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Michael_Paulson

unregistriert

181

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 21:50

Quartier Counsellor Bergmann

Paulson war durchaus verwundert von Bergmann's Ton.
Nach einer kurzen Schrecksekunde, musste auf einmal anfangen zu grinsen.
"Wissen Mister Bergmann, ich find es urkomisch wenn sie anfangen zu drohen, dass lässt sie richtig knuffig erscheinen, aber naja wie soll ich sagen: Ich hab nicht vor den Dienst zu quitieren, auch wenn dieses ganze Leben und dieses ganze dreckige Universum nen einziger Haufen Hundekacke ist, aber allein schon weil es nen heiden Spass macht sie auf die Palme zu bringen, ist es mir wert mir diesen ganzen Mist noch weiter anzutun", sagte Paulson mit hörbaren Sarkasmus.
"Jetzt aber mal im Ernst Johnboy, ich habe Dinge gesehen, erlebt und getan davon würden sie auch durchdrehen."
Paulson stimme wurde jetzt deutlich ernster.
"Da würden sie sich fragen, ob es sowas wie Gerechtigkeit überhaupt gibt; da würden sie sich fragen ob die Föderation wirklich so lieb und nett ist wie sie scheint.", er schaute Bergmann mit in die Augen. Paulson schien wie ausgewechselt. Alles schien auf einmal viel ...ernster. Sein Gesicht, seine Augen, seine Stimme, ja sogar seine Bewegungen.
"Glauben sie mir die Föderation überschreitet Grenzen, die nie hätten überschritten werden dürfen und dieser fatale Fehler könnte eines Tages zu dem Tod vieler Generationen führen. Ich habe als Kadett angefangen in dem Glauben für etwas Gutes zu kämpfen, doch heute weiß ich, dass die Föderation nicht nur das ist, was sie scheint", Paulson schaute Bergmann an. Sein Blick schien Bergmann regelrecht zu durchbohren. Er drehte sich um, seufzte.
"Ich habe im Laufe meines Lebens gelernt niemanden an mich ranzulassen, weil man jeden irgendwann verliert. Ich habe ne Menge Personen elendig verrecken sehen, die mir etwas bedeutet haben. Ich habe Fehler begangen, die anderen, die mir etwas bedeuteten, das Leben kosteten. Da kann man sich all zu persönlichen Kontakt nicht leisten.
Ich war wahrscheinlich auch schon öfter beinahe Tod als sie in ihrem Leben Sitzungen hatten. Auch etwas was einem nicht gut gebekommt wie sie sich denken können.
Zu meinem Verhalten möchte ich sagen. dass ich nur versuche , den Leuten klar zu machen, dass wir hier nicht auf einer einzigen großen Party sind. Ich versuche meine Fehler zu korrigieren, indem ich Anderen diese Fehler aufzeige. Allerdings sind meine Methoden dafür nicht grade die Besten, nicht wahr? Aber...irgendwie kann ich es nicht anderst." Paulson hielt kurz inne.
"Also erzählen sie mir jedenfalls nicht, dass ich in die Psychatrie muss, ich weiß selber, dass ich da eigentlich besser aufgehoben wäre. Aber die Sache ist nunmal, dass wenn ich den Dienst quitiere nichts mehr habe. Ich habe keinen Ort zu dem ich gehen könnte, niemanden der auf mich warten würde. Ich habe jeden verloren. Sei es nun durch Kampfhandlungen oder durch tragische Unfälle und Krankheiten.
Ich habe fast mein ganzes Leben auf Föderationschiffen verbracht und ich könnte mir kaum etwas anderes vorstellen, zumal ich damals jemandem sehr Wichtigem versprochen habe mein Bestes zu geben und das habe ich getan. Ich war fast immer der Beste und ich hab immer mein Möglichstes getan....und lernte die Hölle kennen und was ich dabei praktisch noch nebenher feststellen konnte ist: Wenn du keine besonderen Fähigkeiten oder Informationen hast, ist dein Leben für die in der Führungsebene nichts wert. Du wirst einfach weggeworfen wie ein Stück benutztes Papier. Aber das ist nicht das nicht das Problem. Wir sind Soldaten. Es ist unser Job uns zu opfern und kommen sie mir nicht mit der Kacke von wegen wir seien Forscher. Das ist Wunschdenken. Das Problem ist das, was ich erlebt habe in meiner Funktion als Soldat...
Ich würde ja weiter ins Detail gehen aber...dann müsste ich sie töten", Paulson grinste schief.
"Verstehen sie das nicht falsch, ich mag sie, sie sind wenigstens nicht so ein Dummschwatzer, aber die Details unterliegen einer Geheimhaltungsstufe, die definitiv viel zu hoch für sie oder sonst wen hier an Bord ist. Ich kann ihnen nur sagen, dass mein zynisches Verhalten seine Gründe hat. Ich glaube ich habe genug gesagt zu dem Thema... Ich werde jetzt gehen und achja: Alles was ich gesagt habe unterliegt der Schweigepflicht, wenn sie Pech haben kann ihnen jegliche Weitergabe als Hochverrat ausgelegt werden und ich säße voll mit im Boot also tun sie sich selbst und mir den Gefallen. Dies nur als freundschaftlichen Rat.
Machen Sie es gut und...passen sie auf sich auf."
Dann verlies Paulson schnellen Schrittes ohne ein weiteres Wort den Raum und lies einen erstaunten wie ebenso leicht verwirrten Bergmann zurück. Er würde schon auf ihn zukommen, wenn er noch weiter mit ihm sprechen wollte.

/off: Da bergi weg ist bevor er den Post lesen konnte, könnte es sein, dass der Post noch abgeändert wird.

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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182

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 22:37

Sternzeit 62330.8 - Einige Tage später

---Quartier Familie Patel---

Ich war gerade dabei, meine letzten Sachen in den Koffer zu räumen. Direkt nach unserer Ankunft bei Sternenbasis 24 würde ich von der Räumfähre der Sternenbasis zur IKS Vor'nak gebracht werden. Meinen Dienst auf der New Age hatte ich bereits gestern beendet und deswegen war meine Anwesenheit auf der Brücke zu unserer Ankunft nicht mehr erforderlich. Sollte alles nach Plan verlaufen, würde ich zur New Age kurz vor dem Ende ihrer Mission zurückkehren.
Ich legte als letztes Edelstück die Schärpe meiner klingonischen Uniform in den Koffer und schloss diesen dann. Ich überlegte dann noch eine Weile fieberhaft, ob ich etwas vergessen hatte, aber als mir nach wenigen Minuten nichts mehr einfiel, nahm ich den Koffer hoch und begab mich zum Transporterraum.

---Brücke---

Commander Marquez saß auf dem Captain's Chair und sah auf den Bildschirm, auf dem die Sterne sich langsam verfestigten, nachdem sie zuvor im Warp nur Streifen dargestellt hatten.
"Wir sind unter Warp gegangen. Anflug auf Sternenbasis 24." berichtete McCorley.
Marquez nickte und tippte auf ihren Kommunikator. "Brücke an den Captain, wir erreichen die Sternenbasis." gab sie durch und stand auf.
Nachdem der Captain eingetroffen war, verabschiedete sie sich von der Brücke. Sie wollte sich von Patrice verabschieden, nachdem dieser sich vom Rest der Crew bereits gestern mit einem kleinen Umtrunk im Casino verabschiedet hatte.

---Transporterraum---

Während ich im Transporterraum eintraf, hörte ich- oder glaubte ich zu hören- wie die Andockklammer der Sternenbasis 24 die New Age erfasste. Es war immer ein Gefühl der Sicherheit, wenn man in die schützenden Hände einer Sternenbasis trat. Anders als bei DS9, wo man beim Andocken noch immer exponiert lag.
Ich nickte dem jungen Transporteroffizier zu und setzte meine Tasche bereits auf eine der Transporterflächen. Ich wies den Mann an, den Raum zu verlassen, wenige Sekunden später traf meine Frau ein. Wie erwartet waren ihre Augen rot unterlaufen. Mir war von vorne rein klar gewesen, dass sie von der Brücke bis hier geweint hatte.
"Du wolltest dich hier verabschieden. Du wußtest genau, dass es schmerzhaft wird." sagte ich.
"Halt den Mund und küss mich!" sagte sie nur und zog mich zu sich. Ihre Lippen schmeckten salzig.
Ich sah sie an und strich ihr über die Wange. "Ich werde dich vermissen, M." sagte ich.
Sie lächelte und versuchte einen Kloß im Hals herunterzudrücken. "Lass die Finger von diesen Klingoninnen. Noch einmal laß ich dir nicht durchgehen, dass du mich mit einer Klingonin betrügst." sagte sie mit einer Anspielung auf meine erste Frau.
Ich lächelte. "Ich werd ganz brav sein. Naja so brav jedenfalls, wie man es auf einem Klingonenschiff sein kann, ohne von Bord geworfen zu werden."
Ich kramte in meiner Tasche und holte ein kleines Padd hervor. "Für jeden Tag unser Trennung ein kleiner Brief. Und ein Namensvorschlag fürs Baby. Einer davon muss es werden, also überlegs dir gut. Keine Sorge, keiner der Namen ist Patrice." sagte ich lächelnd.
Sie küsste mich erneut und trat dann an die Transporterkonsole. "Pass gut auf dich auf, komm heil zurück." wies sie mich an, während ich auf die Plattform trat.
"Ich liebe dich." sagte ich, während ich mich auflöste.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Kahael

Alkoholvernichter, Paragraphenreiter und Blitzmerker

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183

Sonntag, 18. Oktober 2009, 14:29

Kahael war auf der Flucht. Wie ein Tier das von einem Räuber gejagt wurde schlich er vorsichtig durch den Korridor, sein Blick immer auf der Suche nach Gefahren. Seit geschlagenen 12 Stunden versuche er Kathi aus dem Weg zu gehen. Seiner mittlerweile unausstehlichen Freundin, deren emotionale Schwankungen ihn fast in den Wahnsinn trieben, ganz zu schweigen von ihren Essensgewohnheiten. Die letzten drei Stunden hatte er tief im Bauch des Schiffes verbracht, wo er in einem kleinen Wartungsraum gehockt und einige isolineare Chips ausgetauscht hatte. Eigentlich keine Aufgabe für einen Chefingenieur, aber Jeffriesröhren waren kein Ort in dem sich eine Schwangere bewegen konnte, womit es einer der wenigen Orte an Bord der New Age war, wo er sicher war. In der Enge hatte er sich auch über die von ihm geforderte Prüfung gemacht. Er fand seine Frau war Prüfung genug. Doch der Captain und der Commander würden das - zumal sie ebenfalls weiblicher Natur waren - wohl kaum so sehen wie er. Ihm kam die Idee einfach mit Paulson zwei Wochen auf einer Insel zu verbringen. Er hatte einiger seiner Leute von dessen Ausbrüchen reden gehört, ob er nun mit einer Schwangeren in einem Quartier rumsitzt oder mit Paulson aus einer Insel; er war immerhin nicht schwanger und wohl für ein Ale zu begeistern. Seine Speiseplan war wohl auch appetittlicher zusammengestellt als der von Kathi.

Langsam lukte er um die Ecke und ignorierte die Blicke der vorbeikommenden Crewmitglieder. Das Kahael nicht mehr alle beisammen hatte, war ohnehin Grundwissen auf der New Age, von daher machte er sich nur noch wenig Gedanken darüber, was andere von ihm dachten. Er setzte zum Spurt an und presste sich gegen die nächste Ecke, bis er den Maschinenraum erreicht hatte. Wie mit einem Satz sprang er in sein Büro, sicherte die Tür und vernebelte die ihn umgebenen Glasscheiben.

Entspannt viel er in seinen Stuhl und atmete tief aus.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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184

Sonntag, 18. Oktober 2009, 14:57

IKS Vor'nak

Schiffslogbuch der IKS Vor`nak, Sternzeit 62331.4, Commander Patrice, Sohn von Jean, Mitglied im Haus des K´Tom.
Ich habe soeben meinen Posten als erster Offizier dieses Vor`Cha- Klasse- Schiffes aufgenommen. Es ist ein stolzes Schiff, das seinen Dienst bereits im Dominionkrieg geleistet hat und seit Jahren unter dem Kommando des ehrwürdigen General Tanas steht. Für 4 Wochen werde ich im Rahmen des Austauschprogrammes für Commander Temok übernehmen, während dieser an Bord der USS Malinche seinen Dienst verrichten wird. Ich freue mich schon darauf, den General zu sehen und die Crew kennen zu lernen. Mir wurde bereits berichtet, dass eine Mission vor uns steht, die es wert sein wird, besungen zu werden. Ich habe meine Stimme bereits geölt.
Logbuch Ende

Ich legte meine klingonische Uniform an, eine die ich seit vielen Jahren nicht mehr getragen hatte. Dann legte ich den Gürtel mit den Zeichen meines Hauses und des Hauses meiner verstorbenen Frau an. Auch dies hatte ich seit einer Ewigkeit nicht mehr getan. Dennoch tat es gut und es fühlt sich richtig an.
Die Türe öffnete sich. Klingonen hielten nicht viel von Anklopfen.
„Ich bin Commander Bu`Kar, der zweite Offizier.“ grunzte der Mann, offensichtlich wenig über meine Anwesenheit erfreut. „Der General wünscht Sie zu sprechen.“ sagte er weiter.
Ich trat an ihn heran. „Haben wir ein Problem, Bu`Kar?“ fragte ich und stellte mich drohend vor diesen.
„Ich und ein Großteil der Crew, wir fühlen uns nicht wohl unter einem p'tahk. Ihr tera'ngans seid schwach und drückt euch um eine gute Schlacht mit Worten.“ erklärte der Mann. Ich glaubte ihm kein Wort. Kein Klingone, oder fast keiner dachte mehr so. Erst recht nicht mehr nach dem Dominion Krieg, wo beide Rassen Seite an Seite gekämpft hatten. Der Mann wollte mich lediglich testen. Oder er fühlte sich beleidigt, weil er gehofft hatte, meinen Job machen zu können, während Temok auf der Malinche war.
Ich schlug Bu`Kar mit der Rückseite meines Arms ins Gesicht, sodass er zu Boden fiel. „Damit eins klar ist, shuVak, ich war mit K`Cha verheiratet, deren Erinnerung Sie besser würdigen, und ich habe ein Jahr auf Qo'noS gelebt, was vermutlich länger ist, als Sie dort je am Stück waren. Wenn ich noch einmal ein falsches Wort von Ihnen höre, werde ich Sie töten, Bu`Kar!“ grunzte ich ihn an.
Bu`Kar stand auf und trat dann vor mich. Ohne ein weiteres Wort über den Vorfall zu verlieren trat er zur Tür. „Der General wartet.“ sagte er.
Offensichtlich hatte ich den ersten Test bestanden. Ich fletschte meine Zähne, auch wenn dies bei mir nicht so gut aussah, wie bei Klingonen. Das hatte Spaß gemacht soweit.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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185

Sonntag, 18. Oktober 2009, 16:20

Maschinenraum USS New Age

Einige Stunden später erreichte Marquez endlich eine Antwort von Starfleet bezüglich Ihrer Eingaben zur Commanderprüfung von Lieutenant Commander Kahael. Patrice, Neireh, Garak und sie selber hatten einen Fragebogen zu Kahael ausfüllen müssen und Starfleet hatte daraus ein Holodeckprogramm maßgeschneidert, dass M nun in einem Datenstift in der Hand hielt. Es war gar nicht so leicht gewesen, Kahael zu finden, da er wohl irgendwie versucht hatte, die Sensoren zu verwirren. Aber mit ihrem höheren Sicherheitscode hatte sie seine Bemühungen doch überschreiben können. Auch an der Tür zu Kahaels Büro scheiterte sie daher nicht, wo der Mann sich versteckt hielt. Sie trat also ein und räusperte sich. "Lieutenant Commander, ich habe von Starfleet Ihre Prüfung bekommen. Wenn Sie bereit sind, können wir sofort beginnen. Wenn Sie nichts dagegen haben, werde ich die Prüfungsaufsicht übernehmen." schlug sie vor. "Ansonsten können Sie auch Captain Neireh und jeden weiteren Offizier im Commanderrang hier an Bord oder auf Starbase 24 benennen." erklärte sie dem Mann, der irgendwie paranoid dreinblickte.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

186

Montag, 19. Oktober 2009, 18:46

-- Holodeck --

Andrea sprang von dem Felsvorsprung der ihr als Deckung gedient hatte und mitten in die Formation anrückender Soldaten. Der Anführer trat einige Schritte zurück, aber bevor er an sein eigenes Schwert greifen konnte spritze eine Fontäne aus Blut aus einer Kehle und kippte auf die Knie. Ein tritt gegen seinen Helm warf ihn gegen den Soldaten hinter sich.
Sie wirbelte herum und brachte den anderen Langdolch mit einem gezielten Stoß in das Linke Auge des nächsten Soldaten. Dann sprang sie, nutze einen Felsen als trittflache und brachte ihre Stiefel auf den Helm eines weiteren Soldaten nieder. Während er niederging rammte sie beide Dolche in seine Brust und bemerkte befriedigt wie das Blut spritze und der Gegner starb.
Als der nächste Kämpfer seinen Kameraden rächen wollte lies sich Andrea auf den staubigen Boden fallen und brachte ihren Stiefel zielsicher in sein Gemächt. Dieses Zugeständnis hatte sie ihrem Persönlichen Vergnügen in der Simulation gemacht.
Eine halbe Minute später hatte der letzte der Soldaten zu atmen aufgehört, der gesamte Canyon war mit Blutspritzern und ähnlich unschönem besät. Ein weitere Zugeständnis, gegenüber der Realität der Simulation, war das fehlen von Körperabfällen die beim sterben losgelassen wurden. Andrea störte das Blut nicht, aber durch Scheiße zu waten, darauf konnte sie verzichten.
Sie besah sich nochmals die gerüsteten Gegner. Sie waren keine Danteri, da selbige Föderationsmitglieder waren und ein Holoprogramm in dem sie regelmäßig diese tötete wäre...unangebracht. Das letzte was Andrea wollte war ein Counsellor der sie versuchte sie wie eine Bajoranerin über ihre Unterdrücker zu definieren.
Sie zog ein Tuch aus dem Gürtel der ledernen Hose und begann, auf einem Felsen hockend, ihre Dolche zu säubern. Zwar war das Blut holographisch aber es gehörte einfach dazu eine benutzte Waffe zu säubern.
Nochmals schweifte ihr Blick über das Massaker bevor sie die Felswand hochkletterte und sich sich auf dem Plateau oben hinsetzte und dem Xenexianischen Sonnenuntergang zuzusehen.
Sie würde sich bei Gelegenheit hinsetzen und versuchen die Kampfroutinen der Computergegner zu verbessern. Zwar würde jede Steigerung auch Verletzungsgefahr beinhalten - Sicherheitsprotokolle waren nett aber ein Kampftraining ohne Gefahr war sinnlos - aber das Programm sollte eine Herausforderung sein und ihre Fertigkeiten nicht verkümmern lassen. Ihre Mutter würde es ihr nie verzeihen wenn sie dies tat. Ihr Großvater war ein bekannter Kämpfer des Clan Calhoun gewesen und hatte viele Krieger ausgebildet. Als die Rebellion, noch vor M'k'n'zy, wieder einmal stärker wurde waren daher die Danteri gekommen um den 'Alten' davon zu überzeugen damit aufzuhören. Um ihren Standpunkt zu unterstreichen hatten sie seinen Sohn vor seinen Augen und denen seiner Schwester, Andreas Mutter, erschossen.
Ihr Großvater hatte daraufhin ihre Mutter ausgebildet mit dem expliziten Ziel Rache zu nehmen. Um die Wahrheit zu sagen basierte diese Simulation von einem Hinterhalt den Jess'ca, gerade 16 Sommer, den Mördern ihres Bruders gestellt hatte und sie alle tötete. Kurz darauf schloss sie sich der Rebellion an und brachte ihre tödlichen Künste mit den Langdolchen dort zum Einsatz.
Später, als Jess'ca Mutter wurde brachte sie ihrer Tochter bei was sie konnte. Einerseits um ihren Vater zu ehren (und Andreas Vater, der ebenfalls Kämpfer in der Rebellion gewesen war) und andererseits um einige aggressivere Interessenten abzuwehren.
Brautraub war bei den Clans von Xenex eine lange Tradition und viele junge Männer anderer Clans waren der Meinung Andrea würde ihnen mächtige Krieger als Söhne schenken. Leider mussten sie feststellend als Andrea nicht an einem Ehemann interessiert war und mehr als einmal demonstrierte sie ihre Fertigkeiten um ihren Standpunkt zu verdeutlichen. Nachdem aber auch die Clanältesten mehr oder weniger deutlich auf die Vorzüge von Calhoun Männern aufmerksam machten wurde ihr Entschluss Xenex zu verlassen nur noch fester. Sie wollte fliegen, nicht die Zuchtstute eines jungen Calhoun Hengstes werden.
Die Sonne war nun untergegangen und ihre Muskeln meldeten sich, vom Training verspannt. Langsam stand sie auf.
"Computer, wechsle zu Programm Onsen-2"
Sofort veränderte sich die Umgebung, aus der Xenexianischen Wüste wurde ein Japanischer Onsen. Andrea hatte das Programm im Allgemeinen Speicher des Holodecks gefunden und interessiert ausprobiert. Inzwischen bevorzugte sie es vor einer Heißen Dusche wenn sie zeit hatte. Der einzige Nachteil war das es als 'Allgemeines' Programm allen offen stand die Interesse hatten, im Gegensatz zum beschränkten Zugang ihres Trainingsprogramms.
Sie zog sich das Lederoberteil und die Hose mit dem Waffengurt aus und kickte die Stiefel hinterer. 'Wenn noch jemand hereinkommen würde wäre es zwar mit der Ruhe vorbei, aber etwas Gesellschaft wäre auch nicht schlecht' dachte sie während sie ins Wasser glitt.

Off: Ja es ist ein Offenes Programm, wie die komische Bar in Voyager ;)

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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187

Montag, 19. Oktober 2009, 20:01

IKS Vor'nak

Sternzeit 62331.4

Ich trat auf die Brücke und Bu`Kar kündigte mich dem General an. Qapla', Patrice.“ sagte Temok. „Qapla', General! nuqneH, qaleghneS. Ich freue mich Ihnen und dieser Crew dienen zu können.“ erklärte ich.
„Ich bin sicher, es wird ein Riesenspaß. Gehen Sie an Ihren Posten, Commander. Ich werde Sie in 30 Minuten briefen.“ sagte er und drehte sich um.
„jIyaj“ antwortete ich und ging an meine Station. Diese war auf terranisch umprogrammiert worden. Ich sah in die gespannten Gesichter einiger Offiziere, die sich diesen Gag sicherlich ausgedacht hatten. Ich lachte laut und kehlig auf, die einzige Art, wie man diese Form von Herausforderung begegnen konnte.
„Weder brauche ich eine Übersetzung, noch ein weiches Bett oder repliziertes Essen. BithoolGagh und Blutwein werden ausreichen.“ erklärte ich laut in den Raum.

Temok drehte sich um und grinste mich an.
„Wir haben kein Bithool da, Wistan gagh wird Ihnen doch hoffentlich auch munden?“ lachte er und rief dann zum Steuermann. „Setzen Sie Kurs auf unser Ziel.“
Ich freute mich schon auf Wistan, Bithool gagh hatte Füße, während Wistan gagh sich dadurch auszeichnete, in Targ-Blut eingelegt worden zu sein.

Ich betrat das Büro des Generals, der sich gerade seine Füße von einer jungen Klingonin massieren ließ. „Wollen Sie auch?“ fragte er. Ich schüttelte den Kopf. „Ich bin verheiratet.“ sagte ich knapp.
„Ich verstehe.“ sagte Temok ohne mit der Wimper zu zucken. Klingonische Männer waren ebenso unter der Fuchtel ihrer Ehefrauen wie bei den Menschen.
„Schade.“ sagte die Klingonin und bleckte ihre Zähne. Ich lächelte ihr freundlich zu.
„Lass uns allein.“ sagte der General dann aber zu der Klingonin. Diese verließ den Raum, nachdem sie mir einen Blick zuwarf, den ich hier an Bord nicht das letzte Mal bei einer Klingonin sehen würde.
„Die Crew scheint mir angespannt. Lange keinen Kampf mehr erlebt?“ fragte ich den General.
Der schüttelte den Kopf. „Es sind friedliche Zeiten… Es ist furchtbar!“ sagte dieser unzufrieden. „Manchmal wünscht man sich, die Jem`Hadar hätten die Föderation vor ein paar Monaten doch erobert. Aber da hatten Sie wohl damals was dagegen, Patrice?!“ stellte er fest. Auf der New Age hätte ich jetzt vermutlich „Zu viel der Ehre.“ gesagt, aber hier war es nicht angebracht, eine zugedachte Ehre abzulehnen.
„Vielleicht haben wir ja Glück und wir bekommen einen Kampf, während ich an Bord bin, General.“ sagte ich.
Temok schüttelte den Kopf. „Ich hoffe nicht, Commander. Wir haben den Auftrag bekommen, den Imperator nach Kelvas Prime zu bringen.“ Ich sah ihn mit großen Augen an.
„Kahless? Ins cardassianische Territorium?“ fragte ich.
Temok erhob den Arm. „Kein Wort zur Crew bis der Imperator hier ist. Anschließend werden Sie es ohnehin erfahren. Der Grund für Kahless dort hinzureisen geht uns nichts an!“ warnte er mich. Natürlich nicht. Auch wenn man gerne manchmal alles wusste, gab es Dinge, die eine Crew nichts angingen.
„Und kein Wort zur Föderation, versteht sich…“ fügte Temok hinzu.
„Natürlich, General. Ich werde in den nächsten Wochen ausschließlich dem klingonischen Imperium dienen.“ erklärte ich.
„Ausgezeichnet. Wegtreten, Patrice.“ sagte er und drehte sich um.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Michael_Paulson

unregistriert

188

Montag, 19. Oktober 2009, 22:40

Paulson ging den Gang Richtung Holodeck entlang.
Ihm war totlangweilig und die Gespräche mit Bergmann konnten da keine wirkliche Abhilfe schaffen. Es war zwar recht amüsant
den Counselor immer wieder nahe des Tobsuchtsanfalls zu bringen, aber man verlor doch recht schnell den Spass daran.
Daher dachte sich Paulson, dass er sich mal wieder ein wenig Action bei einer kleinen Trainingseinheit gönnen sollte.
Sprich: Erst eine epische Raumschlacht, dann eine epische Bodenschlacht und dann irgendwas anderes episches noch. Viel weiter war Paulson noch nicht gewesen mit seinen Planungen.
Nach ein paar Minuten stand er vor dem Holodeck und trat ein ohne auf die Anzeige zu achten. Wenn wer drinne war würde er die Person schon rausekeln können.
Doch das, was Paulson drinne sah, versetzte ihn doch in erstaunen. Er stand mitten in so einem japanischen Dingenskirchen. Er hatte irgendwann mal den Namen dieser Orte gewusst, aber längst wieder vergessen.
Dann bemerkte er, dass vor ihm in der heißen Quelle eine junge Xenianerin saß...und sie war nackt. Eigentlich nicht verwunderlich in Kleidung baden war ja auch unpraktisch, doch Paulson hatte alles erwartet, rumtobende Klingonen, Opern, Konzerte oder auch eine historische Schlacht, aber darauf war er wirklich nicht gefasst.
Paulson wandte seinen Blick ab und verfluchte den Tag an dem er geboren wurde, sowie sein Leben, die Xenianerin und alles was ihm in der Schnelle einfiel.
Er machte auf dem Absatz kehrt in der Hoffnung, dass sie ihn noch nicht bemerkt hatte, doch es war zu spät.
"Was machen sie denn hier?", hörte er die Frau fragen.
Paulson zuckte unmerklich zusammen.
"Bei allen Dämonen und Teufeln der sieben Höllen...", murmelte Paulson und blieb stehen.
Er drehte seinen Kopf zur Seite.
"Nunja, was mache ich denn bloß auf dem Holodeck? Mal überlegen. Achja genau ich wollte mich hier mitten in den Raum setzen und ne schöne Tasse Tee zu klassischer Musik hören, während ich über den Weltfrieden nachdenke", sagte er in einem möglichst sarkastischem Tonfall, auch wenn es ihm in der Situation nicht leicht fiel, wie immer zu wirken.
Die Xenianerin legte den Kopf schief.
Paulson drehte sich um und fixierte ihr Gesicht.
"Mein Gott, ihr Nicht-Terraner habt auch null Sinn für Ironie",Paulson zeigte mit den Zeigefinger auf sich selbst,"Seh ich so aus als ob ich über den Weltfrieden nachdenke? Eher nicht. Ich wollte hier ne schöne entspannte Trainingseinheit machen und was ist? Ich find wiedermal so ne Pheromonbombe vor. In letzter Zeit scheint es ja von euch nen Nest zu geben. Kaum vergrault man die eine, kommt schon ne Neue nach",motzte Paulson, dem es nicht ganz leicht viel seinen Blick wirklich nur auf dem Gesicht der Frau zu fixieren.

189

Montag, 19. Oktober 2009, 22:58

Andrea hob die Augenbraue als sie die Schimpftirade des Menschen hörte. Zudem bemerkt sie das er zwanghaft vermied seinen Blick unterhalb ihres Schlüsselbeins gleiten zu lassen. Zwar war sie bis zum Hals im Wasser aber der Anblick schien ihn schon in Verlegenheit zu bringen. Sie überlegte kurz was sie nun tun sollte. Einerseits war sein ton eindeutig etwas was sie normalerweise zu einer Erwiderung provoziert hätte, andererseits war seine Verlegenheit unterhaltsam.
Auf ihren Lippen breitete sich ein Grinsen aus das aus gleichen Teilen Gemeinheit und Anzüglichkeit bestand. Langsam erhob sie sich aus dem Wasser und trat völlig ohne Scham aus der Quelle.
"In dem Fall möchte ich ihnen bei ihrer...Trainingsstunde nicht im weg sein."
Langsam bückte sie sich, dabei beachtend nicht mehr zu zeigen als sie wollte, hob den Waffengurt den beiden Langdolchen auf und schlang ihn um ihre nackte Taille. Die restlichen Klamotten nahm sie einfach auf den Arm und trat dann langsam auf den Menschen zu, immer noch lächelnd. Er war nur ein bisschen größer als sie und sie blieb nur zweite Schritte vor ihm stehen.
"Sie können gerne das Holodeck haben bevor sie einen Tobsuchtsanfall deswegen bekommen." Mit dem Kinn deutete sie hinter ihn. Als er nicht reagierte sondern nur weiterhin versuchte sich auf ihr Gesicht zu konzentrieren beugte sie ihren Kopf etwas vor und hauchte "Würden sie mir bitte einen der Bademäntel an der Wand reichen?"

Kahael

Alkoholvernichter, Paragraphenreiter und Blitzmerker

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190

Montag, 19. Oktober 2009, 23:54

Hauptmaschinenraum

Kahael schreckte auf. Er warf dem Commander einen panischen Blick entgegen, sprang auf, huschte auf die Tür zu und verriegelte sie mit größter Sorgfalt. "Kein Wort... SIE ist auf der Suche. Wenn SIE mich in die Finger bekommt, beißt sie sich fest wie ein bolianischer Vreg und lässt nicht mehr los. DREI Stunden ... DREI Stunden massage, sind die Mindeststrafe!", jammerte er und schaute nervös durch die von Innen durchsichtigen Schreiben seines Büros. "Wir haben Glück, sie sucht mich wohl gerade im Casino...." schnell bewegte er sich zurück hinter seinem Schreibtisch und wirkte geduckt, so als ob er sich auf diese Weise unsichtbarer wirkte. "Was wollen sie Commander?... Ich habe keine Zeit, ich muss gleich wieder in die Jeffreysröhre, da ... da kommt sie nicht hin, wissen sie." Kahaels Blick suchte beim Reden den Maschinenraum sorgfältig ab, jede Bewegung zog seinen Blick sofort an.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

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Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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191

Dienstag, 20. Oktober 2009, 00:07

"Oooohkayyyy." sagte M und zog die Luft ein, während Kahael durch den Raum schwirrte und ihr in der Tat ein wenig Angst einflößte.
Sie trat an den Lieutenant Commander, der nun wahrlich nicht in der Verfassung war, den Test durchzuführen. Eher brauchte er mal einen Tag Urlaub oder ein Gespräch mit Counselor Bergmann.
Sie versuchte langsam die Hand auf seine Schulter zu legen. "Junger Mann, nach allem was ich erfahren habe, waren Sie bereits in der Kriegsgefangenschaft des Dominion. Ich möchte doch behaupten, dass drei Stunden Fußmassage dagegen erträglich sind." begann sie, schien aber nicht durchzudringen.
"Ich weiß aus verlässlicher Quelle, dass Kathy seit heute morgen Dienst hat und dies auch noch mindestens drei Stunden. Es besteht also überhaupt keine Veranlassung, hier durchzudrehen. Sie erzählte mir, dass sie damit beschäftigt ist, einige bajoranische Yukibäume umzupflanzen." beruhigte sie weiter.
Sie nahm sich vor, mit Kathy zu reden, damit sie Kahael etwas weniger hart an der Leine führte. "Ich verordne Ihnen, dass Sie sich jetzt mal freinehmen... wie klingt Schlafen für Sie? Oder eventuell ein Gespräch mit Counselor Bergmann?" erkundigte sie sich.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Kahael

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192

Dienstag, 20. Oktober 2009, 19:38

"Urlaub? Sie sind ja wahnsinnig, dann verbringe ich noch mehr Zeit mit ihr!" Kahael zuckte bei diesem Gedanken unweigerlich zusammen. "... und das sie dienst hat, dass weiß ich auch. Aber DAS ist noch lange kein Grund das sie nicht nach mir sucht." Sein blick wanderte erneut prüfend durch den Maschinenraum. "Ich hätte mit Patel mitkommen sollen, eine Horde Klingonen ist harmloser als eine schwangere Frau." Er zog die Schublade seines Schreibtisches auf und holte ein Glas und eine Flasche mit der bekannten Flüssigkeit raus. Bevor er was sagte, glitt seine Hand nachdenklich über den sichtlich ungepflegten Dreitagebart: "Denken sie sich irgend eine Prüfung für mich aus, sperren sie mich dafür eine Woche auf dem Holodeck ein, irgendwas, nur brauche ich Ruhe vor dieser Frau!"
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

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193

Dienstag, 20. Oktober 2009, 19:58

"Meines Wissens weiß Kathy nichts von der Sicherheitszentrale auf Deck 8. Vielleicht wollen Sie diese ja mal generalüberholen?" fragte sie beiläufig und drehte sich zum Ausgang vor dem sie sich zu Kahael umdrehte. "Aber ich weiß, wo die Sicherheitszentrale ist. Und wenn Sie Ihren Vaterpflichten nicht nachkommen, schleife ich Sie höchstpersönlich zu Kathy zurück." drohte sie in der Eigenschaft als Kathys Freundin. Sie trat durch die Tür und gab ein "Wenn Sie die Kraft haben, melden Sie sich bitte bei mir, damit wir durch das Prüfungsprogramm gehen können." durch, bevor sie verschwand. Wenn sie schon nicht mit Kahael das Programm bearbeiten konnte, würde sie halt sich auf die anstehende Mission vorbereiten.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Michael_Paulson

unregistriert

194

Dienstag, 20. Oktober 2009, 20:51

Holodeck

"Sie suchen auch die Herausforderung wie?", fragte Paulson mehr beiläufig und holte einen der Bademäntel.
Dann reichte er ihr diesen. "Ich hoffe, sie werden uns bei der nächsten Trainingsstunde ihre Kampfkünste näher bringen. Laut ihrer Akte sollen sie ja gar nicht mal so übel sein im Kampf mit Dolchen. Ich werde mir das ganze auch mal ansehen, ich darf zwar nicht mehr unterrichten und suspendiert bin ich auch, aber am Training mitmachen werden sie mich kaum hindern können.", sagte Paulson, der seinen Blick immernoch nicht von ihrem Gesicht abschweifen lies, mürrisch nachdem er seine Gedanken einigermaßen sortiert hatte.
"Ich habe viel von den Xenianern und ihren Kampfkünsten gehört. Wenn sie wollen können sie sich ja gern mal im Kampf an mir versuchen. Waffen können sie frei wählen, ich kann mit so ziemlich allem umgehen. Meinetwegen können wir auch waffenlos kämpfen. Das ist vollkommen egal.
Was meinen sie? Ich hatte schon ne halbe Ewigkeit keinen einigermaßen vernünftigen Gegner und ihnen sollten ja diese Holodeckdeppen auch irgendwann langweilig werden."

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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Dienstag, 20. Oktober 2009, 21:11

IKS Vor'nak

Ich war durchaus verwirrt. Aus den Föderationsakten wusste ich vermutlich mehr als der Durchschnittsklingone- dass Kahless keine Reinkarnation des echten Kahless war, sondern ein Klon. Jedoch konnten auch Klingonen, die das wirklich wissen wollten, an diese Information gelangen. Kahless war kein mächtiger Mann, sein Rang war rein symbolisch und repräsentativ. Seine politische Macht war seit Kanzler Martok nicht gerade gestiegen, jedoch hatte er nicht wenige Bewunderer, die ihn als religiösen Führer verehrten, wie etwa die Bajoraner den Kai oder die Vulkanier die Hohepriesterinnen.
Aus all diesem ergab sich aber nicht, was Kahless im Kelvas System wollte. Meines Wissens nach verließ er so gut wie nie die klingonische Heimatwelt.
Ich musste mir jedoch klar werden, dass diese Frage vermutlich nie beantwortet werden würde. Wenn Temok die Antwort kannte, würde er sie mir nicht verraten. Und den Imperator würde ich, wenn ich Glück hatte während unserer Reise vielleicht 20 Minuten sehen.

Am nächsten Morgen versammelte sich die Führungscrew des Schiffes an der Luftschleuse des Schiffes, wo die IKS Qo’noS angedockt war. Die Schleusen öffneten sich und der große Klingone Kahless trat ein. Sofort hinter ihm schloss sich die Schleuse wieder. Das Erstaunen unter den Klingonen war groß. Einige sanken auf die Knie und schlugen sich auf die Brust, während sie demütig die Köpfe senkten.
Temok klopft sich auf die Brust. „Qapla', Imperator! Willkommen an Bord der Vor`nak!“ sagte er. Kahless bleckte die Zähne und blickte zu mir.
„Ein Mensch ist auf diesem Schiff?“ fragte er verwundert.
„Aye, Imperator. Darf ich Ihnen meinen ersten Offizier vorstellen?! Commander Patrice. Er ist aus dem Hause K`Tom.“ sagte Temok mit einem entschuldigenden Unterton. Er hätte dem Austausch sicherlich nicht zugestimmt, wenn er vorher gewusst hätte, dass Kahless an Bord kam.
Der Imperator trat zu mir und klopfte mir auf die Schultern mit einem Gewicht, das einen fast zu Boden drückte. „Commander, ich habe schon von Ihnen gehört. Sie waren mit K`Cha verheiratet, richtig?“ fragte er.
Ich nickte und sah ihm tief in die Augen. „Ja, Imperator.“ sagte ich mit fester Stimme. Ich hatte keine Ahnung, woher er K´Cha kannte.
„Und dies ist mein zweiter Offizier Bu`Kar.“ sagte Temok weiter.
Qapla', Imperator!“ rief dieser ehrfürchtig. Kahless würdigte ihn keines Blickes. Es war offensichtlich unter seiner Würde, sich mit einem zweiten Offizier zu beschäftigen.
„Ich wünsche zu meinem Quartier gebracht zu werden.“ sagte Kahless dann.
Temok nickte. „Ich werde persönlich…“ setzte er an.
„Von Commander Patrice!“ bestimmte Kahless.
Temok versuchte nicht allzu beleidigt zu wirken. Der Rest der Klingonen wirkte schockiert.
„Ja, Imperator. Wie Sie wünschen.“ sagte Temok.
Auch ich war verblüfft. Ich hätte eher damit gerechnet, dass er mich bestenfalls ignorieren würde und schlimmstenfalls aus der nächsten Luftschleuse jagen würde.
Ich zeigte ihm den Weg und ging dann kurz hinter dem Imperator den Weg entlang.
Es gebot sich nicht, zu sprechen, solange der Imperator mich nicht dazu aufforderte, weswegen ich bis zur Ankunft an seinem Quartier- der General hatte sein eigenes Quartier dafür geräumt- schwieg.
„Setzen Sie sich.“ forderte er mich auf und verschloss die Tür hinter uns.
Ich gehorchte und sah ihn erwartungsvoll an.
„Es ist lange her, dass ich einen Menschen getroffen habe. Ich kann nicht behaupten, dass ich es vermisst habe.“ sagte Kahless. Ich schwieg. Was hätte ich auch antworten sollen?
„Wissen Sie woher ich von K`Cha weiß? Nun, es gibt nicht viele Ehen zwischen Klingonen und Menschen. Vielleicht 5 pro Jahr insgesamt. Und wissen Sie, wie viele Menschen davon auf Qo’noS leben? So gut wie keiner.“ begann er. „Daher sind Fälle, wo es doch vorkommt für mich von einem gewissen Interesse, Commander. Und da ich mit dem Gedächtnis eines Gottes ausgestattet bin, vergesse ich auch nie einen Fall, Patrice.“ erklärte er weiter.
„Ich fühle mich geehrt.“ erklärte ich pflichtschuldig.
„Patrice, glauben Sie an Kahless?“ fragte er plötzlich und in aggressivem Ton.
Ich sah ihn verdutzt wegen seines Stimmungswandels an. „Ja…. natürlich, Kahless. Er ist eine historische Person, ihre eigene Existenz belegt dies.“ sagte ich.
„p'tahk, Sie klingen wie ein Mensch!“ ächzte Kahless. „Ich habe gefragt, ob Sie an ihn glauben? Ist Kahless für Sie der Gründer des Klingonischen Reiches? Wartet Kahless im Sto-vo-kor auf Sie, Patrice?“ fragte er. „Glauben Sie an das Sto-vo-kor?“
Ich zögerte, er wirkte wütend, als er das bemerkte.
„Ich… bin mir nicht sicher. Ich hatte eine Nahtoderfahrung, dort war ich jedoch auf der Barke der Toten. Gre`thor habe ich aber nie erreicht. Wobei ich mittlerweile genug glorreiche Schlachten geführt habe, um mir einen Platz im Sto-vo-kor zu sichern.“ erklärte ich.
Kahless ächzte verächtlich. „Pfff Gre`thor, Fehl`lhr… bei Nachtoderfahrungen kann man fast alles sehen. Das bedeutet nichts. Aber ich mache Ihnen keinen Vorwurf. Sie sind ein Mensch, wieso sollten sie an das Sto-vo-kor glauben? Es gibt heutzutage schon genug Klingonen, die dies nicht mehr tun!“ Sein Ton wurde traurig.
„Sie können gehen, Patrice!“ sagte er und deutete auf den Ausgang. „Lassen Sie mir ein Fass Blutwein zukommen. Bis Kelvas ist es ein weiter Weg.“
Ich nickte und stand auf. Auf dem Weg zur Brücke dachte ich darüber nach, was er gesagt hatte. Ich hatte mich dieser Frage nie wirklich gestellt: Woran glaubte ich wirklich? Ich liebte die klingonische Kultur, genauso die Menschliche, aber glaubte ich auch an die tieferliegenden Inhalte? Ich war immer zu beschäftigt, um mich dies wirklich zu fragen.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

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Dienstag, 20. Oktober 2009, 21:26

-- Holodeck --

Andrea nahm den Bademantel und stellte sicher das er noch einen guten Blick auf sie werfen konnte bevor sie die Vorderseite um ihren Körper schloss. "Die Herausforderung...und die Gelegenheit. Je nachdem was sich ergibt." Dann sah sie ihn an und antwortete ruhig. "Wir Xenexianer haben keine 'Kampfkunst' oder wie Menschen es nennen. Wir kämpfen. Und wenn wir es tun kämpfen wir um zu gewinnen."
Langsam ging sie zum Ausgang des Holodecks und wandte sich dann nochmals um. "Allerdings wäre ein fähiger Trainingspartner durchaus eine Abwechslung." Sie legte den Kopf schief. "Da es zu Missverständnissen kommen würde wenn wir uns mit Waffen gegenüberstehen würde ich den unbewaffneten Kampf vorschlagen. Aber ich warne sie. Ich bin nicht gerade das was man eine faire Kämpferin nennen kann."

Michael_Paulson

unregistriert

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Dienstag, 20. Oktober 2009, 21:49

Paulson nickte.
"Ich werde mich darauf einstellen. Ich möchte sie aber auch warnen.Sie soltten auf meine Handkanten und Fingerknöchel aufpassen. Jede Spezies hat Punkte an ihrem Körper, die durch gezielte Schläge zu unheimlichen Schmerzen bis hin zur Beeinträchtigung der Sinneswahrnehmungen und der Körpermotorik führen können und ich bilde mir ein die Meisten zu kennen und auch treffen zu können.", Paulson grinste schief,"So, ich glaube wir haben uns beide genug vorgewarnt. Wann würde es ihnen denn am besten passen? Gleich die nächste Einheit? Die wäre noch heute. Ich habe im Moment mehr oder weniger nach Belieben Zeit, wie sie sich denken können.Es ist ihre Entscheidung."

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Dienstag, 20. Oktober 2009, 21:55

Andrea lachte leise auf. "Ich habe gleich Bereitschaft im Haupthangar. Morgen wäre daher besser geeignet. Ich würde ja vorschlagen um meinen üblichen Einsatz zu kämpfen aber..." sie lächelte dreckig. "Ich bezweifle das 'Wer gewinnt ist oben' für sie von Interesse ist."
Dann trat sie aus dem Holodeck und wandte sich in richtung ihres Quartiers. Als sie den Turbolift erreichte verfluchte sie den letzten Satz. Herumspielen und Provozieren war eine Sache, aber wenn man es übertrieb verlor es seine Wirkung. Nun, sie hatte bis zum nächsten Tag um sich die passende Psychologische Kriegsführung zu überlegen.

Michael_Paulson

unregistriert

199

Dienstag, 20. Oktober 2009, 22:31

Paulson zog eine Augenbraue hoch.
Diese Xenianerin schien ihm doch verspielter als Anfangs gedacht. Aber er würde schon noch morgen sehen wie gut sie nun wirklich war.
Er kratzte sich am Kopf, stand noch einige Sekunden da und startete dann sein Trainingsprogramm. Etwas besseres hatte er eh nicht zu tun.

200

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 22:32

Andrea warf in der Frauenumkleide (inkl. nichtdefinierbare Geschlechter weiblichen Aussehens, Hermats, etc.) nochmals einen Blick in den Spiegel. Anstatt dem üblichen Oberteil und passender Hose aus einfachem Leder hatte sie sich für das Trainingsmatch gegen den Menschen für ein hautenges Oberteil und ebenso enge, kurze Hose aus schwarzen Kunstfasern entschieden. Der Replikator hatte diese exakt auf ihre Körpermaße angepasst. Einerseits sollte dies verhindern das Paulson die Möglichkeit sie an der Kleidung zu fassen zu bekommen, andererseits war der Gedanke da das ihre eindeutig erkennbaren Rundungen ihn zumindest eine Sekunde zögern liessen. Dieser Effekt wurde durch die Schutz-Cups im Oberteil noch verstärkt. Fingerlose Sparringshandschuhe hatte sie ebenfalls angezogen, ihre Finger wollte sie sich nicht brechen. Schienbein und Fußschützer komplettierten das Outfit.
Eine Sicherheitsoffizierin die aus dem Trainingsraum hereinkam musterte sie von oben bis unten und fragte lachen "Geht's in den Krieg?".
Andrea lachte nur als Erwiderung und überlegte das Paulson nicht wie jemand gewirkt hatte der nur redete. Eine der Grundlegenden Sachen die sie auf der Akademie gelernt hatte war der Wert von Schutzkleidung.
Auf Xenex hatte sie mehr als genug gesehen was passierte wenn ein 'freundlicher' Trainingskampf außer Kontrolle geriet und obwohl sie die Herausforderung genießen würde war kein Sinn darin sich gegenseitig jeden Knochen zu brechen, nicht das sie beide vermutlich dazu nicht vollkommen in der Lage wären.
Bevor sie hinausging band sie noch ihr langes Haar zusammen und trat dann hinaus.
Sie sah das Paulson noch nicht da war und trat langsam in eine ruhige Ecke. Die Pilotin setzte sich auf eine Bank und sah hinüber zu einer Vulkanierin die mit einer komisch aussehenden Stangenwaffe zu trainieren schien.

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