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Montag, 11. Dezember 2006, 12:57

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

MaSvorra sah auf das Display. Ein paar Zeichen hatte er inzwischen gelernt, das brachte die Zeit, die er inzwischen hier an Bord war, mit sich. "Ein romulanisches Buch werde ich weiterhin nicht lesen können, aber die Warnzeichen sind schnell zu lernen."

Vor ihm wurde eine Sternenkarte angezeigt, der anzusehen war, daß sie alt war und daß sie etwas ungenau vermessen war. "Wie alt ist die denn?" fragte er murmelnd vor sich hin als er sich die Systeme anzeigen ließ, die Planeten hatten. Schon anhand des Bildes eines Planeten konnte er erkennen, ob es ein Klasse-M-Planet war. Endlich fand er einen. "Wie sieht es mit dem hier aus? Reichen die Scanner bis dahin, um zu sehen, ob der noch existiert?"
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
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22

Montag, 11. Dezember 2006, 16:28

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

"Den Gang runter und dann die erste Links. Ich war so frech, mir die Kapitänskabine zu grabschen. Unsere Haustiere habe ich übrigens Shuq´tep´h anvertraut. Shilrochan mag begreifen, was diese Frettchen an einem drei Tonnen schweren Xarellianer finden, aber er kommt mit ihnen immer noch am Besten klar."

Die Erinnerung an Salirs vorwurfsvolle Monologe, wie man derartig aggressive Raubtiere nur der armen Ilura anvertrauen konnte, kam kurz wieder hoch. Die kleinen Biester hatten jedenfalls eine Menge Spass dabei gehabt, ihre ehemalige Pflegeperson mit diversen herben Spässen und ihrer angeborenen Wuseligkeit in den Wahnsinn zu treiben. Shuq´tep´h hingegen wurde von ihnen voll akzeptiert. Hier fragte sich Chandron zum wiederholten Male, ob diese Tiere nicht doch telepatisch oder zumindest empathisch veranlagt waren.

Mit einer bewussten Anstrengung riss er sich aus diesen angenehmen Erinnerungen. Nach den ersten Minuten Flugzeit mussten die Abgleicher und die Störwellenkompensatoren des Warpantriebs überprüft werden. Computer waren ja gut und schön für Routinearbeiten, aber wenn es um Erfahrung und Kreativität ging, um das intuitive Verständnis für komplexere Systeme oder um alles, was über die Befolgung wortgetreuer Anweisungen hinausging, war selbst der grösste Dorfdepp den Rechenknechten in den meisten Fällen überlegen.

"Ich muss mich erstmal um die grundlegenden Einstellungen kümmern, Du hast also mindestens 29 Toryn Zeit, Deinen Krempel zu verstauen."

Wie immer auf Mission war er eher kurz angebunden - zumindest äusserlich. SIvra kannte das ja schon, also konnte man sich endlich der Arbeit zuwenden.

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23

Montag, 11. Dezember 2006, 16:48

Die Ankunft

Nach etwa acht Stunden Schlaf erwachte ich, und begann sogleich wieder mit der Arbeit, nicht, ohne mich vorher gestärkt zu haben.

Mittlerweile war der Platz komplett mit Metallplatten gepflastert und ich begann, die Bauteile für ein einfaches Commrelais zu replizieren.

Nach einer halben Stunde lagen in meiner Koje einige dutzend Bauteile auf dem Boden, die ich nur noch zusammensetzen müsste.

Zwölf Stunden später steckte das letzte Bauteil an seinen Platz.
Für die Energieversorgung replizierte ich noch einige Quadratmeter faltbare Solarzellen.

Mit Bedenken überprüfte ich die Energie der Yacht, sehr viel war nicht mehr übrig...
Dann würde ich noch ein wenig Energie für den Abbaulaser benötigen, für die Lebenserhaltung, und für kleinere zu replizierende Sachen, die immer anfielen.

Bevor ich wieder schlafen ging, wollte ich noch etwas ausprobieren.
Ich ging nach draussen, und entnahm etwas Staub, der auf der Oberfläche lag, etwa ein Kilo.
Diesen brachte ich nach innen und lagerte ihn in einem offenen Behälter.
Ich nahm einige Pflanzensamen und setzte sie in den Staub, dann goss ich noch ein wenig Wasser darüber.
Mit etwas Glück hätte ich in 2 Wochen einen kleinen Kräutergarten.

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Neireh

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24

Montag, 11. Dezember 2006, 20:42

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

Sie waren gut 4 Tage unterwegs gewesen zu dem Planeten. Vier Tage mit romulanischen Notrationen und im Shuttle herrschte eine Temperatur, die unter der Grenze dessen lag, was man als angenehm bezeichnen würde. Es zerrte an den Nerven, aber schließlich hatten sie den Planeten schon fast erreicht. Alles war ruhig bis auf das gleichmäßige Atmen und schwaches Sternlicht schimmerte durch die Fenster. Sie versuchten, ein paar Stunden zu schlafen, aber Neireh bewegte sich unruhig im Bett und wurde von Erinnerungen und Traumfetzen geplagt, die ihr inneres in Unruhe versetzten, bis sie endlich aufwachte. Ihr war kalt, was kein Wunder war, da die ganze Decke am Fußende zusammengeknäult lag, weil sie sie wegstrampelt hatte. Sie brauchte etwas zu trinken und schwang sich etwas schlaftrunken aus der Koje, nur um über Schuhe zu stolpern und sich auf der Koje gegenüber abstützen zu müssen. MaSvorra gab nur ein leises Geräusch von sich. Einen leisen Fluch murmelnd, rappelte sie sich wieder auf und tappte nach vorne in den Lagerbereich.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
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25

Montag, 11. Dezember 2006, 21:49

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

Nachdem er so unsanft aus dem Schlaf gerissen worden war, konnte er nicht mehr schlafen. Die Luft war eisig, aber seine Felle gaben ihm wenigstens Wärme. Nichts haßte MaSvorra mehr als frieren. Doch, aber im Moment ist das hier das Schlimmste. Seine Augen hielt er geschlossen, es gab ja nicht viel zu sehen, ohne Licht. Er hörte Neireh im Shuttle umherkramen.

Mit einer Flasche Wasser kam sie wieder zurückgetappt und stürzte diesmal über seine Schuhe. Als wieder der Ellenbogen in seinem Bauch landete, brummte er ertwas ungnädiger. "Vielleicht wäre Licht doch ganz geschickt." murmelte er. Langsam machte er ein Auge auf und sah Neireh in dem Dämmerlicht. "Wann sind wir beim Planeten?" Er blinzelte auf die schwache Anzeige. "Weit weg dürften wir ja nicht mehr sein."
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Neireh

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26

Montag, 11. Dezember 2006, 23:36

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

Einen Fluch in romulanisch später hatte sie sich auf ihrer Bettkante niedergelassen.
"Wir sind fast da. 2 Stunden ca. noch. Schlafen kann ich sowieso nicht mehr."
Sie nahm ein paar Schlucke Wasser und wickelte sich dann wieder in ihre Decke ein.
"Tut mir leid, wenn ich Dich geweckt habe. Ich hab Dir nicht weh getan, hoffe ich."
Sie beobachtete ihn eine Weile, viel war in dem kaum vom diffusen Sternlicht erhellten Raum nicht zu sehen. Sie wußte nur, er war wach und sah zu ihr rüber.
"Ich wäre dafür, auf der Sommerseite zu landen. Ich will mich wieder mal aufwärmen können. Außerdem kann ich die Notrationen bald nicht mehr sehen."
Sie hasste die Kälte, die Notrationen, daß sie hier festsaßen. Egal, wie oft sie es durchrechnete und hier und dort trickste, ihre Energie würde nicht mehr weit reichen. Nicht weit genug, um von jemanden gefunden zu werden oder den nächsten bewohnten Planeten zu erreichen. Ein Notsignal zu senden wäre in der Situation auch zu gefährlich. Sie wußte nicht, ob sie dann ihre Verfolger nicht wieder direkt zu ihnen führten.
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27

Dienstag, 12. Dezember 2006, 11:33

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

MaSvorra nickte. "Den Fluch kannst Du mir ja beibringen. Klingt nicht schlecht. Sommerseite klingt gut. Bevor ich zur Jagd aufbrechen kann, sollte ich mir die Gegend etwas anschauen und Tageslicht wäre da durchaus von Vorteil." Er grinste, für Neireh nicht sichtbar. Kurz rieb er sich über den Bauch. "Meinem Bauch geht es wieder besser, ist kein Problem. Was hält Dich vom Schlafen ab?" Er ging davon aus, daß sie noch nicht wieder schlief, auch wenn sie in die Decke eingewickelt war.

"Wasser und Nahrung sollten wir auf dem Planeten finden, den Daten der Sensoren nach. Möglicherweise gibt es da auch höherentwickeltes Leben, wer weiß. Wenn sich da sonst niemand in diese Gegend verirrt, kann sich ja etwas entwickelt haben. Möglicherweise finden wir auch etwas, um dem Antrieb etwas zum Verbrennen zu geben." Nicht, daß er sich damit auskannte, aber er hoffte, sie würden in eine bekannte Gegend kommen. Seine Frage, was sie machen sollten, wenn sie sich tatsächlich verirrt hatten, stellte er lieber nicht.
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28

Dienstag, 12. Dezember 2006, 14:18

Die Ankunft

Ich hörte ihm aufmerksam zu, wobei ich mir ein Grinsen verkneifen mußte als ich seinen verträumten Ausdruck sah, dieser war nur allzu schnell wieder vorbei und ich mußte nun doch etwas schmunzeln. Ja, ja, mein loD´nal nur keine Gefühle zeigen, nun ja Ausnahmen gab es auch bei ihm und der Gedanke brachte mich nun wirklich zum grinsen. Ich schnappte mir also meine Sachen, in dem Versuch, meine Erheiterung zu verbergen, und begab mich zur Kabine. Dort angekommen sah ich mich erstmal genau um. Nicht schlecht, diese Kabine war schon annehmbar und ich verstaute erstmal meine Sachen.

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29

Dienstag, 12. Dezember 2006, 16:21

Die Ankunft

Dieses Geplänkel war ja recht angenehm gewesen aber die Einstellung der energetischen Dämpfer und anderer spezieller Kompensatoren erforderte volle Konmzentration. Nur ungern erinnerte sich Chandron an den Effekt der ersten Warpspurdisperser, die die Subraumverzerrungen des Warpflugs um den Preis einer Tarnung der Energiesignatur durch Aufweitung und Streuung der Energiewellen eher verschlimmert hatten. Aktuell versuchte man es mit abgestimmten Gegenwellen, Dämpfungsfiltern und Schwingungsangleichern, deren fragile Balance aber nie zu hundert Prozent durch rein technische Regeleinrichtungen erreicht werden konnte.

Eine Stunde später war die Fummelei endlich vorbei. Nun konnte man...
Eine Alarmmeldung lesen ?

"Nachlassender Ionensturm in Entfernung von 472 Aiis´Det, Kursanpassung empfohlen." las Chandron die Meldung halblaut vom Bildschirm ab, während er bei der Auswahl seiner nächsten Tätigkeiten zwischen wildem Gefluche und erforderlicher Arbeit hin und her schwankte.

Schliesslich entschied er sich für Beides zugleich. Ungnädig vor sich hin grummelnd änderte er den Kurs, um nicht alle soeben mühevoll eingegebenen Einstellungen noch einmal bearbeiten zu müssen. Diese verdammten Energieschwankungen ruinierten leider das Zusammenspiel der Dämpfungs- und Kompensationseinrichtungen und konnten bei zu starker Intensität durch Aufladung gewisser Teile des Schiffs eine unberechenbare Änderung in den Antriebsemissionen entstehen lassen.

Wenn man ohnehin schon ungetarnt durch das All schipperte, konnte man sich zumindest auch die volle Leistung der aktiven Sensoren gönnen.
Einige Tastendrücke später begann das Schiff, sich um Einiges genauer "umzuschauen" als vorher, während Chandron genervt von der typischen Ungerechtigkeit des Universums dumpf vor sich hinbrütete und das Ende der energetischen Störungen abwartete.

Neireh

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30

Dienstag, 12. Dezember 2006, 20:14

Die Ankunft

Neireh mußte leicht grinsen. "Einem Klingonen romulanische Flüche beibringen.. ja das hätte etwas amüsantes.", erwiederte sie leicht belustigt. "Ich kann sogar welche in havranischen Bauerndialekt. Aber die würde icht jetzt nicht wirklich zum besten geben wollen. Ich denke ich werde mal nach den Sensoren sehen. Wir sollten schon bessere Informationen über den Planeten bekommen können. Meinen Traumdämonen möchte ich vorerst nicht so schnell wieder begegnen.", fügte sie hin zu und erhob sich, immer noch die Decke um sich geschlungen.
Sie schlich wieder nach vorne ins Cockpit und setzt sich an die Kontrollen. Sie bekamen jetzt schon mehr Daten herein, aber was sie las ließ sie nicht gerade in Freude ausbrechen.
"MaSvorra, du solltest dir das hier ansehen. Ich fürchte dieser Planet scheint keine "Sommerseite" in dem Sinne zu haben." Beziehungsweise eine ziemlich kühle Art von "Sommer", fügte sie in Gedanken hinzu. Sie waren noch zu weit weg um näheres herausfinden zu können ob und welche Arten von Leben es dort geben könnte, aber warm war es dort jedensfalls auch nicht wirklich. Zumindest nicht das was sie unter angenehm warm verstehen würde.

MaSvorra kam nach vorne, seine Winteruniform an, die reich an Pelzbesatz war. Mit einem Schnaufen setzte er sich in den Copilotensessel und starrte auf die Daten und das Bild. Laut seufzte er und schaute dann zu Neireh. "Da wird es dann nur kleine Tiere geben, wenn überhaupt. Oder große Raubtiere." Nach einer Pause fragte er: "Aber was für eine Alternative haben wir denn?"

Der Blick mit sie ihn ansah dürfte eigentlich schon Antwort genug gewesen zu sein.
"Wenn ich nichts übersehen habe... sieht es schlecht mit Alternativen aus.", antwortete sie leise und etwas niedergeschlagen.
Si vis pacem, para bellum
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Neireh« (12. Dezember 2006, 20:33)


31

Dienstag, 12. Dezember 2006, 22:04

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Was für ein selten besc.... Auftrag !
Nicht nur, das man irgendeinen Unbekannten an Bord hatte, das die verdammte Einstellerei der Warpkompensatoren eine widerliche Fummelei gewesen war, das diese Arbeit noch durch einen t´aneesh Ionensturmrest zunichte gemacht worden war...

Jetzt zeigte dieser behämmerte Ortungsschirm auch noch ein Raumschiff an !!!

Chandron wurde so langsam extrem unentspannt. Dieser anfangs nur lästige Auftrag wurde so langsam eine echte Plage. Zunächst das Wichtigste.

Reflexfeld aufbauen, da diese blöde Kiste natürlich keine Spiralwellenortung hatte, Waffensysteme oder was man in sehr gnädiger Stimmung so dafür halten könnte, mit Energie versorgen, Pulswellenkommunikator aufladen, normalen Kommunikator aktivieren und das soeben aufgetauchte Objekt in die Zielerfasssung einspeisen.

Anschliessend unter Warp fallen und mit 80% Unterlicht auf das komische Schiffchen zufliegen.

Die vorläufige Auswertung zeigte ein ziemlich unerwartetes Bild des ebenfalls ziemlich unerwarteten Shuttles.

Nennenswerte Energiereserven schienen nicht mehr vorhanden zusein, die Hülle leckte - wenn auch nur leicht, die Warpspulen waren fast vollkommen instabil und die anderen Beschädigungen würde man sich irgendwann mal zu Gemüte führen, wenn man Zeit und Lust hatte sich drei bis vier volle Bildschirme anzutun.

Laut Bioscanner bestand die Besatzung auch noch aus einem Klingonen und einer Romulanerin, die bei einer für beide Völker unangenehm niedrigen Temperatur irgendwelchen Tätigkeiten nachzugehen schienen. Was nun ?

Zunächst wohl besser das klingonische Sprachimplantat nochmal aktivieren und je nach Ergebnis des Gesprächs eventuell SIvra dazuholen. Vorerst brauchte niemand zu wissen, wer hier alles an Bord war.
Mal sehen... Grussfrequenzen für Klingonen und Romulaner.... eingestellt. Doppelmodulation für klingonische und Romulanische Bildsysteme und es konnte losgehen...

"Freies Versorgungsschiff TLA 3715 an beschädigtes Shuttle. Schiffsführer Chandron S`Garrath spricht. Benötigen Sie Hilfe ?"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (15. Dezember 2006, 19:19)


32

Dienstag, 12. Dezember 2006, 22:47

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

MaSvorra schaute zu Neireh, die alarmiert aufschaute, als einmal die Sensoren ansprangen und ein weiteres Schiff meldeten und dann auch noch ein Funkspruch eintraf, der aus den Lautsprechern klang. "Sei jetzt nicht zu stolz, um die Hilfe anzunehmen. Vermutlich werden wir kaum ein besseres Angebot hier finden." sagte er zu Neireh eindringlich.

Wenn es ein Versorgungsschiff ist, hat es hoffentlich auch etwas zu essen an Bord. Und eine Heizung. Trotz seiner Winteruniform, die eigentlich gut gegen Kälte half, war ihm kalt. Eindeutig zuwenig Bewegung.
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33

Dienstag, 12. Dezember 2006, 23:23

Die Ankunft

Nach nun 4 Tagen Schufterei hatte ich beschlossen einen freien halben Tag zu nehmen.
Ich verliess meine Yacht nicht, sondern kümmerte mich um weniger anstrengende Dinge die immer anfielen.

Meine Pflanzen fingen schon langsam an zu sprossen, ich hoffte dass sie sich noch gut entwickeln würden, so hätte ich einige echte Gewürze um die eintönigen Nötrationen zu würzen. Aber das konnte noch Wochen dauern.

Nebenbei fragte ich mich wie lange noch das Versorgungsschiff brauchen würde, das zugesagt wurde.

Nachdem ich eine Routineüberprüfung der Schiffsysteme gemacht hatte, die Energiezellen von Laser und Traktorpistole erneuert hatte, sowie den InnenRaum des Schiffs gesäubert hatte, stellte ich fest dass ich dringend neue Energie bräuchte.

Ich dockte ab, und setzte Kurs Richtung Sonne.

Neireh

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34

Dienstag, 12. Dezember 2006, 23:55

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

Im ersten Moment erschrak ich als der Warnton erklang, die Stimme fragte ob wir Hilfe bräuchten und ich erwiderte MaSvorras Blick.
"Ich bin nicht lebensmüde. Wir haben schlecht eine andere Wahl."
In Gedanken hoffte sie das sie nicht vom Regen in die Traufe kamen. Hier drausen würde man wohl eher auf Schmuggler, Söldner, Piraten und ähnliches treffen.
Sie würde die Anfrage beantworten und aktivierte den Kommkanal.
"Hier ist das Shuttle Hesaja. Hilfe wäre willkommen. Wir gerieten in die Ausläufer eines Ionensturmes vor ein paar Tagen und hatten einige Schäden davon getragen."
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Mittwoch, 13. Dezember 2006, 00:51

Die Ankunft

Ich hatte endlich meinen Kramm verstaut und mir einen guten raqtay gegönnt. Nun war ich wieder voll endspannt und dachte darüber nach was ich als nächstes tun wollte. Da mir im Moment nichts sinnvolles einfallen wollte, beschloß ich wieder auf die Brücke zu gehen und Chandron sein Lieblingsgetränk vorbei zubringen, Wie ich meinen loD´nal kannte, war er wieder mal zu nichts anderen als seine Arbeit gekommen und konnte eine kurze Pause sicher gut gebrauchen. Also ging ich zum Replikator und bestellte ein schwarzes, koffeinhaltiges, süsses Kaltgetränk. Damit machte ich mich gutgelaunt auf den Weg.
Eine klingonische Oper vor mich hin summend traf ich auf der Brücke ein und bekam gerade noch die eingehende Sprachmeldung mit. Irritiert stutzte ich... diese Stimme kannte ich irgendwoher... mir viel aber nicht ein wo das gewesen sein sollte und zu wem sie gehörte. Ich trat zu Chandron herran, reichte ihm den Becher und sah ihn fragend an.

36

Mittwoch, 13. Dezember 2006, 17:32

Die Ankunft

- Brücke der K.W.S. Kehlenfetzer -

Ich blickte Kylex-Sicherheitsoffizier hinterher und wandte mich dann wieder meiner Konsole zu. Eigentlich konnte ich nichts weiter tun, als hin und wieder lustlos auf eine flackernde Taste zu schlagen.

Nachdem ich dieser mehr als unberfriedigenden Aufgabe eine Weile nachgegangen war, reaktivierte ich die Lebenserhaltung in meinem Quartier und machte mich auf den Weg. Dabei benutzte ich die Liftröhren, denn aufgrund des Energiemangels mußte ich die Lifte abschalten, wenn ich die Lebenserhaltung irgendwo zusätzlich aktivieren wollte. Ich konnte nur hoffen, daß niemand gerade jetzt in einen Lift gestiegen war.

- Chmee´s Quartier -

Ich betrat mein Quartier und sträubte mein Fell, um mich warm zu halten. Die Temperatur lag noch weit unter dem Normalwert, selbst für mich. Aber ich hatte auch nicht vor, lange zu bleiben. Ich öffnete meine Blutholzkiste und warf einen Blick auf die 3 Slaver-Artefakte, die sich darin befanden. Alle 3 waren von einem Stasisfeld umgeben und schimmerten leicht. Eines dieser Stasisfelder würde uns nun gute Dienste erweisen können, das Problem war nur: Man konnte durch das Stasisfeld nicht scannen, was sich darin befand.

Also, schaltete man das Stasisfeld ab, um es selbst zu benutzen, befreite man -wasauchimmer- aus der Stasis. Und wasauchimmer hatte sich schon mehrfach als größere Bedrohung erwiesen. Wie damals bei Tiamat, als sich in dem Stasisfeld ein lebender Slaver befunden hatte, der eine gesamte Bergbaucrew und eine Oktal Krieger unter seine telepathische Kontrolle gebracht hatte.

Für einen Slaver waren die Objekte alle zu klein, aber es konnte genauso gut eine Sprengfalle sein. Die Slaver hatten viel Geschick bewiesen, der Galaxis auch Milliarden Jahre nach ihrer Ausrottung noch Scherereien zu bringen.

Ich entnahm das Artefakt mittlerer Größe und verließ mein Quartier Richtung Hangar.

37

Mittwoch, 13. Dezember 2006, 17:53

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Chandron spürte SIvras Anwesenheit und kurze Zeit später die Irritation, die durch leise Bewegungen und deren plötzliches Ausbleiben offenbar wurde. Man sollte wohl besser äusserst vorsichtig bei der Bewertung dieser unvermittelt aufgetauchten Personen sein.
"Irgend jemand den Du kennst ?" wurde kurz und halblaut gefragt, bevor er wieder auf Sendung ging.

"Sehen Sie eine Möglichkeit, Ihr Schiff im Weltraum zu reparieren oder wäre es Ihrer Auffassung nach besser, es in Schlepp zu nehmen ? Im Zweiten Fall kann ich Ihnen zwei Kabinen auf unserem Schiff anbieten, bis eine Reparatureinrichtung Ihres erwünschten Machtblocks angeflogen werden kann."

Das zumindest war das Standardvorgehen im Falle von Notfällen fremder Völker. Ob diese Unfallopfer noch weitere Hilfe erhalten würden, würde ganz von ihrem Verhalten - und erst recht ihrer Geschichte - abhängen. Chandron weitete das Reflexfeld auf maximale Grösse aus. Wenn dies hier eine romulanische oder klingonische Falle sein sollte, würde man getarnte Einheiten innerhalb des Feldes schnell erkennen und hoffentlich ebensoschnell abschiessen können. Vorsichtshalber ging noch ein kurzer Schmalbandimpuls an den Deggonar auf der Aussenhülle.

Das Quasi-Bewusstsein des Kampfgleiters würde im Fall eines ausbrechenden Kampfes sicherlich entzückt sein, seinen Zerstörungstrieb ausleben zu dürfen. Kurz fragte sich Chandron, was er bei der "Erziehung" des Deggonars für einen Fehler gemacht hatte - und ob dieses Kampfschiff jemals lernen würde, das Zerstörung bei Weitem nicht so häufig wünschenswert war, wie es manchmal schien.
Andererseits war eine selbst evolvierende KI nicht an feste Verhaltensmuster gebunden, man musste halt abwarten und in Situationen wie diesen einfach die zusätzliche Feuerkraft zu schätzen wissen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (13. Dezember 2006, 17:54)


Neireh

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38

Mittwoch, 13. Dezember 2006, 22:42

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

Ich sah kurz fragend zu MaSvorra, aber mir war auch klar das es wohl das beste wäre wenn man uns in Schlepp nehmen würde.
"Da unsere Vorräte zur Neige gehen und auch die Lebenserhaltung nur noch minimal läuft ist es etwas ungemütlich hier und würde daher bitten uns in Schlepp zu nehmen. Allerdings würden wir fürs erste davon absehen in romulanisches oder klingonisches Gebiet zu reisen. Wir würden ihr Angebot annehmen und danken für ihre Hilfe." Die vermutlich nicht umsonst sein wird.
Vielleicht konnten sie mit dieser Hilfe das Shuttle auch soweit reparieren um irgendwo für eine Weile untertauchen zu können. Zumindest was sie betraf. Sie warf einen kurzen Seitenblick zu dem Klingonen neben ihr. In dieser Uniform hatte sie ihn nie gesehen. Kein Wunder wenn man sich immer nur in klimatisierten Räumen aufgehalten hatte. Zumindest hätte er dann vielleicht wider die Wahl. Ob er die Möglichkeit ergreifen würde, wenn er einen Frachter Richtung Vulkan betreten könnte? Irgendwie konnte sie sich einen Klingonen schlecht auf diesem Planeten vorstellen.
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39

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 00:23

Die Ankunft

Ich überlegte immer noch und zuckte zu Chandron mit den Schulter. Erst als die Romulanerin sich wieder meldete und ich die Stimme nun ganz bewust mitbekamm, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich wartete bis Chandron den Kanal wieder auf leise gestellt hatte und sagte leise zu ihm :

"Sie war auf der Base, ich habe sie in einem der Seminare getroffen und des öffteren auf dem Promenadendeck gesehen !"

M._D._Dragon

unregistriert

40

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 12:30

Die Ankunft

----- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Gastunterkunft -----

In der Unterkunft war es dunkel und die Silhouetten zeigten nur wenig Einrichtungen, wobei es demjeniger, welcher auf einer Pritsche lag, eh egal war. Die Person hatte die Augen geschlossen, als plötzlich ein lautes Krächzen ertönte, dicht gefolgt von einem Knurren und Fletschen.
"Muss ihr beide Euch schon wieder streiten?" erklang eine rauhe, alte und dennoch fast furchteinflössende Stimme und langsam richtete sich die Gestalt von der Pritsche her auf und schaute in einen Teil der Kabine. "Hugin, Fenris. Ihr beiden sollt Euch vertragen. Ihr sollte eigentlich genau wissen, dass ich das nicht ab kann."
Aus der Dunkelheit schälten sich zwei Silhouetten, die langsam näher kamen und man die Umrisse allmählich erkannte. Ein großer Vogel und ein großer Hund kamen langsam und nebeneinander auf die Gestalt zu. Dabei kärchzte der Vogel "Hugin lieb, Fenris böse." Als ob der große Hund verstanden hätte, was der Vogel gesagt hatte, fing er leicht an zu knurren und der Vogel streifte ihn provozierend mit einem seiner Flügel.
"Benimmt Euch." erklang die rauhe Stimme wieder und die Gestalt legte sich wieder auf die Pritsche.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »M._D._Dragon« (14. Dezember 2006, 13:03)