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Donnerstag, 14. Dezember 2006, 13:01

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Chandron stutzte. Jemand aus dieser klingonischen Einrichtung ? Und als wenn das nicht schon auffällig genug wäre hatte man hier eine Romulanerin mit einem Klingonen die nicht in ihre Imperien zurück wollten. Diese scheinbaren Fakten waren ausserhalb jeglicher Wahrscheinlichkeit.
Entweder spielte das Universum wieder mal eine seiner bekloppten Zufallsoperetten ab oder jemand hatte ein persönliches Interesse....
Aber das war auch nicht sinnvoll. Selbst WENN der letzte der Verräter die Fährte aufgenommen hatte wäre er durch seinen typisch klingonischen Rassismus nie so "tief" gesunken, eine Romulanerin als Köder zu verwenden.

Es gab nur eine Möglichkeit, Klarheit zu erhalten und immerhin war man gut genug bewaffnet, diese wahrzunehmen.

Wieder auf Sendung gehen und....

"Dann würde ich vorschlagen, das Sie ihre persönlichen Gegenstände zusammensuchen und mir dann das Signal zum Beamen geben. Wir sind aktuell auf Kurs in neutrales und unbeanspruchtes Gebiet, nach der Ankunft können wir uns immer noch über ihre weiteren Reisepläne unterhalten."

Und sicherstellen, das keine Navigationsunterlagen diese Reise begleiten würden.

Chandron stellte die Verbindung wieder auf Empfang und hämmerte verwirrt und immer schlechter gelaunt die neue Warpfeldkonfiguration in die Antriebskontrolle. Wenn man dieses Shuttle direkt auf den Traktoremitter zog, würde die Feldverzerrung nicht ganz so schlimm ausfallen wie befürchtet aber lästig war es schon, die mühsam erarbeitete Antriebseinstellung so schnell schon wieder umwerfen zu müssen.

Das waren so die Momente wo man unbewusst nach diesem fingerschnippenden Gesocks Ausschau hielt, die sämtliche bekannten Völker mit ihrer Arroganz quälten. Andererseits würden diese eitlen Biester einen jetzt schon mit ihrem blasierten Geblubber genervt haben. Und seitdem die letzte dieser Kreaturen eine volle Packung Antizeitpartikel abbekommen hatte und beinahe vernichtet worden wäre hielten sie sich immerhin von RogueFleet-Personal fern und ärgerten harmlosere Opfer.

Diese Grübelei brachte einen nicht weiter. Chandron verscheuchte sämtliche Gedanken über die Mentalbarrieren ins Unterbewusstsein und konzentrierte sich wieder auf seine anstehenden Aufgaben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (14. Dezember 2006, 13:03)


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Donnerstag, 14. Dezember 2006, 14:53

Die Ankunft

- Hangar der K.W.S. Kehlenfetzer -

Im Hangar war die Lebenserhaltung noch aktiv, da ich für den Notfall die Racheschrei-Jäger hatte bereithalten wollen. Diese Exemplare waren eine neuere Version, die ich während meiner letzten Mission nach Vatersonne an Bord geholt hatte. Statt über den gewöhnlichen Gravitationsantrieb verfügten diese Exemplare nun über vollen Impuls und entsprechend schützende Energieschilde. Nur die Bewaffnung, Laserbatterien und taktische Nuklearsprengköpfe, war noch auf dem alten Stand der Kzinti-Technologie.

Ich aktivierte einen der Fighter und richtete die Laserkanonen auf das Slaver-Artefakt aus. Außerdem öffnete ich das Hangarschott und errichtete ein simples Kraftfeld als Barriere. Der Racheschrei war mit dem Zentralcomputer der Kehlenfetzer verbunden und sollte sich der Inhalt des Slaver-Artefaktes als Gefahr herausstellen, würde ein Tastendruck genügen, um das Kraftfeld zu deaktivieren und das Artefakt ins All zu pusten.

Ich richtete den Komm-Laser auf das Artefakt und begann mit der Sendung bekannter Frequenzmodulationen. Irgendeine würde dem Slaver-Stasisfeld hoffentlich den Befehl erteilen, sich zu deaktivieren. Bis dahin hieß es warten.

43

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 15:50

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

MaSvorra hörte die Anweisung, daß sie ihre Sachen zusammensuchen sollten. "Luq." sendete er über den Kanal und schloß diesen.

"Laß uns zügig das Wichtigste zusammenpacken." sagte er zu Neireh und stand auf. Viel war es nicht, was aus dem Shuttle brauchte. Kurz überlegte er, ob er seine Felle mitnehmen sollte, die doch einiges an Wert besaßen, beschränkte sich aber dann darauf, die Tasche mit der Standarduniform, Waffen und dem Koffer mit medizinischen Geräten zu nehmen, das bat´leth schlang er sich über die Schulter.

Er schaute zu Neireh und wartete darauf, daß sie fertig sein und das Signal senden würde.
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Neireh

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44

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 23:39

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

Viel war es nicht was sie zu packen hatte. So hatte sie nur ein paar Kleidungsstücke und persönliche Gegenstände in ihre Tasche gepackt. Das Kaleh trug sie gut in ihrer Kleidung verborgen bei sich. Man konnte ja nie wissen. An den klingonischen Stil von Zivilkleidung könnte man sich gewöhnen mit kleinen Abänderungen hier und da und an ihre Größe angepasst.
Als sie fertig war ging sie wieder ins Cockpit zurück um über die Kommunikation zu bestätigen das sie bereit wären und die Schilde für den Transport zu senken. Danach trat sie mit der Tasche über der Schulter neben MaSvorra und wartete auf den Beamvorgang.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Neireh« (15. Dezember 2006, 13:39)


45

Freitag, 15. Dezember 2006, 13:38

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Chandron startete den verzögerten Beamvorgang direkt nach Erhalt der Antwort. Wieder einmal fragte er sich, warum keiner der anderen Machtblöcke diese Idee auch nur ansatzweise verfolgt hatte, immerhin gab es genug Beispiele für Angriffe kampfbereit aufs Schiff geholter Aggressoren und die zur Analyse erforderlichen Daten, die auch zum Beamen notwendig waren lieferte der Scanner doch ohnehin.
Nun war das eher unerheblich, nur ein weiterer Beweis für die politisch gewollte Dummheit und Unkreativität der etablierten Machtblöcke, aber der Gedanke drängte sich - wie so oft - einfach auf.
Als das Abbild der zu beamenden Personen auf dem Schirm anzeigte, das diese zwar Waffen mit sich trugen, jedoch die Hände frei von Angriffsmittlen waren wurde die Anweisung zum Beamen erteilt und der Notfallknopf losgelassen, der im Falle eines beabsichtigten Angriffs den Zielort des Beamens ins All verlegt hätte.

Das wohlbekannte Geflirre verdichtete sich zu zwei Personen, die einen leicht durchgefrorenen und wahrnehmbar misstrauischen Eindruck machten.
Nun durfte man sich wieder mit Aussenseiter-Diplomatie herumschlagen. Unangenehm aber leider unvermeidbar.

"Mein Name ist Chandron S`Garrath, dies ist meine Benal SIvra tai qa´oS. Ich darf sie auf der TLA 3715 begrüssen. Zwei Kabinen mit Standardreplikator und Computerterminal wurden für Sie vorbereitet. Falls irgendwelche medizinischen Erfordernisse weitere Ressourcen erforderlich machen, sollten Sie mir dies jetzt mitteilen. Da dieses Schiff nur eine absolute Minimalmannschaft besitzt, deren Hirnwellenmatrix in den Kontrolleinrichtungen verankert ist, können wir uns keine ansteckenden Krankheiten leisten."

Und natürlich machte diese Vorgehensweise feindliche Übernahmen des Schiffs unmöglich, aber das extra zu erwähnen wäre doch ein wenig unhöflich gewesen.

"Wenn keine dringenden Belange zu klären sind, würde ich ihnen jetzt sofort ihre Kabinen zeigen, damit wir dann sofort ihr Shuttle in Schlepp nehmen und unsere Reise fortsetzen können. Sie können sich überall auf dem Schiff frei bewegen, ausser in Sicherheitsbereichen, die aber ohnehin automatisch abgesperrt sind."

Neireh

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46

Freitag, 15. Dezember 2006, 20:54

Die Ankunft

Als sich das flimmern vor den Augen wieder legte sah sich Neireh etwas mißtrauisch um die beiden die sie begrüßten und sich vorstellten musterte sie einen Moment. Sivra? Der Name kam ihr bekannt vor. Die Erklärung nahm sie zur Kenntniss. Auch die etwas merkwürdige Bezeichnung des Schiffes, genauso merkwürdig wie der Hinweis darauf das die Crew scheinbar mit dem Schiff verbunden war. Alle Versuche bisher endeten eher damit das die Testpersonen irgendwann Wahnsinnig wurden.

"Ich bin Neireh, das ist MaSvorra. Es scheint das sie es sehr eilig haben. Wir wissen ihre Hilfe zu schätzen. Ich denke nicht das medizinische Probleme vorliegen die ihrer Aufmerksamkeit bedürfen. Mein Begleiter hätte diese sicher schon behandelt. Was werden sie mit dem Shuttle machen ? Ich möchte nur darauf hinweisen das es einige Sicherheitsmechnismen enthält. Es wäre bedauerlich wenn die ausversehen ausgelöst werden werden würden.", antwortete sie und warf auch noch einen kurzen Blick zu der Klingonin neben ihm. Dann wandte Sie sich wieder dem Mann vor ihr zu. Da er ansprach das sie sich frei bewegen konnten, ging sie davon aus das die Tür ihres Quartiers kein Kraftfeld einer Zelle sein würde. Dennoch würde sie sich noch nicht entspannen. In Sicherheit war sie noch lange nicht sagte ihr ein Gefühl.
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47

Freitag, 15. Dezember 2006, 21:21

Die Ankunft

MaSvorra schaute sich um, nachdem er wieder festen Boden unter den Füßen spürte und sein Blick blieb bei der Klingonin kurz hängen und dann ging weiter zu dem Mann. Neugierig versuchte er, diesen einzuschätzen, welcher Rasse dieser angehörte. "Medizinisch gesehen sind wir in Ordnung, zumindest nach den klingonischen und föderalistischen Maßstäben, nur etwas unterkühlt. Das wird sich aber ja bald wieder legen."

Er warf einen Blick auf die Konsolen, mit denen er im Moment nichts anfangen konnte. "Sind wir eigentlich auf dem Weg in Richtung Vulkan?" Er wollte zu gern wissen, ob sie sich verflogen hatten. "Außerdem wäre es gut, wenn das Shuttle nicht hier bleibt, ansonsten würde ich gern den Rest von meinen Sachen holen." Die Felle waren teuer genug gewesen.
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48

Freitag, 15. Dezember 2006, 21:47

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Romulaner... Natürlich musste alles, was diese Subspezies anfasste mit irgendwelchen Fallen vollgestopft sein. Nun das würde nicht das Problem sein. Entweder liess man diese fliegende Bombe dort wo sie war oder beamte die beiden zurück und das wars.
Es gab keine Verpflichtung, eine derartige Gefährdung zuzulassen, aber vielleicht sollte man vorher noch mehr Informationen einholen.

"Geplant war lediglich, das Shuttle per Traktorstrahl heranzuholen und am Rumpf dieses Schiffes zu verankern, um die Energieverluste und Probleme beim Warpflug zu minimieren. Sollte dieses Vorgehen eine Gefährdung unseres Schiffes beinhalten werde ich diese potentielle Bombe genau dort lassen, wo sie sich gerade befindet. Sie können sich dann aussuchen ob Sie ihre Reise mit uns oder ohne uns fortsetzen möchten."

Nun diese so harmlos klingende Kursanfrage.. Wie sollte man darauf reagieren ?

"Vulkan lag nicht auf unserem Kurs, wir befinden uns in erheblicher Entfernung und hatten den Föderationsraum vor geraumer Zeit verlassen, als wir Sie fanden. Die Kabinen befinden sich dort den Gang herunter, es handelt sich um die fünfte und sechste Tür auf der linken Seite. Wer nun welche Kabine nimmt dürfte unerheblich sein, beide sind absolut gleichwertig ausgestattet. Was weiterführende Fragen angeht, die müssen leider von den anwesenden Personen beantwortet werden, da der Schiffscomputer nicht auf Verbalkommandos unregistrierter Personen reagiert. In den Kabinen selber befinden sich zwar Terminals, die jedoch nur freigegebene Informationen enthalten."

Der Zustand dieser Leute liess es unhöflich erscheinen, sie noch länger von den Kabinen fernzuhalten.

"Das Beste wird wohl sein, das Sie sich zunächst ausruhen und aufwärmen. Klimakontrolle ist über die Kabinenterminals möglich, Decken, Kissen und andere Zusatzausrüstung befinden sich in den Schränken. Wenn es sonst nichts mehr gibt, das Sie oder ich wissen müssten, wäre es das von meiner Seite aus."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (17. Dezember 2006, 12:46)


49

Freitag, 15. Dezember 2006, 21:59

Die Ankunft

MaSvorra warf Neireh einen Blick zu und schaute dann wieder zu dem Mann vor ihm.

"Ich denke, solange Sie das Shuttle nur in Schlepptau nehmen, sollte es keine Probleme geben. Es ist eben gegen unberechtigten Zutritt gesichert." Kurz schürzte er die Lippen. "Dann haben wir uns doch verirrt, in dem Ionensturm, wenn wir so weit vom ursprünglichen Kurs weg sind."

Er nahm seine Tasche wieder vom Boden hoch, auf den er sie abgestellt hatte. "Ich denke, wir werden uns aufwärmen gehen. Besteht die Möglichkeit, etwas warmes zu Trinken zu bekommen? raktajno wäre für mich ideal," einen Blick auf Neireh werfend, " und diesen speziellen Gewürztee aus Khorthrebeeren für Neireh." Ein kleines Schmunzeln umspielte hier seine Mundwinkel als er sich an diverse Diskussionen über Getränke mit ihr erinnerte.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (15. Dezember 2006, 22:08)


Neireh

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50

Freitag, 15. Dezember 2006, 22:34

Die Ankunft

Etwas warmes zu trinken und eine heiße Dusche wären jetzt genau das was sie brauchte. Aber wahrscheinlich konnte sie nur froh sein überhaupt wieder im warmen zu sein. Sie boxte MaSvorra kurz in die Rippen als er von Tee sprach.
"Du verwechselst da etwas. Das sind zwei verschiedene Sorten. Falls es hier Replikatoren gibt, dann würdest du wohl auch bestenfalls den Standart Gewürztee darin finden.", korrigierte sie ihn mit einem leicht amüsierten Funkeln.
"Scheint als ob wir euch unser Leben verdanken, wenn wir wirklich so weit ab vom Kurs waren. Das Shuttle wird kein Problem darstellen solang sie nicht versuchen etwas zu tun wozu sie nicht authorisiert sind. Es stellt keine Gefahr dar. Es ist lediglich.. nun es ist mein eigenes."
Und mit das einzigste was ihr geblieben war, von ein paar Kleinigkeiten abgesehen.
"Ich würde dann das zugewiesene Quartier aufsuchen. Wir können später reden."
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51

Freitag, 15. Dezember 2006, 22:43

Die Ankunft

Spielerisch knickte er ein und grinste auf ihren Rippenstoß, dann nickte er zustimmend.

"Ja, einfach etwas warmes zu trinken wäre klasse." Zur Not würde er das Wasser mit einem Bunsenbrenner erhitzen. Er stand nun mit allem bepackt wieder da und war bereit, Neireh aus dem Raum zu folgen. Ein wenig bedauerte er, seine Felle nicht mitgenommen zu haben. Darunter war es einfach am wärmsten.
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52

Samstag, 16. Dezember 2006, 01:37

Die Ankunft

Bei der Erwähnung der heißen Getränke, lächelte ich leicht und wandte mich an die Beiden.

"In ihren Kabinen sind Replikatoren vorhanden, die Ausstattung ist sehr vielseitig und ich könnte mir vorstellen, das sie dort so einiges finden können was kein Förderationsstandard ist !"

Ich hatte den Mediziner sofort erkannt, hatte ich doch mal einen Medizinkurs mit ihm zusammen belegt und seine Academy-Akten geführt, auch wenn das nun schon einige Zeit her war.

"Es ist lange her seit wir uns das letzte Mal gesehen haben MaSvorra !"

53

Samstag, 16. Dezember 2006, 11:28

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Langsam wurde das Ganze immer merkwürdiger. Zwei zumindest SIvra bekannte Personen mit einem Ziel, das nun wirklich mit dem aktuellen Kurs nicht das Geringste zu tun hatte, die nicht in ihre Heimat zurückwollten, ein übermässig gegen Standardangriffe "gesichertes" Shuttle geflogen hatten...

Chandron verdrängte auch diese Gedanken mit Gewalt ins Unterbewusstsein. Sollten sich doch die meist nur nervenden Geistesebenen mit diesen konfusen Informationen beschäftigen - Strafe musste sein.

Romulanisches Benehmen war leider kein Unterrichtsfach, dem irgendwann mal Aufmerksamkeit geschenkt worden war, Klingonen konnte man nach Beendigung eines Gesprächs ignorieren, was also tun, damit man wieder arbeiten konnte ?
Am Besten wohl einfach die Wissenslücke zugeben und falls das Probleme machen sollte oder irgendeinen wie auch immer gearteten "Statusverlust" mit sich bringen würde, was solls.

"Ich bin mit den aktuellen Benimmregeln bezüglich romulanischer Etikette nicht vertraut, möchte Sie also bitten, sich selbständig in die Kabinen zu begeben und am dortigen Terminal anzumelden. Mit der Anmeldung wird der Öffnungsmechanismus, also die Kontaktplatte rechts neben der Tür, auf ihre Biometrie eingemessen. Verpflegungsanforderungen müssen leider auch eingetippt werden, die Sanitäreinrichtungen entsprechen Multispezies-Standard. Es kann auch ein Schwerefeld an der Wand des Hygienebereichs generiert und dort Wasser in beliebiger Temperatur repliziert werden, falls Sie die traditionelleren Säuberungsmethoden der Schalldusche vorziehen sollten. Bedienung und Positionierung der Notabschaltung finden sie im Terminal. Noch Fragen oder Anmerkungen ?"

Nun, das hatte wohl lange genug gedauert. Das man beim Nutzen der alten Säuberungsmethoden von einem Sicherheitsfeld vor dem Ertrinken geschützt wurde, würden diese Leute wohl selbst herausfinden. Alles Andere sollte eigentlich im Terminal abrufbar sein. Chandron hatte mittlerweile mit einem Auge die Traktorkontrollen aufgerufen und bewegte das Shuttle vorsichtig auf die gewünschte Stelle an der Aussenhaut zu. Mit einem Auge die Romulanerin unter Beobachtung haltend, um eventuelle Schreckkreaktionen rechtzeitig sehen zu können, wurde das verdammte Ding vorsichtig auf der Aussenhülle aufgesetzt und mit zwei Traktorstrahlern in der endgültigen Position verriegelt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (17. Dezember 2006, 12:47)


54

Samstag, 16. Dezember 2006, 20:37

Die Ankunft

"Von meiner Seite aus nicht." antwortete MaSvorra auf Chandrons Frage und nickte SIvra bestätigend zu, daß er sie ebenfalls erkannt hatte. Als er hörte, daß in den Standardreplikatoren mehr programmiert war, als Föderationsstandard, wuchs seine Vorfreude auf einen raktajino.

"Ich denke, wir suchen nun die Quartiere auf und wärmen uns auf." Er sah, wie Neireh genau verfolgte, was Chandron mit dem Shuttle machte. "Laß uns gehen und ihn in Ruhe arbeiten." Er drehte sich herum und ging zum Ausgang, auf Neireh wartend, die erst nach ein paar Augenblicken folgte.
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Neireh

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55

Samstag, 16. Dezember 2006, 23:05

Die Ankunft

Neireh folgte nach einem Moment des Zögerns wo sie den Mann der sich als Chandron vorgestellt hatte, bei der Arbeit beobachtete. Auf dem Weg zu den Quartieren sah Sie sich um. Es war nicht schwer zu finden gewesen, Sie blieb vor der Tür des zugewiesenen Quartiers stehen und wandte sich zu MaSvorra um sich zu verabschieden.
"Nun, dann erholt euch gut. Vielleicht bekommt ihr nun die Möglichkeit euren Weg fortzusetzen. Zumindest habt ihr erstmal Ruhe vor mir und eure Ripppen können sich erholen."
Letzteres sagte sie mit einem leichten Schmunzeln, dann aktivierte sie den Öffnungsmechanismus und trat in das Quartier. Sicher mehr Platz wie im Shuttle, kleiner als das Quartier auf der Basis. Es war etwas karg, aber typisches Standart Quartier. Mehr als ein Bett, einen Replikator und Sanitäre Anlagen brauchte sie sowieso nicht. Sie warf die Tasche aufs Bett und ließ sich erstmal darauf sinken und dachte nach. Die Stille des leeren Quartiers kam ihr nach der langen Zeit zu zweit in dem kleinen Shuttle schon fast bedrückend vor. Dem konnte man abhelfen. Sie schwang sich wieder vom Bett und versuchte ihr Glück am Replikator. Wenig später stand sie mit zwei Raktajino vor MaSvorras Quartier und betätigte etwas umständlich den Türmelder.
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Samstag, 16. Dezember 2006, 23:20

Die Ankunft

Gerade als er seine Waffen abgelegt hatte und die Tasche auf dem Bett gelandet war, hörte er den Türsummer. Er drehte sich um und schritt zur Tür, um sie mit einem Griff zum Knopf zu öffnen. Neireh stand davor, mit zwei Tassen raktajino. MaSvorra war freudig überrascht. "Freut mich, Dich zu sehen." Er trat zur Seite, um sie reinzulassen, dabei eine der Tassen nehmend, als sie an ihm vorbeiging.

"Mach es Dir bequem." Viel stand nicht zur Auswahl und er setzte sich neben sie aufs Bett. "Und wie ist Dein erster Eindruck von unserem Gastgeber?" fragte er und begann, von dem heißen raktajino zu trinken. Angenehmerweise wärmte dieser ihn von innen heraus, ein wohliges Gefühl breitete sich aus.
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57

Sonntag, 17. Dezember 2006, 01:00

Die Ankunft

Nach einigen Stunden Flug zur Sonne des Systems, um die Energie zu schonen war ich recht langsam geflogen, wurde der Sonnenwind merklich stärker, die aussentemperatur betrug jetzt einige hundert Grad.

ich stellte die schilde auf Maximum, und flog bis fast an die "Oberfläche", wenn man das bei einem gasgestirn so sagen kontne.

Mit dem Trktoremmitter den ich auf die Schildfrequenz eingestellt hatte, sammelte ich so viel Wassersoff samt seinen Isotopen ein wie nur möglich, und machte mich dann soffort wieder auf dem Heimweg.

Die Konsole sagte mir dass sich jetzt einige hundert Kilogramm Sonnengas im Schlepptau befanden, genug um den Fusionsreaktor der Notstromversorgung des Schiffes einige Zeit lang betreiben zu können.

Neireh

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58

Sonntag, 17. Dezember 2006, 09:56

Die Ankunft

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"Ich fand es einfach zu still in meinem Quartier und dachte, Du würdest vielleicht Gesellschaft zu schätzen wissen. Nach den Tagen im Shuttle ist es wieder eine Umstellung, soviel Platz zu haben und alles für sich zu haben." sagte sie mit leichten lächeln. "Man könnte wohl sagen, ich habe mich an die Gesellschaft gewöhnt."
Sie trank ein paar Schlucke von ihrer Tasse und überlegte. Einiges war seltsam hier. Abgesehen davon, Leute wiederzufinden, denen man schon mal übern Weg gelaufen war, wenn sie an die Klingonin dachte.
"Ich glaube, Du könntest sie besser einschätzen. Aber ich denke nicht, daß uns vorerst weiter Gefahr droht. Wir könnten mal sehen, wieviel Informationen das Terminal hergibt in welcher Gesellschaft wir uns befinden. Es scheinen keine Piraten, aber einiges ist seltsam. Vielleicht beantworten uns die zur Verfügung gestellten Informationen einige Fragen.", antwortete sie und trank von dem heißen Inhalt. Gerade so heiß, daß er schon trinkbar war.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (17. Dezember 2006, 10:05)


59

Sonntag, 17. Dezember 2006, 10:19

Die Ankunft

MaSvorra genoß den raktajino, bevor er antwortete. "Stimmt, es ist ungewohnt, plötzlich alleine zu sein. Chandron kenne ich nicht von der Station, aber mit SIvra saß ich schon in der Akademie. Sie belegte damals die medizinischen Kurse. Sie war, wenn ich mich recht erinnere, auch die Leiterin der Flugstaffel. Ist Dir inzwischen wieder warm?" Er hatte bislang nur seinen Mantel abgelegt, aber richtig warm war ihm trotz des raktajinos nicht.

Er stand auf und holte für sie beide zwei frische Tassen raktajino, dann aktivierte er das Terminal. Mit einer Hand scrollte er durch das Menü. Allgemeine Informationen, wie Fluchtplan aus dem Schiff oder welche Speisen und Getränke im Replikator hinterlegt waren, waren zgänglich. Er tippte auf "Neuigkeiten" und , die war gespannt, ob da intergalatktische Nachrichten hinterlegt waren. Während die Übersicht sich aufbaute, trank er von dem heißen raktajino, der selbst in dieser warmen Umgebung, die inzwischen die klingonische Wohlfühltemperatur erreicht hatte, dampfte.
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60

Sonntag, 17. Dezember 2006, 12:57

Die Ankunft

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Endlich war dieses Shuttle an Ort und Stelle, ebenso wie seine Besatzung.
Chandron griff sich das von Sivra hingestellte Trinkgefäß, nahm erst einmal diverse Schlucke und kümmerte sich dann wieder um den Antrieb. Glücklicherweise war die Feldverzerrung für dieses Shuttle eher minimal und man konnte sogar einige Dämpfer wieder ohne grössere Nacharbeit an die neue Konfiguration anpassen. Ein letztes Mal wurde mit voller Sensorenleistung gescannt, nichts Bedrohliches gefunden und schließlich der Weiterflug vorbereitet.

Sekunden später befand man sich wieder im Warpflug. Nun wurde als erstes eine Sensorenphalanx auf das Shuttle gerichtet, um die Anwesenheit von Peilsendern und anderen Mitbringseln möglichst sofort zu erkennen und den resultierenden Schaden weitgehend auszuschliessen. Zusätzlich wurde eine Notabschaltung programmiert, die im Falle plötzlicher energetischer Anstiege im Shuttle die haltenden Traktorstrahlen auf Schub umpolte und das verdächtige Raumfahrzeug verzögerungsfrei aus der Warpblase werfen würde. So viele "Zufälle" waren einfach verdächtig.

"SIvra, hast Du irgendeine Ahnung, wen oder was wir uns da aufgesammelt haben und wie glaubwürdig ihre Geschichte ist ?"

Die riesigen Spionageabwehr-Aufzeichnungen der Intrepid wären jetzt eine echte Erleichterung gewesen, zumindest eine Entscheidungshilfe. In diesem kleinen Versorgungsschiff hatten solche Informationen aber leider nichts zu suchen, der eher begrenzte Speicherplatz dieses Standardrechners reichte gerade für die normale Grunddatenbank, einige private Verfeinerungen zum Beispiel im Nahrungsmittelbereich und die erforderlichen schiffsspezifischen Belange.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (17. Dezember 2006, 20:03)