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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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41

Samstag, 11. Oktober 2008, 17:59

Unter neuer Führung

Wir hatten die Brücke der New Age erreicht und ich setzte mich an meine Konsole und M sich auf den Sitz des Captains. Die meisten Offiziere hatten sich bereits eingefunden. "Aye Captain." sagte M und öffnete einen internen Kanal. "New Age an alle Crewmitglieder. Begeben Sie sich umgehend zurück zum Schiff und auf ihre Posten. Der Landurlaub wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das Schiff wird in 10 Minuten aufbrechen." sagte M und schloß den Kanal.
Neireh betrat die Brücke und M machte ihr Platz. M blickte zu Jakes. "Sind alle Crewmitglieder wieder an Bord, Lieutenant?" fragte sie.
Jakes sah kurz auf seine Anzeigen.
"Der letzte ist gerade in der Luftschleuse. Lieutenant Commander Kahael. Er geht ein wenig in Schlangenlinien und braucht daher etwas länger." sagte Jakes in neutralem Tonfall.
Ich grinste und wußte, dass Neireh das sicherlich weniger lustig finden würde und Kahael sofort zu MaSvorra zum Ausnüchtern schicken würde.
"Rufen Sie DS9 und bitten Sie um Startfreigabe. Garak, lösen Sie die Andockklammern und setzen Sie Kurs auf die Badlands." sagte M und sah dann nach vorne auf den Hauptschirm.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrice« (11. Oktober 2008, 18:00)


42

Samstag, 11. Oktober 2008, 19:22

Unter neuer Führung

MaSvorra hatte die Krankenstation wieder erreicht und brummelte vor sich hin als sich die Reihe der Personen verlängerte, die eine Blitzentnüchterung wollten. An einem Tag ohne Alarm würde er alle wieder rausschicken, da ein alkohilisierter Zustand keine Krankheit war. Aber damit Neireh eine fähige Crew hatte, machte er eine Ausnahme.

Irina war in ihrem Quartier und ruhte sich aus, daher ließ er sich von einem medizinischen Mitarbeiter die Standardgrößen in Hyposprays bereitlegen, unterzog aber jeden Kandidaten einer Tricorderuntersuchung. So arbeitete er die Schlange ab, brummelte nur ein bisschen dabei. Interessanterweise waren keine Klingonen darunter, denn für die wäre es eine Schmach gewesen, Schwäche, wenn sie nicht arbeitsfähig wären.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
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43

Sonntag, 12. Oktober 2008, 20:08

Unter neuer Führung

Wir waren zurück auf dem Schiff. Auch ich hatte mich während des Aufenthalts bei Deep Space Nine der Station einen Besuch abgestattet und einige meiner alten Freund dort getroffen. Ich hatte die Feierlichkeiten im Quarks gemieden, aber es machte die Runde, wie doll dort gefeiert wurde. Zurück in der Normalität angekommen, fanden sich wieder alle auf ihrem Posten ein und die New Age machte sich auf den Weg zu den Badlands. Ich war gespannt, was uns diesmal alles erwarten sollte.
Lieutenant Commander Elim Garak
OPS auf der USS New Age

Morgenstund ist aller Laster Anfang, aber wer zu spät kommt lacht am besten und wer andern in der Nase bohrt fällt selbst hinein.

Kahael

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44

Montag, 13. Oktober 2008, 19:51

Unter neuer Führung

Bevor alle verschwanden, hatte sich Kahael in der verblienden Zeit noch ein wenig über die Reste im Quarks her gemacht, zusammen mit Kathy, die in gewisser weise ihren Spaß daran hatte, auch wenn sie eher zur ruhigen Sorte gehörte. "Alle Leer..." hickste Kahael und warf die letzte Flasche dem Ferngi zu. "Sie hätten nicht alles austrinken müssen." moserte dieser und fing mit Mühe die leere Flasche. "Hätte ich mein Geld zrückbekommen?" fragte Kahael, "Nein..." "Sehen sie... deshalb habe ich auch alles aufgetrunken... bevor,... ich es ihnen schenke." sagte Kahael und stieß zwischen den Worten leise auf. "So ... jetzt muss ich aber zurück. Da wartet ein Warpkern auf mich." langsam, aber dennoch recht sicher, bewegte sich der Halb-Romulaner aus der Bar, zusammen mit Kathy die deutlich nüchterner wirkte, aber auch deutlich weniger getrunken hatte. "Du hättest wirklich nicht alles leeren müssen. Du übertreibst." merkte sie ein wenig belustigt an. "Als ob ich einem Ferengi etwas schenken würde... soll sich nicht beschweren, wenn Neireh die Party nicht abgeblasen hätte, wäre viel mehr über die Theke gegangen." "Und er hätte mehr verdient..." "... mag sein, aber die Klingonen hätten auch mehr kaputt gemacht... so wie beim letzten mal... wo.." ".. ich war dabei." unterbrach sie ihn, bevor er die Geschichte erneut zu erzählen begann, waren doch auch wenig rühmliche Taten seinerseits dabei. Wie der "Huckepack-Kampf" quer über das Promenadendeck, beidem Kahael auf, auf den Schultern eines Klingonen, gegen Patel kämpfte, der ebenfalls auf einem Klingonen saß, während diese Schlachtlieder von Khaless schmetterten. Alles Ende mit einem Sturz in die Auslage eines Gemüsehändlers. "Stimmt... und wir hatten eine tolle Nacht..." konterte Kahael etwas leiser zurück und blieb an der Luftschleuse stehen auf dessen anderen Seite die New Age lag. "Stimmt..." grinste Kathy und verabschiedete sich innig von Kahael, der anschließend durch den Zugang schlurkste, sich des geraden Weges nicht mehr wirklich sicher. Vielleicht lag es am Alkohol, vielleicht auch an Kathys Art sich zu verabschieden. "Ltd. Commander...." sagte die Sicherheitswache, mehr verwundert als grüßend und kümmerte sich erst gar nicht um einen Sicherheitscheck. Gesicht und Zustand waren bekannt und bedurften keiner weiteren Überprüfung. "... laut Befehl sollen sie sich umgehend auf der Krankenstation melden." fügte dieser seinem Gruß an. "Jau..." zischte Kahael zurück und machte sich auf direktem Weg zu MaSvorra, auch wenn er es für unnötig hielt, doch wollte er es sich bei Neireh nicht gleich vermiesen und stattete dem Klingonen lieber einen Besuch ab.... wo ihm dann auch eine lange Schlange begegnete.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

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dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Kahael

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Sonntag, 19. Oktober 2008, 14:51

Unter neuer Führung

Badlands - Vor 8 Tagen


Anden III war eine von vielen mobilen Raumstationen der Sternenflotte und diente wie ihre zahlreichen Kollegen entweder als Versorgungsdepot oder Weltraumlabor. Mit seinen 200 Metern Höhe und 400 Metern Breite, konnte man diese Raumstationen problemlos mit Hilfe von Traktorstrahlen an jede beliebige Position bewegen, eben dort, wo sie gerade gebraucht wurden. So auch Anden III, die zum Typ der Forschungsstationen gehörte. Ausgerüstet mit leistungsstarken Sensoren, Emittern und großzügigen Laboren, bot sie eine optimale Plattform für jede Art von Forschung. Hier, weit draußen im Weltraum, sollte Anden III die rätselhaften Gegebenheiten der Badlands studieren. Manche Wissenschaftler der Föderation sahen in dieser Region, aus unberechenbaren Plasmastürmen und Anomalien, einen direkten Zusammenhang mit dem bajoranischen Wurmloch, ja gar den Grund für seine Stabilität. Die Besatzung der Anden-Station wollte dieser Theorie auf den Grund gehen.
"Äh... Professor,..." der junge Mann stand in der Tür zu dem Büro des stämmigen Professor Thessolinos, einem Mann griechischer Abstammung, dessen Bart fast aus einen der alten hellenistischen Sagen hätte entsprungen sein können. "Einen Moment... einen Moment..." räusperte er sich und kratzte sich die krausen Haare, ließ seinen Blick jedoch keine Sekunde von den Gleichungen die vor ihm lagen ab. "Professor, es ist wichtig. Es geht um die letzte Messungssequenz." "... jaha, es ist immer wichtig, ich weiß. Aber DAS hier... DAS hier ist wichtig. Wenn ich diese Gleichung korrekt auslösen könnte, ohne das es sich Unstimmigkeiten ergeben... dann, ja dann... es wäre unglaublich, eine Energiequelle, ... selbst die Borg,.. es würde die Raumfahrt und die Föderation revolutionieren." säuselte er, wobei sein langer Bart hin und her schwang. "Sicherlich, Professor. Aber wir haben die letzte Sequenz abgeschlossen. Das Ergebnis wird sie sicherlich interessieren. Wir haben diesmal eine Anomalie vollständig aufzeichnen können." berichtete der junge Mann, der erst wenige Wochen auf der Anden-Station war, aber höchstpersönlich von Tessolinos empfohlen wurden war. "Eine ganze Anomalie?", der alte Mann sprang aufgeregt auf und seine müde wirkenden Augen weiteten sich. "Das ist ja..." jubelte er und war sichtlich aufgeregt. "... zeigen sie sie mir, sofort." Die Exo-Gehhilfe die sich um sein rechtes bein schmiegte knarzte ein wenig als sich der Professor hinter seinem Schreibtisch hervortat und auf den jungen Wissenschafter zuging - als plötzlich der Alarm ertönte. "Was soll das?" schimpfte er und vergaß die Aufzeichnungen aus den Badlands und hinkte in Richtung des Kommandoraums, der die Zentrale der Station bildete. "Was soll dieser plötzliche Lärm?" brummte er und blickte sofort auf den kleinen Schirm, der wie ein dreieckiger Videowürfel von der Decke hing. "Wenn dies schon wieder ein paar Cardassianer sind..." murmelte er hinter seinem Bart und erkannte erst jetzt das es keine Cardassianer waren, die sich soeben der Station nährten. "WAS ist das?" wollte er wissen und blickte zu den drei Offizieren der Sternenflotte. "Keine Cardassianer Sir." erwiderte der Junge Lieutenant Jr. Grd. - der obendrein der Ranghöchste Offizier war - "Das sehe ich auch Lieutenant... deshalb frage ich ja sie oder lernt man das auf der Akademie nicht mehr?" "Doch Sir, aber dieses Schiff ist mir unbekannt." Ein Fähnrich blickte unterdessen von seinen Anzeigen auf: "Sie aktivieren ihre Waffen." "Schilde..." brüllte der Lieutenant verzweifelt und wusste das diese dem Angreifer nur wenig aufhalten würden - die spärliche Bewaffnung schon gar nicht. "Setzen sie einen Notruf ab..." "Das habe ich bereits, aber unsere Kommunikation wird gestört, ich bezweifel das uns irgendwer hören wird." Der Lieutenant blickte den Professor an, sein Blick verriet dem alten Mann sofort das keine Hoffnung auf Gegenwehr bestand. "Rufen sie sie." schlug er vor und erntete ein Kopfschütteln der Offiziere. "Bei allem Respekt, ich bezweifel das die an einem Plausch interessiert sind.... sie haben uns mit ihren Waffen erfasst." fügte er noch an, als Tessolinos ihn fragend anschaute. "Tun sie es trotzdem." befahl er nachdrücklich und der Lieutenant gab nach. "Wie sie wollen..." "Genau, ... wir haben sowieso nichts zu verlieren wie es aussieht. Hier spricht Professor Tessolinos von der Forschungsstation Anden III. Wir bitten sie inständig von ihrem Angriff abzusehen. Wir sind quasi unbewaffnet und stellen für sie und ihr Volk keine Gefahr dar. Wenn wir in ihr Territorium eingedrungen sein sollten, entschuldigen wir uns inständig, es war nicht unser Ziel. Wir sind hier lediglich zu Forschungszwecken, nicht als Agressoren. Ich bitte sie, deaktivieren sie ihre Waffen." Der Professor blickte in die Runde.
- Bum... Bum... - dröhnte es durch die Station. "Nun gut,... kann man wohl als eindeutige Antwort interpretieren." stöhnte der Mann und blickte wieder hoch zum Schirm. Ein Schimmern am Bug des Fremdlings signalisierte das bald weitere Einschläge drohten. "Schilde bei 60 Prozent.. maximal zwei weitere Treffer." sagte der jüngere Offizier, sein Gesicht war voller Angst. Erneut dröhnte es dumpf durch die Innereien von Anden III. "20 Prozent...". Alle Anwesenden wurden kurz nach vorne gedrückt und von den Stabilisatoren, die dem Einschlag entgegenwirkten, wieder zurück. Nur mit Mühe gelang es dem alten Mann sich auf den Beinen zu halten. Kaum hatte er sich wieder gefunden, schlug es erneut ein. Funken stoben aus einigen Konsolen, Licht flackerte. "Schilde unten... das wars." zischte der Lieutenant und schien regelrecht durch den Monitor hindurch zu blicken. Doch nichts passierte. Es blieb ruhig. Nur leichter Nebel legte sich über die Brücke, Qualm von irgendwelchen Bauteilen die brannten. "Die wollen uns Entern." merkte der bisher stumme dritte Offizier im Bunde an. "Vier Shuttles sind soeben gestartet und halten direkten Kurs auf uns." "Kommandobrücke an alle Besatzungsmitglieder... wir werden geentert, bereitmachen zum Widerstand." befahl er mit wenig hoffnungsvoller Stimme. Von den rund hundert Crewmitgliedern, gehörten gerade mal zehn der Sternenflotte an und besaßen somit eine Kampfausbildung, der Rest waren zivile Forscher.
Deutlich waren die Klammern der Enterschiffe zu hören, die sich in die Außenhaut der Station krallten. Ihnen folgten die zischenden Geräusche von Plasmabrennern, die sich gefräßig durch die Hülle schnitten. Die Crew kauerte ängstlich in Deckung, viele umkrallten angespannt ihre Phaser... das Massaker begann.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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Sonntag, 19. Oktober 2008, 21:15

Unter neuer Führung

Auch Paulson war inzwischen längst wieder auf den Schiff.
Er hätte sich gerne einmal mit dem Doktor gemessen, aber leider war Commander....Captain Neireh dazwischen gekommen, weil ausgerechnet die New Age den Auftrag bekommen hatten einen Außenposten zu überprüfen von dem man in letzter Zeit nichts mehr gehört hatte.
Paulson gefiel das alles gar nicht. Man hätte auch genauso gut jedes andere Schiff hinschicken können, aber die New Age schien irgendwie prädestiniert für sowas.
Er seufzte, ließ sich in den Sessel seines Büros sinken und ging noch die letzten Sicherheitsberichte durch.
Auch sie boten nicht viel Abwechslung. Wie immer keine besonderen Vorkomnisse, das schlimmste was in den letzten Tagen passiert war, dass sich zwei Klingonen in die Haare gekriegt hatten und dabei beinahe das Casino zerlägt hätten.
Er legte die Sicherheitsberichte wieder weg und machte sich auf den Weg zur Brücke, vielleicht war es dort ein wenig interessanter.
Das wichtigste ist, dass man sich noch selbst im Spiegel ansehen kann.

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Kahael

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Montag, 20. Oktober 2008, 19:10

Unter neuer Führung

Badlands - Gegenwart

Wie ein Jäger pirschte sich das gewaltige Schiff der Sternenflotte an die Anden III Station heran, immer auf der Hut vor Überraschungen die hier weit draußen auf sie lauerten - Trotz ihrer Tarnvorrichtung.
Nach wenigen Minuten lag die Forschungsstation nur wenige Kilometer vor ihrem Bug. Anden III wirkte verlassen, nur erhellt durch die hellen Plasmastürme der gleich hinter ihr liegenden Badlands. Vier Löcher von der Größe eines Shuttles klafften in der Flanke. Sie wirkten als ob ein Raubtier jeweils ein großes Stück herausgerissen hätte.

Auf der Brüke des Raumkreuzers herrschte bei diesem Anblick völlige Stille. Es war ein unheimlicher Anblick der sich der Brückencrew dabot. "Status der Station?" fragte Neireh und drehte sich zu Patel um. "Keine Lebenszeichen,... aber die Sensoren werden erheblich durch die Interferrenzen der Badlands beeinträchtigt. Ich kann also nichts mit Genauigkeit sagen. ... aber so wie das Aussieht, ich zweifel daran das es dort noch Lebenszeichen gibt. Zumindest keine menschlichen." Der Captain blickte wieder auf den Hauptschirm zurück und kniff etwas die Augen zusammen, als ob sie so durch die Hülle der Station blicken könnte.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kahael« (22. Oktober 2008, 21:33)


48

Mittwoch, 22. Oktober 2008, 12:59

Unter neuer Führung

Es war wie die Ruhe vor dem Sturm. MaSvorra saß im Casino und schaute aus dem Fenster dort in die Badlands. Mitten vor den Plasmastürmen hing die angeschlagene Station, die sie überprüfen sollten. Da er bislang keinen Befehl erhalten hatte, sich beim Außenteam zu melden, ging er davon aus, daß es keine Lebenszeichen gab.

Langsam leerte er das Glas Wodka, das er in der Hand hatte. Irina hatte es ihm als Alternative empfohlen und er fand den Geschmack zwar nicht schlecht, aber noch ungewohnt. Wenigstens war der Alkoholgehalt höher als bei vielen terranischen Getränken, so daß er sich auch nur ein Glas gönnte. Wir werden sehen, was da drüben ist. Vielleicht kann Neireh ja moralische Unterstützung gebrauchen.

Mit dem leeren Glas trat er an die Theke und stellte es da ab. Nach einem Nicken machte er sich auf dem Weg zur Brücke, um zu sehen, ob er behilflich sein konnte.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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Neireh

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Mittwoch, 29. Oktober 2008, 20:27

Unter neuer Führung

"Irgendwelche Spuren die auf die Angreifer hindeuten oder Signaturen in der Nähe?", fragte ich ohne meinen Blick von dem Bild das sich uns bot abwenden zu können.
"Negativ, Captain."
"Nun gut... unterrichten sie Deep Space Nine was wir hier vorgefunden haben und das wir versuchen die Angreifer zu identifizieren und die Station untersuchen werden.", richtete ich meine Anweisung an die Kommunikation und wandte meinen Blick dann zu Paulson. Ich überlegte einen Moment aber entschied mich dann dafür. "Paulson Sie werden ein Außenteam anführen. Wählen sie die Leute aus die sie brauchen und schauen sie ob sie die wichtigsten Systeme wieder zum laufen bekommen und eventuell noch Überlebende finden. Commander Marquez, sie werden mit einem Außenteam ebenfalls die Station untersuchen und sehen ob sie die Kommandozentrale wieder in Gang bekommen um an die Logbücher heranzukommen. Viel Erfolg ihnen allen."
Ich hatte kaum ausgesprochn als die Turbolifttüren sich öffneten und der Chefarzt die Brücke betrat. Fragend sah ich zu MaSvorra, der scheinbar gerade nichts zu tun hatte.
"Doktor, bedauerlicherweise scheinen ihre Künste auf der Station nicht gebraucht zu werden."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
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Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
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"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Neireh« (29. Oktober 2008, 20:47)


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Mittwoch, 29. Oktober 2008, 20:46

Unter neuer Führung

Masvorra warf einen Blick auf den Hauptschirm, der die leblose Station zeigte, dann zu Neireh. "Sehe ich auch so, Captain, ist ja nicht schlimm. Ansonsten gibt es ja Kommunikation." Er trat näher heran und neben Neireh.

"Senden Sie erst eine Sonde hinüber oder gleich ein Außenteam? Gibt es denn keinerlei Spuren? Wer da war oder Signaturen?" fragte er neugierig nach.
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51

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 20:57

Unter neuer Führung

Ich musterte den Doktor einen Moment. Die Angehörigen der Besatzung würden das sicher anders sehen. Ich würde die Situation nicht als "nicht schlimm" bezeichnen, dachte ich mir.
"Keine uns bekannten Spuren zumindest und eventuelle Signaturen dürften sich zwischenzeitlich schon wieder zerstzt haben und aktuelle scheinen hier am Rande der Badlands keine zu existieren. Wobei natürlich die Frage ist in wie Weit da unsere Sensoren beeinträchtigt sind. Eine Sonde ist nicht nötig. die Station ist offenbar verlassen. Keine Lebenszeichen meßbar.", antwortete ich ihm.
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Mittwoch, 29. Oktober 2008, 21:10

Unter neuer Führung

MaSvorra nickte nachdenklich. "Ich gehe davon aus, daß Sie mit einkalkuliert haben, daß Lebenszeichen auch maskiert werden können, Captain. Durch Strahlung oder Material. Mal sehen, ob das Außenteam etwas findet."

Entspannt lehnte er sich an das Geländer hinter Neireh und wartete ab. Es war ungewohnt, sie Captain zu nennen, aber er empfand Stolz, daß sie es soweit gebracht hatte. Sie hatte es verdient.
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Mittwoch, 29. Oktober 2008, 21:42

Unter neuer Führung

"Commander Marquez, sie werden mit einem Außenteam ebenfalls die Station untersuchen und sehen ob sie die Kommandozentrale wieder in Gang bekommen um an die Logbücher heranzukommen. Viel Erfolg ihnen allen." sagte der Captain.
M nickte und sah zu Paulson, der sich auf den Weg zum Turbolift machte. "Patrice." sagte sie und ich loggte mich aus der Konsole aus. Nun stand also unser erster gemeinsamer Ausseneinsatz bevor. Im Turbolift standen nun also Paulson, M und ich. "Marquez an Commander Kahael, kommen Sie bitte mit Werkzeug zum Transporterraum, bringen Sie den 2. Ingenieur mit, wir brauchen 2 Techniker." sagte sie und nahm an, dass Paulson für den Maschinenraum der Station auch einen Ingenieur dabei haben wollte. Wer zu welchem Team ging, war ihr egal. Vermutlich war es besser, Patrice und Kahael nicht in einem Team zu haben.
Ich kommandierte derweil für mein Team 2 Sicherheitsoffiziere hinzu und überließ meinem Stellvertreter, sich eigene Leute zu suchen. "Was für ein feiger Angriff. Eine wehrlose Forschungsstation." knurrte ich. Die Klingonen fielen für diesen Angriff schonmal raus. Es gab kaum etwas unehrenhafteres als eine nahezu unbewaffnete Station zu vernichten.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Kahael

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Donnerstag, 30. Oktober 2008, 22:02

Unter neuer Führung

"Verstanden..." antwortete Kahael auf die Aufforderung des neuen 1. Offiziers und blickte sich suchend im Maschinenraum um, "Sei..." brüllte er quer durch den Raum und übertönte damit das rhytmische Hämmern des Warpkerns. "... Betriebsausflug" rief er weiter als er dessen Aufmerksamkeit sicher war und registrierte anschließend ein kurzes Nicken des Japaners. Betriebsausflug bedeutete hier im allgemein ein Außeneinsatz, für den man seine sieben Sachen packen musste. Kahael hatte seinerseits diese immer griffbereit in einem Rucksack bereit. Einem schwarzen, stromlinienförmigen Hartschalen-Rucksack, der ein wenig an einen High-Tech-Schildkrötenpanzer erinnerte. Dabei lag der Vergleich gar nicht mal so falsch, konnte die Schale des Rucksacks den einen oder anderen Treffer eines Phasers unbeschadet verkraften und wirkte somit in der Tat wie der Panzer einer Schildkröte. Trotzdem bot sie dem Träger einen ungewöhnlich hohen Tragekomfort und bot im Inneren gleichzeitig genug Platz für die wichtigsten Werkzeuge eines Ingenieurs auf Außenmission. Natürlich fand auch Kahaels kleiner Hack-Computer darin Platz, ohne den er wohl fast nie das Schiff verließ, es war seine Waffe. Trotzdem steckte er sich beim Verlassen seines Büros ein Phasergewehr in den dafür vorgesehenen Magnetschaft des Rücksacks. Er hoffte es nicht benutzen zu müssen. Trotz der von Patel verordneten zusätzlichen Übungsstunden waren seine Fähigkeiten im Umgang nicht sonderlich besser geworden. Doch der Halb-Romulaner wusste sich zu helfen. Ein kleiner Laser, der auf dem oberen lauf des Gewehrs montiert war, fungierte als Sucher für eine Zielvorrichtung, die mittels einer Sehhilfe, vergleichbar mit denen der Jem´hadar, sichtbar wurde und Kahael das zielen mit technischer Unterstützung erleichterte, zumal ein ebenfalls am lauf befindlicher Sensor dafür sorgte, dass eine Erfassung nur auf zuvor definierte Biosignale erfolgte.
Patel würde sich darüber sicherlich lustig machen... aber immerhin war er so im Falle eines Gefechtes wirklich brauchbar und musste nicht auf Glückstreffer des Chefingenieurs hoffen.

Wenig später fand er sich im Transporterraum ein... "Zwei Teams?" stellte er anhand der Anzahl an Personen fest und wartete eine Zuteilung durch den Commander ab.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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Patrice

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55

Sonntag, 2. November 2008, 22:36

Unter neuer Führung

OFF: @ Paulson, da du nich weitermachst, schreib ich schonmal ein bisschen weiter. Wenn du doch noch was schreiben willst, kannst du es ja retrospektiv schreiben.

ON:
Wir betraten den Transporterraum. Die Sicherheitsoffiziere erwarteten mich bereits. Einer gab mir einen Rucksack mit meinen üblichen Waffen und Werkzeugen, inklusive des qut, das mir Neireh zur Hochzeit geschenkt hatte. Ein anderer gab mir ein Phasergewehr. Meine Frau trat zum Transporterchief. "Beamen Sie uns in einen Bereich, der auf jeden Fall voll funktionierende Lebenserhaltung hat. Ich will keine bösen Überraschungen." sagte sie und der Transporterchief nickte. "Ich beame Sie in den rechten Pylon, der ist 2 Ebenen vom Kontrollzentrum entfernt. Das andere Team beame ich in den mittleren Pylon. Das ist 2 Ebenen vom Maschinenraum entfernt. Das klingt jetzt zwar groß, aber in Wirklichkeit sind sie nur 4 Minuten Fußweg voneinander entfernt." erklärte der Chief und M nickte.
Kahael trat hinzu. Er sah verwirrt drein. "Zwei Teams?" fragte er. Ich nickte und erklärte ihm die Aufteilung.
"Auf geht´s!" sagte M und stellte sich auf die Transporterplattform. "Viel Glück Ihnen allen. Ich erwarte gute und konzentrierte Arbeit dort unten. Alle 3 Minuten geben sich die Teams ein Update." sagte sie und nickte dann zum Transporterchief. "Energie."
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Kahael

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56

Sonntag, 2. November 2008, 23:39

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Sichtlich unzufrieden mit der Teameinteilung, positionierte sich Kahael auf der Plattform neben Paulson und ein paar weiteren Gorillas der Sicherheit, die mittlerweile zu einer Art Markenzeichen für das Schiff geworden waren. Keine andere Sicherheitsabteilung der Sternenflotte bot so viel Muskelmasse auf, wie die der New Age und war dem harten Training geschuldet, das Patel seinen Leuten verordnete. Für einige Sekunden musterte der Halb-Romulaner die Oberarme der beiden Männer die ihn flankierten und ihn um einen Kopf überragten. "Arme wie die Beine eines Anakreonischen Bisons, ..." murmelte er und wandte seinen Blick wieder nach vorne, wo er auch schon den Schimmer des Transporters wahrnahm. In diesen kurzen Sekunden musste er wieder an die Teameinteilung denken. Sie gefiel ihm nicht. Nicht das es daran lag, dass Paulson das Team leitete, dem er aufgrund seines Alters und Dienstezeit sowieso über war und somit formal gesehen die eigentlichen Befehle geben konnte, empfand er es mittlerweile als üblich auf solchen Missionen mit Patel zu arbeiten. Man ergänzte sich seiner Ansicht nach. Patel kümmerte sich perfekt um alles was sich bewegte und er selbst sorgte für das notwendige Chaos, damit sich genug bewegte. Eine Methodik die bisher, mehr oder weniger direkt, zum Erfolg führte. Nerver change a running system, dachte Kahael dabei und erwartete obendrein in der Kombination aus Patel und M. in einem Team sowieso nur Ehestreit.

Bruchteile später matrialisierte er, zusammen mit dem Rest des Teams, auf der Anden-Station. Sofort ging der Halb-Romulaner in einer geduckte Position nahe der schütztenden Wand, den Blick aufmerksam durch den spärlichen Korridor gleitend, während seine Kameraden sofort ihre antrainierte Haltung - dicht hinter dem Gewehr gepresst und den Blick über den Lauf des selbigen laufend - einnahmen und den Standort sicherten. "Zum Maschinenraum ... da lang." Kahael blickte weiterhin auf den kleinen Bildschirm seines Tricorders und deutete blind in die entsprechende Richtung. "... die nächste Rechts. Keine Lebenszeichen auf diesem Deck." fügte er hinzu und blickte von der Anzeige des kleinen Geräts auf. "Ich hoffe sie haben alle einen guten Magen...", deutete er an und blickte einen nach dem anderen in die Augen. "... das wird sehr hässlich dort.", sagte er weiter und verzog etwas das Gesicht bei der Vorstellung von dem, was der Tricorder ihm verraten hatte.
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57

Dienstag, 4. November 2008, 21:16

Unter neuer Führung

Paulson nickte Neirehs Befehl ab und vernahm noch das Nicken von M, dann machte folgte er ihr mit Patel in den Turbolift.
Gleich nachdem die Drei den Turbolift betreten hatten, bestellte M Kahael und noch einen Techniker, während Patel noch zwei Sicherheitsleute dazu kommandierte.
Paulson überlegte kurz und wählte schließlich Bexter und Hornygold aus, zwei Sicherheitsoffiziere mittleren Alters, die nach seine Meinung genau richtig für die Aufgabe waren, und teilte den beiden mit, dass sie für die Mission ausgesucht wurden.
Kurze Zeit später erreichten Paulson, Patel und M den Transporter und wenig später traf auch Kahael mit dem Techniker ein und man sah im deutlich an, dass ihm die Idee mit den zwei Teams nicht gefiel.
Als dann M noch die Aufteilung erklärte, war es Kahael noch deutlicher als vorher anzusehen, dass ihm das ganze überhaupt nicht gefiel.
Erstellte sich neben Paulson auf die Transporter Plattform, betrachtete die stämmigen Sicherheitsoffiziere, murmelte etwas und dann wurden die beiden Teams schon auf die Station gebeamt.
Als Paulsons Team sich auf der Station rematerialisierte, hechtete Kahael gleich hinter die nächste Ecke, während Paulson und seine Leute die Umgebung auf mögliche Feinde inspizierten.
Dann blickte Kahael auf seinen Tricorder und sagte:"Zum Maschinenraum ... da lang“, und zeigte in die entsprechende Richtung,"... die nächste Rechts. Keine Lebenszeichen auf diesem Deck."
Dann fügte er noch hinzu:"Ich hoffe sie haben alle einen guten Magen... das wird sehr hässlich dort.“
Paulson zog eine Augenbraue hoch und antwortete:“Das werden wir sehen und ab Marsch ich und Hornygold bilden die Vorhut sie bleiben hinter uns während Bexter die Nachhut ist.“
Und so machten sich die vier auf zum Maschinenraum, als sie einigen Minuten später ankamen bot sich ihnen ein Bild des Grauens.
Überall lagen die schon zu wesen beginnenden Leichen von Ingenieuren und auch einigen Sicherheitsoffizieren. Der größte Teil war anscheinend durch Strahlwaffenfeuer getötet wurden.
Paulson blickte sich um. Es mussten an die 10 Mann sein, größtenteils Zivilisten wie es aussah.
„Das waren auf keinen Fall Amateure“, sagte Paulson ging zu einer der Leichen beugte sich über diese und betrachtete diese von Nahem, „bei denen hat jeder Schuss gesessen. Die Angreifer haben jedesmal die den Brustbereich getroffen.“
„Aber das muss doch nicht zwangsäufig etwas heißen“, antwortete Bexter.
„Haben sie sich mal umgesehen? Der Maschinenraum selbst ist fast unversehrt. Die wollten hier nichts kaputtmachen. Außerdem liegen hier keine Leichen mehr von denen herum oder meinen sie die verlieren niemanden gegen circa 10 Mann? Nein, hier waren Leute am Werk die Ahnung hatten – zumindest ein wenig. Wäre es ein Geheimdienst gewesen oder sowas hätte er alle Leichen verschwinden lassen und die Station gleich mit. Außerdem wären die nicht mit Strahlwaffen vorgegangen. Die hätten Material verschiessende Waffen genommen, weil die weniger kaputtmachen und man die obendrein leiser machen kann und wer immer das war: er ist schnell vorgegangen und in deutlicher Überzahl. Die Leichen liegen hier alle ziemlich dicht beieinander, was heißt, dass sie zusammengedrängt und überrascht wurden, was man auch daran erkennen kann, dass die Ingenieure keine Waffen tragen.“
„Das hört sich sinnvoll an“, sagte Hornygold nachdenklich,“ aber wer macht sowas?“
Paulson richtete sich wieder auf, sah sich um und zuckte mit den Schultern.
„Ich weiß es auch nicht. Klingonen scheiden aus, Romulaner und Cardassianer würden viel professioneller Vorgehen, die Sektion 31 würde auch so an das kommen, was es hier gibt.
Das Dominion wäre auch in der Lage an die Daten heranzukommen ohne hier so ein Massaker zu veranstalten...aber das verschieben wir erstmal auf später. Kahael machen sie sich an die Arbeit, Hornygold und Bexter, ihr beide passt auf das unserem Chefingenieur nichts passiert, ich sehe mich im Maschinenraum und Umgebung ein bisschen um und unterrichte Commander Marquez.“
Dann wandte sich Paulson ab und ging mit seinem Phasergewehr in Vorhaltestellung die Umgebung auskundschaften. Er sah immer mehr Leichen, alle mit Verletzungen im Brustbereich.
Er tippte auf seinen Kommunikator und sagte:“Paulson an Marquez. Im Maschinenraum und Umgebung hat es anscheinend ein ganz schönes Massaker gegeben. Hier liegen überall Leichen und nach deren Zustand ist das Ganze schon bisschen länger her. Kahael ist momentan dabei alles wieder zum Laufen zu bringen, was aber kein Problem sein sollte, da der Maschinenraum selbst nicht viel abbekommen hat. Aber egal wer das war, er auf keinen Fall ein totaler Amateur, die Leichen seiner eigenen Leute hat er mitgenommen. Ich denke mal, die haben hier was ganz bestimmtes gesucht. Ich sehe mich hier unten weiter um, vielleicht finde ich was Relavantes. Ich hoffe es sieht bei ihnen besser aus, denn das was ich hier sehe ist echt kein schöner Anblick.“
Bei seiner letzten Bemerkung blickte Paulson auf eine der Leichen vor ihm, der der Kopf fehlte, und setzte seine Erkundungstour einige Augenblicke später fort.
Das wichtigste ist, dass man sich noch selbst im Spiegel ansehen kann.

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Kahael

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58

Dienstag, 4. November 2008, 22:12

Unter neuer Führung

Hornygold? schoss es Kahael durch den Kopf als er den Namen des Sicherheits-Gorillas hörte. Auch wenn er Romulanisch sprach, verstand er doch genug von der gängigsten Erdensprache, dem Englisch und war froh, dass der Universalübersetzer an seiner Brust ohne Probleme Namen von den restlichen Satzbestandteilen unterscheiden konnte. Dank seiner Vorliebe für alte Filme und Musik, die er in den Jahren auf der Akademie und in der Sternenflotte regelrecht aufgesaugt hatte, waren ihm auch weniger gebräuchliche Begriffe bekannt. Er schmunzelte zwangsläufig und überlegte sich, wie jemand zu einem solchen Namen kam.

Doch als die kleine Gruppe den Maschinenraum der Anden-Station erreichte, wichen seine Gedanken daran plötzlicher Leere. Sofort viel sein Blick auf die Toten, die wie zusammengeferechtes Vieh wirkten. Wer auch immer hier angegriffen hatte, Gefangene waren nicht sein Ziel gewesen.

„Das waren auf keinen Fall Amateure“, hörte Kahael Paulson sagen, eine These die auch er hätte aufstellen können. Als die drei begannen über die Herkunft der Gegner zu spekulieren, zog es Kahael die Sache mehr doer weniger wissenschaftlich anzugehen, mit einem Tricorder. Die Maschinen interessieren ihn in diesem Moment weniger. Vorsichtig bewegte er den Tricorder über die toten Körper. Zahlen tanzten kurz darauf über das Display des Tricorders. Noch bevor der keine Computer diesen ein eindeutiges Ergebnis zugeordnet hatte, klappte Kahael den Tricorder zu und blickte sich um.
Wer überfällt eine wissenschaftliche Station und macht sich nicht an den Systemen zu schaffen, dachte er und erkannte sofort das hier niemand versucht hatte einen Computer zu knacken oder irgendwelche Sicherheitssperren zu umgehen. Alles war intakt, nichts war geöffnet worden, nirgends gab es Spuren von gewaltsamen Eindringen, abgesehen von den toten Körpern zu seinen Füßen.

Erst nach einigen ein paar kurzen Überlegungen ging Kahael endlich an die Hauptkonsole hinüber, um seine eigentliche Aufgabe zu erfüllen. Es bedurfte dazu nicht viel, nur wenige Handgriffe waren nötig um die Station wieder in vollen Umfang betriebsbereit zu machen. Lediglich eine Subroutine der Sicherheitsprotokolle hatte für eine Notabschaltung gesorgt und damit die gesamte Station in einen Stand-By Betrieb heruntergefahren. Nur wenige Bereiche hatte der Computer gesichert. Für Kahael wurde diese Geschichte nur merkwürdiger. Ein Blick in die Protokolle der letzten Systemzugriffe bestätigte ihn dabei. Es gab keinerlei fremde Zugriffe, nicht einmal ein Versuch war verzeichnet. Er zweifelte daran das jemand nach einem solch martialischen Auftreten sich die Mühe machen würde einen Zugriffsversuch auf Systemdaten zu verschleiern. Es machte einfach keinen Sinn. "Hier stinkt es ..." murmelte Kahael und suchte nach Sensordaten.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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59

Dienstag, 4. November 2008, 22:25

Unter neuer Führung

OFF: Ws Kahael vergessen hat zu sagen: reduzier mal die 30 Leichen auf 10 oder so. Es ist eine winzig kleine Forschungsstation. Da ist es unwahrscheinlich, dass gerade 30 Mann im Maschinenraum wären. 10 oder so würde reichen.

Edit: ich zitiere von vor ein paar Seiten: "Von den rund hundert Crewmitgliedern, gehörten gerade mal zehn der Sternenflotte an und besaßen somit eine Kampfausbildung, der Rest waren zivile Forscher."

das heißt 10 wäre schon zuviel. auch 5-6 können ja schon ein massaker sein. und lass den rest halt forscher sein.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

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Patrice

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60

Dienstag, 4. November 2008, 23:11

Unter neuer Führung

Wir materialisierten im rechten Pylon. Ich deckte mit meinen Männern den zweiten Ingenieur Lieutenant Ishiro und meine Frau ab. "Der Raum ist sicher, keine Lebenszeichen." sagte Lieutenant Mendez. Ich nickte. "Leider." fügte ich hinzu.
Maria deutete zum Gang. "Hier geht es zum Kommandozentrum. Beeilen wir uns. Ich fühl mich auf Friedhöfen nicht besonders wohl." sagte sie und wir setzten uns in Bewegung.
Unterwegs fanden wir einige wenige Leichen. Alle menschlich oder von Mitgliedern der Föderation. Keiner davon war Mitglied der Sternenflotte. Es waren einfache Forscher, meist junge Wissenschaftler. Alle mit präzisen Attacken getötet. "Ich habe diese Form von Schußwaffenwunden noch nie gesehen. Entweder ist es eine neue Generation von Waffen oder ein unbekannter Aggressor." sagte ich. Maria nickte.
"Mir würde ersteres wesentlich besser gefallen." sagte sie. Ich nickte. "Mir auch."
Wir erreichten das Kommandozentrum. Wenn man ernsthaft hiervon reden konnte. Es war ein kleiner Raum, der Platz für den Stationsleiter, Professor Thessolinos und 2 Sternenflottenoffiziere ließ. Der kleine Hauptbildschirm flackerte.
M beugte sich zu der Leiche des Wissenschaftlers Thessolinos, der mit einem stolzen Blick auf den Schirm starrte. Sonst war hier nur ein weiterer Sternenflottenoffizier. Ein Lieutenant Junior Grade. Soweit ich wußte, war dies für diese Art von Station ein relativ hoher Rang. Eine Art Bewährungsprobe für junge Offiziere, bevor sie "echte" Kommandopositionen übernahmen.
“Paulson an Marquez. Im Maschinenraum und Umgebung hat es anscheinend ein ganz schönes Massaker gegeben. Hier liegen überall Leichen und nach deren Zustand ist das Ganze schon bisschen länger her. Kahael ist momentan dabei alles wieder zum Laufen zu bringen, was aber kein Problem sein sollte, da der Maschinenraum selbst nicht viel abbekommen hat. Aber egal wer das war, er auf keinen Fall ein totaler Amateur, die Leichen seiner eigenen Leute hat er mitgenommen. Ich denke mal, die haben hier was ganz bestimmtes gesucht. Ich sehe mich hier unten weiter um, vielleicht finde ich was Relavantes. Ich hoffe es sieht bei ihnen besser aus, denn das was ich hier sehe ist echt kein schöner Anblick.“ meldete Paulson.
M beobachtete, wie die Maschinen rund um sie herum begannen, wieder Leben aufzunehmen. Sie aktivierte den Kommunikator. "Hier ist Commander Marquez. Es sieht hier nicht wirklich besser aus. Aber wären keine Leichen hier, wäre es eine Geisterstation. Es wirkt nicht so, als ob dies ein Raubzug gewesen wäre. Wenn Sie da unten im Maschinenraum fertig sind, begeben sie sich zu den Laboren. Vielleicht standen die Forscher hier vor einer wahnsinnigen Entdeckung oder haben ausversehen etwas aufgezeichnet, was niemand wissen durfte. Finden Sie heraus, ob etwas fehlt und sichern sie dann die Forschungsergebnisse, sodass wir sie aufs Schiff mitnehmen können. Die Forscher hier sollen nicht umsonst gestorben sein." befahl M. Dann blickte sie zu Ishiro. "Lieutenant, stellen Sie die Funktionsfähigkeit der Brücke wieder her und werten Sie dann das Logbuch aus. Patrice, du schaust dir die Sensoraufzeichnungen an. Mendez, Henley, Sie beginnen schon einmal, die Leichen für die Bergung vorzubereiten." sagte M.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

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