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Neireh

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61

Sonntag, 17. Dezember 2006, 21:47

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Quartiere -----

Sie nahm die Tasse dankend an und nahm noch einen Schluck. langsam wärmte sie sich auch wieder auf. "Es geht schon wieder. Immer der besorgte Arzt wie?", erwiderte sie. Dann erhob sie sich und trat zu ihm ans Terminal. "Etwas interessantes dabei?", fragte sie und ging die Anzeige durch. Verschiedene Meldungen flimmerten auf wo man sich gerade besser nicht aufhielt und wer gerade mit wem irgendwelche Konflikte austrug. Recht interessant. Sie berührte eine der Menütasten für die Geschichtlichen Aufzeichnungen.
"Mal sehen mit wem wirs zu tun haben."
Während sie die Aufzeichnungen durchging hob sich ihre Augenbraue dabei interessiert.
"Schau dir das an. Was hälst du davon ? Eine Organisation abseits aller Völker und Machtblöcke. Eine Art zusammenschluß von Leuten die scheinbar in ihrer Heimat nicht mehr erwünscht waren oder sie aus anderen Gründen verlassen haben und sich dieser Gruppe angeschlossen haben."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
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Kahael

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62

Sonntag, 17. Dezember 2006, 22:07

Die Ankunft

------ Seligan Kolonie -------


"Maaaaaaaaaaariiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinooooooo..." die Lippen des Abteilungsleiters der Sicherheitsabteilung auf Seligan flatterten beim brüllen dieses Namens. ".... kommen sie sofort in mein Büro!"
Dan Marino schlenderte in das Büro seines Vorgesetzten, der ihn, wie so oft, zu sich brüllte. Marino war einer der Sicherheitsoffiziere auf Seligan, einer Kolonie weit am Rand der Föderation. Eine von sechs Kolonien die in diesem Sektor gegründet wurden. Es waren Planspiele einiger hoher Tiere für neue Methoden der Kolonisation, des Handels mit anderen Welten und für Stadtplanung. Doch das ganze schlug gehörig fehl. Nun war es ein Sammelbecken für alles was in den anderen Gebieten der Föderation nicht gerne gesehen wurde. Starfleet Security hatte hier noch alle Hände voll zu tun, auf Seligan gab es noch Raub, Betrug und Mord. Zumindest in den Augen von Marino.
"Sonnenbrille ab... sofort!" brummte Franco, Marinos Vorgesetzter, lautstark. Marino blickte sich fragen um. "Sonnenbrille?" "Die auf ihrer NASE!" brüllte Franco weiter. "Achso, die Brille, jo.." er setzte sie ab und grinste in Francos Richtung "... so abgesetzt." "Was habe ich ihnen über das Feuern mit Phasern in geschlossenen Räumen gesagt?" Marino schaute kurz links, dann rechts, er überlegte kurz und grinste wieder. "Ich solle es lassen?" fragte er wie in einer Quizshow. "Grinsen sie nicht so blöd...... was sollte das heute morgen? Sie können es wohl nicht lassen wie? Jagen einfach ein ganzes Shuttle in die Luft." "Aber Sir, es war gestohlen." "Es gehörte dem andorianischen Botschafter." brüllte Franco und lief rot an. "Jetzt hat er wenigstens einen Grund für ein neues." zuckte Marino lediglich mit den Schultern. "Migräne... ich spühre es wieder... meine Migräne... Marino... sie bringen mich ins Grab... diese Migräne sprengt mir noch den Schädel..." Franco rieb sich mit den Fingern rhythmisch die Schläfen. "Sir ich kann ihnen da helfen..." Marino ging einige Schritte auf seinen Vorgesetzten zu, der schon nichts Gutes ahnte und zu einem Rückzug ansetzte, doch Marino war schneller. "... das liegt bestimmt an ein paar ausgerenkten Wirbeln... das haben wir gleich." Seine Armen windeten sich um den Hals von Franco, die Muskeln spannten sich und zogen kurz an. "... ein altes Hausrezept, meine Oma war Chiropraktikerin..." kommentierte Marino die Behandlung, die ein kurzes Knacken zum Ergebnis hatte, sowie ein lautes Schreien seines Vorgesetzten. "Maaaaaariiiiinoooooooooo...." rief er "... sie sadistischer, brutaler, unsensibler BARBAR!!!!!!!!" schrie er und rannte durch das Büro um den Schmerz zu vergessen. "Raus... raus mit ihnen oder ich bring sie noch um." "Gut Commander, sie wollten aber das ich reinkomme." zuckte er mit den Schultern und verließ das Büro.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

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Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

63

Sonntag, 17. Dezember 2006, 23:41

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Quartiere ---

Er trat hinter Neireh, um sich die Daten ebenfalls anzusehen. "Liest sich sehr interessant. Sofern diese Angaben stimmen, wovon ich aber ausgehe. SIvra HoD hat sich bislang als ehrenvoll und vertrauenswürdig gezeigt gehabt. Ist das vielleicht die Gruppe, die Setok kurz erwähnt hatte?"

MaSvorra tippte mit der freien Hand den Namen ein und war gespannt, ob sein Freund in einer der Dateien erwähnt werden würde, die öffentlich zugänglich waren.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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Neireh

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64

Montag, 18. Dezember 2006, 11:11

Die Ankunft

"Das wäre doch eher unwahrscheinlich, denke ich. Setok wird eine andere gemeint haben. Aber wenn das hier so stimmen sollte, dann hättest du vermutlich doch noch eine Chance nach Vulkan zu kommen und die Föderation würde für einen guten Arzt wie dich sicher Verwendung haben. Ich sollte für eine Weile untertauchen. Du kannst unserem Freund meine Grüße ausrichten und das sich das Wiedersehen wohl etwas verzögern wird. Es reicht wenn du und er wissen wo ich bin. Ich werde darüber nachdenken vielleicht bei dieser Gruppe zu bleiben oder von dort aus zu einem neutralen Planeten zu reisen, sobald das Shuttle repariert ist. Dennoch sollten wir erstmal skeptisch bleiben und versuchen mehr zu erfahren."
Irgendwie wußte Sie das sie ihm vertrauen konnte. Abseits aller Volksspezifischen Beschränkungen und Vorurteile hatte er sich doch als so anders herausgestellt. Man könnte auch sagen das sich sowas wie Freundschaft entwickelt hätte. Zumindest würde sie ihn wohl die erste Zeit etwas vermissen. Sein Verhalten hatte sie sicher mehr als einmal rätseln oder schmunzeln lassen. Er war auch der einzige gewesen der ihr dabei geholfen hatte sich auf einer Station unter Klingonen zurechtzufinden und die erste Zeit zu überleben ohne in Schwierigkeiten zu geraten weil man die Klingonische Kultur und Verhaltensweisen nicht so gut kannte.
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65

Montag, 18. Dezember 2006, 11:18

Die Ankunft

Überrascht schaute MaSvorra zu ihr. "Wir werden sehen, wie es weitergeht. Die Föderation ist nicht mein primäres Ziel und ich habe es nicht eilig. Die Gruppe hier scheint gut organisiert zu sein, einen eigenen Kodex zu haben. Meine Neugierde auf unbekanntes", er warf ihr einen kurzen Seitenblick mit einem Schmunzeln zu, "hat mich oft genug in Schwierigkeiten gebracht. Oder mich eben Neues und interessantes sehen und erleben lassen. Oder willst Du mich loswerden?" fragte er mit einem herausfordernden Blick.

Er trank von dem raktajino und schaute wieder auf das Display, das verschiedene Vulkanier anzeigte. Setok war anscheinend ein häufig vorkommender Name.
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Neireh

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66

Montag, 18. Dezember 2006, 13:48

Die Ankunft

Neireh sah ihn nur leicht verwundert an. "Wäre ich sonst hier? Ich dachte du würdest die nächste Chance ergreifen um zu deinem Ziel zu gelangen, aber offenbar hast du ein anderes Ziel als mir bewußt war.", antwortete Sie und umfasste ihre Tasse etwas stärker. Ob er damit nun Sie meinte oder diese Gruppe?
"Nein, ich wollte dich nicht loswerden... ich wollte dich aber auch nicht aufhalten. Du hast genug für mich getan. Nach dir sucht man nicht."
Den Daten auf dem Terminal schenkte sie gerade keine Beachtung mehr und ging ihre Tasse zum Replikator bringen. "Ich werde erstmal Schlaf nachholen gehen. Es ist noch genug Zeit zum reden. Wir können uns später sehen."

Mit den Worten verließ dann sein Quartier und suchte ihres wieder auf. Eine Dusche später und ein paar frische Sachen lag sie nachdenklich auf dem Bett. Zuviele Gedanken verfolgten sie gerade, als sie hätte Schlaf finden können. Wieso schien er jede Möglichkeit auszuschlagen seinen Weg zu gehen ? Hatte Setok etwas damit zu tun? Sie wußte er war ein gemeinsamer Freund wie sich herausgestellt hatte, auch wenn er niemals über ihn gesprochen hatte, deshalb war sie ja auch überrascht gewesen. Wenn er ihn gebeten hatte das er ein Auge auf sie haben sollte? Anderseits konnte sie nicht sagen das ihr die Gesellschaft unanagenehm wäre. In Fakt wäre er wohl momentan die einzigste Person die sie als Freund bezeichnen könnte und Freunde hatte sie gerade recht wenige und nicht in ihrer Nähe. Wenn der Vulkanier ihm vertraute, konnte sie es auch tun.
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67

Montag, 18. Dezember 2006, 16:22

Die Ankunft

- Hangar der K.W.S. Kehlenfetzer -

Ein Piepton auf der Konsole teilte mir mit, daß die Frequenz gefunden und das Stasisfeld durchdrungen worden war. Ich grinste kurz, während meine Krallen nur wenige Millimeter über den Auslösern für die Kanonen und der Taste für das Deaktivieren des Kraftfeldes schwebten. Das Slaver-Stasisfeld baute sich ab und zurück blieb ein unförmiges Objekt, wie ich es in den Aufzeichnungen der Tiamat-Vorfälle schon einmal gesehen hatte. Eine Slaver-Waffe.

Diese Objekte zeichneten sich durch eine Art intelligentes Material aus, das sich dem Arm des Schützen anpasste und auf Gehirnimpulse reagierte. Sie schoß, wenn man wollte, daß sie schoß. Von ihrer Durchschlagskraft her unterschieden sie sich jedoch nicht groß von Disruptoren oder Phasern.

Ich schloß das Hangartor, deaktivierte die Bordlaser und sprang aus der Kanzel. Die Slaver-Waffe konnte ich sicher früher oder später einmal gebrauchen, aber im Moment war sie nicht weiter von Belang. Ich schob sie zur Seite und betrachtete nun den Stasis-Feld-Generator. Die Funktionsweise dieses Gerätes hatten unsere Wissenschaftler nie ergründen können. Obwohl sich der Generator bei einem aktivierten Feld im Inneren dieses Feldes befand, wo die Zeit angehalten wurde, konnte man dennoch zwischen verschiedenen Funktionsmodi wählen.

Der passive Modus aktivierte das Feld automatisch bei Gefahr. Explosionen, Energiestrahlen wie Lasern, dem Einschlag von festen Objekten wie Meteoriten oder Minen, oder auch bei erhöhter Strahlung. Im Inneren verging keine Zeit und keine Energie oder Materie konnte das Stasisfeld durchbrechen. Sobald die Gefahrensituation vorüber war, deaktivierte sich das Feld automatisch.

Im aktiven Timer-Modus konnte man eine bestimmte Zeit vorgeben, die das Stasis-Feld halten sollte, danach daktivierte es sich einfach. Dies wurde zum Teil schon bei Erkundungsflügen und Truppentransporten eingesetzt, um die Truppen ohne subjektiven Zeitverlust an ihren Zielort zu transferieren. Diese Methode war weitaus sicherer, als die ursprünglich verwendete Form der Cryostase, bei der die Truppen in eine Art Kälteschlaf versetzt wurden.

Im passiven Shut-Down-Modus waren die Slaver-Artefakte verpackt. Die Generatoren waren auf eine bestimmte Frequenz eingestellt, schickte man diese durch das Feld ins Innere, schaltete sich das Feld ab.

Unsere besten Wissenschaftler hatten sich nach der Entdeckung des ersten Slaverartefaktes jahrelang mit der Frage beschäftigt, wie ein Generator im Inneren eines Zeitlosen Feldes die Zeit messen konnte, um sich automatisch abzuschalten, oder wie die eingestellten Frequenzbereiche das Feld durchdringen konnten, während alles andere abgeblockt wurde. Doch diese Fragen konnten ebenso wenig beantwortet werden, wie die Frage, woher dieser winzige Generator die Energie nahm, um selbst ganze Slaver für mehr als 1 Milliarde Jahre in Stase zu halten.

Irgendwann hatten wir es aufgegeben. Die Slaver-Felder funktionierten und alles andere war nebensächlich.

Ich sträubte das Fell und verließ mit dem Feld-Generator den Hangar in Richtung Maschinenraum.

68

Montag, 18. Dezember 2006, 19:49

Die Ankunft

Ich war in den letzten Tagen seit meinem Ausflug zur Sonne zum Entschluss gelangt, dass ein wenig mehr Tarnung sicher nicht schaden würde.
Deshalb hatte ich angefangen meine Yacht mit Meteroritengestein zu bedecken, dieses verlieh dem Schiff ein Aussehen wie ein Teil des Meteoriten, wenn es auf der Oberfläche parkte.

Ich war zufrieden mit mir, die Gesteinsschicht passte Nahtlos auf den Meteroiten, das Schiff war praktisch unsichtbar, sofern nicht allzuviel Energie produziert wurde.

Ich dockte das Schiff direkt über dem Angefangenen tunnel an, so würde ich ohne Raumanzug arbeiten können, denn ich hatte die Schleuse an der Unterseite der Yacht mit der des Tunnels verbunden.
Von nun an ging die Arbeit um einiges schneller voran, ohne Raumanzug und bei Raumtemperatur konnte ich die Werkzeuge viel effektiver benutzen.

Die Komunikationseinrichtungen und den Befestigten Platz hatte ich unter einer dicken Geröllschicht versteckt, dies machte beides für das Auge unsichtbar, gleichzeitig konnte ich mit der Traktorpistole den ganzen Platz binnen Minuten wieder Freiräumen, da das Geröll nur sehr locker auf dem Platz lag.

Die Kommunikationsantenne hatte ich als Prä-Warp Funkboje getarnt, so sah es aus als hätten mögliche Bewohner des Sonnensystems diese Boje an den Asteroiden geheftet um ihn zu erforschen.
Gleichzeitig konnte ich normale Subraumtransmissionen senden und empfangen, da ich die Antenne mit der Comm meiner Yacht verbunden hatte, und diese als Relais zu meinem Tragbaren Communikator benutzte.

Bis jetzt war ich in etwa 25m in den Asteroiden eingedrungen, alle paar Meter hatte ich einen Stützring aus dem ausgeschmolzenen Metall eingebaut, und schon begonnen den Gang mit metallernen Kacheln auszukleiden.
Jetzt, so dachte ich, war ich tief genug um mit dem Bau der Ersten Kammer zu beginnen.
Zuerst würde sie als Mehrzweckkammer dienen, Lager, Energieversogung und Werkstatt in einem.

69

Montag, 18. Dezember 2006, 20:04

Die Ankunft

Ich setzte mich erstmal neben Chandron und dachte kurz über seine Frage nach.

"Nun über den Arzt kann ich dir mehr sagen als über die Romulanerin. Er diente unter Tam´Ra auf der Base und hat sich soweit ich weiß immer als ehrenhaft und zuverlässig erwiesen. Es gab niemals Anzeichen von Verrat oder auch nur Aufrührerei bei ihm.
Die Romulanerin hatte, soweit ich das mal vernommen habe, um Asyl auf der Station erbetten. Sie war soweit ich weiß nach der Schlacht mit den Insektoiden aud die Station gekommen und versuchte sich dort einzuleben. Warum sie die Base wieder verlassen hat weiß ich nicht. Die Lady kannte sie aber schon von früher und ich glaube mich daran zu errinnern, das sie mal als Diplomatin auf der Station war. Mehr kann ich dir auch nicht sagen !"

70

Montag, 18. Dezember 2006, 20:28

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Quartiere ---

Nachdenklich sah er ihr hinterher als sie ging. Setok war nicht bei den ersten dabei, die er auf dem Bildschirm hatte und er beendete die Anfrage mit einem Tastendruck. Er setzte sich aufs Bett und schaute nachdenklich in die Tasse. Hab ich nun was falsches gesagt? fragte er sich. In Gedanken ging er seine und ihre Worte durch.

Die Erinnerung an Setoks Gespräch, zuerst mit ihnen beiden, dann mit ihm allein, kam wieder hoch. Setok schien ihn genau gemustert zu haben, bevor er sagte, daß er es als persönlichen Gefallen ansehen würde, wenn MaSvorra bei Neireh bliebe und sie beschützen würde. Er hatte diese Bitte bei seiner Ehre angenommen, sie kam seinen Gefühlen entgegen. Gefühlen, denen er sich bislang nicht voll gestellt hatte.

Erst war die Faszination gewesen, einer Romulanerin zu begegnen und sie kennen zu lernen. Sie bei ihren ersten Bewegungen auf der Station zu unterstützen, hatte ihm gefallen. Ihre Gedankenwelt, ihre Art, an Situationen heranzugehen oder einfach nur mit ihr zu reden, hatten seine Gefühle verstärkt. Die Vorstellung, daß sie alleine die Station verlassen wollte, zog ihm seine Mägen zusammen und versetzte ihm einen Stich quer durch seine Herzen. Er hätte auch ohne Setok versucht, bei ihr zu bleiben, wurde ihm langsam bewußt.

An Bord des Shuttles waren sie sich näher gekommen, hatten längere Gespräche, aber auch Diskussionen, die andere als heftig oder als Streit bezeichnet hätten. Die Enge des Shuttles hatte dies unterstützt, sie hatten sich auch nicht ausweichen können. MaSvorra mußte schmunzeln als er sich erinnerte, wie sie nachts mal ineinander gelaufen waren und er sie stützte, damit sie nicht fiel. Neireh war kleiner als er, leichter, aber er hatte ihre Muskeln gespürt, durch den dünnen Stoff und der Wille, alles zu erreichen, was sie sich vornahm. Ihr Geruch war damals deutlich und er unterdrückte seinen Impuls, zu knurren, schalt sich selbst, überhaupt auf sie, eine Romulanerin, derart zu reagieren.

Er trank die Tasse raktajino aus und starrte dann in die leere Tasse. Leise seufzte er, sich fragend, wie er weiter vorgehen sollte. Er wollte ihre Gesellschaft, ihre Nähe nicht verlieren. MaSvorra bezweifelte aber, daß sie seine Art der Romantik verstehen würde, erkennen würde, was ihn antrieb. Mit einem Satz sprang er auf und stellte die Tasse in den Replikator. Dann verließ er das Quartier, es war nicht gut, alleine zu sein und zu Grübeln.

Er folgte dem Gang einfach weiter, wie ein Tiger im Käfig.
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71

Montag, 18. Dezember 2006, 21:08

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Der nächste Warpsprung wurde initiiert. Während der Sprungphase und in der Zeit danach überwachte Chandron so genau wie möglich dieses störende Anhängsel, das sich jedoch zu "benehmen" schien.

Also eine ehemalige Botschafterin, die irgendwann einmal Asyl bei Klingonen beantragt hatte... Ausgerechnet bei Klingonen, die im Allgemeinen für jede Art von "Schwäche" genauso wie für Romulaner bis auf ein wenig Spucke oder einige Selbstmordratschläge nicht viel übrig hatten.

"Klingt nach ziemlich dürftigen und nicht ganz passenden Informationen. Warum hat sie kein Asyl bei den Födies beantragt, die nehmen schliesslich alles auf. Naja mit dem verbesserten Gehör der vulkanischen Gentypen wäre das übliche dumme Gelaber wahrscheinlich doppelt lästig gewesen. Trotzdem würde nur jemand der extrem verzweifelt oder schlicht dumm ist, bei den Klingonen anklopfen. Und nun hat sie jemanden im Schlepptau, der entweder eine Ehrenschuld begleicht oder, wenn ich die Blicke und die PSI-Emanationen richtig gedeutet habe, schlichtweg verknallt bis über beide Ohren ist."

Wer jemanden so anschaute wie ein Frettchen die Leckerpastentube, der konnte auch ohne das ohnehin eher seltene und meistens unzuverlässige PSI-Gespür, das Chandron mit den stets verwirrenden Eindrücken immer wieder an die vulkanischen und romulanischen Teile seiner Genetik erinnerte, von jedem Laien als verliebt erkannt werden.

Chandron seufzte.

"Naja das hat mir gerade noch gefehlt. Mal abwarten, wann es die ersten Probleme gibt. Vorerst kann ich wohl nichts tun, ausser mich auf meine Aufgaben zu konzentrieren."

Ruckartig ging er wieder zur Antriebskontrolle, um doch noch das Maximum des Miserablen aus der Hüllenverzerrung und der Ionensturmpolarisation herauszuholen und die Warpspur wieder zu bedämpfen. Diese Aufgabe würde wohl knifflig genug sein, um die nicht technischen Probleme zunächst auszublenden.

Kahael

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72

Montag, 18. Dezember 2006, 21:40

Die Ankunft

"Marino.... MARINO..." rief Franco Marino zu, der gerade an seinem Schreibtisch etwas vor sich hindöste. "Woran denken sie gerade? Ich hoffe an dem Fall an dem sie gerade arbeiten." Dan hebte seinen Kopf und schaute hoch zu dem Commander. "Nein.... ich überlege gerade ob ich alleine auf Romulus einmaschieren sollte." Die Augen seines Chefs begannen wieder unkontrolliert zu rotieren. "Ich... ich glaube es einfach nicht... oh nein, nein, nicht wieder... ich spühre es wieder... da kommt die Migräne... nicht schon wieder. Marino... sie bringen mich ins Grab." stöhnte Franco und fasste sich an den Kopf. "Oh... Commander. Ich habe da etwas gegen ihre Migräne." Ltd. Marino legte wieder dieses merkwürdige Grinsen auf, das Franco nur zu gut kannte und begann einige Schritte an Abstand zu seinem besten Inspektor zu nehmen. "Marino..." warnte er vor dem was auch immer selbiger vorhatte zu tun. Dann erblickte er diese länglichen Stäbe in Marinos Hand, die er gerade aus einer Schublade geholt hatte. "Was..." "Akupunktur Commander... habe ich gestern in einer Zeitschrift gelesen." Marino stand auf und ging auf den Commander zu, der bereits zur Flucht angesetzt hatte. "Bleiben sie doch stehen Sir. Ich kann das... es stand sehr genau beschrieben auf Seite 5 der Brigitte." "Maaaariiiinooooooo..." der Commander konnte sich noch gerade in sein Büro flüchten und die Tür vor seinem Verfolger schließen. "Keine Nadeln Marino, sie pieksen mich nicht."
Marino schlich noch einige Minuten um das Büro seines Vorgesetzten umher, in der Hoffnung das sich dieser noch blicken lassen würde. Aber Franco hatte sich dort verschanzt. "Marino, gehen sie raus und lösen ihren Fall!" brüllte eine Stimme von der anderen Seite. "Na gut Sir, verschieben wir das mit den Nadeln auf später." Marino legte die Nadeln auf seinen Schreibtisch ab, schaute kurz ob Betsi in ihrem Halfter war und begab sich dann auf die Straßen der Kolonie.

Er arbeitete schon seit gut vier Wochen an diesem Fall. Eine Reihe von Morden, die Opfer waren wahllos, doch schieden sie alle auf die gleiche Weise aus dem Leben. Sie erstickten an einem Knäul alter Socken.
"Ltd. Marino..." eine ruhige Stimme bremste den Inspektor. Sie gehörte Selvok, einem jungen Vulkanier, Marinos neuer Partner. "... ich gehe nicht davon aus das es versäumt haben mich über ihren Aufbruch zu informieren?" fragte Selvok höflich und stellte sich an die Seite vom Inspektor. "Wie kommen sie denn darauf?" antwortete er und kniff bei den weiteren Worten die Zähne zusammen "... eigentlich habe ich nur vergessen sie zu erschießen." Der Vulkanier hob die Augenbraue. "Wie meinen?" "Ich habe noch nicht gegessen, Hunger?" "Nein. Aber wenn sie das Bedürfnis haben." Selvok blieb wie immer höflich und folgte Marino zu ihrem Shuttle.
"Ich würde ein flugfähiges Shuttle empfehlen." kommentierte er den Anblick des Gefährtes, welches von zahlreichen Brandflecken, Dellen und Einschusslöchern gezeichnet war. "Es ist äußerst flugfähig..." brummte Marino und stieg ein. "... sie können ja gerne hier bleiben." sagte er weiter und hoffte das der Vulkanier dies für eine logische Alternative halten würde, aber Marino lag falsch.
Das Shuttle hob ab und flog in Richtung eines Siedlungsgebietes der Kolonie, wo Marino seine Ermittlungen fortsetzen wollte.
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Neireh

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73

Dienstag, 19. Dezember 2006, 22:38

Die Ankunft

--- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Quartiere ---

Nach einer kleinen Ewigkeit konnte sie schließlich doch einschlafen. Ihr Unterbewußtsein schien noch sehr mit der Verarbeitung beschäftigt zu sein und bescherte ihr einige wirre Träume, aber zumindest diesmal keine Alpträume. Dafür um so verwirrender, daß sie wieder an Hdaen dachte. Zumindest dachte sie, es wäre Hdaen, von dessen Zärtlichkeiten sie träumte, aber irgendwie war alles zu verschwommen, um eine Person erkennen zu können.

Als sie ein paar Stunden später aufwachte, brauchte sie einen Moment um zu realisieren, wo sie sich befand. Sie schwang sich aus dem Bett und versuchte, die Traumfetzen, die sie noch zu verfolgen schienen, mit einer Tasse Gewürztee zu vertreiben.
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74

Mittwoch, 20. Dezember 2006, 11:48

Die Ankunft

Nachdem MaSvorra das Schiff, auf dem sie sich befanden, bis zum letzten Winkel abgelaufen war, um seine Unruhe zu verlieren, stand er in einem Raum, in dem ein Tisch, verschiedene Displays und Stühle standen. Unschlüssig stand er da und drehte sich dann um, um nach Gesellschaft zu suchen.

Kurze Zeit später erreichte er die Brücke und setzte sich auf eine freien Platz. Mit einem Nicken begrüßte er Chandron, dann bebobachtete er die Displays und Chandron bei der Arbeit, weiter seinen Gedanken nachhängend.
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75

Mittwoch, 20. Dezember 2006, 21:05

Die Ankunft

Ein ganz bestimmtes Kribbeln wurde stärker, nervte gewaltig und führte zu einem Seitenblick in die Richtung des Gefühls. Da sass dieser Klingone und schien mit seinen Gedanken ganz woanders zu sein.

Auch gut. Sollte er ruhig.
Nun wo die Quelle des unangenehmen Kribbelns erkannt war liess es nach.
Chandron widmete sich wieder dieser vertrackten Antriebsabstimmung. Im Flug blieb einem vor lauter automatischen Systemen ohnehin sonst nichts zu tun.

Irgendwann war das Ergebnis der Bemühungen zumindest akzeptabel, wenn auch noch lange nicht optimal zu nennen.
Nun konnte man sich um andere Dinge kümmern.
Zum Beispiel um die anwesenden Gäste.

"Gibt es Probleme mit der Bedienung der Kabineneinrichtung ? Oder Fragen, deren Antworten nicht im Terminal zu finden sind ?"

76

Mittwoch, 20. Dezember 2006, 21:36

Die Ankunft

- Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer -

Im Maschinenraum angekommen, verlor ich keine Zeit. Ich riss eine locker hängende Konsolenverkleidung ab und löste einige Energie und Computerkabel, die ich mit dem Slaver-Generator verband. Schließlich wollte ich das gesamte Schiff in Stase versetzen und nicht nur mich.

Ich stellte eine Zeit ein, bei der es sich um knappe 2 Kzin-Standardwochen handelte. Anschließend deaktivierte ich den Antrieb. Zwar würden wir in Stase sowieso aus dem Warp fallen, aber dann durch unsere Eigenbewegung mit immernoch annähernd 0,9 c durchs All treiben. Ich hatte nicht vor, das Schiff in einem Zentralgestirn eines PSystems oder auf dem Grund eines Eisozeans eines beliebigen Planeten zu versenken. Nachdem unsere objektive Geschwindigkeit bei 0 lag, aktivierte ich den Auslöser.


[nonrpg] 2 Wochen Pause, weil Weihnachten und Silvester. Allen nun Guten Rutsch und so :) [/nonrpg]

77

Donnerstag, 21. Dezember 2006, 11:48

Die Ankunft

MaSvorra sah auf. "Bedienung ist kein Problem, danke. Wir haben die geschichtlichen Daten überflogen." Er überlegte kurz. "Was genau ist das Ziel des Bündnis? Wie schafft es, neben dem Klingonischen Reich, dem Romulanischen Imperium und der Föderation zu bestehen? Werden weiterhin Interessenten aufgenommen? Welche Voraussetzungen sind dazu nötig"

Die Fragen waren ihm ohne große Nachdenken gekommen. Seine Neugierde auf das Neue hatte überhand genommen und das Gefühlschaos erstmal verdrängt. Damit konnte er sich noch früh genug genauer auseinandersetzen.
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78

Donnerstag, 21. Dezember 2006, 12:09

Die Ankunft

Neireh hatte beschlossen, sich etwas im Schiff umzusehen, mit dem sie nun unterwegs waren. Viel zu sehen gab es allerdings nicht. Es gab einen Raum, der wohl als Besprechungsraum gedacht war, aber viel mehr nicht, außer Quartieren und anderen Räumen zu denen sie keinen Zugang hatte. So erreichte sie wenig später auch die Brücke. Sie blieb erst in der Tür stehen, vielleicht wollte der Pilot keine anderen Leute auf der Brücke, aber als sie bemerkte, daß MaSvorra auch dort saß, ging sie zu den beiden. Die Fragen, die der Klingone stellte würden sie auch interessieren. Er spielte mit dem Gedanken, bei dieser Gruppe zu bleiben? Weil seine Neugier überwiegte oder wieso? Ständig versuchte sie, andere Erklärungen für Anzeichen zu finden, die sie glaubte, sich einzubilden oder nicht richtig zu interpretieren. Dinge, die sie dann wieder ins Unterbewußtsein verdrängte, um den Kopf freizubekommen.

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79

Donnerstag, 21. Dezember 2006, 12:22

Die Ankunft

MaSvorra schaute überrascht auf, Neireh war eingetreten, ohne daß er es bemerkt hatte. Ein Indiz, das ihm zu schaffen machte, das er nicht wahr haben wollte. "Du störst nicht, zumindest nicht von meiner Seite her." Fragend schaute er zu Chandron hinüber.

Gleichzeitig fragte er sich, ob die Klingonin, SIvra HoD, auch noch auftauchen würde. Vielleicht gibt es noch mehr Leute an Bord, von denen wir noch nichts wissen. mutmaßte er.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

80

Donnerstag, 21. Dezember 2006, 17:17

Die Ankunft

Chandron überlegte kurz. Mit ein bisschen Wühlerei im Terminal hätte man das alles selbst beantworten können aber wenn schon eine reale Person fragte, so gebot es der Anstand nicht einfach mit den effizientesten Schlüsselworten für eine Themensuche zu reagieren.

"Da hier ohnehin fast alles automatisch läuft, würde ich ein GEspräch nicht als Störung bezeichnen."

Das war die allgemeine Aussage, nun aber wurde es haarig, denn die jetzt für die Beantwortung der gestellten Fragen notwendigen Informationen waren nicht angenehm für Angehörigen der etablierten Machtblöcke.

"RogueFleet hat kein Einzelziel, das wäre bei dem sehr grossen Mass an Freiheit der Mitglieder auch nur schwer möglich. Als Kernziele kann mann administrativ natürlich Wachstum nennen, wie es bei fast jeder Gruppierung der Fall sein dürfte, das Bestreben, unabhängig zu bleiben und die Einhaltung eines gewissen Moralkodex - inklusive aller daraus resultierenden Folgen."

Was noch konnte man sagen, um präziser zu werden ? Ah ja....

"Unabhängigkeit und Moral stehen sich sehr nahe. Piraten aus Gewinnsucht, Sklavenjäger, Borg und andere Wesenheiten, deren Verhalten einen Angriff erfordert, werden gnadenlos bekämpft, Flüchtlinge fast jeder Art aufgenommen und Borg nach Möglichkeit deassimiliert. Zur Wahrung der Unabhängigkeit dient zum Einen die erwiesene Nützlichkeit für alle Machtblöcke durch die eben beschriebenen Tätigkeiten, zum Anderen die unkalkulierbare Gefährlichkeit durch Waffenentwicklungen, die aus politischen Gründen oder schlicht Bestechung oder ähnlicher gewollter Dummheit in sämtlichen Machtblöcken nicht existieren. Ein allgemeines Beispiel wäre da, das unsere Bedienungskonsolen vom Plasmakreislauf galvanisch und energetisch entkoppelt sind. Die eher unerheblichen Mehrkosten sorgen dafür, das es keine Energiefeedbacks beim Beschuss gibnt und so zu den ohnehin erhaltenen Schäden nicht auch noch Opfer durch Explosionen auf der Brücke hinzukommen. Keiner der Machtblöcke nutzt diese Grundlagentechnik, sei es aus Kostengründen oder weil die Besatzung eines ohnehin beschädigten Schiffes keinen mehr kümmert."

Nun kam die letzte Frage....

"Interessenten werden entweder mit beschränkten Rechten und Zugriffsmöglichkeiten aufgenommen oder als Vollmitglied. Im zweiten Fall wird eine telepathische Blocksondierung durchgeführt, bei der nach Posthypnose, Geisteskrankheiten oder anderen schädlichen Geistmanipulationen geforscht wirde, um Spione auszusieben. Da dieser Vorgang bei voller Mitarbeit des Bewerbers geschieht, werden unwürdige Zugriffe auf private Bereiche des Geistes ausgeschlossen. So gesehen kontrollieren sich Bewerber und Prüfer während des Vorgangs gegenseitig. Befähigungen sind nicht zwingend erforderlich. Da auch Flüchtlinge aufgenommen werden wäre es unethisch eine Aufnahme von Fachkenntnissen abhängig zu machen. NAtürlich werden solche Zivilpersonen dann nicht zum Kommandodienst oder zu anderen militärischen Aufgaben eingesetzt."

Gut, das noch etwas Getränk im Becher zurückgeblieben war. Nach einer solchen Rede konnte man einen Schluck gut gebrauchen. Chandron genehmigte sich den letzten Tropfen und brachte den Becher zum Replikator.