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Freitag, 8. Dezember 2006, 21:46

Die Ankunft

Nach einigen Monaten in spartanischen Schiffen, teilweise scheinbar nur durch blosse Willenskraft zusammengehalten, erreichte unser Haufen endlich ein Abgelegenes Sonnensystem welches unseren Wünschen entsprach.
Abseits der Einzugsgebiete der Hauptmächte des Alaphaquadranten, ohne interessante Raumanomalien die neugierige Forscher angelockt hätten, mit unwirtlichen Eis uns Wüstenplaneten die keine Kolonisten Anlockten, und vor allem mit einem sehr Grossen Asteroidengürtel welcher um die Sonnen kreiste.

Während der Reise hatte ich schon oft die Hoffnung fast verloren, als scheinbar kein Unbewohntes System in Sicht schien, als das Dilithium fast ausging, oder mir die Obrigkeiten mehrere Systeme die Durchreise verweigerten.

Aber schliesslich war ich angekommen, und dazu noch unverletzt, von ein paar Schrammen abesehen

Jetzt würde ich nach einem Punkt suchen müssen der Strategisch günstig lag, wo ein kleines Basislager erbaut werden könnte, und das nötigste herstellen.

Die Energie der Schiffe würde noch ein paar Wochen reichen, bestenfalls, doch ab dann musste ich ein eigenes System haben, ausserdem noch Lebenserhaltung und Nahrungsmittel.

Ich wandte mich vom Schirm meiner Yacht ab, und stieg in einen Raumanzug.
Zuallererst wollte ich einen relativ grossen Asteroiden untersuchen, aus dem vieleicht mehr werden könnte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Delok« (10. Dezember 2006, 00:36)


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Samstag, 9. Dezember 2006, 19:57

Die Ankunft

Chandron hatte es mal wieder geschafft zum falschen Zeitpunkt anwesend zu sein. Statt endlich mal Urlaub machen zu können, nachdem er sich einige Jahre mit Klingonen hatte herumärgern müssen, gab es gleich die nächste Aufgabe, die der verdammte Zentralrechendepp ihm zuzuweisen gedachte.

"Versorgungsschiff zu neuer RogueFleet-Einrichtung bringen und dort - falls erforderlich - beim Aufbau behilflich sein."

Wieder einmal bereute er seine Ausbildungen und die daraus resultierenden Befähigungseinstufungen in der Personalakte. Durch das relativ breite Feld an Kentnissen war er einer der meisteingesetzten RogueFleet-Angehörigen, die er kannte.

Mit einem leisen Seufzer bestätigte er die Anweisung und begab sich in den Hangar, um nach viel zu kurzer Zeit auf dem Flaggschiff der RogueFleet schon wieder auf Achse zu gehen. Er würde die Intrepid vermissen, denn gerade die letzten Jahre hatten zu viele kostbare mentale Reserven gekostet. Fast schon automatisch ging er die Checkliste durch, überflog die genaueren Einsatzdetails und fügte noch einige zusätzliche Anforderungen hinzu.
Bis die automatischen Versorgungsschlitten die angeforderten Ausrüstungsgegenstände in das Versorgungsschiff geladen hatten, konnte er nochmals die Gedanken schweifen lassen und die persönliche Ausrüstung überprüfen.

Eines blieb noch zu tun...
Eine spezielle Anweisung an den Jägerhangar und eine Kursanforderung an den Flugsicherungscomputer später löste sich Chandrons Deggonar-Kampfgleiter aus seiner Parkposition, flog mit leisem Surren die Startkatapulte entlang, an vielen anderen Deggonars und Thurrngarr-Bombern vorbei ins All, um dort auf Warteposition zu gehen.

Endlich war die Beladung des Versorgers abgeschlossen. Das mit zusätzlichen energetischen Tarneinrichtungen und sorgfältigst abgeglichenen Warpspulen ausgestattete Schiff flog seinem Bestimmungsort nicht sofort entgegen.
Zunächst wurde in einem vorher definierten Areal in der Nähe der Intrepid die gesamte Automatik sorgfältigst geprüft, die das Fliegen eines derartig grossen Schiffes mit nur einem Mann Besatzung überhaupt erst ermöglichte.

An Bord gab es allerdings eine Überraschung. Offenbar befand sich schon jemand auf dem Schiff und war schon in einer der Kabinen untergebracht. Chandron würde sich später mit diesem Individuum befassen, sofern dies gewünscht war. Vorerst beanspruchten die Startvorbereitungen und Systemchecks seine ganze Aufmerksamkeit.

Ein Funksignal der Flugüberwachung später begann der Kampfgleiter, sich dem Versorger zu nähern. Das unbemannte Angriffsschiff setzte unsagbar vorsichtig auf der Hülle des Versorgers auf und befestigte sich mittels spezieller magnetmolekularer Haftflächen sicher auf dem Rumpf.

Chandron wartete die Bestätigung seines Deggonar ab, prüfte nochmals die Systeme, richtete sich auf einige höchst langweilige Wochen ein und liess den Versorger auf Kurs gehen.

RogueFleet-Angehörige benötigten Unterstützung und es war undenkbar, sie ihnen zu versagen !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (10. Dezember 2006, 00:11)


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Samstag, 9. Dezember 2006, 20:24

Die Ankunft

--- auf dem Shuttle ---

Es war eng, enger als MaSvorra es gewohnt war. Seit einigen Wochen waren Neireh und er nun in dieser Blechbüchse unterwegs. Anders konnte er das für ihn viel zu enge Shuttle nicht bezeichnen.

Im Moment saß er auf dem Copilotensessel und starrte hinaus. Sterne rasten an ihm vorbei, die er nicht zuordnen konnte. Sein Blick auf die Konsole zeigte, daß sie dem Kurs wieder folgten... sofern ihre Positionsbestimmung korrekt gewesen war, nachdem sie in den Ionensturm gekommen waren und alle Sensoren ausgefallen waren. Er war nunmal kein Techniker und konnte nicht viel bei der Reparatur helfen. Dafür hatte er die Kopfwunde von Neireh versorgt...

Seine Gedanken kehrten wieder zurück an den Augenblick als er sie zum ersten Mal wach gesehen hatte, in der Krankenstation damals. Seine Faszination und wie er die gleichen grauen Bird of Preys in den Augen von Neireh sah wie in seinen Träumen. Er schüttelte den Kopf und verstand immer noch nicht, wie das sein konnte. Von hinten hörte er ein Geräusch und drehte sich, um zu sehen, was Neireh vorhatte.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (9. Dezember 2006, 20:44)


4

Samstag, 9. Dezember 2006, 23:05

Die Ankunft

- Chmee Riit -
- Brücke der K.W.S. Kehlenfetzer -

Ich lag auf meiner Kommandoliege und überflog die Schiffsanzeigen, wobei sich ein dumpfes Knurren meiner Kehle entrang. Die Kehlenfetzer hatte die letzte Schlacht nur mit Mühe und Not überstanden und der größte Teil meiner Crew war vor den Zähnefletschenden Gott getreten. Nicht einmal eine halbe Oktal schien mit geblieben zu sein. Viel zu wenig, selbst für eine umgebaute Defiant-Class.

Ich warf einen Blick zu der einzigen anderen verbliebenen Kommandoliege, auf der Kylex-Sicherheitsoffizier lag. Der Trill war einer der wenigen, die die letzte Schlacht überlebt hatten und seine Erfahrung hatte einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, daß wir überhaupt noch am Leben waren.
"Wir brauchen Verbündete.", knurrte ich und mein Schwanz peitschte vor Anspannung durch die Luft. "Oder zumindest eine neutrale Base, an der wir Reparaturen durchführen und Ressourcen aufnehmen können."

Die Berichte, die der Computer anzeigte, sprachen für sich. Die Tarnung war ausgefallen, Schilde auf weniger als 20%. Der Antrieb gab nur noch eine halbe Oktal Warp, sämtliche Torpedos waren verbraucht und die Lebenserhaltung auf mehreren Decks ausgefallen. Zumindest schienen uns keine weiteren klingonischen Kreuzer zu verfolgen.

Ein Blick auf die Navigationskarte zeigte, daß wir uns in einem großflächigen Raumbereich aufhielten, der von keinem der etablierten Mächte kontrolliert wurde. Wohin hätte ich auch fliehen sollen? Die Föderation hielt mich für tot und die Klingonen trachteten danach, diese Vermutung Wahrheit werden zu lassen. Da meine Flotte vor gar nicht allzu langer Zeit noch bei der Vernichtung mehrerer romulanischer Warbirds geholfen hatte, war von dieser Seite auch keine große Unterstützung zu erwarten. Blieben die Cardassianer diesseits oder das Dominion jenseits des Wurmloches. Doch mein Aufenthalt bei den Cardassianern wäre nicht lange unbemerkt geblieben und das Dominion mußte nicht zwangsläufig auf die Existenz meiner Spezies in ihrer Nähe aufmerksam gemacht werden. Nicht so kurz nach dem Krieg, der uns beinahe ausgerottet hatte.

Ich konnte nur hoffen, daß es meiner Flotte gelungen war, ins Patriarchat zurückzukehren.

Ich fauchte frustriert und hämmerte dann auf die Kommuikationskontrollen. Es war ein Risiko, aber eines, das wir eingehen mußten. Während wir uns immer tiefer in den freien Raum schleppten, begann die Kehlenfetzer, ein Notsignal zu senden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Alex« (9. Dezember 2006, 23:13)


5

Sonntag, 10. Dezember 2006, 01:20

Die Ankunft

Ich verbrachte die nächsten paar Stunden auf der Oberfläche des Asteroiden, die sich als recht unwegsam entpuppte.

Ab und zu nahm ich Bodenproben, scannte mit meinem Tricorder die Tieferen Schichten des Gesteins, und machte Aufzeichnungen.

Danach kehrte ich auf meine Yacht zurück, und legte mich für ein paar Stunden schlafen.

Nachdem ich mich erholt hatte, machte ich mich an die genaue Analyse der Proben.
Wie es schien war dieser Asteroid reich an Eisen und anderen Metallen, ausserdem rotierte er in einer Stabilen Umlaufbahn.

Ich beschloss dass ich hier bleiben würde, und machte mich an die Arbeit.
Zuerst "parkte" ich meine Yacht in einem kleinen Krater, auf der Sonnenabgewandten seite des Felsens, ich stellte die Sensoren auf passives Lauschen, und verliess das Schiff mit einem umgebauten Bergbaulaser.

Neireh

Depp vom Dienst

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6

Sonntag, 10. Dezember 2006, 15:46

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

Neireh kam mit zwei Schüsseln Vineriine aus dem Replikator zurück und reichte ihm eine.
"Es ist noch heiß. Oder wäre dir Gagh lieber gewesen ?"

Sie setzte sich wieder auf den Pilotensessel und begann vorsichtig zu Essen. Jeden Bissen vorher vorsichtig anpustend um ihn abzukühlen. Sie saßen nun schon Wochen zusammen auf dem engen Raum in dem Shuttle. Sie dachte nicht mehr darüber wieso er mitwollte, als er darum bat mitkommen zu können. Ob ihm wirklich bewußt war das sie nie vorhatte tatsächlich auf Vulkan anzukommen, sondern sich irgendwo zu verstecken wußte sie nicht genau, aber sie vermuetete es. Sie hatte es auch nicht angesprochen.
Ihr kleines Shuttle war in etwas holpriges Weltraumwetter geraten gewesen. Sie hatten versucht die Schäden so gut es ging zu beheben. Zum Glück hatte die Abschirmung des Shuttles ausgereicht und sie waren auch nicht voll ins Zentrum des Ionensturms geraten, so das die Strahlung nicht zur Bedrohung wurde.
Die Turbolenzen allerdings waren nicht so ohne weiteres spurlos vorbeigegangen. MaSvorra hatte so gut es ging versucht ihr zu assistieren nachdem er ihre Platzwunde versorgt hatte. Es war vielleicht keine schlechte Idee gewesen einen Arzt mitzunehmen. Anderseits hatte sie zuerst ein Anflug von Mißtrauen beschlichen als er unbedingt mitkommen wollte und das nachdem sie gewarnt wurde das sie jemand umbringen wollte. Aber diese Gedanken hatte sie schnell wieder verdrängt gehabt. Er schien ihre Gesellschaft zu schätzen und es war nicht die schlechteste Gesellschaft. Immerhin hatte sie so jemand zum reden und war nicht ganz allein unterwegs. Das konnte durchaus hilfreich sein. Ein Blick auf die Kursanzeige bestätigte das sie zumindest wieder auf dem Weg zu sein schienen. Wenn sie denn die Sensoren wieder richtig ausgerichtet hatte. Sie verstand zwar einiges von Computertechnik, speziell auch ihres eigenen Shuttles, allerdings war sie auch keine ausgebildete Technikerin.

"Ein Vorteil haben wir zumindest durch den Sturm..", sagte sie mehr um die Stille zu brechen. "... unser Kurs und die Warpspur dürfte verwischt sein. Falls wir verfolgt werden. Allerdings müssen wir wohl mit der Energie haushalten. Das ist die letzte warme Mahlzeit aus dem Replikator. Es sind noch Notrationen an Bord. Aber nicht genug das wir es bis nach Vulkan schaffen könnten." Sie aß noch einen Bissen von dem Eintopfähnlichen Gericht und sah ihn an.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

7

Sonntag, 10. Dezember 2006, 18:28

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Kurz bevor der Warpsprung initiiert wurde, kam eine Prioritätsmeldung über den Kommunikator herein. Chandron unterbrach die Startsequenz, grinste breit und öffnete die Ventralschleusen.

Anschliessend aktivierte er den Leitstrahl, der eigentlich für automatische Beladeeinheitenerdacht worden war und wartete die weitere Entwicklung ab.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (11. Dezember 2006, 16:30)


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Sonntag, 10. Dezember 2006, 18:38

Die Ankunft

Ich flog mit meinem Deggonar-Kampfgleiter dicht an das Versorgungsschiff herran, da wurde ich schon von dem Leitstrahl erfasst und wurde an das Schiff gezogen. Nachdem ich durch die Luke das Schiff betreten hatte und mein Deggonar-Kampfgleiter gesichert war, spürte ich wie wir uns in den Warp begaben. Ich schulterte meine Sachen und begab mich zu meinem loD´nal. Das Schott zur Brücke öffnete sich und ich grinste Chandron frech an.

"Wolltest du etwa ohne mich abfliegen ?" fragte ich in einem neckendem Ton.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SIvra tai qa'oS« (10. Dezember 2006, 18:42)


9

Sonntag, 10. Dezember 2006, 18:47

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

Kaum war die Schleuse wieder geschlossen, als Chandron auch schon die Startsequenz fortsetzen liess. Nicht das er ein extremer Einzelgänger gewesen wäre aber bevor solche Nervensägen wie zm Beispiel Ilura Nesellis auch noch antanzten sollte man besser schnell verschwinden.

Mit den üblichen optischen Effekten sprang das Versorgungsschiff in den Warp. Kurz darauf betrat eine bekannte Person die Brücke und stellte im Stil aller Ehefrauen der Galaxie überflüssige Fragen.

"Was auch immer Du vorhattest, alleine sind wir nicht."

Das die Mission hier wahrscheinlich ziemlich öde werden würde, sollte man wohl erst einmal verschweigen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (11. Dezember 2006, 16:31)


10

Sonntag, 10. Dezember 2006, 20:21

Die Ankunft

"Nun, da du unseren Urlaub abgesagt hast, mußte ich mir halt was anderes einfallen lassen. Wir sehen uns in letzter Zeit zu selten ! Um erlich zu sein, hab ich nichtmal groß gefragt, wo es hingehen soll, also klär mich mal auf !"

Ich stellte meine Sachen in die Ecke und trat zu ihm.

11

Sonntag, 10. Dezember 2006, 22:25

Die Ankunft

------ RogueFleet-Versorgungsschiff TLA 3715 / Brücke -----

"Versorgungs- und Unterstützungsmission für einige RogueFleet-Mitglieder, die sich eine feste Basis aufbauen möchten. Ihre Anforderungen kamen über diverse Relaisstationen nur verzögert ran. Irgendwie haben sie es geschafft, immer nur die Kommunikationseinheiten für ihre Nachrichten zu benutzen, die nur Impulssendungen verarbeiten und vor dem Puls warten, bis der Speicher voll ist. Jedenfalls haben wir jetzt diesen Umstand auszugleichen, daher ist unser Kurs eher ungewöhnlich weit von allen bekannten Territorien entfernt."

Mit einem Blick auf das hingeschmissene Geraffel und den teils vorwurfsvollen Blick SIvras musste noch etwas erwähnt werden.

"Ausserdem ist das hier nicht meine eigene Entscheidung - ich hab nur mal wieder das Problem, das keiner weiss, was am anderen Ende des Universums los ist. Also schickt man statt nem Haufen Spezialisten wieder mal die bekloppten Allround-Bastler ins Unbekannte."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chandron S`Garrath« (11. Dezember 2006, 16:31)


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Sonntag, 10. Dezember 2006, 22:47

Die Ankunft

"Nun ja wie auch immer, ich bringe erstmal meine Klamotten in unsere Kabine und dann sehen wir weiter. Welches haben wir denn ? " fragend sah ich ihn an wärend ich meinen Kram wieder hoch nahm.

13

Sonntag, 10. Dezember 2006, 23:17

Die Ankunft

-Kylex-
-Brücke der K.W.S. Kehlenfetzer-

Ich sah zu Chmee der seine Anspannung nur schwer verbergen konnte. Wir konnten von Glück sagen, dass wir unseren Angreifern entkommen waren. Die Verluste waren hoch, nicht nur die Kehlenfetzer war stark beschädigt, sondern wir hatten mehr als die Hälfte der Besatzung verloren.
Verbündete, dachte ich, hatten wir je welche? Bisher waren wir meistens auf uns allein gestellt gewesen.

„Eine neutrale Base gibt es in diesem Sektor nicht. Hoffen wir dass die Lebensmittel reichen. Wir können froh sein wenn jemand unser Notsignal empfängt.“

Ich hoffte wirklich, dass unser Signal gehört wurde. Es gab noch eine andere Alternative, aber ich versuchte den Gedanken daran zu verdrängen. Der Tod wäre vermutlich die bessere Wahl, jedenfalls für Chmee.

Von Technik verstand ich nicht viel, es wäre auch sinnlos gewesen. Wir brauchten einen Techniker der sich auf Förderations- und Kzintitechnik verstand, aber selbst damit wäre nicht viel getan. Uns fehlten die Ersatzteile.
Ich behielt ständig die Konsolen im Auge, ob uns ein klingonisches Schiffe verfolgte. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie so leicht aufgaben.

„Wir sollten überlegen ob wir aus irgendetwas eine primitive Waffe bauen können.“

Das letzte was ich jetzt wollte war abzuwarten was passiert. Immerhin war ich ausgebildeter Sicherheitsoffizier und verstand mich auf Sprengstoffe. Die Schilde würden uns im Fall eines neuen Angriffs nicht viel nützen und mit unserer derzeitigen Geschwindigkeit gäbe es kein Entkommen. Ich stand auf, prüfte auf welchen Decks die Lebenserhaltung noch aktiv war und machte mich auf die Suche nach verwendbaren Materialien.

Chmee hing seinen eigenen düsteren Gedanken nach und es war besser ihn jetzt nicht zu reizen. Er würde mich rufen, wenn es irgendetwas gab.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Shiira« (10. Dezember 2006, 23:18)


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Sonntag, 10. Dezember 2006, 23:37

Die Ankunft

Langsam hatte ich den Dreh mit dem Laser raus.
Feuern, das ausgeschmolzene kondensieren lassen, arretieren, und das ganze wieder von vorne.

Mittlerweile schwebten einige duzend metallklumpen um mich herunm.
Glücklicherweise wurden fast alle nichtmetalle durch den Laser atomisiert sodass sich kein sichtbarer Staub bildete.
Das Loch war mittlerweile fast 2 Meter tief, oder lang, je nach dem wie man den Asteroiden betrachtete.
Ich ballte die Metallklumpen mit meiner Traktorpistole zusammen, und schob sie vor mir her.
In einiger Entfernung der Baustelle, an einer Stelle die auf etwa 100m² eine fast ebene Fläche bot, setzte ich mit dem Laser an um die Unebenheiten zu beseitigen.
Dann schmolz ich die Metallstücke zusammen, und modelierte die noch heisse Masse mit meiner Traktorpistole zu einer etwa 5cm dicken Platte.
Diese wurde mit dem Untergrund verbunden.
Diesen Vorgang würde ich noch einige Male wiederholen müssen, bis die gesamte Fläche ausgekleidet war, aber dann hätte ich so etwas wie einen etwas bequemeren Landeplatz, oder auch einen Platz um Geräte aufzustellen, je nach Bedarf.

Nach einer weiteren halben Stunde im Extraktionsloch konnte ich vor metallklumpen die um mich herum schwebten wieder kaum etwas sehen.
Bevor ich in Platz weiter befestigte, schmolz ich einen Teil zu meherern Ringen, die ich im Loch verklemmte, sodass bei möglichen Erschütterungen der Stollen stabil blieb.

Nach etwa 12h in denen ich diese Prozedur, bohren, Paltz befestigen, Loch befestigen, immer wieder wiederholte beschloss ich dass es genug für den Moment sei, und legte mich wieder in meiner Yacht schlafen.

15

Montag, 11. Dezember 2006, 09:43

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

MaSvorra schüttelte verneinend den Kopf. Gagh aus dem Replikator schmeckte schrecklich. "Ist schon in Ordnung." Er löffelte langsamer, nachdem er sich beim ersten Löffel die Zunge leicht verbrannt hatte. Normalerweise war er auf Hitze weniger empfindlich als Neireh. Sein Blick blieb kurz an ihr hängen, bevor er sich wieder auf das Essen konzentrierte.

Sein Freund auf Vulkan hatte ihn gedrängt, die ehemalige Diplomatin zu begleiten. Es schien Setok wichtig zu sein und er betonte, daß Neireh jemanden brauchte, die sie verarzten, aber auch verteidigen konnte gegen die klingonischen Assasinen oder sonstige Angreifer. Er vertraute Setok und somit bestand er darauf, sie zu begleiten. Sie hatten ihre Streitigkeiten über Kleinigkeiten. MaSvorra war es gewohnt, zu unterschiedlichen Zeiten wach zu sein und so tappte er mal ´nachts´, als Neireh schlief, durchs Shuttle. Eine kleine Narbe am Handrücken war ein Beleg von ihrer Reaktion.

"Also sollten wir uns nach einem Planeten mit Nahrung umsehen." schlußfolgerte er aus dem zuletzt gesagten von Neireh. "Wie gut bist Du bei der Jagd?" Ihm war klar, daß sie nicht zugeben würde, wenn sie keine Erfahrung haben sollte.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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Neireh

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Montag, 11. Dezember 2006, 10:32

Die Ankunft

"Es wäre günstig, wenn wir uns mit Vorräten versorgen könnten. Die Jagd würde ich dir überlassen. Klingonen gehen doch gerne auf die Jagd?" erwiderte sie mit einem leichten Lächeln. Momentan fühlte sie sich eher selber wie eine Gejagte und sie schlief schlecht mit ihrem Kaleh unter dem Kissen. Eine Narbe an seiner Hand zeugte von ihrer Reaktion. Als sie plötzlich wach geworden war, weil ein Geräusch sie geweckt hatte und sie eine Person neben ihrer Koje hatte vorbeigehen bemerkt... nun die Reaktion war mehr ein antrainierter Reflex als eine bewußte Reaktion. Als sie registriert hatte, daß es nur MaSvorra war und kein Attentäter, hatte sie es bedauert. Seinen Reflexen war es auch zu verdanken, daß er schnell genug reagiert hatte. Es war nichts weiter passiert gewesen, glücklicherweise. Was musste er auch nachts herumlaufen. Mittlerweile hatte sie sich etwas beruhigt und war nicht mehr so nervös.
"Ich mache mir mehr Sorgen darüber, daß wir nicht zur Beute werden. Eigentlich wollte ich nicht unbedingt auf einem unbewohnten Planeten stranden, aber bis in die Föderation, geschweige Vulkan werden wir es kaum schaffen und die Reserven des Shuttles reichen nicht mehr weit.", stellte sie mehr nüchtern ihre Situation fest. "Du wärst wohl besser auf einem Frachter nach Vulkan geflogen. Dann würdest Du jetzt nicht mit einer Romulanerin zusammen in einem Shuttle irgendwo im Nichts festsitzen."
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (12. Dezember 2006, 15:58)


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Montag, 11. Dezember 2006, 10:56

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

MaSvorra zog kurz die Augenbrauen hoch als er ihr Lächeln sah. "Richtig, Klingonen gehen gerne jagen." Er lächelte nun auch. "Nur werde ich diesmal vorher mit einem Tricorder feststellen, ob das Fleisch verzehrbar ist. Wirst Du Dich um den pflanzlichen Aspekt kümmern?" Er wußte, daß sie weniger Fleisch aß, da waren ihre Physiologien etwas unterschiedlich, auch wenn sein Körper damit klar kam. Die Schüssel Vinerine leerte sich zusehends.

"Was den Transport nach Vulkan anbelangt, ein Frachter wäre auch für Dich besser gewesen, denn auch Du hängst hier nun rum. Ich denke nicht, daß ein Attentäter nahe genug an Dich herangekommen wäre. Dennoch barg das Shuttle weniger Gefahren, das stimmte ja. Daß wir in einen Sturm kommen, konnten wir ja nicht ahnen, und der wird auch unsere Spuren verwischt haben. Setok weiß ja, daß wir unterwegs sind, ich denke, er wird das Richtige tun, wenn wir zu lange fern bleiben, ohne eine Nachricht zu geben."

Er hatte den Eindruck, daß sie besorgt war, Angst hatte, es nicht nach Vulkan zu schaffen und er wollte ihr etwas Hoffnung geben. "Wir schaffen das schon."
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Montag, 11. Dezember 2006, 11:53

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

"Ein Frachter wäre zu unsicher gewesen. Außerdem hänge ich an diesem Shuttle." Sie stellte die fast leere Schüssel zur Seite. "Du mußt nicht versuchen mich aufzumuntern. Wir werden irgendwo schon untertauchen. Ich fürchte, wenn wir weiter auf dem Kurs nach Vulkan bleiben, besteht die Gefahr, daß uns unsere Verfolger wieder einholen. Dort, bzw auf dem Weg dorthin, würden sie sicher zuerst suchen. Du hast Dich nicht davon abhalten lassen mitzukommen. Jetzt hast du keine Wahl mehr."
In Gedanken überlegte sie, ob dies Schicksal war. Sie erinnerte sich an den Tag als sie gewarnt wurden. Wie überrascht sie gewesen war, als sie erkannte wer sein vulkanischer Bekannter war. Setok gehörte zu den Unterstützern der Untergrundbewegung. Sie kannte seinen Namen. Aber MaSvorra hatte ihn bis dahin nie genannt gehabt. Er schien selbst darüber überrascht gewesen zu sein als ihm Setok diese Warnung überbrachte und darum bat, mit ihr sprechen zu können. Ihre eigene Subraumverbindung im Geschäft wäre sowieso überwacht worden.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marti« (12. Dezember 2006, 15:56)


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Montag, 11. Dezember 2006, 12:08

Die Ankunft

-- Neirehs Shuttle Hesaja --

"Wenn wir auf dem Kurs nach Vulkan sind. Schließlich ist der Computer einige Zeit aus gewesen und ich habe die Warnung gesehen, die er angezeigt hat. Der Computer hat eine hohe Wahrscheinlichkeit berechnet, sofern die Referenzpunkte stimmen. Und da warst Du Dir nicht sicher. Außerdem fand Setok, daß ich Dich begleiten sollte und er hat bei mir noch was gut." Die Schüssel war nun leer und er stellte sie unter die von Neireh.

"Was willst Du nun machen? Wie gut sind die astronomischen Daten hier drin? Kann der Computer nicht bei der Suche nach einem passenden Planeten helfen?" Auch wenn er bislang nicht selbst geflogen war, so dachte er, daß es hier ein paar mehr Planetensysteme geben sollte als sie bislang gefunden hatten.

MaSvorra schaute hinaus in das schwarze Nichts, nur entfernt waren Sterne zu sehen, keiner nah genug, um mehr als einen Punkt zu erkennen.
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Montag, 11. Dezember 2006, 12:40

Die Ankunft

"Du hast diese Warnung lesen können ? Wußte nicht, daß Du romulanische Schriftzeichen lesen kannst. Du überraschst mich immer wieder. Aber du hast recht... Ich bin nicht 100% sicher... aber allzuweit abgekommen sollten wir nicht sein. Wenn ich mich bei den Referenzpunkten nicht geirrt habe..", antwortete sie und erhob sich um die Schüsseln wegzubringen. Als sie wiederkam, begann es noch etwas kühler im Shuttle zu werden.
"Ich habe die Heizung und Lebenserhaltung etwas runtergedreht, um mehr Energie zu sparen."
Sie setzte sich wieder in den Pilotensessel und rief die astronomischen Datenbanken auf. Die Karten mit Symbolen und Schriftzeichen liefen über den Monitor bis sie die hoffentlich richtige Region gefunden hatte. Aber die Auflistung der verzeichneten Systeme verhieß nicht viel gutes.
"Ich fürchte wenn man sich diesen Raumbereich ansieht, weiß man, warum niemand Anspruch auf ihn erhebt. Sieh selbst."
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