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241

Dienstag, 17. November 2009, 20:26

"Die Herkunft, die Wurzeln sind wichtig. Zumindest in meiner Kultur und daher kann ich verstehen, daß Du wissen willst, ob sie eine Verwandte ist." MaSvorra trank von seinem raktajino. "Du kannst mir alles erzählen, wenn Du willst oder nichts. Das liegt in Deinem Ermessen, Tre'al. Du wirst immer meine Loyalität und mein Leben haben. Egal was passiert."

Er griff zum nächsten Croissant. "Diese Daneri.. was sollte dagegen sprechen, sie in die Föderation aufzunehmen? Entsprechen sie nicht dem Idealtyp?"
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

Kahael

Alkoholvernichter, Paragraphenreiter und Blitzmerker

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242

Dienstag, 17. November 2009, 20:55

M's Griff war fest und ließ Kahael keine Chance zu reagieren, geschweige denn zur Flucht. Er bemühte sich viel lieber das ganze natürlich wirken zu lassen und nicht wie ein störriger Esel zu wirken der von seinem Herren hinterher gezogen wurden.
Die Reise endete im Holodeck, wo M ihn mehr oder minder sanft hinein stieß. Kahael verschränkte demonstrativ die Arme vor seiner Brust und schaute störrisch zu M: „Und nun?“, fragte er noch störrischer und hätte sich am liebsten an den Boden gekettet um seiner Weigerung den notwendigen Ausdruck zu verleihen. „Sie werden diesen Test hier und jetzt absolvieren, …“ „... und sabotieren...“ „... nein, bestehen. Hören sie auf sich wie ein kleines Kind zu benehmen das Angst vor dem Friseur hat.“ Kahael schien wenig beeindruckt. M hingegen schuf Tatsachen: „Computer, aktiviere Test Kahael 1.“ Die kahlen, metallischen Wände des Holodecks verschwanden umghend und wechselten in die Szenerie einer Schiffs-Brücke. Sie war kleiner als die der New Age und schien zu einem Schiff der Steamrunner oder Sabre Klasse zu gehören. Abgesehen von M und Kahael standen noch vier weitere Personen auf der kleinen Brücke. Kahael verdrehte die Augen, doch bevor er etwas sagen konnte, ergriff M das Wort: „Keine Widerrede, sie werden jetzt mit dem Test beginnen und glauben sie nicht dass sie mit ihren Kenntnissen auch nur irgendetwas drehen könnten. Das Holodeck wurde vom Computernetz der New Age isoliert, jegliche Eingaben werden ignoriert und automatisch durch den Computer auf ihre Authentizität hin mit einem Backup abgeglichen.
tbc
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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243

Dienstag, 17. November 2009, 23:52

M ließ Kahael nun erst recht keine Wahl. "Computer Programm beginnen." gab sie an und fügte hinzu "Stealth-Modus für Commander Marquez als Prüferin einstellen."
Nun war sie für Kahael nicht mehr sichtbar. Das Holodeck projizierte aus Kahaels Perspektive den Hintergrund von Marquez vor Marquez. Ihre Schritte, Atemgeräusche und Kleiderrascheln wurden künstlich eliminiert. In normalen Holodeckprogrammen war dies verboten, da auf diese Art auch Voyeurismus in allzu privaten Programmen möglich war. Technisch stellte dies aber kein Problem dar.
Kahael konnte nun nicht nachvollziehen, auf welche Aspekte M achtete und sie zudem nicht die ganze Zeit ansprechen. Erst jetzt blickte M auf ihr Padd in dem die genauen Prüfkriterien aufgelistet wurden. Interessiert hob sie die Augenbrauen, während um sie herum Kahael verärgert drein blickte, dass M verschwunden war und sich ansonsten das Leben auf der Brücke normal abspielte. Ein Fähnrich kam zu Kahael und reichte ihm ein Padd.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Kahael

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244

Mittwoch, 18. November 2009, 23:51

Recht stinkig stand Kahael auf seiner Brücke und starrte den Fähnrich an, der ihm ein Padd unter die Nase hielt. "Was soll ich damit?", fragte er wenig freundlich doch der Holo-Fähnrich ignorierte dies und antwortete: "Der aktuelle Statusbericht und das Missionsbriefing, Sir." Der Halb-Romulaner starrte einige Sekunden auf das Padd hinab und nahm es dem Mann anschließend aus der Hand. "So und nun verschwinde du Holo-Knilch.", brummte er und ließ sich in den Captains Chair fallen. Laut Padd befand er sich auf der USS Agamemnon, einem Schiff der Steamrunner Klasse. Immerhin etwas was ihm gefiel, er mochte diese kleinen Schiffe, schnell, wendig und wenn man sie beherrschte, brand gefährlich. So stimmte ihn die Schiffswahl immerhin etwas milder. Er scrollte auf dem Padd weiter um das Dossier kurz zu überfliegen, es war kurz und viel wenig kreativ aus. Die Agamemnon sollte einen kleinen Patroullien-Rundflug durch ein unruhiges Gebiet fliegen, was bedeutete das der eine oder andere Weltraumpirat um die Ecke schauen könnte, der eine oder andere Jem'hadar auftauchen konnte - welche aus politischen Gründen die Klingonen, Romulaner oder Cardassianer als Standard-Simulations-Feinde abgelöst hatten - oder ein raffgieriger Ferengi der sich um seine rechtmäßige Beute an einem Wrack betrofen fühlt. Es war das Übliche, dachte sich Kahael und lehnte sich entspannt zurück. Er hatte Zeit und wusste das M. ihn beobachten würde, so dachte er gar nicht daran sich zu beeilen.

Nach gut zwanzig Minuten rührte sich der Halb-Romulaner endlich und beugte sich langsam nach vorne. "Steuermann, machen sich mal etwas Dampf im Kessel, wird Zeit das wir unser Stahlross mal etwas Bewegung gönnen." "Sir?" Vom halbrunden Pult des Steuermanns blickte ihn ein merkwürdig aussehendes Wesen an. Sein Gesicht war schmal und von zahlreichen Hautlappen bedeckt. "Impulsgeschwindigkeit, Fähnrich. ... oder auch, Gas geben." "Natürlich, Sir. Impulsgeschwindigkeit. Kurs?" "Fliegen wir erstmal... ein wenig geradeaus." "Aye." Die Stimme des merkwürdig aussehenden Fähnrichs klang etwas verwundert über diesen wenig üblichen Befehl, der Holo-Alien hatte scheinbar einen exakteren Kurs erwartet.

Die Agamemnon flog langsam durch das Planetensystem, während Kahael das Schiff etwas erkundete. Er fragte sich ob er M. mit einem Trick überraschen sollte. Er kannte den Beobachtungsmodus, aber er wusste das sie sich wie er im selben Raum befand, nur getrennt durch einen rein optisch-technischen Trick, diesen zu umgehen, war für jeden halbwegs intelligenten Ingenieur kein Problem, sofern man wusste wie ein Holodeck genau funktionierte. Im Grunde brauchte er nur einen Anti-Grav-Schlitten vom Quartiermeister zu holen, einen dieser Wägelchen mit denen schwere Güter von A nach B transportiert werden konnten. Er brauchte sich nur auf einen solchen simulierten Schlitten zu stellen und weit genug zu springen, mit etwa Glück würde er die Wand erwischen und hinter die Mattscheibe gelangen. Er müsste dann nur die Wand entlang gehen, bis er in irgendeiner Ecke M. fand.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

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Patrice

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245

Donnerstag, 19. November 2009, 00:17

M lehnte sich an eine der Wände im Holodeck und beobachtete Kahael, der offensichtlich als erste Taktik die zu erwartende Trotzreaktion zeigte. Dies war mehr als vorhersehbar gewesen und war daher auch kein Prüfungskriterium. Wie Kahael schon selber gesagt hatte, war er sich der Prüfungssituation bewusst und handelte daher anders, als er es normalerweise tun würde. Insofern würde die ganze Geschichte erst richtig los gehen, wenn Kahael nicht mehr die ganze Zeit darüber nachdachte, dass er in einer Simulation war.
Bis dies geschehen war, notierte sich M nur alle paar Minuten etwas und las ansonsten einen Roman, den Kathy ihr empfohlen hatte.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Kahael

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246

Donnerstag, 19. November 2009, 12:08

Nach seinem Rundgang, stand Kahael wieder auf der Brücke der Agamemnon und wandelte von Station zu Station, schaute den dortigen Holo-Offizieren schweigsam über die Schulter und grinste sie immer wieder an. "Sir, ein Schiff ohne offizielle Kennung ist soeben unter Warp gegangen." Kahael schwieg und ging langsam zu seinem Platz hinüber. "Soll ich auf Abfangkurs gehen?", fragte der Steuermann, wobei seine Gesichtslappen rythmisch wackelten. "Nein." "Sir, darf ich sie daran erinnern das wir einen Patroullienbefehl haben. Dieser beinhaltet, dass wir jeglichen ungewöhnlichen Vorkommnissen nachgehen.", sagte eine vulkanische Frau, die rechts hinter ihm saß und die Sicherheitsoffizierin darstellte. "Wollen SIE sich hier hinsetzen?" erwiederte Kahael und blickte die Frau nur kurz, aber dafür umso schärfer an. "Nein, sie haben das Kommando, Sir. Ich weise sie jedoch nur auf unseren ausdrücklichen Befehl hin." "Und ich gab den Befehl, das Schiff nicht abzufangen. Wie ich meine Befehle ausführe, überlassen sie mir." Er wandte sich wieder an den Steuermann: "Fähnrich, Schleichfahrt." "Sir?" Herrgott, wer hat dieses Programm entworfen?", dachte Kahael für einen Moment und erklärte dann erneut seinen Befehl: "Schleichfahrt, ein Begriff auf der maritimen Seefahrt der Erde, man verwendete ihn auf U-Booten und bedeutete das man möglichst wenig Lärm erzeugte, um nicht vom feindlichen Sonar geortet werden zu können oder um zumindest die Wahrscheinlichkeit zu minimieren. Wir tun das Gleiche, nur auf andere Weise. Wir senken unseren Energieoutput auf ein Minimum. Alle nicht benötigten Systeme werden daher auf Standby geschaltet. Die Außenbeleuchtung wird ebenfalls deaktiviert. Zusätzlich stoßen wir mit Thoron angereicherten ionisierten Wasserstoff aus, das stört die Sensoren unserer Freunde dort draußen erheblich. Bei der geringen Größe der Agamemnon wirkt das alles wie eine Tarnvorrichtung. Sie sollten mal meinen Blog lesen, ich schreibe regelmäßig über kreative Zweckentfremdung." Ohne weitere Worte wandte sich der Fähnrich wieder seiner Konsole zu und setzte die Befehle entsprechend um, wenig später quäkte eine Stimme aus der Kommunikation: "Wer zum Geier hat befohlen die Energie abzudrehen und Thoron mit ionisiertem Wasserstoff abzulassen?" "Ich,..." brumfte Kahael zurück, "... derjenige der das Kommando über dieses schöne Schiff hat. Und wer sind sie?" "Ltd. Commander Leahak, derjenige der das Kommando über den ebenso schönen Maschinenraum hat." "Freut mich und nun halten sie die Klappe. Brücke Ende." Kahael runzelte die Stirn, als er über den Namen nachdachte, doch wischte den Gedanken beiseite und schaute lieber auf den Hauptschirm der nun ein kleines Schiff zeigte das langsam größer wurde. Es wirkte kaum bedrohlich, doch handelte es sich eindeutig um ein Schiff des Syndikates. Er kannte die Standard Templates die in den Simulationen verwendet wurden nur zu gut. "Ein Schiff des Syndikates?", fragte er dennoch in Richtung der Vulkanierin, er wollte einfach nur eine kurze Bestätigung für das Holo-Prorokoll. "Positiv, Sir. Es ist als leichter Kreuzer klassifiziert. Ich registriere vier Bug-Launcher, einen weiteren am Heck. Sechs Disruptoren, vier davon in einem 180 Grad Bogen, zwei an einem Schwenkturm."

Langsam schlich sich die in angereichertem Wasserstoff eingehüllte Agamemnon an das Orion-Schiff herran, immerhin daran hatte Kahael seinen Spaß und freute sich schon darauf das Ziel in einem regeltechten Fang-Spiel zu zerlegen. "30 Sekunden bis Feuerreichweite." "Reaktionen?" "Negativ." "Gut, sobald wir in Reichweite sind, rufen sie es. "Aye."
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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247

Donnerstag, 19. November 2009, 12:45

Endlich kam etwas Action auf, auch wenn M zugeben musste, dass Starfleet Kahael zunächst wenig Grund gab, die Szenerie als etwas anderes als eine Standardsimulation zu betrachten. Die Patrouille war das Standardszenario der Standardszenarien. Inklusive des einwarpenden Schiffes, das früher klingonisch oder romulanisch gewesen war. Diesmal war es ein Schiff des Orion Syndikates.
Als Kahael mit dem Chefingenieur sprach, notierte sie sich einige Minuten etwas und blickte dann wieder auf. Eben dieser Chefingenieur trat nachdem Kahael seine Anweisungen an den Steuermann und den Sicherheitsoffizier gemacht hatte wutschnaubend aus dem Turbolift und baute sich vor dem "Captain" auf.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

248

Sonntag, 22. November 2009, 22:48

-- Krankenstation --

Ich schenkte ihm ein warmes lächeln. "Und du das meine, ar'hea.", erwiderte ich und strich dabei über den Bart. "Was die Daneri angeht, sieh dir die Mitgliedsvölker der Föderation an. Nichteinmal die pazifistischen Vulkanier sind so von Natur friedfertig und ihre Kultur des absoluten Konsens der schon an ein Kollektiv grenzt wäre auch einzigartig. Jetzt wirf so ein Volk in eine Gruppe Völker voller Individuen. Allein der Prozess einer Entscheidungsfindung und dann das Erlebnis das selbst dann niemals alle einer Meinung wären, wäre sicher ein Kulturschock für dieses Volk. Zumindest wäre es wahrscheinlich, aber das einzuschätzen sind wir hier."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

Kahael

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249

Montag, 23. November 2009, 17:41

Ein stummer Blick des Steuermanns verriet Kahael das sein Schiff in Reichweite war, just als er weitere Befehle geben wollte, donnerte ein Offizier auf die Brücke, stellte sich in Kahaels Sichtfeld und verschränkte die Arme vor der Brust. Es war ein Mensch, die Haare waren wuselig, anhand Uniform und der leicht verschmutzten Hände erkannte er sofort das es sich um den Chefingenieur handelt musste mit dem er soeben noch über Bordfunk gesprochen hatte. "Steht der Maschinenraum unter Wasser oder warum sind sie hier?", fragte Kahael den vor Wut schnaubenden Mann und blickte ihn weiterhin sitzend an. "Nein, der Maschinenraum ist in bester Ordnung. Ich bin wegen Ihnen hier. Was fällt ihnen ein einfach Wasserstoff und Thoron abzulassen?" "Das gleiche was mir einfällt, wenn ich einen Fahren lasse, ein guter Grund. Und nun schieben sie ihr Figürchen bitte aus meinem Sichtfeld. Ihre Station ist dort drüben und nicht vor meiner Nase."

tbc
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250

Dienstag, 24. November 2009, 23:52

Nachdem sich der Ingenieur murrend zu seiner Station bewegte, hatte Kahael wieder freie Sicht. Der Steuermann war so weitsichtig gewesen, das Schiff erheblich zu verlangsamen, so das der Abstand zwischen der Agamemnon und dem Syndikat-Schiff nicht zu gering wurde. "Wir sind in Reichweite", meldete dieser dann und wartete auf eine Bestätigung einen Kanal zu öffnen. Der Halb-Romulaner nickte leicht als Bestätigung, ein leichtes Piepsen signalisierte die offene Verbindung. "Guten Tag die Herren. Meine Name ist Commander Kahael und ich kommandiere ein wunderschönes Schiff namens Agamemnon, dass in diesem Moment 4 richtig scharfe Sprengköpfe auf ihr Schiff anvisiert hat sowie innerhalb weniger Sekunden 13.000 Terrawatt an purer Phaserenergie auf ihr Schiff niederregnen lassen könnte. Aufgrund der Tatsache, dass sie dieses System in unerlaubter Weise ohne Subraumkennung durchqueren, muss ich davon ausgehen das sie keine guten Absichten haben und etwas vor mir verstecken wollen. Um erhebliche Schäden an ihrem Schiff zu vermeiden, stoppen sie bitte umgehend sämtliche Maschinen. Deaktivieren alle offensiv und defensivsysteme und begrüßen anschlißend auf freundlliche Weise einige meiner Sicherheitsoffiziere an Bord. Ansonsten wird es meiner vulkanischen Sicherheitsoffizierin eine faszinierende Freude sein, ihr Schiff auf logische Weise in handgerechte Stücke zu zerlegen." Kahael wartete gespannt einige Sekunden, vielleicht brauchte der Computer etwas länger um sich auf diese eher unübliche Ankündigung einzustellen. "Keine Reaktion, Sir.", berichtete die Vulkanierin und Kahael hatte dies sehnsüchtig erhofft. Auf dem Schirm erkannte er auch sogleich wie sein Gegner rabiat den Kurs änderte und dabei der Agamemnon das Heck regelrecht zudrehte. "Feuer!" Das Schiff der Steamrunner Klasse brach aus seiner Wolke aus ionisiertem Wasserstoff aus und spuckte zwei Wellen Torpedos auf ihren Feind herab. Die glühenden Kugeln rasten aus ihren Launcher-Öffnungen unterhalb des Bugs, gefolgt von zwei weiteren, aus dem schnellen Rapid-Launcher. Dann kippte die Agamemnon nach unten und brachte ihre oberen Phaserbogen in Stellung. Die Strahlen drückten ihre Spitzen in die Hülle des feindlichen Schiffes. Drei brennende Löcher flackerten auf, ein weiterer Strahl drang aus dem nun aufsteigenden Sternenflottenschiff auf die Hülle und sprengte weitere Platten der Durastahlpanzerung heraus. Mit einem solch nahen Gegner hatte der Kommandant des Orion-Schiffes nicht gerechnet. Verzweifelt wendete er das Schiff der Agamemnon entgegen um seine hauptsächlich gen Bug gerichteten Waffen in Position zu bringen und so das Feuer zu erwiedern. Die agile Agamemnon jedoch rollte sich geschickt durch das Disruptorfeuer, ein Manöver das Kahael liebte. Es war nicht nur toll anzusehen, wie das feindliche Feuer dicht an der Hülle vorbeipreschte, aber dennoch immer sein Ziel verfehlte, sondern er liebte die Wendigkeit dieser Schiffe die es ermöglichte dicht an den Feind heranzukommen. Die meisten Kommandanten dieser kleinen Schiffe zögerten vor solchen Manövern, waren sich doch ebenso gefährlich, wie sie effektiv waren.

Kahael gab vergnügt einen Befehl nach dem anderen, seine Manöver wurden immer ausgefallener und riskanter. Die Agamemnon musste so einige unnötige Treffer hinnehmen, doch Kahael schien keinen Gedanken daran zu verlieren und kreiste immer enger um den doppelt so starken Gegner. Der Holo-Steuermann hatte sichtbare Probleme das Schiff bei den von Kahael befohlenen Geschwindigkeiten zu steuern. Hinter ihm murrten die Vulkanierin und der Chefingenieur um die Wette. Für die Beschwerden des Ingenieurs hatte Kahael vollstes verständnis, die Vulkanierin ignorierte er mehr oder weniger. Sie gab seiner Ansicht wenig nützliches von sich.
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Patrice

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251

Mittwoch, 25. November 2009, 23:25

M beobachtete die wirren, aber nicht sinnlosen Manöver, die Kahael befehligte und die dem übermächtig scheinenden Gegner immer mehr zuzusetzen schienen. Es dauerte nicht lange, bis der Sicherheitschef vermeldete, dass der Gegner kampfunfähig war. Gleichzeit explodierte über dem Chefingenieur Leahak eine Leitung und entließ leicht entflammbare Gase in die Umluft, die Leahak schnell versiegelte. Er war stockwütend und als eine weitere Leitung explodierte, nahm er seinen Bürostuhl, wuchtete ihn hoch und warf ihn wütend über seine Konsole in Richtung des Captain' s Chair. Dieser konnte zwar ausweichen, jedoch war es eine bemerkenswert aggressive Tat.
"Wenn mich einer braucht, ich bin im Maschinenraum, den Mist aufräumen, den Sie hier veranstaltet haben!" ätzte Leahak weiter und verließ die Brücke umgehend.
M sah zu Kahael und war gespannt, wie dieser reagierte. Denn immerhin musste er auch entscheiden, was er mit dem gestrandeten Schiff der Orioner zu tun gedachte.
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Kahael

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252

Mittwoch, 25. November 2009, 23:34

Mit aufgerissenen Augen schaute Kahael dem Chefingenieur hinterher bis sich die Türen des Liftes hinter diesem schlossen. Sein Blick wanderte anschließend zu dem Stuhl der nur einige Meter von ihm entfernt auf dem Boden gekracht war, dann zu der Holo-Vulkanierin, die sich aber auch nur mit einer angehobenen Augenbraue zu helfen wusste. Der Halb-Romulaner setzte sich wieder hin und kümmerte sich lieber zuerst um die Orioner, die, unfähig zu jeglicher Maßnahme, vor seinem Schiff lagen. "Rufen sie das Schiff, vielleicht sind die ja nun etwas kooperativer und laden uns ein.", befahl er und wandte sich dann an die Vulkanierin: "Sie führen das Außenteam. Sorgen sie dafür das die Crew des Schiffes säuberlich Sortiert darauf wartet inhaftiert zu werden. Meinetwegen lesen sie auch ihre Rechte vor,... ich kümmere mich mal um unseren Stühlewerfer." Er hörte noch das obligatorische "Aye.", als sich die Türen des Liftes schlossen und er sich auf den Weg zum Maschinenraum machte.

tbc.
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253

Sonntag, 29. November 2009, 13:23

Kahael stürmte wie eine Horde Elefanten in den Maschinenraum und brüllte: "LEAHAK!" Er blieb vor dem Schott stehen und schaute sich in dem eher kleinen Raum um. Sofort herrschte Schweigen im Raum, nur unterbrochen von dem pulsierenden Schlagen des Warpkerns. Jeder im Raum blickte zu Kahael der mit verschränkten Armen auf eine Antwort seines Ingenieurs wartete. "WAS?", tönte es zurück und Leahak kam aus einem kleinen Nebenraum hervor. "Mitkommen!", befahl Kahael in einem Ton der unmissverständlich keine Wiederworte duldete. "Warum?", fragte der Ingenieur und blieb mit ebenfalls verschränkten Armen vor seinem Büro stehen. Kahael reichte es, er ging auf den Mann zu, schob ihn in sein Büro und drückte ihn gegen die Rückwand. Am liebsten hätte er sein Messer gezogen, doch er verzichtete. "Trauen sie sich DAS noch einmal, dann laufen sie nackt quer durch das Schiff zur Luftschleuse, wo ich sie anschließend eigenhändig von Bord werfen werde. Haben sie mich verstanden?" Lea..." Kahael stockte, er kniff die Augen zusammen. Langsam schwand der Druck aus seinem Arm und Leahak rutschte langsam zurück auf die Füße. Kahael wandte sich von ihm ab: "M. was für eine beschissene Simulation soll das sein? Ich hoch zwei?"
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254

Sonntag, 29. November 2009, 14:47

M hatte Mühe, Kahael bei seinem Wutmarsch zu folgen, bis sie sich daran erinnerte, dass dies gar nicht notwendig war und sie einfach stehen blieb und hinter Kahael her durch den Raum schwebte. Es war eine interessante optische Erfahrung, die die Sinne etwas verwirrte und so aussah, als würde der Raum sich von ihr weg bewegen. Andererseits machte es Spaß.
Weniger Spaß machte ihr, dass Kahael nach kurzem Dialog den Chefingenieur an die Wand drückte und bedrohte. Zwar für Kahaels Verhältnisse in harmlosem Ton, jedoch dennoch heftig. Dabei schien er eine Art Heureka-Moment zu haben und ließ den Ingenieur wieder sinken. Nachdem er M ansprach und die Aufgabe erkannt hatte, gab es keinen Grund, die Mission weiter zu führen. Es gab aber genug Datenmaterial, wie sie fand.
"Computer Programm beenden." sagte sie und stand nun leicht hinter Kahael, der sich irritiert umdrehte.
"Sie haben es erraten. Die Simulation sollte sie mit einem ähnlichen Charakter wie Ihnen selber auseinandersetzen. Der Kampf gegen die Orion gehörte nur zur Ablenkung und ging nicht in die Bewertung ein. Wie mir scheint, würden Sie selber einen Chefingenieur wie Kahael an die Wand drücken und nackt durch die Korridore laufen lassen. Das merke ich mir für' s nächste mal." grinste sie zum Schluss, nachdem sie zuvor sachlich die Simulation erklärt hatte.
"Ich habe meine Kommentare untergebracht. Captain Neireh muss entscheiden, ob sie angesichts ihrer Leistung befördert werden, oder den Test wiederholen müssen- natürlich mit einem neuen Szenario." ergänzte sie dann. Optimistisch war sie nicht. Es gehörte nicht gerade ins Sternenflottenregularium, Untergebene an die Wand zu quetschen. Selbst wenn diese Fehlverhalten an den Tag gebracht hatten. Aber selbst wenn Kahael den Test nicht bestanden hatte, war es für ihn vielleicht eine interessante Gelegenheit, sein eigenes Verhalten mal durch fremde Augen zu sehen. Auch wenn er dies gleich in seiner Antwort sicher nicht so ausdrücken würde.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Kahael

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255

Sonntag, 29. November 2009, 18:53

Kahael schaute M. für einige Sekunden schweigend an. "Was für ein blöder Test!", sagte er nur und ging an M. vorbei zum Ausgang. Im Türrahmen blieb er stehen und drehte sich zu ihr um: "Ich sagte ihnen ja bereits, das Ergebnis ist mir herzlich egal. Es ist nur eine schlechte Nachbildung der Realität. Wenn sie wirklich wissen wollen ob ich ein gutes Kommando führen kann oder diesem Rang angemessen handeln kann, dann fragen sie in meiner Abteilung nach. Dort bekommen sie wenigstens ein gutes Abbild der Realität geliefert und nicht so etwas hier." Dann verschwand er.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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256

Sonntag, 29. November 2009, 20:45

- Krankenstation -

Nachdenklich lehnte MaSvorra sich nach hinten. "Da könntest Du wohl recht haben." Die letzten Bissen verschwanden und wurden hinuntergespült. "Wann ist denn das nächste Treffen?" Er war immer noch nicht ganz schlüssig, was er von dem Volk und seiner Anwesenheit bei deren Beurteilung halten sollte. Es war einfach etwas weit seinen bisherigen Erfahrungskonzepten was die Daneri so trieben.

Er sah zu dem inzwischen leeren Tisch mit den leeren Tassen. ... und weiter geht's. dachte er.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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Patrice

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257

Sonntag, 29. November 2009, 21:32

IKS Vor'nak (7 Tage nach dem Holodeckbesuch von M und Kahael)

Persönliches Logbuch, Sternzeit 62344.4, Captain Patrice, Sohn von Jean, Mitglied im Haus des K´Tom.

Es ist jetzt 2 Wochen her, dass ich Captain geworden bin. Es war echt eine großartige Zeit. Wir tranken, wir machten Manöver und duellierten mit dem bat'leth. Bu`Kar hat bisher keine weiteren Anstalten gemacht, mich loszuwerden. Ehrlich gesagt, bin ich fast etwas enttäuscht.
Wir werden heute auf der IKS Kor mit seinem Captain speisen, nachdem wir zuvor gemeinsam ein Manöver durchgeführt hatten. Insgesamt nichts Ungewöhnliches.

Logbuch Ende

Ich trat auf die Transporterplattform. Neben mir stand Koloth, den ich auserwählt hatte, mich zu begleiten.
„HIjol!“ befahl ich und der Ingenieur begann den Transport.

Auf der IKS Kor kratzte sich der zuständige Transporteroffizier Sekunden später verwundert am Kopf. „Hier stimmt etwas nicht, Captain.“ sagte er ratlos. „Ich verliere das Signal.“
So etwas hatte er noch nie gesehen. Der Captain blickte ihm über die Schulter. „Kompensieren!“
Der Transporteroffizier schob in leichter Panik mehrere Regler hin und her und leitete jede verfügbare Energie um, die er erübrigen konnte. „Die Signale werden immer schwächer… Ich hab ein Signal verloren.“ sagte er dann wütend, als er kurz darauf aus Versehen in der Hektik mit dem Handballen an einen Schaltregler kam. „Ah nein, da ist es wieder.“ stellte er erleichtert fest.
„Ich habe nur einen Versuch. Leite Transport ein.“

Im Transporterstrahl herrschte eine merkwürdige Stille. Es dauerte eine ungewohnte Ewigkeit, bis ich endlich materialisierte. Als ich auf der IKS Kor eintraf, dauerte es noch umso länger, bis sich das Signal wieder voll hergestellt hatte.
„Na endlich! Warum hat das so lange gedauert?“ sagte ich, hörte dabei aber ein merkwürdiges Echo. Der Captain und der Transporteroffizier blickten mich vollkommen verblüfft an.
Ich fragte mich wieso und blickte zu Koloth, ob der wusste, was los war. Ich kriegte fast einen Herzinfarkt, als ich etwas Unmögliches sah. Da stand nicht Koloth.
Da stand ich.

Der Captain schlug mit dem Handrücken dem Transporteroffizier ins Gesicht. „Was hast du gemacht, du tlhIlwI'?“ brüllte er.
Ich blickte noch immer sprachlos zu dem anderen Patel neben mir.
„Ich weiß nicht…. als ich das eine Signal verloren habe, muss ich zufällig das andere verdoppelt haben.“ antwortete dieser.
„Was ist mit Koloth?“ fragte der andere Patel, der vor mir die Sprache wieder gefunden zu haben schien.
„Ich habe sein Signal verloren. Er ist tot.“ sagte der Ingenieur.
„Kein sehr ehrenvoller Tod.“ stellte ich fest und blickte mein Gegenüber an. Es war unfassbar, was hier geschehen war und die ganze Tragweite war mir bei Weitem noch nicht bewusst.
Der Captain der Kor entschied sich für klingonischen Humor. „Na dann herzlich willkommen, die Captains an Bord der IKS Kor!“ rief er lachend. Der Ingenieur lachte nach kurzer Zeit mit.
Der andere Patel trat an die Seite des Ingenieurs und überprüfte die Anzeigen. Ich beschloss, dasselbe zu tun.
Zum ersten Mal sprachen wir direkt zueinander. „Ich werd das schon hinkriegen…“ zischte er zu mir herüber.
„Ich weiß… Patrice.“ sagte ich und sah ihm dennoch auf die Finger.
„Hier stimmt was nicht.“ sagte er und deutete auf eine Sequenz im Musterpuffer, die mir ebenfalls aufgefallen war. Natürlich, wir waren anscheinend identisch.
Ich öffnete einen Kommkanal zur Vor’nak. „Captain Patrice an IKS Vornak. Übertragen Sie uns die Transporterdaten vom letzten Beamvorgang. Und schicken Sie uns eine Fähre. So schnell werd ich nicht mehr beamen.“ sagte ich durch den Kanal.
„Wer von uns ist jetzt Captain?“ fragte der andere Patel, da er sich über keinerlei Vorschrift im Klaren war, wie in so einem Fall zu handeln wäre. „Wir beide?“ antwortete ich unwissend.
„Wir sollten zu ´nem Doktor gehen.“ stellte er dann fest. „Auf der Voyager gab es mal einen Fall, bei dem was ähnliches passiert ist. Nicht dass wir zwei gleich umkippen, weil jedem von uns wichtige Organe fehlen.“, sagte er.
„Ich erinnere mich an den Fall. Da haben keine Organe gefehlt.“ sagte ich.
„Wir haben keine Krankenstation. Nur eine Sanitäterzelle.“ merkte der Captain an.
Ich blickte zu Patel. „Wir sind nur wenige Stunden vom Föderationsgebiet und der New Age entfernt. Wir würden es denke ich beide vorziehen, auf der New Age untersucht zu werden.“ sagte ich angesichts der beklagenswerten Behandlung, die ich/wir nach dem Kampf gegen Bu’Kar erhalten hatte/hatten.
„Ich denke in diesem Fall kann ich da mal ne Ausnahme machen.“ sagte der Captain augenzwinkernd. „Ich denke, ihr beiden habt euch ne Menge zu erzählen.“ lachte er dann und verließ den Raum.
Die Daten kamen rein. Patel und ich mussten nur wenige Sekunden die Daten ansehen, um zu wissen, was passiert war. Die meisten Klingonen hätten es vermutlich nie gemerkt. Aber ich hatte mir einiges bei Kahael abgeguckt. „Sabotage!“ flüsterte Patel.
Ich sah ihn an. „Bu`Kar!“ antwortete ich auf seine Gedanken.
„Dieser ehrlose Bastard! Hat nicht mal den Mumm, mich im direkten Kampf umzubringen.“ fauchte Patel. Er hatte Recht. Bu`Kar hatte einen schweren Fehler begangen.

USS New Age Sternzeit 62344.5

M saß gelangweilt auf der Brücke, als der Sicherheitsoffizier verblüfft schnappatmete. Das war nie ein gutes Zeichen!
„Was gibt es?“ fragte sie und stand auf.
„2 klingonische Kriegsschiffe haben soeben vor der Raumstation enttarnt.“, sagte dieser.
Was???“ entfuhr es M, während bereits unbefohlen der rote Alarm aufheulte.
„Wir werden gerufen. Es ist die IKS Kor. Sie melden einen medizinischen Notfall.“ sagte der Sicherheitsoffizier. M hatte sich nun genug gefangen, als dass sie erkannte, welche Schiffe sich dort vor ihnen befanden. Das andere Schiff war das Schiff von Patrice. Die IKS Vor’nak.
„Einen Menschen?“ fragte sie böses ahnend.
„Aye, Commander.“ entgegnete der Sicherheitsoffizier.
„Schilde runter. Alarmieren Sie die Krankenstation!“ sagte M und eilte bereits zum Turbolift. Etwas furchtbares musste passiert sein! „Captain Neireh auf die Brücke!“ kommandierte sie noch, bevor sich der Lift schloss.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

258

Montag, 30. November 2009, 01:21

Sternzeit 62344.4 - Wissenschaftsabteilung, Tertiäres Computerlabor

T'Sir betrat das Labor schnellen Schrittes, ein PADD mit einem Bericht der Xenobiologischen Abteilung in die passend großen Taschen ihres Laborkittels schiebend, und trat von hinten an einen jungen Menschen an einer Konsole heran und fragte direkt drauflos "Mister Atkins? Ist die Simulationsserie abgeschlossen?"
Der angesprochene Junior Lieutenant fuhr herum und schaute zu ihr hoch, stockte und nickte dann.
"Ja, Lieutenant. Wir konnten eine ausreichende Übereinstimmung zwischen der Originalen Simulationsserie und der Serie mit den Anmerkungen Commander Kahaels gewinnen und vergleiche zwischen beiden Variationen ziehen." Die Vulkanierin neigte zustimmend den Kopf und er fuhr fort "Wir können nun das Praktische Experiment sowohl unter den Bedingungen des Schiff, sowieso unter Simulation einer Standard Sternenflotten Umgebung durchführen. Dies wird den Praktischen Aufwand zwar verdoppeln, aber ein klareres Ergebnis liefern." schloss er ab und reichte der Vulkanierin das PADD mit seinem Bericht.
Sie überflog diesen, nickte erneut und steckte ihn ebenfalls in den Kittel. "Ausgezeichnet Ensign, sie scheinen ein Händchen für die Durchführung von Computersimulationen dieser Art zu haben, ich werde dies entsprechend vermerken." Die Wissenschaftlerin bemerkte das Atkins immer noch zu ihr hochschaute.
"Gibt es noch etwas?" fragte sie, ihre Augenbraue hochgezogen. Der Mensch errötete leicht bevor er antwortete. "Lieutenant, die Frage mag vielleicht sonderbar klingen..." "Keine begründete Frage ist es nicht wert gefragt zu werden, die Art wie sie 'klingt' dabei in Betracht zu ziehen ist unlogisch." schnitt die Vulkanierin ihm das Wort ab. "Fragen sie, und ich werde Antworten sofern es im Bereich meines Wissens liegt und weder Privatsphäre noch Sicherheitsbedenken verletzt." erklärte sie und schaute fragend zu ihm runter. Atkins schaute verlegen zur Seite und überwand sich dann schließlich. "Lieutenant, wieso tragen sie eine Brille?"
T'Sir hob nun beide Augenbrauen in einem Ausdruck Vulkanischer Resignation. Sie hob eine Hand zum Gesicht und streifte das Konstrukt von ihrer Nase und reichte es Atkins. "Dies ist keine 'Brille' im klassischen Terranischen Sinne. Meine Augen sind voll funktionsfähig und benötigen keine Sehhilfe." Der Ensign studierte die Brille und bemerkte einige Schaltkreise in der Fassung. T'Sir nickte nur bestätigend. "Einer meiner Kollegen im Daystrom Institut benutzte zur Materialanalyse und zur Erweiterung seines visuellen Spektrums einen von ihm modifizierten VISOR, eine Idee die schnell Anklang in unserer Abteilung fand, da sie es ermöglichte Dinge zu bemerken und zu beobachten die normalerweise einen Scanner nötig gemacht hätten."
Die Vulkanierin nahm das Gestell wieder entgegen, klappte es zusammen und steckte es ebenfalls in den Kittel. "Nun war der Anblick einer Gruppe Wissenschaftler mit VISORen allerdings logischerweise befremdlich, was dazu führte das unser Abteilungsleiter einen Bekannten beim Ingenieurskorps fragte ob es nicht möglich sei eine 'freundlichere' Variante zu entwickeln. Diese 'Brille' verfügt über die selben Optischen Fähigkeiten, ist allerdings weniger...'bedrohlich' wenn sie mir folgen möchten. Das Gerät hat sch als nützlich erwiesen daher ist es nur Logisch sie weiter zu verwenden. Leider ist es noch nicht möglich das selbe in die Form einer einfachen Kontaktlinse zu bringen. Ist ihre Frage damit beantwortet?"
Atkins bejahte und packte seine PADD's zusammen. "Ich nehme an sie wollen während des Praktischen Experimentes zugegen sein? Ich sehe sie als Teil des Projektes, daher wäre dies durchaus verständlich." "Das wäre wunderbar, Ma'am." "Wie sie wünschen, ich werde ihnen mitteilen wann wir beginnen, nachdem ich nun mit der Brücke einen Zeitplan ausmachen werde."
T'Sir wandte sich ab und verlies das Labor in Richtung Turbolift. Als sie das Gewicht der 'Brille' in der Brusttasche spürte kam ihr erneut der Gedanke das sie sich vermutlich darauf verzichtet hätte hätte ihr jemand vorher den irdischen begriff der 'Meganekko' vermittelt. Als sie zur Brücke hochfuhr begann sie bereits den Bericht für die Wissenschaftsabteilung der Sternenflotte zu schreiben, und lobte dabei namentlich Atkins für seine Hilfe.
Als sich die Turbolifttüren öffneten trat sie auf die Brücke und sah sich nach dem Diensthabenden Offizier um.

259

Montag, 30. November 2009, 19:33

- Krankenstation -

MaSvorra wurde durch den Alarm aufgeschreckt, noch dazu mit der Alarmierung der Krankenstation. Mit gesenkten Augenbrauen lief er aus seinem Büro und Irina erschien kaum eine Sekunde später neben ihm. "Was ist los?" fragte sie. "Keine Ahnung." brummte er und in dem Moment materialisierten sich zwei LtCmdr. Patel vor ihnen.

Irinas Kiefer klappte nach unten, während MaSvorras Mine noch düsterer wurde. "LtCmdr. Patel?" fragte Irina und blickte von links nach rechts. "Das ist kein guter Scherz." knurrte er mehr als daß er sprach. Mit einer Handgelenksbewegung ließ er den medizinischen Tricorder aufklappen und begann mit einem Scan, immer noch mißtrauisch, was da gerade vor sich ging. "Was ist passoert, LtCmdr.?" fragte Irina, verwirrt, wen der beiden sie nun ansprechen sollte.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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260

Montag, 30. November 2009, 19:39

Wir rematerialisierten in der Krankenstation der New Age. Zuvor waren wir sichergegangen, dass der Transporter der IKS Kor anständig funktionierte.
Die Reaktion der Krankenstationsbesatzung war erwartungsgemäß sehr überrascht. Aber darauf waren wir vorbereitet.
"Was ist passiert, LtCmdr.?" fragte die Schwester Irina.
"Zunächst einmal heißt es jetzt, Commander Patel. Ich habe mir die Beförderung mehr als verdient, nach diesen 3 Wochen." sagte der andere Patel.
Ich sah etwas sauer zu ihm rüber. "Ich glaub das interessiert sie jetzt weniger, Patrice." entgegnete ich und sah zu dem Doktor. "Ein Klingone hatte vor, mich hinterlinks umzubringen, indem er den Transporter manipulierte. Ich bin zusammen mit einem anderen Klingonen zur IKS Kor gebeamt. Durch die Manipulation ging etwas schief und der Technikoffizier der Kor hat meine Musterpuffer über die biologische Masse sowohl des Klingonens als auch über meine gelegt. Somit gibt es mich jetzt wohl zweimal." erklärte ich und hoffte, der Klingone vor mir verstand, was ich meinte.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

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