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Dienstag, 26. Dezember 2006, 20:59

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Besprechungsraum -----

Chandron führte die Horde den Gang herunter in den Besprechungsraum, zeigte auf die dort befindlichen, recht bequemen Sitzgelegenheiten samt versenkbarem Sichtschirm und Tisch und stapfte sofort zum replikator, um sich eine Mahlzeit zu bestellen.

Ein Blick kurz vor dem Betätigen der Eingabetaste zeigte, das die Romulanerin sich direkt hinter ihm befand, also wechselte er nach dem Erscheinen seines Menüs die Bedienfeldsarache auf Romulanisch, wartete kurz, bis die mimetischen Lacke der Tasten sich an das neue Alphabet angepasst hatten und das Bedienfeld sich in der neuen Sprache aufgebaut hatte und begab sich dann samt seinen Speisen zu einem Sitzplatz.

Dort angekommen fläzte er sich in den Sessel, klappte den Bildschirm in die Tischplatte zurück und schob das Tablett in bequeme Entfernung.

"Wir haben leider noch nicht in jedem Schiff die Idee realisiert, einen zentralken Replikator in jeden Tisch einzubauen, aber die Möglichkeiten des Wandgerätes dort sollten für die zusätzlichen Wege entschädigen. Die Teller werden übrigens bei nicht allztu feuchten Speisen automatisch aus Getreidegebäck erstellt, was für einen zusätzlichen Bissen sorgt."

Mit Genuss biss er in einen seiner Teller, um das Gesagte zu demonstrieren. Celarionisches Dalrannaj auf Getreidewaffel schmeckte einfach unvergleichlich.

Der eventuelle Höflichkeitslapsus, mit dem Essen begonnen zu haben noch bevor alle sassen war nicht nur wegen des Hungers erforderlich sondern auch, um den Gästen die Ungiftigkeit der Speisen zu demonstrieren. Eigentlich sinnlos, denn normalerweise konnte man auch die Replikation von vergifteten Speisen an den Nutzer der Anlage oder an die verwendete Sprache koppeln, aber jedes Bisschen Vertrauensbildung würde die weitere Reise entspannter gestalten können.

Neireh

Depp vom Dienst

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102

Dienstag, 26. Dezember 2006, 21:18

Die Ankunft

Als sie den Raum erreichten ging Neireh erstmal die Datenbank des Replikators studieren. Es war jedenfalls nicht übertrieben gewesen als ihr gesagt wurde das diese Replikatoren umfangreiches Angebot hatten. Sie wwar Chandron gefolgt der sich als erster etwas bestellte und zuvorkommenderweise danach das Bedienfeld auf romulanisch umstellte. Wohl um ihr zu zeigen wie dies funktionierte.

"Es gibt sogar Hlai Gerichte? Ich habe sicher Monate kein Hlai mehr gegessen.", bemerkte sie und bestellte sich ein Hlaifilet mit Gemüse. Die Bedienung war auch so recht inuitiv und das das Terminal sich auch in verschiedene Sprachen umstellen ließ war geschickt. Sie könnte allerdings auch Föderationsstandart und Klingonisch zumindest lesen. Klingonisch lesen hatte sie in den letzten Monaten an Bord der Station schon lernen müssen. Es erleichterte einem etwas das Leben dort. Sie ließ sich am Tisch bei den anderen nieder und kostete von dem Essen. Den ersten Bissen vorsichtig kauend ließ sie dann schnell den zweiten folgen. Im Moment hatte sie das Gefühl noch nie was bessres gegessen zu haben.

Das das Geschirr sogar essbar sein sollte war ungewöhnlich, aber vielleicht würde sie es auch probieren. "Essbare Teller? Ungewöhnlich... Aber das Essen ist gut und eure Auswahl an romulanischen Speisen zumindest umfangreicher als ich es außerhalb meiner Heimat gewohnt bin. Erzählt mir etwas von eurer Gruppe. wie lange lebt ihr schon dort? Wenn es euch stört, so esst erstmal fertig. Ihr müsst das nicht tun."
Daran das das Essen möglicherweise vergiftet sein könnte, hatte sie gar nicht gedacht. Der Hunger war größer und wenn er sie hätte umbringen können, hätte es bessere Gelegenheiten gegeben. Wozu sie dann erst aufnehmen ? Neireh beschloß erstmal mehr über diesen Mann und seine Frau zu erfahren um sie besser einzuschätzen.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

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Dienstag, 26. Dezember 2006, 21:27

Die Ankunft

MaSvorra trat nach ihr an den Replikator und suchte sich Vlno ´va´ qurgh und Blutwein dazu aus. Der Duft der warmen Bohnen erinnerte ihn an seine Heimat, seine Familie, in der es dieses Gericht öfters gab als bei anderen klingonischen Familien. Nach einem Nicken zu SIvra, die nach ihm an den Replikator trat, setzte er sich.

Erst nahm er einen großen Schluck aus dem Becher mit Blutwein als er sich auf die Vlno ´va´ qurgh stürzte. Essen in Gesellschaft war etwas gewohntes, so wie er es schon immer kannte. Gespannt wartete er auf die Antwort zu Neirehs Fragen.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
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104

Dienstag, 26. Dezember 2006, 22:52

Die Ankunft

Ich trat nun auch an den Replikator und bestellte mir eine Targhkeule und einen Blutwein dazu. Mit Beiden setzte ich mich zu meinem loD´nal und biss herzhaft in das Fleisch. Mit dem Blutwein spüllte ich die Bissen hinunter. Mir war noch nicht zum reden zu mute und deshalb hörte ich den Anderen zu.

105

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 01:30

Die Ankunft

Immerhin war man von den offiziellen Einweisungen nun beim eher persönlichen Gespräch. Das würde auf jeden Fall einfacher sein, weil man nun nur noch auf Geheimhaltung und nicht auch noch auf Formalismen achten musste.

"Das Gesprächsthema scheint mir ein wenig gross geraten, daher versuche ich mich auf die momentan für Sie wahrscheinlich interessantesten Bereiche zu konzentrieren. Natürlich werden keine geheimen Informationen berührt werden, die über die ohnehin bekannten oder erschlichenen Inhalte hinausgehen aber für den groben Überblick wird es wohl reichen."

Abbeissen, kauen, trinken.....

"Organisationsmässig haben wir auf höchster Ebene die Überreste der ehemaligen Deran-Th´ra-Allianz, also die eigentliche RogueFleet, die früher einmal mit den Planeten Noldan und Celarion in einem Bündnis vereinigt war, bevor dieses Bündnis durch fortwährende Angriffe seitens diverser Machtblöcke nicht mehr haltbar war. Flottenbelange werden durch Bekanntgabe und Sachzwang oder Abstimmung bearbeitet. Unmittelbare Soforthilfe bei Piratenüberfällen, Naturkatastrophen, Notsituationen oder Borg sind eine Selbstverständlichkeit. Unterhalb der Kooperationsebene zwischen den einzelnen Schiffen ist auf den eigentlichen Schiffen das Funktionspersonal gemäß Einteilung und Fähigkeiten ausgewählt und wechselt in möglichst gleichmässigen Schichten, oder bei Eintritt einer Krise nach deren Beendigung. Fragen zu Details bitte während ich esse, ich werde schon darauf achten, das ich auf diese Weise genügend Pasuen einlege."

Die nächste Pause im Redefluss schmeckte recht angenehm und wurde durch einen zweiten Bissen mit dazwischenliegendem Trinken verlängert.

Neireh

Depp vom Dienst

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106

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 22:31

Die Ankunft

Neireh hörte seinen Erklärungen zu während sie das Essen sichtlich genoß. Von der Allianz hatte sie bisher allerdings noch nichts gehört gehabt. Allerdings war das auch weniger ihr Gebiet gewesen.
"Diese Allianz existiert aber schon eine Weile nicht mehr oder? Jedenfalls war sie mir nicht bekannt. Von den Planeten habe ich nur am Rande etwas mitbekommen. Diese Angelegenheiten lagen nicht in meinem Aufgabenbereich als Diplomatin."
Ein weiterer Bissen fand seinen Weg und sie ließ die Worte erstmal so stehen. Der Appetitt ging vor.
"Ihre Schilderung klingt fast als ob sie das geschaffen hätten wovon die Föderation wohl immer noch träumt oder vorgibt zu sein. Ein friedlicher Zusammenschluß unterschiedlichster Personen und Völker die zusammenarbeiten um der Notwendigkeit für die Gruppe willens und seinen Beitrag zu leisten für das fortbestehen und funktionieren. Eine effektive Nutzung der Fähigkeiten jedes Individuums und Zuteilung des Besten für eine jeweilige Aufgabe eingeschlossen die ohne Vorbehalte miteinander arbeiten. Ist das korrekt?"
Sie aß nachdenklich einen weiteren Bissen und musterte diesen Mann. Er schien Einflüße verschiedener Rassen in sich zu vereinen oder zumindest vermutete sie dies anahnd verschiedener Merkmale.
"Es muss schwierig sein sowas aufzubauen und noch schwieriger es gegen alle Einflüße und Zwänge von außen zu verteidigen.", sagte Neireh dann nachdenklich und sah ihn aufmerksam an auf seine weiteren Erklärungen gespannt.
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107

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 22:59

Die Ankunft

Chandron lachte verbittert auf.
"Wovon die Föderation als Ganzes träumt weiss wohl keiner. Ihre Führungskaste jedenfalls hat sich in ihrem gemachten Nest gut eingerichtet. Die Stärke der Föderation in dieser Hinsicht ist auch ihre grösste Schwäche. Vor lauter Hierarchie haben sie das Denken verlernt und vor lauter Einflussnahmen seitens der Werft- und Ausrüstungsbetriebe haben sie vergessen, das man seine technischen Ausrüstungen nicht an den Geldbeutel sondern an die tatsächlichen Erfordernisse anpassen muss."

Ein wilder Schluck folgte. Anschliessend wurde der Becher vehement auf den Tisch geknallt.

"Ausser natürlich, die betroffenen Personen werden als weniger wichtig als die eigenen Vorteile in persönlichem und materiellen Status erachtet. Was das romulanische Imperium angeht, so habe ich meinen Vater durch dessen Machenschaften verloren. Direkte Sabotage, offiziell ein überraschend gut ausgerüsteter Einzelgänger. Bevor sich hier jemand entspannt: Gegen das klingonische Imperium und seine angebliche "

das folgende Wort wurde förmlich ausgespuckt.

"EHRE habe ich aufgrund meiner direkten Erfahrungen auch einige Vorbehalte. RogueFleet ist nicht perfekt, die Allianz war es auch nicht, sonst hätte man sie durch fortwährende Unterwanderung und Erpressung nicht so verhältnismässig einfach zerstören können. Aber beim aktuellen Konzept bemüht sich jeder Einzelne, die Pervertierung in einen typischen Machtblock und die Erstellung von Hierarchien zu verhindern."

Wieder ein hastiger Schluck, diesmal jedoch gefolgt von einem Kopfschütteln und dem deutlich sanfteren Absetzen des Bechers.

"Ich weiss, das mein Aufbrausen unverhältnismässig wirken muss. Aber viel von dem, was ich erwähnte habe ich direkt erlebt. Den Zusammenbruch der Allianz, die Verlogenheit und Gier aller bekannten Machtblöcke und manche direkte und inoffizielle Angriffsaktion von einem oder mehreren der Machtblöcke. Keine Sorge. bis auf höhere Tal-Shiar-Ränge oder ihr klingonisches Äquivalent wird kaum jemand die entsprechendenAufzeichnungen sichten dürfen, Unglauben Ihrerseits kann ich also problemlos akzeptieren. Aber wenn ich mich als Beispiel nehmen darf, kann ich auch gleich fragen in welchem anderen Machtblock ein genetischer Mischling aus Vulkanier, Romulaner, Noldaner und Celarioner jemals so weit gekommen wäre wie ich."

Vielleicht war es wirklich besser statt allgemein gehaltenen Beispielen eher die persönlichen Seiten der Geschehnisse und der aktuellen Situation als Ausgangsbasis zu nehmen. Aber das hing ganz allein von den Wünschen der Gäste ab.
Jedenfalls dürfte es interessant sein, wann jemand die klingonischen Merkmale hinterfragte, die immer noch sichtbar waren.

108

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 23:14

Die Ankunft

Die erste Kammer war smit fertiggestellt.
Es war keine perfekte Kugel sondern etwas elliptisch ausgefallen, perfekte Kugeln waren inneffektiv als Humanoidenbehausungen.

Ich machte mich daran den Raum mit einer Stützverkleidung auszukleiden, eine Art Aussenhülle, an die dann die Strom- , Flüssigkeits und Datenleitungen kamen, danach käme die eigentliche Verkleidung, wie sie dann jeder würde sehen können.
Aber ich hatte kein Material für die Leitungen oder die Zierverkleidung, also erstellte ich erstmal die Hülle.

Gestern hatte ich zum ersten mal den Raum auf Schlaftauglichkeit getestet. Es war zwar ein wenig kühl, aber durchaus noch aktzeptabel.

Neireh

Depp vom Dienst

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109

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 11:24

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Besprechungsraum -----


Da hatte sie wohl, einem terranischem Sprichwort nach, in ein Wespennest gestochen gehabt, so aufbrausend wie der Mann nun reagierte. Daß er seinen Vater durch einen romulanischen Agenten verloren hatte, würde das weitere Gespräch sicher nicht einfacher machen. Bei seinem Ausbruch hatte sie ihr Essen kurz unterbrochen, überrascht von der plötzlichen Temperamentswallung.

"Nun.. ich denke das kann man wohl einen Rundumschlag nennen... haben Sie noch mehr "Nettigkeiten" auf Lager ?" sagte sie recht trocken und kühler als eben noch. Ihre ganze Körperhaltung hatte sich mehr angespannt und versteift.

"Vielleicht sind Sie nicht der einzige, der ein Recht auf Verbitterung hätte. Nichts ist perfekt und jedes Volk hat seine Probleme. Ein Mann von der Erde meinte einmal, daß ein Volk die Regierung bekommt, die es verdient. Ich vermute, da ist wohl etwas dran. Abgesehen davon ist der Tal´Shiar selbst bei seinem eigenen Volk gefürchtet. Sie sind nicht der einzige, der durch ihn jemanden verloren hat. Ihrem Temperament nach und einigen Merkmalen nach, scheinen Sie auch ein gewisses Maß klingonischen Erbes zu haben. Mischlinge sollten es in der Föderation jedenfalls einfacher haben als irgendwo sonst. Projezieren Sie ihren Frust, in keiner Kultur wirklich zu Hause zu sein, nicht auf die Völker an sich. Die Aktionen einer Regierung oder der Geheimdienste sind nicht immer im Sinne des Volkes. Aber es ändert sich deswegen selten was oder nur sehr langsam. Sie mögen denken, was Sie wollen über das Imperium, aber selbst wenn ich dort in der Regierung als Verräterin gelte, so bleibe ich Romulanerin. Es ist meine Heimat, die ich zwar kaum je wiedersehen kann, aber ich werde nicht akzeptieren, wie andere alles pauschalisieren und schlecht machen! Nicht jeder ist gleich ein Attentäter, Saboteur oder Spion."

Mit jedem Wort hatte Neireh sich mehr in Fahrt geredet und dabei fast das Essen vergessen. Mit einem leichten Schnauben wandte sie sich dann wieder dem Teller zu und spießte eines der Fleischstücke etwas demonstrativer auf. Sie sollte sich nicht so provozieren lassen, als nächstes würde man sie sonst vielleicht auf dem nächsten Asteroiden aussetzen. Vielleicht war es doch keine so gute Idee, darüber nachzudenken, sich diesen Leuten anzuschließen.
Si vis pacem, para bellum
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (28. Dezember 2006, 11:37)


110

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 11:41

Die Ankunft

MaSvorra war in seine Vlno ´va´ qurgh vertieft und hatte an sich nur zuhören wollen als Chandron das Wort Ehre im Zusammenhang mit Klingonen so verächtlich aussprach. Es fiel ihm schwer, sich beherrschen und er warf SIvra einen Blick zu, die ruhig blieb. Bevor er antworten konnte, sprach Neireh und er mußte über ihr Temperament fast grinsen, beherrschte sich aber. Da steckt eine tI’qa’ vIghro’ in ihr.

Er warf Chandron einen Blick zu. "Ehre wird gelebt, steckt in jedem selbst. Klingonen haben einen Kodex, nach dem sie sich richten und leben sollen. Ich weiß, daß die Traditionen nicht in jedem Haus so hochgehalten wird, wie es sein sollte. Möglicherweise ist es auch der Einfluß und der Kontakt mit anderen Völkern, beispielsweise den Ferengi." Seine Stimme klang noch ruhig, aber es wurde deutlich, daß ihm das Thema wichtig war. "Es gibt dennoch ehrenhafte Krieger, die entsprechend handeln. Nicht alle können der Versuchung widerstehen und ich werde jeden Klingonen bekämpfen, der sich unehrenhaft verhält." Er hatte sich etwas vorgelehnt und sah Chandron direkt in die Augen. Sollte er es wagen, seine Ehrenhaftigkeit anzuzweifeln, würde er auf Klärung bestehen.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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M._D._Dragon

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111

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 12:54

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Besprechungsraum -----

Von der Eingangstür kam ein leises Klatschen und die Stimme des Professors erklang "Wie die Kinder streiten sie sich, welcher Machtblock gut oder schlecht wäre und heben die einzelnen Eigenschaften hervor. Und dennoch beachtet niemand, dass es nicht darauf an kommt, welche Regierung existiert, sondern wie das Volk jene Regierung seiner Machtbasis ausbaut. Wenn die Romulaner keine Regierung haben wollen, welche das Volk ausbeutet, warum setzten sich jene nicht zur Wehr? Weil sie feige sind und Angst vor dem danach haben. Das gleiche gilt für Klingonen oder die Föderationsvölker oder andere Machtblöcke. Aber die Schuld anderen Völkern, welche mit dem jeweiligen Machtblock Kontakt pflegen, zugeben ist eine naive Einstellung. Hier sucht man nur einen Sündenbock für das eigenen Fehlverhalten. Sowas ist erbärmlich und eines Kriegers unwürdig."
Der Professor schritt langsam zum Replikator, dabei hatte er den Sitzenden seinen Rücken zugewandt und fuhr fort "Die Warpspulen wurden von der Polarisieurng neutralisiert und das Warpfeld arbeitete mir 13 Prozent mehr Leistung bei gleichem Energieverbrauch. Hugin wird mich informieren, sobald es Komplikationen geben sollte. Wobei ich der Meinung bin, dass es solche nicht geben wird."
Immer noch die Kapuze über den Koipf gezogen betrachtet der Professor mit aller Ruhe die Anzeigen des Replikators, welche immer noch auf Klingonisch eingestellt waren, dann betätigte er einige Schaltflächen und wartete bis die Schriftzeichen sich in eine menschliche Sprache gewandelt hatte, welche aber nicht die Standardschrift zu sein schien, tätigte dort einige Schaltflächen und wartete bis die Suppe und danach der Tee repliziert wurde.
Langsam trat er zum Tisch hin, setzte sich und aß einen Löffel, legte diesen wieder ab und fuhr ruhig fort "Egal ob Menschen, Klingonen, Romulaner oder Hybriden. Wenn Sie nicht dne Mut aufbringen Dinge zu kritisieren, dann brauchen sich auch nicht jene zu wundern, wenn sich nichts ändert. Aber im Nachhinein nur der Regierung die Schuld zuzuweisen ist eine Feigheit."
Ruhig nahm der Professor einen Schluck Tee und aß dann langsam seine Suppe, wobei ein gemeinesvolles Lächeln sein Mund, welcher nun nur zu sehen war, umspielte.

112

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 13:00

Die Ankunft

Mal wieder übers Ziel hinausgeschossen. Verdammte Unbeherrschtheit.

"Ich neige nicht dazu, Individuen einer Gruppe das Fehlverhalten anderer Gruppenmitglieder anzulasten - bei Piraten und Sklavenhändlern mache ich da allerdings Ausnahmen. Was Ehre angeht, sehe ich es ebenso das sie gelebt und nicht gelabert werden muss. Und die angeblich toleranten Födies haben ein erstaunlich geringes Mass an nichtmenschlichen Führungskräften, nicht wahr ? Was die romulanischen Strukturen angeht, habe ich fast nur mit dem geheimen Gesocks zu tun gehabt, dennoch bin ich mir der Verdienste einiger romulanischer Flüchtlinge durchaus bewusst."

Noch ein Schluck. Langsam diesmal.

"Mein Problem ist einfach nur, das ich die diplomatischen Verschönerungen nicht beherrsche, bei dieser Thematik immer wieder mit meiner Verbitterung und meinen Erinnerungen kämpfen muss und gerne schnellstmöglich weiss, woran ich bin. Sollten Sie die Ausfälle gegen Teile ihrer Gruppierungen auf sich beziehen, kann ich zumindest versichern, das dies so nicht gemeint war. Allerdings muss ich bemerken, das ich nicht aufgrund meiner Sensibilität oder diplomatischen Fähigkeiten für eine reine Versorgungsmission eingeteilt wurde, für diese Art des Gespräches bin ich eher ungeeignet, wie Sie feststellen konnten. Dafür bin ich zumindest ehrlich."

Der Griff zum Becher wurde unterbrochen und stattdessen noch etwas hinzugefügt.

"Übrigens bin ich kein Klingone, habe auch keinerlei klingonische Genetik. Die noch sichtbaren Merkmale sind lediglich Reste kosmetischer Implantate, weil eine Mission, Informationen ins Imperium zu bringen zu wichtig war, als das man sich von dem dort immer weiter um sich greifenden Rassismus hätte aufhalten lassen dürfen. Das ich in ein Haus einheiraten´durfte´ist allein meinen realen Verdiensten zu verdanken."

Irgendwas war da noch... Ach ja.
"Professor, ich würde es vorziehen unsere Gäste nicht mit konzeptionell falschen Betrachtungen noch mehr zu verwirren als ich es mit meinem Ausfall tat. Ihre Einwände gelten nur bei Gruppierungen, die noch tatsächlich individuellen Einfluss und freie Meinung zulassen und nicht für Gruppierungen mit abgeschotteter, meist rein parasitärer Führungskaste und repressiven Mechanismen, die eine tatsächliche individuelle Meinung mit Tod oder Erpressung der Einzelnen oder der ihnen nahestehenden Personen bestrafen."

Jetzt wurde wieder zum Essen gegriffen und erst einmal versucht, wieder herunterzukommen. Chandron überlegte, wieso er sich eben so hatte gehen lassen, fand aber keine erkennbare Ursache. Irgendwie musste man wohl mal wieder ein paar Stunden mentalen Hausputz abarbeiten. Was natürlich in der aktuellen Situation nicht möglich sein würde.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (28. Dezember 2006, 13:52)


M._D._Dragon

unregistriert

113

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 14:00

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Besprechungsraum -----

"Eine Betrachtung kann niemals falsch sein, wir interpretieren nur anders." sagte der Professor mit ruhigen Ton und fuhr fort "Dennoch ist es naiv andere Einflüsse für das Versagen seines eigenen Volkes als Begründung vorzulegen. Genauso ist es feige, wenn man sich nicht traut, Missstände anzuprangern. Wer nur einfach flieht ohne vorher versucht hat zu kämpfen, sollte sich fragen, ob er oder sie es richtig gemacht hat."
Wieder aß der Professor etwas von seiner Suppe, trank einen Schluck Tee udn fuhr dann fort "Ich wurde deswegen quasi verbannt, weil ich Missstände ansprach, weil ich nicht mehr die Heuchelei ertragen konnte, die ich jeden Tag vor mir sah. Somit hat jeder seine individuelle Erfahrung gemacht und kann damit seine Betrachtung weitergeben. Jene sind aber nicht falsch."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »M._D._Dragon« (28. Dezember 2006, 14:11)


114

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 14:15

Die Ankunft

Bevor die Romulanerin antworten konnte, musste diese Bemerkung entschärft werden.

"Aktion wird bestimmt durch Wahrnehmung. Alle erwähnten Machtblöcke steuern diese jedoch in für sie günstige Konstrukte um. Ohne Informationen kann niemand protestieren, weil niemand wüsste, wogegen und in Relation zu was. Ist erst einmal ein Status quo etabliert und wird mit verzerrten Informationen zementiert bedarf es des Zugriffs auf unverfälschte Daten, die es in repressiv-manipulativen Systemen nicht gibt. Damit ist die Adaption Ihrer Erfahrungen nicht sinnvoll, denn offenbar hatten sie nur dadurch die Möglichkeit, Misstände anzuprangern, das sie Kenntnis von ihnen erhielten."

Und wieder ein wenig essen. Die zweite Mentalebene konnte sich solange mit der merkwürdigen Tatsache befassen, das dieser Professor offenbar mit telepathisch verbundenen Wesen reiste. Nun das würde eher Shuq´tep´h interessieren, der als Fragmentpersönlichkeit mit dieser Problematik wohl besser vertraut war.

Hoffentlich glitt dies alles nicht zu sehr ab. Auch wenn man die Aufgesammelten nicht mit einem simplen Gespräch zum Vertreuen durch Ehrlichkeit bringen konnte, so könnte eine derartige Debatte doch vieles verzögern. Und das war in einer potentiellen Gefahrensituation, wenn man Probleme aussen und Probleme im Schiff hatte... nicht gut.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (28. Dezember 2006, 14:19)


Neireh

Depp vom Dienst

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115

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 14:52

Die Ankunft

Neireh funkelte diesen "Professor" mit einem kalten Feuer in den Augen an. Wollte er sie wirklich provozieren. Eigentlich schrie alles in ihr nach einer Erwiderung. Wie selbstgerecht jemand doch sein musste so zu urteilen. Bevor sie aber etws sagen konnte ging Chandron dazwischen und so legte sie nur etwas geräuschvoller als beabsichtigt das Besteck zur Seite.

"Die Föderation hatte da sicher ihre Gründe. Für einen solchen "Unfall" der die Zerstörung eines bewohnten Mondes und vielen Leben zur Folge hatte wären sie im Imperium in die nächsten Dilithium Minen verbannt worden. Wie selbstgerecht kann nur jemand sein so ein Urteil zu fällen. Ihr kennt weder mich noch die Zustände in meiner Heimat. Das Volk genießt keine solche Informationstechnischen Freiheiten wie es zumindest teilweise in der Föderation noch gibt. Oh, die Föderationspropaganda und Informationspolitik ist auch nicht schlecht, aber nicht so perfektioniert wie im Romulanischen Imperium. Um Mißstände kritisieren zu können, muss man erst von ihnen Kenntniss haben. Außerdem dürfte nicht jeder sein Leben und das seiner Familie riskieren wollen indem er offen die Regierung oder Entscheidungen kritisiert. Die Leute wollen nur Leben, die Politik wird denen überlassen die ausgebildet sind darin. Ihr seid vermessen über ein Volk und seine Kultur und Entscheidungen zu urteilen ohne in diesem System aufgewachsen zu sein und es am eigenen Leib gespürt zu haben was es bedeutet sich gegen das System zu stellen! Es ist nicht feige einfach leben zu wollen! Ich würde niemanden verurteilen dafür das er nicht den Mut aufbringt alles zu riskieren. Mein Vater wurde wegen seiner Ansichten vom Tal´Shiar verhaftet. Nur weil er eine Annäherung und Diplomatische Beziehungen zu Vulkan befürwortet hatte. Vielleicht einmal zu oft und weil sie herausfanden das er eine Untergrundbewegung unterstützte. Reden Sie also nie wieder von Feigheit!"

Damit erhob Sie sich dann vom Tisch. Für heute hatte sie genug Gesellschaft gehabt. Dieser "Professor" sollte ihr besser nicht mehr über den Weg laufen.

"Wenn Sie mich nun Entschuldigen... ich gehe bevor ich wirklich undiplomatisch werden müsste.", quetschte Sie noch etwas mühsam beherrscht hervor und warf dem Professor noch einen giftigen Blick zu, bevor Sie sich ruckartig umwandte und den Raum verließ. Besser sie ging bevor sie ihre Beherrschung gänzlich verlor. Über Chandrons Worte konnte sie auch im Quartier nachdenken.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Neireh« (28. Dezember 2006, 15:19)


116

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 15:12

Die Ankunft

Verblüfft schaute MaSvorra hinter Neireh her und dann zu diesem Professor. Anscheinend kannte Neireh diese Gestalt, er fragte sich, woher. "Ich kenne Euch nicht und maße mir daher auch keine Meinung dazu an, wie Ihr zu dieser Gruppe hier gekommen seid und wie Eure Vergangenheit ist. Auch wißt Ihr nichts über die Vergangenheit von Neireh oder mir oder die Gründe von unserer Flucht und das Ziel. Es wäre daher nett, wenn Ihr uns nicht Feigheit unterstellen würdet."

Nach diesen Worten widmete er sich wieder seinem Essen und drehte sich leicht, so daß er ihm den Rücken zuwandte, aber weiterhin mit Chandron reden konnte. "Vielleicht ist ja etwas klingonisches Temperament auf Euch abgefärbt." meinte er mit einem schalkhaften Blick. Für ihn waren die Fronten ziwschen ihnen beiden geklärt.
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117

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 15:37

Die Ankunft

Nun zumindest einer der Gäste besass eine scharfe Auffassungsgabe. Interessant war nur, das ausgerechnet der Klingone sich besser zu beherrschen wusste als die Romulanerin.

"Mir scheint, ich sollte bei Gelegenheit doch einmal das Terminal bemühen, wenn Dinge derartiger Tragweite angesprochen werden. Wie auch immer, es ist eine reine Legende das Personen ohne klingonische Genetik nicht aufbrausend wären. Unausgebildete Vulkanier sind da ein besonders anschauliches Beispiel. Vergleichbar mit Klingonen, deren Killerinstinkte nicht durch Mok´Bara kanalisiert wurden aber aufgrund der PSI-Kräfte und der erheblich grösseren Körperkraft ungleich gefährlicher."

Im Terminal würde Genaueres zu diesem Professor stehen. Der undeutliche Mordvorwurf musste widerlegt wordenb sein, der Unfall, der so viel Leben gekostet hatte, auch nach RogueFleet-Standards eindeutig als unbeabsichtigt und unvermeidbar klassifiziert worden sein. Auslagerung der Erinnerungssegmente an die verbundenen Organismen, um Unschuld vorzutäuschen , wäre entdeckt worden.

Mit einem weiteren Bissen unterbrach Chandron diese Gedanken. Handlung ohne Information führte selten zu akzeptablen Ergebnissen.

"Es ist allerdings erfrischend merkwürdig, das ein ausgebildeter Waffenschmied unter diesen Umständen auf einen klingonischen Ausreisser trifft. Bei Gelegenheit würde ich gerne einige Erfahrungen im Umgang mit diversen Klingenwaffen austauschen."

Speziell die Unausgewogenheit des Beth´leH und anderer erschreckend ineffizienter klingonischer Waffen konnte so eventuell endlich einmal verständlich werden und... alles weiter würde man sehen. Gemeinsame Interessen waren jedenfalls ein guter Gesprächshintergrund.

M._D._Dragon

unregistriert

118

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 16:44

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Besprechungsraum -----

Eine leise Lachen konnte man unter der Kapuze wahrnehmen, dann die kalte und alte Stimme des Professors "Einem anderen Propaganda vorwerfen und gleichzeitig selbst diese zu verbreiten. Typisch romulanische Arroganz." Bevor er dem Klingonen antwortete, nahm er noch die letzten Löffel Suppe zu sich, trank seinen Tee aus und sagte dann leise "Erst spricht man von Ehre, dann geht man um sich seiner großen vergangenen Taten zu Rühmen. Wenn Ihr mal so alt gewordens eid wie ich, dann werdet Ihr erkennen, dass es nichts anderes als Feigheit ist."
Mit diesen Worten stand er langsam auf, brachte Teller und Tasse zum Replikator und trat aus den Raum wieder Richtung Brücke. Wobei wieder ein Lächeln auf der unteren Gesichtshäfte zu erkennen war, nur diesmal ein gefährlichwirkendes.

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Gelassen trat der Professor in die Brücke, seine beiden Tierbegleiter warteten bereits auf ihm. "Alles in Ordnung?" krächzte der Rabe. "Natürlich Hugin. Und hier?" "Alles in Ordnung."
Ruhig setzte sich der Professor hin und schaute seine beiden Tiere an, wobei jene beiden wohl zuvor wieder einer ihrer kleinen Dispute hatten. "Die Romulanerin scheint etwas mehr zu wissen. Aber natürlich nicht die ganze Wahrheit." sagte er leise und fuhr dann fort "Und Sie ist typisch Romulanerin. Eine Arroganz, welche nur bei diesem Volk vorkommt." Der Professor lachte und schloss die Augen.

119

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 18:45

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Besprechungsraum -----

Was auch immer dieser Professor sein oder gewesen sein mochte... angenehm waren diese unnötigen Angriffe nicht. Oder steckte Absicht hinter dieser ständigen Provoziererei ?
Chandron warf der Gestalt eine Blick hinterher, bedeutete dem Klingonen gleichzeitig mit einer Hand, dieser Person nicht zu folgen und versuchte, erst einmal selber zur Ruhe zu kommen. Wissen und angenommene Überlegenheit war keine Entschuldigung für die Destabilisierung einer Gruppe oder Angriffe auf Individuen. Dies zumindest würde man diskret noch einmal mitteilen müssen.

Diplomatie... einfach nur zum Kotzen.

Mit einem hörbaren Ausatmen entspannte Chandron sich bewusst, liess den Körper auf den Geist wirken und nutzte das simple Biofeedback in Verbindung mit einigen mentalen Übungen zur Disziplinierung seiner umherschwirrenden Emotionen.

"Wie wir soeben sehen konnten sind nicht alle RogueFleet-Mitglieder im Umgang mit Aussenstehenden geübt. Manche von uns haben deutlich mehr erleben müssen als ich und nicht jeder kann alles verarbeiten."

Nun, vielleicht war es an der Zeit, ein wenig Vertrauen zu erweisen, und sei es nur als Anerkennung für die gezeigte Selbstbeherrschung oder als Ausgleich für die verbalen Merkwürdigkeiten dieses mysteriösen Professors.

"Unser Ziel ist eine Basis, die sich noch im Rohbau befindet, in einem Raumbereich, der von niemandem beansprucht wird. Auf welche Art von Individuen wir dort treffen, wird sich erweisen, ich kann auch nur hoffen, das zumindest diese Personen ein etwas besseres Benehmen an den Tag legen werden. Entschuldigen werde ich mich nicht, da jedes Individuum für sein Verhalten vollkommen selbst verantwortlich ist, mein Bedauern jedoch kann ich versichern."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (28. Dezember 2006, 19:30)


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Donnerstag, 28. Dezember 2006, 20:23

Die Ankunft

Es war nicht so als hätte MaSvorra kein Temperament, nur wußte er, wann es sich lohnte zu kämpfen und wann es nur Geschwätz war. Obwohl er diesem Professor den Rücken zugedreht hatte, warf dieser ihm nochmals Feigheit vor. Nur durch die Geste von Chandron, der zumindest in dieser Realität zu leben schien und dieses Verhalten offensichtlich nicht nachvollziehen konnte, blieb er sitzen. Auch wenn er einen Kampf mit dem bat´leth vorzog, konnte er sich mit den Fäusten wehren. Er ging davon aus, daß er ihm zumindest ein paar Schläge würde versetzen können, da dieser nicht wie ein Kämpfer wirkte. Dazu war sein Gang zu schlurfend.

Als sie nun nur noch zu dritt waren, nickte er Chandron zu. "Obwohl er Professor sein soll, scheint er sich nicht mit dem Umgang mit anderen Leuten auszukennen. Ich kenne so etwas von introvertierten terranischen Ärzten, bei denen ich teilweise gelernt habe. Sind auf dem einen Gebiet Genies, sind aber sonst recht hilflos." Nach einem Bissen schmunzelte er dann. "Ich weiß, daß auch andere Rassen Temperament haben, aber wenn ich es klingonisch nenne, soll es ein Kompliment sein." Nach einem Moment fuhr er fort. "Ausreißer? So habe ich mich bislang zwar noch nicht gesehen, aber ist ein interessanter Aspekt. Sollen wir die Erfahrungen mit den Waffen bei einem Trainingskampf austauschen? Oder ist dazu nicht genug Platz an Bord?" Ein weiterer Bissen. "Basis im Rohbau? Klingt nach viel Arbeit. Je nachdem, wie es mit dem Shuttle und Neireh weitergeht, kann es sein, daß sie vier Hände mehr als Hilfe haben."

Die Idee gefiel ihm, in letzter Zeit hatte er nicht viel körperliche Arbeit gehabt und fühlte sich etwas unausgelastet. Meist konnte er bei einfacher Arbeit oder einem Kampf noch am besten nachdenken.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer