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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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161

Sonntag, 4. Oktober 2009, 22:52

Identitätskrise

Sie lächelte und schüttelte den Kopf. "Nein danke. Ich bin auch so schon aufgedreht genug, Doktor." erklärte sie und musterte den Arzt, der scheinbar keine Anstalten sah, den Grund seiner guten Laune zu erklären. Nun gut, sie hatte auch nicht mit Smalltalk gerechnet und konnte sowieso viel schlechter mit Klingonen umgehen, als Patrice.
"Doktor, ich würde Sie darum bitten, dass das folgende Gespräch zunächst einmal unter uns bleibt. Ich möchte den Captain zur gegebenen Zeit selber informieren." sagte sie und blickte den Mann ernst an.
Dann fuhr sie fort. "Doktor, mein Mann und ich, wir haben uns entschlossen, dass wir versuchen wollen ein Kind zu bekommen. Nun bin ich bereits 45 Jahre alt und habe noch nie zuvor versucht schwanger zu werden. Daher würde ich gerne eine medizinische Untersuchung durchführen, um sicher zu gehen, dass ich auch fruchtbar bin. Ich war zwar zur Einstandsuntersuchung hier, aber diese prüft sicherlich nur die Dienstfähigkeit ab und nicht, ob alle Crewwomen in der Lage sind, schwanger zu werden." erklärte sie lächelnd, aber auch ein wenig peinlich berührt. "Patrice und ich wollen es dann nach seiner Rückkehr vom Austauschprogramm angehen." ergänzte sie.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

162

Montag, 5. Oktober 2009, 11:11

Identitätskrise

- Krankenstation -

MaSvorra war gerade dabei, die Tasse raktajino auf den Tisch zu stellen und sich zu setzen als sie sagte, um was es ging. Die Tasse schien leicht zu zittern bis sie den erstrebten festen Stand auf dem Tisch bekam.

Er blinzelte mehrmals als ob er mehrmals das Gesagte im Kopf durchgehen müßte, um sicher zu sein, richtig verstanden zu haben, dann nickte er kurz. "Die Untersuchung können wir gleich machen, Commander." Er nahm einen Schluck und überlegte dabei, ob er eine terranische Frau direkt fragen konnte, aber erinnerte sich nicht, bei seiner Zeit mit dem vulkanischen Arzt je auf schwanger wollen werdende Frauen getroffen zu sein. Die Tasse fand wieder ihren Platz auf dem Tisch.

Direkt wie er es gelernt hatte, fragte er:" Wieso nicht sofort damit beginnen, Commander, und auf seine Rückkehr warten? Denken Sie, er wird nicht rechtzeitig zurück sein? Die Geburt des eigenen Kindes ist eines der wenigen Ereignisse, zu denen ein Klingone, wenn man nicht im direkten Kampf steckte, nach Hause zurückkehrt."
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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163

Montag, 5. Oktober 2009, 12:46

Identitätskrise

Sie dachte über seine Frage nach. Der Doktor ging scheinbar von der Möglichkeit aus, dass Patrice von seinem Ausflug nicht zurückkehren würde. Doch darüber wollte sie gar nicht erst nachdenken.
"Nun, sein Austauschprogramm wird nur einen Monat dauern, insofern wird er sicherlich -und hoffentlich- rechtzeitig zurück sein. Wir haben auch gestern erst darüber gesprochen. Ich denke... ich will ihn nicht nur bei der Geburt dabei haben. Sondern auch, wenn Sie mir verkünden, dass ich schwanger bin. Und ich will mit ihm die vollständige Schwangerschaft durchleben." sie blickte zum Klingonen. "Ich denke eine sehr menschliche Betrachtungsweise, das gebe ich zu." sagte sie. Sie bewegte sich zum Ausgang und in Richtung einer der Untersuchungsliegen.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

164

Dienstag, 6. Oktober 2009, 19:15

Identitätskrise

--Bereitschaftsraum des Captains--


Ich musterte ihn während er redete. Es war weniger ein Versuch der Rechtfertigung und er stritt es auch nicht ab. Scheinbar hatten ihn Erlebnisse in seiner Vergangenheit so zynisch gemacht. Zu sehr für einen eigentlich noch jungen Mann wie ihn. Den Fehler den er wohl am Anfang seiner Karriere machte mußte sehr einschneidend für ihn gewesen sein und ich würde nicht weiter nachfragen. Zumindest hatte er ihn überlebt. Es gab vermutlich Verluste für die er sich verantwortlich hielt. Ich blickte eine Weile auf die Pins und den Kommunikator den er auf den Schreibtisch abgelegt hatte und legte die Fingerspitzen nachdenklich aneinander während ich ihn wieder ansah und mir meine Worte zurechtlegte. Man konnte durchaus sowas wie Angst und Trauer in seinen Augen erkennen. Er wäre der erste Sternenflottenoffizier der von einem romulanischen Captain aus der Sternenflotte geworfen worden wäre. Das wäre eine allerdings recht traurige Berühmtheit.

"Sie stellen mich vor eine schwierige Situation. Das wissen Sie. Ich könnte sie vom Dienst suspendieren und sie könnten sogar vor ein Militärgericht kommen falls sie der Klingone anzeigen würde. Was ich allerdings nicht glaube. Damit würden sie dann vergleichsweise glimpflich davon kommen. Im romulanischen Militär würde das anders aussehen.", begann ich und beließ es seiner Fantasie was ein romulanischer Captain der Flotte mit ihm gemacht hätte.
"Sie werden lernen müssen ihre Meinung anders zu artikulieren ohne dabei Schimpftiraden fluchend von der Brücke zu stapfen. Das ist kein Verhalten für einen Offizier. Nicht einmal in der Sternenflotte würde das geduldet. Die New Age ist auch offiziell kein Kampfschiff. Wir wissen das die Realität manchmal anders aussieht. Anderseits könnte den Angehörigen auf einer Station oder einer Kolonie genauso gut etwas passieren. Ich bin zwar auch nicht gerade begeistert davon Kinder an Bord zu haben, aber wir befinden uns nicht im Krieg und in der Sternenflotte scheint es Tradition zu sein seine Familie mit an Bord zu haben. Ich kenne das anders, aber ich akzeptiere es das hier andere Regeln gelten. Also werden sie es auch tun.", fuhr ich fort und ließ die Worte einen Moment wirken.

"Was immer sie schon alles durchmachen mussten und welcher Fehler auch auf ihrer Seele lastet, sie sollten damit fertig werden. Ich empfehle ihnen mit Counselor Bergmann darüber zu sprechen. Außerdem sollten Sie sich andere Methoden suchen den Offizieren den Übermut auszutreiben. Mit einem anspruchsvollen Holoprogramm vielleicht. Da sind zumindest Sicherheitsprotokolle aktiv, die sicherstellen das die Crew nicht ernsthaft verletzt wird. Der Schreck erwischt worden zu sein wird ihnen auch ohne sich dabei zu verletzen tief genug in den Knochen stecken. Es gibt andere Methoden jemanden auf den Boden der Tatsachen zu holen als bloße Gewalt. Die Männer sollen für den Notfall einsatzbereit sein und nicht auf der Krankenstation vom letzten Training. Vielleicht lässt sie dann ihr Vorgesetzter auch mal wieder die Männer trainieren. Sie werden sich das Vertrauen neu erarbeiten müssen.", sagte ich ernst und erhob mich vom Schreibtisch.
Mit langsamen Schritten ging ich um den Tisch herum wo ich dann zuerst seinen Kommunikator wieder an seine Brust heftete.

"Ich werde Sie nicht aus der Sternenflotte werfen, aber Sie werden die nächste Woche viel Zeit darüber nachzudenken wie ihre Zukunft aussehen soll, weil Sie nämlich suspendiert sind für eine Woche. Außerdem war es keine Bitte sich beim Counselor zu melden. Nur damit ihnen das klar ist...", sagte ich durchdringend und begann die Pins wieder an seinem Kragen anzubringen, alle bis auf den letzten. Den behielt ich in der Hand.
"Diesen hier bekommen Sie wieder, wenn Sie es mir bewiesen haben das Sie es verdienen. Enttäuschen Sie mich nicht, Lieutenant Paulson. Sie können sich kein Fehlverhalten mehr leisten wenn Sie die anderen nicht auch verlieren wollen. Ich muß mich auf jeden hier an Bord verlassen können. Zeigen Sie mir das sie das Vertrauen verdienen. Ich werde in Zukunft ein Auge auf Sie haben und sollte mir nochmal etwas zu Ohren kommen, dann werden Sie mich einmal kennenlernen. Wegtreten!"
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Neireh« (6. Oktober 2009, 20:13)


Michael_Paulson

unregistriert

165

Dienstag, 6. Oktober 2009, 21:31

Identitätskrise

Paulson nickte.
"Ich werds versuchen", sagte er, drehte sich um und verlies den Bereitschaftsraum sowie die Brücke.
Er hätte eher erwartet, dass Neireh ihn vierteilt und vorher noch romulanische Gehirnsonden in den Schädel gejagt hätte, deshalb war er auch eigentlich recht froh noch so gut weggekommen zu sein.
Das er zum Counselor musste fand er hingegen nicht so prickelnd. Irgendwie konnte er diese Counselors nie wirklich leiden, zumindest nicht die, welche versucht hatten sich mit ihm zu unterhalten. Ob das bei Bergmann anders sein würde, wusste er nicht.
Auch seine Teilzeit Suspendierung gefiel ihm nicht so recht, wobei eine Woche weniger war wie er gedacht hatte. Er wusste jedoch nicht so recht, was er mit seiner Freizeit anfangen sollte. Jedenfalls wollte er nicht die ganze Zeit mit Bergmann reden.

Erstmal packte er seine provisorisch zusammengepackten Sachen wieder aus und ging auf das nächste freie Holodeck.
"Computer?! Schießstand generieren", sagte Paulson und nach einigen Sekunden hatte der Computer einen Schießstand generiert.
"Computer?! Bitte Modell Paulson X-102 Maxim generieren"
Einen Augenblick später lag eine Maxim vor Paulson. Diese Waffe hatte Paulson selbst gebaut und bei der letzten Mission angewandt. Es war eine ziemlich durchschlagskrätige Waffe, etwas länger als ein Phasergewehr, dafür aber breiter und insgesamt massiver. Sie hatte einen breiten metalisch glänzenden Lauf, der in den "Torso" eingebettet war. Die Maxim verschoß extrem stark gebündelte Disruptorladungen, die so gut wie jedes Material durchschlugen. An Feuerkraft gab es sicher kaum etwas was dieser Waffe gleichkäme, doch leicht zu händeln war die Waffe nicht aufgrund des recht starken Rückstoßes, der eigentlich noch wesentlich stärker gewesen wäre, wenn Paulson nicht die ein oder andere "geniale" Idee beim Bau gehabt hätte über die sich wahrscheinlich jeder Ingenieur die Haare gerauft hätte. Jedenfalls war die Maxim auf kurze Distanzen für absolut alles tödlich, aber auf große Distanzen eher unnützt.
Er nahm die Maxim auf und sprach:"Computer?! Bewegliche Ziele endlos generieren."
Eine Sekunde darauf hatte er mehrere kleinere und größere Ziele in verschiedensten Formen vor sich her sausen.
Dann fing er an auf alles zu schießen was ihm irgendwie vor die Nase kam.

Eine Stunde später kam er sichtlich erleichtert aus dem Holodeck.
"Das musste jetzt mal sein", dachte er sich und ging zu Bergmanns Quartier.
Als er davor stand klingelte er.
Ein zweites Mal, ein drittes Mal, keine Reaktion.
Paulson fluchte gedanklich jetzt musste er schon zu dem Kerl und er war nicht da.
Dann versuchte er seinen Sicherheitscode, doch Pustekuchen: er wurde nicht akzeptiert. "Ach verdammt, ich hätt zu erst hier Einbrechen und dann mich abreagieren sollen", brummte er und lehnte sich an die Korridorwand.
Bergmann würde schon noch irgendwann herkommen.

166

Dienstag, 6. Oktober 2009, 23:48

Identitätskrise

- Krankenstation -

MaSvorra folgte ihr mit einem leichten Achselzucken. Selbst in einem Monat konnte viel passieren, aber hatte nicht genau gewußt wie lange Patel weg sein würde. Jetzt wußte er es. Mit der rechten Hand griff er zu dem medizinischen Tricorder und deutete auf das Biobett. "Einfach hinsetzen, Commander." Als sie saß, begann er, den Scanner mit einem Abstand an ihrem Körper vorbeizuführen. Mit ernstem Gesicht verfolgte er die Anzeichen auf dem kleinen Display und sah dann auf.

"Sieht ganz gut aus. Der Tricorder findet nichts, was gegen eine Empfängnis spricht." Er steckte den externen Sensor in das Gerät. "Ihnen sind die verschiedenen Methoden bekannt, wie die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis erhöht werden kann?" Dabei spielte er auf Mythen als auch wissenschaftliche Methoden an, um den richtigen Zeitpunkt zu finden.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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167

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 00:17

Identitätskrise

Marquez hörte das gerne und war zum Scherzen aufgelegt. "Nach allem, was ich gehört habe, funktioniert der Satz ´Beeil dich, mein Mann kommt gleich nach Hause!´ genauso gut wie die Frage ´Du denkst doch sicher an deine Verhütungsinjektion?!" auf der anderen Seite." lächelte sie und sah, dass der Doktor das weniger verstand, als sie gehofft hatte.
"Nun, die Tage kurz vor dem Eisprung sind ideal. Gute Ernährung, weder zu viel noch zu wenig Sex zur Verbesserung der Spermienqualität und möglichst wenig Stress bei der Sache." hakte sie alles ab, was sie für wichtig hielt.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

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168

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 08:35

Identitätskrise

- Krankenstation -

MaSvorra hatte einen irritierten Blick zu dem, was Marquez zuerst sagte, nickte aber dann zustimmend als sie von der Ernährung sprach. "Temperaturkontrolle kann ebenfalls helfen, um den Zeitpunkt des Eisprungs zu finden."

Er schaute sie nachdenklich an. "Ich werde Ihnen einige empfehlenswerte Holoprogramme heraussuchen. Haben Sie sonst noch Fragen?" Ein leichtes Lächeln zierte sein Gesicht, denn auch wenn Klingonen als hart und roh verschrieen waren, so freuten auch diese sich über Babys.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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Patrice

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169

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 17:21

Identitätskrise

"Nein, alle klar soweit, Doc. Ich werde Patrice auch herschicken und wenn er sich noch so wehrt. Danke für die Hilfe und bis zur nächsten Offiziersbesprechung." verabschiedete M sich fröhlich gestimmt.
Sie trat aus dem Raum und ging die wenigen Schritte bis zum Turbolift, der sie drei Decks höher zu ihrem Quartier brachte. Verwundert fand sie Patrice dort nicht vor. Sie nahm an, dass er nach der Degradierung von Michael Paulson, von der Neireh sie soeben auf ihrem Computerterminal informierte, Patrice die Schicht von Paulson übernommen hatte. Sie würde ihn also vermutlich eine Weile nicht sehen. Daher machte sie sich ein Erdbeerkuchenstück im Replikator und prüfte, wo Kahaels Freundin sich gerade aufhielt.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

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170

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 17:42

Identitätskrise

Ich saß gerade im Casino, mit einem Bier in der linken Hand und zerbrach mir darüber den Kopf wie ich Paulson wohl begegnen sollte. Neireh hatte mich so eben über Ihren Befehl, er solle zu mir kommen informiert. Plötzlich stellte sich der neue Pilot neben mich, und bestellte einen Scotch. Er fuhr den Barmann zynisch an, was ihm einen bösen Blick einbrachte. Mit einem leichten grinsen verfolgte ich wie der Pilot beim ersten Schluck fast explodierte. Ob die Pflanze die der Terraner als „Mistkübel“ verwendete diese anscheinend nicht sonderlich gute Replikation überleben würde, steht wohl in den Sternen. Als ich mein Glas geleert hatte, machte ich mich wieder auf den Weg zurück in mein Quartier. Etwas in Gedanken verloren bemerkte ich kurz vor dem Eintritt, dass einige Meter weiter bereits Paulson auf mich wartete. Ich drehte mich schnell zu ihm und versuchte meine überraschte Mimik zu verdrängen. „Mr. Paulson. Schön dass ich Sie nicht per Eskorte in mein Quartier zwingen musste. Ich habe in Ihrer Akte gelesen, dass Sie kein Freund von Counsellors sind. Wieso haben Sie mich nicht gerufen?“ Doch der Terraner nickte nur. Mit einer Geste bat ich ihn in mein Quartier und bot ihm einen Drink an. Auch das lehnte er ab und setzte sich in einen der Couchsessel, welcher zwar normal meiner war aber aus Zeichen guten Willens, setzte ich mich einfach auf die gegenüberliegende Couch.

„Gut Mr. Paulson. Ich will nicht lange um den heißen Brei legen. Sie wissen mit Sicherheit was ich von Ihnen will, also beginnen wir auch gleich. Je besser Sie kooperieren, desto schneller sind wir fertig, und desto schneller kann ich dem Captain auch sagen, Sie solle die Ihre Suspendierung eventuell um den ein oder anderen Tag verkürzen. Falls Sie jedoch einfach nur hier sitzen und mich reden lassen, so bin ich dazu befugt Ihren Urlaub nach Belieben zu verlängern. Also, handeln Sie nach eigenem Interesse.“

Ich ließ die Worte einen kurzen Moment wirken, und nahm dann eine etwas gemütlichere Haltung an bevor ich fortfuhr. „Als Sicherheitsoffizier ist man manchmal dazu gezwungen, schlimme Dinge mit anzusehen. Ist für Ihren Ausrutscher auf der Brücke etwa ein tragisches Ereignis aus Ihrer Vergangenheit verantwortlich, indem Sie mit ansehen mussten wie Zivilpersonen verletzt oder getötet wurden, und Sie nichts unternehmen konnten? Oder wieso sonst reagierten Sie auf Kahael´s Nachwuchs so unpassend?“

171

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 21:55

Identitätskrise

- Krankenstation -

MaSvorra nickte als Marquez die Krankenstation verließ und übertrug die Daten der neuesten Untersuchungen in den Computer, An seinem Schreibtisch setzte er sich wieder und trank von seinem raktajino, der inzwischen abgekühlt war.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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Michael_Paulson

unregistriert

172

Donnerstag, 8. Oktober 2009, 16:41

Identitätskrise

Paulson musterte Bergmann.
"Nein eher nicht, ich kann einfach nur diese kleinen quängligen Bälger nicht ausstehen, die andauernd einem um die Füße umherwuseln. Außerdem bin ich der Meinung, dass diese lieben kleinen Biester nichts auf unserem "Forschungsschiff"", Paulson deutete mit seinen Fingern die Häkchen an," zu suchen haben und ja man muss manchmal schlimme Dinge ansehen und nur damit sie es wissen es ist mir vollkommen egal, ob ich eine oder einhundert Wochen suspendiert werde und damit das klar ist: Ich würde hier nicht sitzen, wenn ich nicht dazu verdonnert worden wäre.
Also glauben sie nicht, dass ich hier jetzt in der Stimmung eines fröhlich tollenden Hongikuchenpferdes ihnen wahnsinnig viel erzählen werde, Mister Bergmann.
Und ja ich kann Counselors nicht sonderlich leiden und merken sie sich, was jetzt kommt ist wichtig: Nerven sie mich nicht."

Bergmann schaute Paulson verwundert an.
"Dann werden sie wohl etwas länger suspendiert bleiben, wenn sie nicht kooperieren."
"Jetzt passen sie mal auf und ich möchte, dass sie das überall rumerzählen: Ich hab die Schnauze endgültig voll.
Wenn der nächste blöde Counselor auftaucht und mit mir ne Runde kuscheln und schwatzen will, dann schwöre ich bei Gozilla, ich werde ihm weh tun; und sie neurotische One Man Freakshow gehen jetzt mit ihrem BlaBla zu einem Blablaologen, denn wenn sie so total bescheuert sind, mit der zynischsten menschenfeindlichsten und übelgelauntesten Person auf diesem ganzen Schiff, in dessen Akte auch noch steht, dass er Counselors nicht leiden kann, ein Gespräch wie ein Counselor anzufangen, würde ich ihnen dringend raten in ihrem Oberstübchen aufzuräumen, weil dort Anarchie herrscht."

"Also so kann man doch kein vernünftiges Gespräch führen Mister Paulson..."
Paulson stöhnte.
"1..2...3...", zählte Paulson.
"Was soll das denn wieder?"
"Es ist wahnsinnig wichtig, dass sie mich bis 10 zählen lassen."
"Aber..."
"Hör zu Barbie: Du bist hier jetzt schon ne ganze Weile hier an Bord und das ist das 1x1 des Bordlebens: Don´t feed the Paulson.
Ich will nicht, dass du jeden Kleinkram mit mir belaberst."
"Jetzt hören sie mal!..."
"Ich will mich nicht um jeden Scheißdreck streiten und labern, aber wenn dich meine Meinung wirklich interessiert: Dann geh mal davon aus, dass du mir unvorstellbar auf den Keks gehst und ich dich am liebsten packen und kräftig durchschütteln möchte auf das die Stunden meines Lebens, die ich an dich verschwenden werde aus dir herausfallen.
Und jetzt noch mal für den Fall, dass du es immer noch nicht verstanden hast:
Ich habe es satt, dass alle Nase lang so ein selbsternannter Menschenversteher von einem Counselor angeschissen kommt und mit mir über meine Probleme reden will."

Bergmann saß jetzt sichtlich perplex auf seinem Sofa und starrte Paulson an.
Paulson stand auf und klopfte ihm auf die Schulter.
"Wissen sie was? Sie sind besser als die anderen, die haben nämlich nach meiner Ansprache versucht noch weiter mit mir zu reden. Vielleicht wird ja doch noch was aus ihnen. Schönen Tag noch", meinte Paulson dann und ging Richtung Ausgang. Doch gerade als er das Quartier halb verlassen hatte brüllte Bergmann auf "Mr. Paulson! Hiergeblieben". Etwas erschrocken über den lauten Ton des Counselors drehte er sich um.

/off: Ja, der Post ist mit Bergi abgesprochen und es ist alles so beabsichtigt ;P

173

Donnerstag, 8. Oktober 2009, 17:09

Identitätskrise

Paulson überraschte mich mit seinem Verhalten kaum, viel was anderes hätte ich mir auch nicht von ihm erwartet. Wenn er vor der ganzen Brücke schon solch eigene Kommentare abgibt, so würde es bei mir kaum anders sein. Anfangs war ich noch ziemlich gelassen, doch mit der Zeit ging mir der Lieutenant ziemlich auf den Wecker. Vor allem als er begann mich zu duzen, und zu bedrohen wurde mein Ton etwas lauter. Doch anscheinend schien das eher als Förderung als als Abschreckung. Als er sich mir plötzlich näherte, und sich `verabschiedete` brachte er das Fass jedoch zum überlaufen. Ich sprang auf und rief Paulson mit nicht üblicher `Counselor-Art` hinterher: „Mr. Paulson! Hiergeblieben!“ Mit jedem Wort wurde der Ton von mir lauter und unfreundlicher. „Wenn Sie glauben mich hier dermaßen anfahren zu können, und dann wieder zu verschwinden dann haben Sie sich allerdings deutlich geschnitten! Anscheinend haben Sie meine Akte nicht gelesen, aber da ich ja freundlich bin werde ich Ihnen Dinge auf die ich Wert lege erläutern! Erstens: Ich hasse es wenn mich jemand im Dienst duzt! Wenn Sie so wenig Respekt für Ihren Gegenüber aufbringen können, dann verschwinden Sie in Ihre kleine Traumwelt in der alles mit roher Gewalt gelöst wird! Zweitens: Kommen Sie mir nicht mit diesem verdammten Machogetue! Ich habe es langsam satt immer dieses `breche Ich Ihnen das Genick, tu ich Ihnen weh, schüttle ich Sie einmal durch` zu hören!“ Paulson schaute mich deutlich verwundert an, und kam wieder zumindest so weit in mein Quartier rein dass sich die Türe schloss. Ein Cardassianer der gerade den Korridor entlang ging machte keine schlechten Augen als er diese `Konversation` kurz mit verfolgte. Nachdem ich kurz Luft geholt hatte fuhr ich fort: „Wenn Sie ihre vorlaute Schnauze gestrichen voll haben, dann Quittieren Sie eben Ihren Dienst, ein Sorgenkind weniger für mich! Wenn Sie von mir nichts mehr sehen wollen, dann verschwinden Sie eben! Ich werden dann für meinen Teil dem Captain melden, dass Sie aus meiner Sicht alles andere als Diensttauglich sind und Sie sie in eine Psychiatrie stecken sollte! Wenn Sie jedoch jemals wieder Ihre Arbeit in der Sternenflotte aufnehmen wollen, dann setzen sie sich jetzt verdammt noch mal hin und sprechen mit einem halbwegs anständigen Ton mit mir sonst steck ich Sie in die Luftschleuse und blas Sie in den weiten Weltraum hinaus!“

Nachdem ich einmal tief durchgeatmet hatte, ging ich in Richtung des Replikators und bestellte einen doppelt gebrannten Pfirsichschnaps, welchen ich auch mit einem Zug leerte. Paulson war anscheinend verblüfft über meinen Konter. Hätte er meine Akte gelesen, so wüsste er dass ich manchmal auch andere Methoden als die Ruhige angehe. Ich setze mich wieder hin, diesmal jedoch auf meinen Stammplatz und wartete ab was der Terraner zu tun gedachte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bergi« (8. Oktober 2009, 17:10)


Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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174

Samstag, 10. Oktober 2009, 00:01

Identitätskrise

---Quartier Familie Patel---


Klingonische Lieder schmetternd trat ich in mein Quartier, wo meine Frau es sich auf der großen Couch gemütlich gemacht hatte und in einem Padd las.
"Ich lese grade einen historischen Roman über die Zeit der Gründung der Föderation. Hier kommt eine Familie Patel vor, wusstest du das?" fragte sie erheitert.
Ich nickte nur. "Ja, das kann gut sein. Da gibt es einige Verwicklungen in meiner Familie mit. Lange und sicherlich langweilige Geschichte." sagte ich nur. Sie schüttelte den Kopf.
"Du bist verwandt mit dem Patrice Dimanche?" hakte sie nach und blätterte an die entsprechende Stelle.
"Naja ein bischen vielleicht. Über viele Generationen ist doch jeder mit jedem irgendwie verwandt." entgegnete ich und schlüpfte aus dem Uniformoberteil.
M ließ es gut sein und beobachtete mich beim Umziehen. "Ich war heute beim Doc." sagte sie und grinste. "Von meiner Seite aus ist alles OK. An mir soll das mit dem kleinen Patrice nicht scheitern. Ich hab ihm gesagt, dass du auch vorbeikommst, um deine Murmeln mal durchzuchecken." sagte sie.
Ich sah sie verblüfft an. "Hast du das?" fragte ich verärgert. Ich hoffte, sie hatte es wenigstens nicht so ausgedrückt. Ich fand es irgendwie nicht gut, dass M den Doktor eingeweiht hatte. Ich hatte nichtmal mit Kahael darüber gesprochen. Wobei dieser sicher meinen Plan für den dümmsten der Welt halten würde.
"Irgendwas stimmte mit dem Doc auch nicht. Er wirkte so glücklich." sagte M in Gedanken, während es mich wie der Blitz traf. Als sie das sagte, fiel mir meine Gespräch mit Neireh gestern wieder ein.
Nun, es schien eine Art Gerechtigkeit des Universums zu sein, dass nachdem ich über MaSvorras Geheimnis Bescheid wusste, er auch über meines Bescheid wusste.
Aber was meinte M damit, dass der Doc glücklich gewirkt hatte? Wenn Neireh, wie ich ihr geraten hatte, die Sache beendet hätte, hätte der Doc sicherlich nicht glücklich gewirkt. Vermutlich hätte er eher seine Krankenstation zerlegt. Andererseits konnte ich auch nicht das Gegenteil beweisen. Ich konnte ja schlecht morgen zu Neireh gehen und fragen, ob sie mit dem Klingonen geschlafen hatte. Solche Themen diskutierten Männer mit befreundeten Frauen einfach nicht. Ich sprach ja selbst mit Kahael selten darüber und dann gewiss nicht im Detail.
Ich zog verwirrt die Augenbrauen hoch und stieg unter die Schalldusche.
"Ich hab gehört, dass diese Shuttlepilotin auch nicht so ohne ist." erzählte ich dabei. "Einer meiner Leute hat beobachtet, wie sie einen Crewman auf der Couch abgeknutscht hat." sagte ich beiläufig. M trat derweil ebenfalls ins Bad und begann, sich die Haare zu bürsten.
"Ist das so?" fragte sie und dachte einige Sekunden nach. "Ab jetzt hast du absolutes Verbot für die Sauna." sagte sie. Ich sah verwundert zu ihr herüber. "Die New Age hat eine Sauna?"
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrice« (10. Oktober 2009, 00:04)


175

Sonntag, 11. Oktober 2009, 18:05

--- Wissenschaftsabteilung ---

T'Sir schaute über die Schulter des Ensigns vor sich. Das Mitglied der Unterabteilung für Computerwissenschaften werkelte an einer Simulation über Wechselwirkungen von Tachyonen zwischen Normalraum und Warpfeld. "So, nun sollte es hinhauen. Entspricht das ihren Vorstellungen, Lieutenant?"
Die Vulkanierin schaute auf den Schirm und sah die extrapolierten Daten aus dem Laborversuch. Dort hatten sie ein Subraumfeld, ähnlich eines Warpfeldes, erzeugt und Messungen vorgenommen. Nachdem sie einen Blick auf die Zahlen geworfen hatte nickte sie dem Ensign knapp zu.
"Danke. Das ist ausreichend." antwortete sie ihm und wandte sich wieder der Simulation zu.
"Darf ich fragen...wofür ist dies?" Der Computerspezialist war aufgestanden und schaute ebenfalls interessiert auf das Programm. T'Sir wandte sich ihm kurz zu und hob die Augenbraue bevor sie antwortete. "Nicht alles muss einen direkten Nutzen haben. Manchmal ist das verstehen schon genug."
Der Ensign lachte auf. "Mag sein, aber die Computertechniker werden bei mir schnell fuchsig wenn ich Arbeitsspeicher sinnlos verbrauche." Sagte er und ging dann aus dem Labor hinaus.
T'Sir nahm sich ein PADD und machte sich Notizen. Sie war noch neu auf dem Schiff, hatte sich allerdings schon eingerichtet. Nach ihrer einjährigen Abwesenheit vom Dienst hatte sie die Wahl gehabt erneut in die Forschungsabteilung auf der Erde zu gehen bis das Oberkommando sicher wäre das sie für die Leitung einer Wissenschaftsabteilung wieder eingearbeitet genug wäre. doch stattdessen hatte sie sich für einen normalen Posten auf der New Age entschieden um direkt wieder ins Weltall zu kommen.
Nach einigen Stunden Arbeit an der Simulation beendete sie das Programm. Die simulierten Daten würden helfen, aber es waren nur hypothetische Informationen.
Der nächste Schritt war logisch.
"Computer, wo befindet sich Commander Marquez?"

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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176

Sonntag, 11. Oktober 2009, 18:21

---Quartier Familie Patel---

M sah auf, als es an der Tür klingelte und blickte zum nackten Patrice, der gerade aus der Dusche stieg. "Zieh dir bitte was an, ja." sagte sie und fragte sich, wer das sein könnte.
Sie legte die Bürste beiseite und rief ein "Einen Moment bitte." in Richtung der Tür. Sie zog sich die eigene Uniform glatt, während Patrice gerade in ein Casual-Outfit schlüpfte. Sie trat an die Tür und öffnete diese.
Dort stand eine junge Vulkanierin, die Marquez sofort als designierte neue Wissenschaftsleiterin erkannte.
"Lieutenant T'Sir? Guten Abend, was kann ich für Sie tun?" fragte sie und machte zunächst keine Anstalten, die Vulkanierin hereinzubitten. Immerhin kannte sie die Frau nur wenig und sie empfand es als persönliches Privileg, Menschen in ihr Quartier einzuladen, zumal ihr Mann sicher seine Ruhe haben wollte. Patrice spinkste dennoch kurz um die Ecke, um nachzusehen, wer da war. Sein Blick blieb kurz an der attraktiven Vulkanerin hängen, dann zog er sich aber in das Schlafzimmer zurück.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

177

Sonntag, 11. Oktober 2009, 18:26

T'Sir nickte dem Lt Commander knapp zu und reichte Marquez dann ein PADD. "Ich würde gerne den Hauptdeflektor modifizieren um während des Warpflugs Beobachtungen zwischen den Bedingungen innerhalb des Warpfeld uns außerhalb dessen durchzuführen." Sie deutete auf die entsprechenden Bereiche in dem Bericht.
"Die Computersimulationen waren aufschlussreich, aber praktische Messungen sind unerläßlich. Da im Moment kein Wissenschaftsoffizier eingeteilt ist wende ich mich wegen der Genehmigung direkt an sie, Commander."

Patrice

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178

Sonntag, 11. Oktober 2009, 18:38

Marquez sah durch die Aufzeichnungen der Wissenschaftlerin und durch einige Spezifikationen. Als ehemalige Wissenschaftsoffizierin waren ihr diese Zahlenkolonnen nicht fremd und eine Interpretation fiel ihr nicht schwer.
"Sehr interessant, in der Tat. Ich glaube Lieutenant Commander Torez von der USS Danube hat letztens über ein verwandtes Thema publiziert. Eventuell möchten Sie sich diese zuvor erst ansehen?" fragte sie offen und sah sich dann in der zweiten Datei die erwünschten Modifikationen an, die nach ihrer Ansicht wohl eher vom Chefingenieur abzusegnen waren.
"Lieutenant, von mir aus scheinen diese geringfügigen Modifikationen problemlos durchführbar. Ich wünsche dennoch, dass Sie diese zuvor mit Lieutenant Commander Kahael und Lieutenant McCorley absprechen." führte sie aus, während sie die Reaktion der Vulkanierin einschätzte. "
Was den Leiter der Wissenschaftsabteilung angeht, tut es mir leid, dass die ursprüngliche Besetzung durch Lieutenant Commander van de Hell kurzfristig nicht stattgefunden hat. Soweit mir bekannt ist, sind Sie durch Ihre Qualifikationen und Ihre ehemaligen Positionen durchaus für diesen Posten geeignet. Ich habe daher dem Captain vorgeschlagen, dass Sie diese Position übernehmen sollten. Ich denke, der Captain wird dies ebenso sehen, auch wenn ich Ihnen auf diesem Weg natürlich keine Versprechungen machen werde, Lieutenant." sagte M und hoffte, einen Funken von Freude in der Vulkanierin erhaschen zu können, auch wenn sie nicht daran glaubte.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

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Sonntag, 11. Oktober 2009, 18:48

T'Sir hob beide Augenbrauen als sie dies hörte. "Ich danke ihnen für dieses Vertrauensvotum." sagte sie und schien kurz nachdenklich zu werden bevor sie sich wieder Marquez zuwandte.
"Was Commander Torez Publikation angeht, so ist diese eine der Grundlagen für diesen Versuch. Mit ihrer Erlaubnis werde ich dann Commander Kahael und Lieutenant McCorley die Modifikationen vorlegen." Sie hob eine Augenbraue und schaute kurz über Marquez schulter. "ich danke ihnen für ihre Zeit und wünsche ihnen noch einen angenehmen Abend, Commander."
Sie nickte Marquez zu und ging weiter zum nächsten Turbolift.

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Montag, 12. Oktober 2009, 18:25

--Bereitschaftsraum des Captains--

Nach dem "Gespräch" mit Paulson und seiner folgenden Degradierung war meine Laune ziemlich im Keller. Ich hatte mir einen neuen Tee geholt und sein würziges Aroma beruhigte mich langsam wieder während ich mir das Padd vornahm mit dem Sternenflottencommuniqué über Daneria III und seine Bewohner. Das Volk das anstrebte das nächste Mitglied des Planetenbundes zu werden. Unsere nächste Mission. Ausgerechnet unser Schiff wurde dorthin entsand. Sie sollten erstmal zu Sternenbasis 24 fliegen um sich den dortigen Commander zu treffen. Der Erstkontakt lief wohl über sie. Die Daneri lagen in der Nähe der klingonischen Grenze. Aber schon als ich anfing zu lesen hielt ich abrupt inne und starrte auf das Padd. Die Tasse, aus der ich gerade trinken wollte, stellte ich wieder ab und las die Stelle nochmal. Das konnte nicht sein oder? Commander Andrea Bennett? Ich erinnerte mich daran das wir mal mit der New Age bei einer Sternenbasis auf eine Andrea Bennett gestoßen waren und wie sehr mich das damals irritiert und beschäftigt hatte. Ich hatte es fast vergessen und jetzt begegnete mir dieser Name wieder, auf einer völlig anderen Sternenbasis. Gerade jetzt? Die Elemente mussten mir einen Streich spielen.
Ich lehnte mich zurück und dachte einen Moment nach über die seltsamen Wendungen der Dinge. Nichts schien mehr wie es es war und ich war mir bald selbst mir nicht mehr über meine Position im klaren. Zuviel kam die letzte Zeit zusammen und ausgerechnet jetzt sollte ich von meinem Erbe, von dem Teil in mir eingeholt werden der unter anderen Romulaner stets wie ein Makel gewirkt hätte, weil er nicht romulanisch war ? Konnte es sein das dieser Commander vielleicht etwas mit der Familie meiner menschlichen Mutter zu tun hatte? Ich dachte einen Moment darüber nach was wäre wenn ? Was würde ich dann tun und wollte ich es überhaupt wissen ?

Selbst wenn... Ich schob die Gedanken beiseite. Wir hatten einen Auftrag zu erfüllen. Das zählte und ich versuchte mich wieder auf die Informationen zu dem Volk und den ersten Kontakten zu konzentrieren. Vermutlich würde Starfleet alle Augen auf dieses Schiff richten. Vor allem nach dieser letzten Sache und jetzt sollten sie beurteilen ob die Daneri für den Föderationsbeitritt geeignet sind? Ich fühlte mich nicht gerade als die optimalste Wahl das beurteilen zu können. Ich war schließlich nicht in der Föderation aufgewachsen. Aber du kommandierst ein Föderationsschiff, du richtest dich nach Föderationsregeln und lebst schon seit Jahren unter ihnen auf diesem Schiff und bist ein Teil der Crew, schien mir eine leise Stimme in meinem Kopf zuzuflüstern.
Mit ihren Regierungsvertretern treffen und Beitragskonditionen erläutern... Ich seufzte leicht. Das würde wohl nicht so einfach werden. Gut ich war Diplomatin und die Daten zu den Beitrittskonditionen waren sicher abrufbar und Commander Marquez würde sich sicherlich auch vorbereiten. Ich würde ihre Unterstützung gut brauchen können. Ich sollte mir einfach weniger Gedanken darum machen das es darum ging der Föderation ein weiteres Volk in die Hände zu spielen das sie weiter stärken würde und was wohl meine Vorgesetzten im Imperium darüber denken würden. Es war einfach ein Auftrag, nur eine Mission. Ich machte mir ein paar Notizen und würde mir die Informationen zu den Beitrittskonditionen später genauer durchlesen um auch auf Fragen antworten zu können. Dann wühlte ich mich durch den Rest der Padds. Abteilungsberichte, Crewzu- und abgänge. Für den Wissenschaftsoffizier hatte Marquez offenbar schnell einen Ersatz gefunden. Ich hoffte das diese Wahl nun glücklicher war. Eine Vulkanierin also. Nun gut. Ich streckte mich und trank den Tee aus. Ich fühlte mich mit einem Mal erschöpft und wünschte mich ins Holodeck zurück. Auch so eine Sache die mein Leben völlig durcheinandergebracht hatte. Ich wußte das dies kaum je öffentlich werden dürfte, aber wußte das auch MaSvorra oder wäre er bereit das alles auf sich zu nehmen ? Konnte man überhaupt sagen das sie sowas wie eine ernsthaftere Beziehung in Betracht zogen ? Damit hätten sie wohl weder in seiner noch in ihrer Welt eine Zukunft. Nur eins war sicher, ich vermisste seine Gegenwart jetzt schon.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

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