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Mittwoch, 3. Januar 2007, 15:59

Die Ankunft

Er nahm einen kraftigen Schluck vom Blutwein. "Auch wenn sich schon besser ausgebildete Personen sich darüber Gedanken gemacht haben, so können wir ja weiter drüber nachdenken. Wie würde das Material oder die Mischung aussehen müssen, um die geforderten Eigenschaften zu haben? Wie müßte sich die Struktur der Kristallkeramik verändern, um bei größeren Klingen die Schläge besser zu puffern und wieso schafft es Metall besipielsweise? Ich habe mich mit der Herstellung nur insoweit befaßt, daß ich weiß, wie Klingen geschmiedet werden und wie ich eine gute Klinge von einer schlechten unterscheiden kann."

MaSvorra grinste kurz. "Sicher werde ich einem Anfänger kein Schwert geben, das allzu wertvoll ist, aber meinem Sohn würde ich eines geben, mit dem er sein Leben eine ganze Weile würde verteidigen können. Je besser die Klinge, desto besser wird er sich verteidigen können, schließlich hängt das Leben davon ab. Für mich ist die Waffe zum kämpfen da, nicht, um sie nur zu besitzen."
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

142

Freitag, 5. Januar 2007, 00:28

Die Ankunft

Seit einiger Zeit schon hatte ich wenig zu tun.
Mit den eingeplanten Tunneln war ich fertig, ich hatte sogar 4 kleinere Kammern an die Hauptkammer angefügt, die vieleicht als Schlafkoyen dienen könnten.

Energiesysteme oder ähnliches konnte ich leider noch nicht einbauen, da mir die Teile fehlten.
Ich ging wieder in das Schiff, und verbrachte den Rest des "Tages" damit an den Plänen für diese Basis weiterzuarbeiten, schliesslich stand noch sehr viel Platz zum Graben zur Verfügung, der Komet war etwa 6km lang und 1,5-2,5km im Durchmesser, er sah ein wenig aus wie eine unregelmässig geformte Pille.

Als ich meine Arbeit beendet hatte, beschloss ich eine Nachricht an den Versorgungstransporter zu schicken, nur Text und sehr Stark verschlüsselt.

"Hier Delok, Basis soweit ausgebaut wie es die Ausrüstung zulässt, erwarte Ankunft der Versorgungsgüter"

M._D._Dragon

unregistriert

143

Freitag, 5. Januar 2007, 12:48

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Der Professor schaute auf, als plötzlich eine sehr stark verschlüsselte Textnachricht ankam. Mit drei kurzen Handbewegungen war jener Text entschlüsselt und der Professor schaute kurz auf andere anzeigen und tippen dann "Ankunft in vier Stunden. Versorgungschiff Ende." Jene Nachricht verschlüsselte er genau akribisch wie die angekommende Nachricht und sendete, dann aktivierte her die internen Kommunikation "Professor an Chandron. Soeben kam nachricht von der Basis um Anfrage, wann das Versorgungsschiff ankommen würde. Nachricht wurde beantwortet, dass wir in vier Stunden eintreffen werden. Professor Ende."

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Samstag, 6. Januar 2007, 09:46

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Konferenzraum -----

MaSvorra sah auf und zu Chandron, wie dieser auf die Meldung reagieren würde. Ich dachte, wir sind mehrere Tage entfernt... Mißtrauen regte sich und er beobachtete genau. Sollte dies eine Falle oder ein Trick sein, würde er dafür sorgen, daß sie fliehen konnten, sobald sich eine Möglichkeit ergab.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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145

Samstag, 6. Januar 2007, 11:18

Die Ankunft

Erstaund sah ich auf, so schnell schon, dachte ich und sah zu Chandron.

"Was habt ihr mit dem Antrieb angestellt um eine sollche Zeitersparniss herraus zu hohlen ? " fragte ich immernoch irritiert.

Mir kam es sovor als seien wir erst cor ein paar Stunden gestartet.

146

Samstag, 6. Januar 2007, 20:29

Die Ankunft

"Bestätigt. Informationsweiterleitung werde ich übernehmen."

Soweit zum automatischen Reflex, aber die Verwirrung über die erhebliche Geschwindigkeitssteigerung wirkte nach.

"Was bei Shilrochans dickem Hintern..."

Das Aufklappen des nächstliegenden Bildschirms, das Aufrufen der Datenbank und das ungeduldige Einhämmern der Informationsanforderungen waren ein einer fliessenden Bewegung abgehakt worden.

Jetzt ging es ans Auswerten der erscheinenden Informationen, während Chandron die entsprechenden Hauptthemen leise vor sich hin murmelte...

"Waffentechnik, Antriebstechnik, Befähigungsprofil, bisherige Projekte, Effizienzeinstufungen... N´arraleth !! Das hätte man mir verdammt nochmal mitteilen MÜSSEN !!!"

Mit einer wütenden Bewegung wurde der Bildschirm wieder in den Tisch hineingedonnert. Anschliessend vergingen einige nur langsam ruhiger werdende Atemzüge, bis sich Chandron wieder halbwegs in der Gewalt hatte.

Noch einmal wurde der Bildschirm aufgeklappt, dessen Mechanismus Dank des hochschwerkraftfähiogen Designs keine bleibenden Schäden davongetragen hatte.
Diesmal wurden die entsprechenden Anforderungen langsam und sorgfältig eingetippt. Mit steinernem Gesichtsausdruck las Chandron die aufgerufenen Informationen, ließ sich weitere Daten anzeigen und klappte schließlich den Bildschirm wieder herunter.

"Wie es scheint, haben wir einen Antriebstechniker an Bord, der in der Lage ist, die Feldemitter deutlich effizienter einzustellen, als es dem Standard entspricht."

Nach dieser eher tonlosen Information, konnte man Chandrons Gefühle deutlich der Betonung seiner nächsten Sätze entnehmen. Eine derartige Aussprache, die vor mühsam unterdrückte Wut brodelte, stellte unmissverständlich klar, was er davon hielt, ohne Not derartige Risiken einzugehen.

"Nur wird mit der eingestellten Frequenzüberladung die Betriebssicherheit und Lebensdauer des Antriebs deutlich reduziert. Egal ob das mathematisch in Ordnung ist - die Realität hat bisher immer ihren Sieg über noch so ausgefeilte Theorien davongetragen. Allerdings werde ich vorerst nichts unternehmen. Selbst wenn der technische Zustand des Antriebs den bisher schlechtesten Erfahrungen entspricht haben wir ein Sicherheitsfenster von circa 9 bis 12 Stunden bevor die Feldwandler sich zerlegen. Bis dahin sollten wir angekomen sein."

Einen kurzen Blick in die Runde später wurde noch hinzugefügt:
"Ich bin absolut nicht begeistert, aber dadurch, das dieser Professor im Moment die Verantwortung über die Brücke übernommen hat auch vorerst nicht zuständig. Stellt sich also nur die Frage: Wie sagen wirs der Romulanerin ? Ein derartiger Geschwindigkeitsschub dürfte bei ihr wegen der volkstypischen Paranoia Misstrauen erwecken, das ich durch reine Informationen wohl nicht entkräften können werde. N´arraleth ! Ich HASSE solche t´aneesh Situationen."

Aufgewühlt warf er den Becher zielgenau in den Replikator, ging dann zum auf diese Weise misshandelten Ausgabeschacht, der gerade automatisch versuchte, die entstandene Sauerei wieder zu desintegrieren und liess sich etwas deutlich Stärkeres replizieren.

"Saufen hilft zwar nicht, aber entspannt wenigstens !"

Mit ziemlich finsteren Blicken knallte Chandron den neuen Beacher auf den Tisch und schmiss sich wieder auf den Sitz.

147

Samstag, 6. Januar 2007, 21:36

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Konferenzraum -----

MaSvorra verfolgte Chandrons Handlungen und beruhigte sich dann wieder. Chandron schien ebenso überrascht zu sein wie er oder SIvra. Er konnte seinen Worten soweit folgen, daß der Antrieb überfordert war und bald den Geist aufgeben würde, aber sie vorher noch das Ziel erreichen würden. Als Chandron Neireh erwähnte, mußte er schmunzeln. "Sie wird sich anfangs aufregen, aber wenn ich es begreife, sollte sie es auch können und akzeptieren. Nach einem ordentlichen Schluck werde ich es ihr sagen, wenn Ihr wollt."

Besonders wenn sie sich aufregte, war sie am aufregendsten. Er liebte es, wenn sie so lebendig war und vor Energie beinahe glühte, ihre Augen funkelten und selbst ihre Haare schienen abzustehen und mitkämpfen zu wollen. Sie hatten einige heftige Diskussionen gehabt, konnten diese bislang aber immer klären, ohne daß einer der beiden verletzt wurde. Sie zeigte darin ihre wahres Wesen, ihre ganzes Temperament.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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M._D._Dragon

unregistriert

148

Samstag, 6. Januar 2007, 23:37

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Mit konzentriertem Blick beobachtet der Professor die Anzeigen des Warpfeldes. Der Spulen liefen mit mittlerweile neun Prozent mehr Effizienz als zuvor und als er den kleinen Slipsprung gewagt hatte, waren keine Schäden an Spulen oder Antimaterieprojektoren entstanden. Sobald sie die Station -sofern man jenes bereits nennen durfte- erreicht hätten, würde er den Antrieb kurz kontrollieren. Vermutlich müsste er die Projektoren und Spulen erneut polarisieren. Aber mehr als vier Tage hätte er es mit diesen Personen nicht ausgehalten, vor allem mit dieser Romulanerin.
Im Kopf des Professor spielten sich die Szenen des Kitomer-Massakers ab, welchen die Romulaner gegenüber den Klingonen durchgeführt hatten. Auch wenn jener schon lange her war, so sah er jenes Vergehen als ein Verbrehcen sondergleichen an und nach seiner Ansicht hätten die Romulaner dafür mit dem Verlust ihren ach so großen und mächtigen Sternenimperiums bezahlen müssen.
Langsam setzte er sich wieder hin, kontrollierte zuvor die Werte des Antriebs erneut und lächelte. Er wusste, sobald er den Antrieb bei der Station kontrolliert hatte, wurde jener mit den neun Prozenz mehr Effizienz auf Dauer arbeiten und genauso lange noch in Funktion bleiben, wie er vor den Modifikationen noch verwendet werden konnte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »M._D._Dragon« (8. Januar 2007, 23:26)


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Dienstag, 9. Januar 2007, 17:54

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Konferenzraum -----

Einige Schlucke später drängelte sich eine Idee durch den Nebel der Aggressionen.
Chandron setzte den Becher wieder ab, Klappte wiederum einen Bildschirm hoch und drückte mit kaum verhohlener , inzwischen aber deutlich besser kontrollierter Wut langsam und verkrampft auf dem berührungssensitiven Gerät herum.

Mehrere undeutbare Ausdrücke huschten über sein Gesicht, bis sich die aufgestaute Spannung in einem zischenden Ausatmen entlud.

"Einige Vollzeit-Hirnkastrierte sollten besser zu einer extrem deppenfreundlichen Gottheit BETEN, das ich in den nächsten Wochen nicht auf die Intrepid zurückkehre."

Der Rest des Becherinhalts fand in einem langen Zug den Weg durch Chandrons Kehle. Wieder wurde der Becher zielgenau in den Ausgabeschacht des Replikators geworfen.
Die merkwürdigen Blicke der Anwesenden sorgten endlich dafür, das Chandron sich an die Notwendigkeit von Erklärungen erinnerte.

"Wir sind hier nicht auf einem normalen Versorger sondern auf einer Art Prototyp mit modifizierten Antriebsaggregaten. Sowas wird den Betroffenen normalerweise vor Antritt der Reise mitgeteilt. Das es diesmal unterlassen wurde, ist einfach..."

Ein weiteres Bisschen Wut entlud sich in einem überbetonten Bewegungsmuster aus Aufspringen, den Sitz gegen den nächsten Tisch knallen und zum Replikator stapfen.
Mit einem weiteren gut gefüllten potentiellen Wurfgeschoss pflanzte sich Chandron wieder auf seinen Platz.

150

Mittwoch, 10. Januar 2007, 12:15

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Konferenzraum -----

Neugierig verfolgte MaSvorra, was Chandron alles tat und vor sich hinmurmelte. "Prototyp? Ich hoffe, das ist dann zumindest soweit sicher, daß uns das Schiff nicht unter den Füßen wegexplodiert." Mit einem Zug leerte er den Becher Blutwein und stand dann auf, den Becher, Chandrons Beispiel folgend, mit einem gezielten Wurf im Replikator versenkend. "Ich werde Neireh darüber informieren, nicht, daß sie sich noch unnötig aufregt. Ich denke, wir werden zur Ankunft dann wieder auftauchen." Vielleicht auch früher. dachte er, da er noch nicht genau einschätzen konnte, wie Neireh reagieren würde.

Mit einem Nicken verließ er den Konferenzraum und marschierte den Gang entlang, bis er vor der Türe von Neireh stand. Er drückte den Türsummer und wartete. Die Türe öffnete sich und Neireh stand am Eingang. Sie wirkte etwas erstaunt, grüßte ihn aber mit einem Nicken. "Es gibt Neuigkeiten." MaSvorra betrat den Raum als sie zur Seite trat und holte einen Tee für Neireh und sich. "Setz Dich am besten, denn die Neuigkeiten haben es in sich." Sie saßen sich gegenüber und erst als sie etwas von dem Tee getrunken hatte und nun neugierig wartete, fuhr er fort. "Wir erreichen unser Ziel in etwas weniger als vier Stunden. Chandron war selbst erstaunt und, wie mir scheint, wütend, daß der Frachter einen Prototypenantrieb besitzt. Dieser Professor hat etwas am Antrieb verändert, so daß die Strecke nun schneller überwunden worden ist." Nun trank er vom Tee, mit einem mulmigen Gefühl und darauf wartend, wie sie die Neuigkeit aufnehmen würde.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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151

Mittwoch, 10. Januar 2007, 18:50

Die Ankunft

- Maschinenraum der K.W.S. Kehlenfetzer -

Ich blinzelte. Hatte das Stasisfeld funktioniert? Unschlüssig sah ich mich im Maschinenraum um, während mein Schweif vor Anspannung hin- und herpeitschte. Den Bordchronometer zu befragen, hatte wohl kaum einen Sinn, immerhin war er im Falle einer erfolgreichen Aktivierung des Feldes ebenfalls von dem Zeitstop betroffen.

Knurrend und mit gesträubtem Fell trat ich an eine der Kontrollkonsolen und ließ mir die Sensorenergebnisse anzeigen. Wenn wir tatsächlich 2 Wochen in Stase verbracht hatten, so hatte uns in dieser Zeit zumindest niemand gefunden. Zwar waren die Langstreckensensoren außer Betrieb, aber die Kurzstreckensensoren zeigten nichts Ungewöhliches an. Weder war ein Schiff innerhalb unserers Scanbereiches, noch hatte sich unsere Position verändert. Es hatte also auch keinen Bergungsversuch gegeben.

Kurzzeitig spielte ich mit dem Gedanken, den Ausöser des Slaverfeldes noch einmal zu betätigen, doch verwarf ich die Idee schnell wieder. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß uns unsere Feinde so einfach entkommen ließen. Ich schaltete das Slaverfeld auf einen passiven Schutz um. Sollten feindliche Schiffe auftauchen und das Feuer eröffnen, würde kein Treffer zu uns durchdringen, ohne daß wir dabei allzu viel Zeit verpassten. Sollten sie doch ihre kompletten Torpedos verfeuern und ihre Energiereserven bis zum Maximum überlasten. Sie konnten uns nichts anhaben. Kurz zuckte ich mit den Ohren.

Es wäre eine gute Jagd, wären wir nicht selbst so angeschlagen gewesen. Der dickste Panzer rettete einen nicht, wenn man innerlich verblutete. Wir brauchten Lebensmittel, Energie und Ersatzteile. Und wir brauchten sie dringend.
Frustriert hieb ich auf eine verbeulte Abdeckplatte ein, die daraufhin völlig aus der Verankerung rutschte und mit einem lauten Knall zu Boden fiel.

Ich reaktivierte den Notruf.

Neireh

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152

Mittwoch, 10. Januar 2007, 23:09

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Neirehs Quartier ----

Es war vielleicht eine Stunde vergangen, Neirehs Laune hatte sich nicht viel gebessert gehabt bisher, da stand Ma´Svorra vor der Tür. Überrascht hatte sie ihn hereingebeten. Sein Verhalten war etwas seltsam als er meinte sie sollte sich besser setzen und ihnen beiden Tee holte. Sie konnte riechen das er Blutwein getrunken hatte. Gespannt was das für Informationen sein sollten hatte sie erwartungsvoll abgewartet, innerlich leicht angespannt. Die Informationen waren auch nicht sehr errbauend die er dann zum besten gab. Mit einem verärgerten Schnauben stellte die die Tasse wieder ab.
"Schon wider dieser Professor! Du willst mir sagen wir sitzen auf einer fliegenden Bombe oder wie? Wären wir vielleicht besser im Shuttle geblieben? Wieso bei allen verdammten dieses Universums kommen wir von einer Katastrophe in die nächste? Was hab ich dem Universum angetan ? Vielleicht wäre der rituelle Selbstmord damls die bessere Alternative gewesen. Offenbar gefällt es dem Universum nicht das ich an meinem Leben hänge."
Neireh war währenddessen aufgestanden, weil es sie nicht mehr ruhig auf dem Platz hielt und lief Flüche umsich werfend im Zimmer umher. Die meisten davon weigerte sich der Übersetzer auch zu übersetzen und nicht mal Ma´Svorra dürfte sie kennen auch wenn er sich für die Sprache und ihre fabrigen Metaphern zu interssieren begonnen hatte in der Zeit als sie noch zusammen auf dem kleinen Shuttle festgesessen hatten. Was sie wieder zu den anderen Gedanken brachte von denen sie schon vorher versucht hatte abzulenken. Besser war es sich wieter über den Professor und dei Situation zu ärgern in der sie sich befanden. Neireh blieb stehen und fixiert den Klingonen mit einem funkelnden Blick.
"Was hälst du davon ? Meinst du wir können ihnen trauen ?", fragte sie ihn dann direkt.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

153

Donnerstag, 11. Januar 2007, 22:45

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Neirehs Quartier ----

Leicht amüsiert ließ er sie ihre Wut oder Frust ablassen, trank dabei von dem Tee. Ihre Augen funkelten dabei und sie schien vor Energie zu sprühen. Dieser Prefessor mußte irgendetwas getan haben, das sie beschäftigte. Die Flüche klangen sehr malerisch und schon der Klang gefiel ihm. Was ihm nicht gefiel, war ihr Gedankengang, daß das Universum sie tot sehen wollte, denn er glaubte nicht an sowas. Bevor er etwas dazu sagen konnte, fragte sie ihn und er schaute sie kurz nachdenklich an.

"Meinem Gefühl nach können wir Chandron und SIvra trauen. Bislang zeigten sie nur nachvollziehbares Verhalten und ich habe nichts entdeckt, das mich mißtrauisch machte. Der Professor ist etwas anderes. Allerdings weiß ich, daß zumindest normale Tiere, wenn es solche sind, sich nicht an Personen binden, die von Grund auf böse sind. Er scheint in dieser Gesellschaft anerkannt zu sein, ebenso die Tiere, auch wenn er extrem intolerant und eingebildet erscheint. Keiner, mit dem ich Seite an Seite kämpfen wollte, aber mit Chandron und SIvra schon."

MaSvorra trank den Tee aus und stand auf, nun unmittelbar vor ihr stehend. "Wir können auch schlecht woanders hin, aber uns passiert nichts. Ich kann uns verteidigen und bisher hat das Universum, wenn Du es so willst, immer weitergebracht. Das Leben ist voller Ereignisse, vielleicht mehr als Du wolltest." Seine Hand lag auf ihrer linken Schulter.
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Freitag, 12. Januar 2007, 13:30

Die Ankunft

Wenn Chandron in dieser Stimmung war, war es immer besser, sich zurückzuhalten, vor Allem wenn wir nicht alleine waren und so reagierte ich nicht solange unser Gast noch anwesend war. Es dauerte aber nicht lange und Ma´Svorra verließ den Raum.
Ich ließ Chandron die ganze Zeit nicht aus den Augen. Ich mochte seine aufbrausende Art, seine Versuche die Wut zu unterdrücken und doch gleichzeitig wie ein Sturm, den man nicht kontrolieren konnte. Ich bot ihm eine Möglichkeit sich abzureagieren und knurrte ihn leise an. Jetzt war es an ihm dies anzunehmen.

155

Freitag, 12. Januar 2007, 14:28

Die Ankunft

Chandron bekam SIvras Äusserungen und ihr Angebot zwar mit, doch kochte immer noch zu viel blinde Wut in ihm, als das er beides angemesen hätte würdigen können.

"Später werde ich sicherlich in der Verfassung sein, mich wieder privaten Vergnügungen zuzuwenden."

Die Hand, deren Finger sich immer noch um den Becher gekrampft hatten, wurde mit sichtlicher Anstrengung entspannt und noch einige Male zur Faust geballt und wieder geöffnet, als die Blutzirkulation wieder in Gang kam.

"allerdings gedenke ich zunächst ein paar Worte mit diesem Professor zu wechseln. Auch wenn er nicht Schuld an meiner Desinformation ist, einige andere Dinge gehören geklärt !"

Explosionsartig sprang Chandron auf, donnerte in der selben Bewegung den Bildschirm zurück in den Tisch und wirbelte einmal um die eigene Achse, um den Sitz unter den Tisch zu treten.
Der im selben Augenblick ergriffene Becher wurde diesmal dermassen wütend in Richtung Replikator geschleudert, das die Flugrichtung nicht mehr stimmte und das Trinkgefäß an der Wand in mehrere Teile zersprang.

Diese unbeabsichtigte Zerstörung wirkte wie ein Eimer Eiswasser, als gleich mehrere unter erheblichen Mühen angelegte mentale Sicherungen aktiv wurden.

Vollkommen angespannt konzentrierte Chandron sich aufs Atmen. Langsam wurde er wieder klar im Kopf und schließlich hob er die Bruchstücke des Bechers auf, legte sie in den Replikatorschacht und betrachtete ihr Verschwinden.

"Ich sollte mich vielleicht wirklich erst entspannen."

Ohne weiteren Kommentar ging er aus dem Raum und in Richtung der Kabine.

Kurz bevor die Tür sich öffnen konnte, wurde jedoch von der Ortungsautomatik ein Signal gegeben, das auch auf Chandrons Kommunikator weitergeleitet wurde.
Ansatzlos, doch innerlich fluchend, bewegte er sich zügig auf die Brücke und ging direkt zur Sensorenkonsole, um sich dieses neue Problem genauer anzusehen.

Noch während er die Erfassungsmuster auf die Bandbreite des empfangenen Impulses hin optimierte, meldete sich auch das Kommunikationsmodul.
Der Professor hatte offensichtlich auch nicht mit dieser Entwicklung gerechnet, wenn man das kaum mekrliche Zögern seiner Bewegungen richtig deutete.
Die Aussprache musste also warten.

"Vorschlag: Ich versuche, herauszufinden, was die Sensoren geortet haben und Sie kümmern sich um den Anruf aus der gleichen Richtung."

Diese Reise war eindeutig das, was abergläubische Völker als "verflucht" bezeichneten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (12. Januar 2007, 14:29)


Neireh

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156

Freitag, 12. Januar 2007, 14:45

Die Ankunft

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Sie hörte sich seine Einschätzung an und glaubte daran das sie sich darauf verlassen konnte. Unter anderen Umständen würde sie eher glauben das Klingonen unter sich natürlich kein Problem haben, aber diese sich bei Mitgliedern anderen Völkern auch anders verhalten konnten. Aber diese Rogue Gemeinschaft schien etwas anders zu sein, nach allem was sie im Terminal darüber lesen konnte und wenn sie sich noch auf ihr Gefühl verlassen konnte dann war auch an Chandron nichts falsches gewesen in seinem Verhalten.
Die weiteren Worte überraschten sie nicht wirklich auch wenn sie es etwas verwundert aufnahm. Das, seine Nähe und diese vertrauliche Geste wühlten wieder alles auf. Alles was versucht hatte zu verdrängen. Sie spürte seine Hand auf ihrer Schulter und es schien von ihr eine Hitze auszugehen, als würde sie glühen. Neireh legte eine Hand auf seine, alle wiederstreitende Gefühle für den Moment ignorierend und suchte seinen Blick. Nicht sicher was daran verborgen lag.
"Du willst für mich kämpfen ? Auch mit deinen Herzen ?"
Es war schon mehr eine Feststellung als eine Frage.
"Kennst du das Gefühl wenn du erkennst das du deinen Verstand kontrollieren kannst, aber nicht dein Herz ?"
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Freitag, 12. Januar 2007, 16:11

Die Ankunft

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Seine Geste sollte tröstend wirken, aufbauend. Ihre Hand auf der seinen war angenehm zu fühlen und ein Knurren wollte sich melden. Ihre Fragen waren verwirrend und lenkten ihn ab. Mit Deinen Herzen? klang es nach und er nickte unwillkürlich. "Ich kenne das Gefühl nur zu gut." Knurren schwang mit in der Stimme und sie war tiefer als sonst. Ohne nachzudenken, ganz dem Impuls folgend, trat MaSvorra näher an sie heran. Sie hatte ihren Blick gesenkt und sein Knurren wurde lauter als er mit seiner Hand unter ihrem Kinn das Gesicht anhob. Immer noch bremste er sich selbst, nicht bereit, die Freundschaft, die sie beide inzwischen verband, aufs Spiel zu setzen, indem er seinen Gefühlen freien Lauf ließ. "Wer kann schon die Herzen kontrollieren? Und wer sollte das wollen?"
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M._D._Dragon

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158

Freitag, 12. Januar 2007, 19:25

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Der Professor war vertief in die Antriebswerte gewesen, als Chandron quasi auf die Brücke marschiert kam. Die Ingeneure schienen den Antrieb zwar richtige eingebaut zu haben, aber laut den Anzeigen würde er nur einen weiteren Sprung verkraften, danach wäre er ausgebrannt. Als ihn dann Chandron betreffs den Signals ansprach, trat er ruhig an die Konsole und schaute sich die Nachricht an. "Ein Notsignal. Mehr kann ich wegend er Distanz nicht sagen." sagte er mit ruhiger Stimme und fuhr fort "Aber wir sollten dort hin fliegen. Im Notfall könnten wir einen weiteren Slipstreamsprung wagen, auch wenn dann der Antrieb auf der neuen Station erneut kontrolliert werden müsste. Die Ingeneure auf der Intrepid haben Fehler gemacht, der ein Ausbrennen verursachen würde."

159

Freitag, 12. Januar 2007, 20:56

Die Ankunft

Schon wieder... Was auch immer dieser Typ war, soziale Kompetenzen lagen eindeutig nicht in seinem Wissensbereich.

"Bevor ich eine solche Anschuldigung mache, würde ich erst einmal die Analyse abwarten. Materialfehler zum Beispiel können nicht komplett ausgeschlossen werden und was die Störstrahlung des Ionensturmausläufers angerichtet haben könnte, steht auch auf einem ganz anderen Blatt. Ich erspare mir jede Theorie, bis ich mir diese verdammte Bastelei genauer ansehen konnte. Immerhin wurde mir nicht mitgeteilt, das dieses Schiff ein wenig vom Standard entfernt wurde."

Während dieser Sätze hatte Chandron weitere Programmsegmente der Sensorik kombiniert, das Reflexfeld kurz ausgeschaltet und stattdessen einen engen Erfassungsfokus in der Zielrichtung eingestellt. Fünf Scanpulse liess er verstreichen, bevor das Reflexfeld samt der vorherigen Konfiguration wieder reaktiviert wurde.

"Ich finde es doch recht eigentümlich, das nun schon das zweite unerwartete Objekt im Erfassungsbereich aufgetaucht ist. Vorläufige Analyse lässt auf ein Raumschiff mit Föderationsantrieb schliessen. Energiemuster zeigt starke Modulationsschwankungen und Anzeichen für Plasmalecks. Bisher keine getarnten Objekte erfasst, Reflexfeld läuft auf Nominalwerten."

Einige Griffe an die Konsole nebenan später veränderten sich die Anzeigen der Bildschirme drastisch. Zielerfassungsmarken im Nah- und Fernbereich überlagerten das normale Bild.

"Sensoren und Signalprozessoren auf Kampfmodus. Waffensysteme werden geladen - zumindest die, die ich finden konnte."

Viele waren das nicht gerade, aber man konnte noch...
Einen kurzen Druck auf den Kommunikator, mehrere gemurmelte Anweisungen und ein deutlicher Ausschlag des Nahbereichs-Mustersensors zeigte an, das Chandrons Deggonar kampfbereit war.
Weitere Veränderungen erschienen auf den Bildschirmen, als das Quasi-Bewusstsein des Kampfgleiters die Informationen seiner Sensoren mit dem Versorgungsschiff teilte.

"Meinetwegen können wir es riskieren. Falls das eine Falle sein sollte, möchte ich die Auslösung für den Slip-Antrieb mit den Auswertesegmenten des Computers koppeln."

Chandron ging noch einmal die eingeleiteten Massnahmen durch, zog zusätzliche Absicherungen in Betracht, verwarf sie wieder und beschloss letztlich, doch erst einmal auf genauere Informationen zu warten.
Jetzt musste noch etwas geschehen...

"Mitteilung an den Rest der Crew übernehme ich. Die Situation ist auch ohne weitere Gefühlsausbrüche .... problematisch. Noch etwas, was man wissen müsste ? Also Informationen über eventuell weitere neue Systeme in diesem Schiff und Hinweise über eventuell auftretende Corioliskräfte und andere Unbequemlichkeiten für den Rest der Besatzung ?"

Neireh

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160

Freitag, 12. Januar 2007, 22:06

Die Ankunft

---- RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Neirehs Quartier ----

Die Situation schien sich grundlegend zu ändern. Das Knurren ließ ihr einen Schauer über den Rücken laufen. Sein Blick auf ihrem und seine Nähe ließen sie sich fast verlieren, bevor sie sich wieder bewußt wurde was sie fast im Begriff war zu tun. Es war verwirrend, aber es war demnach mehr als Pflichtgefühl einem Freund gegenüber das er zu empfinden schien. In seinem Blick hatte auch etwas wie Angst gelegen und etwas anderes. Etwas das sie zögerte zuzulassen.
"Weil jede Vernunft dagegen sprechen würde? Oder aus Angst etwas zu riskieren und verlieren zu können?", beantwortete sie die Frage.
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