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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

  • »Patrice« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 6. November 2017, 21:43

1x08 "Si Vis Pacem, Para Bellum" (Spoiler)

Discovery macht es einem echt nicht einfach... Ich weiß echt nicht, was ich mit der Folge anfangen soll. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich sie verstanden habe.

Zunächst mal, frage ich mich, warum man die Chance auf Netflix zu laufen nicht mal endlich dafür nutzt, sich mehr Zeit zu nehmen. Man hat damals versprochen, die Folgen könnten auch mal länger als 60 Minuten gehen. Die heutige Folge war ohne Rückblick am Anfang nicht mal 40 Minuten lang...

Wobei ich verstehe, dass Serienminuten teuer sind. Aber es kann nicht wirklich viel teurer sein, an einer fertigen Location ohne Spezialeffekte mal 3 Minuten länger zu reden. Es würde der Serie wirklich gut tun.

Warum sind Serienminuten so teuer? Nun, die Special Effects heute waren wirklich super, zuerst der Kampf am Anfang und dann diese Alienwelt. Sah fantastisch aus.

Zur Story: nun, die Alienwelt war natürlich irgendwie Pandora aus Avatar. Schon im vorletzten Star Trek Film haben wir eine ähnliche Welt kennengelernt. Viel Funkelzeug :P Also nicht wirklich innovativ, auch wenn atemberaubend anzusehen. Aber ich denke mal irgendwann kann man nicht viel neues mehr zeigen. Warum das Transmitterding dann aber genau wie in Avatar ein Baum sein muss? Will man verklagt werden? :D Die Wissenschaft dahinter klingt auch nicht gerade plausibel.

Was mich zu dem größten Punkt heute bringt: irgendwie scheinen alle Charaktere nicht ganz sie selbst zu sein. Der Chefingenieur gibt selbst zu, völlig durch den Wind zu sein, Saru ist es heute auch (und man weiß nie ganz, ob es Saru selber ist oder ob er besessen ist, was glaube ich unbeabsichtigt war, aber sehr verwirrend, man hat immerhin schon häufig gesehen, dass jemand besessen ist und deswegen sich anders verhält als sonst) und was mit der Klingonin los ist, ist mir vollkommen unklar. Das stört mich an Discovery derzeit. Bei keinem der Charaktere hat man wirklich das Gefühl, sie zu durchschauen.

Das mit der Klingonin wird hoffentlich noch klarer, aber nach erstem Anschauen der Folge weiß ich einfach nicht, wo sie steht. Wollte sie wirklich mit dem Admiral desertieren und tötet sie dann ganz flott und ohne wirkliche Not, weil ihr keine schnelle Ausrede einfällt, mit dem Admiral durchs Schiff zu spazieren? Warum reagiert sie auf den Tod ihrer Untergebenen und Freunde mit einer Unterwerfungsgeste gegen den bemalten Fiesling? Warum nimmt er sie erst auf in seinen Eingeweihten Kreis und läßt sie keine 5 Sekunden später festnehmen, weil er ihren Plan durchschaut hat? Ich verstehe das alles nicht... Vielleicht hab ich da was nicht mitbekommen. Klärt mich gerne auf... Wenn es nicht aufzuklären ist und die nächste Folge es auch nicht erklärt, ist es schlechtes Storytelling...

Dazu noch folgende Gedanken:
- ist Lorca wirklich ein guter Captain im Krieg? Man hat eher den Eindruck er ist ein Brücken-Tyrann und die Brückencrew ist in völliger Panik, nicht den geringsten Fehler zu machen... ob das so klug ist
- ich hab in einer anderen Rezension gelesen, man hat den Eindruck in Discovery, den Krieg durch ein Bullauge zu sehen. Der Krieg ist immer klein und aus einer Perspektive. Man hat bisher nicht im geringsten den Eindruck, einen intergalaktischen Konflikt zu erleben. Vielleicht ändert sich das noch, aber bisher hat alles den Charakter eines Scharmützels. DS9 hat es hervorragend geschafft, den Krieg als etwas überwältigend großes darzustellen, das alle angeht. Zum Beispiel auch durch sehr subtile und günstige Szenen, etwa wenn die wöchentliche Liste verlorener Schiffe veröffentlicht und von allen studiert wird
- ist der Admiral wirklich tot? Man hat eher den Eindruck, dass nicht
- soso, Saru läuft 80 km/h... das sah... interessant aus
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer