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Donnerstag, 28. Dezember 2006, 20:48

Die Ankunft

Wieder musste man auf eine neue Art des Gespräches eingehen. Langsam wurde das anstrengend, auf der anderen Seite jedoch gewöhnte sich Chandron langsam wieder an eine grössere Gruppe von Individuen und die alte Übung im Wechsel des Gesprächsstils erleichterte den Ausgleich.

"Welche Situation genau wir im Zielgebiet vorfinden, das kann ich selbst nicht sagen. Natürlich könnte man die Frachtlisten durchgehen, aber dann müsste man erst einmal die Standardladung aussortieren und könnte nach all dieser Arbeit auch nur grobe Schlüsse ziehen. Die Nachschubanfrage jedenfalls kam über ein Kommunikationssystemherein, das Detailreichtum gegen Geheimhaltung getauscht hat."

Nun zum nächsten Punkt. Chandron hielt kurz inne, sortierte die gestellten Fragen nochmals im Geiste durch und versuchte dann eine möglichst genau Antwort.

"Harmlose Missverständnisse wie das mit dem klingonischen oder nicht klingonischen Verhalten sollten sich geben, sobald wir mehr miteinander zu tun hatten. Eigentlich bin ich eher Einzelgänger, es kann also etwas dauern, bis ich mich wieder anpassen kann. Ich weiss wie... besitzergreifend... das Imperium manchmal auf Alleingänge reagiert, daher meine Formulierung mit dem Ausreisser. Was den Professor angeht..."

Ein undeutbarer Ausdruck glitt über Chandrons Gesicht. Hier musste noch Einiges geklärt werden,es fehlten einfach zu viele Informationen.

"Ich habe ihn soeben auch zum ersten Mal erlebt. Er ist als Vollmitglied registriert, muss also die telepathischen Tests überstanden haben. Schwer zu beschreiben aber was auch immer seine soziale Kompetenz betrifft, moralisch ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest akzeptabel, wenn nicht sogar integer. So gern ich auch ein Holodeck oder zumindest weitläufige Räume zur Verfügung stellen würde, dies ist kein Standardschiff, sondern eher ein fliegender Frachtraum. Und ehrlich gesagt interessiert mich eher die Balance, da ich selbst Waffen fertige und mich Konzeptschwächen wie die verschobene Griff- und Gewichtsachse beim Bet´leH einfach dermassen ärgern, das ich meinen Schöpfungen derartige Schwächen ersparen will."

Der Inhalt des Bechers wurde wieder ein wenig vermindert. Chandron liess die innere Anspannung immer weiter entweichen und dachte nach.

122

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 21:00

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Besprechungsraum -----

"Nun, solanger er zu seinem eigenen Wohle von weiteren derartigen Äußerungen absieht, wird die Reise ruhig bleiben, denke ich. Neireh wird sich hoffentlich wieder beruhigen, sie ist eher selten so.. temperamentvoll." Er grinste schelmisch und trank vom Blutwein.

"Dann sollen wir das bat´leth durchgehen? Da ich damit am ehesten kämpfe, werde ich dazu am ehesten etwas sagen können. Alles weitere, was die Basis anbelangt, wird sich ja dann zeigen, wenn wir sie erreicht haben." Er hob den Becher. "Auf eine gute Reise."
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
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123

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 21:25

Die Ankunft

Der Trinkspruch wurde erwidert, der Becher geleert und ein neuer Becher...

"Was soll den DAS!?"

Wirres Geschreibsel, möglicherweise eine Sprache füllte das an sich leserliche Menü des Replikators. Chandron betätigte die für solche Fälle vorgesehene Taste und liess die Systemsprache wieder auf Standard umspringen, bestellte sich eine neue Becherfüllung und stellte danach auf Klingonisch um.

Höflichkeit war wirklich keine der hervorstechenden Eigenschaften dieses Professors. Hoffentlich wog seine Fachkompetenz diese nervlichen Belastungen auf. Und hoffentlich verstand diese merkwürdige Person irgendwann das keiner - egal wie intelligent er war oder zu sein vorgab - in einem lebensfeindlichen Weltraum ganz alleine überlebte.
Wie sehr diese Tiere auch einen angemessenen sozialen Kontakt ausgleichen mochten, wer sich immer nur mit seinen eigenen Ansichten abschottete würde irgendwann wahnsinnig werden oder alleine sterben, das zumindest hatte die Erfahrung immer wieder gelehrt.

Mit einem leichten Kopfschütteln liess sich Chandron wieder auf seinen Platz fallen, knabberte am mittlerweile lauwarm gewordenen Essen und versuchte, die soeben verlorene Ruhe wiederzufinden.

"Das Bath´leth scheint mir sehr traditionell zu sein, aber dadurch, das man bei nicht vollkommen senkrechten Blocks erhebliche Belastungen auf die Hand und aufs Gelenk bekommt, weil die Klinge insgesamt sich wegdreht, ist die Gefahr einer Entwaffnung recht gross. Nun kenne ich diverse eher flache Arten der betleHmey aber der Grundfehler des Waffenkonzeptes ist in allen Varianten präsent. Wie gleicht man das als Kämpfer aus ? Und was für mich erheblich ist: welche Verbesserungen könnten helfen ?"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (28. Dezember 2006, 21:46)


124

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 22:27

Die Ankunft

MaSvorra überlegte. "Ich empfand es bislang nicht als Nachteil, daß die Balance die Waffe nach vorne kippen läßt. Das tritt nur ein, wenn man keinen guten Griff hat, denke ich. Meine Griffe verstärke ich so, daß einen bequemen Griff habe und selbst bei feuchten Händen nicht abrutsche. Dadurch, daß der Zugriff während eines Kampfes immer wieder geändert wird, je nachdem, wie der Gegner angreift, treten keine Verkrampfungen auf. Das Ziel ist ja, einen schnellen und sauberen Kampf zu liefern."

Er trank erneut vom Blutwein. "Habt Ihr schon einmal versucht, damit zu kämpfen?"
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125

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 22:36

Die Ankunft

"Der Kampf mit diesen Waffen ist mir nicht fremd, aber ich neige wahrscheinlich aufgrund anderer Ausbildung dazu, die meinen Instinkten am Besten entsprechenden Waffen zu verwenden. Allerdings konnte sich bisher kein bethleH-Kämpfer einer Bedrohung durch die Thurrngarr-Kampfaxt erwehren, wohl hauptsächlich weil diese als Paarwaffe geführt wird und mit der klauenartigen Form ins betleH greift und so die gegnerische Waffe bindet oder ablenkt, während man mit der zweiten Axt angreift. Im freien Kampf mit Nichtklingonen, also mit Individuen, die das betleH nicht im relativ starren Bewegungsmuster der klingonischen Schule einsetzen, treten die beschriebenen Mängel sehr stark zutage. Also muss es irgend etwas in der klingonischen Ausbildung geben, was durch Bewegungsabläufe diese Mängel verdeckt. Das würde ich gerne bei Gelegenheit ausprobieren, auch um eine optimierte Variante des betleH für die eher traditionsbewussten Klingonen in RogueFleet zu entwickeln."

Eigentlich war es hier recht angenehm - mittlerweile. Wenn man jetzt noch ein ebenso entspanntes Verhältnis zu dieser Romulanerin aufbauen könnte, würde sich die Reise deutlich angenehmer als befürchtet gestalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (28. Dezember 2006, 22:37)


Neireh

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126

Freitag, 29. Dezember 2006, 12:01

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Quartiere -----

Einige Flüche vor sich hinmurmelnd die sogar einen havrannischen Bauer hätten erröten lassen müssen hatte Neireh sich wider in ihr Quartier zurückgezogen. Als die Türen sich hinter ihr schlossen blieb sie erst mal stehen und rang damit ihre Kontrolle wieder zu erlangen. Wieso um aller Elemente Willen hatte Sie sich so reizen lassen ? Sie konnte sich doch sonst besser beherrschen. Wahrscheinlich lasteten die letzten Ereignisse doch mehr auf ihrer Verfassung als gedacht. Sie war nicht mehr im Gleichgewicht und ihr inneres selbst schien nicht mehr zur Ruhe kommen zu wollen. Kein Wunder das sie dann Probleme hatte ihr Temperment zu zügeln. Sie musste nachdenken... ein Tee würde sicher helfen zur Ruhe zu kommen.
Erst musste sie die Ursachen erkennen und analysieren dann konnte sie die auch beheben und ihre Ruhe wiederfinden.

Mit der Tasse in der Hand, langsam hin und wieder kleine Schlucke nehmend, lief sie im Quartier auf und ab und ließ sich das Gespräch nochmal durch den Kopf gehen. Den Professor konnte man ignorieren. Neireh hatte sich hinreißen lassen ihm das vorzuwerfen, obwohl sie genau wußte das es nur ein Unfall gewesen war für den er nicht verantwortlich zu machen gewesen war. Dieser Chandron schien etwas anders zu sein und auch nicht so erbaut von den Worten des Professors. Auch wenn er kein Diplomat war, die höflichen Floskeln hinter denen oft sowieso nur Falschheit steckten, wären auch nicht nötig gewesen. Er schien jedenfalls aufrichtig zu sein. Bei seinen Erfahrungen die er wohl gemacht hatte, waren gewisse Reaktionen und Meinungen auch kaum verwunderlich.

Eine weitere Runde und ein Schluck Tee folgte den Gedanken. Er sprach davon das die klingonischen Merkmale rein kosmetisch gewesen waren für eine Reise ins Klingonische Imperium und das er sogar in ein klingonisches Haus eingeheiratet hatte. Die Klingonin neben ihm, war dann wohl seine Gefährtin ? Sie hatte sich recht ruhig verhalten. MaSvorra war auch recht ruhig geblieben. Merkwürdiges Gefühl zu erkennen das dieser Mann wohl gerade mehr Beherrschung besaß als sie. Noch merkwürdiger festzustellen das man selbst ihn als Mann und nicht als Klingonen sah. Nein, das war verrückt sowas überhaupt in Erwägung zu ziehen, schalt Sie sich selbst für diese verwirrenden Emotionen. Sie würde damit schon fertig werden müssen. Sowas könnte nie gut gehen. Er würde es wohl nicht einmal erkennen. Sie wollte es sich doch selbst nicht eingestehen. Es würde sicher vorrübergehen. Manchmal wünschte Sie sich doch die Beherrschtheit eines Vulkaniers.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

127

Freitag, 29. Dezember 2006, 12:25

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Besprechungsraum ----

MaSvorras Neugierde war geweckt. "Thurrngarr-Kampfäxte? Die sind mir bislang unbekannt. Die meisten Gegner kämpfen nur mit einer Waffe. Alternativ wäre da der Kampf bat´leth gegen mekleH, das ja ebenfalls paarweise geführt wird." Er überlegte. "Je nach Größe der Äxte, ist die Wahl anderer, ebenso klassischer Waffen sinnvoll. Ich denke da einmal an zwei mekleH oder die Kombination ´alnqaq und tai oder quv. Eine ´aqleH würde vermutlich auch gut in Einsatz kommen. Auch wenn ich das bat´leth bei den üblichen Kämpfen bevorzuge, habe ich auch andere Waffen trainiert, um anders ausgerüstete Gegner kämpfen zu können."

Er trank den Becher Blutwein leer und stand auf, um sich diesen nochmals zu replizieren. Mit einem vollen Becher kehrte er an den Tisch zurück. "Am Ende kann jede Waffe gegen einen selbst eingesetzt werden, daher halte ich das mok´bara für eine sehr wichtige Disziplin für einen Krieger."
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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128

Freitag, 29. Dezember 2006, 12:51

Die Ankunft

"Die Axt selber ist eher kurz, wenn auch mit grosser Fläche. Normalerweise ist sie auch sehr gut für zwei verschiedene Wurfangriffe geeignet. Über die Schulter, kurz und hart im näheren Bereich oder aus der Hüfte mit längeren Beschleunigungsweg, für Enternungen bis 40 Schritt. Ein geübter Kämpfer trifft einen Senkrecht in den Boden gerammten Speer auf diese Entfernung, ohne messbare Zeit mit dem Zielen verschwenden zu müssen."

Chandron liess einen der Bildschirme am Tisch hochklappen, suchte ein wenig in der Datenbank und liess das gefundene Bild anzeigen.

"Wenn man die Klinge dreht, kann man mit der hakenartigen Seite entweder einen Panzer mit der Spitze knacken, fast jede gegnerische Klinge binden oder sogar durch Drehung oder ruckartige Bewegungen zerbrechen oder dem Gegner entreissen . Natürlich verliert man damit den Handschutz der betreffenden Thurngarr, aber das kann man dann in den meisten Fällen mit der zweiten Axt ausgleichen."

-------------------------------------------------------------------------
IRL:
Also bis wir irgendwie dazu kommen, diverse Items fürs Play irgendwo hochzuladen, geb ich mal diesen Link an:
http://www.kriegerimperium.de/datenbank/ha...fen/WurfAxt.jpg

(Ach ja, das Ding ist leider mit ner grottigen USB-Webcam aufgenommen,aber im Schaukampf getestet und werfen kann man das Teil wirklich so präzise wie beschrieben, auch wenn ich damit nen Besenstiel und keinen Speer "bekämpft" hab;) )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (29. Dezember 2006, 12:52)


129

Freitag, 29. Dezember 2006, 15:39

Die Ankunft

MaSvorra begutachtete das Bild mit der Axt genau. "Kurze Reichweite also. Die Klinge muß besonders gehärtet sein, sonst wäre sie nicht stabil genug, um ein bat´leth zu fixieren." Er legte den Kopf etwas schief. "Wäre interessant, mit diesen Äxten zu kämpfen. mekleH bieten für die Arme etwas mehr Schutz, dürfte aber auch darauf ankomen, wie die Äxte gehandhabt werden. Liegen sie schwer genug in der Hand?"

So wie die aussahen, konnten sie recht leicht sein. Wenn sie zu leicht waren, hatte man kein Gefühl dafür und schlug nicht kräftig genug zu. Da MaSvorra selten seine Waffen auf die Gegner warf, nahm er keine Stellung dazu.

Er warf Chandron einen kurzen Blick zu. Chandron wurde ihm immer sympatischer, ein praktisch denkender Mann, mit beiden Beinen im Leben, so wie es ihm schien.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (29. Dezember 2006, 23:35)


130

Freitag, 29. Dezember 2006, 16:18

Die Ankunft

"Hauptsächlich die äusseren Bereiche und die Bereiche um die Kraftlinien im Metall sind gehärtet. Lufthärtendes, also molekular wirksames Material, zusätzlich Verdichtung und submolekulare Vernetzung. Die Fläche selber ist aus damasziertem Material, die innere Tordierung ist den Bögen der Klingen angepasst. Das zumindest ist der Fall, wenn ich solche Waffen aus Metallen fertige. Das Gewicht kann je nach Wahl der Schmiedemethode, der Legierungen und natürlich primär der Klingenbreite an den Träger angepasst werden. Wichtig ist aber, das der Griff selber die Balance nicht durcheinanderbringt, da sonst die Flugeigenschaften und die Handhabung erheblich verschlechtert werden. Je schwerer die Waffe hergestellt wird, desto mehr kommt allerdings ein Wuchtfaktor hinzu, der natürlich beim Angriff mit der Spitze eine Punktierung unterstützt."

Ein kurzes Grinsen folgte.

"Ich habe mir die Mühe gemacht, verschieden schwere Versionen dieser Äxte einigen Kämpfern vorzuführen, die eher unbekannten Kampfstilen zugetan sind. Speziell eine eher zierliche Person, die eine antike und halb vergessene unbewaffnete Kampfart namens ´Pi Qa Qan´ beherrscht, war begeistert und konnte die gewichtsreduzierte Kristallkeramik-Version der Thurngarrs problemlos in ihre Bewegungen integrieren. Anhänger eines normalerweise mit kurzen Stöcken praktizierten Kampstils namens ´Escrima´waren ebenfalls angetan, zogen jedoch eher das Sheganon, ein Kurzschwert mit Handschutz, den Äxten vor, weil ihre Bewegungen durch die Griffe der Äxte verzerrt wurden. "

Hier zog Chandron sein Sheganon aus der Scheide am Gürtel und legte es mit dem Griff zum Klingonen auf den Tisch.

"Persönliche Variante aus Kristallkeramik mit einigen kleinen Verfeinerungen im Material. Diese Schwerter werden traditionell, wenn mehrere Gleichartige gefertigt werden, als eine Art Treuepfand genutzt. Generell bin ich persönlich sehr gerne mit einem Paar Thurngarrs, ein oder zwei Sheganons und manchmal einem Speer unterwegs - mal ganz abgesehen von diversen Projektil- und Energiewaffen und natürlich einigen netten Überraschungen wie Spreng/Splittergranaten und anderen Spielereien."


---------------------------------------------------------------------
Sheganon:
http://www.kriegerimperium.de/datenbank/ha...en/Sheganon.JPG

Speer(spitze):
http://www.kriegerimperium.de/datenbank/ha...Speerspitze.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (29. Dezember 2006, 16:23)


131

Samstag, 30. Dezember 2006, 00:22

Die Ankunft

MaSvorra hörte Chandron bei den Ausführungen über die Herstellung zu. Bei der Beschreibung mit dem Gewicht und dem Wuchtfaktor nickte er zustimmend. Das konnte er sich gut vorstellen. Bei den Beschreibungen der Kampfstile schaute er etwas ratlos, da er beide nicht kannte, aber vermutete, daß diese mit Waffen in der Länge wie diese Äxte arbeiteten.

Als Chandron ihm das Sheganon präsentierte, betrachtete er es erstmal neugierig. "Wird dieses Sheganon einzeln geführt oder wird damit ebenfalls paarweise gekämpft?" Nach einem Blick zu Chandron nahm er das Sheganon in die Hand.

"Ihr seid dann gut gerüstet unterwegs, wenn Ihr all die aufgezählten Waffen mit Euch führt." Das Sheganon lag überraschend gut in der Hand. "Wird die Länge des Sheganon auf den Träger angepaßt? Wieso habt Ihr Euch für Kristallkeramik entschieden?" Seine Hieb- und Stichwaffen waren bislang immer aus metallischem Material und Legierungen.
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132

Samstag, 30. Dezember 2006, 12:39

Die Ankunft

Jetzt wurde es etwas kompliziert, die H´Siffan-Expedition unterlag immerhin der Geheimhaltung. Chandron überlegte kurz, passte seine Antwort gemäß den freien Informationen an und trank noch etwas.

"Länge und Griffbreite werden immer auf die anatomischen Vorgaben des Nutzers angepasst, sonst gäbe es erhebliche Probleme wegen des geschlossenen Griffs. Metalle sind allerdings für viele Zwecke schlicht ungeeignet. Grundsätzlich elektrisch leitend, daher mit einem normalen elektromagnetischen Wirbelstromfeld dem Nutzer aus der Hand zu reissen, auch mit veralteten Scannern schnell zu entdecken, ungeeignet für das Durchtrennen von Leitungen und anfällig für Temperaturschwankungen wenn man zum Beispiel kurzfristig in den Weltraum oder auf einen Eisplaneten muss. Chemische Neutralität ist natürlich auch ein Faktor, selbst Edelmetalle unterliegen der Elektrolytkorrosion sobald Feuchtigkeit hinzukommt."

Nochmal die Fragen sortieren und mit den wirklich freien Informationen abgleichen.

"Temperaturbeständigkeit ist natürlich auch in anderer Hinsicht wünschenswert. Mit dieser Klinge kann ich auch eine aktive Plasmaleitung durchtrennen, das ist mit keinem Metall möglich. So gesehen missbrauche ich das Sheganon oft auch als Werkzeug. Ob man die Waffe allerdings als Einzel- oder Paarwaffe führt ist relativ unerheblich und allein vom Kampfstil des Nutzers abhängig, es gibt also keinen Kampfstil, der explizit auf diese Waffe abgestimmt ist - zumindest meines Wissens und der RogueFleet-Datenbank nach. Beschreibungen der bekannten Kampfsportarten sind übrigens frei verfügbar, ebenso wie eine komplette Auflistung allgemein benutzter Waffen. Ich bin sicher, das Einiges dabei sein könnte, was einen Krieger interessieren mag."

Die WIRKLICH effizienten Waffen und Waffensysteme, die technisch oder politisch bedenklich waren, würden natürlich einem Gast nicht angezeigt werden. Trotzdem konnte man dem Klingonen so eine interessante Beschäftigung in seiner Kabine anbieten und so potentielle Konflikte vielleicht schon durch Abwesenheit umgehen.

133

Sonntag, 31. Dezember 2006, 00:38

Die Ankunft

Ich hatte bei dem Streitgespräch geschwiegen, da ich nicht noch mehr Unruhe bringen wollte, auch wenn es mir schwer gefallen war. Ich atmete erleichtert auf, als der Professor den Raum verließ. Das Gespräch von Chandron und MaSvorra war da eher nach meinem Geschmack und ich hörte interessiert zu. Nun wollte ich auch etwas dazu sagen, als ich das Interesse von dem Klingonen an Chandrons Waffen sah.
Ich zog mein eigenes Sheganon aus dem Gürtel und legte es auf den Tisch. Es war das genaue Gegenstück von Chandron´s, nur etwas kleiner vom Griff her.

"Ich benutze meines eher wie einen langen Dolch !" meinte ich.

134

Sonntag, 31. Dezember 2006, 17:37

Die Ankunft

Nach eine Blick zu SIvra nahm er ihren Sheganon in die andere Hand, um beide zu vergleichen. Beide waren gleich gut ausgeglichen. Mit einem Nicken legte er beide Waffen wieder auf den Tisch.

"Eure Argumente sind stichhaltig, dennoch werden die meisten der mir bislang gesehenen Stich- und Hiebwaffen aus Metall mit den verschiedensten Eigenschaften hergestellt. Als Werkzeug habe ich bislang meinen d´k tagh beispielsweise nicht verwendet. So wie Ihr das beschreibt, scheint die Kristallkeramik ein sehr viel günstigeres Material zu sein."

Kurz strich er sich über den Bart. "Habt Ihr schon einmal ein bat´leth aus Kristallkeramik hergestellt? Oder ein mekleH? Ich würde gerne sehen, wie sich die Eigenschaften der Waffen mit einem anderen Material ändern. Ich hoffe, ich halte Euch nicht von etwas Wichtigem ab, indem ich hier weiter mit Euch rede."

MaSvorra genoß die Gesellschaft der beiden ebenso wie die von Neireh. Er hoffte, Chandrons Hinweis auf die Datenbank sollte kein Hinweis sein, daß er das Gespräch überflüssig fand.
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135

Sonntag, 31. Dezember 2006, 20:16

Die Ankunft

"Wichtig ist im Tiefraum nur Weniges - und aufgrund der automatischen Systeme ist das Wichtigste meist, die Langeweile zu vertreiben."

Ein kurzes Lächeln sorgte dafür, das dieser Ausspruch nicht als Beleidigung aufgefasst werden konnte.

"Das Problem bei kristallkeramischen Klingen liegt in der extremen Härte des Materials und in der faktisch nicht vorhandenen Möglichkeit, ohne einen Molekülverdichter Reparaturen durchführen zu können. Die Härte sorgt zwar im Gegensatz zu durchgängig gehärtetem Metall nicht dafür, das bei zu grossen kinetischen Schocks mit Zerstörung der Waffe gerechnet werden muss, ist aber für den Benutzer sehr belastend. Eine Klinge von der Grösse eines Bathleth würde bei entsprechenden harten Schocks die auftretenden Schockwellen fast direkt an den Körper des Nutzers weiterleiten. Bei allen sonstigen Vorteilen, die dieses Material sonst besitzt ist es hauptsächlich dieser eine, entscheidende Nachteil, der sämtliche damit konstruierten Waffen auf eine gewisse Maximalgrösse beschränkt. Im Falle eines dk´tagh kommt die eigentümliche Form der Zentralklinge hinzu, die grob gesagt eine Art Stimmgabel bildet, mit der aufgenommene und verstärkte Schwingungen direkt in den Mechanismus im Griff und letztlich in den Griff selbst gelenkt werden. Dieses unerwünschte Verhalten beginnt teilweise schon beim Ausklappen der Seitenklingen. Wie bei jeder anderen Waffe auch ist also das Verhältnis zwischen Fertigungsaufwand und erwünschtem Endergebnis ausschlaggebend. Abgesehen davon ist Kristallkeramik bei den alteingesessenen Waffenfabriken merkwürdigerweise ziemlich unbeliebt,"

Mit dem letzten halben Satz erschien ein sarkastisches und freudloses Grinsen auf Chandrons gesicht.

"was natürlich in keinster Weise in den erheblich höheren Herstellungskosten im Vergleich zu Waffen aus Polymer- Carbon- und Silikatwerkstoffen oder reinen Metallegierungen begründet ist."

Mit einem leichten Kopfschütteln lehnte sich Chandron zurück, trank noch etwas und wartete auf die nächsten Fragen. Im Falle unvorhergesehener Probleme oder Kurswechsel würden nicht nur die normalen automatischen Systeme Alarm schlagen, der immer noch auf der Aussenhaut befindliche Deggonar hätte ebenfalls unverzüglich Meldung erstattet. Das Quasi-Bewusstsein würde keine noch so geringe Chance auf sinnlose Zerstörung ungenutzt verstreichen lassen, soviel war sicher.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (31. Dezember 2006, 20:19)


Neireh

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136

Montag, 1. Januar 2007, 19:49

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Neirehs Quartier ----

Als Neireh genug davon hatte wie ein eingesperrtes Raubtier in einem Käfig im Zimmer umherzutigern, stellte Sie die Tasse zurück und beschloß das Sie sich ablenken musste von ihren Gedanken. Es war besser sich wieder mit dem Professor zu beschäftigen. Vielleicht gab das Terminal ein paar verwertbare Informationen her. Es dauerte eine Weile bis sie was gefunden hatte mit den richtigen Suchworten hatte sie die Trefferanzahl schließlich genug eingegrenzt und die richtige Akte gefunden. Es gab also tatsächlich öffentlich zugängliche Daten über den Professor. Wenn auch eher dürftig aussagekräftige wie Neireh feststellen musste. Auch hier war weder ein Bild in den Akten noch ein Name verzeichnet. Die Tatsache das er wohl schon über 100 Jahre alt war verwunderte sie im ersten Moment nicht direkt, bis sie realisierte das Mann eigentlich für einen Menschen ein recht hohes Alter hatte. Dieser introvertierte, schrullige Spleen sich stets nur in Gesellschaft seiner beiden Tiere zu befinden war dort auch vermerkt. Zumindest konnte Sie sich nun ein Bild darüber machen in welcher Richtung sein Fachgebiet lag. Die weiteren Informationen waren recht interessant. Das er ein Kritiker der Föderation war hatte man schon erkennen können. Aber sie würde nicht nur reaktionär nennen, eher schon fanatisch verssesn darauf seine Meinung zu behaupten und zu vertedigen und keine anderen daneben zu dulden weil er schließlich recht hatte. Informationsbeschaffung egal wie? Das klang mehr nach Tal´Shiar Methoden, aber da sich der Mann der moralischen integrität verschrieben hatte, sollte er irgendwo Grenzen haben des "egal wie" betreffend sonst würde es ihn ja in Konflikte mit seinen moralischen Einstellungen bringen oder würde er da abwiegen ? Oder sah er darin keinen Widerspruch wie so viele andere ähnliche Persönlichkeiten vor ihm ? In der Föderation schien er als Gefahr angesehen zu werden. Gefahr für was? Worin begründet sich die Gefahr ? Unruhe und Instabilität in das fragile politisches Gebilde zu bringen das die Föderation zusammenhält vielleicht. Besser war es wohl diesem Mann aus dem Weg zu gehen und ihn zu ignorieren.
Si vis pacem, para bellum
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137

Montag, 1. Januar 2007, 23:19

Die Ankunft

MaSvorra dachte erstmal drüber nach. "Also jede größere Waffe aus Kristallkeramik ist für den Kämpfer wegen der Schwingungen unangenehm. Jede Dämpfung würde die Kontrolle, wie man es bisher gewohnt ist, aber mindern." Er hob den Becher und nahm einen Schluck, während er weiterdachte.

"Eine Mischung des Materials oder ein anderes, das die Vorteile beider Materialien vereinigt, dürfte es nicht geben, oder?" Irgendwie faszinierten ihn die Eigenschaften. Es sollte doch möglich sein, das ideale Material zu finden. Mit der Herstellung hatte er sich bislang nicht beschäftigt.

Der letzte Satz klang, als ob andere das Geld scheuten, um eine gute Waffe zu bekommen. "Gute Waffen sind das Geld wert, das verlangt wird. Da sollte man nicht sparen."
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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138

Montag, 1. Januar 2007, 23:54

Die Ankunft

Den Ansatz fand ich interessant, ein Material mit beiden Eigenschaften, ich überlegte ob mir da etwas einfiel,aber leider war mein Wissen auf diesem Gebiet wohl zu gering. Ich hatte meine eigenen Waffen und Rüstungen zwar selber geschmiedet und kannte mich deshalb mit Metallen recht gut aus, aber die anderen Materialien waren mir fremd.
Mein Sheganon war die einziege Waffe die ich nicht selber hergestellt hatte, er war ein Geschenk, von Chandron, zu unserer Hochzeit gewessen.
Ich sah nun fragend zu meinem loD´nal und wartete gespannt auf seine Erwiderung.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SIvra tai qa'oS« (1. Januar 2007, 23:56)


M._D._Dragon

unregistriert

139

Dienstag, 2. Januar 2007, 15:51

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Die Daten, welche der Antrieb und die Naviagtion anzeigten, waren für die Verhältnisse des Schifftypes normal. Der Professor lächelte geheimnisvoll, als ein leiser Signalton aus seiner Tasche kam. Langsam holte er ein Padd heraus, schaute es sich kurz an, steckte es wieder ein und lächelte ruhig vor sich hin.
"Jemand scheint sich über mich zu erkundigen. Interessant, sehr interessant." sagte er in ruhigen Ton in die Stille der Brücke hinein und fuhr dann fort "Fenris, geh ins Quartier und leg jenes Padd auf die Prizsche. Danke." Mit jenen Worten gab der Professor das Padd den Wolf, welcher es vorsichtig zwischen seine Zähne nahm und dann zur Tür herauseilte.

140

Dienstag, 2. Januar 2007, 18:20

Die Ankunft

"Leider wird es aufgrund chemischer und physikalischer Gesetze nicht möglich sein, eine tatsächliche homogene Mischung oder auch nur ein Sintermaterial aus den beschriebenen Werkstoffen herzustellen. Damit bleibt Umschliessen oder Verkleben und damit wäre man wieder vom Klebstoff und seinen Eigenschaften abhängig oder mit erheblichen Problemen bei thermisch bedingten Verformungen belastet. Versuche, eine hohle Klinge aus Kristallkeramik mit einer Füllung aus geschäumtem Bleisand zu versehen endeten mit ziemlich abartigen Schocks und Hitzewellen, Präzisionsscans zeigten eine unerwartete Wechselwirkung zwischen dem Sand, der Klinge, den Folgen der Bewegungen und damit Erwärmungen und den immer wilder verlaufenden Schwingungsspitzen, die durch den Hohlraum und seine Füllung nur verzerrt, nicht aber gedämpft wurden. Natürlich wird ein ernsthafter Krieger oder Waffenschmied immer nach einem besseren Material für seine Waffen suchen, immer wieder seine Waffen auf Schwachstellen prüfen und nach Wegen suchen, diese abzustellen. Aber manchmal gibt es keine ideale Lösung oder sie hat sich noch nicht offenbart."

Einen entspannten Schluck später konnte man wieder auf die Sache mit dem Geld eingehen.

"Rein ökonomisch gedacht ist es unsinnig, eine ganze Armee mit Waffen der höchsten Qualität auszurüsten, auch wenn das bei Roguefleet immerhin versucht wird, indem man individuelle Bewaffnung entsprechend den Ausbildungen und instinktiven Reaktions- und Bewegungsmustern generell zulässt und weitere Ausbildungen und die damit meist einhergehenden Erweiterungen des persönlichen Arsenals unterstützt...
Aber um zum Thema Materialwert zurückzukommen mal ganz besonders gemein gefragt: Warum sollte man unerfahrenen Kämpfern Waffen der teuersten und besten Kategorie anvertrauen ? Wenn sie noch nicht einmal mit dem üblichen Massenramsch umgehen können würde man Ressourcen verschwenden, die den besser Ausgebildeten eher zustehen würden. Aber das Problem ist dann, das man denkende Wesen wieder nur auf ihren Geldwert reduziert, daher nehme ich diese Denkweisen zur Kenntnis, nutze sie zur Situationsanalyse, aber werde sie niemals zu meinen eigenen Ansichten machen."

Da MaSvorra mit der Begutachtung des Sheganon fertig zu sein schien, nahm Chandron die Klinge wieder an sich und verstaute sie an ihrem angestammten Platz.

"Mit der Herstellung von kristallkeramischen Waffen werden wir leider ein wenig warten müssen. Die Geräte, die man zur Herstellung, Formung und Härtung benötigt, sind zwar irgendwo im Frachtraum verteilt, müssen aber nicht nur am Zielort installiert werden sondern stehen primär erst einmal nur für die dortigen Erfordernisse zur Verfügung. Ist auch logisch, was soll man mit dem tollsten Schwert des Universums, wenn man es weder nutzen kann, noch genügend Lebensraum hat um es länger als der Luftvorrat reicht zu bewundern."

Noch ein Schluck und nun ein schelmisches Grinsen.

"Ich habe noch nie viel von Leuten gehalten, die für den Besitz einer bestimmten Waffe sterben wollen, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, das es wichtiger sein könnte, lange genug zu leben um die erworbene Klinge auch einsetzen zu können."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (2. Januar 2007, 18:23)