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Kahael

Alkoholvernichter, Paragraphenreiter und Blitzmerker

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1

Mittwoch, 2. Juni 2010, 16:25

Errare humanum est

Disclaimer: Die folgende Story lehnt sich an die Geschehnisse und Ereignisse der Bücher Widerstand, Quintessenz und Heldentod an, stellt jedoch eine hiervon unabhängige Erzählung dar. Daher: Pluto existiert auch weiterhin.

Prolog

Sternzeit: 62358, Irgendwo in den Badlands nahe Alpha 411

Captain Yamamoto war entspannt. Er trank wie jeden Morgen auf der Brücke seinen Grünen Tee und genoss den Ausblick auf die Badlands. Er würde den Anblick vermissen, wenn sie in drei Tagen zurück nach Deep Space Nine kehren würden um ihre Mission abzuschließen. Gut vier Wochen hatten sie dann hier draußen mit Scans und Experimenten verbracht und so viele Daten gesammelt, mit denen die Forscher der Förderation noch auf Jahre beschäftigt sein würden. Yamamoto selbst hatte die letzten Wochen als Urlaub empfunden. Sein Schiff hatte die Badlands umkreist, keine Aufgabe die einen Captain seines Formats sonderlich forderte. Er blickte kurz nach Rechts zu seinem Sicherheitschef, ein kräftiger Mann mit breiten Schultern. Ein Kämpfer, der sich im Dominionkrieg seine Sporen verdient und sich zum Offizier hochgearbeitet hatte. Gelangweilt saß er seine Schicht auf der Brücke ab. Sein Anblick ließ den Captain ein wenig schmunzeln, denn auf der Lippe seines Offiziers hätten glatt zwei Klingonen Platz. Ein Piepsen riss beide dann aus ihren Gedanken und ließ ihre Blicke kreuzen. „Commander?“, fragte Yamamoto, „Die Sensoren haben etwas erfasst.“, antwortete O'Donnald und schaute von der Konsole auf. „Etwas sehr großes... oder zumindest sehr massereiches.“, sagte der Bolianer an der Wissenschaftsstation und klinkte sich ein. „Geht es ein wenig genauer?“ „Nein Sir. Es befindet sich in den Badlands.“ Yamamotos Neugier war geweckt, er schaute auf den Schirm, so als ob er mit bloßem Auge das Objekt ausmachen könnte. „Können sie einen Kurs zu dem Objekt berechnen?“ „Natürlich Captain.“ „Gut, dann tun sie das. Steuermann, sobald Bela seine Berechnungen abgeschlossen hat, setzen sie einen Kurz zu dem Objekt. O'Donnald, Gelber Alarm!“
Langsam wendete das Schiff der Galaxy Klasse mit einer großzügigen Kurve und tauchte vorsichtig in die stürmischen Badlands ein. Stürme brausten an der Columbus vorbei und Yamamoto fühlte sich wie ein alter Kapitän auf einem Holzsegler der das Kap umrundete; endlich etwas was auch ihn forderte. Für einen Moment dachte er an die Voyager und ihr Schicksal, doch seine Neugier war größer und gewiss auch die der Wissenschaftler an Bord. „Wie lange noch bis zu dem Objekt?“ „Siebzehn Minuten, Sir.“, er nickte leicht, „Gut, Steuer immer ruhig halten, wir wollen nichts überstürzen.“ Sein Blick viel zurück zum Bolianer: „Was sagen die Sensoren?“ „Im Moment, nichts. Wir haben nur visuelle Daten.“ Die Zeit schien zäh zu werden, fünfzehn lange Minuten saß Yamamoto ungeduldig auf seinem Stuhl und blickte auf den Schirm. „Wir sind gleich in Sichtweite.“, vernahm er dann von Links. Ein schwarzer Fleck tauchte inmitten des feurigen Gelb-Rots auf. Ruhig harrte er in der Mitte des Schirms. Langsam wurde er größer. Sein bedrohliches Schwarz formte sich zu einem Würfel, der wie von einem Anker gehalten zwischen den Stürmen ruhte. Yamamotos Augen weiteten sich. Sein Herz schien stehen bleiben zu wollen, doch er spürte wie sein Puls nach oben schoss. Stille breitete sich aus und der Kubus wuchs weiter an. „Maschinen Stopp!“, stieß der Captain aus und sämtliche seiner Instinkte waren geweckt. „Ich dachte diese Dinger wären tot?“, fragte er und blickte sich um. „Vielleicht ein Relikt?“, warf O'Donnald ein, „Wie meinen sie das?“ „Nun, vielleicht ein Überbleibsel. Die Borg hatten sich vielleicht für eine erneuten Angriff hier versteckt gehalten, aber die Voyager kam ihnen dazwischen und nun hängt der Kubus hier tot herum.“ „Sie glauben also, dass sich tausende von toten Drohen dort drüben befinden?“ „Vielleicht.“ „Sir, soweit wir wissen, sind die Borg vernichtet worden...“ Bela, der Wissenschaftsoffizier der Columbus versuchte O'Donnalds Theorie zu stützen: „... das Kollektiv ist zusammengebrochen und ohne Aktivität. Die Sternenflotte hat mehrere unabhängige Tests durchgeführt. Alle kamen zu dem gleichen Ergebnis, die Borg sind … tot. Alles was davon übrig ist sind einzelne Drohnen. Hilflose Drohnen. Ohne ein ordnendes oder organisierendes Element kann das Kollektiv nicht funktionieren.“ „Was aber wenn es einzelne Drohnen geschafft haben sollten diese Ordnung wiederherzustellen? Vielleicht nur auf einen Kubus begrenzt?“, wandte Yamamoto ein und beäugte den Kubus skeptisch und suchte nach Anzeichen für Aktivität.“ „Unwahrscheinlich. Drohen sind dazu nicht fähig. Nur das Kollektiv. Und das setzt ein kontrollierendes Element voraus. Wie wir wissen, eine Borg Königin.“ „Es gab mehrere, wieso sollten sie nicht eine neue erschaffen haben die das Kollektiv wieder eint?“ Der Bolianer schien kurz zu überlegen, „Eine denkbare Option, Captain. Aber die Sternenflotte geht davon aus, dass die Erschaffung einer neuen Königin gewisse Rahmenbedingungen voraussetzt, wie beispielsweise in der Unimatrix und das Wissen des Kollektivs. Ressourcen die den Borg gegenwärtig nicht zur Verfügung stehen.“ „Nun gut. O'Donnald, melden sie unseren Fund der Sternenflotte. Steuermann, fliegen sie uns wieder heraus und halten sie außerhalb der Badlands Position. Bela, positionieren sie eine Sonde in der Nähe des Kubus , die soll uns auf dem laufenden halten.“

Vorsichtig setzte die Columbus zu einem Wendemanöver an. Der große Diskus der Untertassensektion schwenkte dabei dicht an den vorbeitobenden Stürmen aus heißem Plasma vorbei, so dass die Schilde in unregelmäßigen Abständen immer wieder hell aufblitzten. "Captain, ich messe einen gewaltigen Energieanstieg!", rief O'Donnald. Der Captain spürte die Angst in der Stimme seines Offiziers, die jede Frage nach der Herkunft erübrigte. "Heckansicht, Roter Alarm!", bellte Yamamoto während sich seine Fingerkuppen in der Armlehne vergruben. "Mein Gott...", atmete er aus; es war sein letzter als Mensch. Der Kubus raste wie eine wilde Bestie auf das Sternenflottenschiff zu. Mit purer Gewalt schien er die Columbus einfach nur zerschmettern zu wollen. Doch als die Hüllen sich berührten, löste sich die Columbus einfach nur Meter um Meter in einem grellen Licht auf.
tbc (muss gerade weg)
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Kahael

Alkoholvernichter, Paragraphenreiter und Blitzmerker

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2

Dienstag, 8. Juni 2010, 16:32

Deep Space Nine, Sternzeit 62384.1

"Colonel, wenn ich kurz stören darf?" Ein junger Bajoraner trat in Nerys' Büro und reichte ihr ein Pad. "Lassen sie mich raten... sie ist spurlos verschwunden, richtig?" Der Mann schwieg und die Bajorianerin nahm das Pad entgegen. Schon die ersten drei Sätze des Berichts reichten aus um ihre bisher gute Stimmung zu vergällen. Was musste sie auch fragen, natürlich war die Columbus ohne jede Spur verschwunden. Ein leichtes Déjà-vu kam in ihr hoch, es wäre ja nicht das erste Schiff das in den Badlands spurlos verschwinden würden. Sie warf das Pad auf den Tisch und fuhr sich mit beiden Händen durch die Haare. Sie hatte Yamamoto vor einigen Wochen kennengelernt bevor er mit seinem Schiff zu den Badlands aufgebrochen war und ihn nicht als Draufgänger eingeschätzt oder jemanden der ein unnötiges Risiko einging. Vier Shuttles hatte sie bereits auf die Suche geschickt. Keines von ihnen hatte auch nur eine Spur von der Columbus finden können. Alles war sie hatte war eine letzte Mitteilung des Wissenschaftsoffiziers an die Sternenflotte. Eine verstümmelte Nachricht, als wäre sie inmitten der Badlands abgesetzt worden. Nur ein Wort konnte Ro rekonstruieren: Borg. Nerys wollte sich am liebsten keinen Reim darauf machen. Zu gut war der Gedanke gewesen, dass diese Ungeheuer auf ewig aus dem Universum getilgt worden waren. Doch Ro bestand darauf das dieses Wort ohne Zweifel ein Bestandteil der letzten Transmission der Columbus war. Leider stützte das Verschwinden des Schiffes Ro's Argumente, wenn auch nur teilweise. Nerys lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und spielte einige Gedanken durch. Lag Ro damit richtig, dass die Borg vielleicht doch nicht vernichtet waren und die Columbus angegriffen und ihre Crew assimiliert hatten, dann hätten die Suchmannschaften zumindest Trümmer finden müssen oder Spuren eines Kampfes. Ro's Theorie, dass sie auch die Columbus assimiliert hatten oder die Badlands ein Auffinden von Trümmern verhindere, ließ Nerys nicht gelten. Beides passte nicht ins Bild. Die Borg hegten Interesse für die Crew, aber nie für das Schiff. Zu minderwertig. Und die Badlands, sie kannte sie gut genug um zu wissen das auch Trümmer in den Badlands auffindbar sind.


Kahael saß zusammen mit zwei Klingonen aus seiner Abteilung im Quarks und genoss den Feierabend bei Bier und Wein. Kathi hatte sich nach Bajor verabschiedet um Pflanzen und Ideen für das Arboretum zu sammeln. Die offizielle Eröffnung stand noch aus, doch bereits jetzt hatte es sich als Geheimtipp auf dem gesamten Schiff herumgesprochen. Auf dem Rückflug von der Daneri Heimatwelt hatten sich immer wieder neugierige dorthin verirrt. Zum Unmut seiner schwangeren Freundin. Der Klingone zu Kahaels rechten schwankte bereits nach dem fünfzehnten Krug Blutwein und bereits ungezählten Gläsern irdischen Biers, für welches Kahael die Klingonen in der Technik bereits begeistern konnte. Ale brauchte noch seien Zeit, doch zwei hatte er bereits davon überzeugt. Ungebremst hielt auch der Genuss von Pflaumensaft Einzug, mehr als alkoholfreie alternative, doch der Klingone zu seiner Linken schien das Zeugs Literweise in sich reinzukippen, was ihn nicht daran hinderte klingonische Schlachtlieder anzustimmen.
"Wenn dieser Klingone noch eine Oper singt, töte ich ihn....", murmelte Quark und beäugte das Trio mit verschränkten Armen. Der Ferengi-Kellner neben ihm zuckte nur mit den Schultern und sagte lieber nichts. Es brachte ohnehin nichts. "Das letzte mal haben diese Kerle von der New Age mit das halbe Lokal zertrümmert.... und nun vergraulen sie mir mit ihrem gejaule die Kundschaft...", brummte er weiter und ließ seinen Blick auf die den Tisch der drei fixiert.

Nerys Finger klopften rhytmisch über die Tischplatte. Die Gedanken an die Borg ließen sie nicht zur Ruhe kommen. Ruhe, die die Sternenflotte scheinbar zu genüge hatte. Bereits vor Stunden hatte sie den Bericht und Ro's Ergebnisse zur Erde geschickt und noch immer keine Antwort erhalten. Schon die Vorstellung das sich Überreste der Borg in ihrer und vor allem in der Nähe von Bajor, rumtrieben ließ es ihr eiskalt den Rücken herunterlaufen.

"Ich töte ihn... ich töte ihn..." zwischte Quark wie ein Mantra vor sich hin, als der Klingone am Tisch das gefühlte siebte Lied anstimmte. "Was ist los Quark? Kein Sinn für klingonisches Liedgut?", sagte Bashier der sich von Quark unbemerkt an die Theke gesetzt hatte. "Wenn es zahlende Gäste vertreibt... NEIN!", erwiderte der Ferengi und wandte seinen Blick von dem Tisch ab. "Ich glaube er besingt gerade den Sieg über Cardassia Prime...." Der Ferengi-Bartender winkte nur verächtlich ab. "Die sitzen schon seit vier Stunden dort und saufen sich voll und kein Ende in Sicht." Julian drehte sich nur kurz zu dem Trio um: "Wenn ich mich nicht täusche, gehören die zur New Age Crew. Die Trinkfestigkeit einiger ist mithin bekannt." "... mir wäre es lieber wenn sie auch musikalisch wären."

"Colonel,..." Begann der Admiral und Nerys war froh das man sich auf der Erde nun endlich auch um ihre Belange kümmerte. "... die Borg wurden vernichtet. Ich glaube nicht das die auch nur das Geringste mit dem Verschwinden der Columbus zu tun haben. Alles was sie mir geben ist ein aus Fragmenten zusammengesetzter Begriff. Es kann sich genauso gut um Zufall handeln. Ich kann beim besten Willen nicht auch nur ein einziges Schiff mobilisieren, nur aufgrund eines Verdachts der auf Datenfragmenten fußt. Was die weitere Suche nach der Columbus angeht, so werde ich die USS New Age damit beauftragen. Sie sollte sich bereits wieder in ihrem ursprünglichen Einsatzgebiet befinden...." "... sie hat gestern bei uns angedockt Admiral." "... ah, sehr gut. Die New Age besitzt stärkere Sensoren als ihre Runabouts, ich denke mit ihr finden wir die Columbus. Auf wiedersehn Colonel."
Der Deckel des kleinen Tischcomputers knallte auf die Tastatur, Nerys schnaubte vor Wut über die Ignoranz des Admirals. Sie fühlte sich als inkompetent von ihm abgestempelt, mehr noch, als unglaubwürdig. Wenn statt ihrer ein Sisco oder Picard hier gesessen hätte, wäre bereits die halbe Flotte unterwegs um nach dem Rechten zu schauen. Sie brauchte nun erst mal einen starken Kaffee, dann würde sie mit dem Captain der New Age reden...
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

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3

Freitag, 11. Juni 2010, 23:13

T'Sirs Quartier

T'Sir saß an der Arbeitstation vor einem großen, dreidimensionalem Hologramm des geöffneten Wurmlochs. Fasziniert fuhr sie über die Blütenform und schaute in den Ereignishorizont.
Sie rief die Logs des Wissenschaftsoffiziers der Station aus und studierte die Daten die über die Jahre hinaus, begonnen von Jadzia Dax, über das Wurmloch gesammelt worden waren.
Für die Wissenschaftlerin in ihr war das Wurmloch auf viele Arten ein Objekt der Faszination, einerseite war es das einzige stabile Wurmloch der bekannten Galaxis, andererseits war es Künstlich erzeugt. Die Vulkanierin fragte sich welche Technologie die Wurmlochwesen benutzt hatten um es zu schaffen. Sie akzeptierte die Tatsache das sie als Tranzendentale Wesen vermutlich die Macht hatten es aufrecht zu erhalten, aber die Erzeugung selbst musste technologischer Grundlage, oder mindestens eines hohen Wissens um Subraum und Verteronphysik zugrunde legen.
T'Sir glaubte nicht das die Wurmlochwesen, die "Propheten", außerhalb der Linearen Zeit existierten. Alles Leben musste entstehen um zu sein und alles existierte innerhalb bestimmter Dimensionen, wovon die Vierte die Zeit war. Eine Existenz ausserhalb der Zeit war unmöglich. Und nicht-lineare zeit war nichts anderes als ein Abstraktes Konzept von Autoren welche am besten in einem Sanatorium behandelt werden sollten. Zeitschleifen, Zeitparadoxa, Verzerrungen, Zeit musste von A nach B gehen, ebenfalls wie Entfernung.
Die Vulkaniern vermutete das die Wesen dies nur zur Verschleierung ihrer Herkunft nahmen und in Wirklichkeit einfach hoch entwicklte Fähigkeiten oder Technologien in Temporaler Mechanik besaßen.
Da sie sich als 'Götter' der Bajoraner ausgaben war dieses Täuschungsmanöver nur dienlich. Schon ein Mensch hatte gesagt das Technologie die hoch genug entwickelt war wie Magie aussah.
Fasziniert rief sie die nächsten Sensorlogs auf.

Quarks Bar, Grill, Botschaft, Spielkasino und Holosuitehalle - HoloSuite.


Der Zombie kam näher, den Schädel eines früheren Opfers als Waffe in der Hand. Das Nodachi das ihn traf spaltete ihn von der Hüfte bis zur Schulter und trennte den Kopf des Zombies neben ihn ab. Andrea wirbelte das übergroße Menschliche Schwert mit mehr Enthusiasmus als Technik herum und kämpfte sich durch die Apokalyptische Umgebung, was einmal die Irdische Stadt Tokyo waren.
Das macht Spaß! Dachte sie als sie das Schwert durch die Stirn des nächsten Untoten zog und dem Regen aus Blut und Hirn auswich. Nachdem der letzte Zombie der Umgebung gefallen war vollzog sie die Traditionelle Bewegung um das Blut vom Schwert zu schleudern und schob es in die Scheide, wie sie es in der Computerbibliothek gesehen hatte und drehte sich grinsend zu ihrem Mitspieler/Rivalen um.
Sakuro Kojimake lud seelenruhig seine vollkommen Anachronistische Tommygun durch und wischte sich mit einem Taschentuch Gedärme und Blut von dem Mafia Anzug den er trug. Kojimake war ein Runaboatpilot von DS9 und hatte sie eingeladen dieses Holoprogramm auszutesten.
Andrea selbst trug nur einen schwarzes Biknioberteil, Minirock, Springerstiefel und darüber einen Ledermantel. Das I-Tüpfelchen dabei ward as sie ihre langen dunkelblonden Haare in zwei Rattenschwänzchen frisiert hatte.
Die Xenexianische Kriegerin in ihr wusste das dies so unpassend für den Kampf war wie Dessous aus Tholianischer Seide, aber dies war ein Holoprogramm, nicht Krieg.
"Ich glaube ich führe..." kommentierte Kojimake und schulterte das Maschinengewehr. Andrea nahm das fast lächerlich lange Schwert über die Schulter und lachte nur. "Wenn du genauso zählst wenn du fliegst wundert es mich das du noch ne Lizenz hast."
Der Mensch grinste nur und begab sich zur nächsten Straßenecke. "Die nächste Welle kommt sicher gleich. Hoffe du hast noch genug Kraft um das Ding zu schwingen." Andrea schnaubte nur und folgte ihm. "Keine Sorge, pass eher auf das dir die Munition nicht ausgeht..."
Als sie sich beide weiter vorwagten - auf den Tokyo Tower zu, wo der Oberzombie wartete - überlegte sie wie sie das Programm auf die New Age schmuggelte ohne das bei Counsellor Bergmann alle Sicherungen rausflogen. Sinnlose Metzelprogramme waren bei der Sternenflotte eher ungern gesehen aber dies machte einfach Spaß!
Als die nächsten Untoten auf die beiden zuwankten legte Kojimake das Gewehr an und Andrea zog das Nodachi erneut und leckte theatralisch an der Klinge entlang.
"Ich führe....versuch mich einzuholen." hauchte sie ihm zu und stürmte los.

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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4

Sonntag, 13. Juni 2010, 16:11

Quartier Familie Patel-Marquez

Sternzeit 62384.0

Commander Maria Marquez trat aufstöhnend in ihr Quartier, wo Patrice Marquez, ihr Ehemann auf dem Bett saß und seine Schuhe polierte.
"Ist Patrice auch da?" fragte Maria und meinte ihren anderen Ehemann, genannt Patrice Patel. Patrice Marquez und Patrice Patel waren während eines Austauschprogramms mit den Klingonen vor kurzem aus Patrice Patel im Rahmen eines Transporterunfalls entstanden. Der Original-Patrice hatte sich schlicht verdoppelt und somit gab es nun zwei Originale. Erst vor kurzem hatten die beiden wieder ein gemeinsames Quartier bezogen.
"Ja, er steht unter der Dusche." sagte Patrice Marquez und beendete das Polieren der Schuhe.
"Fertig." antwortete ich, während ich aus der Duschzelle trat und nackt an den Schrank ging, um mir Unterwäsche zu holen.
"Danke für den Anblick." beschwerte sich Patrice Marquez.
"Auch nicht anders, als wenn du in den Spiegel guckst." entgegnete ich und zog mir Strümpfe an.
"Wie war die Besprechung mit Admiral Ross, Liebling?" fragte ich dann zu meiner Frau.
"Erkenntnisreich." sagte sie, ohne das vorherige zu kommentieren.
"Setzt euch." sagte sie und deutete an den Bürotisch, den wir drei zur heimischen Büroarbeit nutzten.
Nachdem wir saßen, begann Marquez. "Wir haben uns endlich entschieden, wie wir mit den Geschehnissen auf Daneria umgehen. Ein Schiff des vulkanischen Hohen Rates wird in Kürze nach Daneria aufbrechen. An Bord sollen führende Experten für Emotionskontrolle sein. Bisher hat Daneria nicht um Hilfe gebeten, aber das Sternenflottenschiff im Orbit konnte bisher auch keine wirkliche Normalisierung der Lage feststellen." berichtete M. Sie bezog sich auf unsere letzte Mission, bei der ein friedliebendes Volk, ohne gewaltätige Gedanken, durch unsere alleinige Anwesenheit in einen schweren Bürgerkrieg geraten war, noch während wir uns umsahen, was überhaupt passiert war. Wir hatten Gefühle wie Wut und Hass in ein dafür nicht gerüstetes System eingebracht und zunächst keinen Ansatz, den Daneri zu helfen gehabt.
"Nun, ich hoffe das hilft." kommentierte Patrice Marquez.
M nickte. "Nun, es gibt noch mehr Neuigkeiten. Unter der Vermittlung von Captain Martinson und Vice Admiral Winters ist mit den Romulanern, Cardassianern und Romulanern ein neuer Vertrag über Subraumwaffen verhandelt worden. Die Sternenflotte hat sich dazu bekannt, diese Technik nicht mehr zu erforschen und musste regelmäßige Beobachter der drei Spezies in unseren Labors gestatten." berichtete M.
Ich hob eine Stirnfalte. Besser als ein neuer Krieg im Alpha- und Betaquadranten war es allemal, doch war dies ein gefährliches Zugeständnis. Ich wußte nicht, was ich davon halten sollte.
"Mrs. und Mr. Marquez und Commander Patel bitte auf die Brücke. Wir haben neue Befehle." kam die Stimme von der OPS.
Wir sahen uns um. Erneut war ein Landurlaub abgeblasen worden. Wir waren es fast schon gewohnt. Wir standen auf und begaben uns auf den Weg.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Kahael

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5

Freitag, 18. Juni 2010, 00:37

Kurz zuvor

Deep Space 9 - Büro des Captains

„Captain Neireh...“, begann Nerris und legte ihr diplomatischstes Lächeln auf, welches sie hatte. Noch immer fand sie es leicht verstörend eine Romulanerin auf dem Chefsessel eines Schiffes der Sternenflotte vorzufinden. An einen Klingonen hatte sie sich gewöhnen können, aber irgendwie war eine Romulanerin ihr auf diesem Platz völlig fremd. Doch Nerris versuchte sie einfach als Vulkanierin zu sehen und wischte jeden Gedanken an Romulaner zur Seite., „... es ist mir immer eine Freude die New Age auf Deep Space 9 begrüßen zu dürfen. Leider muss ich ihnen mitteilen, dass ihr Aufenthalt nur von kurzer Dauer sein wird. Wir haben vor einigen Tagen den Kontakt zur USS Columbus verloren. Wir gehen davon aus, dass sie in oder nahe den Badlands verloren ging. Sie war auf Forschungsmission dort und ist bereits seit einer Woche überfällig. Unser letzter Kontakt mit der Columbus war eine stark verstümmelte Nachricht die wir vor etwa acht Tagen erhielten. Mein Sicherheitsoffizier konnte ein Fragment der Nachricht rekonstruieren.... Captain, ich habe die Befürchtung das die Columbus von den Borg angegriffen und zerstört wurde. Zumindest ist es das einzige Wort welches wir aus der Transmission rekonstruieren konnten. Die Sternenflotte hat meine Sorge zurückgewiesen und geht davon aus, dass die Columbus in den Badlands beschädigt wurde und dort nun hilflos umher treibt. Was auch immer passiert ist, ich komme mit meinen Mitteln nicht weiter. Ich will kein Runabout riskieren. Die Plasmastürme in den Badlands erreichen zur Zeit ihr Maximum und sind unberechenbar und meine Schiffe würden darin zu einem Spielball werden. Und für eine Suche von Außerhalb sind die Sensoren meiner Schiffe zu schwach. Die New Age ist in beiden Punkten im Vorteil. Die Sternenflotte hat mich daher gebeten sie auf eine Such und Rettungsmission zu schicken. Man geht dort ja auch von einer beschädigten Columbus aus. Ich sehe das anders. Ich habe sämtliche Daten bereits an sie übermitteln lassen, auch die letzte Transmission der Columbus. Vielleicht können ihre Leute meine Theorie ja stützen... oder entkräften... was andererseits auch beruhigend wäre. Ihr Befehl lautet aber die Columbus zu suchen und zu bergen....“, Nerris wartete ob Neireh noch etwas zu sagen hatte.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

6

Freitag, 18. Juni 2010, 19:45

- Krankenstation-

MaSvorras Laune war im Keller, da er, bevor auf die Station gehen konnte, die Mitteilung bekommen hatte, daß die New Age einen neuen Auftrag bekommen hatte. "Gerade, wenn ich die Krankenstation soweit wieder auf Vordermann habe, kommt sowas." Knurrend und brummend räumte er einige der größeren Geräte in die verschiedenen Schränke. Die meisten seiner Mitarbeiter hatten noch frei, so daß ihm niemand in den Weg kam.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

7

Montag, 21. Juni 2010, 22:41

Deep Space 9 - Büro des Captains

"Colonel Kira, wird werden dieser Sache umgehend nachgehen. Die Crew wird es sicher bedauern nicht mehr Zeit auf der Station verbringen zu können.", erwiderte Neireh so diplomatische sie konnte. "Sie wissen ja wie gerne wir immer wieder hierher kommen.", fügte sie noch mit einem lächeln hinzu. Sie konnte sich diesen Kommentar einfach nicht verkneifen. Diese Bajoranerin und sie waren nicht die besten Freunde, aber aufgesetzte freundlichkeiten mochte sie noch weniger. "Hören sie Colonel, ich habe in den letzten Tagen viel Zeit mit Sternenflottenadmirälen verbracht die jedes Einzelheit und Detail zu unserer letzten Mission wissen wollten, jeder Logbucheintrag wurde nochmal durchgekaut und jede meiner Anweisungen nochmal überprüft und diskutiert. Man kommt sich vor wie vor einem Tribunal. Sie versuchen zwar höflich und diplomatisch zu bleiben, ich merke ihnen aber ihre Abneigung an. Sie müssen mir nichts vormachen. Ich habe im Moment genug davon. Ich wollte dies nur klarstellen. Als Bajoranerin auf dieser Station hatten sie es früher vermutlich auch nicht so einfach mit den Sternenflottenoffizieren."
Captain Neireh erhob sich und deutete ein nicken an. Die Bajoranerin schien unschlüssig wie sie auf die letzten Worte reagiern sollte.
"Ich hoffe ihre Theorie wird sich nicht bestätigen. Wer weiß was wir in den Badlands finden. Das letzte mal war schon sehr.. explosiv.. auch in politischer hinsicht."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

Kahael

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8

Donnerstag, 24. Juni 2010, 00:20

Deep Space 9 - Büro des Colonels

"Viel Glück Captain... bringen sie ihr Schiff heil zurück nach Deep Space 9 und bitte, sagen sie mir dann das ich völlig daneben lag." Nerris beendete die Verbindung. Sie griff zu dem Baseball den Jake ihr zum Geburtstag geschenkt hatte, eine ähnliches Stück wie der, den Sisco an selbiger Stelle aufbewahrt hatte. Sie warf ihn immer wieder hoch ...


Quarks


Die kleine Gruppe aus Romulaner und Klingonen war mittlerweile auf Romulaner, Klingonen und Menschen angewachsen und setzte sich teils aus Angehörigen der technischen Abteilung und teils aus Mitgliedern von Patels Sicherheit zusammen. Das Anwachsen der feierlichen Gruppe trug vor allem dazu bei, dass sich die Stimmung von Quark deutlich besserte, auch wenn dies nur dem gesteigerten Umsatz galt und nicht dem erhöhten Lärmpegel. Quark wusste sich immerhin zu helfen und hatte seine großen Ohren mit Putzlappen ausgestopft, die nun wie zwei zusätzliche Ohren schlapp an seinem Kopf baumelten.
"Ops an Ltd. Commander Kahael..... Ops an Ltd. Commander Kahael... OPS AN LTD COMMANDER KAHAEL...!!", nur langsam kämpfte sich die zarte Stimme des Fähnrichs auf der Brücke der New Age durch den Gesangslärm im Quarks wo Kahael gerade lautstark Hey Tonight angestimmt und sich innerlich auf einen Disco Fox quer über das Promenadendeck vorbereitet hatte. "Jaaaanaaa...", erwiderte er mit schwankender Stimme und konnte sich gerade recht daran erinnern das Kathi für einen Tanz gar nicht anwesend war und an eine andere Tanzpartnerin wohl auch nicht zu denken war. Obwohl er zugeben musste das sich in Patels Abteilung einige durchaus attraktive weibliche Neulinge eingefunden hatten. Doch dann meldete sich die zarte Stimme von der OPS wieder: "Ltd. Commander, die New Age hat soeben neue Befehle erhalten. Bitte melden sie sich umgehend auf der Brücke." Kahael verzog sein Gesicht und blickte in das leere Glas in seiner Hand. Seine Augen wanderten umher und er musste zuerst tief ausatmen um zu verkraften das sein Urlaub damit zu ende war, ebenso wie der jener mit denen er hier saß. "Der Urlaub ist vorbei... zurück auf das Schiff...", brummte er und warf das Glas in seiner Hand über die Schulter hinweg und torkelte zur Andockschleuse, immer wieder tief ein und mit dicken Backen ausatmend. Nur so schaffte er es den Kopf halbwegs klar zu halten für das was nun kommen sollte.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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9

Donnerstag, 24. Juni 2010, 09:52

New Age - Turbolift

"Verdammtes Cardassianisches Schrottteil von einem Komm System." fluchte Andrea vor sich hin. Irgendwie war der Komm empfänger im Holodeck ausgefallen und erst als einer der Ferengi Kellner das plärren ihres Kommunikators in der Umkleide gehört hatte, bekam sie mit das der Urlaub gestrichen war. Eine schnelle Dusche, zu einem Preis dem sie dem Ferengi am liebsten in die Ohren gesteckt hätte, und eine hektische Verabschiedug später hetzte sie so schnell es ging zur Brücke um nicht zu spät zu erscheinen.
Gleichzeitig überlegte sie wie sie das Schwert, welches sie mangels Zeit nicht in ihr Quartier hatte bringen können, erklären konnte.
Zischend öffnete sich die Tür und die Xenexianerin entschied sich für den 'Augen zu und durch' Ansatz. Von den Führungsoffizieren war nur Lieutenant T'Sir auf der Brücke und führte Messungen an ihrer Konsole durch. Als der Blick der Vulkanierin auf das Schwert fiel hob sie nur die Augenbraue.
Andrea hoffte das der Rest noch im Bereitschaftsraum oder Konerenzraum war und schob die überlange Waffe unter ihre Steuerkonsole als sie den derzeitigen Steuermann ablöste.
"Nun muss ich mir nur noch überlegen wie ich es wieder rausschmuggle." murmelte sie leise.

10

Dienstag, 29. Juni 2010, 23:58

Deep Space Nine - Luftschleuse

Die Wache an der Luftschleuse zur New Age schaute gelangweilt den Korridor entlang. Zwar war die meiste Crew wieder aufs schiff geholt worden, aber noch war der Befehl zum abdocken nicht gegeben worden und daher musste irgendwer den Zugang bewachen.
Grade als er sich die Hand vor den Mund hielt um ein Gähnen zu unterdrücken trat ein hochgewachsener, gut 2 meter großer Vulkanier in Sternenflottenuniform mit dem Gold der Sicherheits und Ingenieursdivision. Über dem Rücken trug er einen Rucksack und an seinem Gürtel befand sich ein Tricorder und ein Phaser, seltsam für einen Offizier auf einer Föderationsstation, also bewegte die Wache auch ihre Hand zur Waffe.
Er bemerkte ebenso das der Vulkanier das Haar länger trug als die meisten seines Volkes, als wäre er lange nichtmehr dazu gekommen es zu schneiden und das in seinen bewegungen eine Art...gespanntheit lag, wie als würde er jederzeit erwarten in Aktion springen zu müssen.
Als der Vulkanier vor ihm zu stehen kam legte er den Rucksack ab und
verschränkte die Arme hinter dem Rücken und hob eine Augenbraue ob des
misstrauischen Blickes der Wache bevor er sprach.
"Lieutenant Commander Setok von der Sternenflottensicherheit, Abteilung für Kriminalermittlung. Ich würde gerne mit Captain Neireh sprechen."

11

Donnerstag, 1. Juli 2010, 21:57

USS New Age - Brücke

Die Türen des Turboliftes öffneten sich und Captain Neireh betrat die Brücke. T'Sir war ebenfalls auf der Brücke. Da sie ja noch an der Station angedockt waren, war nur eine Notbesatzung auf der Brücke. Sie nickte ihr kurz zu. Als sie an Andreas Station vorbeikam bemerkte sie ein glänzen unter ihrer Konsole, was sich bei genauerem hinsehen als ein Schwwert entpuppte. Sie warf der Xenexianerin einen fragenden Blick zu. Sie war noch relativ neu an Bord.
"Ensign ? Diese Waffe sollten sie in ihrem Quartier lassen. Sie wissen das sie bei der Sicherheit angemeldet sein sollte?"
Bevor Andrea antworten konnte, meldete sich der Kommunikator und eine Stimme informierte sie das ein Lieutenant Commander Setok von der Sternenflottensicherheit persönlich sprechen wolle. Neireh zog eine Augenbraue hoch. Was wollte denn die Sternenflottensicherheit von ihr? "Verstanden, er soll mich in meinem Büro treffen.", antwortete sie und ging weiter über die Brücke ins Büro.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

12

Donnerstag, 1. Juli 2010, 22:29

Brücke

Andrea zuckte apolegetisch mit den Schultern. "Das Schwert ist eine kürzliche Erwerbung. Ich werde es noch melden." Antwortete sie Neireh bevor sie wieder in ihren Bereitschaftsraum verschwand.
Aus den Augenwinkeln bemerkte sie das T'Sir den Turbolift im Auge behielt anstatt ihre Konsole. Seltsames verhalten für eine Vulkanierin.
Einige Momente später betrat ein Männlicher Vulkanier im Sicherheitsgold die Brücke, trat einen Schritt zum Bereitschaftsraum, stockte und stellte für eine Sekunde Augenkontakt mit der Wissenschaftsoffizierin her. Was soll den das? Dachte sich die Xenexianerin und musterte Setok aus den Augenwinkeln.
Hochgewachsen aber eher rank als muskulös vom Körperbau wirkte er noch größer als er wirklich war und mit dem fast wilden Haarschnitt, für einen Vulkanier, wirkte er auf die Xenexianerin interessanter als die anderen Verteter seines Volkes. Vor allem sah sie in seinen Bewegungen das sie fast unmerklich kontrolliert waren, wie ein Krieger anstatt...Interessant.
Der Vulkanier reichte seinen Phaser dem Sicherheistoffizier vom Dienst und betrat dann den Bereitschaftsraum.

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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Donnerstag, 1. Juli 2010, 22:39

Wir waren unterwegs zur Brücke, als ein weiterer Commruf hereinkam, diesmal nur an mich und mein Ebenbild.
Es war der Sicherheitsoffizier Meichelbeck, der seinen Dienst gerade auf Deck 8 verrichtete. "Sirs, ich habe eine etwas ungewöhnliche Meldung zu machen. Ein Lieutenant Commander Setok von der Sternenflottensicherheit, Abteilung für Kriminalermittlung, hat soeben das Schiff betreten. Identität bestätigt. Er möchte Neireh sprechen und ist bereits zu ihr unterwegs." sagte Meichelbeck. Ich sah Patrice an und dieser zu mir. "Wir sind unterwegs." sagten wir und liefen schneller, sodass M kaum noch mitkam, ohne in einen Laufschritt zu gehen.
Es war nicht gerade höflich, dass die Sternenflottensicherheit einfach an Bord kam, ohne dass sie sich vorher beim Sicherheitschef angemeldet hätte. Insofern war es nicht unsere Absicht, Neireh mit Setok allein zu lassen. Wenn es sich um irgendeine Form von Anklage gegen sie handelte, war es ohnehin meine- unsere - Pflicht, ihr als Strafverteidiger vor dem Kriegsgericht zur Seite zu stehen. Warum sollte sonst die Kriminalermittlung an Bord gekommen sein?
Als wir die Brücke erreichten, sahen wir Setok gerade noch Neirehs Bereitschaftsraum betreten. Wir eilten ihm hinterher, während M die Leitung auf der Brücke übernahm, nicht ohne die Xenexianerin wegen ihrer bei sich geführten Waffe kritisch zu mustern.
"Commander Patrice Patel und Commander Patrice Marquez, New Age Security Chiefs. Wir würden gerne im Rahmen unserer Position bei Ihrem Gespräch dabei sein." sagte ich zu Setok vorstellenderweise, ohne eine Spur von Widerrede zu dulden. Als Lieutenant Commander war er eigentlich rangniedriger, aber genauer betrachtet, kam es auf die Aufgabe an, die er hier an Bord wahrnehmen würde und was er von Neireh wollte.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

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Donnerstag, 1. Juli 2010, 23:05

"Wie sie wünschen" erwiderte Setok und neigte kurz den Kopf. Danach legte er Neireh ein PADD auf den Schreibtisch. "Meine Identifikationsdaten von der Abteilung, Captain. Ich bin hier im Rahmen einer Kriminalermittlung beziehungsweise der Übergabe eines Kriminellen."
Setok trat an ein Wanddisplay und rief Daten aus einem weiteren PADD auf. "Dies ist Esteban Svensson, Bürger von Alpha Centauri." Auf dem Schirn erschien ein Nordisch anmutender Mensch mit einem verwegenen Lächeln. "Er ist 'freier Händler' von Beruf. In dieser Okkupation kam er mehrfach in Konflikt mit den Zollgesetzen der Föderation. Der Fall wurde der Sternenflottensicherheit übergeben nachdem mehrere Sternensysteme sich um die Zuständigkeit des Falles nicht einig werden konnten und Beweise für Akte der Piraterie im Interstellaren Raum der UFP aufkamen. Vor einer Woche versuchte er Schmuggelwahre von Cardassia in die Föderation zu bringen als sein Schiff in den Badlands von einem Plasmasturm irreperabel beschädigt und die USS Columbus fand seine Rettungskapsel."
Setok trat vom Display weg und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. "Captain Yamamoto informierte die Ermittlungsabteilung, welche mich schickte um den Verdächtigen in Gewahrsam zu nehmen und zur Verhandlung zur Erde zu bringen. Auf dem weg nach Deep Space Nine erreichte mich der Bericht das die Columbus verschollen war und die New Age nach ihr suchen sollte. Da mein Transport erst vor einer guten halben Stunde ankam und ich nicht wusste ob ihr Schiff noch an der Station habe ich - da es unlogisch wäre eine potentielle Rettungsaktion wegen einer, in dieser Situation, bestenfalls tertiären Ermittlung - davon abgesehen mich via Subraumkommunikation anzukündigen." Setok machte eine kurze Pause und schaute zu den beiden Zwillingsmenschen die ihn misstrauisch musterten. "Da ich ihr Schiff nun aber noch erreicht habe bitte ich um Erlaubnis ihre Mission zu begleiten, Captain."

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Samstag, 3. Juli 2010, 18:17

Neireh blickte zu den beiden Patels als diese eintraten. Offensichtlich wollten sie ihren Captain nicht allein mit der Sternenflottensicherheit lassen. Sie deutete ihnen ein leichtes nicken an. Normalerweise würde sie bei so einer Störung wenn sie mit jemand im Gespräch war anders reagieren. Ein Besuch dieser Ermittler war sicher nie wirklich angenehm. Sie hatte sich allerdings nichts vorzuwerfen. In den folgenden Ausführungen des Vulkaniers erklärte er den Grund seines Besuches und sein Anliegen. Ob es allerdings eine gute Idee war diesen, doch etwas seltsam für einen Vulkanier anmutenden Mann an Bord zu haben war eine andere Sache. Sie befürchtete das er auch ein Auge darauf haben würde ob es an Bord Verstöße gegen Sternenflottenregeln gab. Allerdings sah er nicht direkt danach aus so ein streng nach Paragraphen vorgehender Mann wie Winters zu sein. Dieser Vulkanier war eine durchaus interessante Erscheinung. Er hatte nicht diese kalte, unnahbare Ausstrahlung wie sie Vulkanier sonst haben und auch sein Auftreten und Aussehen entsprach nicht einem gewöhnlichen Vulkanier. Er hatte mehr etwas von einem Raubtier auf der Lauer, bereit jederzeit zuzuschlagen hatte sie das Gefühl.

"Sofern dieser Mann keine Gefahr für mein Schiff und seine Crew darstellt, können sie an Bord willkommen fühlen. Wenn sie wünschen wird ihnen unser Sicherheitschef unsere Sicherheitsabteilung zeigen und die Einrichtungen wo sie dann ihren Gefangenen unterbringen können.", erwiderte sie.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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16

Sonntag, 4. Juli 2010, 18:35

Ich verzog das Gesicht, aber Patrice Marquez nutzte bereits die Gelegenheit EInspruch einzulegen. "Solang von diesem Mann keine überwältigende Gefahr ausgeht, sehe ich keinen Grund, warum wir Ihre Hilfe benötigen würden. Dieses Schiff hat im Prinzip ausreichend erfahrene Sicherheitsoffiziere, um eine Gefängniszelle zu bewachen. Und selbst wenn er ein gefährlicher Schwerverbrecher wäre... diese Crew hat sicher schon bewiesen, dass es mit schlimmeren Fingern umgehen könnten." sagte Marquez und ich nickte. "Und die New Age ist als Urlaubskreuzer wohl kaum für Sie geeignet." fügte ich hinzu.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

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Sonntag, 4. Juli 2010, 19:06

Setok schaute zu Marquez "Mit allem gebührenden Respekt, Commander. Sie sind der Sicherheitschef dieses Schiffes. Ihre Aufgabe ist es für die Sicherheit des Schiffe und seiner Crew zu sorgen, die Verfolgung von Kriminellen und die Aufrechterhaltung der gesetze der Föderation nehmen daher in ihrer Position eine sekundäre Priorität ein. Ich gehöre zur Ermittlungsabeilung der Sternenflottensicherheit, daher ist das genannte meine Erste Priorität. Ich gehöre nicht zum Judge Advocat General, auch wenn sie dies zu denken scheinen da sie alle nervös sind seit ich mich identifiziert habe. Um einen alten menschlichen Begriff zu benutzen, ich bin ein 'Polizist'."
Setok schaute zu den beiden Menschen und der Rihannsu.
"Meine Aufgabe ist es diesen Verdächtigen in den Gewahrsam des Justizprozesses zu nehmen und ihm einem fairen Gericht unter Föderationsgesetzen vorzuzeigen. Es wäre unlogisch ihre Leute und sie von ihrer Primären Aufgabe abzulenken um etwas zu erledigen wofür jemand der mindestens ebenso, wenn nicht besser, qualifiziert für dies ist."
Der Vulkanier schaute Marquez in die Augen. "Ebenso unlogisch ist es eine Beleidigung ihrer Fähigkeiten anzunehmen wenn keine existiert. Ich bin nicht hier weil ich ihnen nicht traue, oder weil ich denke das ich 'besser' bin als sie. Es ist nüchterner Fakt das es simpel gesagt nicht ihre Aufgabe ist sondern meine diesen Mann festzunehmen."

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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Sonntag, 4. Juli 2010, 19:19

Marquez zuckte mit den Schultern. "Na, wenn Sie mit ihrer Zeit nichts besseres anzustellen haben, bitte. Willkommen an Bord... Denken Sie daran, sich beim Doktor zu melden, der will jedes Crewmitglied untersuchen, selbst wenn es nur kurze Gäste sind." sagte er dann und ich grinste innerlich über die ausgetauschte Freundlichkeit. Es war einigermassen praktisch, dass sich der andere Patrice jetzt aufregte, dann musste ich es nicht so sehr tun."
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

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Sonntag, 4. Juli 2010, 21:20

Neireh verfolgte das Gespräch zwischen den Patels und dem Vulkanier und hielt sich da erstmal heraus. Offenbar fühlten sich die Patels etwas in ihrer Sicherheitschefehre gekränkt. Die Ausführungen über die Strukturen der Straverfolgung in der Föderation waren interessant. Man lernte immer dazu. Sie warf Patrice einen Blick zu. Er brauchte Setok ja nicht zu einem Drink einladen, aber schon mit ihm zusammenarbeiten. Als er den Doktor erwähnte wurde ihr schmerzlich bewußt das sie auch schon eine Weile kaum Zeit füreinander gehabt hatten und sie beschloß ihn nach ihrer Schicht zu besuchen.

"Ich denke dann haben wir das hier geklärt. Wenden sie sich an den Quartiermeister für ein Gästequartier. Den Doktor sollten sie auch besuchen wenn sie einen klingonischen Chefarzt kennenlernen wollen. Sie werden bemerken das dieses Schiff etwas.. besonderes ist. Wollen wir hoffen das sich Colonel Kira geirrt hat was der Grund für das Verschwinden der Columbus war."
Sie schob dem Vulkanier ein Padd mit den Missionsinformationen zu.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

20

Sonntag, 4. Juli 2010, 21:30

Setok nahm das PADD und überflog es bevor er Neireh knapp zunickte. "Das wäre die logische Hoffnung in diesem Fall, Captain. Was ein Gästequartier angeht so nehme ich an das es nicht nötig sein wird da ich Familie auf ihrem Schiff habe und daher aus Berichten mit ihrer...einzigartigen Crew vertraut bin. Ich werde ihren Arzt aufsuchen sobald geklärt ist ob ich diese Option wahrnehmen kann oder ein Gästequartier benötige, wenn sie erlauben."
Der Vulkanier sammelte seine eigenen PADDs ein und steckte sie in seine Tasche, als er bemerkte das ihn die 3 anderen offiziere fragend ansahen.
Neireh fragte zuerst was den dreien wohl im Kopf rumging "Was meinen sie mit 'Familie' Commander?"
Setok hob nur die Augenbraue und schulterte seine Tasche bevor er antwortete. "Ihr Wissenschaftsoffizier, Lieutenant T'Sir ist meine Ehefrau."