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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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1

Sonntag, 31. Juli 2016, 20:50

Neireh's Eleven

Sternenflottenbasis Draken IV – Föderationsgebiet nahe der ehemaligen neutralen Zone

„Leiser.“ flüsterte der Mann im schwarzen Tarnanzug. Diese Ermahnung half allerdings wenig, denn sein Komplize wurde keineswegs leiser. Er „öffnete“ die Frachttür der Sternenflottenbasis mit einer Sprengladung, die Tote wieder aufgeweckt hätte.
„Verdammt, Kraxis.“ flüsterte der Mann als seine Ohren aufgehört hatten, zu klingeln.
„Schnell und effektiv.“ antwortete Kraxis unbesorgt. Die beiden huschten in den Frachtraum.
Nach ihren Informationen war dieser Teil der Basis seit zwei Monaten unbemannt. Seit die neutrale Zone abgeschafft worden war, war die Bedeutung von Draken IV für die Sternenflotte drastisch zurückgegangen. Man hatte Personal von den Aussenposten der Föderation nahe der neutralen Zone abgezogen und brauchte daher auch weniger große Basen.
Die Frachträume der Basis waren allerdings da, wo sie auch früher schon waren. Und das war jetzt kein bewohnter Teil der Basis mehr, weswegen Kraxis keine Sorgen hatte, dass seine Sprengladung gehört worden sein könnte.
Der Mann im Tarnanzug holte einen romulanischen Tricorder hervor und scannte die Frachtcontainer. Nach wenigen Sekunden deutete er auf eine Kiste und Kraxis nickte zufrieden. Kraxis befestigte einen mobilen Transporter an dem Gerät und wenige Sekunden später verschwand der Container auf ein kleines Schiff einige Kilometer über ihren Köpfen im Sensorschatten der Station.
Womit die beiden aber nicht gerechnet hatten, war dass in dieser Sekunde ein Sicherheitstrupp der Sternenflotte rematerialisieren würde. Mit auf sie beide gerichteten Phasergewehren.
Der Mann im Tarnanzug überlegte einige Sekunden, ob es sich lohnen würde, zu seinem Disruptor zu greifen. „Sternenflottensicherheit, Hände hoch!“ rief ein Sicherheitsoffizier der Sternenflotte.
Über ihren Köpfen gab es in diesem Moment eine Explosion. Der Mann im Tarnanzug blickte kurz hoch und sah einen Feuerball. Ohne Zweifel sein Schiff. Seine einzige Fluchtmöglichkeit.
Der Mann im Tarnanzug entschloss sich unter diesen Umständen dagegen, von seiner Waffe Gebrauch zu machen, und hob seine Hände. Warum sollte er hier den Märtyrer spielen? In einem Sternenflottengefängnis ging es einem besser als manchen Leuten da draußen.
Ein Sternenflottenoffizier kam zu ihnen beiden und entwaffnete sie. Dann zog er dem Mann im schwarzen Tarnanzug die Maske vom Gesicht. Das Gesicht des Offiziers erhellte sich kurz. „Oh, Junior persönlich... Was für ein Fang!“ Junior sah ihn verächtlich an, sagte aber nichts.
Der Offizier blickte in das Gesicht des großgewachsenen kräftigen Ferengi und ahnte, dass hier nicht das letzte Wort gesprochen war. Den einzigen Sohn des hiesigen Bosses des Orionsyndikats nahm man nicht so einfach fest. Das würde eine entsprechende Antwort geben. Daher war sein Lächeln recht vorschnell gewesen. Fast überlegte er, ob man Junior nicht besser entkommen ließ.
Stattdessen nahm er die beiden Ferengi pflichtbewußt fest.


01. August 2388 – Einige Monate nach der letzten Mission

Persönliches Computerlogbuch Commander Patrice Patel, momentan auf der USS Sanssoucci Sternzeit 63244,2
Nach unserer erneuten Rettung von Alpha- und Betaquadrant, diesmal vor den Archeins, wurde die New Age wie geplant zurück zur Werft beordert, um den neuen Slipstreamantrieb weiter zu studieren und ihn letztlich zu demontieren. Wofür ich sehr dankbar bin. Ich bin mir nicht sicher, ob ich in einer Sternenflotte dienen möchte, die auf Knopfdruck fast überall sein kann,wo sie hin möchte. Sei es auch noch so weit entfernt....
Während der Umbauarbeiten an der New Age hat die Crew Landurlaub. Ich bin nun schon seit 3 Monaten bei meiner Frau auf der USS Sanssoucci. Als Zivilist die meiste Zeit über. Nur wenn mal kurzfristig jemand krank geworden ist, habe ich mich breitschlagen lassen, ausnahmsweise das Kommando der Nachtschicht zu übernehmen. Aber den Rest der Zeit nutze ich die Freizeitmöglichkeiten des Sovereignklasse-Schiffs und verbringe jede mögliche Minute mit meiner Frau.
Es gibt erste Gerüchte, dass ich hier bleiben würde. Und ich muss zugeben, dass mir der Gedanke gefällt. Allerdings ist die Sanssoucci kein Schiff für Zivilisten. Jedenfalls nicht auf Dauer.
M hat mehr als einmal deutlich gemacht, dass ich den Posten des ersten Offiziers haben könnte, wenn ich will. Entsprechend misstrauisch beäugt mich der aktuelle erste Offizier Zhu Liang. Der könnte aber jederzeit Captain eines eigenen Schiffs werden. Erfahren genug ist er und wenn es Starfleet an etwas derzeit fehlte, dann an genug Captains.
Natürlich würde für mich das gleiche gelten. Ich könnte wohl auch Captain sein, wenn ich das ernsthaft anstrebte. Doch für mich gibt es nur zwei Orte, an denen ich gerne sein will. Bei M und bei meiner Crewfamilie auf der New Age. Eine dritte Alternative ernsthaft zu betrachten, erscheint mir abwegig.
Jetzt gilt es für mich eigentlich nur zu entscheiden, auf welchem Schiff ich der erste Offizier sein will.
Was würde aus der New Age ohne mich? Würde man Kahael zum ersten Offizier machen? Eher nicht. Er würde sich nur mit Waffengewalt von seinem Maschinenraum trennen. Also ein neuer erster Offizier von ausserhalb... Wie würde der mit einer Romulanerin als Captain klar kommen? Würde es die empfindliche Chemie im Offiziersstab verändern, die Teil unseres Erfolgsgeheimnisses ist?
Aber kann ich wirklich den Stillstand wollen? Auch für die anderen stellen sich ohne Zweifel die gleichen Fragen. Wird MaSvorra sich endlich trauen, Neireh einen Antrag zu machen? Beziehungsweise sich den Ruck geben, die monatelange Planung für diesen Antrag zu beginnen? Wie wird Neireh antworten? Wie lange werden talentierte junge Offiziere wie Axevin oder D'Amarok noch an Bord bleiben, bis auf einem anderen Schiff ein erfahrener erster Offizier gesucht wird?
Zu hoffen, dass alles beim Alten bleibt, ist naiv. Also wäre es nur folgerichtig, wegzugehen. Es wäre ja auch eitel, anzunehmen, dass mit meinem Weggang alles zusammenbräche auf der New Age...
Unzweifelhaft habe ich- abgesehen von mit M- mit der Crew der Sanssoucci nicht die gleiche perfekte Chemie. Was würde die Crew sagen, wenn ich als Ehemann des Captains hier den ersten Offizier machen würde? Würde der Posten nur als Gefälligkeit angesehen oder erkennt man an, dass ich der beste für den Job bin? Immerhin sind die Abenteuer der New Age legendär. Und seine Crew ebenso.
Es gibt viel nachzudenken.
Logbuch Ende
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Curtis Reeve

Sieht in echt natürlich besser aus als auf dem Foto

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2

Montag, 1. August 2016, 21:31

Toronto, Kanada

Curtis hatte das Haus seiner Großeltern geerbt, nachdem sein Großvater kurz nach seinem High School Abschluss friedlich im Schlaf gestorben sein.
Fast ein Jahr war er nun Teil der Crew der New Age, aber er war irgendwie richtig froh, wieder in Toronto zu sein.

Er stellte die Tasche, die ermitgebracjt hatte auf den Tisch und ließ sich auf die Couch fallen. Seine Gedanken fuhren Achterbahn in seinem Kopf und er versuchte Sie zu ordnen. Wenn er ehrlich zu sich war, dann ging dieses Jahr zwar wie im Flug vorbei, aber er fühlte sich nicht wirklich erfüllt. Außer Ayame, hatte er nicht das Gefühl eine bedeutsame private Beziehung zu der restlichen Besatzung aufgebaut und wirklich viel Beigetragen hatte er zu den Erfolgen der Missionen auch nicht.

Er atmete einmal tief ein und dann wieder aus, beruhigte seine Gedanken. Vielleicht musste er einfach mal mit jemanden darüber spechen. ER wusste, dass auch Riley inzwischen wieder in Torronto wohnte. Er hatte seiddem Tag andem er Docotr Cesal kennengelernt hatte eine Freudnschaft zu Riley aufgebaut, die bis Heute Bestand hatte. Und alles war besser als hier in einem leeren Haus seinen Gedanken nachzuhängen. Also erhob sich Curtis wieder, verschloss die Tür und machte sich auf den Weg zu seinem Kumpel. Ob er da war, wusste er nicht, aber eigendlich war die Chance dafür recht groß. So ging Curtis die Straßen von Torronto endlang.
Ensign Curtis Reeve---> Counselor der NEW AGE

Lt. Kol ----------------> Leitender Wisenschafts- und OPSoffizier USS GALAHAD

Kahael

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3

Dienstag, 2. August 2016, 22:43

Utopia-Planitia-Flottenwerft, Trockendock 12, USS New Age

"Logbuch des leitenden Ingenieurs der der USS New Age. Landurlaub. Herrlich. Ich habe das Schiff für mich alleine. Mittlerweile jedenfalls. Eine geschlagene Woche haben die Typen vom Ingenieurscorps gebraucht um den Slipstream-Antrieb zu demontieren. Als ob es nicht schon Qual genug für mich war diese Kerle auf meinem Schiff bei ihrem herumgewurschtel zusehen zu müssen, mussten die mich auch noch in nicht enden wollenden Besprechungen mit ihren Fragen nerven, statt die Protokolldaten selbst zu lesen. Ich bin gespannt wie lange es dauern wird, bis die herausfinden was die da wirklich in ihren Kisten verpackt haben. Kathi ist bereits mit Eric auf die Erde geflogen. Ich werde den beiden in einer Woche nachfliegen. Bis dahin, habe ich hier noch einiges zu tun", mit einem Phaser bearbeitete er in diesem Moment einige Steuermodule im Warpkern, so dass sie langsam dahinschmolzen. "... wie es scheint, hat der Slipstream-Antrieb doch einige Schäden am Warpantrieb hinterlassen. Man wird uns wohl einen neuen Warpkern liefern müssen. Ich habe gehört es gibt ein neues Modell." Sein blick viel kurz auf die vier Kisten voll mit bestem romulanischen Ale. "... ich hoffe man stellt uns ein solches Modell zur Verfügung und nicht wieder ein Second-Hand-Modell." Nach einigen weiteren kosmetischen Maßnahmen dokumentierte Kahael den Schaden und tippte schnell eine Materialanforderung. "Computer Eintrag beenden. Den Bericht an das Materiallager senden. Die vier Kisten bitte an die programmierten Koordinaten beamen. Er schaute auf seine To-Do-Liste. Als nächstes war ein Sensormodul zu verbauen; ursprünglich gedacht für eine Luna-Klasse die im Nachbardock im Bau befand. Im Tausch gegen ein paar weitere Flaschen Ale ging die Lieferung in das Dock 12, statt an Dock 11; und war nicht mehr auffindbar.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Patrice

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Donnerstag, 4. August 2016, 20:40

USS Sanssoucci 01. August 2388

"3....4....5..." zählte ich meine Klimmzüge im Fitnessraum der Sanssoucci laut mit. "...98...99...100..." setzte ich fort, als eine hübsche Ensign im knappen Fitnessdress den Raum betrat und sich an die Klimmstange neben mich gesellte. Ich setzte ab, immerhin hatte ich ja 100 geschafft. Jedenfalls fühlten sich meine Oberarmmuskeln jetzt so an. Ich lächelte ihr zu. Sie lächelte zurück. "Schon komisch, irgendwie haben alle Männer, wenn ich hier vorbei komme, gerade die 100 voll." bemerkte sie. Beeindruckenderweise während sie Klimmzüge machte, ohne hörbare Anstrengung in der Stimme.
"Ja, sehr merkwürdig." bestätigte ich. Mist, ich war auch mal so jung und so fit., dachte ich mir, fand mich aber damit ab. Ich verabschiedete mich mit einem Nicken und ging unter die Schalldusche. Dann suchte ich Zehn Vorne auf, um die Ergebnisse des Trainings durch einen Cocktail zu ruinieren. Oder durch zwei.
In Zehn Vorne war nicht viel los. Es war noch Alphaschicht und die wenigen Plätze waren gefüllt mit Frühschichtlern, die darauf warteten, dass ihre Freunde sich zu ihnen gesellten. Ich überlegte, ob ich eine Partie Strategema mit Lieutenant Cutler fortsetzen sollte oder den Roman weiterlesen sollte, den ich bei 400 Seiten in zwei Monaten kaum zur Hälfte durch hatte, obwohl mir alle davon vorgeschwärmt hatten. Bevor ich mich entscheiden konnte, guckte ich mal in die Nachrichten. Es war keine Nachricht für mich da. Im Alpha- und Betaquadranten war auch nicht viel passiert. Sommerloch nannte man das glaube ich, auch wenn hier an Bord das ganze Jahr über 22 Grad war.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Donnerstag, 4. August 2016, 22:44

"Papa ...", rief Eric als er seinen Vater sah. Noch etwas unbeholfen stapfte er ihm durch den Sand entgegen. Kahael hatte sich noch immer nicht daran gewöhnt. Dabei war Eric schon drei Jahre alt. Er nahm den kleinen auf den Arm und ging zu Kathi. "Einen schönen Fleck habt ihr euch beide ausgesucht." "Du stehst in der Sonne." Ohne ein weiteres Wort ging Kahael einen Schritt zur Seite und setzte Eric ab. Der Junge war verdammt schwer geworden. "Was gibst du den kleinen eigentlich zum Essen?" Kathi ignorierte seine Frage und zeigte kein Interesse an Kommunikation. "Eric, ich glaube bei deiner Mutter ist die Kommunikation ausgefallen." Interessiert musterte der kleine Mann darauf seine Mutter. "Mama sieht aber nicht kaputt aus." Kahael schmunzelte. "Der Schaden sitzt tiefer." Nun regte sich auch Kathi und schob ihre Sonnenbrille einige Zentimeter herunter. "Bitte?" "Ha, es spricht. Doch nicht kaputt" "Geh mit deinem Sohn spielen. Ich bin froh endlich einmal echtes Sonnenlicht tanken zu können und kein holographisches. Ich will jede Sekunde davon genießen." Kahael nahm dies zur Kenntnis und blickte zu Eric: "Wenn deine Mama fertig ist, sieht sie aus wie ein Transporterunfall ... na komm kleiner. Wir schauen uns mal um."
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
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Axevin

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Sonntag, 7. August 2016, 09:31

New Berlin

Mit zwei Zimmern, Küche und Bad, sowie einem Salon, von dem man direkt durch die Wohnungstür gelangte, war Axevins Appartment ideal für zwei, wie zu seiner grossen Zufriedenheit auch Claire feststellte. Sie hatten Glück. Claires Projekt, Holografische Norfallprogramme für Technik und Wissenschaft, aufbauend auf den MHN-Serien, war inzwischen serienfähig. Es wurde in verschiedenen Schiffen getestet und Claire war zum Sternenflottenkommando auf Luna versetzt worden. Hier in der Niederlasung sollte sie das Projekt vor allem verkaufen.

Alec wusste, dass Kahael wohl nicht mit einem Holografischen Technischen Notfallprogramm arbeiten wollte. Im Gegensatz zum Wissenschaftsprogramm zeigte es sich auch erstaunlich widerspenstig. Seinen Urlaub über hatte er sich mit dem befasst, was Claire ihm zeigen konnte und durfte. So konnten sie zusammensein, auch wenn sie keinen Urlaub hatte.

Abgesehen von den üblichen Phasen, die vorübergehend lang getrennte Paare zusammen im Bett verbrachten, nutzen Claire und Alec das Nachtleben New Berlins aus, das in dieser Hinsicht nichts offen lies. Ferengi, Vulkanier, Talaxianer, Klingonen, so ziemlich jeder hatte ein Restaurant oder Cafe hier eröffnet und die beiden besuchten allem die sich in der näheren Umgebung des Siedlungsblocks befanden, in dem Lieutenant Axevon schon so lange lebte.

Zu ihrem Glück hatten sie von Captain Armstrong nichts mehr gehört. Wenn es nach ihnen ginge, konnte es so bleiben. Alec hatte die Erlebnisse mit ihm und dieser Sarah der Sternenflottensicherheit gemeldet, ebenso wie Claire. Der zuständige Sicherheitsoffizier, eine Caitianerin, vermutete, dass die WATERLOO in den Machtbereich der Sektion 31 geraten war. Sie berichtete, dass es in der Sektion immer noch Spekulationen über einen bevorstehenden Putsch bei den Romulanern gab, obwohl die NEW AGE massgeblich an der Vereitelung solcher Pläne mitgewirkt habe. Für die Sektion rechtfertige das die Sabotage der Infrastruktur im Grenzgebiet und sogar Terroranschkäge und Attentate auf Tal Shiar-Angehörige. Die Sicherheitsorgane der Föderation taten alles, um mit den zuständigen Behörden des Sternenimperiums zusammenzuarbeiten, aber es sei hoher diplomatischer Schaden entstanden.

Mit gemischten Gefühlen hatte sich Axevin damals verabschiedet. Er und Claire hatten vereinbart, sich ihre gemeinsame Zeit nicht dadurch kaputt zu machen. Stattdessen hatten sie ihre Beziehung ausgelebt und sich mit dem HTN befasst. Und das auch nur, weil Lieutenant Commander O'Connor ihre Arbeit immer mit nachhause nehmen musste, wie Alec feststellen musste. Ein Grund mehr, das wiederholte Angebot des LOUIS ZIMMERMANN INSTITUTs abzulehnen, auch wenn es mit einer Beförderung verbunden war. Um Claire auf andere Gedanken zu bringen, schleppte er sie mit auf die Werft, um das Quartier von Commander Patel zu warten. Leider war dieses Holodeck in der letzten Mission nicht sehr hilfreich für ihn gewesen, weil die Entfernung zur SANSCOUCI doch zu gross war, um Kontakt mit ihr aufzunehmen.

Unmittelbar vor dem Ende seines Urlaubs schaffte es Alec doch, die gemeinsamen Freizeitaktivitäten mit seiner Verlobten zu intensivieren und die ersehnte Erholung zu finden.
Lieutenant Alec Axevin
Leitender Operationsoffizier
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Captain Alec McDonald
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Patrice

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Sonntag, 7. August 2016, 17:18

Gamma Tucane IV – romulanische Seite der ehemaligen neutralen Zone

OFF: Auf diese Kolonie sind wir vor einigen Jahren getroffen: Grenzüberschreitung

Tela blickte von seinem Podium auf die Kolonisten, die sich in der Stadthalle zu einer Aussprache versammelt hatten. Die Schäden im Ostteil der Hauptstadt nach der Beinahe-Katastrophe vor einigen Jahren waren noch immer nicht beseitigt. Wenn die Crew der New Age damals nicht zur Rettung gekommen wäre, wären die Schäden vermutlich so groß gewesen, dass die Kolonie aufgegeben hätte werden müssen. Von Seiten des romulanischen Heimatplaneten war kaum Unterstützung gekommen. Die Niederschlagung des TalShiar-Aufstands hatte alle Kräfte gebraucht. Was interessierte da schon die Verslumung eines Stadtteils auf einer fernen Kolonie?
In den teilweise noch behelfsmäßigen Hütten des Ostteils grassierte Kriminalität und Gewalt. Die Unterschiede im Lebensstil zwischen den Bewohnern dort und dem unversehrten Teil der Kolonie konnten kaum größer sein. Und hier in der Halle hatte sich der Teil der Bevölkerung versammelt, der sich zu den Glücklichen schätzen konnte.
Wobei glücklich war hier niemand. Das organisierte Verbrechen machte vor den Grenzen zu den restlichen Stadtteilen nicht Halt. Durch die Genmanipulation der Bevölkerung durch das TalShiar waren viele Bewohner ungewöhnlich kräftig gebaut und ungewöhnlich brutal. Man konnte sich nachts nicht mehr auf die Straßen trauen. Explosionen und Sirenen prägten das Geräuschespektrum der Stadt.
Bürgermeister Tela sah unter diesen Gesichtspunkten seine Position als Stadtoberhaupt sehr gefährdet. Wenn er nicht aufpasste, wurde er Opfer eines Lynchmobs. Aber wie sollte man ohne Material und qualifiziertes Sicherheitspersonal für Ordnung im Chaos sorgen?
Nun, zu seinem Glück kam die Lösung für sein Problem sprichwörtlich aus heiterem Himmel.
Es war der gleiche Raum, in dem damals der New Age-Crew zu Ehren eine Dankesfeier ausgerichtet worden war. Ein Abend der letztlich damit endete, dass seine Angestellte Nalah Parthok den TalShiar-Agenten Hiren tötete.
Tela wartete bis die ungeduldigen Zuhörer ihm ausreichend Aufmerksamkeit schenkten.
„Bürger von Gamma Tucane IV, Ihr habt auf mich geschaut, um eine Lösung für unser Problem zu finden. Und ich habe eine Lösung gefunden. Nur weil die Heimat auf Romulus uns vergessen hat, heißt es nicht, dass wir keine Freunde haben. Ich habe in den letzten Tagen Gespräche mit einer professionellen Organisation geführt, die für uns die Verbrechensbekämpfung durchführen wird und wieder für Ordnung sorgen wird.“
„Was wird uns das kosten?“ fragte ein Bürger, der scheinbar wusste, dass die Staatskasse leer war.
„Die Organisation verlangt keine Bezahlung. Ähnlich wie die Föderation will sie uns vor allem helfen, ohne Hintergedanken.“ sagte Tela, der verschwieg, dass die Organisation für ihre Dienste weitgehenden Zugriff auf die Infrastruktur der Stadt erhielt. Dies war vermutlich notwendig, um das Verbrechen wirksam bekämpfen zu können.
„Liebe Bürger, in einer Woche werdet ihr eure Stadt nicht mehr wiedererkennen, das verspreche ich.“ sagte Tela und erhielt langen Applaus.
Am nächsten Tag trafen auf Gamma Tucane IV zwei große Schiffe ein, die Söldner absetzten. Die Romulaner wunderten sich über eine Vielzahl von Spezies, von denen sie noch nie gehört hatten. Es waren Klingonen, Vulkanier, Nausicaaner und Cardassianer darunter, alle muskelgepackt und in schwerer Rüstung. Das Orionsyndikat war da.
Und nichts war mehr wie zuvor.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Neireh

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8

Mittwoch, 10. August 2016, 21:57

Pacifica - Urlaubsresort

Die Sonne wärmte angenehmen, der Sand kitzelte zwischen den Zehen und die Eiswürfel in dem Drink klimperten. Ein seltener Moment das sich der Captain der New Age diesen Luxus der Entspannung gönnte. Andererseits, solange die New Age im Dock lag, war sie ohnehin wie ein Fisch ohne Wasser. Sicher sie hatte ein paar Vorträge an der Akademie gehalten, war auf einigen Meetings gewesen. Sie hatte sogar mit ihrer Halbschwester zusammen auf der lebende Verwandschaft ihrer menschlichen Mutter besucht. Natürlich hatte sie ihrer Halbschwester auch MaSvorra als ihren Lebensgefährten vorgestellt. Was diese zwar überrascht, aber wohlwollend aufnahm. Offenbar war ihr der stattliche und gepflegte Klingone durchaus auch sympathisch. Andrea konnte es einrichten ebenfalls eine Woche mit ihnen auf Pacifica am Strand zu verbringen und so bot sich einem stillen Beobachter das seltene Bild eines Klingonen in Badeshorts, der flankiert von einer Terranerin und einer Romulanerin im Bikini am Strand lag.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

9

Mittwoch, 10. August 2016, 22:43

Erde - San Francisco

Liz hatte eine Menge an Überredungskünsten gebraucht um Teral dazu zu überreden sich nach dieser Mission einen Urlaub mit ihr zu gönnen. Er wäre lieber auf der NA geblieben um dem Abbau der Ismarer Technologie zu beaufsichtigen, aber seine liebste kam ihm mit eiskalter Logik die schon eines Vulkaniers würdig gewesen wäre. Jetzt waren sie hier in San Francisco und saßen in der Great American Music Hall um sich die Musik von verschiedenen Künstlern an zu hören darunter konnte man auch andorianische und vulkanische Musikstücke hören so wie teile einer klingonischen Oper. Im großen und ganzen hatte er es nicht bereut mit Liz sich hier zu begeben. Er genoss es sogar mit ihr hier zu sein.
Lt. Cmdr. Teral D'Amarok, Vulkanier -> Sicherheitschef der NEW AGE

Lt. Cmdr. Joran Kan, Vereinigter Trill -> Chefingineur der USS GALAHAD

Patrice

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Donnerstag, 11. August 2016, 19:48

Unabhängige Sternenbasis Zhluv - Devron System (ehemalige neutrale Zone)

Das Devron System war viele hundert Jahre lang unbewohnt und verlassen. Es lag im Niemandsland zwischen der Föderation und romulanischem Sternenimperium. Doch mit der Auflösung der neutralen Zone entstanden ganz neue Handelsrouten. Und somit wurde schnell die Notwendigkeit neuer Sternenbasen klar. Die Händler zeigten Eigeninitiative und mit Hilfe privater Investitionen entstand schnell eine neue Sternenbasis, die formal unabhängig war und gegen geringe Umsatzsteuer freien Handel an Bord der Basis ermöglichte.
Die Basis war kein Jahr alt, doch befanden sich täglich durchschnittlich 200 Händler an Bord, die ihre Ware feilboten oder nach einem exotischen Warenangebot suchten. Die Station funktionierte wie ein Membran. Nach wie vor war es nicht jedem Föderationsbürger möglich, nach Belieben das romulanische Gebiet zu betreten. Oder umgekehrt. Aber nach Devron konnte im Prinzip jeder ungestört gelangen. Und so fand man hier Waren, an die man andernfalls nie kommen würde. Das Geschäft lief hervorragend. Die Station bot neben seriösen Händlern allerdings auch allen möglichen zwielichtigen Gestalten einen Hafen. Die Kriminalitat war hoch und unreglementiert, wenn man von Gewalt absah, die eine strenge Stationssicherheit effektiv verhinderte. Aber Drogenverkauf, Zwangsprostitution, Geldwäsche oder Sklaverei waren hier keine Verbrechen. Immerhin gab es hier keine staatlichen Autoritäten, denen man Rechenschaft schuldig wäre.

Ein junger Händler namens Chirok blickte auf als zwei bajoranische Männer seinen Teppichladen betraten. Chirok hatte seit zwei Wochen ein festes Geschäft hier. Er kaufte Ware von romulanischen und Föderations-Welten auf und verkaufte sie hier mit bisher zweifelhaftem Profit. Er hatte sich das ganze profitabler vorgestellt, aber scheinbar waren Teppiche gerade nicht in Mode oder seine Preise zu hoch.
"Guten Abend, die Herren. Schauen Sie sich gerne um. Suchen Sie etwas bestimmtes? Ich habe tholianische Seide." begrüßte Chirok die beiden Männer.
Die beiden guckten sich an und grinsten. Chirok wurde etwas unwohl beim Anblick der muskelbepackten Männer vom Volk der Propheten.
"Chirok?" fragte einer der Männer. Chirok nickte.
"Wir haben uns noch nicht vorgestellt, obwohl Sie jetzt schon seit 13 Tagen auf der Station tätig sind. Das Versäumnis wollen wir gerne korrigieren. Mein Name ist Bek und das ist Solis. Wir sind Mitarbeiter des Investors in diese Station."
Chirok runzelte die Stirn. "Des Investors? Sie meinen die Stationsführung?" fragte er.
Solis lächelte. "Nein, nicht die Stationsführung. Des Investors. Derjenige, der das Geld für den Bau dieser Station bereitgestellt hat."
Chirok lächelte schwach. "Und wer ist der Investor?"
Solis lächelte noch immer. "Das geht Sie nichts an. Was Sie allerdings sehr wohl was angeht sind seine Investitionserträge. Der Investor möchte, dass sich seine Investitionen auszahlen."
Chirok fühlte seinen Magen verkrampfen. "Ich zahle doch meine Standgebühr und die Umsatzsteuer... so viel, dass mir kaum noch was zum Leben übrig bleibt."
Bek nickte. "Ja, sicher. Die zahlen Sie an die Stationsführung. Für die Führung der Station sozusagen. Der Investor sieht davon keinen Cent." erläuterte Bek.
Chirok wußte nicht was er sagen sollte. Er hatte nun wirklich keine Mittel mehr frei für noch irgendwelche Abgaben. "Ich habe Verträge. Da steht nichts von weiteren Abgaben." versuchte er es.
Solis nickte. "Der Investor schließt keine Verträge. Dann würde sein Name ja bekannt. Der Investor schickt uns, damit wir die Händler über die notwendige Abgabe informieren."
Chirok sah, dass er einen schweres Problem hatte. Er hatte mächtig in seinen Laden investiert. Das alles hier war sein Leben. "Wie hoch sind die Abgaben?" fragte Chirok.
Bek lächelte. "Sehen Sie, wir wissen, dass Sie in zwei Wochen nur einen Teppich verkauft haben. Der Investor interessiert sich nicht für die lächerlichen Mücken, die ihr Laden abwirft. Sie könnten aber für ihn einige Dienstleistungen übernehmen, um ihre Schulden zu begleichen. Nichts großes."
Chirok seufzte. "Und wenn ich mich weigere?"
Solis Gesicht strahlte auf. "Dann brechen wir Ihnen jeden Knochen im Leib, wickeln Sie in einen Ihrer Teppiche und schießen Sie aus der nächsten Luftschleuse. Dann werden wir auch wissen, ob es wirklich fliegende Teppiche gibt." sagte der Mann eiskalt ohne jede Gefühlsregung ausser seines Lächelns preiszugeben.
Chirok hatte das dringende Bedürfnis, sich zu übergeben. "Was sind das für Dienstleistungen?"
Die beiden Männer vom Orionsyndikat erklärten es ihm.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Axevin

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Donnerstag, 11. August 2016, 20:53

Luna

Wieder neigte sich ein Abend der Nacht zu und Alec betrachtete fasziniert seine Verlobte. Immerhin das hatten sie schon geschafft, auch wenn der Heiratstermin noch nicht feststand. Aber sie hatte ihn schon bei ihren Eltern vorgestellt. Etwas, was er umgekehrt nicht konnte, weil sie beim SCIMITAR-Zwischenfall ums Leben kamen. Zum Glück war Alec Captain Picard nie begegnet. Den Kurzbesuch zur Beileidsbekundung hatte der frischgebackene Captain Riker mit seiner Frau Commander Troy übernommen, da Riker sein Schiff übernehmen sollte.

Die Faszination, die er jetzt empfand, wurde durch den Umstand hervorgerufen, das Claire immer noch begeistert auf Lake Armstrong sehen konnte. Er war hier aufgewachsen. Sie stammte aus San Francisco. Zumindest lebte sie da zuletzt, bevor sie auf der WATERLOO anheuerte. Das war auch schon sehr lange her. Claire war immer wieder erstaunt über Luna, wunderte sich immer wieder, dass er seine Atmosphäre halten konnte. Die war schliesslich künstlich erschaffen worden. Aber Alec versuchte ihr auch immer wieder zu erklären, dass achthundert Millionen Lebewesen auf dem Mond schon auf die eine oder andere Weise dafür sorgten, dass diese Atmosphäre immer dichter würde. Auch wenn es wohl noch eine lange Zeit brauchen würde.

Sie verliessen das Cafe auf dem Dach des Siedlungskomplexes, in dem sich das Appartment Axevins befand, und betraten die Wohnung wenig später. Dank eines Turboliftes war das kein Problem, obwohl einige hundert Meter zwischen dem Dach und der Wohnung legen. Der Komplex war nicht nur hoch, sondern auch in der Fläche gigantisch.

Claire fiel es sofort auf: das Terminal signalisierte eine einkommenende Nachricht. Der Lieutenant las den Absender und traute seinen Augen nicht: es war Armstrong. Alec war begabt genug, das Signal zurückzuverfolgen, stellte aber fest, dass es mehrere Kommunikationsknotenpunkte gab, die sich über den gesamten Föderationsraum erstreckten. Langstreckenkommunikation also. Und noch dazu so verschlüsselt, dass nur er die Nachricht decodieren konnte.

Die Botschaft war recht eindeutig: Armstrong hatte erfahren, dass Lieutenant Axevin und Lieutenant Commander O'Connor bei der Sicherheit waren. Er leugnete, Mitglied von Sektion 31 zu sein. Man könne wohl kaum einer Organisation mit diesem Namen angehören, wenn sie gar nicht existiere. Dennoch habe er Verbindungen, wie Axevin nun wissen müsse. Und die würde man bei Gelegenheit nutzen.
Lieutenant Alec Axevin
Leitender Operationsoffizier
USS New Age

Captain Alec McDonald
Kommandierender Offizier
USS Galahad
(u.a.)

12

Donnerstag, 11. August 2016, 21:07

Pacifica - Urlaubsort

MaSvorra genoss die Sonne auf seiner dunklen Haut, die ihn auch innerlich wärmte. Den Strohhut hatte er ins Gesicht gezogen, die Augen halb geschlossen. Durch die Ritzen konnte er die Umgebung beobachten, wenn er wollte. Wollte er im Moment aber nicht. Neben ihm lag Neireh, entspannt auf der Luftmatratze, auf der ein Handtuch lag. Er selbst hatte nur ein Strandtuch unter sich und war sich bewußt, daß er im Zimmer erst würde duschen müssen, um den ganzen Sand aus allen möglichen Stellen wieder weg zu bekommen.

Das Zusammentreffen mit Neirehs menschlicher Familie war zuerst seltsam gewesen. Er fühlte sich angestarrt, aber da er davon ausging, daß es so ebenfalls bei seiner Familie sein würde, blieb er ruhig und versuchte bewußt, entspannt zu bleiben. Andrea, Neirehs Halbschwester, schien die gemeinsame Zeit zu genießen und er versuchte, den beiden Schwestern auch Zeit für sich allein zu gönnen, indem er sich in den Fitnessraum oder die Sauna absetzte.

Das Rauschen des Meeres lullte ihn langsam ein und er beschloss, nach einer kurzen Prüfung, dem nachzugeben und ein Nickerchen zu machen.
MaSvorra la`, Sohn von Vorras'kor, aus dem Hause CalRem, Leitender Arzt der New Age
Tarah con Costardes di Zchular me San`tasto Mba, Leiterin der Taktik und Waffen der Pioneer
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Patrice

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13

Sonntag, 14. August 2016, 17:32

USS Sanssouci 03.08.2388

Ich lag auf dem Rücken einer Holzbrücke, die über einen lauschigen See gespannt war und hielt mit einer Hand eine primitive Angel fest. Ich hatte einen Sonnenhut über dem Gesicht liegen und kaute an einem langem Grashalm. Es herrschte absolute Stille, mal abgesehen von dem ein oder anderen Vogel oder einem Wasserplatscher.
Ich hörte kaum, dass sich die Holodecktür öffnete. "Oh, das ist nicht dein Ernst, Patrice." sagte M und blickte von oben auf mich runter. Sie sah angespannt aus und trug ihre Uniform.
Ich zog den Sonnenhut hoch und blinzelte zu ihr hoch. "Ich hab Urlaub." rechtfertigte ich mich. M verzog das Gesicht. "Seit mehreren Monaten. Sicher, dass du überhaupt noch im Dienst bist? Vielleicht hat Starfleet dich auch vergessen!?"
"Könnt' mir schlimmeres vorstellen." kommentierte ich launig. Ich wußte, dass M schlechte Laune hatte. Das war mehr als offensichtlich. Und jetzt suchte sie einen Blitzableiter. "Setz dich zu mir Schatz. Es ist ruhig und friedlich hier. Was immer heute los war, hier vergißt du es ganz schnell." Ich nahm ihre Hand und zog sie zu mir runter. "Computer, zieh meiner Frau ein für dieses Programm typisches Outfit an." sagte ich und schon trug sie nicht mehr ihre Uniform sondern Shorts, Sandalen und eine Bluse.
Sie seufzte und setzte sich. "Schon was gefangen?" fragte sie.
"Ich weiß nicht mal, ob es hier Fische gibt." antwortete ich weiter launig. Sie lachte und legte ihren Kopf seitlich auf meinen Bauch. "Die Beitrittsverhandlungen mit den Teenaxi verlaufen nicht gerade ermutigend. Der Bericht zum letzten Versuch vor 130 Jahren ist absolut zutreffend. Heute hätten sich fast zwei dutzend der Abgeordneten mit mir und Commander Liang geprügelt. Streitlustige kleine Biester... reichen mir kaum bis zum Knie" Ich lachte. "Immer noch besser als unser Versuch mit den Daneri." antwortete ich dann. M seufzte. "Aber nur knapp. Der Teenaxi-Vorsitzende hat mich jetzt zu einem Duell in so einer Art Lianenschwingen auf Zeit und Distanz herausgefordert. Der Kleine ist prinzipiell ein Primat, wie soll ich da mithalten?" Ich zeigte um mich herum. "Du könntest üben. Es gibt bestimmt eine Dschungelsimulation im Schiffscomputer. Komm, M, ich Tarzan, du Jane..." neckte ich sie. "Ich bleibe glaube ich lieber liegen."
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

Kahael

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14

Sonntag, 14. August 2016, 21:03

Ein Krebs hob drohend seine Scheren als Eric mit einem Stock nach ihm stocherte. Der Krebs huschte von Links nach Rechts um den Angriffen des kleinen Jungen auszuweichen. Kahael verfolgte das einen Moment und nahm seinen Sohn dann beiseite. "Ich glaub dir würde es auch nicht gefallen wenn ich mit einem Stock nach dir steche, oder?" Der Blick des kleinen Jungen blieb noch kurz auf dem Krebs gerichtet. Dann schüttelte er den Kopf und war den Stock in das türkis-blaue Meer. "Wann gehen wir wieder auf das Schiff", fragte Eric dann und blickte in den Himmel, so als ob er nach der New Age suchte. "Wir haben noch ein paar Tage hier." "Hm." "Gefällt es dir nicht?" "Doch ..." "Aber?" "Ich mag lieber da oben sein." Kahael hob den kleinen auf den Arm und suchte nach etwas Ablenkung für den Jungen. Ochos Rios hatte da genug zu bieten.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

Axevin

McDonald

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15

Sonntag, 14. August 2016, 22:36

Luna

Rund um New Berlin gab es einige Freizeitanlagen. Künstliche Skipisten luden zum Wintersprort ein. Auf Kanälen, die sich über die Mondfäche verteilten, konnte man Segeln. Zumindest wurden die Boote entsprechend animiert. Es gab jede Menge Sportanlagen für die verschiedensten Mannschaftssportarten. Ausserdem konnte man sich in zahllosen Holodecks, Casinos, Restaurants oder Cafes in der Stadt selbst unterhalten. Oder in den Shopping Malls einkaufen gehen.

da Alec und Claire das alles mehr oder weniger genutzt hatten, entschieden sie sich für eine Wandertour ausserhalb der Stadt. Ein Teil des Mondes war im Ursprungszustand belassen worden. Man konnte einen Raumanzug anziehen und über die Oberfläche spazieren gehen. Die beiden wanderten über die Oberfläche, hüpften in der Schwerelosigeit herum und sahen in den Sternenhimmel, der von der blauschimmernden Oberfläche der Erde unterbrochen wurde, die einen Teil des Sternenhimmels verdeckte.

Einen Moment lang konnte man sich wie die ersten Menschen fühlen, die einst den Mond betreten hatten. Da der Mond aber inzwischen eine dünne Atmosphäre besaß, war dieses Gefühl ein wenig verfälscht, da sie sich wie graue Nebelschwaden durch das Bild zog, was sich einem von hier aus bot. Richtige Wolken waren das nicht. Es sah eher aus wie Rauch, nur sehr weit entfernt.

Nachdem sie ihre Wanderung beendet hatten, setzten die beiden ihre Arbeit in der Aussenstelle des Kommandos fort und sammelten die neuesten Berichte über die Tests verschiedener Holografischer Norfallprogramme. Alec hatte seine Mitarbeit als Fortbildungsmassnahme deklariert und konnte so an dem Projekt teilnehmen, solange die NEW AGE noch im Raumdock lag.
Lieutenant Alec Axevin
Leitender Operationsoffizier
USS New Age

Captain Alec McDonald
Kommandierender Offizier
USS Galahad
(u.a.)

Neireh

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16

Montag, 15. August 2016, 10:30

Pacifica, Urlaubsresort


Ein kurzer Ruf und der Schauer einer kleinen Sandfontäne, rissen die Halbromulanerin aus dem leichten Schlummer und sie sezte sich auf den Sand von der Haut wischend. Neben ihr war ein Ball im Sand gelandet und ein junger Mann mit asiatischen Zügen und breitem lächeln kam auf sie zu.

"Sorry, mein Spielpartner scheint keinen Pass spielen zu können. Können wir den Ball zurück haben? Oder wollen sie mitspielen?", sagte er sichtlich gut gelaunt und musterte die beiden Frauen und den Klingonen. Neireh schob die Sonnenbrille etwas tiefer und fixierte den jungen Mann mit ihrem Blick. "Wenn das ein ungeschickter Versuch sein sollte um uns einzuladen, dann müssen sie wohl noch viel lernen und an ihrer Technik arbeiten.", erwiderte sie und fügte noch ein entsprechendes lächeln hinzu. Andrea war der junge Mann auch aufgefallen und zwischenzeitlich aufgestanden um den Ball aufzuheben.

"Ich komme mit, bevor sie hier einen Zwischenfall in der Neutralen Zone riskieren.", sagte sie mit einem neckischen grinsen.

Neireh sah nur von ihr zu dem Mann und zog amüsiert eine Braue hoch.

"Verstehe, nun in dem Fall werden wir uns wohl zurückziehen. Wir sehen uns morgen?"

Andrea lächelte zu den beiden und nickte. "Macht euch einen schönen Abend. Ihr könnt die Sachen hier lassen. Ich nehme sie dann mit.", erwiderte sie noch und folgte dann dem jungen Mann zum Ballspielnetz.

"Zum Glück unterscheidet sich unser Geschmack was Männer angeht so gründlich.", sagte sie dann immer noch amüsiert zu MaSvorra neben ihr. "Was hälst du von einem kleinen Spaziergang am Strand zu dem Aussichtspunkt und Abendessen in einem der kleinen Strandlokale wenn die Sonne untergeht? Sieht aus als hätten wir den Abend ganz für uns.", fragte sie und legte dann in einer zärtlichen Geste ihre Hand auf seine Brust. "... und die ganze Nacht.", fügte sie noch hinzu und lächelte.
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
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"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

Patrice

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17

Montag, 15. August 2016, 20:24

Gefängnis auf Jaros II, 03.08.2388

"Das auch." sagte der Wachoffizier zu dem Anwalt im feinsten Nadelstreifen. Alles an ihm sagte Geld, alles an ihm sagte korrupt. Der Wachoffizier verachtete ihn und ließ den Anwalt das auch fühlen.
Der Anwalt legte wie verlangt seine Tasche in einen Container. Die Tasche wurde durchleuchtet und auf verbotene Mitbringsel hin untersucht. Eigentlich eine sinnlose Übung, da es keinen physischen Kontakt mit dem Häftling geben würde. Für die Verachtung, die ihm von Seiten der Wächter hier entgegen gebracht wurde hatte Jomis Klan nur Spott übrig.
Er ging durch die Tür und nahm nach einigen Minuten seine Sachen entgegen. "Da lang." deutete ein Wärter zu den Begegnungsräumen. Klan pfiff fröhlich ein Lied und spazierte in den für ihn designierten Raum und setzte sich.
Wenige Sekunden später erschien das Hologramm von Junior ihm gegenüber. Junior war hier seit 3 Tagen gefangen, nachdem er sich auf Draken IV beim Diebstahl von Yridium-Bicantizin hatte erwischen lassen. Einem Rohstoff zur Herstellung der Droge Ketracel White, die sich auch ohne Jem'Hadar großer Beliebtheit im Alphaquadranten erfreute.
"Jomis, das wurde aber auch Zeit." fauchte der Ferengi, der den Spitznamen Junior als erster Sohn des lokalen Bosses des Orionsyndikats trug. Junior musste sich seine Sporen verdienen, bevor er von seinem Vater als möglicherweise legitimer Nachfolger angesehen werden konnte. Bei Ferengi wußte man aber nie so genau, ob nicht kurz vor Ende eines Deals jemand ein besseres Angebot abgab.
"Jaros II liegt nicht gerade um die Haustür. Und ich musste meine Spuren verwischen, wie du weißt." sagte Klan.
Der Ferengi nickte. "Sicher, dass wir nicht abgehört werden?" fragte er.
"Würde die Föderation nie machen. Die sind so blöd und halten sich an ihre eigenen Regeln." sagte Klan lachend.
"Was gibt es da zu lachen?" empörte sich Junior. "Du musst mich hier rausholen! Ich dachte die Gefängnisse der Menschen wären human, aber stattdessen werde ich gefoltert. Ich hatte seit 3 Tagen keinen Oo-mox und als ob das nicht genug wäre, tragen die Weibchen hier..." er machte einige Würgegeräusche "... Kleidung."
Klan grinste in sich rein und freute sich, dass der unerträgliche Ferengi mal leiden musste. "Keine Sorge, wir scheuen keine Mühe."
Junior blickte den Mann an. "Erwerbsregel 47: Traue nie einem Mann, der einen besseren Anzug als man selber trägt." meinte er mit Blick auf Klan.
Klan lachte. "Das gilt nicht für Anwälte. Erst recht nicht, wenn sie mit ihren Klienten reden. Die tragen meistens Gefängniskluft.... Wie gesagt, der Alte hat schon ein Team zusammenstellen lassen, dass dich bald hier rausholt. Nur eine Formsache. Ihr seid doch eine Familie."
Junior blickte unbeeindruckt. "Mein Vater kennt aber auch die Erwerbsregel 6." Klan blickte gelangweilt auf. "Die da wäre?"
"Erlaube nie, dass deine Verwandten einem Profit im Wege stehen. Daher hier noch mein Angebot: 50 Barren Latinum, wenn du mich hier binnen zwei Tagen rausholst."
Klan sah belustigt hoch. "100 Barren."
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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18

Dienstag, 16. August 2016, 15:28

Pacifica, Urlaubsresort, Strand

MaSvorra war aus dem Dösen wach geworden als der Ball im Sand bei Andrea gelandet ist. Leicht schob er den Hut nach oben und verfolgte den Austausch mit leicht zusammengerückten Augenbrauen. Der junge Mann wirkte draufgängerisch, aber es war die Entscheidung von Neirehs Halbschwester, ob sie mit dem Mann Zeit verbringen wollte. Außerdem wurde er von Neireh abgelenkt.

Als ihre Hand auf seiner Brust lag, zeigten seine Augen und die Lachfalten seine Freude. "Klingt nach einem Plan. Die Kamera nehmen wir mit, oder?" Er griff nach der Hand auf seiner Brust und führte ihre Finger an seinen Mund, küßte die Fingerglieder, bevor er sich langsam aufsetzte.
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19

Mittwoch, 17. August 2016, 16:58

USS Sanssouci 03.08.2388 - Quartier Marquez/Patel

Nach dem Holodeckaufenthalt begab ich mich in mein Quartier, wo ich schon von Weitem an der blinkenden Konsole sehen konnte, dass eine wichtige Nachricht eingegangen war. Ich tranke einen Schluck Wasser und ging dann an die Konsole. Es waren die neuen Missionsbefehle der USS New Age. Das dürfte spannend werden., dachte ich mir und überspielte mir den Auftrag auf ein Padd, mit dem ich mich auf die Couch setzte. Die neue Mission würde mir sicherlich bei der Entscheidung helfen, ob ich lieber auf der Sanssouci oder der New Age bleiben wollte.
Die Missionsbefehle sahen vor, dass wir uns in dreieinhalb Wochen auf der New Age einzufinden hatten, um uns auf eine Deep Space-Mission zu begeben. Zwei Jahre und große Entfernung zum Alphaquadranten. Unbekannte Weiten. Eine ausgesprochen ungewöhnliche Mission für die New Age.
Allerdings so weit vom Alphaquadranten entfernt, dass mein neues Holodeckquartier auf der New Age wieder nicht funktionieren würde. Es wäre wieder eine Fernbeziehung mit M. Kommunikation nur im 2 Tagesrhytmus möglich. Ich konnte mich mit diesem Gedanken nicht anfreunden. Nicht mehr.
Ich seufzte und dachte einige Minuten nach, dann raffte ich mich auf und setzte einen offiziellen Versetzungsantrag auf, in dem ich um meine Versetzung zum ersten Offizier der Sanssouci bat. Dann schrieb ich eine längere Nachricht an Neireh, um ihr meine Entscheidung zu erläutern und um Verständnis für die Entscheidung zu bitten. Ich versprach ihr auch, zur Abreise vorbei zu kommen, um mich von der Crew zu verabschieden.
Dann suchte ich M auf, um ihr meine Entscheidung zu erläutern, die sie mit großer Freude aufnahm.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
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Neireh

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20

Samstag, 20. August 2016, 13:47

Pacifica - Urlaubsresort

Die Terasse des Hotels, wo Neireh und MaSvorra ihr Zimmer hatten, war erst halb voll. Es war früher am morgen als sie eigentlich aufstehen wollte, aber eine eingehende Nachricht hatte sie geweckt. Nachdem sie die Nachricht gelesen hatte, konnte sie allerdings nicht mehr weiterschlafen. Natürlich respektierte sie die Entscheidung und sie konnte sie auch verstehen, dennoch bedauerte sie es. Immerhin verbanden sie einige Jahre und viele Abenteuer. Sie wußten genau das sie sich blind aufeinander hatten verlassen können. Würde sie so jemand wiederfinden? Einen neuen ersten Offizier einzulernen würde schwer werden. Nicht nur aufgrund der besonderen Zusammensetzung der Crew und ihrer gewachsenen Beziehungen. Ein neues Element in ein bestehendes Gefüge einzuführen war schon unter Normalbedingungen eine Aufgabe. Vor allem in dieses Gefüge... Starfleet hatte ihnen schon mitgeteilt das sich die Crew in dreieinhalb Wochen wieder auf dem Schiff einzufinden hatte. Jetzt würde sie wohl die nächste Zeit damit verbringen müssen Personalakten von möglichen Kandidaten durchzusehen. Auch wenn niemand Patrice wirklich ersetzen konnte. Fürs erste würde dann wohl Kahael übergangsweise diesen Platz einnehmen, bis sie einen neuen ausgewählt hatte. Dazu würde sie wohl Starfleet um Vorschläge bitten. Immerhin sollte der Posten im Sinne des Kräftegleichgewichtes wohl mit einem Föderationsoffizier besetzt werden. Solange sie ihnen nicht wieder jemand vom Kaliber eines Winters vor die Nase setzten. Sie musste kurz lächeln, als sie an das letzte Treffen dachte. Interessanterweise war Winters in der Zeit auf dem Schiff und nach seiner schweren Erkrankung, von einem Gegner zu einem Befürworter und Verbündeten geworden. Vielleicht sollte sie ihn kontaktieren und um Vorschläge bitten. Sie nippte etwas an dem Saft und ließ ihren Blick über das schimmernde Meer und den noch fast leeren Strand schweifen. Leben heißt Veränderung. Was wird wohl die Zukunft bringen?
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