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Axevin

McDonald

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41

Sonntag, 17. August 2014, 16:10

Romulus, Verhörraum

"Mein ... Name ist ... Alec Henry Irvine Axevin", antwortete Alec gebrochen. Was sollte er gestehen? Er wusste nicht, wer die Offiziere waren, die er angegriffen haben sollte. Er hatte dies alles mal getan, sicher. Aber in den letzten Jahrzehnten? Das war eine Unendlichkeit her, dachte er.

"... Ich bin Commander der Sternenflotte der Vereinten Föderation der Planeten."

Stimmte das? Vielleicht gab es die Flotte oder die Föderation gar nicht mehr. Er wusste nichts über diese Realität.

"Ich bin ... Erster und Ausführender Offizier der USS WATERLOO", stöhnte er. "Unser ... Auftrag ist ... die Durchführung von Inspektionsreisen entlang der ... Neutralen Zone ... Wir .... haben den Auftrag, die Sicherheitsinteressen der Föderation zu schützen... Ich handelte auf eigene Faust... Niemand gab mir einen Befehl."

Das stimmte jedenfalls für die Position damals: wenn die Teams gefangen genommern werden sollten, war ihnen eingetrichtert worden, ihre Arbeit aus eigenem Antrieb heraus erbracht zu haben. Sie sollten glaubhaft machen, dass ihre Vorgesetzten nichts von ihrem Auftrag wussten und nur die Inspektionen authorisiert waren. Alles andere hätte dem Ruf der Föderation auch schwer geschadet.

Nur: vielleicht war die Föderation hier anders gestrickt. Vielleicht waren die Romulaner auch anders gestrickt. Vielleicht war das, was er damals unter absoluter Geheimhaltung tat, hier normal? Das würde aber dem widersprechen, was Claire ihm berichtet hatte. Alec wusste nicht, wie er aus dieser Nummer herauskommen sollte. Abgesehen davon litt er unsagbare Qualen, die das Denken fast unmöglich machten.
Lieutenant Alec Axevin
Leitender Operationsoffizier
USS New Age

Captain Alec McDonald
Kommandierender Offizier
USS Galahad
(u.a.)

42

Sonntag, 17. August 2014, 22:04

05. August 2405 - USS Denver, Forschungsschiff

Die Logbucheinträge waren sehr interessant und er hatte erfahren das dieses Schiff der Excelsiorklasse angehörte. Seit 6 Jahren waren sie außerhalb des Förderationsraums unterwegs gewesen, aber nun endete die Mission. Die Denver wurde zur Erde zurück gerufen um ihre letzte Heimreise anzutreten, bevor sie außer Dienst gestellt wurde. Weiteres hatte er erfahren das Liz ihn mitgenommen hatte um eventuell eine Möglichkeit zu finden Teral von dieser Krankheit zu heilen. Doch das war ein Fehlschlag gewesen. Sie muss sich deswegen schrecklich fühlen dachte er sich. Er für mit den Einträgen weiter um noch mehr zu Erfahren.
Lt. Cmdr. Teral D'Amarok, Vulkanier -> Sicherheitschef der NEW AGE

Lt. Cmdr. Joran Kan, Vereinigter Trill -> Chefingineur der USS GALAHAD

Curtis Reeve

Sieht in echt natürlich besser aus als auf dem Foto

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43

Montag, 18. August 2014, 19:24

Haus Reeve, Lansing Michigan

" Was warst du da am lesen, Dad?", fragte Emily ihren Vater plötzlich.
Curtis seufzte und gab es offen zu: " Ich habe gerade vom Computer die Stimme eurer Mutter gehört!"
" Es wird wirklich mal Zeit, dass wir die Stimme das Computers wieder ändern! Langsam wird es monoton und Mom ist jetzt ja auch schon 3 Jahre nicht mehr da.", sagte Tristan und seine Stimme sagte Curtis, dass seine Frau ihn nicht verlassen hatte. Sofort versuchte er seine Gesichtszüge wieder aufzuhellen. " Du hast Recht, ich werde die Stimme ändern lassen, sobald ich eine Ahnung habe wozu. Wo kommst du eigentlich her, mit der Tasche über der Schulter?"

Tristans Augen weiteten sich vor Überraschung und Verwirrung und die Tasche glitt von seiner Schulter und landete auf dem Boden. Er bückte sich und während er sie aufhob antwortete er: " Du weist doch, dass Ich Hockey Training hatte! Du bist heute wohl richtig hart geschlagen worden auf dem Set! Übrigens, du weißt sicher noch, dass du Emily versprochen hast, ihr beim Cellospielen zuzuhören. Ich muss meine Hausaufgaben machen." Mit diesen Worten schoss er auf die Treppe zu und war schnell verschwunden.

Emily seufzte und sah ihren Vater an: " Sorry Dad, Tristan hatte heute eine ein sehr schlechtes Training. Wenn du soweit bist, würde ich mich aber freuen wenn du mir zuhören könntest." Nun war auch Emily die Treppe hochgegangen.

Na, dass lief gut! Ich bin wahrlich der beste Dad der Welt!
, dachte Curtis etwas angeekelt von seinen eigenen Qualitäten. Er drehte sich wieder zum Computer um und begann über den Rest seines Lebens zu lesen.
Ensign Curtis Reeve---> Counselor der NEW AGE

Lt. Kol ----------------> Leitender Wisenschafts- und OPSoffizier USS GALAHAD

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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44

Montag, 18. August 2014, 22:55

05. August 2405 - USS Normandy

Die Schneide des bat'leth fuhr einige Minuten später einmal komplett durch meinen Körper. Und dies langsam genug als dass K'Cha nicht aus dem Gleichgewicht geriet. Ich war technisch gesehen tot. "tugh qoH nachDaj je chevlu'ta'" rief K'Cha schadenfroh lachend in meine Richtung. Das hieß soviel wie als dass ein Narr und sein Kopf sehr bald voneinander getrennt würden. Damit wollte sie wohl meinen Kampfstil kritisieren. Ich grinste und wollte antworten, jedoch wurden wir beide von kurzem Applaus aus dem Hintergrund der Schlachtszene unterbrochen. Aus dem Gewimmel kam ein Mensch in Sternenflottenuniform hervor, die leicht von den Uniformen abwich, die ich bisher gesehen hatte. Es war allem Anschein nach die Uniform des Chefarztes der Normandy. Er trat auf uns zu. "Beeindruckend, Cha'Cha. Patrice, es ist gut, dass wir nicht in Krisenregionen eingesetzt werden, du würdest das nicht sehr lange überleben." sagte der Mann gutmütig neckend. "Computer, zwei Bier." bestellte er dann und es erschien in jeweils einer Hand des Mannes ein Flaschenbier. Ich antwortete zunächst nicht, da ich keinen Namen zu der Person vor mir hatte. Doch kam er mir irgendwie bekannt vor. Offensichtlich erwartete er eine freundschaftliche Geste von mir, somit legte ich das bat'leth beiseite und dieses verschwand im Nichts. In die freie Hand nahm ich eines der Biere. "Grüß dich, Monty." sagte K'Cha. Ich überlegte sofort fieberhaft, woher mir der Name so bekannt war. Mir fiel ein, dass ich seinen Namen öfter in meinem persönlichen Logbuch gelesen hatte. Monty war vermutlich mein bester Kumpel. In dieser Welt gab es halt keinen Kahael.
"Prost, Monty." sagte ich und wir stießen die Flaschen aneinander. "Ich geh dann mal zu meiner Brückenschicht. Trink nicht so viel, Monty. Nicht dass ein Ensign aufmuckt und ich ihm den Kopf abreiße und du bist nicht fit für die OP." lachte K'Cha.
'Monty' lachte ebenfalls, "Glaubs oder glaubs nicht, in dem Fall könnte ich selbst mit heutiger Technik nichts mehr ausrichten." sagte er. Als K'Cha gegangen war, blickte er sich auf dem Schlachtfeld um. "Das ist keine Umgebung für einen Feierabend, Patrice. Computer, öffne Programm Winters 47." Monty Winters?, dachte ich. Das war doch nicht möglich. Während sich die Szenerie um mich veränderte, nahm ich Monty genauer in Augenschein. Dann war ich sicher. Monty war der Sohn des ehemaligen New-Age-Captains Montgomery F. Winters. Ich wußte doch, dass er mir irgendwie bekannt vorkam. Ich nahm einen Schluck aus der Bierflasche und stellte fest, dass wir gemütlich auf einem Anglerboot saßen. "Das nenn ich ne Umgebung für den Feierabend!" sagte Monty. Ich überlegte, ob Winters je von einem Sohn gesprochen hatte. Aber es passte zu ihm, dass er es nie getan hatte.
"Schön hier." sagte ich.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Axevin

McDonald

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45

Dienstag, 19. August 2014, 22:21

USS Washington, Brücke

"Captain, das fremde Schiff wurde gestellt", meldete der OPS. "Die USS SEVAK hat es offensichtlich aufgebracht."

T'Voc nickte. "Nehmen Sie Kurs auf diese Koordinaten", sagte sie und gab die Position der Kolonie ein, auf der sich ein Teil der NEW AGE Crew gesammelt hatte. Der CONN drehte sich um, als er die Zahlenfolge auf seinem Display sah. "Sind Sie sicher, Sir?" T'Voc zog die Augenbraue hoch. "Haben Sie Zweifel", fragte sie zurück. Dann sagte sie zu ihm: "Wir haben einen neuen Auftrag erhalten. Wir sollen die Fortschritte der Entwicklung dieser Kolonie begutachten. Anschliessend kehren wir auf diesen Kurs zurück."

Jetzt sollte sich zeigen, ob ihre Offiziere Verdacht schöpften oder ihr vertrauten, wie es eigentlich unter Sternenflottenoffizieren üblich war. Vutoc, der neben ihr sass, fragte nur: "Worauf warten Sie?" Und das schien dem CONN zugenügen. Denn mit einem "Aye, Sir" drehte er sich nach vorn und setzte den Kurs. "Kurs eingegeben, Warp Neun."

Die Vulkanierin überlegte kurz, dann stand sie auf und ging zum Zweiten Offizier. Der Bolianer schien nervös zu sein. "Glauben Sie, dass die Crew hinter mir steht, auch wenn ihr die Befehle, die wir bekommen haben, nicht ganz einleuchtend erscheinen?" Der OPS nickte. "Ohne Ausnahme, Captain", antwortete er, sichtlich erfreut, dass er und nicht Vutoc gefragt wurde. T'Voc schloss daraus, dass die beiden in einem Konlurrenzverhältnis standen, irrte aber. "Commander Vutoc und ich haben schon oft darüber gesprochen, Ma'am. Und es gibt keinen Zweifel, dass die Crew Ihnen vertraut."

T'Voc nickte und sagte dann zu ihm: "Sie haben die Brücke." Sie nickte Vutoc zu, der ihr in den Bereitschaftsraum folgte. Dort befahl sie ihm: "Finde heraus, wie Ihr zueinander steht. Und ob es Anzeichen für Misstrauen gibt." Der Vulkanier nickte. "Was sollen wir tun? Die Kolonie evakuieren?" Das Schiff, das in der Form einer Sovereign ähnelte, war gross genug dafür. Sie schüttelte den Kopf. "Wir werden uns bei ihnen melden und dann unseren alten Kurs wieder aufnehmen. Sie sollen nur wissen, dass wir da sind und ein Schiff haben. Ausserdem müssen wir feststellen, wo die anderen sind. Vor allem Axevin. Wir sollten jede ungewöhnliche Handlung vermeiden." Er nickte zustimmend. Dann kehrte sie auf die Brücke zurück, während Vutoc sein Quartier aufsuchte, um sich über den Zweiten Offizier und die Crew zu informieren.
Lieutenant Alec Axevin
Leitender Operationsoffizier
USS New Age

Captain Alec McDonald
Kommandierender Offizier
USS Galahad
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Kahael

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46

Mittwoch, 20. August 2014, 22:11

USS Sevak

Stunden waren vergangen seitdem der Andorianer Kahael in die Zelle gesperrt hatte. Irgendwie schienen ihnen Zellen in jüngster Zeit eine gewisse Anziehungskraft auf ihn auszuüben. Er hatte die Zeit damit verbracht die Zelle und die Umgebung zu studieren. Eine Liege. Hart. Ein Waschbecken. Steril. Eine Toilette. Unbenutzt. Ein Kraftfeld. Undurchdringbar. Ein Wachoffizier. Wenig gesprächsbereit. Nun lief er in seiner Zelle auf und ab. Vielleicht konnte er den Boden soweit abnutzen, dass er einfach hindurch fiel. Natürlich wusste er, dass das unmöglich war. Aber mit irgendwas musste er sich bei Laune halten. Mit einem Löffel würde er in dieser Zelle nicht weit kommen.

Eine Stunde später stand Martinson vor seiner Zelle. Er musterte Kahael für einen Moment. Der Ingenieur tat es ihm gleich. "Lange nicht gesehen", sagte er. Martinson antwortete mit einer erhobenen Augenbraue. "Es ist unwahrscheinlich, dass wir uns jemals persönlich begegnet sind." "Nicht so unwahrscheinlich wie sie glauben", erwiderte Kahael und wandte sich von Martinson ab, "... es ist jedoch kompliziert." "Kompliziert?" "Ja, kompliziert. Ich ... Sie, wir dürften eigentlich nicht hier sein. Also ich schon, Sie nicht." Kahael sah wie sich die Augenbraue des Captains erneut in Bewegung setzt. "Hören Sie, um es kurz zu machen, irgendetwas ist mit der Zeitlinie passiert. Dieses Schiff sollte eigentlich USS New Age heißen. Ihre Crew sollte aus Romulanern, Klingonen, Cardassianern und Sternenflottenpersonal bestehen." "Klingonen und Romulaner an Bord eines Schiffes der Sternenflotte?" "Klingt verrückt nicht wahr? Aber es funktioniert ... ich muss es wissen. Ich bin der Chefingenieur an Bord und Sie", er zögerte einen Moment, "... und sie waren der Captain. Haben sich aber aus dem Dienst zurückgezogen. Sie haben den Typ II mit konstruiert. Dieses Schiff hatte ursprünglich zwei Warpkerne." Mit seinen letzten Worten schien er sich weitere Aufmerksamkeit erkauft zu haben. "Ihr wissen über die ursprüngliche Konstruktion dieses Schiffes ist faszinierend. Jedoch kein Beweis. Diese Information können sie auch aus anderen Quellen erhalten haben." "Dann fragen Sie mich irgendetwas was nur ein Chefingenieur wissen kann, der das Schiff aus dem Dock übernommen hat." "Das erscheint mir nicht erforderlich." "Was?" "Nun, nehmen wir für einen Moment einfach mal an ihre Behauptung stimmt. Was wäre die Konsequenz?" "Sie könnten mir helfen." "Helfen, wobei?" Kahael fuhr sich durch die Haare. "Die Zeitlinie zu reparieren?" "Zeit, ist nichts womit man herumspielt. Woher soll ich wissen, das sie nicht eine andere Absicht verfolgen?" Kahael ging mit einem großen Schritt auf das Kraftfeld zu. So dicht, dass er die Energie spüren konnte. "Gar nicht. Sie müssen mir vertrauen. Ganz einfach." "Das Gespräch ist beendet. Wir werden Sie auf Sternenbasis 21 dem Sicherheitsdienst übergeben." Martinson wandte sich ab und ging zur Tür. "Herrgot," brummte Kahael, "Wenn Sie mir nicht glauben, dann kontaktieren Sie bitte einen Patrice Patel", rief er hinterher. Martinson blieb für einen Moment in der Tür stehen und blickte zurück zu dem Halb-Romulaner. "Ha! Sie kennen den Namen", sagte Kahael. "Er ist mir bekannt." "Dann reden sie mit ihm. Bitte." Ohne weitere Worte verließ Martinson die Brick. "Damals war er umgänglicher", seufzte Kahael und setzte sich wieder auf die harte Liege. Er fragte sich was Patel in dieser Zeitlinie tat und hoffte das auch er sich erinnerte. Vielleicht ist der ja endlich mal Captain, dachte er und schüttelte lachend den Kopf.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Neireh

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Mittwoch, 20. August 2014, 23:20

Romulus, Verhörraum

Neireh hasste es hier mitansehen zu müssen wie Axevin litt und weiter ihre Rolle mitspielen musste. Es tat ihr schon fast selbst körperlich weh. Sie versuchte das Gefühl zu verdrängen und über eine mögliche Lösung nachzudenken. Dennoch schlich sich der leise Gedanke ein das es die Waterloo und ihre Sabotageaktionen auch in ihrer Zeitlinie gegeben hatte, sie waren nur niemals aufgeflogen. Nicht die erste eher fragwürdige Unternehmung der Föderation, wenn sie an die Sache mit der Forschung an einer neuartigen Waffe dachte. Ob diese Waffe nun ein Verstoß gegen das Khitomer Anti-Subraumwaffenabkommen gewesen wäre, war zumindest nicht ganz geklärt gewesen. Nachdem sie es entdeckt hatten, wurde es ohnehin eingestellt. Es hatte eine Weile die Diplomaten beider Seiten beschäftigt. Aber die romulanische Seite war in diesen Dingen nicht viel besser. Nur wurden sie vielleicht nicht so oft erwischt.

Ein verächtliches Schnauben war zu hören auf Axevins gestammelte Worte. "Falsche Antwort. Das ist die Geschichte die sie erzählen sollen, wenn sie erwischt werden. Jetzt will ich hören das es eine geplante Operation ihres Geheimdienstes war. Geben sie es doch zu. Ihre heilige Föderation schert sich einen Dreck darum was wir hier mit ihnen machen werden. Da will sich doch keiner offiziell die Finger schmutzig machen. Hauptsache die Föderation behält nach außen hin ihre weiße Weste. Egal wieviel Blut daran klebt. Hier geht es jetzt um sie. Um sie... und um ihre kleine Kameradin. Sie könnten ihr viel Leid ersparen, wenn sie reden."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

Axevin

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48

Donnerstag, 21. August 2014, 14:20

Romulus, Verhörraum

"Ich habe auf eigene Faust gehandelt." Allmählich begann das Mittel zu wirken, dass Neireh ihm gegeben hatte. Andererseits verspürte Axevin eine Art Adrenalinstoss nach den Worten seines Peinigers. "Halten Sie meine Kameradin da raus." Es war vielleicht nicht ratsam, zu sagen, wer Claire war. Das würde er Neireh schon stecken, wenn es soweit war.

"Ich habe die Inspekionen für meinen eigenen Feldzug missbraucht", stammelte er. "Romulaner haben einen meiner besten Freunde ermordet und sie haben meine Eltern auf dem Gewissen." Hoffentlich stimmte das hier, sicher war er sich nicht. In dieser Zeitlinie schien sich einiges geändert zu haben, vermutlich weil Klingonen, Cardassianer und Romulaner keine Skrupel hatten, im letzten 'Abenteuer' an ihrer Biografie zu basteln. Vielleicht auch einige Föderationsangehörige, aber hier gab es die Temporale Direktive und sie hatte Sinn. Das würden doch die meisten einsehen. "Dies war mein persönlicher Krieg und der ist jetzt beendet", sagte er noch, bevor er das Bewusstsein verlor.
Lieutenant Alec Axevin
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Captain Alec McDonald
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Freitag, 22. August 2014, 08:32

05. August 2405, Boreth

Das Essen war ausreichend, auch wenn MaSvorra schon eine Weile nicht mehr so karg gegessen hatte. Sein Körper schien es aber nicht anders zu kennen und damit gut klar zu kommen. Während er aß, beobachtete er sowohl die Mönche als auch den Abt, der an seinem Tisch saß. Immer wieder bekam er den Blick mit, den er von diesem bekam.

Das Essen näherte sich dem Ende und der Abt des Klosters erhob sich, nachdem er die Schüssel von sich geschoben hatte. "Andacht in 15 Minuten." sagte er deutlich und drehte sich leicht, um zu gehen, aber dann wieder zurück und sah zu MaSvorra. "Komm vorher zu mir." MaSvorra verschluckte sich fast und nickte. Schnell schob er den letzten Bissen in den Mund und erhob sich, um dem Abt zu folgen, da er nicht wußte, wo er ihn sonst finden würde.

Er spürte Nekros wütenden Blick als er den Ess-Saal verließ, aber das ließ ihn erstmal kalt. Der Abt war wichtiger. Dieser ging etwa 10 Meter vor ihm. "MaSvorra, komm zu mir." sagte er als sie allein im Gang waren. Schnell holte er auf.

"Du bist anders als sonst." Die Augen beobachteten ihn mit einem amüsierten Glitzern als der Abt den Schreck erkannte. "Keine Sorge. Du hast mir von der Zeitreise erzählt. Im Vertrauen. Und das werde ich jetzt nicht brechen. Dich hat es damals sehr verwirrt und ich half Dir, wieder zu Dir zu finden." Sie gingen den Gang entlang. "Stimmt mein Verdacht?"

MaSvorra untrdrückte das Seufzen und nickte nur. "maj, dann werden wir nun nach einer Möglichkeit suchen, wie Du hier überlebst und was Du machen mußt, um wieder in Deine Zeit zu kommen. Nach der Andacht treffen wir uns in meinem Zimmer." Der Abt, mit seinen weißen Haaren einer der ältesten Klingonen, die MaSvorra je gesehen hatte, lachte kurz. "Mein Zimmer ist auf dem gleich Flur wie Deines. Du bist 5 Türen weiter von mir, ich werde sie angelehnt lassen, so daß Du mich leichter findest."

Er richtete sich etwas weiter auf und trat an das Fenster in dem Gang, der zu dem großen Andachtssaal führte. "Während der Andacht wirst Du singen. Das machst Du jeden Tag. Daher auch heute. Erinnerst Du Dich an den Text zur Lobpreisung von Kahless?"

"Leider nein. Als ich meine Vision damals suchte, erlernte ich das Lied für die Reise ins Stovokor." Jeder angehende Krieger ging in den Höhlen von Boreth auf die Suche nach einer Vision von Kahless. Ncht immer erschien der größte Krieger der Klingonen, der damals die Götter erschlagen hat, dafür andere wichtige Personen im Leben des Kriegers. MaSvorra traf in seiner Vision seinen Großvater, den er als Vierjähriger zuletzt gesehen hatte und der in einer großen Schlacht gestorben war. Noch heute wurde sein Name in einem der Lieder besungen.

"Schlecht. So höre mir zu und lerne schnell, MaSvorra." Und der Abt begann zu singen.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
Yssir con Zchular di Costardes me Mba San`tasto, Leiterin der Sicherheit der Pioneer

Axevin

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50

Freitag, 22. August 2014, 19:33

USS WASHINGTON

T'Voc hatte inzwischen einen Grund gefunden, die Kolonie mit den NEW AGE - Mitgliedern anzufliegen. Ihr Chefingenieur, der auch aus der alten Crew stammte, wie sie festgestellt hatten, lieferte ihn. Zwar lag die Kolonie nicht ganz im Operationsgebiet des Schiffes, hatte aber genügend Lagerbestände, um die Rohmaterietanks der WASHINGTON zu füllen. Niemand würde vermuten, dass es einen anderen Grund gab, in den Orbit einzuschwenken.

"Eine Nachricht", meldete der Taktikoffizier, der auch für die Kommunikation zuständig war. "Woher stammt sie", fragte Captain T'Voc. "Sternenflottenkommando."

Seufzend stand die Vulkanierin auf und ging in ihren Raum. Dort öffnete sie den Kanal und erblickte das Gesicht eines Vulkaniers. "Leben Sie lang und in Frieden, Admiral", begrüsste sie den Offizier. "Und Sie lang und erfolgreich", antwortete dieser. "Ich habe vernommen, dass Sie Polaris IV anfliegen?" Sie nickte. "Um Vorräte aufzufüllen, Sir."

Ihr Gesprächspartner nickte. "Captain, Ihnen dürfte bekannt sein, dass dort die meisten Besatzungsmitglieder der USS GALAPAGOS leben, die eine traumatische Erfahrung hatten. Ihnen dürfe auch bekannt sein, dass Sie zu den damals Gefundenen gehörten. Ist es unter diesen Umständen logisch, Polaris IV anzufliegen?"

"Ihre Gedankengänge sind akzeptabel, aber nicht zutreffend", antwortete T'Voc. "Wenn Sie die Sternenkarte studieren, dann ist das der nächste Versorgungspunkt." Der Admiral schüttelte den Kopf. "Der nächste planetarische. Fliegen Sie die Sternenbasis 1324 an, Captain. Dort werden Sie auseichend Rohmaterial erhalten, um die Energiereserven des Schiffes aufzufüllen." Der Admiral beendete die Verbindung.

Die Vulkanierin seufzte wieder resignieren, kehrte auf die Brücke zurück und, nachdem sie kurz die Zielkoordinaten abgerufen hatte, befahl die Kurskorrektur. Noch war es zu früh, Befehle zu ignorieren.
Lieutenant Alec Axevin
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USS New Age

Captain Alec McDonald
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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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Samstag, 23. August 2014, 22:03

05. August 2405 - USS Normandy

Ich saß mit Monty in aller Ruhe in unserem Fischerboot und hörte mir seine Geschichte an. Ich hatte zum Anfang des Gesprächs zu meiner Absicherung gesagt, dass ich nicht so in Erzähllaune war. Monty nahm das als willkommene Gelegenheit, selber viel zu erzählen. So erfuhr ich einiges über das Alltagsleben hier an Bord. Monty erzählte von seinem 8jährigen Sohn, von seiner 15jährigen Tochter und welch ausgezeichnete Noten sie hatten. Er machte sich dennoch Sorgen, dass sie in zu großem Luxus hier an Bord lebten und für wirklich harte Lebensformen, wie zum Beispiel auf einer Kolonie nicht mehr gerüstet sein würden. "Wir ziehen eine Generation verwöhnter Kinder heran, denen jeder Wunsch auf Knopfdruck erfüllt wird. Und uns beiden geht es doch nicht anders. Ich hab seit Jahren keinen Patienten mehr gehabt, der war schlimmeres als nen Ausschlag oder einen geprellten Knöchel hatte. Und meistens warst das du, wenn du es mit Cha'Cha übertrieben hattest." lachte er kumpelhaft in meine Richtung. "Und du wiederum hast vermutlich das letzte mal eine schwierige Entscheidung als Captain treffen müssen, als es darum ging, ob wir den Nebel von links oder rechts zum Scan umfliegen sollten." sagte Monty Winters. "Nichts für ungut, aber das hat alles mit dem echten Leben nichts mehr zu tun. Mit Hände schmutzig machen und echte Sorgen haben." sagte er.
Ich nickte. "Vielleicht hast du Recht. Beim nächsten Landurlaub sollten wir mal alle campen und Survivaltraining machen." schlug ich vor.
"Ich weiß, ich jammere auf hohem Niveau, Patrice. Nimm es einem alten Raumbären nicht böse, wenn er sich mal ne echte Schußwunde zu behandeln wünscht." sagte er.
Wir wurden von einer Computerstimme unterbrochen. "Eingehende Nachricht von der USS Sevak an Captain Patel. Es ist eine persönliche Nachricht." sagte die Stimme. Ich blickte zu Winters. "Wir müssen das ein anderes mal zu ende diskutieren. Entschuldige mich." Monty seufzte und verließ, sich kurz verabschiedend das holografische Zimmer. "Computer, Kanal öffnen und ursprüngliche Umgebung wiederherstellen." sagte ich. Es kam ein bestätigendes Geräusch und ich stand wieder in meinem Wohnzimmer, wo ich heute morgen aufgewacht war. Aus dem Nichts erschien das Hologramm eines Vulkaniers, der mir sehr bekannt vorkam. Er trat auf mich zu und reichte mir die Hand. "Captain Martinson." sagte ich überrascht. "Wie komme ich zu der Ehre?!" fragte ich und reichte ihm die Hand. Viele Jahre war Martinson mein Captain auf der New Age gewesen. Ich hatte ihn bereits einige Jahre nicht mehr gesehen, zuletzt aber wenigstens wieder bei bester Gesundheit. Natürlich war das hier ein völlig anderer Martinson, den ich so nicht kannte. Es war eine trügerische Bekanntschaft aus meiner Sicht.
"Captain Patel, wir haben uns lange nicht mehr gesehen. Es freut mich, Sie so gesund zu treffen." sagte Martinson. Sein kurzer Smalltalk zeigte seine menschliche Hälfte.
Ich nickte und gab mir Mühe, mich zu verstellen. "Was verschafft mir die Ehre, S...." Ich verkniff mir das 'Sir', wir waren nun offiziell gleichrangig.
"Captain, ich habe heute einen Romulaner namens Chi´Khoal tr´Kahael gefangen genommen, der unsere Grenze illegal übertreten hat." Ich blickte verwundert auf. Kahael.
"Ich wußte, dass ihnen dieser Name bekannt vorkommt, Captain. Normalerweise sollte ein Mann wie dieser Kahael keinen Eintrag in den Sternenflottenakten haben. Hatte er aber. In den ganz geheimen Akten, die man als Captain nur lesen kann, wenn man gute Kontakte bei der Sternenflotte hat." sagte Martinson. Ich ahnte, worauf er hinauswollte.
"Sie haben diesen Romulaner laut der Akte vor 34 Jahren einmal bei einem sehr... faszinierenden Vorgang kennengelernt, wenn ich das so sagen darf, Captain. Scheinbar erinnert sich Kahael an ihr gemeinsames Unterfangen, denn nach seiner Festnahme hat er umgehend Sie als jemanden benannt, den ich kontaktieren sollte."
Martinson sah mich kritisch an, ich hatte mich inzwischen mit ihm an den Haupttisch des Raumes gesetzt. "Ich kann mich nicht erinnern, warum das damals passiert ist, Captain. Ich kann mich nur daran erinnern, mit dem Romulaner und noch einigen anderen mir unbekannten Individuen auf dem Schiff damals aufgewacht zu sein." sagte ich das, was ich aus meinen persönlichen Unterlagen von damals rekonstruieren konnte. Was hatte Kahael nur vor? Warum ging er so ein Wagnis ein, um mich zu kontaktieren?
"Kahael spricht von einer Veränderung der Zeitlinie, die sich ereignet hätte. Und dass diese zu reparieren sei. Durch ihn und Sie, soweit ich ihn verstanden habe." sagte Martinson.
Ich blickte erneut überrascht auf. Kahael hatte Martinson also alles erzählt. Ob das klug war?
"Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll." antwortete ich nur.
"Hat er recht, wurde die Zeitlinie verändert, Captain?" fragte Martinson mich sehr direkt. Mir blieben jetzt nur zwei Alternativen. Nein zu sagen und das Leben, dass der Patel, den ich langsam kennenlernte, fortzuführen, oder Ja zu sagen und dieses Leben zu beenden. Martinson würde bei einem Ja nicht einfach nichts machen können. Entweder würde er uns helfen, oder er würde uns versuchen, aufzuhalten. Welche Pflicht er dazu hatte, war angesichts der Zeitreiseregeln, die jeweils gültig waren, sicherlich ziemlich widersprüchlich. Laut der für mich gültigen Vorschrift musste ich alles dafür tun, die Zeitlinie, die ich kannte, wiederherzustellen. Martinson auf der anderen Seite, kannte diese Zeitlinie gar nicht, sondern nur die seinige. Und auch für ihn galt bizzarerweise somit die Verpflichtung, seine Zeitlinie vor Veränderungen zu schützen. Wenn ich alles gegeneinander abwog, konnte ich angesichts meiner Optionen jetzt nur eine Antwort geben.
"Nein, er hat nicht Recht. Ich weiß von keiner Veränderung der Zeitlinie, Captain Martinson." belog ich meinen ehemaligen Chef.
Martinson nickte zufrieden. "Kahael wollte scheinbar von seinen Schmugglereien ablenken, das dachte ich mir."
"Schmuggeleien?" fragte ich. Martinson nickte. "Kahael hat nach Ihrem gemeinsamen Abenteuer sein Lohn und Brot mit Schmuggelei verdient." sagte er.
"Was wird jetzt mit ihm geschehen?" fragte ich.
"Derzeit ist er in einer Sicherheitszelle. Er wird zu Sternenbasis 21 gebracht und dort sicherlich ein Verfahren bekommen." sagte Martinson.
Ich dachte nach. "Wäre es möglich, ihn bis dahin nicht in einer Zelle gefangen zu halten?" fragte ich. "Reicht es nicht, ihn auf ein Gästequartier zu beschränken? Mir scheint, er wird keines Kapitalverbrechens verdächtigt." sagte ich.
"Warum haben Sie so ein Interesse an seinem Schicksal, wenn Sie den Mann nur einmal getroffen haben?" fragte Martinson plötzlich scharf.
Ich schluckte. Gar nicht gut, wenn man ein Hologramm und keinen Computerbildschirm vor sich hatte. Aber Martinson war nach wie vor kein exzellenter Mimikanalytiker. "Ich fand damals, er war eigentlich ein guter Kerl. Sicherlich fehlgeleitet, aber doch ein guter Kerl. Vielleicht im Raum der Föderation besser aufgehoben als bei den Romulanern." sagte ich.
Martinson nickte nur, scheinbar befriedigt von der Antwort. "Also gut, ich werde sehen, was ich tun kann." Mein ehemaliger Captain verabschiedete sich und verschwand.
Mehr konnte ich für Kahael kaum tun, fand ich. Wenn er auf ein Quartier gebracht wurde, war er so gut wie wieder frei. Dafür kannte ich den findigen Techniker zu gut. Er würde sich schon irgendwie wieder befreien.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Kahael

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52

Sonntag, 24. August 2014, 11:51

"Küss die Hand, Herr Kerkermeister, ich bin wieder da! ... Der Dauerknast in diesem Knast aus der Zelle Hundertzwei" Kahael pendelte zwischen seinen Zellenwänden hin und her und sang vor sich hin. Er hatte wenig Hoffnung das Martinson helfen würde. Aber einen Versuch war es wert. Er persönlich hatte wenig Interesse am Erhalt dieser Zeitlinie. Er wollte zurück auf die New Age. Diese Zeitlinie war ihm recht egal. Nach gefühlten Stunden tauchte Martinson wieder vor seiner Zelle auf. Er schien ihn einige Augenblicke beobachtet zu haben. "Ich habe Captain Patel kontaktiert", begann er. "Captain....", er lachte es fast heraus. Erneut bemerkte der Halb-Romulaner wie die Augenbraue nach oben schoss. "Sie klingen überrascht." "Natürlich. In meiner Zeitlinie ist das ein running Gag auf diesem Schiff. Patel ist 1. Offizier auf diesem Schiff. Das schon sehr lange. Er ... und ich, dienten unter Ihnen." Der Halb-Vulkanier neigte leicht den Kopf. Er schien interessiert zu sein an dem, was Kahael zu sagen hatte. "Dienten?" "Keine Angst, auch in meiner Zeitlinie sind sie noch am Leben. Sie haben eine ...", er suchte einen Augenblick nach dem richtigen Begriff, "... nun nennen wir eine Art Sabbatical eingelegt." Martinson wirkte ob des Begriffes irritiert. "Sie haben eine längeren Urlaub auf Vulkan gemacht ... um sich zu finden." Er tippte mit dem Zeigefinger an seine Kopfseite. "Eine Mission hat sie schwer mitgenommen. Aber sie sind wieder gesund." Kahael lächelte. "Eine sehr ... interessante Geschichte Mr. Kahael ..." "... interessant", Kahael unterbrach ihn und hob seine Stimme. "... das sind Tatsachen und keine Geschichten die ich Ihnen auftische. Ihr Name ist Stefan Audrey Martinson. Sie sind auf der Erde geboren. Sie sind halb Mensch, halb Vulkanier. Sie unterdrücken ihre Gefühle eigentlich nicht. Sie machen dies nur ... wenn es taktisch erforderlich ist. So wie jetzt. Sie haben Legasthenie ..." er holte Luft und wollte noch mehr sagen, dann viel ihm aber ein, dass alles andere was er mal aufgeschnappt hat nach den Ereignissen auf der Galapagos geschah. Das mit der Legasthenie wusste er auch nur, weil er sich einmal Zugriff auf die Krankenakten verschafft hatte. "Woher wissen Sie das?" Der Ingenieur seufzte. "Sie haben es einmal erwähnt", log er. Es wäre unklug zu erzählen das er es verstand sich auf etwas Zugriff zu verschaffen, was ihn nichts anging. Martinson schien für einen Augenblick zu zögern, fing sich dann aber wieder: "Nun, Captain Patel hat mir bestätigt Sie zu kennen. Ihre Bekanntschaft scheint sich aber auf die Ereignisse auf der Galapagos zu beschränken. Von einer veränderten Zeitlinie wusste er nichts." Dieser Dreckskerl ..., Kahael brodelte. "Der Kerl lügt", erwiderte Kahael nur. Martinson ging darauf nicht weiter ein. Er hatte keinen Grund an den Worten eines Offiziers der Sternenflotte zu zweifeln. An den eines Kriminellen schon. "Er bezeichnete Sie aber als ... guten Kerl und bat mich Sie in einem Gästequartier unterzubringen. Um ehrlich zu sein, halte ich das persönlich für keine gute Idee. Ich werde dem jedoch entsprechen." Er blickte zu dem Sicherheitsoffizier der sofort das Kraftfeld deaktivierte. "Man wird sie zu einem Quartier bringen. Es versteht sich natürlich von selbst, dass dieses bewacht sein wird. Sie stehen weiterhin unter Arrest." Immerhin ... trotzdem, verdammter Dreckskerl, dachte Kahael nur über Patel.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

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Neireh

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53

Sonntag, 24. August 2014, 21:02

Romulus, Verhörraum


"In einem Punkt hat er Recht. Für ihn ist der Weg zuende.", kommentierte Neireh's Assistent Axevins letzte Worte. "Ich denke wir haben keine weitere Verwendung mehr für ihn. Kümmern wir uns um die andere Lloann'na."

Neireh sah vom bewußtlosen Axevin auf und sah zu dem Romulaner. "Vielleicht ist sie nützlicher für uns. Wenn wir keine für uns nützlichen Informationen aus ihr bekommen, dann könnten wir sie immerhin für einen Austausch benutzen. Lebend wäre sie uns in dem Falle wertvoller.", sagte sie. Sie wollte verhindern das die andere Frau ums Leben kam. Mit der Aussicht für einen Austausch benutzt zu werden, würde sie zumindest überleben. Für Axevin sah die Sache allerdings ungünstiger aus. Sein Leben lag in diesem Moment in ihren Händen. Sein Leben.. natürlich sie könnte ihn als persönlichen Sklaven für sich verlangen. Das schien eine zumindest halbwegs plausible möglichkeit Axevins Leben fürs erste zu retten.

"Wollen sie es gleich erledigen oder warten bis er wieder zu Bewußtsein kommt?", fragte ihr Assistent.

Neireh warf einen Blick auf Axevin als würde sie überlegen ob sie ihn gleich desintegriert oder erst wenn er wieder wach war. Dann wandte sie sich wieder zu dem Romulaner um. Ein kaltes Lächeln schien ihre Lippen zu umspielen.

"Für ihn habe ich andere Pläne. Der Tod wäre noch zu gut für ihn. Nein, sein Leben gehört mir und ich entscheide wann es beendet ist. Ich beanspruche ihn als Sklaven für mich. Er soll leiden und ich werde ihn jeden Tag für sein Verbrechen büßen lassen."


Ein paar Stunden später auf dem Landsitz der Familie Keirianh



Glücklicherweise war das Haus kaum verändert. An manchen Stellen durchaus etwas moderner als in ihrer Erinnerung, was sich sicher auch auf die Sicherheitstechnik bezog, aber im großen und ganzen hatte sie wohl in den Jahren kaum etwas verändert. Sie hatte den Eindruck das sie sowieso überwiegend in ihrem Büro gewohnt hatte. Wenn es schon mit einem komplett eingerichteten Schlafzimmer im Nebenraum ausgestattet war. Glücklicherweise war ihr Assistent nicht schwer davon zu überzeugen gewesen das sie Axevin als Sklaven behalten wollte. Scheinbar schickte ihr zukünftiges Ich wohl öfter jemanden in die Sklaverrei. Axevin war gut verschnürt mit Fesseln zu ihr gebracht worden. Man hatte ihm eine Halskette mit ihren Hausinitialen angelegt, was ihn gegenüber anderen als ihr Eigentum ausweisen würde. In gewisserweise bot diese Kette damit sogar Schutz vor Übergriffen anderer. Wer würde es schon wagen sich am Eigentum des zweithöchsten Tal'Shiars zu vergreifen.

Axevin war in einen recht kargen, kleinen Raum in einem Nebengebäude für die Hausbediensteten gebracht worden. Immerhin besaß der Raum sowas wie ein Bett, auch wenn es kaum mehr als eine dünne Pritsche war, Tisch und Stuhl und einen Schrank. Neireh betrat eben diesen Raum um Axevin zu wecken und seine Fesseln zu lösen.
Si vis pacem, para bellum
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Kahael

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Sonntag, 24. August 2014, 22:23

Sein neues Quartier war deutlich geräumiger als die Zelle in der er noch vor wenigen Minuten saß. Es war eines der kleineren Gästequartiere auf Deck 8. Er lag auf dem Bett und starrte gegen die Decke und ließ seinen Gedanken freien Lauf. Vor dem Quartier standen zwei Wachen. Er musste die beiden loswerden oder einen anderen Weg an ihnen vorbei finden. Das Quartier befand sich an Steuerbord, Sektion B. Auf der New Age befand sich ein Backup-System des Computerkerns nur wenige Meter von ihm entfernt. Ein Plasmaverteiler. Emitter der Phaserbänke und die Sicherheitsstation. Mit dem Computerkern konnte er etwas anfangen. Er setzte sich auf die Bettkante und suchte nach einem Terminal. Er suchte den Schreibtisch ab. Nach einigen Augenblicken klappte ein Bildschirm auf. Kahael grinste. Natürlich war Martinson vorsichtig gewesen. Der Terminal bot nur ein Vergnügungsprogramm an das auf dem Terminal selbst gespeichert war. Zugriffe auf das Netzwerk gestattete man ihm nicht. Das war ihm recht egal. Er würde sich den nötigen Zugriff schon verschaffen. Damit niemand von seinen Aktivitäten etwas mitbekam, aktivierte er Musik. Kokomo trällerte aus den Lautsprechern und ließ ihn leicht mitschwingen während sich seine Finger über die in der Tischplatt eingelassene und völlig Tastatur huschten.

"Mich sperrt doch keiner aus ...", zischte er als er die erste Hürde nahm. und sich Zugriff auf das Netzwerk verschaffte. Es war nicht einfach. Die Sicherheitsprotokolle waren fortschrittlich. Doch wie so oft schützten sie nur den direkten Weg. Kahael nahm jedoch den Weg über ein Sub-Subsystem der Klärtechnik. Er bewegte sich sozusagen über die Klospülungen durch das Schiff. Niemand schien sich die Mühe gemacht zu haben hier umfangreiche Sicherheitsprotokolle einzurichten. Er kaperte sich einige Sub-Systeme und injizierte einen einfachen Schadcode der sich in wenigen Stunden verbreiten würde und ihm hoffentlich die nötigen Rechte im System verschaffen würde. Jetzt half nur noch warten. Er überlegte was er tun würde, fliehen ... oder etwas anderes.
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Curtis Reeve

Sieht in echt natürlich besser aus als auf dem Foto

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55

Montag, 25. August 2014, 10:37

05,August 2405, Lansing Haus Familie Reeve

Curtis hatte sich nach dieser Begegnung mit seinen Kindern nun die Biographien von diesen angesehen. Was ihm direkt auffiel war, dass beide Geschwister sich wohl abgrundtief liebten. Es schien Curtis fast so, als wäre er schon lange aus dem aktiven Leben seiner Kinder verbannt worden. Das Verhalten von Tristan gab ihm ebenfalls Zweifel an seinen Kompetenzen als Vater. Am liebsten wurde er dieses Verhalten seines anderen Ichs sofort ändern, aber er wusste, dass er zumindest den Schein bewahren musste der Curtis Reeve aus diesem Universum zu sein.

Curtis schaltete das Terminal ab und begab sich zum Zimmer seiner Tochter. An der Tür hing ein Zettel:
„ Komm einfach rein Dad! Ich höre das klopfen eh nicht.“
Wie ihm befohlen öffnete Curtis die Tür und betrat den Raum.

Nur fand er sich nicht ein einem Zimmer wieder, dass ihm passend schien für ein 15jähriges Mädchen. Stattdessen war er in einem Konzertsaal, es erinnerte ihn an das Wiener Opernhaus. Er ging bis zur dritten Reihe vor und setzte sich auf einen Platz, von dem aus er Emily sehr genau beobachten konnte.
Die Musik des Chelios hallte in der großen Halle wieder und Curtis begann die Augen zu schließen und ließ die Musik auf sich wirken.
Ensign Curtis Reeve---> Counselor der NEW AGE

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Axevin

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Montag, 25. August 2014, 16:01

Romulus, Familienanwesen der Familie Neirehs

Claire war nicht hier, stellte Alec fest, als er allmählich zu sich kam. Und er war gefesselt und hatte eine Halskette um. Vermutlich würde er irgendwo als Sklave gahalten, dachte er. Er hoffte es zumindest, denn es gehörte auch zu den Gewohnheiten von Romulanern, ihre Gefangenen zu täuschen.

Der Captain betrat den Raum. Axevin wusste nicht, ob er reden konnte, denn ob dies hier private oder geheimdienstliche Räumlichkeiten waren, erkannte er nicht. Er beschloss, Fragen zu stellen, die in solchen Situationen üblich waren:

"Wo ist meine Begleiterin? Und wie geht es nun weiter?"

Noch wollte er nicht verraten, warum ihn das Schicksal Claires interessierte. Allerdings würde man es schnell herausbekommen, denn sie trug inzwischen seinen Nachnamen. Zumindest Neirehs Gehilfe musste eine Ahnung gehabt haben.
Lieutenant Alec Axevin
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Montag, 25. August 2014, 22:42

Romulus, Familienanwesen von Neireh


Als sie den Raum betrat schien er schon wach zu sein. Offenbar war er sich nicht sicher wo er sich gerade befand. Zumindest schloß sie das aus seinen eher unverfänglichen Fragen.

"Sie sind in einem Raum für die Hausbediensteten auf meinem Familienanwesen. Ich werde jetzt ihre Fesseln lösen. Sie haben hier den auf Romulus nun den Status eines Sklaven und sind damit praktisch mein Eigentum nach romulanischen Recht. Aber keine Sorge, es wird ihnen hier nichts passieren. Wer würde es schon wagen sich am Eigentum der stellvertretenden Tal Shiar Chefin zu vergreifen. Für Claire konnte ich nicht mehr tun als dafür zu sorgen das man sie gegen einen unserer Leute austauschen wird. Immerhin bleibt sie somit am Leben und hat die Chance zurück nach Hause zu kommen.", erklärte sie und kümmerte sich dann um seine Fesseln. "Was sie allerdings betrifft... für die Föderation werden sie wahrscheinlich als in Ausübung ihrer Pflicht gestorben gelten. Wie es nun weitergehen soll weiß ich selbst noch nicht. Ich fürchte unsere Chancen stehen diesmal wohl nicht besser, falls wir einen neuen Versuch wagen in unsere eigene Zeit zu kommen. Vor allem da ich nicht weiß was schief gegangen ist."
Si vis pacem, para bellum
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Montag, 25. August 2014, 22:44

5.August 2405, Holo-Suite, Nebengebäude des Thorata-Schreins

Ayame lag in seinen Armen und sah ihn aufmerksam an. Sein Körper wies Narben auf, kein Wunder, immerhin war er ein kriegerischer Charakter. Obwohl sein Körper durchtrainiert war, hatte er dennoch eine normale Statur behalten. Ayames Hand fuhr an seinem Brustkorb entlang, Warum kannst du nicht real sein?
Er nahm ihre Hand und küsste sie dann auf den Mund, „Bald werden wir diesen harten Hüttenboden gegen einen weicheren Boden einer Burg eintauschen können.“
Ayame suchte seinen Blick, „Greift die Burg nicht an, ich habe das Gefühl, es könne eine Falle sein... „, sie wollte noch etwas sagen, doch so weit kam sie nicht mehr.
Einer seiner Brüder kam in die Hütte gestürmt, „Bankotsu!“ - „Was!?!“, Ayames Geliebter setzte sich auf und sah seinen Bruder grimmig an. Der Störenfried schluckte, „Schergen des Shogun sind am Rande des Dorfes aufgetaucht, Bruder!“
Bankotsu, Ayames Geliebter, warf die Decke zurück, sprang auf und zog sich rasch an, beim Verlassen der Hütte blieb er plötzlich bei der Tür stehen, griff sich sein Naginata und wandte sich dann noch einmal an seinen Bruder, „Beschützt die Priesterin.“, dann verließ er rasch die Hütte.
Ayame lag noch immer nackt unter der Decke. Als ihr klar war, dass sie mit dem ihr fremden Bruder alleine gelassen worden war, griff sie sich die Decke und versuchte sich rasch zu bedeckten. Doch der Bruder hatte ihr den Rücken zugewandt und behielt den Hütteneingang im Auge. Ayame wurde es zu bunt, sie hätte sich einfach so anziehen können, aber sie wollte noch etwas anderes erstellen, „Computer, Programm anhalten und alterieren.“
Das Szenario erschien wie eingefroren, als der Computer das Programm anhielt und eine Computerkonsole zum Daten bearbeiten erschien. Ayame überlegte kurz, ob sie das Szenario etwas umändern sollte, doch dann entschied sie sich erst einmal dafür, sich in Ruhe wieder anzuziehen. Sie sah sich noch ein wenig in der „eingefrorenen“ Hütte um, „Computer, Programm beenden.“, die Hütte verschwand und sie verließ die Suite durch die nun offene Tür.
Draußen war noch immer finstere Nacht. Ayame ging einen leicht beleuchteten Weg entlang, Richtung Kirsch-Hain. Dort stand ihr großer Lieblingsbaum, wenn es ihn in dieser seltsamen Zukunft überhaupt gab. Ja, er stand genau dort, wo sie ihn vermutete, ein alter Kirschbaum, Erzählungen ihres Großvaters nach bestimmt über hundert Jahre alt. Der Größe des Stammes und der Baumkrone nach konnte darin ein Funke Wahrheit liegen, dachte Ayame, wie sie so in seine Krone hinauf sah. Sie setzte sich an seinem Stamm auf den Boden und starrte vor sich hin. Teilweise wirre Gedanken schwirrten ihr durch den Kopf.
Lt. JG Ayame Thorata
Wissenschaftsoffizier
USS NEW AGE

( NPC: Yu Kanda, Lavi O'Neill )

Lieutenant Alexis Carter,
Councelor der USS Galahad

Axevin

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59

Dienstag, 26. August 2014, 14:25

Romulus, Familienanwesen Neirehs

"Danke, Captain... Äh, wie nennt man Sie hier? Ich habe von den Sklaven gelesen, kenne meine Rolle jedoch nicht. Claire ist meine Frau. In unserer Realität haben wir uns vor einer Verlobung getrennt, um an unseren Karrieren zu arbeiten. Hier scheint es anders zu sein."

Der Lieutenant/Commander rieb sich die Hände. "Was das Sklavendasein anbetrifft, kann ich in Bergbau und Landwirtschaft so ziemlich alles. Und als Techniker kennen Sie mich. Ich sollte meine Rolle spielen, so gut es geht. Wer weiss, wer Sie besuchen kommt. Ich werde auch helfen, wo ich kann. Ich kenne mich mit romulanischer Technologie aus." Alec machte eine Pause.

"Dieses 'Projekt' wurde in unserer Zeit eingestellt, weil sich die Beziehungen zwischen Föderation und Sternenimperium spürbar entspannten. Hier scheint etwas zu laufen, was die beiden immer noch zu Gegnern macht."
Lieutenant Alec Axevin
Leitender Operationsoffizier
USS New Age

Captain Alec McDonald
Kommandierender Offizier
USS Galahad
(u.a.)

60

Dienstag, 26. August 2014, 20:57

05. August 2405 - USS Denver, Forschungsschiff

Der Vulkanier hatte nun ein Bild davon wie sein Leben seit der Galapagos verlaufen war. Es war zwar gut das der Krieg gegen das Dominion niemals stattgefunden hatte, aber dafür gab es andere Probleme. Tatsache war jedoch das der Frieden mit den Romulanern und Klingonen sehr brüchig war. Teral seufzte diese Zeitlinie war wenn man es genau nahm ein Alptraum. Er stand auf und sah wieder aus dem Fenster. Kurz darauf kam Liz ins Quartier und umarmte ihn zur Begrüßung.
Lt. Cmdr. Teral D'Amarok, Vulkanier -> Sicherheitschef der NEW AGE

Lt. Cmdr. Joran Kan, Vereinigter Trill -> Chefingineur der USS GALAHAD