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Kahael

Alkoholvernichter, Paragraphenreiter und Blitzmerker

  • »Kahael« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 2. Juni 2013, 12:34

Kaperfahrt

Prolog

U.S.S New Age – San Francisco Flottenwerft

Etwas nervös war Kahael schon als er auf dem Captains Chair platz nahm. Acht Wochen lag die New Age nun im Dock. Heute würde sie es endlich verlassen … hoffentlich. Er prüfte noch einmal alle Systeme. Alles lief einwandfrei. Wie auch schon die vierundzwanzig mal zuvor. Doch was er hier vor sich – viel mehr unter sich – hatte, war im Grunde ein neues Schiff. Er brauchte sich nur hier auf der Brücke umschauen. Ein wenig Wehmut machte sich dabei schon in ihm breit. Über zehn Jahre hatte er auf der alten Brücke gearbeitet. Vieles dort erlebt. Ein wenig fehlte sie ihm doch. Aber das neue Brückenmuster hatte durchaus seine Vorzüge.
Mit einem Fingertipp auf den in der Armlehne eingelassenen LCARS begann er mit der offiziellen Inbetriebnahme. Von nun an würde der Computer alles protokollieren. Es war die Grundlage für die Abnahme des Schiffes. Er erfüllte einige Formalia, die der Computer ihm abnötigte bevor er den Befehl gab, die Systeme offiziell hochzufahren. Umgesetzt wurden seine Befehle von sechs Werfttechnikern die an den Stationen platz genommen hatte.
„Impulsantrieb in Bereitschaft!“
„Deflektorschild auf Standby.“
„Warpkern wird hochgefahren! Warpantrieb ist in zehn Minuten und vierzig Sekunden verfügbar.“
„Alle Sensoren arbeiten innerhalb normaler Parameter“, meldeten Sie nacheinander.
„Das hört sich doch gut an“, begann Kahael, „Halteklammern lösen!“
Ein grollen ging durch das Schiff als die Halteklammern sich nur Augenblicke später vom Schiff trennten. „Halteklammern gelöst.“ „Einviertel Impuls.“
Die Lichtkegel der Scheinwerfer glitten langsam über die wieder glänzende Außenhülle, als die New Age begann aus eigener Kraft fortzubewegen.

„Status?“ „Alle Systeme arbeiten normal.“ Kahael lehnte sich ein wenig zurück und entspannte sich merklich. „Voller Impuls. Drehen wir zunächst eine Runde um den Block.“ „Sir?“ „Fliegen Sie eine Runde um die Erde und dann zum Schießstand.“ „Aye.“

Hauptquartier der Sternenflotte – Erde

„Das einzige was wir sicher wissen, ist das wir nichts wissen“, brummte Jellico und blickte unzufrieden in seinen leeren Kaffeebecher. „Ganz so pessimistisch würde ich es nicht sehen, Edward.“ Akaar saß entspannt in einem Ledersessel. „Wir haben die Daten von der Voyager“, fügte er an. „Nun gut, dann ist das einzige was wir wissen, dass wir nicht genug wissen. Besser?“ Akaar sagte nichts. „Schweigen als Zustimmung“, brummte Jellico weiter und schob den Becher mir den Zeigefinger von sich weg. „... und wie ich dich kenne, hast du natürlich schon eine Idee diesen für dich unerträglichen Zustand zu beheben.“ „Kaffee wäre eine gute Idee“, er blickte zum Replikator. Akaar folgte seinem Blick. „Ich nehme auch einen.“ „Computer … zwei Tassen Kaffee!“ Er stand auf und ging zum Replikator, der bereits die zwei Tassen replizierte: „Wir tun das, was wir immer tun. Wir schicken ein Schiff.“ „Innovativ.“ „Bewährt.“ „Und welches?“ Jellico reichte Akaar den Becher und ging zum Fenster. Sein Blick fiel auf den blauen Himmel über San Francisco. Es schien, als ob er sich ein Schiff im Orbit aussuchte.

U.S.S New Age – Im Orbit über San Francisco

„Wie lange noch bis wir den Teststand erreichen?“ „Zwanzig Minuten.“ „Fahren Sie schon einmal die Waffensysteme hoch“, befahl Kahael, dem es mittlerweile auf dem Captains Chair sichtlich gefiel. Aber wenn er ehrlich zu sich war, war das hier auf Dauer nichts für ihn. Im Maschinenraum fühlte er sich besser aufgehoben. „Waffensysteme im Standby“ „Führen Sie einen letzten Test durch.“ „Testlauf wird gestartet.“ Über den Hauptschirm begannen Datenketten zu tanzen, die der Halb-Romulaner aufmerksam im Auge behielt. Es gab schon Schiffe, die nach verlassen des Docks explodiert waren. Einfach so. Ein Ende, das er für die New Age nicht vorgesehen hatte und schon gar nicht für sich selbst. Doch bisher lief alles nach Plan. Antrieb und Steuerung funktionierten tadellos.

Hauptquartier der Sternenflotte – Erde

Akaar schaute lieber auf ein Pad, statt aus dem Fenster. Es zeigte ihm innerhalb weniger Sekunden eine Liste aller verfügbaren Schiffe. Fünf davon hielt er für geeignet: „Agrippa, Gryphon, Republic, New Age und Idaho“, sagte er gut hörbar. Jellico wandte sich wieder vom Fenster ab. Seine Stirn legte sich in Falten. Nur zwei der Schiffe sagten ihm etwas. Die Idaho und die New Age. Ersteres hatte einen guten Ruf. Vielmehr war es ihr Captain. Sein Bild von der New Age war eher durchwachsen. Doch in jüngster Zeit hatte man entweder viel von ihr gehört oder darüber gelesen. Die Crew des Schiffes schien es partout zu vermeiden, nicht in irgendwelchen Berichten aufzutauchen oder Teil des Flurfunks zu sein; im Guten sowie im Negativen. „Wie ich sehe, sagt dir zumindest eines der Schiffe etwas“, bemerkte Akaar. „Zwei davon sind mir bekannt … hatte die Crew der New Age nicht etwas mit dem jüngsten Zwischenfall zu tun?“ „Wie ich sehe, ließt du doch noch die Berichte“, stichelte Akaar und grinste. „Dann wäre sie doch eine gute Wahl. Außerdem wären die Romulaner mit im Boot. Was mit Sicherheit von Vorteil wäre.“ „Ein guter Gedanke“, der Capellaner tippte einige Notizen in sein Pad, „wir sollten die Mission aber nicht auf die reine Aufklärung beschränkten“, fügte er mir ruhiger Stimme an. „Sollten wir nicht?“ „Nein. Ich beabsichtige den Befehl etwas … auszuweiten.“ Jellico lehnte sich vor: „Dann schieß mal los...“
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kahael« (2. Juni 2013, 13:24)


Patrice

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Sonntag, 2. Juni 2013, 14:19

Ca. 2 Wochen nach den letzten Ereignissen

Persönliches Logbuch Commander Patrice Patel, Sternzeit 62444,3
Ich möchte voranschicken, dass es sich gezeigt hat, dass der Zeitpunkt für einen langen Landurlaub für mich der denkbar schlechteste war. Zuviel Zeit zum Nachdenken.
Aber der Reihe nach:
Nachdem wir mit der Teresh'Kah zur Erde zurückgekehrt sind, hatte ich ein längeres Debriefing mit Admiral Akaar. Ich durfte mir viele kritische Fragen gefallen lassen, aber ich wurde weder mit einem Kriegsgericht konfrontiert, noch bin ich bisher degradiert worden. Soweit so gut also.
Der Admiral meinte, dass es noch eine längere Untersuchung geben wird und wir möglicherweise in dieser Angelegenheit nochmal von einander hören würden.

Danach hatte ich also frei und zum ersten mal seit meiner Scheidung Zeit, darüber nachzudenken, was eigentlich passiert ist. Um es kurz zu machen, ich bin mächtig abgestürzt, in eine so nicht gekannte Sinnkrise.
Ich will meinem eigenen Logbuch gegenüber ehrlich sein, auch wenn ich in naher Zukunft vielleicht entscheiden werde, diesen Eintrag zu löschen, weil ich die Erinnerung an mich in dieser Form wohl kaum der Nachwelt erhalten möchte. Aber für den Moment tut es gut, es sich von der Seele zu reden.
Ja, ich gebe zu, dass ich mich wieder mit Parthok getroffen habe. Sie war immerhin ganz allein auf der Erde. Als romulanische Staatsbürgerin kann man sich kaum frei auf der Erde bewegen, ausser man ist vielleicht in Begleitung eines Sternenflottenoffiziers. In sofern war sie sehr einsam und frustriert, ganz passend zu meiner eigenen Lage. Und in dem ganzen Frust ist unsere Leidenschaft für einander auch kurzfristig wieder entbrannt. Die ersten 2 Abende meines Urlaubes habe ich mit ihr fast nur unter der Bettdecke verbracht. Gemischt mit einer hohen Menge von Kahaels Ale, das er ja irgendwo verstecken musste, solange die Hülle der New Age entkernt war. Er hatte sich entschieden, einiges davon bei mir unterzubringen, in dem Wissen, dass ich nur wenige Promill davon würde wegtrinken können und der Verlust im Vergleich zu jedem anderen eher gering sein würde.
Irgendwann musste es aber soweit kommen, dass Parthok sich danach erkundigte, was ich eigentlich von ihr wolle. Und was meine Frau davon halten würde und so weiter und so fort.
Auf Beziehungstalk hatte ich nun ja so gar keine Lust.
Ich ließ sie stehen und machte mich auf an den Malibu-Beach, wo ich tagelang am Strand lag und durch die Clubs zog. Man sollte es nicht glauben, aber eine Sternenflottenuniform, insbesondere mit Commanderpins, ist immer noch ein verdammter Mädchenmagnet bei solchen Partys. Ich benahm mich ziemlich daneben, muss ich zugeben. Morgens geht es mir entsprechend schlecht und die Schuldgefühle kommen rein. Ich war keine zwei Wochen geschieden und hatte gleich mit mehreren Frauen geschlafen und nicht gerade die Vorbildfunktion wahrgenommen, die man als Commander so wahrnehmen sollte. Was solls, dachte ich mir. Ein Captain Kirk seinerseits oder ein Commander Riker hatten in ihren Singlezeiten ganze Planeten unsicher gemacht.
Letztlich muss ich mir aber eingestehen, dass es ein ziemlich destruktives Verhalten ist, dass ich derzeit an den Tag lege. Und ja, es ist morgens. Heute abend werde ich wohl wieder an den Strand gehen und mir ein Mädchen in einem Alter suchen, dass bestenfalls 6 oder 8 war, als der Dominion Krieg geendet hat.
Dies ist ein Kreislauf, der nicht lange gut gehen kann, das weiß ich. Aber wie komme ich da raus? Mit Kahael kann ich darüber wohl kaum reden, der wäre eher eifersüchtig und würde nichts falsches an meinem Verhalten sehen. Wenn man ehrlich ist, hat man auf der Erde nicht mehr allzu viele enge Freunde, wenn man seit über 12 Jahren fast täglich 24 Stunden auf einem Raumschiff dient. Die Leute dort werden deine Freunde. Und daher habe ich entschieden, dass ich mir Rat bei jemandem hole, der ich auch schonmal in Liebesdingen weitergeholfen habe, als sie es brauchte.

Logbuch Ende

Gästeraum im Starfleet Headquarter

Neireh war vor einigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden, musste sich aber noch etwas schonen. Ich kam mir etwas dämlich vor, mit einem Genesungsblumenstrauß anzutanzen. Ein besseres Mitbringsel war mir aber auf die Schnelle nicht eingefallen.
Ich klingelte an der Türe.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Alec Axevin

McDonald

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Sonntag, 2. Juni 2013, 17:14

Während des Landurlaubs

Verträumt strich Alec Claire durch ihr rotblondes Haar. Sie hatte sich während seines Landurlaubs immer wieder mal ein paar Tage frei genommen, damit sie sich sehen konnten. Es tat ihnen beiden gut. Sein Appartment in New Berlin war der passende Ort. Vom Panoramafenster des Wohnzimmers aus sah man auf den Lake Armstrong, den Mittelpunkt eines riesigen Aboretums auf der Luna-Kolonie. Dann gab es noch eine Küche, ein Schlafzimmer und ein Bad. "Guten Morgen", sagte sie lächelnd, als sie die Augen öffnete. "Morgen", antwortete er und küsste sie zärtlich. Hatten sie sich richtig entschieden? Nur ein Abenteuer ab und an, keine dauerhafte Beziehung? Mit der Antwort würde Kahael wohl gerade die letzten Tests fliegen, dachte Alec. Er stand auf, zog einen Kimono an und reichte Claire auch einen.

Sie hatten eine schöne Zeit gehabt. Lieutenant Axevin war nicht nur in New Berlin geblieben. Er war zur Erde geflogen und hatte in den Wäldern Kanadas und Nordamerikas ausgedehnte Wanderungen unternommen. Später war er dann nach Irland und Schottland gereist. Mit Claire war hatte er dann die Ostküste Nordamerikas besucht: Washington, New York, Boston, Philadelphia. Und natürlich waren sie zum Jupiter-Habitat geflogen, wo Claire lebte und arbeitete. Er war dann zu den Marswerften weitergereist und hatte sich dort, einen alten Kontakt nutzend, neue Shuttle-Typen angesehen und propefliegen können. Schliesslich war er nach Luna zurückgekehrt und hatte ein straffes Arbeitsprogramm durchlaufen müssen. Neue Sensorensysteme, Kommunikationsanlagen und Steuereinrichtungen für die Energieversorgung erforderten eine intensive Einweisung. Er wusste nicht, wieviel davon er tatsächlich an Bord vorfinden würde, aber er musste sich den Flottenstandards beugen. Jetzt fehlten nur noch die Brückensimulationen.

"Ich werde Frühstück machen", sagte er, während sie im Bad verschwand. In der Küche wusch er sich die Hände und bestellte Toast, Brötchen, Konfitüre, Obstsalat, Müsli, Joghurt, Butter, Orangensaft und Kaffee im Replikator, samt Geschirr und Tablett. Mit einer Fernbedienung aktivierte er den Kamin im Wohnzimmer und deckte den Esstisch. Nachdem sie zurückkahm, verschwand auch er unter die Schalldusche, anschliessend sassen sie gemeinsam am Tisch. "Und? Wohin wird es diesmal gehen?" Er zuckte mit den Schultern. "Ich weiss es nicht." Sie setzte gerade ihre Tasse ab. "Denkst du manchmal an unsere Zeiten auf der WATERLOO zurück?" "Viel zu oft." "Es werden wieder Aufklärungsteams zusammengestellt." "Tatsächlich?" Er war ehrlich interessiert." "Cardassianer, Borg, Dominion - alle haben technische Anlagen hinterlassen. Da gibt es noch eine Menge zu tun." Er nickte. "Sicher. Bist du dabei?" Sie lächelte. "Ich arbeite an holografischen Notfallsystemen, die analog zum MHN Kommandofunktionen auf Raumschiffen übernehmen. Ich bin ausgelastet. Also nein. Zwei dieser Systeme sind weit fortgeschritten, das eine ist ein Technisches Holografisches Notfallprogramm, das andere ein Holografisches Notfall-Kommandoprogramm." Er grinste. "Der Doktor der VOYAGER. Hat er euch also doch inspiriert." Sie lächelte. "Ja, Lieutenant Commander Barclay hat die Ergebnisse der Studien an Bord des Schiffes zur Grundlage weiterer Forschungen gemacht. Wir sind sehr zuversichtlich. Nebenbei werden wir bald den Mobilen Emitter nachbauen können, obwohl wir diese Technologie eigentlich nicht verwenden dürfen, da sie aus der Zukunft stammt." Sie sah ihm in die Augen. "Willst du noch was anderes als auf diesem Schiff dienen?" Er überlegte ernst. "Privat? Das hatten wir schon. Beruflich? Das weiss ich nicht. Momentan empfinde ich jede Mission als Herausforderung. Die Arbeit füllt mich aus und solange ich mich nicht beklagen kann, ist alles in Ordnung. Wir werden sehen, wie es später aussieht." Sie nickte. "Euer Schiff erhielt eine Runderneuerung. Ich kenne schon Details. Wir haben an einigen mitgearbeitet. Die Brücke wird dir gefallen." Wieder nickte er. "Ja, man hat mir Unterlagen geschickt, damit ich mich in meinen Arbeitsplatz einarbeite. Ich habe nachher einen Termin beim Starfleet-Kommando. Im Trainingszentrum soll ich ein paar Simulationen durchlaufen. Die Brücke gefällt mir, auch wenn ich keinen guten Überblick auf das Geschehen mehr habe. Meine Position ist etwas abseits. Allerdings ist die OPS-Konsole für den Posten bestens optimiert." "Hast du noch Zeit bis zur Simulation", fragte sie. "Ja, warum?" Sie stand auf. "Lass uns die Uniformen anziehen, ich habe eine Idee."

Wenig später befanden sie sich an Bord der SAN MARINO, einem Schiff der DEFIANT-Klasse. Claire führte ihn in den Aufenthaltsraum, der als Casino diente. "Der Kahn hier hat die gleichen Sensoren, Kommunikationsausstattungen und Energieverteilungssysteme, die auch die AKIRA hat. Etwas kleiner, aber das hier ist besser als jede Simulation." Ein weiblicher vulkanischer Sternenflottenoffizier beztrat den Raum. "T'Pel", stellte sie sich vor. "Sind Sie bereit?" Er sah Claire fragend an. "Das ist der XO", stellte sie vor. "Du sollst für zwei Tage an die OPS." Er nickte. "Ja, Commander, ich bin bereit." Die Vulkanierin nickte, ohne eine Mine zu verziehen. "Folgen Sie mir." Er drehte sich noch einmal um. "Was machst du hier?" Clair lächelte. "Arbeiten", antwortete sie. "Wir testen den Holoingenieur." Die SAN MARINO schien kein konkretes Ziel zu haben. Sie verliess das Solarsystem und flog einfach nur im freien Raum herum, achtundvierzig Stunden lang. Sie verfolgte einen Kometen, um die neue Sensorensteuerung zu testen. Ein paar Nachrichten wurden abgesetzt und quittiert, um die Kommunikationstechnik zu schulen. Schliesslich simulierte der Chefingenieur mehrere kritische technische Probleme, damit Axevin das neue Energiemanagement testen konnte. Zwischendurch setzte der Kommandierende mehrere Gefechtsübungen an. Claire sah Alec nur zum Essen und während der Übernachtung im gemeinsamen Quartier. Sie blieb wortkarg und daraus schloss er, dass sie alles mögliche testete, nur kein Technisches Holografisches Notfallprogramm.

Nach ihrer Rückkehr liebten sie sich leidenschaftlich in Alecs Wohnung, bevor sich Claire entgültig verabschieden musste. "Ich denke, wir werden uns eine Weile nicht mehr sehen", sagte sie, und küsste ihn noch einmal. "Ich habe eine längere Aussenmission vor mir. Das neue System wird bei einem Langzeittest auf einem grösseren Schiff getestet." Er nickte. "Was immer es ist", bemerkte er. Sie lächelte. "Wenn es serienreif ist, wirst du es wissen", antwortete sie. "Das Shuttle wartet." Sie nahm ihre Tasche, winkte ihm kurz zum Abschied zu und liess ihn einsam zurück. Schweren Herzens nahm sich Axevin ein Padd und sah sich die Spezifikationen der neuen Technik auf der New Age an. Jetzt war er wieder allein. Und zum wiederholten Male dachte er darüber nach, Claire beim nächsten Mal zu fragen, ob sie ihn nicht doch heiraten wollte...
Lieutenant Alec Axevin
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Neireh

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Montag, 3. Juni 2013, 23:12

Gästeraum Starfleet Headquarter

Neireh las sich gerade eins der Padds mit den Neuerungen durch die an der New Age durchgeführt worden waren. Neu Spezifikationen, neue Brücke, Systemupdates. Kahael und seine Leute hatten eine Menge Arbeit gehabt. Im Grunde war es fast ein neues Schiff. Wenn man davon absah das sie darauf bestanden hatte das die bewährten modifikationen von Kahael beibehalten wurden, auch wenn sich die Werftleiter beschwerten das dies nich den Standardspezifikationen entsprach. Die New Age war eben auch kein Standardschiff. Außerdem war es ein Privileg des Captains. Schließlich war er mit dem Schiff draußen im Weltraum und nicht die Werftleute. Die Modifikationen waren schließlich erst durch Erfahrung und Anpassung entstanden und sicher mit ein GRund dafür das die New Age schon so manche brenzlige Sache überstanden hatte.

Die letzten Woche hatte sie viel Zeit gehabt zu lesen. Sie hatte von Patel den Missions Bericht bekommen und davon gehört das er den Admirälen noch Rede und Antwort stehen durfte. War sicher nicht einfach, aber im Grunde wäre es vermutlich jedem anderen auch passiert. Kahael war wahrscheinlich gerade dabei die New Age aus dem Dock zu fliegen um die Systeme zu testen und die endgültige Abnahme durchzuführen. Sicher das erste mal das sie dabei nicht an Bord ihres Schiffes sein konnte. Langsam wurde ihr langweilig. Die Ärzte wollten das sie sich noch schonte, aber sie war der Meinung das sie lange genug zur Untätigkeit verdammt war. Neben ihr lag noch ein Padd mit den neuen Befehlen für die New Age. Ein Spaziergang würde das sicher auch nicht werden. Als es an der Tür klingelte stand sie auf um sie selbst zu öffnen. Eigentlich erwartete sie nur MaSvorra. Sie hatten die letzten Tage ein wenig Sightseeing sozusagen gemacht. Auch wenn er streng darauf achtete das sie sich noch schonte. Das sie dann mit ihrem Satin Hausanzug vor Patel stand war etwas unerwartet und er hatte Blumen dabei?

"Blumen ? Hast du dich im Quartier geirrt?", fragte sie und zog eine Augenbraue etwas hoch. Dann trat sie zur Seite und machte eine einladende Geste. "Komm rein."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
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T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

Patrice

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5

Montag, 3. Juni 2013, 23:46

Gästeraum Starfleet Headquarter

"Jolan'tru." grüßte ich zurück und drückte die Blumen von mir weg in ihre Hände. Ich ignorierte, dass sie im Hausanzug an der Tür stand. Vermutlich hatte sie den Doktor erwartet und hätte sich ansonsten eine Uniform angezogen. Ich dankte ihr für die Einladung einzutreten und fügte eine Erklärung für die Blumen hinzu. "Keine Sorge, ich komme nicht als Verehrer. Bei uns auf der Erde werden Blumen auch als Genesungswünsche verschenkt. Wobei ich sehe, dass die Genesung gut verläuft." sagte ich und setzte mich auf einen der Stühle.
Das Gästequartier war äußerst luxuriös. Für Neireh musste es sich wie ein goldener Käfig angefühlt haben.
"Wie geht es dir?" schickte ich voran. Seit wir uns das letzte mal per Interkomm gesprochen haben, als sie mir von dem Verdacht bezüglich Admiral Chekoté berichtet hatte, hatten wir uns nicht mehr persönlich gesprochen. Neireh wußte nichts davon, dass M und ich uns hatten scheiden lassen. Soweit sie wußte, war ich an dem Abend, an dem sie fast erschossen wurde nur ausserordentlich schlecht gelaunt gewesen.
In meinem offiziellen Bericht hatte ich die Scheidung natürlich auch nicht erwähnt. Maximal hätte sie es durch MaSvorra wissen können, aber den Klingonen hatte ich nicht gerade als Klatschtante in Verdacht.
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Alec Axevin

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Dienstag, 4. Juni 2013, 11:51

San Francisco, Simulationsraum

Die Brücke war überwältigend. Alec gönnte sich erst einmal einen Blick von der hintersten Seite, um alles auf sich wirken zu lassen. Seine eigene Station, von dort vorn rechts, hatte einen gewaltigen Nachteil: keine Sicht auf den Hauptschirm. Es gab zwei taktische Stationen, eine für das Schiff selbst und eine für Taktische Operationen. Genauso die technischen. Kahael sollte seine Privilegien haben, dachte Alec. Er würde da unten schon zurecht kommen. Er war OPS-Manager und die OPS war da unten. Also ging er nach unten und setzte sich auf seinen Platz, der auch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil hatte: es war relativ ruhig hier. Und da er ständig neue Energieanforderungen stellen, die Sensoren anpassen, die Kommunikation im Auge behalten und was sonst noch machen musste, war Ruhe am Arbeitsplatz recht angenehm. Ausserdem hatte er einen kleinen, eigenen Schirm, wie er feststellte.

Axevin fand sich sofort zurecht. Die Simulationen, die er durchlief, waren eher durchschnittlich schwer, obwohl der Lieutenant Commander, der sie programmiert hatte, mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad tituliert hatte. Der Frage, wieso ihm das so leicht fiel, wich er mit der Anmerkung aus, dass er bereits auf der PEGASUS Operations Manager war. Der Vulkanier zog nur die Augenbraue hoch, und Alec wusste, das das wohl die falsche Antwort gewesen war. Jedenfalls durfte er noch an einigen Übungen mit Systemausfällen teilnehmen, die er selbst beheben sollte, von denen er aber wusste, dass das an Bord der NEW AGE Kahael selbst machen würde, weil es sein Job war. Dieser Vulkanier wollte nur sein technisches Wissen testen. Schliesslich händigte er Axevin ein Padd mit dem Zertifikat aus und Alec konnte endlich wieder in seine Wohnung zurück. Dort machte er, weil Claire nun nicht mehr da war, nichts anderes mehr, als Zeit totzuschlagen und darauf zu warten, dass die NEW AGE zu einer neuen Mission aufbrach.
Lieutenant Alec Axevin
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Kahael

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Dienstag, 4. Juni 2013, 21:22

USS New Age

Wie ein scharfes Messer durchdrang der Phaserstrahl des oberen Bogens die Hülle des betagten Frachters. Zwei weitere Treffer der beiden unteren Bögen pulverisierten die beiden auseinander trudelnden Schiffshälften endgültig. Man hatte ihm tatsächlich nicht zu viel versprochen. Die neuen Typ XI-Phaser waren die pure Brachialgewalt. Noch mehr überraschte ihn das EPS-Netz. Ohne Proteste versorgte es die energiehungrigen Phaser. Aber so ganz wollte der Halb-Romulaner dem Braten noch nicht trauen. Ein alter Java-Klasse Frachter war eine Sache. Ein Einsatz unter Gefechtsbedingungen eine ganz andere. Leider stellte man ihm nicht genügend Weltraumschrott zur Verfügung um zumindest die Grenzen auszuloten. Die musste er wohl tatsächlich unter Gefechtsbedingungen herausfinden. Wieder einmal. Er machte sich einige Notizen auf seinem Pad und ging zum nächsten Test über. Wieder musste ein alter Frachter herhalten. Diesmal ein etwas größeres Modell. Doch auch dieser wurde innerhalb von Sekunden von einer vollen Salve Torpedos durchlöchert. Nüchtern protokollierte Kahael, das alle Rampen gefeuert hatten und eine leichte Frequenzerhöhung festzustellen war. Minimal. Aber bei insgesamt fünfzehn Rampen durchaus bemerkbar. Während Kahael die Daten seinen Notizen hinzufügte, zerbröselte der Frachter in seine Einzelteile.

Es standen noch zwanzig weitere Tests auf dem Plan. Eine erschien ihm sinnloser als die andere. Es waren reine Funktionstests, an …. aus … an … aus. Nichts was zielführend war, aber irgendwo stand geschrieben, dass sie der Leitende Ingenieur an Bord machen musste. Die richtigen Tests würde er ohnehin durchführen, sobald sie außerhalb des Sol-Sektors waren. Was er hier tat, war die Erfüllung der Vorschriften; an … aus … an … aus und einige Belastungstests, die aber auch jemand definiert haben musste, dessen größte Belastung darin lag, morgens aufzustehen und an seinem Schreibtisch nicht einzuschlafen. Acht Stunden quälte sich Kahael durch den Testplan, bevor er endlich etwas testen konnte, was wirklich von Interesse war: Den Holographischen-Schild. Die Sternenflotte hatte seine Idee überraschend genehmigt. Tausende kleine Holo-Emitter saßen nun auf der Außenhülle der New Age. Tausende energiehungrige Holo-Emitter, wie Kahael feststellen musste. Waffen, Schilde und Warpantrieb waren bei aktiviertem Schild keine Option. Auch der Impulsantrieb erreichte nur knapp über 50 Prozent seiner Leistung.
Die Beleuchtung wechselte auf Notbetrieb als der Schild aktiviert wurde. Die Protokolle sahen ein minimales Energieprofil vor. Alles was nicht benötigt wurde, schaltete sich automatisch ab. Äußerlich wechselte das Erscheinungsbild zu einem romulanischen Warbird. Auch das Sensorbild war eine perfekte Täuschung. Das bestätigte ihm jedenfalls Starbase 1. Natürlich war es keine perfekte Täuschung. Jedoch konnte der Bluff Zeit schinden.
Zufrieden kritzelte Kahael einige abschließende Anmerkungen in den Bericht und schloss die Inbetriebnahme ab. Das Protokoll sah noch einige weitere Tests vor, bevor eine endgültige Abnahme erfolgen konnte. Aber die New Age durfte das Dock nun offiziell verlassen und die Crew wieder an Bord nehmen.

„Logbuch des Leitenden Ingenieurs der New Age. Die Inbetriebnahme ist abgeschlossen. Die New Age ist somit wieder offiziell im Flottendienst. Alle Systeme funktionieren einwandfrei. Die neuen Phaser sind eine Freude für jeden taktischen Offizier. Schade das unser keine Freude empfinden kann. Aber ich bin mir sicher, er wird sie auf seine zu schätzen wissen. Mindestens aber faszinierend. Skeptisch bin ich weiterhin was das EPS-Netz angeht. Erfreut dagegen über das Funktionieren des Holographischen-Schilds. Die taktischen Möglichkeiten müssen wir noch ausloten. Auch innerhalb des Schiffes haben wir holographisch aufgerüstet. Alle Decks sind nun mit Holoemittern ausgestattet. Neuer Standard. Die Sternenflotte hat gute Erfahrungen mit dem MHN gemacht und will dessen Funktionen ausbauen … wer braucht da noch eine Crew aus Fleisch und Blut? Positiv überrascht hat mich der neue Warpantrieb. Die Effizienz ist erstaunlich hoch und wir sind jetzt subraumfreundlich unterwegs. Alternativ und grün. Die Schilde haben nun regenerative Fähigkeiten. Auch neuer Sternenflotten-Standard. Die Aufnahmeleistung ist zudem um 19 Prozent erhöht worden. Das Computersystem basiert nun auf bioneuralen Gelpacks. Jedoch habe ich mich entschieden, Teile des isolinearen Netzwerks als Backup beizubehalten. Nur für den Fall, dass die New Age einen … Schnupfen bekommt. Der Begriff Computervirus bekommt hier auch gleich eine ganz neue Bedeutung wie ich finde. Ich werde die nächsten Tage ein wenig Zeit damit verbringen, genau diese Definition hier auszutesten. Austesten muss man auch unsere neue Ablativpanzerung. Nicht ob sie funktioniert, das tut sie, sondern ob sie für uns Sinn macht. Erfahrungsgemäß wird auf die New Age überdurchschnittlich oft geschossen. Daraus folgt, dass wir überdurchschnittlich oft in der Werft landen um die Panzerung runderneuern zu lassen. Keine gute Idee wie ich finde. Das Gewicht was wir mehr mit uns schleppen, hätte man auf eine zusätzlichen Hülle verwenden sollen. Die kann ich wenigstens selbst flicken. Morgen kommen die ersten Crewmitglieder wieder an Bord … und ich frage mich, wie ich eine Person davon abhalten kann. Eine und einen Halben um genau zu sein ...“
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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Dienstag, 4. Juni 2013, 22:08

Einige Wochen später

Persönliches Computerlogbuch, Lt. Cmdr. Teral D´Amarok


Ich bin nach dem Zwischenfall mit der Species 8742 in der ersten Woche auf der Erde geblieben um meinen Bericht abzugeben. In dieser Woche wurde zu Admiral Akaar befohlen um einige Fragen zu beantworten. Es war offensichtlich das man daran Zweifel hatte wie Cmdr. Patel die Untersuchung geführt hatte. Ich gab dem Admiral zu bedenken das ich ebenfalls in den Untersuchungen involviert war und ich nicht anders gehandelt hätte.

Er hörte sich an was ich zu sagen hatte. Aus meiner Sicht hatte der erste Offizier der New Age für einen Menschen absolut logisch gehandelt. Seit diesem Gespräch war nichts weiteres passiert und ich konnte in der 2ten Woche meine geplante Reise nach Vulkan antreten. Auf Vulkan widmete ich mich der Meditation, meiner Familie und den Ereignissen der letzen Zeit.

Auf der New Age hatte ich mich Anfangs nicht sehr wohl gefühlt. Während ich eine gute kollegiale Beziehung zu den meisten Personen an Bord aufbauen konnte, scheint es so als ob es mit Cmdr. Kahael nur zum Teil möglich wäre. Er ist einer der besten CI die ich Kennenlernen durfte, doch aus meiner Sicht hat er sich von Zeit zu Zeit nicht ganz unter Kontrolle. Was mich betrifft.

Während der Hobus Mission hat er sich meinen Respekt verdient und auch wenn man es kaum glauben mag wäre er aus meiner Sicht ein guter Kommandooffizier. Es gibt ein paar Dinge an Bord die Anscheinend etwas lockerer gehandhabt werden. In Bezug dessen habe ich mich angepasst und drücke in Zukunft bei kleineren Dinge ein Auge zu auch wenn mir das nicht logisch erscheint.

Die New Age müsste bald aus der Werft entlassen werden und ich bin gespannt darauf was alles verändert wurde.


Logbuch Ende
Lt. Cmdr. Teral D'Amarok, Vulkanier -> Sicherheitschef der NEW AGE

Lt. Cmdr. Joran Kan, Vereinigter Trill -> Chefingineur der USS GALAHAD

Ayame Thorata

Lieutenant J.G.

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9

Dienstag, 4. Juni 2013, 22:21

Ca. 2 Wochen nach den letzten Ereignissen

Hauptquartier des Drachenkreuz-Ordens - > Teehaus


Ayame hatte die letzten 2 Wochen damit verbracht sich durch Kandas Trainingsprogramm zu rackern, doch für den heutigen Tag hatte er sich etwas anderes ausgedacht und dafür hatte er sie in das Teehaus des Ordens gebeten. Das Essen bei ihren Eltern war derbe daneben gegangen, da sie sich an der Jagt nach 8472 beteiligt hatte, und so das Essen fallen gelassen hatte. Von daher ahnte sie bereits, was sie in diesem Teehaus erwarten würde. Sie hätte sich gerne davor gedrückt, doch Kanda hatte in seiner Funktion aus ihr „Lehrer“ durchblicken lassen, das er ein Nein nicht dulden würde.
Widerwillig ging sie durch die Gänge, die zum Teehaus führten, oder besser gesagt, wurde sie durch die Gänge geschoben. Denn Lavi O'Neill ging hinter ihr her und gab ihr hin und wieder sanfte Schubser, damit sie weiter ging, „Wenn das so weiter geht, sind wir morgen Abend noch nicht am Teehaus angekommen.“ - „Wieso überhaupt im Teehaus? Wenn die Unterhaltung so wichtig ist, hätten wir es auch auf meinem Zimmer im Gästehaus besprechen können.“ - „Yu hat mich aber gebeten, dich zum Teehaus zu geleiten, und genau das werde ich auch machen.“, mit diesen Worten gab ihr der junge Ordensbruder einen weiteren Schubser. Ayame ging fünf bis sechs Schritte weiter, blieb dann jedoch so abrupt stehen, das O'Neill mit ihr zusammenstieß, „Nein, ich gehe nicht weiter.“
Lavi drehte sie zu sich um und sah sie prüfend an, „Wieso nicht?“, er mochte auf dem rechten Auge blind sein, aber Thoratas Unsicherheit konnte er deutlich sehen, „Wovor hast du plötzlich Angst?“ - „Ich wurde nur plötzlich an etwas erinnert.“ - „Ach, ja, diese Sache.“, er begriff sofort, „Ayame, vertrau uns, diese Sache gehört der Vergangenheit an. Yu will wirklich nur in Ruhe mit dir reden können, ohne das irgendein Communikator das Gespräch unterbricht, oder ungebetene Gäste stören könnten.“, er schubste sie wieder vor sich her, „Und jetzt Abmarsch.“
Murrend ging Ayame weiter, bis sie schließlich vor dem Teehaus standen. O'Neill klopfte, öffnete die Tür und schubste sie in den Raum hinein. Im Innenraum des Hauses warteten bereits Kanda und Ayames Vater auf sie, denn auch ihr Vater wollte etwas in Ruhe mit seiner Tochter besprechen. Ihr Vater hatte die Rolle des Gastgebers übernommen und bereitete den Tee zu, den Kanda und Ayame dann während des Gespräches tranken. Ayames Großvater wollte sich gerne mit seiner Enkelin versöhnen und ließ diese Bitte durch ihren Vater übermitteln. Doch Ayame verweigerte diese Bitte, sie war noch nicht bereit für eine Aussprache. Nachdem ihr Vater gegangen war, übernahm Kanda die Leitung der Teezeremonie, „Ay, dein Vater erzählte mir das dein Großvater sehr krank sei, und eine Versöhnung wünscht, bevor er stirbt. Zum einen kann ich dich verstehen, du bist noch gekränkt durch sein Verhalten. Aber ich kann auch deinen Großvater verstehen.“ - „Du meinst also, ich sollte mich mit Großvater versöhnen, bevor die NEW AGE wieder aufbricht?“ - „Würde ich vorschlagen. Immerhin weißt du nicht, wie lange die nächste Mission dauern könnte.“, er reichte ihr die Schale mit dem frischen Tee. Sie nahm die Schale und trank einen Schluck, „Ich weiß nicht, ob ich das kann.“ - „Soll ich dich begleiten?“, mit diesen Worten beendete Kanda das Treffen im Teehaus.

Noch am selben Abend fand im Wohnhaus des Thorata-Schreins eine Aussprache zwischen Ayame und ihrem Großvater statt.
Lt. JG Ayame Thorata
Wissenschaftsoffizier
USS NEW AGE

( NPC: Yu Kanda, Lavi O'Neill )

Lieutenant Alexis Carter,
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Alec Axevin

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10

Mittwoch, 5. Juni 2013, 13:25

Luna, New Berlin

Manchmal war Malt der beste Freund, den Alec hatte. Heute war es eine Flasche Irish Malt, die er nach und nach leerte, während er die letzte Mission Revue passieren liess. Sie waren auf einem Empfang gewesen, den er am liebsten geschwänzt hätte. Vermutlich wäre jedr von ihnen ungern hingegangen, aber als er von der Anwesenheit romulanischer Gäste hörte, war es noch unangenehmer für ihn. Und doch liess ihn sein Pflichtebewusstsein hingehen. Kaum wollte Sareth eine Rede halten, oder er hatte sie gehalten, so genau wusste Alec das nach zwei Gläsern nicht mehr, rief ein Sicherheitsoffizier Verräter und ballerte herum. Sareth hatte er verfehlt, aber Neireh wurde verletzt. Patel fühlte sich verpflichtet, die Untersuchung zu leiten, die eigentlich Angelegenheit der Planetarischen Sicherheit gewesen wäre. Alec selbst schnüffelte im Büro des Vorgesetzten des Attentäters herum, das in die Luft geflogen war. Sie stiessen auf den Attentäter, verfolgten ihn bis nach Italien und fanden ihn nur noch tot. Und dann begann der Albtraum. Dieser vermeintliche Sicherheitsoffizier war ein 8472. Alec füllte nach und nahm wieder einen kräftigen Zug. Das hier war echter Whisky, und er hatte ihn sich in Irland gekauft. Es gab zwei Dinge, die ab und an echt sein mussten: Kaffee und Whisky.

Irgendwie landeten sie auf einer Galaxy voller Vulkanier. Alec stand Vulkaniern neutral gegenüber, seit er mit Romulanern zu tun gehabt hatte. Irgendwie erinnerten Vulkanier ihn zu sehr an sie. Er leerte sein Glas. Wie konnte ihn dieser 8472 nur mit einem umgeleiteten Signal überlisten? Dieser Drecksack... Er füllte nach. Der Lieutenant war am Boden zerstört. Er hätte diese Finte erkennen müssen. Immerhin war er Spezialist für Verschlüsselungen, als er damals mit Claire... Claire. Alec leerte das nächste Glas. Ein Glück, das er nicht reden musste. Er würde kein Wort herausbringen. Anfangs hatten sie sich nicht wahrgenommen, auch im Team nicht. Dann war da diese Sensorenphalanx. Voller Minen. Während Claire eine nach der anderen entschärfte, versuchte er herauszufinden, wie man die Sensoren deaktivierte. Dann, wie sollte es auch anders sein, löste er einen stillen Alarm aus. Sie waren eingeschlossen in einer kleinen Station, die Sektion für Sektion während einer Selbstzerstörung zu explodieren begann. Glücklicherweise konnte er den Beamblocker deaktivieren, nach einer Ewigkeit. Sie waren sich damals so nahe gekommen, dass es zur ersten gemeinsamen Nacht gekommen war.

Alec lächelte. Es tat gut, unangenehme mit angenehmen Erinnerungen zu verbinden. Trotzdem, dieser Drecksack hatte ihn überlistet. Er leerte sein Glas, wollte nachfüllen und stellte fest, dass die Flasche leer war. Was für ein merkwürdiger Kahn, dachte er noch, als ihm schon die Augen zufielen: Menschen, Bolianer, Andorianer, Vulkanier, Klingonen, Cardassianer, Romulaner, alle auf einem Schiff... Dieser Drecksack hatte ihn ausgetrickst...
Lieutenant Alec Axevin
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Neireh

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11

Mittwoch, 5. Juni 2013, 22:51

Gästequartier Starfleet Headquarter

Neireh erwiderte Patels Gruß und ging vorraus zu der kleinen Sitzgruppe.
"Ich glaube ich habe davon schon gehört.", erwiderte sie auf Patels Erklärung für die Blumen. Sie bot ihm einen Sitzplatz an und nahm ihre Tasse vom Tisch.

"Die Ärzte hier sind wirklich gut und die aufmerksame Pflege von MaSvorra tut ihr übriges. Aber ich hasse es langsam hier herum zu sitzen. Ich sollte auf der Brücke sein. Bisher habe ich nur die Berichte gesehen was alles erneuert und verändert wurde. Du wirst die Brücke nicht mehr wiedererkennen. Ich hatte trotzdem etwas Gelegenheit ein paar Sehenswürdigkeiten hier zu sehen, aber langsam bin ich froh wenn wir wieder auf dem Schiff sind.", antwortete sie ihm und ging zum Replikator. "Ich habe übrigends deinen Bericht gelesen. Mir scheint du wirst ganz froh sein wenn du das Kommando wieder loswerden kannst nach dem "Verhör" von Admiral Akaar. Da hättest es nicht vorraussehen können. Willst du etwas trinken ?"
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
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T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
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Patrice

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12

Donnerstag, 6. Juni 2013, 20:23

Gästequartier Starfleet Headquarter

"Ich nehme einen Raktajino. Vielen Dank." sagte ich und wartete, bis Neireh vom Replikator zurückkehrte.
Ich nahm die Tasse entgegen. "Ich hatte nicht gerade die beste Zeit, während ich deinen Stuhl warm gehalten habe, das ist wahr." stimmte ich ihr zu.
Ich seufzte. "Ich nehme an, du hast noch nicht gehört, dass während du im Koma lagst, M sich entschieden hat, sich von mir scheiden zu lassen!?" fragte ich direkt heraus. "Inzwischen ist dein ehemaliger erster Offizier sozusagen nur noch meine Ex-Frau." sagte ich traurig.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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13

Donnerstag, 6. Juni 2013, 20:44

Erde - San Francisco

MaSvorra ging durch die Straßen, immer wieder von ein paar Menschen angestarrt. Inzwischen hatte er sich mit den Blicken arrangiert, dennoch spürte er sie. Er hoffte, daß sie bald hier wegkamen. Am liebsten wäre es ihm, wenn er Neireh seine Heimat zeigen könnte, so wie sie es getan hatte als sie bei Romulus waren.

Zufrieden damit, was er organisiert hatte, war er nun auf dem Rückweg zum Gästequartier des Starfleet Headquarters. Er sah schon das Gebäude im Sonnenschein und seine Schritte wurden schneller, da er sich darauf freute, Neireh mit den Karten für eine Oper der Menschen zu überraschen. Er war sich selbst noch nicht sicher, ob er das überstehen würde, aber anscheinend war dies bei Menschen eine Kulturveranstaltung, die hoch angesehen war. So würden sie auch etwas mehr aus dem Quartier herauskommen, bis die New Age wieder beziehbar war.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
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Alec Axevin

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14

Samstag, 8. Juni 2013, 14:18

Lua, New Berlin

Heftige Kopfschmerzen liessen Alec wach werden. "Was zum Henker..." Er blickte auf die Flasche. Und war sich im klaren darüber, dass er mal wieder nach Schottland oder Irland musste. Das war die letzte, denn mit Claire hatte er seine Bar geleert. Sie stand auch nicht gerade in dem Ruf, wenig trinkfest zu sein. Aber für einen Ausflug brauchte man einen Shuttleflung. Alec stand vom Boden vor seiner Couch auf, räumte seinen Müll in den Replikator zur Entsorgung und ging anschliessend, nachdem er den Morgenrock ausgezogen hatte - er liebte so was - unter die Dusche. Dann machte er sich an sein Terminal. *Shuttleflugkontrolle* "John, bis du das?" *Alec, was führt dich zu mir?" "Ich brauche einen Flug" *Was sonst. Wohin soll es den gehen?* "Dublin oder Glasgow" *Heute noch?* "Heute noch." *Hast du eine Ahnung, welche Uhrzeit wir haben? Es ist mittags. Es sind alle Flüge ausgebucht.* Alec resignierte. "Einen Versuch war es wert. Ich danke dir." *Keine Ursache.*

Tatsächlich hatte er nicht gewusst, wieviel Uhr es ist. Blieb noch die London Street. Er zog sich einen Anzug an und verliess die Wohnung. Mit dem Lift fuhr er die gut hundert Etagen herunter, die seine Wohnung vom Erdgeschoss trennten und betrat die Strasse. Dort bestieg er einen Personentransporter und liess sich zur London Street bringen, einer Einkaufsmeile im Stile einer Londoner City-Strasse. Oder was man dafür im 24. Jahrhundert hielt. 'Brandy, Wine & Whisky' war sein Stammladen. "Hallo", begrüsste er den Verkäufer, von dem er nie wusste, ob er Androide oder Mensch war. "Guten Tag, der Herr. Womit kann ich dienen, Sir?" Alec sah sich in den Auslagen nach den Malt-Sorten um und wählte je drei walisische, irische und schottische unterschiedlicher Jahrgänge. "Kisten", sagte er dann und erntete ein zufriedenes Lächeln, während er mit seinem Fingerabdruck die Zahlung veranlasste. Inzwischen wusste er nicht, wie viele Credits er hatte, weil er ja kaum zuhause war. Aber es reichte immer. "Alles in Ordnung, Sir", bestätigte der Verkäufer, "Die Ware wird frei Haus geliefert." "Bitte beim Hauswart abliefern, kein Beamtransport." "Selbstverständlich, Sir." Der Hauswart hatte den Code für die Wohnung, ebenso die Raumpflegerin. Sie gehörten zum Haus. "Danke, Ich wünsche einen guten Tag." "Ihnen auch, Sir."

Da er schon mal da war, versorgte sich Lieutenant Axevin noch mit weiteren Dingen, die er ventuell gebrauchen konnte, wenn er mal wieder da war. Dann kehrte er nach Hause zurück und zog sich um. Es wurde Zeit, sich mit der neuen Technik an Bord der NEW AGE vertraut zu machen. Leider durfte er immer noch nicht an Bord, aber T'Voc, die er, neben Vutoc zu seiner neuen Stellvertreterin auserkoren hatte, war an Bord geblieben. Sie hatte sich über sämtliche Spezifikationen der Sensorenphalanx und der Kommunikation an Bord Notizen gemacht und die Energiesteuerung unter die Lupe genommen. Dabei hatte sie alles, was an Modifikationen an Bord vorhanden war, eingearbeitet und ein Simulationsprogramm erstellt. Abermals verliess Alec seine Wohnung, diesmal in einer Standard-Sternenflottenuniform. Die spezielle Uniform der NEW AGE hatte er an Bord gelassen. Er liess sich zum Quartier der Sternenflotte in New Berlin auf Luna bringen und orderte dort eine der Holo-Trainings-Suiten. Dann verbrachte er die nächsten Stunden damit, das Erlernte in San Francisco zu vergessen und das vorhande in der NEW AGE zu erkunden.
Lieutenant Alec Axevin
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15

Samstag, 8. Juni 2013, 17:16

Gästequartier Starfleet Headquarter

Patel erzählte das sich M hatte scheiden lassen. Das letzte an das sie sich erinnerte war das Patel an dem Abend des Empfangs offenbar recht schlechte Laune hatte, aber jetzt wußte sie das etwas mit M vorgefallen war. Offenbar hatte sie herausgefunden das er eine Affäre hatte oder er hatte es ihr gesagt. Die Reaktion war in Anbetracht von M's Temperament nachvollziehbar.

"Nachvollziehbar. Bei M's Temperament kannst du wohl noch froh sein noch am leben zu sein. Tut mir leid für euch. Offenbar habe ich einiges verpasst. Was willst du jetzt tun?"
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Patrice

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16

Samstag, 8. Juni 2013, 18:58

Gästequartier Starfleet Headquarter

Ich schluckte ihren Kommentar, der andeutete, aber auch nicht wörtlich aussagte, dass ich mir die Suppe selber eingebrockt hatte.
Ich seufzte. "Ganz ehrlich, zunächst hab ich es mit viel Alkohol und jungen, naiven Mädchen versucht. Aber das hat als 20jähriger mit Liebeskummer wesentlich besser funktioniert als es das heute tut." sagte ich. "Ich weiß nicht wirklich, was ich tun soll. Deswegen bin ich auch hergekommen. Ich habe mein derzeitiges Leben analysiert und festgestellt, dass ich da am ehesten dich um Rat in einer derartigen Situation bitten kann." legte ich die Karten offen. "Ich habe meine Kompass verloren. Soll ich alles tun, um M zurück zu bekommen? Soll ich mir jemand anderen suchen? Ist Parthok sogar vielleicht die richtige? Ist Starfleet für mich noch das richtige? Ich könnte auch ganz gut ne Bar aufmachen oder ich mach was ganz anderes, vielleicht fang ich an zu malen, oder so?!" fabulierte ich.
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Kahael

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17

Sonntag, 9. Juni 2013, 13:48

Da saß er nun. 87 Zentimeter groß. 11,6 Kilogramm schwer. Zwei spitze Ohren. Es schien ihm Spaß zu bereiten sämtliche Pads im Büro zu verteilen. Er lachte und brabbelte. "13 Monate ....", brummte Kathi. Kahael ignorierte sie. Sein Blick war auf Eric fixiert. "... 13 Monate saß ich auf Pacificia fest. Ganz zu schweigen von dem tagelangen Flug in dem Shuttle in das du uns gesetzt hast...", Kahael regte sich immer noch nicht. "... was hast du dir dabei gedacht uns mit Warp 8 quer durch den Alpha-Quadranten zu jagen...", ihre Stimme klang wie ein Sprengsatz der sich auf eine Detonation vorbereitete. Doch das registrierte der Halb-Romulaner gar nicht. Er starrte nur den Winzling auf seinem Schreibtisch an. "... zehn oder zwölf Tage saßen wir da drin ... ich hasse Shuttles ...", keine Reaktion. Kathi redete sich weiter in Rage, doch Kahael ignorierte sie. Er starrte nur auf den kleinen Windelträger.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

18

Sonntag, 9. Juni 2013, 20:10

Gästequartier Starfleet Headquarter

MaSvorra betrat das Gebäude und strebte zu den Treppen. Er lief die Treppen hoch, da es ihm hier an seinem sonstigen Training mangelte. So recht wußte er auch nicht, was er auf diesem Planeten anfangen sollte. Sein Quartier lag neben dem von Neireh und er steuerte dieses zuerst an.

Es befand sich in dem gleichen Zustand, wie er es verlassen hatte. Seine Waffen lagen ordentlich sortiert und gepflegt auf dem Tisch, daneben die Sanitätertasche aus seiner Zeit an der Front mit dem medizinischen Tricorder. Er zog seinen Ledermantel aus und nahm die Karten aus der Innentasche. Daraufhin trat er wieder hinaus und an die Türe von Neirehs Quartier, um den Türsummer zu betätigen.
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Alec Axevin

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Montag, 10. Juni 2013, 14:12

Lua, New Berlin

Die Simulationen nahmen einige Zeit in Anspruch. Das Sternenflottenkommando hatte nicht zuviel versprochen. Die neuesten Sensoren waren um vieles besser als die eigentlich immer noch hochmoderne Phalanx der Akira-Klasse mit ihren Modifikationen an Bord der NEW AGE. Die Simulation, die Alec benutzte, bewies, dass die Sensoren mit allem klar kamen, was an interglaktischer Technologie im Schiff integriert war. Trotzdem wurde ihre Effizienz noch einmal erhöht. Was wollte man mehr.

Auch bei der Kommunikation hatte sich einiges getan. Auf der Brücke gab es jetzt ein Portal für die Holokommunikation. Im Schiff waren die Verbindungen deutlich verbessert worden, allerdings befand sich Kommunikationstechnik in der Föderation immer auf dem höchsten Stand, so dass nur wirklich gute Techniker die Qualität der Verbesserungen erkennen konnten. Viel wichtiger war für das Schiff, dass die Reichweite der Langstreckenkommunikation erhöht wurde. So konnte die NEW AGE über weitere Strecken hinweg Nachrichten senden und empfangen, ohne Bojen oder Phalanxen zu nutzen, als vergleichbare ältere Schiffe. Darüber hinaus wurden nie neuesten Verschlüsselungen mitgeliefert, die angeblich noch niemand decodiert hatte.

Nur aus einer Laune heraus simulierte Alec das Manöver des 'Sicherheitsoffiziers' der TERESH-KAH auf der Brücke 'seines' Schiffes. Er verwendete eine vergleichbare freie Brückenstation und versuchte möglichst realistisch heranzugehen. Nach einer halben Stunde stieg sein Alkoholbedarf wieder. Dieser Drecksack von 8472 hatte es geschafft, einen Weg zu finden, ein Signal zu senden, von einem anderen Schiff aufnehmen und zurücksenden zu lassen, ohne offensichtliche Spuren zu hinterlassen. Und Alec musste zugeben: er wäre erneut darauf reingefallen. Das war frustrierend. Er replizierte sich einen Whisky im 'Bereitschaftsraum des Captains', aber das Problem an diesem Zeug war, dass es Synthehol war. Er kehrte an die Station zurück und machte sich daran, dieses Manöver zu trainieren. Wer weiss, für was man so etwas brauchen konnte...
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Dienstag, 11. Juni 2013, 19:39

Gästequartier Starfleet Headquarter

Zuerst hörte Neireh nur zu und ließ Patel reden. Hin und wieder nippte sie an ihrem Tee. Patel schien in einer richtigen Sinnkrise zu stecken und er fragte gerade sie nach Rat? Vermutlich sah man ihr die Überraschung sogar an.

"Ich fühle mich geschmeichelt das du mich als die Person ansiehst die du um Rat fragen willst. Klingt als würdest du in einer Lebenskrise stecken. Ich glaube die Menschen würden es vielleciht Midlife-Crisis nennen, wenn Männer in deinem Alter sich wieder ins Nachtleben stürzen, in Partys und eine Affäre nach der anderen haben. Wobei die Mädchen grade so alt sind das sie theoretisch die eigene Tochter sein könnten.", antwortete sie und musterte Patel einen Moment eingehender. So wie er da saß wie ein Häufchen Elend.

"So wie du da sitzt könnte grad meinen du hättest Wochen im Koma gelegen. Was das richtige für dich ist, kannst du nur dir selbst beantworten. Ich kann dir nicht sagen ob m dir jemals verzeihen würde oder ob du vielleicht in Parthok neues Glück finden würdest. Aber ich kann mir dich schlecht als Barkeeper vorstellen. Außerdem würde ich dich ungern verlieren als meinen ersten Offizier und Freund. Wie auch immer du dich entscheiden würdest, ich glaube dein Herz kennt bereits die Antwort wenn du mal genau in dich hineinhörst und dich nicht mit Alkohol betäubst. Wie auch immer, es wäre nur fair wenn Parthok wüßte woran sie ist. Sie hat es schon schwer genug denke ich sich ein neues Leben hier aufzubauen."

Sie ließ die Worte einen Moment wirken und nippte nochmal an ihrer Tasse, als es an der Tür summte. "Das wird MaSvorra sein. Einen Moment."

Neireh stand auf um MaSvorra an der Tür zu begrüßen und herein zu lassen.

Als sich die Tür öffnete und tatsächlich der große Klingone vor der tür stand, lächelte sie und begrüßte ihn mit einem leichten Kuss.

"Komm rein. Patrice ist zu Besuch. Er leidet ziemlich unter der Trennung von Maria."
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