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81

Donnerstag, 11. September 2014, 21:38

Romulus, irgendwo im Sicherheitsdistrikt des Tal Shiar


Nach dem Treffen mit Senator Mendak hatte Neireh den Rest des Tages in ihrem Büro verbracht. Sie stellte fest das sie wohl zeitweilig schon fast dort wohnte. Zumal es sogar ein Schlafzimmer hatte. Sie hatte viel Zeit damit verbracht Informationen nachzulesen. Ereignisse der letzten Jahre, politische Situation, die Akten von einigen wichtigen Persönlichkeiten die sie besser kennen sollte, Biographien ihrer Mitarbeiter, inklusive ihrer eigenen Akte. Dort stellte sie fest das sie offenbar einen Sohn hatte. Alt genug um auf eine Akademie zu gehen.

Erschöpft lehnte sie sich zurück und begann ihre Nasenwurzel zu reiben, während sie nachdenklich an die Decke sah. Sie fragte sich wie damit umgehen sollte, dass sie offenbar einen halbwüchsigen Sohn hatte. Wie war das Verhältnis zu ihm? Sie wußte nichts aus seinem Leben, nur das was in einer Akte stand. Sie war offenbar sehr gründlich und hatte auch für ihren sprößling eine Akte angelegt. Irgendwo mußte sie doch ein paar persönliche private Aufzeichnungen finden. Etwas irritierend war das in ihrem Termin Kalender zumindest kein Hinweis auf ihn zu finden gewesen war. Sie hatte zwar ein Bild von sich und Hdaen auf dem Schreibtisch, aber keins von dem durchaus ansehnlichen jungen Mann auf dem Bild in seiner Akte.

Sie seufzte kurz und deaktivierte ihr Terminal. Es wurde Zeit nach Hause zu gehen. <i>Nach Hause....</i> In dieser Zeitlinie und diesem Leben war sie das jedenfalls nicht.


Landsitz Familie Keirianh


Wieder zu Hause angekommen wollte sie der Hausvorsteher zunächst mit dem Tagesprotokoll empfangen. Sie überflog es nur kurz und nickte es dann ab. Routinearbeiten, nichts außergewöhnliches. Nachdem sie geduscht hatte und die Uniform gegen Zivilkleidung getauscht hatte, ging sie nach Axevin sehen. Sie hatte eine Flasche Ale dabei und zwei Gläser. Da es schon recht spät war, sollten eigentlich schon alle Arbeiter in ihren Zimmern sein. Vor seiner Tür angekommen, klopfte sie leise an.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

82

Donnerstag, 11. September 2014, 21:53

Landsitz Familie Keirianh

"Herein", bat Alec, obwohl er sich ziemlich erschlagen fühlte. Tatsächlich hatte ihn der blöde Hahn kräftig erwischt. Der Alte war ziemlich sauer gewesen, weil Axevin den Weibchen deren Federkleider nach Ungeziefer durchsuchen musste und sie anschliessend eingesprüht hatte. Vermutlich dachte das Vieh, er müsse der Erste in der Reihe sein, daher hatte er Axevin in einem ungünstigen Moment einen Hieb mit der Klaue verpasst.

Natürlich kam auch der Hahn dran und Alec nebelte ihn ordentlich ein. Das Vieh musste kräftig husten, aber es hatte sein Fett weg. Und Alec hatte nun den richtigen Namen für diesen Riesenvogel.
Lieutenant Alec Axevin
Leitender Operationsoffizier
USS New Age

Captain Alec McDonald
Kommandierender Offizier
USS Galahad
(u.a.)

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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83

Sonntag, 14. September 2014, 18:59

06. August 2405 - USS Normandy

Am nächsten Morgen - ich war noch gar nicht dazu gekommen, meinen Urlaub einzureichen - kam eine Kommnachricht für mich herein. Ich rappelte mich aus dem Bett und bemerkte dabei, dass K'Cha sich nach ihrem Dienst zu mir ins Bett gelegt hatte. Ich war so erschöpft gewesen, dass ich sie gar nicht erst hatte kommen hören. Musste wohl das Alter sein.
"Brücke an den Captain. Verzeihen Sie die Störung, Sir. Ein von der Sternenflotte gesuchtes Schiff ist soeben in unserer Nähe unter Warp gegangen. Der Frachtercaptain wünscht Sie zu sprechen. Er behauptet Sie zu kennen." Sie gab die Kommnachricht wörtlich durch.
Ich seufzte. "Sichern Sie sein Schiff und beamen Sie Kahael an Bord. Ich empfange ihn im Besprechungsraum." sagte ich zum leitenden Brückenoffizier.
"Aber Sir. Dieser Mann wird von der Sternenflotte wegen Eindringen in den Föderationsraum und Sabotage an einem unserer Schiffe gesucht." widersprach der Mann.
Ich rollte mit den Augen. "Ich übernehme die Verantwortung für ihn." sagte ich und wußte, dass ich das bestimmt noch bereuen würde.
Ich ließ das allgegenwärtige Holodeck mich schnell ankleiden, entschloss mich dann aber, weil ich Kahaels Scherze kannte, mir vom Replikator echte Kleidung replizieren zu lassen. Ein Trumpf in Kahaels Ärmel weniger. Dann wartete ich auf das Eintreffen des Halbromulaners am vereinbarten Treffpunkt.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Kahael

Alkoholvernichter, Paragraphenreiter und Blitzmerker

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84

Sonntag, 14. September 2014, 20:40

Ein Traktorstrahl erfasste plötzlich sein Schiff und zog es näher an die Normandy heran. "Das ist ja schon einmal eine Antwort", sprach er laut und warf einen prüfenden Blick auf die Kontrollen. Wenig später erhielt er auch eine verbale Rückmeldung: "Halten Sie sich bereit an Bord gebeamt zu werden", sagte eine Stimme die nicht im geringsten versuchte ihren Unmut darüber zu verbergen. "Vielen Dank", antwortete der Halb-Romulaner und spürte bereits wie er sich in Atome auflöste.

"Willkommen auf der Normandy. Wenn sie mir folgen würden. Ich bringe sie zum Captain." Kahaels Blick viel sofort auf den Phaser den der Mann in seiner Hand hielt. Die Mündung war auf ihn gerichtet. Mit charmantem Lächeln breitete Kahael die Arme aus: "Ich bin unbewaffnet." "Und ich bin vorsichtig. Wenn sie mir nun folgen würden?" "Folgen? Sollte ich nicht lieber vorgehen? Ich mein, dann können sie mich besser im Auge behalten." "Bewegung, Witzbold." Ein Gorilla kam auf ihn zu und packte seinen Oberarm. Er ließ ihn erst los als sie den Bereitschaftsraum betraten, begleitet von einem kräftigen Schubs in die Mitte des Raums. Kahael grinste als er Patel dort sitzen sah. "Schick hast du es hier", begrüßte er seinen Kameraden, "... gibt es auch einen 18-Loch-Golfplatz auf deinem Ausflugsdampfer?" Noch bevor er etwas sagen konnte, drehte sich Kahael zu den beiden Sicherheitsoffizieren um: "Wisst ihr, eigentlich arbeiten wir beide zusammen auf einem kleineren Schiff, er da ist 1. Offizier, ich Chefingenieur. Mein Hobby ist Ale brauen und seines ...", er blickte kurz zu Patel, "nun, in jüngster Zeit Interspezies-Sex." Mit einem Grinsen wandte er sich wieder Patel zu: "Wie geht es eigentlich M.?" Er versuchte ein wenig zu provozieren. Entweder würde Patel ihn direkt in die Brig verfrachte, aus einer Luftschleuse werfen oder laufen lassen. Er hatte aber keine Lust auf eins dieser Wie-halten-lieber-geheim-das-wir-Personen-aus-einer-anderen-Zeit-sind-Spielchen. Nicht noch einmal. Beim letzten mal ging das gehörig schief. Außerdem war man bereits in der Zukunft, die konnte man nicht mehr zerstören, sie war es bereits. "Glücklich verheiratet? Auch hier geschieden? Oder wen vögelst du hier?" Er wandte sich noch einmal zur Wache: "Das letzte mal war es eine Romulanerin. Zugegeben, sie sah gut aus, hat ihm aber seine Ehe gekostet ... also erzähl mal."
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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85

Sonntag, 14. September 2014, 23:50

06. August 2405 - USS Normandy

Während ich auf Kahael wartete, las ich die Nachrichten, die hereingekommen waren, während ich geschlafen hatte. Darunter war auch eine Nachricht zweier vulkanischer Crewmitglieder der New Age aus Axevins Team, die sich bei mir meldeten und auf weitere Befehle warteten. Darüber hinaus berichteten sie, dass viele Crewmitglieder jetzt auf einer Kolonie lebten. Bevor ich mir eine Antwort überlegen konnte, kam Kahael herein und bot eine recht einmalige Show.
Ich schwieg auf seine unverschämte Frage und wies die Sicherheitsoffiziere an, den Besprechungsraum zu verlassen.
"Wenn du als Psychopath rüberkommen wolltest, gratuliere ich dir zu der gelungenen Vorstellung." sagte ich, nachdem die von Kahael gerne Gorrillas genannten Männer gegangen waren.
"Setz dich." sagte ich dann, noch immer leicht beleidigt, was nach Jahren der Bekanntschaft mit Kahael ein Kunststück war. "In dieser Realität bin ich nach wie vor mit K'Cha verheiratet. Und ich darf dich daran erinnern, dass du in der Zeit aus der wir kommen, auch nie ein Problem mit Interspezies-Sex hattest." kommentierte ich lakonisch und wechselte das Thema.
"Willkommen auf der Normandy. Wenn du ihr ne Chance gibst, wirst du entdecken, dass es ein erstaunliches Schiffchen ist. Zugegeben nicht besonders hübsch, aber zweckdienlich und überaus komfortabel." Ich tippte auf einen Knopf und aus dem Nichts erschien neben uns beiden jeweils ein Glas Ale. "Die Ingenieure haben an der Qualität der Replikatoren gearbeitet. Die meisten Gerichte schmecken wie selbstgemacht. Und auch der Alkohol ist vorzüglich." Ich deutete auf das Glas neben Kahael. "Kein Synthehol im Übrigen. Es hat Vorzüge, der Captain zu sein." sagte ich. Ob er den Drink überhaupt anrühren würde, war ich nicht sicher. Er war immer ein Purist gewesen und trank Ale eigentlich nur aus Flaschen, die nie einen Replikator aus der Nähe gesehen hatten."
"Ich wäre dir dankbar, wenn du dir weniger Mühe geben würdest, meine Tarnung zu ruinieren, Kahael. Ich bin hier im Moment noch Captain eines eigenen Schiffes. Wie du zugeben wirst, ist das nicht gerade unpraktisch für uns alle. Wenn ich aber als Betrüger entlarvt werde, bin ich recht schnell auch in einer Zelle, wie du gestern. Ich weiß nicht, was du damit erreichen willst. Möchtest du vielleicht noch einen Admiral persönlich anrufen und darauf hinweisen, dass ich nicht bin, wer ich behaupte zu sein, nachdem du mich schon bei Captain Martinson angeschwärzt hast?" fragte ich säuerlich. "Glaubst du, wenn wir den Leuten erzählen, dass wir Zeitreisende sind, die in unsere Zeit zurück wollen, um sie zurück zu ändern, werden die uns den roten Teppich ausrollen?" ergänzte ich.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Kahael

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86

Montag, 15. September 2014, 20:59

Kahael roch skeptisch am Ale und verzog das Gesicht und stellte es mit einem "Bäh" zurück auf den Tisch. "Die Rolle des Psychopathen liegt mir eben am besten. Ich muss dabei am wenigsten schauspielern. Glauben tun die mir eh kein Wort. Deine Tarnung hast du dir aber selbst ruiniert. Welcher Captain empfängt einen gesuchten Romulaner in seinem Büro, dazu allein ... in der Brig, ja, nicht aber nicht allein in seinem Büro. Mit meiner Show habe ich deine Tarnung gerettet oder kennst du einen Romulaner der einen Faible für Klatsch hat? Du kannst behaupten ich wäre ein Agent und mein Verhalten wäre die vereinbarte Parole. Denk dir etwas aus." Mit dem Fingernagel prüfte er die Oberfläche des Sessels. "Hologramme", stellte er erstaunt fest. Ein schelmisches Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht auf, dann wandte er sich wieder dem eigentlichen Gespräch zu: "Natürlich wird uns niemand den roten Teppich ausrollen. Aber wir müssen irgendwie einen Weg aus diesem Albtraum heraus finden. Aber mit der Methode täuschen, tarnen und verstecken kommen wir auch nicht weiter.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

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Patrice

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Montag, 15. September 2014, 21:32

06. August 2405 - USS Normandy

"Es ist das eine, zuzugeben, dich zu kennen und das andere, deine Geschichte für glaubhaft zu halten. Mit deiner Schauspieleinlage hast du meine Entscheidung, dich hier sprechen zu wollen, jedenfalls nicht als besonders klug aussehen lassen. Aber gut... ich werde mich da schon rausreden können." sagte ich. Kahael berichtete dann von seinem Wunsch, die jetzige Situation verändern zu wollen.
Ich zog ein wenig die Augen zusammen. "Was hieran ist denn deiner Ansicht nach ein Alptraum? Meinen bisherigen Erfahrungen nach ist dies eine sehr angenehme Zukunftsversion." sagte ich frei heraus. "Ob man jetzt repliziertes Ale mag, oder nicht." Ich trank meinen Drink, um Kahael zu beweisen, dass er sich was einbildete.
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88

Dienstag, 16. September 2014, 21:19

"Angenehm für dich vielleicht. Weil du endlich Captain spielen darfst und deinen Problemen elegant davon gelaufen bist. Was aber ist mit den anderen? Weißt du ob die es auch als angenehm empfinden Jahrzehnte verschenkt zu haben und sich nicht einmal daran erinnern zu können? Vielleicht haben andere in dieser Zukunft kein so angenehmes Leben und können ihren Arsch auf einem angenehmen Sessel eines Luxus-Dampfers parken wie du. Du magst hier vielleicht M. oder jemand anderen wieder haben. Freut mich für dich. Ich habe dafür Eric ... und vielleicht auch Kathi verloren. Anderen aus der Crew geht es vielleicht genauso. Angenehm ist daher eher eine Frage wie der eigene Arsch gepampert ist."
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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89

Dienstag, 16. September 2014, 21:51

06. August 2405 - USS Normandy

Ich verzog das Gesicht. "Nicht, dass ich deinen Vorwurf nicht verstehen würde, aber unsere Crew hat gerade mal eine Besatzung von 520 Leuten. Was du nicht siehst, ist dass die Wiederherstellung der Vergangenheit für sehr viele Völker im Alpha-, Beta- und sogar im Gamma- und Delta-Quadranten ganz entscheidende Veränderungen bedeuten würde." Ich neigte mich vor. "Mir mag es hier ja gut gehen, das gebe ich zu. Aber noch viel besser geht es den anderthalb Milliarden Menschen, die hier nicht im Dominionkrieg gestorben sind. Und den Milliarden Menschen, die nicht bei dem Borgangriff vor ein paar Jahren unserer Zeit gestorben sind. Ich weiß, dass meine Position egoistisch wirken kann, aber selbst wenn man annimmt, dass alle 520 New-Age-Mitglieder hier ein schlechteres Leben haben als vorher- was ich bezweifele- dann schlägt die Waagschale für diese Version der Zukunft wenn du mich fragst noch immer verdammt deutlich in die positive Richtung. Das will ich damit sagen, es ist einfach und objektiv eine insgesamt bessere Version der Geschichte, als wir sie kennen." sagte ich ruhig. "Das müssen wir unbedingt bei unserer Entscheidung berücksichtigen. Ich versteh deine Motive rund um Eric. Kathi wird in dieser Welt zumindest noch existieren. Aber wir können doch nicht so egoistisch sein und unser Leben für so wichtig nehmen, wenn es das Leben von so vielen anderen Menschen negativ beeinflusst. Ändern wir die Zukunft wieder zurück- wie auch immer wir das auch anstellen wollen- und wir verdammen Milliarden zum Tode. Wir opfern diese bessere Version einer Zukunft." schloss ich.
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Kahael

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90

Dienstag, 16. September 2014, 22:43

"Was ist mit denen die nicht existieren dürfen in dieser Zukunft? Ich rede dabei nicht nur von Eric, Milliarden andere sind nicht geboren worden. Wer gibt uns das Recht über diese einfach zu richten? Du versuchst hier Leben gegeneinander aufzuwiegen. Das steht dir nicht zu. Unsere Zeitlinie mag viele Leben gekostet haben, das ist richtig, sie ist aber deshalb nicht besser oder schlechter als diese Zeitlinie. Objektiv kann man das nicht betrachten. Der, den du hier vorgibst zu sein, das bist nicht du. Das ist irgend jemand andres dessen Leben du übernommen hast, der zufällig so aussieht wie du. Nur schrumpeliger. Du kennst diese Person nicht einmal. Das ist völlig krank. Und du redest es dir schön. Ja, es gab hier nicht diese Kriege die wir erlebt haben. Milliarden sind nicht gestorben. Das ist toll. Aber diese Ereignisse sind ein Teil von uns. Sie haben uns zu dem gemacht was wir sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Patel den ich kenne, ein solches Schiff kommandieren würde. Er würde vor Langeweile sterben." Er nahm das Glas Ale wieder in die Hand und betrachtete kurz die blaue Flüssigkeit. "Nehmen wir doch einfach mal, das mein Schiff in diesem Moment auf allen Frequenzen die geheimen Daten über die Geschehnisse auf der Galapagos verbreitet ... und natürlich ein Paket direkt an die Medien verschickt. Mein eigentliches Ich aus dieser Zeit scheint da ein gewisses Sammelinteresse entwickelt zu haben. Nehmen wir weiter an, dass es so programmiert wurde, dass wenn du die Frequenzen störst oder andere Mittel ergreifst, es sich automatisch selbst zerstört. Dein Schiff ist groß, aber einen Kernbruch so dicht an der Hülle ... das gibt ein riesiges Loch. Und ich kenne mich mit Löchern in Schiffen aus ... immer noch angenehm?" Er ließ die Öffnung des Glases nach unten kippen. Das Ale ergoss sich über den Boden. "Du kennst mich ... unüberlegte Sprünge nach vorne sind meine besondere Spezialität. Und ja, ich drohe dir. Ich habe keine Lust auf eine lange Diskussion um Moral, Ethik und Zeitlinien. Wir sollten die Zeitlinie reparieren und auf die New Age zurückkehren. Das ist das einzig richtige und ich bin bereit jedes Mittel zu ergreife was notwendig ist. Entweder hilfst du mir dabei oder nicht. "Achja, sollte ich in einer Stunde nicht mein Schiff zurückkehren oder mich bei ihm melden, wird es in die Luft fliegen. Aktivierst du die Waffen, wird es in die Luft fliegen. Ändert sich seine aktuelle Position zu deinem Schiff, wird es in die Luft fliegen. Das sind keine theoretischen Annahmen."
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Patrice

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91

Mittwoch, 17. September 2014, 20:26

06. August 2405 - USS Normandy

Ich blickte Kahael eine Weile ernst an. "So endet also eine Freundschaft von mehr als 10 Jahren." schloss ich mit bedauerndem Ton. "Nun, soetwas passiert." ergänzte ich daraufhin nüchtern.
Ich stand auf und blickte aus dem Fenster. Das holografische Ale auf dem holografischen Teppich war inzwischen wieder verschwunden.
"Ich werde dir nicht helfen. Schon gar nicht durch Erpressung. Ich mache mir die Entscheidung nicht leicht. Und ich kann dir natürlich auch nicht mit hundertprozentiger Gewißheit sagen, ob ich genauso denken würde, wenn ich in einer unangenehmen Lage in diesem Universum wäre. Aber so wie die Dinge sind, bin ich der Ansicht, dass diese Zeitlinie es wert ist, verteidigt zu werden. Und natürlich gibt es auch gute Argumente für deine Position. Du hast zum Beispiel recht, dass mir diese Entscheidung eigentlich nicht zusteht. Aber es ist schlicht ein Fakt, dass ich diese Entscheidung nun zu treffen habe. Und da es nur zwei Möglichkeiten gibt - die Zeitlinie wiederherstellen oder nicht- muss ich selbstverständlich die Möglichkeiten gegeneinander abwägen. Das habe ich getan. Ich habe mir sicherlich nicht ausgesucht, diese Entscheidung treffen zu müssen." erklärte ich.
"Und dann ist da noch die Sache, dass selbst wenn ich handeln würde, gemeinsam mit dir, dass wir keine Garantie für das Gelingen unseres Unterfangens haben. Wir wissen nicht, warum wir hier sind und wie wir wieder zurückkommen. Wenn wir beim zweiten Versuch scheitern, kann es zu einer Kathastrophe kommen. Natürlich kann es auch gelingen, aber keiner von uns beiden ist Vulkanier genug, um die Wahrscheinlichkeiten dafür im Kopf auszurechnen." sagte ich. "Auch unter dieser Abwägung würde ich sagen, dass es klüger ist, eine gute Zeitlinie zu erhalten, als zu riskieren, in eine furchtbare Zeitlinie zu gelangen, aus der wir dann vielleicht nicht mehr entkommen können."
Ich drehte mich wieder zu Kahael um. "Was deine Drohung angeht, so mache ich mir keine Illusionen. Bis zu 520 Personen sind jetzt in diesem Universum, die Hintergrundwissen über eine andere Zeitlinie haben. Die werde ich nicht alle zum Schweigen bringen können. Das ist ja auch in der Vergangenheit nicht gelungen und da gab es eigentlich eindeutige Vorschriften. Die es jetzt nicht gibt. Wenn du an die Öffentlichkeit gehst, solltest du dir aber im Klaren sein, dass sie dich jagen werden. Dich und alle anderen 520 von uns. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich in deinem Interesse ist. Mein Vorschlag wäre, wir trennen uns an dieser Stelle. Ich werde dir nicht helfen, aber ich kann unmöglich verhindern, dass einer der anderen 520 irgendetwas unternimmt. Ich kann nur hoffen, dass ihr euch gut überlegt, ob ihr das richtige tut. Und meine persönliche Hoffnung ist, dass ihr nicht erfolgreich sein werdet." schloss ich den Monolog.
"Mir ist bewußt, dass ich hier ein Leben führe, dass nicht meins ist. Aber der wirkliche Besitzer dieses Körpers wird weder existieren wenn du erfolgreich bist, noch wenn die Zeitlinie erhalten bleibt. Im Prinzip ist er tot, genauso wie der eigentliche Besitzer deines Körpers. Ich bedauere das sehr, kann es aber nicht ändern." sagte ich dann noch.
"Jetzt verlass mein Schiff, bevor ich es mir noch anders überlege. Hab noch ein schönes Leben, gründe vielleicht eine neue Familie oder so. Und ich hoffe wir sehen uns nicht mehr wieder."
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Curtis Reeve

Sieht in echt natürlich besser aus als auf dem Foto

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92

Mittwoch, 17. September 2014, 21:27

Lansing, Haus Familie Reeve

Irgendwo war Curtis erleichtert, als das Essen sich dem Ende nährte, es war doch ein angespanntes Mahl gewesen. Emily hatte zwar versucht ein Gespräch zwishcen den dreien aufzubauen, aber Tristan hatte die meisten Versuche direkt abgeblockt und so hatte Sie es bald aufgegeben.
Es kostet Tristan nach dem Essen besonders viel Mühe, und einen Stoß mit dem Ellbogen seiner Schwester, bis er nur rausbringen konnte: " Danke Dad, hat gut geschmeckt", schon nach diesen Worten war er wieder auf dem Weg nach oben in sein Zimmer.

Emily half ihrem Vater noch dabei das dreckige Geschirr wegzuräumen und als Sie fertig waren lächelte Sie ihn an.
" Das hast du gut gemacht Dad! Es wir dauern, aber so langsam ist er nicht mehr allzu sauer auf dich. Vieeleicht solltest du morgen mal mit ihm Hockey üben oder so.", sagte Sie dann zu ihm
Curtis blickte seine Tochter verduzt an: " Warte, wie lange versuche ich jetzt schon das Vertrauen deines bruders zurück zu gewinnen?", fragte er
" Du kamst vor drei Tagen zu mir, nachdem ihr beide euch wieder lange gestriten hattet und hast um meine Hilfe gebeten. Ich glaube, deine Art der Erziehung hat bei ihm nicht so gut funktioniert. Wie gesagt, wir kriegen das hin", antwortete sie ihm und umarmte ihn. Dann ging auch Sie wieder die Treppe hoch.

Immer noch leicht irritiert, setzte Curtis sich an das Terminal und rief dei letzte Nachhricht auf.
„Hallo Counc.,

erinnern Sie sich noch an mich? Es sind viele Jahre ins Land gegangen,
aber vielleicht erinnern Sie sich doch noch an ein kleines Mädchen aus
Japan, mit dem Sie einst auf einem Raumschiff sehr viel Spaß hatten. Es
würde mich freuen, von Ihnen zu lesen oder zu hören.

Lt. Jg. A. T.“

Immerhin hatte ich meine Kontaktaufnahme zumindest etwas verschlüsselt, dahcte Curtis etwas belustigt, aber er war richtig froh, zu wissen, dass er auch in dieser zeit nicht alleine gelandet war.

Schnell tippte er eine Antwort:
"Hallo Lt.
Viele Jahre ist schon eine Untertreibung! Meine Haare werden langsam Grau und ich habe zwei Teenager hier sitzen!
Wenn Sie mögen, könne Sie uns gerne mal in Lansing, Michigan in den Vereinigten Staaten besuchen kommen.
Liebe Grüße
Counselor Reeve"

Nachdem er die Nachhricht abgeschickt hatte, atmete er tief durch, sah auf die Uhr und beschloß sich schon ins Bett zu begeben. Zum einen, würde er eh noch lange wach liegen und über das Erlbte grübeln müssen, zum anderen musste er auch erstmal sein Schlafzimer finden.
Ensign Curtis Reeve---> Counselor der NEW AGE

Lt. Kol ----------------> Leitender Wisenschafts- und OPSoffizier USS GALAHAD

93

Mittwoch, 17. September 2014, 21:51

Landsitz Familie Keirianh

Als das "Herein" von drinnen kam, betrat sie das spärlich und zweckmäßig eingerichtete Zimmer. Axevin schien ziemlich erschöpft, aber sonst in guter Verfassung den Tag überstanden zu haben. Sie hob die Flasche und die zwei Gläser.

"Guten Abend, würde man wohl sagen. Ich hoffe ihr Tag war halbwegs erträglich. Ich habe Stunden damit verbracht die Geschichte und Entwicklungen der letzten Jahre nachzulesen.", begrüßte sie ihn und stellte alles auf dem Tisch ab. Sie öffnete die Flasche und schenkte für zwei ein. "Ich hoffe sie trinken ein Glas mit? Scheint als wäre die Zukunftsversion gar nicht so übel. Abgesehen davon das es nie eine wirkliche Annäherung an die Föderation gegeben hatte, weil es auch nie einen Dominionkrieg gab und daher auch nie eine Allianz."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

94

Mittwoch, 17. September 2014, 23:55

Landsitz Familie Keirianh

"Wenn das ein Witz sein sollte, dann ist der misslungen, aber ein Ale nehme ich gerne, danke." Alec nahm eines der Gläser und betrachtete es nachdenklich.

"Was sind das für komische Vögel, die ich da betreue. Der Hahn ist verdammt hinterhältig. Er hat mir einen kräftigen Tritt verpasst." Dann grübelte er weiter.

"Wissen Sie, wann ich an Bord kam? Kurz bevor wir zur Tsunami-Mission aufbrachen. Die, die Sache mit dem Putschversuch und der Attentatsversuch, der Ihnen beinahe das Leben kostete, haben mir bereits vor Augen geführt, dass sich das Abenteuer NEW AGE lohnte. Ich hatte eine Menge ...Vorbehalte... Romulanern gegenüber. Sie haben meinen Freund Paul auf dem Gewissen. Und meine Eltern. Es ist schwer, da keine ...Vorbehalte... zu haben." Alec vermied es, von Hass zu sprechen. Aber wenn er ehrlich war, dann war es genau das, was er loswerden wollte.

"Dieser Mann, dessen Stelle ich eingenommen habe, das bin ich schon lange nicht mehr. Und ich möchte es nie wieder sein. Nein, diese Zukunft mag Romulanern passen, aber mir ganz persönlich nicht. Weil ich hier jemand bin, der ich nicht bin. Auch wenn vielleicht der Teil mit meiner glücklichen Beziehung das Ganze erträglicher macht. Was auch immer hier in dieser Gegenwart gut oder schlecht ist, unsere Gegenwart ist es nicht. Ich will so schnell wie möglich zurück."

Wieder nahm er das Glas, das er kurzzeitig abgestellt hatte, und betrachtete es wieder. "Selbst die Farbe des Ales ist nicht die, die ich kenne."
Lieutenant Alec Axevin
Leitender Operationsoffizier
USS New Age

Captain Alec McDonald
Kommandierender Offizier
USS Galahad
(u.a.)

95

Donnerstag, 18. September 2014, 12:04

Neireh lächelte etwas als er von dem eifersüchtigen Hahn erzählte, dann hörte sie ihm zu während er erzählte. Sie musterte ihn nur einen Moment als er von seinen Vorbehalten und den Gründen dafür sprach. Als er sagte das diese Zukunft wohl Romulanern passen mochte, bekam sie nur einnen etwas bitteren Zug um die Mundwinkel. Sie blickte ebenfalls in ihr Glas. Das Ale hatte tatsächlich eine leicht dunklere Farbe, allerdings schob sie das eher auf das Alter des Jahrgangs.

"Ich denke das liegt am Alter und der Lagerung der Flasche. Sie haben Recht... mit so ziemlich allem. Dies ist nicht unsere Gegenwart und es sind nicht unsere Leben. Interessanterweise haben wir mehr gemeinsam als ich erwartet hätte. Ich bin nicht das, was ich hier darstelle und ich glaube es hat mich auch ein wenig erschreckt zu sehen was aus mir wurde. Ich habe offenbar einen Sohn über den ich nichts weiß, der fast erwachsen ist und ich habe nichts davon miterlebt. Schlimmer ist nur das ich offenbar keinen Kontakt mehr zu ihm habe, weil meinem Ich offenbar seine Berufswahl nicht gefallen hat."

Sie trank einen Schluck und ließ sich dann auf einem der Stühle nieder. Nachdenklich drehte sie den Inhalt und blickte dann zu Axevin. "Es mag einige Romulaner geben, denen diese Zukunftsvision durchaus gefällt. Immerhin wurde die Hobus Nova auch ohne uns aufgehalten. Ich schätze ihr Vertrauen mir das zu erzählen. Wissen sie... als ich damals auf die New Age kam, war ich zunächst als zweiter Offizier eingeplant. Ich war Diplomatin und ich war durchaus skeptisch ob das ganze funktionieren würde, allerdings wollte ich zumindest dafür sorgen das dann nicht die Romulaner daran schuld sein würden. Immerhin besitzen wir genug Disziplin. Das waren meine Gedanken damals.... und.. nun da war noch mehr... Ich dachte das an Bord dieses Schiffes ein besserer Platz für jemand war dessen Vater wegen der Befürwortung der Wiedervereinigung verhaftet wurde und den schon einige Ex-Kollegen beim Tal Shiar gerne tot gesehen hätten."

Sie machte eine kurze Pause und schenkte ihnen etwas nach. Danach prostete sie ihm zu und nahm einen kleinen Schluck. "Was ich bin... das hat sich wohl im Lauf der Jahre geändert... anfangs sicher nur die Romulanerin an Bord. Nachdem wir auf der ersten Mission gleich unseren ersten Offizier verloren haben, wurde ich sein Nachfolger. Wissen sie... bevor sie Bord kamen... Wir hatten eine Mission die eine gewisse Identitätskrise für mich beeinhaltete. Sich damit zu arrangieren das ich nun auch offiziell als Captain für ein Föderationsschiff geführt wurde, wäre ja schon ein Happen für sich... dazu kam noch das MaSvorra seit kurzer Zeit an Bord war und sich da offenbar mehr entwickelte als bloße Freundschaft, völlig im Gegensatz zu unserer beider Kulturen.... mal davon abgesehen das eine Beziehung zwischen dem Captain und einem Crewmitglied an Bord des selben Schiffes auch nicht unproblematisch ist."

Sie überlegte kurz und schien sich zu sammeln. "Der größte Schock für mich war allerdings zu erfahren das ich offenbar eine menschliche Halbschwester habe, von der ich nichts wußte. Vorher hatte nie viel Gedanken daran verschwendet das ich eine menschliche Hälfte hatte. Ich war einfach Romulanerin. Wer meine Mutter war wußte ich. Ich kann mich kaum daran erinnern, aber ich wußte das sie Romulus verlassen mußte als ich noch sehr klein war, weil der Föderationsgeheimdienst sie von hier abgezogen hatte. Man hatte hier Anhänger der Wiedereinigung unterstützt und Dissidenten geholfen von hier zu flüchten."

Neireh schwenkte den Inhalt ihres Glases etwas und schien für einen Moment einfach zu beobachten wie die Flüssigkeit am Glas hinunterlief. "Die Frage wie romulanisch ich eigentlich noch bin hatte ich mir damals öfter gestellt. Offenbar verändert die New Age über die Jahre jeden. Was ich hier bin möchte ich nicht sein. Was ein kleines Ereignis ausmachen kann."
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Captain der USS New Age

96

Donnerstag, 18. September 2014, 13:14

Landsitz Familie Keirianh

Ihm fehlten die Worte. Eine Menge von dem, was Captain Neireh ihm sagte, löste Überraschung aus. Während Alec allmählich die Wirkung des Ales spürte, überlegte er, was er antworten sollte. Zunächst kam eine typische Reaktion: "Hm, die Sache mit MaSvorra ist schwierig, aber nicht unmöglich. Ich für meinen Teil finde Klingonen in jeder Hinsicht unattraktiv."

Dann dachte er laut: "Ob es die Wiedervereinigungsbewegung in dieser Realität gibt? Und wenn, welche Bedeutung hat sie hier? Diese Bewegung hat in unserer eigenen Realität Türen geöffnet, die hier verschlossen zu sein scheinen."

Er verwarf diese Gedanken und dachte praktisch. "Ich bin in der Lage, das Kraftfeld um den Landsitz herum zu deaktivieren. Allerdings kenne ich weder die Umgebung noch die übrigen Sicherheitsmassnahmen. Daher habe ich noch keinen Ausbruch probiert. Aber eines versichere ich Ihnen: diese Welt ist nicht meine und ich will in meine Welt zurück." Er erinnerte sich an Claire. "... auch wenn ich hier eine Menge verliere. Aber ehrlich gesagt, gewinne ich auch eine Menge, wenn ich zurückkehre. Also: was haben Sie vor?"
Lieutenant Alec Axevin
Leitender Operationsoffizier
USS New Age

Captain Alec McDonald
Kommandierender Offizier
USS Galahad
(u.a.)

Kahael

Alkoholvernichter, Paragraphenreiter und Blitzmerker

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97

Donnerstag, 18. September 2014, 20:00

Wütend warf Kahael das Glas gegen die Wand. Es zersplitterte wie erwartet, zerfiel dann aber schnell in einen Regen aus Photonen. Seine Hände formten sich zu Fäusten. Am liebsten würde er beide jetzt in Patels Gesicht versenken und alle seine Knochen einzeln brechen. Doch er versuchte seine Wut so gut wie möglich zu verbergen. "DIESE ENTSCHEIDUNG STEHT DIR NICHT ZU", brüllte er und sprang auf, "dieses Gerede von der besseren Zukunft ist doch nur ein vorgeschobenes Argument. Du hast einfach Angst in DEIN Leben zurückzukehren. Dich deinem Problem mit M. zu stellen oder welche Probleme du sonst hast. Stattdessen flüchtest du dich hier hin und bist auch noch so erbärmlich und schiebst moralische und ethische Gründe vor. Was für ein Unsinn ... ich finde schon heraus wie wir wieder in unsere Gegenwart zurückkommen und glaub mir, du bleibst garantiert nicht hier und wenn ich dir einen Knüppel über ziehen und dich an deinen Haaren hinter mir herziehen muss ... WEIL ich dein Freund bin." Er stapfte wütend in Richtung Ausgang: "Unglaublich der Kerl ... und mich erklärt man für verrückt, dabei hat der eine Schraube locker ... die kann nicht einmal ich festdrehe und ich bin Ingenieur ..." Die Tür sprang auf und er stand auf der Brücke. Zwei Männer vom Modell Türsteher bauten sich sofort vor ihm auf. "Wenn mich die Damen zurück zum Transporter bringen würden ... sind die Klamotten eigentlich echt oder auch Hologramme?" Er zupfte leicht an der Uniform und stellte fest das es tatsächlich Hologramme waren. "Ich hoffe ihr habt eine gute Notstromversorgung ... ansonsten ist hier FKK angesagt." Unsanft schob man ihn in Richtung Turbolift.

Zurück auf seinem Schiff warf Kahael einen Blick auf den kleinen Scanner den er die ganze Zeit bei sich getragen hatte. Er lächelte zufrieden als er die Daten betrachtete und übertrug sie an den Schiffscomputer. Dann programmierte er einen neuen Kurs. Wenig später verschwand sein Schiff im Warp.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

98

Donnerstag, 18. September 2014, 20:03

05. August 2405 - USS Denver, Forschungsschiff
Brücke - Nachtschicht

"Cmdr. Ford ich habe hier einen nicht identifizierbaren Kontakt. Es taucht auf und verschwindet danach wieder es sieht jedoch so aus als ob es uns verfolgen würde.":sagte ein Lt. der an der OPS saß. Der 2.Offizier näherte sich der Station und sah sich die Daten an. "Geben sie gelben Alarm und benachrichtigen sie den Captain." "Aye.":antwortete der taktische Offizier. Ein paar Minuten später stand Cpt. Sovok auf der Brücke und sah sich das ganze an.

Liz und Terals Quartier

Beide schreckten hoch. Während Liz sich die Uniform anzog ging der Vulkanier ins Wohnzimmer. "Ich komme so schnell wie möglich zurück." und hauchte Teral noch einen Kuß auf seine rechte Wange. Er nickte und sie verließ das Quartier und lief zur Brücke.
Lt. Cmdr. Teral D'Amarok, Vulkanier -> Sicherheitschef der NEW AGE

Lt. Cmdr. Joran Kan, Vereinigter Trill -> Chefingineur der USS GALAHAD

99

Freitag, 19. September 2014, 22:25

5.August 2405, Thorata-Schrein

Ihr verschwiegener Weg führte die Priesterin Ayame Thorata zum alten Brunnenhaus, welches sich seit Jahrhunderten auf dem Grundstück der Familie befand. Als Kind hatte sie dort viele Stunden verbracht, sich Geschichten ausgedacht und später ihrem kleinen Bruder erzählt. Naja, sie hatte das gemacht, ob es diese Ayame auch getan hat, konnte sie nicht sagen. Langsam ging sie auf das Gebäude zu, griff nach dem Griff der Holzschiebetür, dann schob sie die Tür zur Seite hin auf und betrat das dunkle Gebäude.


Brunnenhaus

Das Gebäude wurde durch Mondlicht erhellt, welches durch ein großes Fenster hinein schien. Sie stand auf einer Art Galerie, die an den Wänden des Gebäudes entlang ging. Vor ihr führte eine Holztreppe ins Untergeschoss, wo sich der alte Brunnenschacht befand. Ayame stieg die siebzehn Stufen hinunter und sah sich dann im Bereich des Brunnens um. Der Raum hinter dem Brunnen wurde als eine Art Lagerraum genutzt, dort standen alte Fässer, in denen der Sake des Großvaters gelagert wurde. Sie musste unweigerlich schmunzeln, als sie daran dachte wie sie mit acht Jahren davon genascht hatte. Damals dachte sie, es sei Traubensaft, der in den Fässern gelagert wurde, doch nach der dritten Tasse war ihr so schlecht geworden, das ihre Mutter sie für zwei Tage aus der Schule genommen hatte. In einer anderen Ecke standen uralte Amphoren, die laut ihrem Großvater aus einem uralten Grabmal stammen sollten. Im Mondlicht warfen die Amphoren bizarre Schatten, mit ein wenig Fantasie verwandelten sie sich in Monster und Dämonen. Ein kaltes Schauer lief Ayame über den Rücken, als sei sie wieder das Kind von damals. Sie setzte sich auf die untersten Stufen der Treppe und starrte den Brunnen vor sich still an, Ach, was würde ich darum geben, jetzt in den Brunnen zu springen und beim wieder hinaus klettern wäre ich dann in meiner eigenen Zeit.....
Nach einiger Zeit stand sie wieder auf, stieg die Treppe hinauf, verließ das Brunnenhaus und zog die Tür hinter sich wieder zu. Es dämmerte bereits der neue Morgen, als Ayame auf das Wohnhaus zu ging.
Als sie schließlich das Haus betrat, fiel ihr Blick auf den Computermonitor, der eine eingegangene Nachricht anzeigte. Rasch ging sie zum Terminal und rief die Nachricht ab:

"Hallo Lt.
Viele Jahre ist schon eine Untertreibung! Meine Haare werden langsam Grau und ich habe zwei Teenager hier sitzen!
Wenn Sie mögen, könne Sie uns gerne mal in Lansing, Michigan in den Vereinigten Staaten besuchen kommen.
Liebe Grüße
Counselor Reeve"


Ihr Herz hüpfte vor Freude, wusste sie doch nun, dass sie nicht alleine auf diesem Trip. Ihn besuchen, tolle Idee, nur hatte sie dabei ein Problem, daher schrieb sie ihm rasch zurück:

„Hallo Councelor,
Sie jammern über zwei Teenager? Was soll ich denn sagen, ich hab eine Tochter im Teenager-Alter und dann noch einen gesamten Schrein unter mir. Wie wäre es, wenn Sie mich besuchen würden hier im Thorata-Schrein, Ishigaki, Okinawa, Japan. Immerhin wären Sie ja mit dem Besuch an der Reihe, ich hab Sie ja schon als Kind besucht. Wenn Sie kommen, werde ich Sie durch meinen Vertrauten am großen Torii-Tor abholen lassen. Er wird Sie dann zum Teehaus bringen, in dem wir ungestört reden können. Okay?
Lieber Gruß
Ayame Thorata“

Sie schickte die Nachricht ab, dann ging sie noch mal ins Schlafzimmer, um dort noch ein paar Stunden schlafen zu können.
Lt. JG Ayame Thorata
Wissenschaftsoffizier
USS NEW AGE

( NPC: Yu Kanda, Lavi O'Neill )

Lieutenant Alexis Carter,
Councelor der USS Galahad

100

Sonntag, 21. September 2014, 00:02

Landsitz Familie Keirianh

Während Neireh zuhörte, nippte sie an ihrem Drink. "Die Widervereinigungsbewegung hat hier keine größere Bedeutung. Es gab wohl vor ein paar Jahren eine größere Verhaftungswelle. Auch einige Politiker waren dabei, unter anderem Senator Sareth."

Axevin fuhr fort mit seinen Überlegungen. Natürlich hatte sie es ihm zugetraut von hier zu entkommen, wenn nötig. Auch wenn es noch mal was anderes war auch von diesem Planeten und über die Grenze in einem Stück zu kommen.

Auf seine Frage hin sah sie einen Moment nachdenklich ins Glas, als könnte sie darin vielleicht eine Antwort finden. Dann nahm sie einen kleinen Schluck und sah dann wieder zu Axevin.

"Ehrlich gesagt habe ich keinen Plan. Ich weiß nicht was beim letzten mal schief ging. Wenn wir es wieder nicht schaffen, landen wir vielleicht noch irgendwo wo es unangenehmer ist oder so weit zurück das einige von uns noch gar nicht geboren wurden. Ich weiß, ein Captain sollte immer Zuversicht ausstrahlen und der Crew das Gefühl geben das er immer genau weiß was er tut und einen Plan hat....", sie sprach es nicht aus, was wohl auch nicht nötig war. Sie blickte kurz zum Glas und stellte es dann mit Bestimmtheit auf den Tisch.

"Wir könnten mit einem Warbird zum Nebel fliegen. Es dürfte unwahrscheinlich sein, das wir es diesmal schaffen die Crew auf einem Schiff zu versammeln, aber vielleicht brauchen wir das gar nicht."
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age

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