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Patrice

Nach 15 Jahren immer noch nicht Captain

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1

Montag, 12. Februar 2018, 20:40

1x15 (Staffelfinale) "Will You Take My Hand?" (Spoilerwarnung)

Ich neige zwar dazu, mich selbst zu loben (macht ja sonst keiner), aber das war nun wirklich ein Volltreffer von mir letzte Woche:

Zitat

Ich bleibe bei meiner Prognose, dass wir als Cliffhanger zu Staffel 2 die USS Enterprise zu sehen bekommen. Wäre ich Schreiberling, ich würde es tun. Wer wettet dagegen?


Entweder es war wirklich unausweichlich und vorhersehbar oder ich sollte mich wirklich als Writer bewerben...

Nunja, zur eigentlichen Folge:

Positiv:
- die Folge wußte mit einigen Überaschungen aufzuwarten. Ich hätte nicht erwartet, dass es eine Lösung ohne abgefeuerten Schuss gibt
- es haben doch deutlich mehr überlebt, als vermutet, Captain Lorca war der letzte Tote (ob sein Counterpart wirklich tot ist, weiß man aber auch wieder nicht). Selbst Georgiou und Tyler überleben zu meiner Überraschung
- es wurde versucht eine Verve hinzubekommen, dass Starfleet Ideale doch was gelten

Negativ:
- die ganze zweite Halbstaffel wurde L'Rell als Folterin/Vergewaltigerin von Tyler dargestellt (man erinnere sich an den Schock Tylers auf dem klingonischen Schiff!). Jetzt entschließt sich Tyler bei ihr zu bleiben? Das hat mich extrem irritiert
- am Anfang der Serie wurde die klingonische Gesellschaft als extrem darauf bedacht dargestellt, die klingonische Tradition zu ehren und die Rasse rein zu halten. In dieser Folge wird dann das Leben auf Q'onoS gezeigt und was ist es? Ein Melting pot! Sorry, aber das macht überhaupt keinen Sinn...
- diverseste Redesigns (die dezenteste ist noch bei Weitem die Enterprise). Die krasseste Veränderung hat der hohe Rat durchgemacht. Jetzt ist er in einer unterirdischen Höhle und hat eher was von Fantasy als SciFi. Die Orioner werden auch völlig anders dargestellt als in TOS oder ENT. Ich bin ziemlich farbenblind, aber liege ich richtig, dass die Orioner nur blaßgrün waren? Aufgrund dieser dezenten Färbung konnte ich nicht unterscheiden, ob es auch Terraner gab oder waren das alles Orioner? Auch ein krasses Redesign war die Erde, insbesondere Paris... Da wäre es mir sehr lieb gewesen, wenn man das seit Jahrzehnten bekannte Design verwendet hätte. Man könnte ja auch mal die TNG-Nostalgiker bedienen...


Hinweise:
- Sarek ist an Bord, auf Spock kann er aber ja eigentlich nicht treffen, oder? Bei ihrem Aufeinandertreffen in TNG wurde doch gesagt, man spreche seit Jahrzehnten (?) nicht mehr miteinander...
- der Sporenantrieb wurde nur halbherzig begraben... das wurd hoffentlich noch addressiert

Fazit: irgendwie krieg ich noch kein abschließendes Fazit (insbesondere der ganzen Staffel) hin. Vielleicht trage ich das mal an diesem Ort nach... der Eindruck ist noch nicht verfestigt.
Commander Patrice Patel - 1. Offizier der USS New Age
Admiral Patrice "Rick" Dimanche und Prof. Dr. Gresk - Schulschiff Pioneer

2

Dienstag, 13. Februar 2018, 18:14

Ähm... nunja... öh :S :rolleyes:

Ich ziehe dann mal meine Mutmaßungen bezüglich Philippa Georgiou vorsichtig zurück...
(Hoffentlich merkt das jetzt keiner :whistling: )

Vielleicht schlägt sie sich zukünftig als Söldnerin durch, wer weis. Auf Orioner (beider Geschlechter) steht sie jedenfalls.
Die Starfleet-Ideale wurden schön in den Vordergrund gestellt und geschickt von Burnham umgesetzt. Auch die Ehrungen und Wiedereingliederung haben bei mir doch eine kleine Freudenträne kullern lassen. Ja, da bin ich doch ein wenig emotional. Michael bekommt jedenfalls eine zweite Chance, auch wenn sie meint, daß es dies im Leben nicht gibt.

Zu Dir übrigens Gratulation :thumbsup: für Deine richtigen Einschätzungen und danke für das 'Willkommen'.

Kahael

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3

Mittwoch, 14. Februar 2018, 21:14

Ich fand den Schluss irgendwie zu übertrieben pathetisch-moralisch. Auch das sich übertieben durchziehende Gender-Diversity-SJW-Ideologie-Ding nervt und wirkt langsam lächerlich. Nichts gegen gute und starke Frauenrollen, Schwule usw., aber man kann auch über das Ziel hinausschießen. Ist aber typisch Netflix, sieht man auch in Altered Carbon. Kalifornen und Silicon Vally dreht diesbezüglich aber im Moment ohnehin völlig durch.

Die Episode fand ich mau. Auch das Ende des Krieges wenig überzeugend. Glaubt man sofort wenn da irgendeine Dahergelaufene vor versammelter Mannschaft ein Gerät hochhält und sagt "ich bin jetzt der König, sonst bumm", klingonen sind zwar nicht die hellsten Kerzen auf der Torte, fliegen geistig aber auch nicht über der Grasnarbe.

Als dann die Enterprise ins Bild kam, habe ich nur eines gesagt: "Nein, nein, tut uns das jetzt nicht an. Bitte. Lasst sie ruhen. J.J. Abrams hat sie schon geschändet. Einmal reicht." Mittlerweile macht man alles kaputt. Die Enterprise, Star Trek im Allgemeinen, Indiana Jones, Star Wars, Knight Rider (wenn auch schon Ende der 90er).

Ich gucks eigentlich nur noch in der Hoffnung, dass am Ende wieder Troy auf dem Holodeck steht und diesmal einen Holo-Roman gespielt hat.
Commander Chi´Khoal tr´Kahael - Chefingenieur der USS New Age
Captain Max "Dampfkessel" Voss - Captain des Schulschiffes Pioneer

in dubio pro raute

Falls Sie in einem Land leben, in dem das Fischen ohne Angelschein bestraft wird,
jedoch nicht der illegale Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
Milos Zeman, tschechischer Ministerpräsident

4

Freitag, 16. Februar 2018, 21:47

Ich habe eine Zeit gebraucht um die letzte Folge wirken zulassen. Wenn ich ehrlich bin wurde etwas potenzial verschenkt in der letzten Folge. Den Krieg in so einer Art zu beenden hinterlässt bei mir einen eher bitteren Nachgeschmack und von den Autoren zu konstruiert. Der bessere Weg wäre gewesen wenn die Crew der Discovery etwas ehrenhaftes getan hätten und die Klingonen erkannt hätten. Damit wäre dann ein Waffenstillstand bzw. ein brüchiger Frieden wie es aus TOS kennen möglich gewesen. Auch das wären die idiale der Sternenflotte und der Föderation gewesen. Die Ansprach von Burnham am Schluß ist eher Geschmacksache, aber es war interessant das man ihre Meuterei und die Anklage dazu aus der Akte gestrichen hat und wieder den Rang eines Cmdr. bekleidet. Es könnte gut sein das man Michael auf Vulkan sofern sie dort ankommen zum Cpt. der Discovery befördert wird da Saru ja nur solage Cpt ist bis klar ist wer der neue sein wird.

Der Schluß als die Enterprise aufgetaucht ist hat ich ein bischen das Gefühl aus der TOS Ära. Die Enterprise hat zwar Refit erhalten, aber in einem Mass die wie ich denke den meisten ST Fans gefallen wird. Man erkennt hier ein bisschen den Ansatz der Version aus Star Trek I - VI. Ich hoffe nur das man in der 2 Staffel Spock zu sehen bekommt und dafür auch kein Schauspieler dafür gecastet wird. Es gibt eben nur den einen wahren und das war Leonard Nimoy. Aber mal sehen wie sich das entwickelt. Ich freue mich trotzdem auf die 2te Staffel auch wenn die erst 2019 rauskommen wird, da man wohl nicht mit einem derartigen Erfolg gerechnet hat und offensichtlich auch nicht meht als eine Staffel geplant wurde.

Und Kahael ich mein das jetzt nicht böse, aber bei dir habe ich deinem letzten Post echt das Gefühl das du die Folgen nur ansiehts um dann danach einfach rumnörgeln zu können. Es muss dir nicht gefallen, aber wenn mir was nicht gefällt schaue ich es mir auch nicht weiter an. Mir gehts da mit Gotham, die neue Versionvon McGyver,How I Met Your Mother usw, genaus so. Leider gibts im jeden Fandom ihrgenwo Leute die rumnörgeln müssen, was ich eigentlich traurig finde.
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Kahael

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5

Dienstag, 20. Februar 2018, 20:40

@Teral, was hat das Äußern von m.E. berechtigter Kritik gleich mit Nörgeln zu tun? Ich finde es nun einmal nicht richtig welchen Weg Star Trek inhaltlich geht. Da wird viel kaputt gemacht. Natürlich sind Filme und Serien vom Zeitgeist geprägt, aber was hier gemacht wird, ist kein Zeitgeist, es ist eine verideologierung einer Gesellschaft. Geprägt von einer kleinen, aber lauten Gruppe, die gerade im Medienbereich und im Journalismus ihr Unwesen treibt, z.T. auch an Unis und dort allen ihre krude Meinung versucht aufzudrücken. Da dürfen bestimmte Wörter nicht mehr benutzt werden, da muss eine bestimmte Sprache verwendet werden, da müssen Quoten her, es wird gleich über alles histerisch rumgeschriehen. Pseudowissenschaften werden an Unis salonfähig und versuchen in allen anderen Bereichen Einfluss zu nehmen. Beispiel: Da behauptet ein kanadischer Premier ernsthaft in einer Disskussion, dass das Wort "Mankind" nicht verwendet werden sollte, weil es "man" enthält, das wäre diskriminierend, man sollte "peoplekind" sagen. Was natürlich genauso Unsinn ist, wie "Studierende", da Studierende keine Studenten sein müssen. Dieser Unsinn setzt sich fort in dem "white supermacy".-Quatsch, einem angeblich anerzogenem "sozialem Geschlecht", wieder jeder biologischer Erkenntnis, dem Patriarchats-Mist und dem Wahn nach Quoten und Gleichmacherei. Da kommen dann so Absurditäten bei heraus, dass Quen Margret in "The Hollow Crown" von einer schwarzen Schauspielerin gespielt wird. Till Schweiger spielt auch nicht Martin Luther King.
Discovery setzt diese Ideologisierung in den Medien fort. Die Männerrollen sind, nunja, kaum der Rede wert. Die Frauenrollen sind dagegen zu übertrieben. Ich sehe gerne eine natürlich selbstbewusste und starke Nerris oder Jadzia Dax, eine Janeway als Captain, gemeinsam mit den Männern auf Augenhöhe, aber dieses unterschwellige "wir wollen die Verhältnisse umkehren"-Ansicht, macht vieles kaputt.

Ich schein auch nicht allein zu sein, wird woanders scheinbar ebenfalls diskutiert:

http://metro.co.uk/2017/05/26/a-star-tre…erance-6664284/
https://diepresse.com/home/kultur/phaeno…-namens-Michael

Ich hoffe, dass Akte X mich nicht enttäuscht.
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6

Dienstag, 20. Februar 2018, 21:49

Kann ich dir sagen weil du genau das nachsprichst was in den beiden Link steht. Das ist für mich keine Kritik sondern einfach nachsprechen und rumnörgeln mehr nicht. Außerdem hast du Links gepostet die schon Älter sind z.b der wurde am Freitag dem 26 Mai 2017 geschrieben. Das finde ich interessant den die erste Folge ist erst im Herbst gelaufen und nicht im Frühsommer da kann ich so eine Kritik schon mal nicht ernst nehmen. Wenn ich vorher etwas nicht gesehen habe kann ich absolut nicht sagen ob es gut oder schlecht ist. Dann der schreiber von Presse.com ähnlicher Fall nur das man zumindest sieht welchen Flair die Serie hat, aber erst nach 4 - 5 Folgen was man gut und was man schlecht findet. Das ich bei dir das ganze als rumgenörgel verstehe hat auch mit dem folgenden Satz zu tun:

Zitat

Ich gucks eigentlich nur noch in der Hoffnung, dass am Ende wieder Troy auf dem Holodeck steht und diesmal einen Holo-Roman gespielt hat.


Ja gut ist halt deine Meinung, aber ich würde es mir dann auch nicht weiter ansehen. Was mir fehlte ist ist ein Argument so wie das hier:

Zitat

Ich finde es nun einmal nicht richtig welchen Weg Star Trek inhaltlich geht. Da wird viel kaputt gemacht.


Das kann ich so akzeptieren. Klar es gibt einiges das mir selber nicht gefällt Design der Klings und ihre Schiffe z.b. Das kann ich gut verstehen und aucn nachvollziehen. Aber ich finde die Story bei weitem besser als die von den letzten 3 Filme. Der Erfolg der Serie spricht ja für sich sonst würde es keine weitere Staffel geben. Meistens wird aber in der ersten Staffel herum experementiert was funktioniert und was nicht und so manches in der nächsten verändert. Luft nach oben ist aber auf jedenfall noch da.
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7

Mittwoch, 21. Februar 2018, 18:46

Ich spreche da nichts nach. Die Seiten habe ich nach schreiben des davorstehenden Testes gesucht. Unter ersten Text steht auch "upcoming", sowie z.T. in Futur gehalten. Zeigt lediglich die vorher bereits erfolgte Diskussion. Warum das jetzt als Quelle diskuqalifiziert, weiß ich nicht. Wie gesagt, soll ja auch nur zeigen, das ich scheinbar nicht der Einzige bin. Weil einer etwas schreibt,was auch ich äußere, muss das nicht heißen das man da etwas nachspricht.
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8

Mittwoch, 21. Februar 2018, 20:02

Du solltest das upcoming nicht aus dem Zusammenhang reißen. Hier das folgende Zitat:

Bryan Fuller’s upcoming Star Trek series Discovery has been praised for its diverse cast – the lead character will be first officer Burnham of the USS Discovery, played by The Walking Dead’s Sonequa Martin-Green. But for a section of the Star Trek fandom, the focus on the lead black character has left a bitter taste in their mouths.

Wie es geschrieben wurde und in welcher Form ist uninteressant auch wen es in Futur gehalten wurde. Tatsache ist das der Artikel 26 Mai 2017 geschrieben wurde wo noch keiner eine Folge gelesen hat von daher disqualifiziert sich der Artikelschreiber samt Artikel als ganzes. Ich hoffe ich muss hoffentlich in dem Punkt nicht nochmal wiederholen.

Ich habe schon viele Leute im Inet kennengelernt die von anderen Dinge nachsprechen und dein Post liest sich so. Mir ist klar das dir STD nicht gefällt und vielen anderen Leuten Es muss schließlich nicht jedem alles gefallen, aber es kommt auf darauf an wie man man etwas sagt bzw postet und da muss ich eben auf deinen Post verweisen.

Ich werde aber das Thema auch nicht weiter diskutieren, weil ich mich sonst wiederholen muss.
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Patrice

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9

Mittwoch, 21. Februar 2018, 22:40

Nun, ich denke es ist eher eine generalistische Geschmacksfrage als eine speziell an der Folge festzumachende Feststellung. Im Übrigen hatten wir auf der New Age schon lange vor Discovery eine weibliche Doppelspitze, ohne dass auch nur irgendwer das mit einer bestimmten gesellschaftlichen Diskussion verknüpft hätte (falls es überhaupt groß bemerkt wurde).
Was andere Quellen angeht, ist aus meiner Sicht unbestritten, dass sowohl vorher als auch nachher sich Leute an ST DIS (bitte nicht mit STD abkürzen, das ist die englische Abkürzung für Geschlechtskrankheiten ;) ) gestoßen haben und zwar genau aus diesem Grund. Wie immer ist es aber eigentlich auch egal, wie viele Leute eine Meinung haben. Mehrheitsmeinung bedeutet noch lange nicht, recht zu haben. Sonst wäre die Welt vermutlich schon lange ein besserer Ort. Minderheitsmeinung heißt aber auch nicht recht haben. Das Problem an der Diskussion um Gender und Co ist das beide Seiten nicht diskutieren wollen oder können, beide Seiten legen eine sehr große Aggressivität an den Tag, sodass ich geneigt bin, das Thema so weit es geht zu ignorieren. Sowohl die Gendertheorie als auch eine (theoretische) Gegentheorie nach der weiße alte Männer im Zentrum stehen sollten sind in ihren Extremformen sicherlich kein Mehrwert für die Gesellschaft. Ich würde aber sagen, dass ST DIS da weit von entfernt ist und das noch der geringste Grund sein müsste, die Serie abzulehnen, wenn man sie ablehnt. Aber das ist nur meine unwichtige Meinung
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Donnerstag, 22. Februar 2018, 21:33

@teral, noch einmal, da du dich lieber an der Quelle aufziehst, ich will damit nichts materiell beweisen. Lediglch aufzeigen, das es auch andere bemerken. Von wann der Text ist, ist für diesen Zweck völlig egal. Auch noch einmal, in dem Text geht es auch allein um die Besetzung (in dem Bezug auch mein Schwenk über Quote und Diversity-Krampf).
Inhaltlich hast du bisher nichts beigetragen. Außer eben meine Quellenwahl zu diskutieren oder mir persönlich etwas vorzuwerfen, ohne mich auch nur ansatzweise zu kennen. *hust*derailing*hust*. Versuche ich glatt mal an der Arbeit: Buh, du zitierst aus dem Palandt, dann auch nur die 74 Auflage ... Billig-Ding für Studenten, ich hab den Münchener, der kostet wenigstens vierstellig und füllt nen halben Regelmeter! BAM. Dann lieber garnix schreiben, als nur Quellen-bashing. Argumentum ad hominem kannst du dir auch sparen, insbesondere, wenn du die Person, der du etwas vorwirfst, persönlich überhaupt nicht kennst.

@Patrice, mir ist eine weibliche Doppelspitze egal. Sehe ich nicht als Problem. Das überzogene und ideologisierte "Diversity"-Thema sehe ich als Problem. In der Branche herrscht die Ansicht, man müsse jetzt mehr Frauen und mehr Schwarze in Rollen drücken, ob es passt, glaubwürdig ist oder die Person befähigt etc. ist nicht wichtig, es geht um Quoten. Siehe Initiativen wie "pro quote film" etc., damit um Ergebnisgleichheit, nicht um Chancengleichheit. Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Genauso wie Gleichstellung und Chancengleichheit. Gleichstellung und damit Ergebnisgleichheit, ignoriert das Leistungsprinzip. Es macht Dinge schlechter. Da nicht Leistung zählt, sondern ob jemand Frau, Mann, schwarz oder benachteiligt ist.
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11

Donnerstag, 22. Februar 2018, 23:20

Zitat

Von wann der Text ist, ist für diesen Zweck völlig egal.


Das nicht egal wann der Text geschrieben wurde. Ich kann mir über etwas keine Meinung bilden wenn ich es nicht gesehen habe. Das einzige was zu dem Zeitpunkt diskutierbar war das Ausehen der Discovery, Die Schauspieler und die Uniform. Mehr auch nicht. Gib eine besser Quelle an nicht die die du erwähnt hast.

Zitat

Inhaltlich hast du bisher nichts beigetragen. Außer eben meine Quellenwahl zu diskutieren oder mir persönlich etwas vorzuwerfen, ohne mich auch nur ansatzweise zu kennen. *hust*derailing*hust*. Versuche ich glatt mal an der Arbeit: Buh, du zitierst aus dem Palandt, dann auch nur die 74 Auflage ... Billig-Ding für Studenten, ich hab den Münchener, der kostet wenigstens vierstellig und füllt nen halben Regelmeter! BAM. Dann lieber garnix schreiben, als nur Quellen-bashing. Argumentum ad hominem kannst du dir auch sparen, insbesondere, wenn du die Person, der du etwas vorwirfst, persönlich überhaupt nicht kennst.


Interessant das gerade du das schreibst und das du die Diskussion auf genau den Punkt herunter ziehen willst. Sieht wohl so aus als ob du es mit der Aussage auf einen Streit ankommen lassen willst. Aber so was schreibt man wohl wenn man nicht richtig Argumentieren kann und nein ich werde es mir nicht sparen dir die Meinung zu sagen genau so wie du es machst.

Die Frage an dich ist willst du es jetzt wirklich auf einen Streit zwischen uns beide ankommen lassen. Denn auf das läuft es nämlich gerade hinaus.
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Patrice

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12

Donnerstag, 22. Februar 2018, 23:24

bitte nicht, da sehe ich überhaupt keinen Mehrwert. Let's agree to disagree
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Neireh

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13

Freitag, 23. Februar 2018, 22:24

Oh bitte jetzt verbeisst euch doch nicht in Details.. ihr habt unterschiedliche Ansichten, das ist ok. Ich finds per se auch doof wie die aktuelle Strömung ist ala bloss Quote erfüllen bla Gendermüll usw...
ob das jetzt der ganze Hintergrund bei Discovery war puh keine Ahnung, die haben sich in der Umsetzung schon Mühe gegeben und die Story geht für ne sci-fi Serie auch so halbwegs. Nicht das was man gewohnt ist und düsterer als mir eigentlich lieb ist, aber die Welt ist auch viel düsterer heute... in sofern ein Kind unserer Zeit grade
Ich glaube es ging auch mehr darum das man nicht unbedingt soviel darauf geben will was jemand über eine Serie zu einer Zeit gesagt hat, als man das noch gar nicht wirklich beurteilen konnte... Es gab schon vor dem Start viele Berichte und Kommentare und Meinungen das man ohhin nicht ganz unvorbelastet gewesen ist beim anschauen. Ich hätte auch lieber wieder mal ein optimistischeres Star Trek gehabt, aber vielleicht werden wir einfach nur zu alt und sehnen uns nur nach der "Guten Alten Zeit"
An der Serie können sich die Geister scheiden. Lassen wir das so stehen. Müssen wir doch nicht streiten. ;)
Si vis pacem, para bellum
"Romulaner finden immer einen Weg"
Captain der USS New Age
Ex-Diplomatin und Dissidentin bei Rogue
T'Ary auf der Pioneer und andere Romulaner der Hintergrundgeschichte
"Wenn einer einen Traum hat, ist es nur ein Traum.Wenn viele denselben Traum haben ist es der Beginn der Wirklichkeit."

Patrice

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14

Freitag, 23. Februar 2018, 22:40

Es kann zudem sein, dass die zweite Staffel mehr davon hat. Immerhin wird kein Krieg sein.
Im Übrigen war die erste Staffel fast jeder Star Trek Serie grausam :D
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Dienstag, 27. Februar 2018, 21:00

Macht eh keinen Sinn mit jemanden zu diskutieren, der nicht inhaltlich debattiert, sondern sich nur an Quellen aufzieht und dabei auch nicht verstehen will, dass die Quelle nicht dem Beweis der Behauptung galt, sondern lediglich der Aussage galt, dass es andere ähnlich sehen und nicht begreifen möchte, dass sich die Quelle auf die Besetzung bezieht, nicht auf die Episoden.

... ich schau jetzt auch lieber the Orville weiter.
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16

Dienstag, 27. Februar 2018, 22:17

Ich hab schon verstanden was du mit den Quellen bezwecken wolltest und die Quellen hast du herangezogen nicht ich, also musst du auch mit so einer Kritik rechnen. Wie man sieht bist du selber keiner Argumentation zugänglich und mit dir zu diskutieren macht absolut keinen Sinn. Du sollest auf keinen Fall Sachen schreiben wenn du selber keinen deut besser bist. Daher ist es mir ab jetzt egal was du hier reinschreibst. Ich wünsch dir noch viel Spass.
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Mittwoch, 28. Februar 2018, 06:13

ich glaube du verwechselst Quellenkritik mit einer inhaltlichen Diskussion. Ein wirkliches Argument in der Sache hast du nicht wirklich gebracht. Noch einmal, meine These ist, der krampfhafte Versuch die Diversity-Themen, wie sie aktuell in der Medienbranche opportun sind, in ST einfließen zu lassem, macht die Serie kaputt und nimmt ihr die Leichtigkeit. Siehe dazu im Vergleich Orville an, ein rassistischer Roboter, ein Offizier der auf eine, Ei hockt und eino Captain der dabei an Omlettes denkt. Lockerheit, z.T. überdreht. Köstlich. Discovery macht dagegen den Eindruck einer alten Zipp mit erhobenen Finger.
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