Kylex eine Evakuierung empfehlen, damit wenigstens er überlebte. Doch ich würde die Kehlenfetzer nicht aufgeben.

251

Montag, 5. Februar 2007, 21:18

Die Ankunft

- Maschinenraum der Kehlenfetzer -

Das war endlich mal ein klarer Sachstand.

"Sollte Neireh nicht mit der Verlegung ihres Shuttles einverstanden sein dann müssen wir das halt anders regeln... Und wenn ich einen ganz speziellen ´Freund´ von mir um einen Gefallen bitten muss..."

Was natürlich auf den Deggonar gemünzt war, der sich auf der Aussenhülle wohl ziemlich langweilen würde. Eine Gelegenheit, irgend etwas zu verschweissen würde sich das Quasi-Bewusstsein des Kampfgleiters sicher nicht entgehen lassen.
Nur sollte man ihm vorher mitteilen, das das, was aus dem Hangar dieses Schiffs starten würde, nicht als Feind behandelt werden sollte.

"Wie soll mit den Jägern verfahren werden ? Fliegen Sie die wieder zurück in den Hangar hier oder lassen Sie die auf der Oberfläche unseres Schiffs verankern und wir beamen Sie dann heraus, sobald wir auf Kurs gehen können ? Zumindest gehe ich nicht davon aus, das Kampfjäger einen Warpantrieb haben, der diese Distanz bei der angenommenen Entfernung überwinden kann."

Ohne die bei RogueFleet-Kampfschiffen üblichen Warpblasenangleicher würde alles Andere dazu führen, das die Beiden hier irgendwo unterwegs auf ewig im Weltraum herumgeistern würden sobald ihre Antriebe keine Energie mehr hatten oder ihre Computer nicht den geneuen Kurs hielten... Solange die Vorräte denn reichen würden.

"In jedem Fall benötigen Sie einen Kommunikator, um die Bereitschaft zum Beamen mitteilen zu können. Standardmodell. Einfach kurz darauf drücken und sprechen."

Mit diesen Worten nahm Chandron seinen kommunikator von der Uniform ab und übergab ihn dem Kzin.

"Ich bereite inzwischen alles Notwendige vor."

Ein Druck auf den Notfall-Transponder und das typische Flitrren des Transporters verschluckte Chandrons Gestalt. Auf der Brücke der TLA 3715 wollte der Computer gerade den Nottransfer aller anderen Mitglieder des "Landekommandos" einleiten, als er durch einen Ausruf gestoppt wurde.

Chandron machte sich daran, das Shuttle Neirehs nochmals genauer auszumessen und die Sprechanlage zu nutzen.

"Rundruf: Neireh bitte umgehend zur Brücke kommen. Wir haben ein Problem."

Und man hatte eine potentielle Quelle der Erheiterung, sobald der Kzin "diesen Neireh" als weibliches Wesen erkennen würde.
Jedenfalls bestand die Möglichkeit durch die mit Sicherheit auftretende Verwirrung des Kzin mehr Eindrücke seiner Körpersprache zu bekommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (5. Februar 2007, 21:29)


Neireh

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252

Dienstag, 6. Februar 2007, 15:48

Die Ankunft

--mit SIvra in einem leeren Raum auf des Transporters TLA 3715--

Leicht beeindruckt verfolgte Neireh die Vorführung.
"Ich dachte es sei mehr eine Waffe und kein Showinstrument? Offenbar verlangt schon die Handhabung der Waffe gewisse Übung. Mehr ein Kampf mit sich selbst und dem Gegner gleichzeitig. Interessante Einstellung wenn ich auch Waffen bevorzuge die zweckmäßiger sind und einfach nur effiziente Werkzeuge."

Chandrons Stimme die sie zur Brücke rief unterbrach ihre Trainingseinheit und sie sah fragend zu SIvra.
"Ich frage mich was los ist. Sieht so aus müssten wir die Trainingseinheit unterbrechen. Es war mir eine Ehre.", sagte sie mit einem leichten nicken und reichte ihr das Schwert.
"Mal sehen was man von mir. Auf die Schwerter komme ich noch zurück."

Sie machte sich auf den Weg zur Brücke um zu erfahren wegen welchem Problem man sie nun sprechen wollte. Eine leichte innerliche Beunruhigung konnte sie jedenfalls nicht ganz verdrängen. Aber si machte sich bestimmt umsonst Gedanken. Es gab keinen Grund für Mißtrauen, nicht hier an Bord. Einen Moment später stand sie nun zwar auf der Brücke, aber hatte keine Ahnung was sie jetzt tun sollte. Denn die Bedienung war ihr fremd und ausprobieren wollte sie nichts, nicht das sie noch ungewollt irgendwelche Sicherheitssperren auslöste.
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253

Dienstag, 6. Februar 2007, 18:29

Die Ankunft

"Ich bedanke mich für die prompte Reaktion. Die aktuelle Änderung unserer Lage erfordert leider umgehendes Handeln."

Das war die Einleitung als Chandron nach dem Verstauen der Waffen wieder aus der Ecke heraustrat.

"Das Schiff, was unseren aktuellen Halt verursacht hat wird von seiner Restbesatzung nicht freiwillig aufgegeben und ist nicht mehr warpfähig, daher muss die aktuelle Abschleppkonfiguration geändert werden. Hierbei ist das Shuttle im Weg, das leider den einzigen Traktorprojektor belegt, der die neue Masse auch nur ansatzweise bewältigen kann. Wir haben die Optionen, das Shuttle ins das neue Schiff zu fliegen, auf diesem zu verankern oder an anderer Stelle auf unserem Rumpf zu befestigen. Traktorprojektoren wie bisher noch möglich werden eventuell komplett für die ´Kehlenfetzer´ - also das aktuelle Problemschiff - benötigt werden, ich kann daher nicht garantieren das wir das Shuttle noch sicher mitführen können, wenn wir es weiterhin nur über Traktorstrahlen verankern."

Das allein war natürlich schon ein ziemlicher Brocken, allerdings fehlte da noch eine nicht ganz unwichtige Information.

"Die beiden Individuen, die die einzigen Überlebenden der Kehlenfetzer darstellen, sind ein Trill namens Kylex oder Kylex-Sicherheitsoffizier falls das nicht nur ein Titel sein sollte und ein sehr grosses behaartes Wesen der Rasse Kzin namens Chmee Riit, der den Titel Lord führt. Dieser Lord Chmee Riit schien übrigens mit MaSvorra bekannt zu sein, was mich ehrlich gesagt in der aktuellen Situation nicht besonders begeistert. Das zur Lage. Fragen, Anmerkungen oder weitere Optionen ?"

Neireh

Depp vom Dienst

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254

Dienstag, 6. Februar 2007, 19:15

Die Ankunft

Neireh folgte Chandron´s Erklärung der momentanen Situation und Problemlage. Ihr gefiel nicht wirklich was sie da hörte. Sie wollte ihr Shuttle in den Hangar eines fremden und instabilen Schiffes stellen. Dieser Kzin von dem er sprach kannte MaSvorra?
"Ich kenne diese beiden Personen nicht und ich denke das ich wohl ebenso wenig über diese Situation begeistert bin."
Sie versuchte nach einer Lösung zu suchen was irgendwie schwieriger war wie erwartet da ihr die Gedankenfetzen ständig zu entgleiten versuchten, was wohl noch zu den Auswirkungen des Blutweins in Verbindung mit Ale gehörte.
"Es wäre vermutlich einfacher das Shuttle wieder flugfähig zu machen, als dieses schrottreife Schiff über das ihr gestolpert seid? Der Gedanke mein Shuttle dem Hangar eines fremden und instabilen Schiffes anzuvertrauen behagt mir nicht sonderlich. Allerdings ist dies hier euer Transporter. Ihr könntet es einfach verlangen."
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255

Dienstag, 6. Februar 2007, 19:59

Die Ankunft

Es war klar, das die Schilderungen alles andere als Begeisterung auslösten. Dennoch schien die Romulanerin eine grundlegende Information nicht verstanden oder verarbeitet zu haben.

"Ich werde niemanden zu irgendwas zwingen, wenn die Situation es nicht unvermeidbar zum Wohle aller mir anvertrauten Wesen und Einrichtungen erfordert. Wenn es unpassend oder unsicher scheint, das Shuttle innerhalb der Kehlenfetzer zu transportieren dann werde ich halt einen Wartungsroboter rausschicken und das verdammte Ding mit dem Bergungsseil oder einem magnatomisch wirksamen Flächensiegel sichern. Nur muss es halt vom Traktoremitter weg. Solange wir hier nicht noch mehr Zeit verschwenden, die wir mit unserem ursprünglichen Auftrag sinnvoller verbringen könnten bin ich zu fast allem bereit, was allen hier hilft. Und je eher wir ankommen desto schneller bin ich endlich diesen verdammten Posten und die damit verbundenen Ärgernisse wieder los. Das wird mich allerdings nicht dazu verleiten, irgend etwas Vorschnelles aber Ineffizientes durchzusetzen."

Chandron ärgerte scih wieder einmal darüber, das man jedes Mal, wenn man mit Aussenstehenden zu tun hatte die immer gleichen Dinge immer wieder erklären musste. Dann stoppte er sich selbst. Dieser ganze Ärger war zwar begründet, doch sein momentanes Ziel hatte die Auswirkungen nicht verdient.

"Tut mir leid, aber die ganze Sache hier geht mir erheblich auf die Nerven. Ich werde so viel Rücksicht auf persönliche Wünsche nehmen wie ich kann. Wenn es technisch machbar ist, jedenfalls. Nur läuft ohne die Mitarbeit aller Beteiligten nunmal gar nichts. Und die kann ich auf eine für mich akzeptable Weise nicht erzwingen. Und die in vielen Machtblöcken üblichen Methoden will ich nicht anwenden."

Mit einem Schritt und mehreren Tastaturkommandos wechselte das Bild des Hauptschirms und zeigte nun die Kehlenfetzer sowie das Shuttle Neirehs auf der Oberfläche der TLA 3715.

"Eine Simple Verlegung um fünfzehn Yorn nach vorne würde schon ausreichen."

Chandron deutete auf den entsprechenden Bereich, der etwa 12 Meter vom jetzigen "Parkplatz" des Shuttles entfernt lag.

"Dort ist eine der Schleusen für die Wartungsroboter und falls das Magnetsiegel nicht sicher erscheinen sollte dann können wir auch noch mit einigen Blechen aus der Instandsetzungsreserve eine Art Schlaufe oder Haken improvisieren."

Neireh

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256

Dienstag, 6. Februar 2007, 23:40

Die Ankunft

Offenbar hatte sie der Mann doch nicht richtig verstanden und fing an sein Vorgehen zu erklären und das er sicher nicht jemanden zu zwingen würde und nicht die Methoden der bekannten Machtblöcke anwenden würde. Sie ließ ihn erstmal ausreden, merkwürdigerweise war sie im moment seltsam ruhig. Es ging ihr ja ganz gut... im Moment. Vermutlich würde sie morgen wohl Kopfschmerzen haben, nunja. Vielleicht hatte MaSvorra ja ein Mittel dagegen. Auch wenn er erst der Grund dafür gewesen war.
"Chandron... nicht nötig sich zu entschuldigen. Diese Situation gefällt mir sicher genausowenig, dennoch habt ihr uns gerettet und eure Hilfe angeboten. Ihr habt mich falsch verstanden... es sollte mehr naja ein anerkennen sein das ihr überhaupt fragt.. ein verunglücktes Kompliment wenn ihr so wollt... nicht Notwendig euer Vorgehen zu rechtfertigen."
Neireh besah sich das Bild das er ihr zeigte und legte verwundert einen Finger auf die "Kehlenfetzer" wie er das Schiff nannte. Die Entfernungsangaben die er benutzte sagten ihr wenig, aber vermutlich würde er mit der Bezeichnung Kelicams genausowenig anfangen können. Zumindest übersetzte er in ein Längenmaß das sie auch kannte.
"Das sieht aus wie eine Defiantklasse der Föderation ? Aber offenbar mit einigen Modifikationen und erheblichen Kampfsspuren. Sind das Föderationsangehörige?"
Wenn es wirklich Föderation war, dann war aber die Namensgebung nicht typisch. Martialische Namen dieser Art waren jedenfalls nach ihrer Erfahrung eher untypisch für Föderationsschiffe.
"Wenn ihr sagt das die Magnetsiegel ausreichen würden, dann werden ich darauf vertrauen müssen. Ihr kennt hoffentlich euer Schiff gut genug um das beurteilen zu können. Verfahrt wie es am besten wäre. Wenn das Shuttle in den Hangar verbracht werden soll, müsste ich allerdings nochmal an Bord gehen. Ansonsten sollte es keine Probleme geben."
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257

Mittwoch, 7. Februar 2007, 11:57

Die Ankunft

MaSvorra stand noch einige Minuten ruhig im Maschinenraum und beobachtete Chmee, den Professor und den Trill namens Kylex. Dann stieß er sich von der Konsole, an der er sich gelehnt hatte, ab. "Meine Hilfe ist hier nicht von Nöten, oder sehe ich das falsch?" Sein Blick ging nochmals zu Kylex, aber er würde dem Mann keine Behandlung aufzwingen, wenn dieser sich nicht regte. Hier kam er sich, da es keine sonstigen Überlebenden gab, überflüssig vor.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (7. Februar 2007, 12:01)


M._D._Dragon

unregistriert

258

Donnerstag, 8. Februar 2007, 14:45

Die Ankunft

- Maschinenraum der Kehlenfetzer -

"Ich denke nicht Doktor" sagte der Professor in einem ruhigen Ton, während er kurz den Trill und dann den Kzinti anschaute und sich dann ruhig zur Konsole umdrehte und einige Befehle eingab. Während er das tat, sagte er mit deutlicher Stimme "Lord Chmee, mich wundert an diesem Schiff einiges. Bevor ich aber meine Fragen stelle, wollte ich ihnen die Reparaturprozedur erklären."
Der Professor drehte sich wirder zum Kzinti und fuhr dann fort "Sobald wir die Station erreicht haben, werde ich, wenn es die Zeit erlaubt, den Warpkern herausbeamen lassen und im freien Raum reparieren. Sobald er wieder funktioniert und vor allem sicher ist, wird er eingebaut. Ich werde auch versuchen, dass der Warpkern mehr Potenial besitzt. Danach würde ich mich um ihre Waffenphalanx kümmern."
Der Professor hielt kurz inne und fuhr dann fort "Ich würde aber gerne wissen, warum ein Schiff der Föderation eine Besatzung besitzt, welche außer einem Trill nur Kzinti besteht. Zudem würde ich gerne wissen, wie dieses Schiff ihr solche Schaden erlitten hat?"
Während der Professor das gesagt hatte, hatte er den Kzinti genau in die Augen geschaut und hoffte, dass auch Kzinti genau wie andere Raubkatzen auf den verschiedesten Welten diese Geste nicht als Angriffsversuch deutete, sondern als Beweis der Akzeptanz.

259

Donnerstag, 8. Februar 2007, 18:08

Die Ankunft

Ich sah zu wie Neireh den Raum verließ, nun gut dann mußten wir halt später weiter Üben. Ich legte die beiden Schwerter in meine Armbeuge und brachte sie wieder in unser Quartier. Ich überlegte kurz was ich nun tun sollte und endschloß mich ebenfalls zur Brücke zu gehen. Es dauerte nicht lange und ich betrat diese mit einem lächeln auf den Lippen, was sich vertiefte als ich Chandron sah. Ich setzte mich wieder auf einen Stuhl und wartete darauf, was nun kommen würde.

260

Donnerstag, 8. Februar 2007, 18:43

Die Ankunft

So also machten Romulaner auf ihre Anerkennung aufmerksam... Nun das würde man sich bei Gelegenheit merken müssen. Chandron starrte das neue Ärgernis noch ein paar Herzschläge lang an, besann sich dann aber wieder auf die Unterhaltung.

"Ich kenne diese Art Schiff nicht genau genug, um irgendwelche Aussagen treffen zu können, aber die Besatzung sah nicht nach Födies aus und die internen Systeme die ich zu sehen bekam sind so gut wie hinüber... Warum ich nach Alternativen für die Magnetsiegel suche ist einfach, das ich nicht weiss, ob das Shuttle nicht den Aufbau eines Magnetfeldes als Ausrede für die Selbstzerstörung benutzt. Normalerweise sollten die eher minimalen energetischen Schwankungen, die sich nur auf die betroffenen Metallteile der Aussenhülle und eventuell auf direkt dahinter liegende Leitungsnetze beschränken, nicht allzuviel Spannungsspitzen erzeugen. Solange das Shuttle also nur eine Allergie gegen fremdes Betreten oder eindeutige Eindringversuche hat, wird es keine Probleme geben. Wenn der verdammte Computer aber ein wenig zu überempfindlich ist, dann haben wir hier gleich drei Wracks und sitzen mitten im Nichts, denn unser Zielort wird keine Hilfe senden können - die in diesem Bereich verfügbare Hilfstruppe besteht nämlich aus diesem Schiff und seiner Ladung."

Das war zwar nicht besonders diplomatisch gewesen aber für Weichspülgelaber war im Moment wirklich keine Zeit.

"Noch was, bevor es zu unvorhersehbaren Reaktionen kommt: Dieser Kzin trägt inzwischen eine Art Exoskelett. Falls der also doch mit an Bord beamen sollte, statt mit irgendwelchen Kampfschiffen Eskorte zu fliegen, dann bitte keine hastigen Bewegungen. Die Rasse scheint mir noch nicht weit genug von ihren Raubtierwurzeln entfernt zu sein, um tatsächlich jederzeit ihre Instinkte unter Kontrolle zu haben und ich kenne jemanden, dessen Kampfrüstung über ein Neuralinterface im Angriffsmodus schon auf geringste Zeichen einer möglichen fremdrassigen Bedrohung sehr tödlich reagiert."

Nun fehlte eigentlich nur noch der aktuelle Kommentar zur Lage, Chandron fiel nur einer ein:

"Scheiss Universum !"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (8. Februar 2007, 18:44)